Änzeigelstatt für die Stadt und -en Kreis Gießen. JV1 8. Mittwoch den 27. Januar 18S17* VII. Dcsgl. in den Gemeinden des Bezirks Vöhl für 1847. VIII. Desgl. der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Bensheim für 1847. IX Stcrbfälle. Gestorben sind: am 8. Ociober 1816 der Speicheroerwalter Ludwig Emmerich zu Umstadt; am 11. der pensionirte Schullehrer Heinrich Wältp zu Hainbrunn, Landrathsbezirks Erbach; am 21. November 1846 der pensionirte Landgerichtsactuar Philipp Heinrich Sch reh er zn Bensheim; am 25 der Schullehrer Eckhard zu Bleidenrod, tut Kreise Alsfeld; am 8. Deccmber 1846 der pensionirte Schullehrer Andreas Daniel zu Heusenstamm, im Kreise Offenbach. III. Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse der Gemeinden des Kreises Grünberg für 1847. IV. Desgl. in den Gemeinden des Kreifes WormS für 1847. V. Desgl. in den Gemeinden des Bezirks Wimpfen für 1847. VI Desgl. der israelitischen Rcligionsgemeinden des Kreises Gießen für 1817. Auszüge aus dem Gr- Hess. Regierunasblatte Nr. 2 vom 12. Januar 1847. I. Gemeiner Bescheid, Kosten und Gebühren der Advo- ‘ ‘ "* ' " “ cateu für Vorstellungen in Angelegenheiten der Gemeinden, Kirchen, Stiftungen und Schulen betr. II. Bekanntmachung, die Nichterhebung eines Theiles der Umlage dritter Klasse der Gemeinde Brombach, Kreises Heppenheim, für (846 betr. XIII Dienstnachrichten: am 8. December 1816 wurde der seitherige provisorische Bauaufseher I. Klaffe Ludwig Scheer er zum Bauaufseher I. Klaffe für das Hofbauwesen zu Darmstadt ernannt; am 22. wurde der Steuer- commiffär Georg Hirsch zu Friedberg zum Steuercommiffär für den Steuerbezirk Gießen ernannt und dem Bergcandidaten Johannes Tafche aus Darmstadt die Stelle eines Verwaltungsbeamten der Salzwerke, der Badeanstalt und des Braunkohlenbergwerks zu Salzhausen übertragen; am 28. wurde dem Carl D i l l m a n n aus Heidesheim daS Patent als Geoineter der III. Klaffe für den Kreis Bingen ertheilt; am 29. wurde der Revierförster Friedrich Böttger vom Reviere Feldkrücken zum Revierförster vom Reviere Altenlotheim und der Forstcandidat Hermann Georgi zum Revieriörster für das Forstrevier Feldkrücken ernannt. XIV. V ersetz» n gen in den Ruhestand: am 8. december 1846 wurde der Districtssteuereinnehmer Philipp Martin Heck zu Wallertheim und der Bauaufseher I. Klaffe Peter Hoffmann zu Darmstadt in den Ruhestand versetzt. XV. Concurrenz-Eröfsnung. Erledigt ist: die Stelle eines Steuereommiffürs im Steuerbezirke Friedberg; concurrenzfähige Bewerber haben sich binnen 14 Tagen bei Gr. Oberfinanzkammer I. Sektion anzumelden. XII. Desgl. ver israelitischen ReligionSgemeinden deS Kreises Heppenheim für 1847. II. Bekanntmachung, die Errichtung von Personen-Au- nahine-Stellen zu Finthen und Gaulsheim betr. III. Umlagen zur Bestreitung von Bedürfnissen der israelitischen ReligionSgemeinden im Landrathsbezirke Erbach 1V Desgl der israelitischen Religionsgemeinde zu Wimpfen für 1817. V. Desgl. in den Gemeinden des LandrathsbezirkS Lauterbach für 1847. VI. Desgl. in den Gemeinden des Stadtkreises Mainz für 1847. VII. DeSgl. in den Gemeinden des Kreises Hungen VIII Bekanntmachung, den Ausschlag einer nachträglichen Umlage dritter Klasse für 1816 in der Gemeinde Waldtilversheim, int Landkreise Mainz betr. IX. Umlagen zur Bestreitung der Communalbediirfnisse in den Gemeinden des Kreises Biedenkopf für 1847. X. Bekanntmachung, die Erhebung einer Umlage in der Gemeinde Schornsheim für 1846 betr. XL Umlagen der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Worms für 1847. „ , Nr. 3 vom 18. Januar 1847. I. Bekanntmachung, die Arzneimitteltaxe für daS Groß- — ~ ~ ' herzogthum Hessen betr. -3“ K. G. 1189. ■ Gießen am 25. Januar 1847. Betreffend: Die Unterstützung der Armen — insbesondere durch Errichtung von Suppenanstalten in den Landgemeinden. