Änrcigeblalt für die Stadt und den Kreis Gießen. JV1 41* Samstag den 22 Mai IS^IT* Frucht- u. Victuälienpreise zu Gießenvom 22. bis 29. Mai 1847. Fleischtaxe. 1 Pfund gutes Ochsenfleisch . . • 1 „ Kuhfleisch...... t „ Rindfleisch..... 1 „ Kalbfleisch..... 1 „ Schweinefleisch .... 1 „ Hammelfleisch gemästet 1 „ Lcberwurst . * 1 „ Bratwurst..... 1 „ Schwartemagen . . . 1 „ Blutwurst...... 1 „ gemischte Wurst . . 1 „ geräucherter Speck . . . 1 „ Schinken...... 1 „ Dörrfleisch..... t „ Rindsfett...... 1 „ Hammelsfett...... 1 „ Schweineschmalz ausgelassenes . ...... 1 „ desgleichen, unauSgelaffen fr. 12 10 9 6 14 10 14 18 18 14 10 20 20 18 18 18 28 24 »f. 2 2 — 1 — — . Anm. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, »IS in Fleisch von der- selben Gattung belieben ,u. ,war aufioPfd. Fleisch nichtmebralsan derthalbPkd u.s. w. nach Brovor- tion, welches auf IPfd. nicht völlig 5 Lotb anSmacht. Aöpfc, Füße, Gc> raub.wieauchdic ganiblur.gcnund nicht genießbaren Stücke vom HalS sind von der Zu- gabcgänzlich ausgeschlossen. Brodtaxe. 2 Pf. ordinäres Brod. flU< , @erfkn, unb ß " "II Kornmehl bestehend 2 Pf. gemischtes Brod, , Waizen- und g " " " | Kornmehl bestehend 3 Lth. Waffcrwcck..... Lj » Milchbrod..... Marktpreise. 1 Maas Milch..... ..... 1 Pfund Butter.......... auch ......... 4 Handkäse........... 9 Eper............ 1 Pfund Waizenmehl ........ 1 " grob geschälte Gerste..... 1 ii klein geschälte Gerste...... fr. 13 27 40 14 29 43 1 1 8 26 27 8 8 8 12 Pf. 2 2 2 2 Frachtpreise. Städte Friedberg. . Gießen . . . Grünberg . . Marburg . . Wetzlar . Gemas Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen. Ps Ist. kr Pf. ff. | kr. Pf. | ff. kr. Pf ; ff. | kr Pf. ff. kr. Pf. fl. kr. das Malter 200/ 27 11 180 221 30 — 18 80 - 8' - das Malter 200) 24 - 200 20 - 170 19 80 — 9) — — — — — _ _ das Malter —i 24 - — 19 10 —) 17 - —Lei — _ _ _ das Mött —I 17 3 -i 14j - -1 11 22; — 5 45 der Scheffel 90 11 6 84| 9! 26 72 7 46 50 3 30 — —— — Bekanntmachung. Das im Regierungsblatt -40 20. vom 18. l. M. erschienene Gesetz, die Verträge über Lieferung von Getraide, Reps, Magsamen, Hülsenfrüchten, Ka> löffeln und Mehl von Seiten der Producenten betreffend, wird durch nachstehenden Abdruck noch besonders zur Kennlniß der diesseitigen Kreisangehörigen gebracht. Gießen den 20. Mai 1847. Der Großh erzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen Prinz. Gesetz, die Verträge über Lieferung von Getraide, Reps, Magsamen, Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Mehl von Seiten der Producentcn betreffend. ^UDWJG n. von Gottes Gnaden Großherzog von Hessen und bei Rhein rc. re. Wir haben mit Zustimmung Unserer getreuen Stände verordnet und verordnen hiermit, wie folakr Art. 1. Jeder Vertrag, durch welchen ein inländischer Producent, der zur Zeit des Erscheinens des gegenwärtigen Gesetzes nicht patentistrter Handelsmann ist, sich verbindlich macht, Getraide (Waizen, Korn oder 290 Roggen, Gerste, Spelz oder Dinkel, Hafer, Heidekorn oder Buchwaizen, Hirsen) Reps, Magsamen, Hül- sensrüchte (Erbsen, Bohnen, Linsen) Kartoffeln oder Mehl nach der Erndte des gegenwärtigen Jahres zu einem anderen Preise zu liefern, als zu dem zur Zeit des Vertrages bestehenden oder zu dem Preise, welcher nach der Erndte des betreffenden Gegenstandes zur Lieferungszeit der laufende sein wird, ist verboten und nichtig. Art. 2. Die Bestimmung des vorhergehenden Artikels findet auch Anwendung auf den Vertrag, durch welchen der Produccnt seine bevorstehende diesjährige Erndte an Getraide, Reps, Magsamen, Hülsenfrüchten oder Kartoffeln, sei es bezüglich seines ganzen Besitzthumö oder einzelner Grundstücke, auf dem Halm oder am Stock, in Bausch und Bogen oder nach einem bestimmten Maße oder Gewicht verkauft. Art. 3. Auch die bereits abgeschlossenen Verträge der in den Art. 1 u. 2 beschriebenen Art sind nichtig. Art. 4. Wenn von Jnkrafttretung des gegenwärtigen Gesetzes an gegen das Verbot der Art. 1 u. 2 V rträge abgeschlossen werden, so verfällt sowohl der Käufer als der Mäkler in eine Polizeistrafe von 25 bis 300 Gulden. Kann die zuerkannte Geldstrafe nicht beigetrieben werden, so muß sie im Gefängniß, und zwar mit 24 Stunden für jeden Gulden, verbüßt werden. In keinem Fall darf jedoch die Verwandlung diefer Geldbuße in Gefängniß die Dauer von 3 Monaten übersteigen. Art. 6. Die erkannt werdenden und eingehenden Strafen kommen der Armenkasse des Ortes zu gut, in welchem der Verkäufer wohnt. ? Die in Unseren Provinzen Starkenburg und Oberhcsscn bestehende Verordnung vom 20. Juni 1817, in so weit diese über den Verkauf anderer Früchte und Crescenzien als Getraide, Reps, Magsamen, Hül- sensrüchte und Kartoffeln verfügt, bleibt fortwährend in Gültigkeit. Art. 8. Das gegenwärtige Gesetz tritt mit dem Tage seines Erscheinens im Regierungsblatte in Kraft und wird, sobald es die Verhältnisse gestatten, durch eine besondere Verordnung zurückgenommen werden. