1887 Samstag da» 13. November M 91 i kr. pf. Brodtaxe. 6 1 r u ch t preise. i 1 3 2 1 1 1 t t 1 8 18 19 8 4 8 12 1 1 4 3 1 1 1 t 1 1 an _ .. fämmtlicke Großh. Bürgermeister dieses Kreises (mit Ausnahme des Gr. Bürgermeisters dahier.) f hnnther laut geworden, daß man bei dem Handel Berücksichtigend, daß schon mehrfachi Slagen bar b Verkäufers selbst verwiesen sey, während mit Getraide noch sehr häufig ans das «gene Äu ff d s Orten nur durch beerdigte sich das Bedürfmß herausgestellt habe, oap orep aus \ Gersten« und j Kornmehl bestehend aus | Walzen, und l Kornmehl bestehend Anzeige^ alt für die Stadt und den Kreis Gießen. 2 Pf. ordinäres - Brod 4 zz zz zz | 6 ,z zz zz 1 2 Pf. gemischtes Brod 4 zz zz Fleischtaxe. Pfund gutes Ochsenfleisch . . - „ Kuhfleisch...... „ Rindfleisch „ Kalbfleisch /. Schweinefleisch . • - • „ Hammelfleisch gemästet . „ Leberwurst . . . • • „ Bratwurst . . • • „ Schwartemagen . • • „ Blutwurst „ gemischte Wurst . - „ geräucherter Speck . . - „ Schinken...... • „ Dörrfleisch „ Rindsfett „ Hammelsfett „ Schweineschmalz ausgelas- ' senes . . - • • • „ desgleichen, unauSgelaffen 6 12 18 ,b=! Frucht-"». Vi-tualimpr-iflUß-n °°m 13. bis 20. November 1847- " 5 Äh. Wa'fferwcck . . 4j zz Milchbrod . . Marktpreise Maas Milch .... Pfund Butter..... auch .... Handkäse • Eper ....... Pfund Waizenmehl . . • zz grob geschälte Gerste . zz klein geschälte Gerste • 20 [ 1 1 — 1 — Gießen am 5. November 1847. Zu K. G. 12028. » Betreffend: ^Einführungon^7n?vo"n Fruch.mittereru. Der Großherzoglich Hessische kr. 13 10 9 9 | Anm. Dle Zu- V 'igaben bürten in 9 weiter nichts, als 2 in Fleisch von der- selben Gattung 15 __ bestehen,«■ zwar 10 __’ aufloPfd. Fleisch 16 18 18 16 __i nichtmchr als an __cherthalbPfd u.s. __1 re. nach Bropvr. — Uion, welches auf 12 — t vfd. nicht völlig — 15 Loth ausmacht. 28 —] Köpfe, Füße, Gc> 20 20 — raub.wieauchbie — ,gan>blurzgcnund nicht genießbaren 20 , — > Stücke vom Hals 28 24 | stnd von der Zu- — । gabegänilichaus- "geschloffen. Städte Gem äs Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen nie a tw. Linset au « t. 1 'Pf. fl. | kr Pf. | fl- kr. Pf-1 ff-1 kr. Pf. st. tr. Pf- 1*. Friedberg..... Gießen...... Grnnberg ..... das Malter das Malter das Malter das Mött der Scheffel 200 200 12! 30 111 15 11 30 9 — 190] 9 200 8 —1 8 — 7 25 53 36 — 7I 7 1701 6 15 -j 6 40 — < 5 20 Illi 5 5 4 3 10 10 50 30 Illi 1 1 1 1 1 1 . — — 1 1 1 Marburg..... Wetzlar..... 90 3 13 — 3 53 — 1 3 8 50 2 24 702 Tft ... _. - \ Mitterer geschehen sollte — hat Höchstpreisliches Ministerium des Innern und der Justiz nach einqezoge- nen Erkundigungen und nach, augebörtem Gutachten der Gr. Centralbehörde der landwirthschaftlichen Vereine zur Beseitigung solcher Bedürfnisse Nachstehendes verfügt: ' ' 1 ; V In allen Orten, wo die Gemeinde-Vorstände es wünschen, sind Früchtmitterer zu bestellen und bezüglich derjenigen Orte, wo dergleichen schon bestehen ni belassen Die Ernennung derselben ist unter dem Anhänge den Bürgermeistern zu überlassen, daß die Bestätigung von der vorgesetzten Regierungsbehörde einzuholen sev. 2) Der zu bestellende Mitterer darf kein