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister dieses Kreises (mit Ausnahme desjenigen dahier.) Die Art und Weise der Nnterstützung der Armen in jetziger Zeit ist bisher öfters Gegenstand münd, Itcher unierredung mit Vieren von Ihnen und schriftlicher Verfügungen gewesen. Sie wissen aus früheren, über tte Arnim Unterstützungen in den Gemeinden des Kreises Gießen erlassenen Vorschriften, wie ich von. der unstcht ansgehe, daß hierbei Ihre nächste Fürsorge dahin gerichtet sein muß, den vermögens- und 42 arbeitslosen, jedoch a.beitsfähigcn, Einwohnern Ihrer Gemeinden Belästigung und Verdienst zu verschaffen, und ich erkenne es mit Vergnügen an, daß viele von Ihnen diese Ansicht ausgefaßt und sie in ihren Gemeinden zur Ausführung gebracht haben. Aber cs giebt in allen Gemeinden eine ziemliche Anzahl von Armen, welche Nichts ober nicht so viel verdienen können, als sie für sich und ihre Angehörigen nur zur äußersten Nothdurst gebrauchen, auch sind Gemeinden vorhanden, wo die Verschaffung von Verdiensten durch Arbeit in dermaliger Zeit große Schwierigkeiten darbietet. Für solche Armen und in solchen Gemeinden muß durch andere Mittel gesorgt werden. ES geschieht dies jetzt schon durch Verabreichung baarer Geldunterstützungcu, oder durch Verwilligung uueutgeldlicher wöchentlicher Brodabgaben, allein die Verhältnisse haben sich so gestaltet, daß in vielen Gemeinden diese, für gewöhnliche Zeiten ausreichenden, Maasregeln nicht genügen. Es bedürfen gar mancke Arme eine kräftigere und abwechselndere Nahrung, als des Brodes; die außergewöhnliche Thcucrung und andere ungünstigen Umstände haben manchen armen Familien die Möglichkeit entzogen, sich das, was sie sonst noch zur Nahrung bedürfen, aus eigenen Mitteln zu verschaffen, und dann ist auch noch eine andere Klasse von Bedürftige» vorhanden, welche sich zwar zur bezeichneten Unterstützung aus der Armenkasse nicht eignen, denen aber, jetzt zumal eine Beihülfe der Gemeinde zur Ernährung eben so Noth thut. Nach meiner Erfahrung und Ueberzeugung erscheint die Errichtung von s. g Snppenanstalten auch an vielen Orten auf dem Lande als das zweckmäßigste und zugleich billigste Mittel, dergleichen weitere Armen-Uutcrstützungen ins Leben zu führen. Aus solchen Suppen-Aiistalten würden 1) den Arbeitsunfähigen unentgeltlich und 2) den armen Arbeitsfähigen gegen billige Vergütung eine wohlfeile und kräftige Nahrung ohne namhafte Opfer der Gemeinde geboten werden können. Nach den jetzigen Prcißen der Lebensmittel würden l’/2 Schoppen kräftiger Suppe um etwa zwei Kreuzer, oder noch geringer, gekocht werden können, die Ausgaben einer Gemeinde für das Local, die Einrichtung, Aufsicht, Handreichung und Hotz würde» nirgends hoch anzuschlagen sein, und nimmt man nun aii, daß täglich 100 Portionen solcher Suppe in einer Gemeinde verabreicht würden, so würde sich der Betrag der Gesammt-Ausgabe