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedrückten Staatssiegels. Darmstadt, am 17 Mai 1847. (L. s.) LUDWIG. du Thii. Bekanntmachung. Seit einiqen Tagen zeigen sich hier und da die Maikäfer wieder in ziemlich bedeutender Zahl. Ich finde mich daher aufgesordert, allen Gartenbesitzern angelegentlichst die zeitige Vertilgung dieser die Obstbaumzucht überhaupt und den in diesem Jahre zu hoffenden reichen Obstertrag gefährdenden Thiere zu empfehlen. ausführbar ist die Einsammlung durch Rbschütteln der Käfer von den Bäumen Morgens in der Frühe und Nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr und wenn dieses Geschäft an mehreren Tagen gleichzeitig von allen Gartenbesitzer» vorgenommen wird, so laßt sich ein sehr ausreichender Erfolg erwarten. Gießen den 20. Mai 1817. a Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. Prinz. Gefundene Gegenstände. Eine Kindertasche, worin ein Sacktuch und einiges ein Geldbeutel mit einigem Gelbe, Silbergeld, ei» Sackmesser und ein Stückchen Futterleinen, mehrere Schlüssel ein Stück baumwollenes Zeug, sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 19. Mai 1847. Besondere Bekanntmachung. 931) Die Stadt Lich beabsichtigt künftighin vier Vieh- und Krämermärkte jährlich abzuhalten; der erste wurde gehalten Dienstag nach Ostern den ß. April, der zweite fällt auf Dienstag nach Pfingsten den 25. Mai, der dritte auf Dienstag nach Jacobi den 27. Juli und der vierte auf Dienstag nach Michaeli den 5. October. Eö wird zugleich bemerkt, daß vor der Hand kein Stand- und Pflastergeld erhoben und der bestellte Marktmeister den Marktbesucbcrn in jeden Fälle» behüls- lich sein wird, was überhaupt von den Einwohnern Lichs, die Handel und Gewerbe betreiben, zu erwarten steht. Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses im Interesse ihrer Gemeinden zu veröffentlichen. Lich den 17. Mai 1847. Der Gr. Hess. F. S. Bürgermeister Vogt. Versteigerungen. 957) Nachbenannte, dem Maurermeister Jacob Reiber dahier gehörigen Immobilien, alt neu EJSIftr. i7770 I/uoa 3 Hoftaum, (Miststätte) auf dem Reichensand, "7n, I/m 70 Hofrailhe daselbst, 47717 1/nz 33 Grabgarten daselbst, sollen Mittwoch den 2. Juni d. Z>, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Ralhhause dahier öffentlich versteigert werden. Gießen am 8. April 1847. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. 956) Die Grasnutzung von den Böschungen des Stadtringgrabens, des Wieseckflusses unterhalb der Neuwegerthorbrücke, des Vicinalwegs am Friedhose und des Wegs jenseits der Wieseckbrücke nach dem Busch'schen Garten hin, soll Mittwoch den 26. d. M., Morgens 9 Uhr, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 19. Mai 1847. I. V. d. B. Der Beigeordnete Rühl. 965) Künftigen Mittwoch den 26. d. M., Nachmittags 2 Uhr, werden auf der Geschäftsstube des Unterzeichneten drei Doppelflinten und zwei einfache Flinten an 291 den Meistbietenden, unter Vorbehalt höherer Genehmigung, öffentlich versteigert werden. Gießen den 20. Mai 1847. Der Gr. Steuereinnehmer M ä n d l. 979) Die Herrichtung eines Brunnens auf dem Sclzersberg, in Maurerarbeit bestehend, und zu 49 fl. 40 fr. veranschlagt, soll Mittwoch den 26. Mai, Morgens 8 Uhr, auf dem Ralhhause dahier an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen den 17. Mai 1847. I. V. d. B. Der Beigeordnete Rühl. 975) Dienstag den 25. Mai 1847, Vormittags 9 Uhr, soll im hiesigen Bürgerhospital die Lieferung von 100 Ellen Zwillch, sodann Weißbinder- und Tapezierarbeit an die Wenigstnehmenden verstergert werden. Gießen am 20. Mai 1847. Der Rechner Lauer. 941) Die Lieferung des Oels, der Talglichter und des Dochtgarns für die städtische Straßenbeleuchtung vom 1. Juli 1847 bis dahin 1848 soll Montag den 7. Juni d. I., Vormittags 8 Uhr, auf dem Rathhause dakier an den Wem'gstfodern- dcn vergeben und können die deöfallsigen Bedingungen jederzeit auf der bürgermeisterlichett! Ge- schästsstube eingesehen werden. Gießen dm 19. Mai 1847. I. V. d. B. Der Beigeordnete Rühl. 871) Montags den 31. Mai l. I., Vormittags 9 Uhr, sollen 152,90HfKlafter oder 45 Ruthen 2 Schuh städtisches Gelände zwischen der Straße nach Lich und der Besitzung des Herrn von Lesch gelegen, auf dem Bürgermeistereilokal an den Meistbietenden versteigert werden. Die Versteigerungsbedingungen können vorher eingesthen werden. Gießen den 6. Mai 1847, I. B. d. B. Der Beigeordnete Rühl. 974) Das Brechen und Fahren von 21 Cubik- klastern Schflchtmauersteinen, aus den Langgönser 292 oder Kirchgönser Brüchen zu verschiedenen Durchlässen in der Gemarkung Langgöns, wird Mittwoch den 26. d. Mts., Vormittags 9 llbr, im Gasthause zum Stern dahier öffentlich versteigere. Butzbach den 17. Mai 1817. Der Gr. Hess Sectkons-Jngenieur Meyer. 