Frucht-Mäkler seyn. 3) Das Geschäft des Messens ist den Mitterern nicht ausschließlich zu übertragen, vielmehr ist deren Gebrauch der Uebereinkunft der Verkäufer und Käufer anheim zu geben 4) Für das Messen durch die Mitterer ist eine gewisse billige Gebühr nach Anhörung der Orts- Vorstande zu bestimmen. . ' J 5) Jam Verkauf der Fruchte auf das Gewicht, als die in jeder Beziehuna vorrüaliche Wertbs- ErmittelungS-Weise des Kanfguts, ist den Gemeinden an den Orten w^eigen.li^ her bestimmte Frucht-Markte bestehen, die alsbaldige Anschaffung und Aufstellung von dazu erfor- aii-usinne-i?^stempelten Waagen, insofern dergleichen zu besagtem Zwecke nicht schon vorhanden, Ein Zwcing zum Verkauf auf's Gewicht soll damit ebensowenig, wie ein Zwang zur Zuziehung von Mitterern zum Messen der Früchte, statifinden. J ° Es ist dieses ebenwohl der Uebereinkunft der Comrahenten zu überlassen. Zur .den Gebrauch der Waagen ist auf den Vorschlag der Gemeinde'-Vorstände eine gewisse billige Waaggebubr zu bestimmen. Das Wiegen der Früchte kann auch den Mitterern, wo dergleichen bestellt sind gegen eine, nach Vernehmung der Gemeinde-Vorstände, per Malter festzusetzende Gebühr übertragen werden. ' . Indem ich Ihnen hiervon Kenntniß gebe, überlasse ich Ihnen, nach Anhörung der Gemeinderäthe, mir über Ihre etwaigen deßfallsigen Wünsche beachtliche Vorlage zu machen. P r i n z. Bekannt in a ch u n g. 3it dem Budget des landwirkhschaftlichen Ve-eins der Provinz Oberhessen für 1847 sind abermals 300 fl. zur Vcrtheilung von Prämien auf die im Jahr 1847 zweckmäßig, nach den in der Auöschußsitzuna vom 31. März 1847 (Beilage Nr. 23 ter landwirthschaftlichen Zeitschrift) aufgestellten Grundsätzen angelegten Dungstattcn, vorgejehen. 1 " Man bringt dieses zur öffentlichen Kenntniß, damit sich diejenigen Oeconomen des Kreises welche solche Dungstaiten angelegt haben, um Erlangung einer Prämie bei ihren betreffenden Gr. Bürgermeistern werden"' toeId)C lllir ^""lächst hierüber unter genauer Beschreibung der Anlage Vorlage machen Gießen den 5. November 1817. Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. __________________ Prinz. Fviedhofs- <© i* d Lt n tt ci für die Sind t Gieren. Die erfolgte Vergrößerung und neue Eintheilung des hiesigen Friedhofes erheischt die endliche Festsetzung einer Friedhofö-Ordnung, welche nunmehr in sägenden Bestimmungen er,! eilt und unter Aufhebung der polizeilichen Bekanntmachung vom 21. Octvber 1842, zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Der Friedhof wird in acht, durch breite Wege von einander getrennte, Vierecke einqclheilt. Außerdenr soll ein, ebenfalls durch einen breiten Weg von den Vierecken zu trennender, zwölf Fuß 703 tiefer Beerdigungsraum innerhalb der Umfangsmauern an diesen herziehen. Letztgedachter Raum ist zu Erbbegräbnissen I. Classe (§. 7.) bestimmt; die Vierecke dagegen dienen, mit Ausnahme eines, an ihrer Umsangsgrenze herziehenden, zu Erbbegräbnissen II. und III. Classe reseroirlen, Raumes von der oben angegebenen Tiefe, zu. Begräbnissen in der Reihenfolge. ' -/ §. 