eines Tages kaum aus 3 fl belaufen, welcher Betrag zum Theil wieder von denjenigen ersetzt werden würde, welche die Suppe nur gegen Vergütung erhielten. Eine solche Einrichtung hat nirgends besondere Schwierigkeiten und die Arbeit, welche Ihnen, den Gr Bürgermeistern, dadurch erwächst, wird hundertfältig durch den wohl'hätigcn Zweck belohnt, "welcher dadmch ohne Zweifel erreicht wird. Gerne werden die Herrn Geistlichen und die Lehrer des Kreises hierbei hüls reiche Hand bieten und Ihnen die Einrichtung erleichtern. Ein Versuch wird Sie belchie», daß rie Schwierigkeiten gewöhnlich überschätzt werden. Zur Ausführung der Anstalt wären 4) die armen Arbeitsunfähigen, welche nicht schon genügende Unterstützung erhalten, sodann die armen Arbeitsfähigen, welche der Unterstützung noch bedürfe», zu verzeichnen; hiernach müßte 2) ein Local zur Küche im Rathhaus oder einem andern öffentliche» Gebäude eingerichtet oder solches gc- miethet und mit einem oder 2 Kesseln versehen werden, in welcher die Suppe zubcreitet wird; cs müßte ferner 3) eine sachverständige Frau zum Kochen und eine andere Person zur Hülfleistung angenommen, 4) das sonst nöthige einfache Kochgeschirr und von Zeit zu Zeit das Material zur Suppe angeschafft werden. Die Aufsicht über die Anstalt, die Aufbewahrung der Speise-Bcstaudthcile und die zeitweise Herausgabe des nöthigen Bedarfs müßten Sie oder eine andere zuverlässige Person aus dem Ortsvorstande oder der Gemeinde übernehmen. 5) Die Suppe wird jeden Mittag gegen Billets an die Bedürftigen theils unentgcldlich, theils gegen geringe oder die volle Bezahlung, je nach de» Verhällniffc» und nach den zum Empfang geschehenen Anmeldungen ausgetheilt und 6) von Woche zu Woche die Anweisung der entstandciien Koste» auf die Gcmeiiidckasse, sowie die Ein- nahmsdekrctur für die etwa eingegangenen Beträge ausgefertigt werden. Sicherlich würde die Anstalt auch durch Nnterstützuug vermögenderer mildthätiger Einwohner an Kartoffeln, Erbsen, Mehl u. dgl. bedacht und es könnten auch freiwillige Geldbeiträge zu diesem Zwecke eingesammelt werden. Ich wünsche, daß Sie mit den Gemeinderäthen, Kirchenvorständen und insbesondere mit den Herrn Geistlichen, sowie mit den Lehrern Ihrer Gemeinden, diese wohlgemeinten Vorschläge für eine Einrichtung, welche anderwärts, und namentlich auch in Landgemeinden, mit segensreichem Erfolge ins Leben getreten ist, in Berathung nehmen und daß Sie mit den Gemeinderäthen sich hierbei von de» Gefühlen der Pflicht leiten 43 lasse,,, welche Ihnen als Menschen, Christen und in Ihrer Stellung als die natürlichen und gesetzlichen Versorger der Armen und Nothleidenden in Ihren Gemeinden obliegen. Wenn auch die fragliche Einrichtung nicht in allen Gemeinden mit gleicher Nothwendigkert geboten sein sollte, so wird sie sich ohne Zweifel in allen als nützlich und wohlthätig bewähren. Ich bin gern bereit, denjenigen Ortsvorständcn, welche geneigt sein sollten, fragliche Anstalten in Ihren Gemeinden zu gründen, weitern Rath und nöthige Andeutungen wegen der Ausführung mündlich und schrifilich zu geben, ihnen namentlich die Speisezettel für die an den einzelnen Wochentagen zu bereitende Suppe zu fertigen und ich hoffe mit Vertrauen, daß ich desfallö von recht vielen Ortsvorständen werde in Anspruch genommen werden. Prinz._________________________ Bekanntmachung. Der Glasermeister