954) Wegen eingetretener Verhinderung kann die im vorigen Anzeigeblatt bekannt gemachte, auf Mittwoch den 26. l. M. anberaumt gewesene Versteigerung der den Herrn Seipp und Asm ns zustehenden Besitzung auf dem Gleiberg, erst Donnerstag den 27. l. M., Nachmittags 3 Uhr abgehalten werden. Gießen den 20. Mai 1847. Pfannm üller II. 935) Versteigerung von Bauarbeiten. den zu ff 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) Dachdeckerarbcit, Schreinerarbeit, Schlosserarbeit, Glaftrarbeit, Weißbinderarbeit, Spenglcrarbeit, 43 fr. 20 „ 50 „ 48 „ 52 „ 5t „ 33 „ 58 „ 610 fl. 7 „ 693 „ 240 „ 257 „ 210 „ 227 „ 28 ;, werden Dienstag den Die Unterhaltungsarbeiten pro 1847 an Central-Cameral-Zoll-Grundlasten und Forstgebäuden, bestehend in: Maurerarbeit, veranschlagt Zimmerarbeit, ,, 25. Maid. I., des Vormittags um 9 Uhr, in dem Promenadehaus vor dem Neustädterthor dahier, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdende» Bedingungen an die Wenigst« fordernden öffentlich versteigert. Voranschläge und Bedingungen sind auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht aufgelegt. Gießen den 16. Mai 1847. Der Gr. Provinzialbaumeister Noak, z. Z. Vikar. 938) Der Unterzeichnete läßt Dienstag den 25. Mai l. I., des Vormittags 9 Uhr, in seiner Wohnung in den Reuenbäuen, einen Familienwagen, Oekonomiewagen, eine bequeme viersitzige Chaise, Leitern, Pflug, eine Egge, Ketten it, sodann 3 Pferde, Pferdegeschirr und mehrere zur Oekonomie brauchbare Gegenstände öffentlich meistbietend versteigern. Gießen den 18. Mai 1847. Moritz Hering. 920) Main-Weser-Eisenbahn. Steinfuhrlohn. Das Fahren von 17 Cubikklafter Steinen aus den Langgönser Brüchen, zu dem Durchlaß in Abtheilüng 75 der Gemarkung Langgöns, wird Donnerstag den 25. Mai, Vormittags 10 Uhr, auf dem Nachhause zu Langgöns versteigert. Butzbach den 16. Mai 1817. Der Gr. Sections-Jngenieur Meyer. 930) Versteigerung von Arbeiten zur Er-- bauung eines neuen Rathhauses in Lich, Samstag den 29. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, sollen im Gasthause zum Hirsch in Lich die zur Erbauung eines neuen Ratbhauses daselbst erforderlichen Arbeiten, veranschlagt 1) Maurerarbeit zu . . . 2) Steinhauerarbeit zu . . 3) Zimmerarbeit zu . . , 4) Dachdeckerarbeit zu. . . 5) Schreinerarbeit zu . . . 6) Schlosserarbeit zu . . . 7) Glaserarbeit zu ... . 8) Weißbinderarbeit zu . . 9) Spenglerarbeit zu . . . 10) Die Lieferung von 500 Bi 5208 fl. 36 fr. • 4401 „ 03 „ 5059 „ 13 „ 1263 „ 59 „ 4417 „ 48 „ 3430 „ 57 „ 959 „ 02 „ 3197 „ 38 „ 351 „ 26 „ Kalf an die Wcnigstfordernden versteigert werden, was man mit dem Bemerfen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß die Pläne und Voranschläge bis zum Tag der Versteigerung auf dem Bureau des Gr. Kreisbaumeisters zu Grünberg zur Einsicht offen liegen. Lich am 16. Mai 1847. Der Gr. Hess. F. S. Bürgermeister- Vogt. 940) Holzversteigerung im Revier Königsberg. Donnerstag den 27., Freitag den 28. und Montag den 31. Mai d. J>, jedesmal von Vormittags 9 Uhr an, sollen in den Domanialwaldungen des Reviers Königsberg, nachstehende Holzsortimente versteigert wei den: 1) im Disteifte Schmittstatt: 14 Stecken Buchcn-Scheidholz, 1 „ Eichen« „ 22 „ Buchen-Prügelholz, 1 „ Eichen- „ 91X ff Buchen-Stockholz, 50 Wellen Eichen-Rcisholz und 1 Stamm „ Bauholz, 33 Cubiffuß hltd.; 293 2) im Distrikte großer Rodenberg: 3 Stecken Buchen-Scheidholz, 162 // „ Prügelholz, 108 ,, Stockholz und 4925 Wellen „ Rcisholz; 3) im Distrikte Bierr 7 Stecken Buchen-Scheidholz, 9 Eichen- „ 51 n Buchen-Prügelholz, 4 n Eichen- ,, 180 M Buchen-Stockholz, 6 M Eichen- „ 50 Wellen „ Reisholz und 8 Stämme Buchen-Werkholz, 341 Cubf. halt. Die Zusaminenkunft ist am ersten Tage im Distrikte Schmittstatt, unten bei den Wiesen; am zweiten Tage im Distrikte großer Rodenberg, bei dem sog. Radfeld, und am dritten Tage im Distrikte Bierrntben, bei dem Pflanzgarten. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis Martini d. I. Zahlungsfrist bewilligt. Königsberg den 19. Mai 1847. Der Gr. Hess. Revierförstcr des Reviers Königsberg. L. Dittmar. 