2. Diese Reihenfolge der Beerdigungen in den.Vierecken darf in keiner Weise unterbrochen werden. Von der einen Seite her werden die Leichen der Erwachsenen, von der anderen diejenigen der Kinder unter 14 Jahren in der nämlichen ununterbrochenen Reihenfolge beerdigt und ein anderes Viereck darf erst dann zu Begräbnissen benutzt werden, wenn das früher benutzte keinen weiteren Raum zu Beerdigungen darbietet. §. 3. Vor Ablauf von 30 Jahre» darf kein Grab wieder geöffnet und zu einem anderen Begräbnisse verwett^ttwer^en.^^^halb bj^er Zeit auch bei einem Erbbegräbnisse ergeben sollte, daß dasselbe, welches höchstens nur für sechs Särge Raum hat, bereits mit einer solchen Zahl besetzt ist, so kann dem Eigen- thümer nicht gestattet werden, noch mehr Leichen darin zu beerdigen. Es hat derselbe vielmehr in der Reihe auf den Quartieren beerdigen zu lassen, oder ein neues Erbbegräbniß zu erwerben. §. 4. Alle Gräber der Erwachsenen, sowohl in der Reihe, als in den Erbbegräbnissen, erhalten eine Tiefe von sieben Fuß Aormalmaß. Ihre Breite und Länge richtet sich nach der Beschaffenheit deS Sarges. Die Gräber der Kinder dagegen werden nur fünf Fuß tief' angelegt. Das Tieferlegen der Leichen in den Erbbegräbnissen, in der etwaigen Absicht, um dadurch Platz zu einer größeren Anzahl von Särgen zu erhalten, ist verboten. §. Z. . Das Anfertigen der Gräber auf dem Friedhöfe darf lediglich nur von dem dazu bestellten städtischen Todtengräber geschehen, der sich genau nach den desfalls vorliegenden Bestimmungen zu richten und über He Reihenfolge, sowie über Tag und Datum der Beerdigungen, ein genaues Verzeichniß zu führen hat. §. 6. Das Bepflanzen der Gräber mit Blumen und kurzen Ziersträuchern ist erlaubt; Pflanzungen von gröberem Gehölz und von Bäumen dagegen sind untersagt. c Gleichfalls gestattet ist die Errichtung anständiger Denkmäler (Epitaphien) auf den Grabern, die jedoch in der Reihenfolge, gleich den jetzt schon vorhandenen, nach dreißig Jahren wieder entfernt Das Umgebet der Gräber in der Reihe mit Geländern oder feststehenden Einfassungen, irgend einer Art, kann indessen ebensowenig geduldes werden, als daö Ausmauern und Ueberwolben derselben. 8> 7. Erbbegräbnisse dürfen nur auf den im §. 2. bezeichneten Räumen und nur unter Beobachtung nachfolgender Vorschriften angelegt werden: a) Gewölbte Erbbegräbnisse sind nicht gestattet. . 1,) Jedes Erbbegräbniß ist von dem angrenzenden der Länge der Sarge nach durch eine Mauer zu trennen. , „ , ' r ,,, , , . , c) Diese Mauer darf nicht höher als zur Oberfläche des Begrabnißplatzes anfgefuhrt, kann indessen dazu benutzt werden, um eiserne durchbrochene Einfassungen und Geländer darauf zu setzen. d) Die Beerdigung in solche Erbbegräbnisse geschieht auf die nämliche Weise, wie in den Grabern in der Reihe (§§. 4. u. 5.), jedoch dürfen Särge der Kinder zur Raumbenutzung quer gegen die Särge der Erwachsenen gestellt werden. 