G. C. Fillmann dahier ist als Eichmeister entlassen worden, was mit dem A'fügen zur Kenntniß der hiesigen Kreisbewohner gebracht wird, daß vorerst lediglich der Eichmeister, Mechanikns und Uhrmacher Heerz dahier zum Eichen von Glasgefäßen befugt ist. Gieße» den 19. Januar 1847. Der Großh. Hess. Kreisrath des KrciseS Gieße». ________________________ Prinz. ___________ Bekanntmachung, dm durch Wersen von Schneeballen verursacht werdende Straßenunsug. Der jetzt wieder so sehr überhand nehmende Unfug des Schnecballweifens veranlaßt mich: alles Schneeballwerfen, welches auf öffentlichen Straßen und Wegen oder aus Gebäuden und anderen Verstecken heraus geschieht, bei einer, jeden einzelnen Contravenieuten treffenden, von Zahlungsunfähigen mit entsprechendem Arrest zu verbüßenden Strafe von 1 ft. 30 kr hierdurch und mit dem Ansügen zu untersage», daß die von Kindern, Mündeln, Zöglingen und Lehrlingen hiernach verwirkten Geldstrafen von deren Eltern, Vormündern, Erziehern und Lchrherru zu bezahlen sind. Letztere werden noch besonders aufgesordert, durch strenge Aufsicht und die geeignete häusliche Zucht zur Abstellung der fraglichen Ungehörigkeit mitzuwirken. Gießen am 25. Januar 1847. Der Großh. Hess Krcisrath des Kreises Gießen ___Prinz___________ Edictalladung. 9) Gr. Hofgencht der Provinz Ober Hessen hat über das Vermögen des Adam Hofmann zuGroßen- bufecf den förmlichen CoucnrS erkannt, und es werden deshalb alle bekannte und unbekannte Gläubiger desselben aufgefordert, im Termin Mittwoch den 24. Februar 1847, Vormittags 8 Uhr, ihre Ansprüche sogcwiß bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, als sie sonst von der Masse stillschweigend ausgeschlossen werden. Gleichzeitig soll ein Arrangcmentsversuch stattfindeu, bei dessen Mißlingen, zur Wahl des Gläubigeraus- schusscs und eines Güterpflegers geschritten werde»; die nicht erscheinenden Creditorcn werden, als den Beschlüssen der Mebrzahl bcigelreten, angesehen. Gießen de» 9. Decembcr 1846. Gr. Hess. Landgericht P l o ch. Besondere Bekamttmachungcn 134) Der Pfandschein 5853. über einen braunen Fancnmankel ist angeblich verloren gegangen. Ta das Pfand cingelös'l werden soll; so werden diejenigen, welche etwa Ansprüche an jenen Schein bilden könnten, aufgesordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen, gc- genfalls das Pfand ohne Weiteres verabfolgt werden wird. Gießen den 23. Januar 1847. Die Pfandbausverwaltung. Bieler, Pfeil. 135) Der Pfandschein 1121. über einen blauen Tuchmantel, ist angeblich verloren worden. Da das Pfand eingelös't werden soll; so werden diejenigen, welche an jenen Schein etwa Ansprüche bilden könnten, aufgesordert, solche innerhalb 14 Tagen dahier anzuzeigen, gegcnfalls das Pfand verabfolgt werden wird. Gießen den 23 Januar 1847. Die Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. Der Hülfsverein sucht zum Gebrauch der Suppenanstalt Kartoffel anzukausen. Wer deren verkäuflich abgeben will, ist ersucht, dies unter Angabe des Beikaufspreises bei dem Aufseher in der Suppenanstalt, Schuhmacher Heinrich Ockes, anzuzeigen. Gießen den 20. Januar 1847. Das Comite des Hülfsvereins. 44 Versteigerungen. 