942) Tie in 37. des Anzeigeblatts auf den 14. Mai d. I. anberaumte Versteigerung von 18425 Stück Kiefern Stammholzwellen, konnte wegen Bcrhinderungsgründen nicht abgehalten werden, und wird nun auf Dienstag den 25 Mai d. Z., Bormittags um 8 Uhr festgesetzt. Wieseck den 19. Mai 1817. Der Bürgernieister Lang. 939) Dienstag den 25. d. M>, des Mittags um 12 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeindswald, Distrikt Hain und Ameisenberg: 1) 22 Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 14 ,, Eichen- „ 3) 13 ,, Buchen-Prügelbolz, 4) 4 „ Eichen- „ 5) 433/4 ,, Buchen-Stockholz, 6) 12 „ Eichen- ,, 7) 955 Wellen Buchcu-Reiser, 8) 100 „ Eichen- „ 9) 3 Buchen-Werkholzstämme, 10) 1 Eichen-Wcrkholzstamm öffentlich versteigert weiden. Die Zusammenkunft ist deS Morgens um 10 Uhr im Distrikt Hain. Fellingshausen am 18. Mai 1847. Der Bürgermeister Ger lach. 918) Holzversteigerung. Dienstag den 25. Mai l. I., Bormittags 9 Uhr, sollen in dem Königsberger Gemeindswald, Distrikten Lehnchcn und Etzbachseite, 4*/4 Stecken Buchen-Scheidholz, 15 „ Eichen- „ 5% ,, Buchen-Prügelholz, 5 „ Eichen- „ 31 ,, Buchen-Stockholz, 21 „ Eichen- „ 800 Wellen Buchcn-Reisholz, 200 „ Eichen- „ 6 Stück Eichen-Baustämme, 681 Eubikf. halt., unter den bei der Bersteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen dem Mcistgebot ausgesetzt werden. Die Zusammenkunft ist auf dem Lehnchcn. Königsberg am 15. Mai 1847. Der Bürgermeister Kraus köpf. 973) Bau- und Werkholz-Verkauf. Zn dem hiesigen Gemeindenutzwald, Schlag Scheibelstrauch, sollen Mittwoch den 26. d. M., von Morgens 9 Ubr an, 10t eichene Bau- und Werkholzstämme (5875 Kbktß.) versteigert werden. Es befinden sich darunter Streckbölzer bis zu 210 Kbkfß. und 54 Fuß Länge, auch schönes Schrcinerholz, und eignet sich der größte Tbeil zu Eisenbahnschwellen. Die Zusammenkunft ist an Ort und Stelle, und wird noch bemerkt, daß die Abfahrt des Holzes bis auf die Frankfurter Straße auf kurzem Wege sehr leicht ist. Ockershausen bei Marburg den 18. Mai 1847. Der Bürgermeister Lohrey. 971) Dienstag den 25. l. M., Vormittags 9 Uhr, sollen im Distrikt Rillscheid, nahe an der Chaussee, Rodheimer Gemeindswald, nachstehende Holzsortimente versteigert werden, als: 84 Stecken Buchen-Scheidholz, 50 „ „ Prügelholz, 54 ,, „ Stvckbolj, 1350 Buchen - Reisbolz - Welle», 38 Stämme Eichen-Werkholz, 475 Cubikf. Rodheim am 18. Mai 1847. Der Bürgermeister Wagner. 294 Feilgeboten. Ä950) Meinen Wein-, Bier- und Liqueur-Verkallf in Fla- .schen über die Straße, bringe ich in nachbemerften reingchaltenen Sorten hiermit in empfehlende Erinnerung, als: Pfälzer-Wein 1845r die Flasche Forster- „ 1839r ,, ,, Forster» „ 1846r „ „ Forster- „ 1810r „ „ Deidesheimer 1842r u. 1846r ,, Rüdesheimer 1842r die Flasche Forster-Orleans t834r „ „ Johannisberger 181 fr ,, „ 1 Bordeaux-Medoc 1842r „ Roussillon 1842r „ „ 1 Malaga ,/ „ 1 Muscat lunel „ „ 1 Champagner (Mosel) 1846r „ l Champagner (französisch.) 1846r 3 Englisch Bier (Ale) die Flasche — Bayrisches Bockbier „ „ — Bayrisches Lagerbier „ „ — Rum de Jamaika 1 fl. u. t Arrack de Batavia t „ // 1 20 24 28 32 36 36 51 fl. 12 48 ir n 6 „ 45 ff ff 24 tf 12 „ 10 // 30 /, 12 fr. tf fr tf rr ff ft tf ff tf tf n tr tr ir tt tt tr n Ertract deAbsynthe (Nenschateller) 1 „ 30 -- Nordhäuser Fruchtbranntwein — „ 38 // Ludwig Jabreis, Marktplatz Lit. B. Nr. 24. 961) Filz- und Seidenhüte nach der neuesten Pariser Faeon im Preis von 2 ft. 24 fr. an bis 5 fl. 45 fr.'— sowie ganz moderne seidene und Lasting-Cravatten, Sommerhalskücher und Hals- schleifcn im Preis von 45 fr. bis zu 3 fl. sind soeben angcfommen bei G. E. Böhm. Gießen am 17. Mai 1847. 959) Musfat-Rosiuen empfiehlt 3. G. Appel. 958) Eine Käfersammlung nebst einer Siegelsammlung sind zu verfaufcn, Neuenweg Lit. B. Nr. 154. 952) Meine verschiedene Theesoiten, als: feinsten Haysanskin, extrafeinen Haysan, super- fetnen Perlen- und Kaiser-Thee, feinen und extrafeinen BlumentKee (tu Büchsen), feinsten Pecco mit Blütben, Pecco ohne Blütben, grünen und schwarzen Spitzenthee; sodann feinste Dampf- und Gesundheits-Chokolade mit und ohne Gewürze, empfehle L. I a h r e i s. 968) Bairisch Bier, sowie gute 1846r Weine empfiehlt K. Kliebe in Wieseck. 945) Ich erlaube mir auf eine Auswahl Kinderhosen von verschiedener Größe, sowie auf eine Parthie Herrenhemden und Badebosen, letztere zu 18 und 30 fr., aufmerfsam zu machen. Meyer Rothenberger, Lit. B. Nr. 143 Neuenweg. 