8- 8. Wer ein Erbbegräbniß zu erwerben wünscht, wendet sich deßfalls an den Stadtvorstand, von welchem ihm eine, die näheren Bestimmungen enthaltende, Legitimations-Urkunde über den Besitz des erworbenen Begräbnisses behändigt werden wird. Nach dem Anträge des Stadtvorstandes ist der Preis eines Famihen-Begräbnisses I. Classe von 15 Fuß Länge und 12 Fuß Breite auf 75 sl., eines eben so großen Erbbegräbnisses II. Classe auf 40 fl., und eines solchen III. Classe von 7% Fiiß Länge und 6 Fuß Breite, auf 28 fl. — nebst 1 fl. für die Legitimations-Urkunde — festgesetzt. 704 §. 9. Zu den Särgen, sie mögen für Gräber in der Reihe oder in den Erbbegräbnissen bestimmt seyn, darf nur tannenes Holz verwendet werden. §. 10. Von den anzubringenden Einfassungen der Erbbegräbnisse, oder von den zu errichtenden Denkmälern k., ist jedesmal eine vollständige Zeichnung der unterzeichneten Behörde vorzulegen und deren Genehmigung zur Ausführung eiuzuholen. Gießen am 10. November 1847. Der Großherzogl. Hessische Kreisrath des Kreises Gießen. P r i » z. Gießen den 10. November 1847. Betreffend: die Ausfertigung der Gewerbspatente für das Jahr 1848.- Der Großherzogl. Steuercommlssär Hirsch an sämmtliche Herren Bürgermeister des Steuerbezirks Gießen. Obgleich nach Art. 1. des Gesetzes vom 16. Juni 1827 Ihnen die Ausfertigung der Gewerbs- Patente obliegt, so habe ich diesem ohngeachtet, um Ihnen eine nicht unbedeutende Mühe zu ersparen, mit Ausnahme derjenigen für die Stadt Gießen, diese Ausfertigung bis auf Ihre Unterschrift, sowie die Unterschrift der Gewerbtreibenden, die Beidrückung des Gemeindesicgels, die Beifügung des Signalements der Hausirer, sowie der Zeit der polizeilichen Erlaubniß zum Hausirhandel, für alle in den Hauptsteuerliften Ihrer resp. Gemeinden eingetragenen Gewerbtreibenden vollzogen, und Sie werden nun dieses Fehlende alsbald ergänzen und mir die Gewerbspatente alödann wieder zusenden. Für alle im Laufe des Jahres neu zugehenden Gewerbtreibenden bleibt dagegen Ihnen die Ausfertigung der betreffenden Gewerbspatente überlassen, und sind mir solche bloß zum Visa vorzulegen, da von solchen Patenten nicht eher Gebrauch gemacht werden darf, bis solche von mir visirt worden sind. Hirsch. Besondere Bekanntmachungen. 2089) Die aus den Privatgrundstücken am Kros- dorfer und Gleibcrger Wege gepflanzten Obstbäume sind theilweise sehr mangelhaft geworden, und ist es im besonderen Interesse der Einzelnen, daß die mit großem Kostenaufwande gemachte Baumpflanzung auch gehörig unterhalten werde. Ich fordere deßhalb die betreffenden Grundbesitzer hiermit auf, sowohl die noch fehlenden und abgestorbenen Bäume durch neue zu ersetzen, als auch für die nöthige Bestangung und Umdörnung im Laufe dieses Monats zu sorgen, widrigenfalls diese Arbeiten nach Ablauf d>r Frist aus Kosten der betreffenden Grundeigenthüiner von Seiten der Stadt veranlaßt werden. Gießen den 6. November 1847. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 2090) Hiesige Einwohner und Conscriptions- pflichtige, welche wegen der dießjährigen Militair- musterung beim Reerutirungsrathe Reklamationen vorbringen wollen, werden auf das kreisräthliche Ausschreiben vom 27. Oktober, im Gießener Anzeigeblatt 87., mit dem Bemerken verwiesen, daß sie auf der Bürgermeisterei über das Weitere mündlich unterrichtet werden sollen. Gießen den 6. November 1847. Der Bürgermeister , Gg. Reiber. 