132) Holzversteigerung im Gießer Stadtwald. Montag den l. Februar, soll im Steficr Stadtwald, Distrikt Philosophenwald, nachbenanntes Holz, als: 18% Stecken Eicheu-Scheidbolz, 9 „ „ Prügelholz, 23% „ // S tockbolz, 1 6 1% ,, Kiefern-Scheidbolz, 29 „ „ Prügelholz, 65% ,, ,. Stockholz, 24 ,, Fichten-Scheid-, Prügel- unb Stockholz, 5163 Wellen Eichen-, Kiefern- u. Fichten-Reisbolz, 93 Stück Kiefern-Stämme, 1463 Cbkfß. enth. 3 „ Eichen- „ 87 „ „ 108 „ Fichten- „ 2417 „ 79 „ Eichen-, Kiese,n- und Fichten-Stan- gen, 262 Cbkfß. an die Meistbietenden versteigert werden, und wird tabei bemerkt, daß des Vormittags das Brennholz und des Nachmittags das Ban-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Ende September d. Z. gestattet. Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb, Morgens 9 Uhr. Giesen den 21. Januar 1847. Der Bürgermeister G g. Reiber. 121) Donnerstag den 28. Januar d. I., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Gemmidewald zu Reiskirchen, Distrikt Schlirberg: 1) 21 Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 16 „ „ Prügelholz, 3) 29 „ „ Stockholz, 4) 1325 Wellen Bnchen-Reisholz, 5) 13 Stecken E chen-Scheidbolz, 6) 3 „ „ Pmgelholz, 7) 9 „ „ Slockholz, 8) 100 Wellen „ Reisholz, 9) 5 Klötze Buclien-Werkholz, 249 Cubkfß., 10) 12 „ Eichen - Bauholz, 912 „ 11) 14 Stang. „ Wcrkholz, 46 „ enthaltend, öffentlich au den Meistbietenden versteigert werden. Der Anfang ist im Distrikt selbst an der Gießer Sllaße. Reiskircken am 18. Januar 1847. Der Bürgermeister S eh ä f e r. 139) Versteigerung von Pflasterarbeit. Freitag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in dem Gemeindehaus zu Utphe die Herstellung von Gossenpssastern an der Straße, veranschlagt zu 350 ft, an die Wenigstnehmeudcu öffentlich versteigert werden. Grünberg am 20. Januar 1817. Der Gr. Kreisbanmeister deS Baubezirks Grituberg. Holzapfel. 32) Freitag den 19. Februar c., Morgens 10 Uhr, soll das zum Raelstasse des hier verlebten Posthalters Earl Jacob Trapp gehörende, dahier in der Silhofer Straße Lit. A. LAS 223 belegeue Wohnhaus im Local des untcrzcichuelen Stadtgerichts au den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Außer einem geräumigen Hofe mit zwei Einfahrten gehören zu demselben mehrere Nebengebäude, sodann Pferde- und Nindviehställe, Scheuer, Schoppen und ein Gewächshaus. W.tzlar den 5. Januar 1817. Königlich Preußisches Stadtgericht. A. A. Klüger, Secretär. 141) Main-Weser-Elsenbahn. Lieferung von Schwellen. Die Lieferung von 21,000 Stück eichenen Q verschwellen an verschiedenen Stellen der Scction Butzbach wird Dienstag den 2. Februar, Vormittags 11 Uhr, im Gasthause zum Stern dahier öffentlich versteigert. Butzbach den 22. Januar 1847. Der Gr. Hess. Sections-Jvgeuievr der Scction Butzbach Meyer. 120) Donneistag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemmidewald der Gemeinde Bersrod, Distrikt Dörnberg, 6025 Wellen Buchen-Forstholz, 12 „ Eichen- „ 1 Stecken Buchcn-Stockholz, 1 „ Eichen- „ 1000 Stück Buchcn-Zaungerten meistbietend versteigert werden. Die Zusammeiikunst ist am Eingang des Dörnbergs. Bersrod am 19. Januar 1847. Der Bürgermeister Lindenstruth. Hierzu eine Beilage. Beilage zu J& 8. des Anzeigeblatts süv die St, Versteigerungen. 