951) Havannab«, Bremer und Hamburae r Cigarren das 1000 Stück von 5 fl. bis zu 50 fl., sämmtlich abgelagerte Waare, alten (vierjährigen) Rollen-Bakinas und Varinas-Blätter, nebst verschiedenen geschnittenen Portoriko's, Canaster und Maryland-Sorten, empfiehlt L. Iah reis. 949) Die rühmlichst befannt geivordetien Keil- holz'schrn Hühneraugen- und Ballen-Pflaster, das Paquet mit 4 Stück 36 fr. das Töpfchen mit 15 Stück 1 fl. empfiehlt Carl Frech. 943) 1846r Wein von vorzüglicher Qualität, den Schoppen zu 16 fr., verzapft Z. Kuntz. 963) Sellerie, Welschlauch und Topfpflanzen sind bei mir zu haben. F. Schaum, Handelsgärtner; im Großmannischen Haus am Lindenplatz. 918) Eine Auswabl lebender Blumen und die besten Qualitäten Gcmüsesaamcn sind zu den billigsten Preisen im Nassauer Hof bei Kunst-- und Handelsgärtncr Knispel zu haben; bewerft wird, daß zu der Blnmenausstellung jede Woche neue Sendungen Blumen fommen; er bittet um geneigten Zuspruch. 960) Reis zu 10, 12 und 14 fr. das Pfund, empfehle ich zur geneigten Abnahme. I, G. Appel. Zu vermietheu. 953) Zm Gasthause zum Prinzen Carl dahier, ist im oberen Stock ein möblirtes Zimmer nach der Straße" gelegen, nebst einer verschließbaren Kammer und der nöthigen Bedienung, für die Dauer dieses Courses zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Der Preiß per Monat ist 2 fl. 30 ft. Das Nähere ist bei der Erpeditiou d. Bltts. zu erfragen. 976) Ein '/2 Morgen haltender Garten mit ! einem Gartenhaus nebst Brunnen und Abtritt, sowie mit vorzüglichen Obstbäumen bepflanzt und schon gedüngt, ist zu verleihen bei Wilf er. 964) Bei Gärtner Schmitt ans demReichen- sand ist eine Familienwohnung zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 295 Vermischte Nachrichten. Gustav-Adolph-Verein. . Die statutenmäßige jährliche Hauptversammlung des oderhesstschen Zweigvereines der Wupav-,l,-Siifiun, soll ,,, Mittwoch den 16. Juni d. I., Bormittags IO Uhr, im Busch'schen Gartenlocale dahier stattfinden, was mit dem Bemerken öffentlich bekannt gemacht wird, daß etwaige WüMche und Vorschläge Von Mitgliedern des Vereines/ wenn sie nicht längstens bls zum 12. Juni zur Kenntnis des Vorstandes gebracht worden sein werden, in der Versammlung nicht zur Sprache gebracht werden können. Gießen am 19. Mai 1847. 978) Bei günstiger Witterung findet am 3. Pfingstfeiertage Scheibenschießen auf dem Schießplatz der hiesigen Schützengesellschast Statt. Gießen den 20. Mai 1847. 966) Zur Nachricht. Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit er- gcbenst an, daß ich, neben den bisher geführten Artikeln, ein vollständiges Specereiwaaren-Geschäst ctablirt habe, und daß stets ein vollständig assor- tirtes Lager von Schnur, Wollcnbändern, Zwirn, Knöpfen rc. bei mir anzutreffen ist. Gute Waare, prompte und reelle Bedienung, sowie die billigsten Preise werden stets die Mittel seyn, mir eine recht zahlreiche Kundschaft zu erwerben. Joseph Beifuß, auf dem Asterweg, dem Landgericht gegenüber. 962) Zwischen dem Kreuz und dem Wallthor werden zwei aneinanderstoßcnde Zimmer mit Ka- bittet, oder ein großes Zimmer mit zwei Kabinetten, oder zwei Zimmer, auf den 1. October d. I. von einem einzelnen Miethsmann in einem guten Bürgerhause, wo dir Aufwartu ig mit übernommen wird, gesucht. Anträge beliebe man schriftlich bei der Expedition d. Bltts. mit Angabe des Preises einzugeben. 970) Durch die mir an die Hand gegebenen Mittel bin ich in den Stand gesetzt, meine Wirth- schast wieder aufs Beste mit allen Sorten Getränken und Speisen zu versehen, und so allen billigen Ansprüchen zu entsprechen. Indem ich dies einem geehrten Publikum er« gebenst anzeige, bitte ich unter Zustcherung reeller und prompter Bedienung um ferneren geneigten Zuspruch, und verbinde gleichzeitig hiermit die Nachricht, daß den nächsten dritten Pfingstfeiertag gutb.setzte Tanzmusik bei mir anzutreffen ist. Westphälischer Hof den 18. Mai 1847. Ehr. Brauneck 947) Samstag den 22. d. M. nimmt die wie bisher im Sommerhalbsahr bestandene Samstag- Abendtafel im Buschischcn Gartensaale wieder ihren Anfang, gefällige Tbeiluehmer bittet man bei Zei, tert belegen zu wollen. Punkt 8 Uhr wird servirt. 972) Annonce. Unterzeichnete erlaubt sich hierdurch ein geehrtes Publikum in Kenntniß zu sitzen, daß den zweiten Pfingstfeiertag der erste Ball, sowie alle darauf folgende Sonntage, während der Saison, Ball bei gut besetzter Musik in hiesigem Kursaale Statt hat. Salzbausen den 18. Mai 1847. H. W. Seum's Wittwe. 