108) Bau- und Werkholz-Versteigerung. Donnerstag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen im lstestgen Gemeindewald, Wehrholz genannt, Distrikt Hüttenberg, nachstehende Holzsortimentc, als: 42 Stück Eichen- Bau- und Werkholzstämme, 1715 Cfß. haltend, worunter sich 4 Stämme über 100 Ebfß. und 38 Stämme unter tOO Efß. stark befinden. Letztere eignen sich theil- weise zu Eisenbahn-Schwellen, 1 „ Hainbuchen-Werkbolzstamm,» 7 Cfß 17 ,, Bnchcn-Werkholzstämme, -> 202 ,, öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Niederfleencrweg. Langgöns am 14. Januar 1847. Der Gr. Bürgermeister Fresenius. 142) Donnerstag den 28. Januar, Morgens um 9 Uhr, sollen in dem Altenbnsecker Gemeindewald, Distrikt Ettersberg, 189% Stecken Buchen- und Eichcn-Schcidbolz, 70% „ Buchen-, Eichen- u. Erlen-Prügelholz, 71 ,< ,, ,, ,, ,, Stockholz, 352-5 Stück Buchen-, Eichen-, Erttn- und Weiden- Wellen, 28 „ Eichen Stämme, 237 Cbksß halt. 26 „ Buchen- ,, 345 ,, „ 32 ,, Eichen-Stangen, 73 „ Buchen- „ 8 „ Erlen- „ und 25 ,, Weiden- „ öffentlich versteigert werden. Altenbuseck den 22. Januar 1847. Der Bürgermeister Wagenbach. 118) Donnerstag den 28. Januar d. I-, Vormittags 10 Uhr, sollen in der Wohnung des Oeconomeu Ludwig Dönges zu Rodheim circa 30 U« Heu, 20 LU Grummet, 6 Fuder Wirr- und Roggen-Stroh, ein Pferd, ein neuer Wagen mit eisernen Aren, 2 Kübe, ein Rind, 6 Schaase ic.' öffentlich meistbietend gegen gleichbaare Zahlung versteigert werden. Rodbcim den 19. Januar 1817. 119) Donnerstag den 28. d. M., des Nachmittags, nach der in diesem Blatt angezcigten Banholzver. steigernng im hiesigen Gemeindewalde, sollen im dt und den Kreis Gießen. Hofe des Wildelm Jäger dahier circa 1000 6a» bikfuß beschlagenes Gichenbaubolz, aus der Jungenmark stammend, freiwillig versteigert werden. Langgöns am 20. Januar 1847. Der Beigeordnete Der«. 3u vermiethen. 99) Zwei möblirtc Stuben neben einander sind auf der Mäusburg Lit. B. at 30. zu vermiethen ; auch können solche obne Möbel, nebst Küche, Kammer, Keller und Holzplatz abgegeben werden. 113) In Lit. D. af 48. ist eia LogiS, bestehend aus 4 heizbaren Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz, zu vermiethen, weichet im April beziehbar ist; ferner ein Morgen Acker, ganz nahe am Wallthor gelegen. 136) Eine kleine Familicnwohnung ist zu ver- mielhen und kann im Mai bezogen werden bei Heinrich Thomas. Gießen den 21. Januar 1847. 126) Die Verloosunz der Herzoglich Nassauer 25 fl. Loose geschichet den 1. Februar d. I. Gewinne: 20 000, 4000, 2000, 1000, im Ganzen 1000 Gewinnste. Dazu sind Original 25 fl Loose zu den billigsten Preisen bei Unterzeichnetem zu vermiethen. C. L. Reit, ____in der Wallthorstraße. Vermischte"Nachrichten. 127) Häringe ä 3 und 4 fr. bei Emil Pistor. 143) Zu* Nachricht. Die verchrlichcn Mitglieder deS Bürgerklubbt werden hierdurch zu einer General-Versammlung, insbesondere zur Abhör der Rechnung pro 1848 auf Freitag den 29. d. M., AbendS 7 Uhr in das Local des Herrn Philipp Herbert in der Löwcngaffe höflichst ringeladen. Der Vorstand. 137) Bei mir ist soeben eingctroffen und zu erhalten: das Portrait des Herrn Professors Dr. Kredit er, nach der Natur auf Stein gezeichnet von Schertle mit Facsimile und Wahlspruch. Preis 1 fl. 12 fr. das Portrait des Herrn Obcrstudienraths, Professors Dr. Hillebrand, auf Stein gezeichnet von Schertle, Preis 1 fl. 12 fr. das Portrait deS Herrn Professors Jordan, auf Stein gezeichnet von Schertle, Preis 48 fr. Gießen im Januar 1847. Friedr. Briel. 46 ' ------- """"" . y». / vuyv^i-. V. ||VHUUiy. ©rurf und Lcrlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei in Gießen. stiau Stenger, ehelicher Sohn; und Christine Philippine Komp, des verstorbenen OrtSbürgcrS und Maurers, Konrad Konip . zu Reiskirchen, eheliche Tochter. Denselben Johann Wilhelm Martin Hellmold, Bürger und Bäckermeister dahier, des diesigen Bürgers und ivchreinermeistcrS, Heinrich AudreaS Hellmold, ehelicher Sohn; und Juliane Friedericke Elise Adolphine Burkhardt, des hic- stgen Bürgers und Schiostermcisters, Balthasar Burkhardt, eheliche Tochter. Getaufte. Den 22 Januar. Eine uneheliche Tochter, Luise Katharine Johannctte, geboren den 5. Januar. Den 24 Januar Dem Bürger und Materialisten, Karl Friedrich Semmler, ein Sohn, Heinrich Karl, geboren den 24. Deeember j 846. Denselben. Dem Bürger und Seilermeister, Adam Huhn, eine Tochter, Philippine Karoline Marie, geboren den I. Jannar. Denselben Dem Bürger und Steindeckermeister, Gustav Christian Koch, eine Tochter, Luise Karoline, geboren den 1. November 1816. Beerdigte. Den 21. Januar. Friedrich Hevme, Maler aus Heiligenstadt, alt 25 I. 4 M. ilj T , gestorben den 14 Januar. Den 2 3. Ianuar. !)>-. Christian Koch, provisorischer Lehrer am Großherzoglichen Gpmnasium dahier, alt 29 I. 3 M. Ll T-, gestorben den 21. Januar. Im Üarmstaedler Haus ■ Hr. Fap, HaildklsM. v. HolZ- hausen. Hrn. Geschästsl. Habich v Schlitz, Scherer v. Königsberg, Lisberger u Scheich v. Felda, Laub v. Breidenstein, Haas v Obcrscemen, Eppich v. Oberursel u. Blecher v. Alsfeld. Im Sterw. Hr. Bolz, Handelsm. v. Mecklenburg. Jungfer Sanner v. Wölferdingen. Hrn Mufft. Mufler v. Elz, Berger v. Mons u. Helfer v. Jordem. Hr. Kraushaar, Privatm. v. Rödelheim. Hr. Braugue, Condit. v. Mühlhausen. In der Sonne: Hrn. Handelst. IJagNkr u Erb v. Beuern. Hrn. Kunstreit. Winter m. Schwest. u. Kind v. Mau- dack u. Sertzenbach v. Coblenz. /» der Hose: Hr Sänger, G.schäftsm. v. Breidenbach. Jungfer Hohenstein v. Marburg. Hr. Junker, Maur, v Winnerod. Hr. Schlörb, Metzg.' v. Schotten. In den Privathäusern. Bei Wittwe Rothenberg: Hrn. Handelst. I. van Strade u. A. van Strade v Rotterdam. — Bei Hrn. Geh Just. R. v. Helmolt: Fr. Kamm.-R. v. Rotsmann v. Dotzelrode. — Bei Hrn. Siud. Roire: Hr Gegner, Privatm. v. Mainz — Bei Hrn. Stud. Schuchard: Hr. Knispel, Hofgärtn. v Bir- stein — Bei Hin. Steindcck. Koch: Jungfer Paul v. Bischoffen. — Bei Hrn. Schreiner Werner: Hr. Fischer, Bäck. v. Lich. - Bei Hrn. Kfm Peppler: Hr. Lorsbach, Amtsacceff. v Rudeshcim. — Bei Hrn Freipred. Lips: Frl. Dittmar v. Lich. — Bei Hrn. Kchuhm. Rolti: Hr. Beil, Schuhm. v. Allendorf. — Bei Hrn. Fabrik. Ballin: Hr. Säckel, Kfm. v. Dietz. — Bei Fr. Control. Kattmann: Hr. Kattmann, Reet, u. Hr. Kattmann, Kelln, v. Schotten. — Bei Hrn. Bauaufseh. Amend: Hr. Groß, Lithogr. v. Offenbach. /'N Prim Carl: Hr Knie IN. Fr u Bedien., Seilt, v. Neuwied. Hr. Schuhmann in. Fr. u. Bedien, Mcchan. v. Gehra. Hr. Höhr, Uhrm. v. Schönau. Hr. Löwentbal, Kfm v. Alöfeld. Hr. Schmidt, Privatm v. Oppenheim. Hr. Vögel, Stud v. Göttingen. Hr Schneider, Oecon v. Michelstadt. Hr. Hademöder, Hüttenbeamt. v. Baden. Hrn. Geschästsl. Wolf v. Romrod u. Lehmann v. Alsfeld. Hrn. Oecon. «chneidmüller u. Horst v. Sellnrod. Hr Rühl, GeschästSm. v.^Schotten. Hr. Ossageld, Schichtmcist. v. Oberbiel Hr. Sünchen, Mechan. v Braunfels. Hrn. Privatl. Franck v Weilburg u Groß v. Dillenburg. Hr. Reinhardt, GeschästSm. v. Auerbach. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach. Im Hirsch: Hr. Trapp, Fabrik, v Wetzlar. Hr. Haubensack, Handelsm. v Gönningen. Hr. Haller, Uhrm. v. Schwenningen. Hr. Frankenthal, GeschästSm. v. Wien. 440) Für Menschenfreunde! In dieser chcuern Zett, in der so manches er» barmcnreiche Her; sich aufschließt und seine Gäbest spendet, verballt gewiß auch der Hülfe, uf nicht ganz, den zwei unglückliche Eiseubabuarbeiter, Wilde lm Koch von Villingen und Anton Äelten von Langgöns, die in dem Hospital zu Butzbach elend danieder liegen und deren Familien dadcim nach ihren Ernährern verlangen, an ihre Cdrtsten- brüder richten. Und wer denn für sie noch eine Spende bat, die er mit Cdristi Sinn und Geist zu reichen gedenkt, der lasse sie entweder direct oder durch die Redaktion dieses Blattes und den Unterzeichneten, die beide mit Freuden die Bcsoi- gung übernehmen, an die Vedüifligcn gelangen. Der Geistliche zu Langgöns. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. KopuUrte. Den 24. Januar. Johann Paul Stenger, Bürger dahier, des verstorbenen Sergeanten, Chri- Zm Happen: Hr. Rabenau, Revis v. Darmstadt. Hr. Mopat, Secret, v. Manz. Hrn Kfl. Schmidt v Frankfurt, Schugens v. Homburg, Ackermann v. Saarlouis, Lückenfeld v Frankfurt u Amlung v. Leipzig. Hr. Friesleben, Maj. v. Breslau. Hr Blom, Kfm v Düsseldorf. Frl. Wachs- muth v. Magdeburg Hr Lobenstein, Kfm. v Beverungen. Hr. Petersen, Chem. v. Gießen. Hr. Decker!, Privatm. v Wiesbaden Hrn. Kff. Schäfer u. Feil v. Frankfurt u. Sam- 1°ln Hr. Rietig, Cant. v. Gladenbach. Hrn. Kff. Ssttig v Offenbach u. Nollinger v. Bingen Hr. Wagner, Lieutn » Tob'enz. Hr. Kaufmann, Past. v. Münden. Hr. Seg», Praktik v. Mannheim. Hr. Rönnet, Rent. v. Paris Hr.Vchiister, Kfm » Rödelheim. Hr. v. Cahage, Partie. »■ Van». Hrn Kff. Sator v. Halle, Paul v. Braunschweig u. Rockstroh ».Frankfurt Hr. Zahn, Oberger-R. v Mar- - Sfl.. öiWer v. Mainz u. Rätzer v Offenbach. Hr^ Schmitt, Privatm. v. Cassel. Hr. Bötticher, vwchb. v. Amberg. Hr. Gredel m Sohn, Lohgärb. v. Friedbera ör-WiIcke, Amtm v. Hofgeismar. Hr. Budech, I)r mcd' n äf'® Vilbel Hr. Bouile, Privatm'. v. Paris. Hr. Klein, Jnfpect v. Holzhausen. V Angekommene unv abgcreiste Fremven vom 22, bis 25. Januar 1847. 3« d e u Gasthäusern. Im Einkorn: Hr. Lamprecht, Kfm. v Bingen Hrn. Fabrik. Lippmuth v Kreuznach u Fahrer v. Cöln. Hrn. Kfl Dreffel v. Mannheim, Spar v Elberfeld, Dull v Münster u. Spier v. Alsfeld. Hr. Birnbaum, Material, v. Frankfurt. Hr. Pisterich, Oecon. v. Oestrich. Hr. Fuhrmann, Sud. jur. v. Jena. Hr. Stollmer, Stud. mcd v. Bonn. Hr. Kaufmann, Privatm v. Coblenz. Hr. Trumpf, Gutsbes. » Aschaffenburg. Hr. v. Gemmnitzer m. Bedien., Rittmeist. ». Düffeldorf. Hr. Helfrich, Weinh. v. Maulweiß. Hr. Staumbach m. Fr u. Bedien., Direet. v. Würzburg. Hr. Stohl, Partie, v. (EafftL Hr Drautkvlb, Kfm. v Duisburg Hr Katz, Weinh. v. Lpon. Hr. Freiherr v. Roth m Bed, Gesandt, v. Frankfurt. Hr. v. Braunitz, Gutsbefftzer v Hannover. Hr. Marbp m. !Fam. u. Bedien., Vicomte v. London. Hr Sebold, Kfm. v. Cöln. Hr. v. Lilienfeld m. Bedien., StaatSr v. Stockholm Hr. Bondorf, Rent v Berlin. Hr. Laschoff m. Bedien., Profess v. Wien. Hrn Kfl Schäfer v. Mainz, Weil u. Weiß v Elberfeld. Hr. Buschborn, Fabrik, v. Barmen. Hr. Schatweg m Fr Partie v. Hannover. Hr Dauble, Rent. v. Hamburg. Hr. vaster, Privatm. v. Earlsruhe. Hr v. Kerbtier m Bedien., Kfm. ». Berlin.