296 980) Ein noch ganz neuer Holzstall, von Eichenholz und von 36 Fuß Länge, 12 Fuß Tiefe und mit 3 Scheidewänden zu 3 Abtheilungen eingerichtet, ist billig zu verkaufen bei Buchdrucker G. D. Brühl I. MAKNÄWMKNWM-rWMWMWNMWMMNNA | 9U) Lichtbilder s auf Papier. g Hiermit zeige ich ergebenst an, daß ick, mich | 8 außer meinem bisberigen Unterricht, mitAufer-K A tigung von Portraits vermittelst desg 8Daguerreotyps beschäftigen werde. D Die Lichtbilder auf Papier, welches Z den Plattenbildcrn sehr vorzuziehen stnd, können 8 A bei jeder Beleuchtung besehen, und colorirt A H werden. A W Die Zeit der Aufnahme ist wäbrend der 8 8 Ferien täglich von Morgens 9 bis Nachmit- D tags 3 Uhr, u?>d nach denselben, Mittwochs 8 D und Samstags Nachmittag, sowie auch Soun- 8 D tags von 9 bis 3 Uh '. Der Preis für 1 Por- 8 H trait ist 2'/3 fl., sür das Dutzend 4'/3 st.; der J IPreis für 2 Portraits auf einem Blatt 4 fl., H das Dutzend 7 fl. Jedes Portrait ist mit einer B Einfassung versehen. H B. Falkenberg, g am Lindenplatz. ttMKNÄAWWEWLMWWWWEStMMMM 979) Am 2. Pfi> gftfeiertage findet auf dem Hardtbofe 11 a r in o n i e - M u s 1 k und am 3. Pfingstfkiertage Tanz-Musik Statt. 948) Am zweiten Pfingstfeiertage findet erst Harmonie-Musik im Garten, und später Entr^e-Ball jm Bnschischen Gartensaale Statt. 946) Am 2. Pfingstfeiertage findet Tanz-Musik im Gasthaus zum Prinz Karl dahier Statt. Das Entree (18 kr.) wild als Zahlung wieder angenommen. 969) Den 3. Pfingstfeicrtag ist gutbesetzte Tanz-Musik auf dem Westpbälischen Hof anzutreffen, wozu ergebenst einladet Ebr Brauneck. Gießen den 19. Mai 1847. 955) Sonntag den 9. d, M. ist ein braunsei- dencr Regenschirm verloren worden. Der r bliche Finder wird ersucht, denselben gegen eine angemessene Belohnung au die Redaction dieses Blattes abzugeben. Frischbacken. Am ersten Pfingstfeiertage. Christian Jughardt in der Wallthorstraße Balthasar Noll in der Neustadt Am zweiten Pfingstfeiertage. Cbristian LampuS auf dem Seltersweg. Wilhelm Hellmold auf dem Neuenweg. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 1. Pfingstfeiertage. Morgens : Kirchenrath vr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Am 2. Pfingstfeiertage. Morgens: Consirmation. Confirmationsrede: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Frei« Prediger Siebert NB. (Am 2. Pfingstfeiertage wird, wegen der Confirmation, der Gottesdienst Morgens schon um 8, und Nachmittags erst um 2 Uhr seinen Anfang nehmen) Getauft. Den 19. Mai. Dem Bürger und Fuhrmann , Konrad Müller, ein Sohn, Friedrich, geboren den 5. Mai. Den 2 0. Mai. Dem Bürger und Schreinermeistcr, Johannes Schneider, eine Tochter, Karoline Henriette, geboren den 6. Mai. Die Pfarrgcschafte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Die verehrlichen Mitglieder der evangelischen Kir- chengemcinde werden hiermit höflichst gebeten, am 2. Pfingstfeiertage, Vormittags, die 9 vorderen Reihen der Stühle, auf beiden Seiten im unteren Raum der Kirche, sür die Eltern der Confirmanden gefälligst frei lassen zu wollen. Gießen den 19. Mai 1847. Der Kirchenvorstand. 907) Harmonie- und Tanzmusik findet den dritten Pfingstfeicrtag auf der Badenburg S'att, wozu ich höflichst einlade. L. Hofmann. Katholische Gemeinde. Beerdigt. Deut 7. Mai. Antonie Nagel, Tochter des hiesigen Bürger- und SchloffermeisterS, Wilhelm Nagel, alt 10 M 21 T, gestorben den 14. Mai Hierzu eine Beilage. Berlage JVä. 41. des Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen. Angekommene und abgereiste Fremden vom 18. bis 20. Mai 1847. Inden Gasthäusern. fm Einhorn: Hr. Heusler, Oberbergr. u. Hr. Morenbach, Berameist. v. Siegen. Hr. Lutteroth, Kfm. v. Dingen. Hr Schlosser, Fabrik, v. Crefeld. Hrn Kfl. Bramer v. Frankfurt u Kneutcl v. Neuwied. Hr. Simmerath, Gutsbcs. u Hr Rupprecht, Oecon. v. Laubach. Hrn. Kfl. Pirnaie v. Antwerpen, Damen v. Cöln, Fecz u. Wolf v. Frankfurt, Carrr v Rheidt u. Spier v. Alsfeld. Hr. Dr. Wohler, Partie, v. Essen. Hr. Becking, Affeff. v. Aschaffenburg. Hrn. Kfl. Stinten v. Jamburg u. Meperhörer v. Wien. Hrn. Nent. Baron v. Towenschend m Fam. u. Bedien u. Goldenstädt v London. Hr. Schnapper, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Castor, Zust.-Commiff. v. Magdeburg. Hr. Edel, Kfm. v Mannheim -hr Zöllner, Fabrik, v. Solingen. Hrn. Kfl. Mappcs v Nürnberg u. Cöllncr v. Landau. Hr. Thielmann, Partie, v Cassel. Hrn Kfl. Böhm v. Erfurt u. Drexler v. Frankfurt Rappen: Hr. Stein, Posth. v. Romrod. Hrn. Kfl. Rindskopf v. Frankfurt u. Lohmeier v. Bremen. Hr. Spier, Handelsm. v Alsfeld. Hr. Helborn, Fabrik, v. Nürnberg Hrn. Kfl. Papst ». Hamburg, Koch v. Coblenz, Lehmann v. Frankfurt, Werthbeim v. Mainz u. Gross v. Laubenheim Hr Goßweiler, Zolldirect. v. Karlsruhe. Hrn. Kst. Münchhofs v. Norkhauscn, Schiffert v Gladbach, Goß- mann v. Elberfeld, Hirsch v Offenbach, Glauser v. Mm u. Cornelius v Friedrichsdorf. Hr v. Bülow m. Fam. u. Bed., Regier.-R. v. Potsdam. Hr. Copito, Kfm. v. Duisburg. Hr Kettler m. Fam , Oecon. v Nordhausen. Hr. v. Brandenstein, Offiz, v. Erfurt. Hr. Hoppe, Privatm. v. Louisenlust. Fr v Hadlen v. Wiesbaden. Hrn. Kfl. Weiler v. Rheidt u Becker v. Offenbach. Hr. Eiserlohn m. Fr., Profess, v. Carlsrube. Hr. Tholen, Mas v Schlesswig. Hrn, Kfl. Langklotz v. Freudenberg u. Geißler v. Elberfeld. Hr. Bing, Pferdehändl. v. Höchst. Hrn. Kfl Wagner v. Cassel, Pfeil v Darmstadt n Meißner v. Frankfurt. Hr. v. Würzfeld m. Fam. u. Bedien., Rittergutsbes v Schlesien. Hrn Kfl. Schenck v. Hanau u. Sußmann v. Hannover. Hr. Roth, Rent. v. Heidelberg. Hr Klein, Hüttenbes v. Karlshutte. Hr. Eisner, Kfm. v. Hamburg. !m Prinz Carl: Hr. Wirthwein, Gand. v. Büdesheim. Hr Gescheidt, Schrein, v. Butzbach Hr. Drescher, Techn. v Cassel. Hrn. Oecon. Ritzert u. Wolf v. RaMstadt. Hr. Bücking, Kfm. v. Alsfeld. Hr. Roth, Geschäftsm v. Romrod. Hr Franck, Oecon. v. Mockstadt. Hr. Klebcrger, Fabrik, v. Weilburg. Hr. Oberle, Oecon v. Ilbenstadt. Hr. Moller, Stud. v. Heidelberg Hr. Gimbel, Geom. v. Coblenz. Hrn. Privatl. Detthauer u. Nuppel v. Gladenbach. Hr. Seyfried, Oecon. v. Battenberg. Hr. Höhr, Nhrm v Schönau. Hr. Rausch, Spcdit. v. Grosseneichen. Hr. Debus, Maurermeist. Vermischtes. Die Christrose. Erzählung von R.....B..... (Fortsetzung.) Die Hoffnung zog wieder mit diesen herrlichen Tönen in ihr Herz; liebliche Bilder von frühern schö- v. Butzbach. Hrn. Spedit. Schmitt u. Franck v. Dürkheim. Hr. Wilhelm, Handelsm. v. Vilbel. Hr. Carle, Oecon. v. Bergheim. Hr. Rapp, Spedit. v. Hatzfeld. Hr. Reinach. Kfm. v. Oppenheim. Hr. Büchner, Geschäftsm. v. Dautphe. Hr. Böller, Bijout. v. Pforzheim. Im Adler: Hr. Schneider, Secret, v. Wetzlar Im Darmstaedter Haus: HTU. Geschäfts!. Müller v. Rüdingshausen, Scharmann v. Freienseen, Wirth v. Darmstadt, 'Wurm a. Tyrol u. Müller v. Kirchgöns. Hr. Bügel, Handelsm. v. Dillingen. Hr. Böckel, Schausp v. Wetzlar. Hrn. Geschäfts!. Haas v. Obersemen, Schnabel v. Altenbuseck u. Burckbardt v. Reifenberg. Fr. Lichtenstein v. Wölfersheim. Hrn. Handels! Rau v. Vatenhain u. Oest v. Kornschrot. Jungfern Schmidt v. Niederrodc u. Erb v. Wiesenfeld. Im Stern: Hr. Rung, Handelsm. v. Arolsen. Jungfer Binger v. Roth. Hr. Hahn, Färb. v. Wetter. Hrn. Kfl. Gikas v. Petersburg u. Posack v. Cassel. Hr. Günst, Färb, v. Reiten. Hrn. Franck u. Günther v. Marburg u. Hallenberg v. Sachsenberg. Hr. Jost, Bote v. Homberg. Hr. Geiß m. Schwest., Kutsch v. Altenburg. In der Sonne: Hr. Helbig, Handelsm v. Ershausen. Hr. Bär, Geschäftsm v. Romrod. Hr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. Hr. Häuser, Bergm. v. Göswitz. Hrn Maur. Hipp v. Rengnigen u. Lebherz v. Neusre. Hrn. Geschäfts!. Hahn v. Beuern u. Brach v. Ulf. In der Hose; Jungfer Funck v. Beueru. Hrn. Buchdr. Maurer v. Mckkwingen u. Rennebcrg v. Ebergötzen. Hr. Lange, Duchb. v. Freiberg. Hr. Schneider, Zimmerm. v. Traishorlof Jungfer Oppermann v. Wallershausen. Hr. Mayer, Maur. v. Weiler. Hr. Pitzer, Handelsm. o. Weidenhausen. Hr. Feldmann, Glaser v. Grimberg. Hr. Krug, Uhrm. v. Reiskirchen. In den Privathäusern. Bei Hrn. Friedr. Zinsser: Hrn. Schrein. Jäger v. Wandel tt. Gran v Hattenrod. — Bei Hrn. Geh. R. Knorr: Fr. Hcrbold, Schausp. v. Mainz. — Bei Hrn. Hofger.-R. Langsdorf: Hr v Langsdorf, Geb R. v. Wiesbaden. — Bei Wittwe LooS: Hr. Falk, Gutsbes. v. Oberingelheim. — Bei Hrn. Distr-Steuercinnehm. Wollweber: Hrn. Kfl. Petri v Emmcrichenhain u. Wollweber v. Hamburg. — Bei Fr. Regier.-R. Heß: Hr. Heß, Kfm. v Mainz — Bei Hrn. Stud. Freiherr von dem Busche: Hr. Freiherr von dem Busche, Lieutn v. Mainz. — Bei Hrn. Wilh. Ockel: Hr. Ockel, Spengl. v. Friedberg. — Bei Hrn. Nathan Heß: Hr. Rosenbach , Privatm. v. Offenbach. neu Tagen zogen hellglänzend an ihrer jugendlichen Seele vorüber; sie gedachte der guten Großmutter, die ihr jedesmal am Christabend eine Freude gemacht hatte; dann der Eltern, von denen ste bloß die Mutter, den Vater nur auS deren Erzählungen gekannt. Und Klärchen fühlte schmerzlich, wie bart es ist, keine Eltern, keine Wesen zu haben, die sie lieben und denen 298 fte sich anschließen könnte. Lange erinnerte sie sich der Tage, wo sie noch bei der lieben Mutter gelebt. Auf einmal sprach die Kleine freudig vor sich hin: „Ach, ich habe sa auch noch Etwas von ihr, ich will's doch suchen!" Und sie eilte dem Ofen zu, kletterte an ihm hinauf und brachte bald varauf ein kleines Schächtelchen zum Vorschein, das sie in ihrer kalten Hand empor hielt; dann sagte sie heiter, als wenn sie einen Schatz besäße: „O wie glücklich bin ich! das ist doch meinen Plünderern entgangen." Sic öffnete das Schächtelchen, das eine Christrose barg, die auf einem messingenen kelchartigen Gestellchen stand. Sie betrachtete die zu- sammengeschrumpste Rose mit dem schönen Gestellchen, auf dem zierlich die Worte eingegraben waren: „Franz Loose seiner lieben Therese zum And enke n." Diese Rose hatte Klärchens Mutter als Brautgeschenk von ihrem Bräutigam erhalten, und seither war sie, wie eine Reliquie, aufbewahrt worden. Aber die Kleine ward jetzt wieder traurig und bald füllten Thränen ihre Augen. „Heute," seufzte sie, „kann ich sie nicht einmal aufgehen sehen, ich habe kein Licht — ja nicht einmal ein Lager und nichts zu essen. O mich friert und hungert gewaltig. Was soll ich anfangen? Die Rose verkaufen? Nein! Soll ich betteln? Das vermaa ich nicht." Aber nach einer Weile sagte sie ängstlich: „Und doch muß ich jetzt das Mitleid der Menschen anflehen, und ichen, ob sich denn gar Niemand meiner annimmt." Jetzt packte, die Kleine ihr Schächtelchen wieder sorgfältig zusammen, steckte es ein und eilte rasch die vier Treppen des ärmlichen Hauses hinab. (Fortsetzung folgt.) Lantz wirthscha ft liches. Der Sauerklee, eine neue G emüsepstanze. sie zugleich eine schöne Zierpflanze, welche in einem fetten, gut gedüngten Boden trefflich gedeiht. Die Blätter werden als Sauerampfer, die Blüten als Salat verjpeist; am schmackhaftesten sind jevoch die Wurzeln. Dieses ist die Benutzung des oxalis Deppei im Sommer, „jn der letzten Hälfte des Oktobers oder im Anfänge Novembers nimmt nran die Pflanzen aus dem Boden, welche dann an den Wurzeln eine große Anzahl Knollen haben, die zur Fortpflanzung dienen. Unter diesen Knollen finden sich vier dicke rübenarlige Wurzeln, welche im Geschmack große Aehnlichkeii mit Spargel haben, jedoch weit feiner und aromatischer schmecken. Sie werden mit Wasser und Salz gekocht und mit einer Saure von frischer Butter unv Eigelb verspeist. Ihr Genuß gewährt dem raffinirtesten Gurschmecker vollständige Befriedigung, und ist nahrhaft und gesund. Diese Gemüsepflanze, die sich durch leichte Eultur und Ergiebigkeit auszeichnet, verdient gewiß Aufmerksamkeit und allgemeine Verbreitung. Der Versuch, dieses nützliche Gemüse anzubauen, wird sich jedenfalls belohnen. (Die^ Ackerbohnen als Surrogat für die Kartoffeln.) Man bereitet sie zur Speise aus folgende Weise zu. Rachvem die Bohnen über Nacht im Wasser erweicht worden, setzt man sic in einem Topfe inct reinem Wasser zum Kochen an's Feuer. Sobald das Wasser den Siedepunkt erreicht hat, wrrd es von den Bohnen abgegossen unv reines kochenves Wasser den Bohnen wieder zugegebeil. Nun läßt man sie kochen, bis sie weich sind. Bei alten überjährigen und harren Bohnen erreicht man das Weichwerden leicht durch einen Zusatz von einer Messerspitze voll Pottasche over Soda. Unter jedes Gemüse können die Bohnen dann ähnlich wie Kartoffeln gerührt werden, oder man ißt ;ie allein mit Salz, Pfeffer und einer Sauce, in der etwas gebratener Speck enthalten ist. Alle Leute, die von den so zubereiteten Bohnen gegessen haben, stimmen damit überein, daß sie nicht nur das billigste, sondern auch das wohlschmeckendste Surrogat für Kartoffeln und Brod sind. 25 n e k d o t e. Im Hause jedes nur etwas ordentlichen Indianers befindet sich ein Zimmer unter dem Namen Brovha- gara, d. h. Schmollzimmer. In dieses schließt sich jede mißgelaunte oder ärgerliche Hausfrau so lange ein , bis die Einsamkeit ihren Zorn beschwichtigt har. Bei uns käme Manche gar nicht mehr heraus! Im vorigen Jahre machte man in Braunschweig einen Verjuch ir.it dem Anbau einer neuen Gemüsepflanze. Nachvem derselbe über alle Erwartungen günstig aussiel, hat man jetzt begonnen, die Eultur nach einem größer» Maßstabe zu betreiben, und bei der Vortrefflichkeit der Pflanze kann es nicht fehlen, daß deren Anbau und Verbrauch bald allgemeiner werden wird. Schon im Jahre 1844 machte man in England viel Aufhebens von dem durch den geschickten Berliner Gärtner Deppe eingeführten Sauerklee (oxa- lis Deppei esculenta). In Europa wurde diese Kleeart zuerst im Jahre 1827 bekannt, und 1837 kam man zuerst in Lüttich auf den Gedanken, sie zur Spelse zu benutzen. Mit ihrer goldgelben Blume ist Ein Bauer brachte einmal einem Maler ein Brett, mit der Bitte, ihm den großen Christoph darauf zu malen. Der Maler entgegnete ihm aber, daß das Brett viel zu klein sey. „I!" rief der Bauer „hä ______________ kann ja de Beene ruitterbammeln laten!" Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Lteindruckerel m Gießen.