1960) Main-Weser-Eisenbahn. Handarbeiter Bei den Erdarbeiten in der Section, Butzbach finden Handarbeiter an mehreren Stellen dauernde Beschäftigung mit einem Verdienste von gegen 50 Kreuzern in der Regel. An dem Einschnitte im Gambacher Wald ist eine Barracke mit Schlafstätten und einer Speiseänstalt zur Benutzung für Fremde errichtet. Butzbach den 15. Octbr. 1847. » Der Gr. Hess. Sections-Jngenieur der Section Butzbach. Meyer. 2124) Das Regierungsblatt vom Jahrgang 1840 wird zu kaufen gesucht für die Bürgermeisterei Gießen. Gg. Reiber. 705 Versteigerungen. 1838) Montag den 15. November d. I., Nachmittags 3 Ubr, sollen die der Wittwe des Küfers Philipp Magnus und deren Sokn, Christian Magnus, Wirth dahier, zustehenden Immobilien, als: I/J86, 36 mKlafter Hofraithe in dem Wallgarten vor dem Selterser Thor an der Schoor, bestehend in Wohnhaus, Nebenhaus und Kegelkaus, sodann Vis?' 682 HI Klafter Grabgartcn daselbst an der Hofraithe, auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Gießen den 21. Sept. 1847. Gr. Hess. Stadtgericht. Muhl. Dr. Seitz. 2099) Montag den 15. November, Morgens 10 Uhr, soll die Fertigung von 90 Stuck Baumlöchern, sowie die Planirung des Bachschlamms, auf der Fürstenbrunner Wiese, an die Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen den 8. November 1847. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 2098) Das bei Anlegung des Wiesecker Wegs entbehrlich gewordene Gelände, welches links des Wegs in 261 lDKlaftern besteht, soll Montag den 15. November, Morgens 11 Uhr, auf hiesigem Rathhause an die Meistbietenden versteigert werden. > Gießen den 8. November 1847. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 2127) Holzversteigerung int Gießener Stadtwalde. ' Freitag den 19. November d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Stadtwalde, Distrikte Hein- gesboden, Sauhüttebrunnen und Stolzenmorgen: 16 Stecken Kiefern-Prügelholz, 8 „ „ Stockholz und 17625 Stück „ Reisholz-Wellen öffentlich versteigert werden. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungstermin bis 24. Juni 1848 gestattet. Die Zusammenkunft ist im Heingesboden am Anneröder Weg. Gießen am 11. November 1847. Der Bürgermeister I. d. V. • Der Beigeordnete Rühl. 2131) Nächsten Montag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, kommen in dem Schloßhofe dahier, mehrere Haufen Pferdedung an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung zur Versteigerung, wozu man Liebhaber einladct. Gießen am 11. November 1847. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt. Martin. 2116) Main-Weser-Eisenbahn. Seetion Butzbach. Die Lieferung von 50 Stecken Buchen-Scheidholz in den Gambacher Wald, wird Freitag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, im Gasthause zum Stern dahier öffentlich versteigert. Butzbach den 9. Novbr. 1847. Der Großh. Hessische Scctions-Ingenieur M e y e r. 2123) Die zur Versetzung des Brunnengehäuses vom Lindenplatz auf den Seltersweg nöthigen Arbeiten, als: Schlosserarbeit, im Voranschlag zu 35 fl. 58 fr. Maurerarbeit, „ » « 4 » 30 u Weißbinderarbeit, „ H n 4 „ 8 u sollen Montag den 15. November, Morgens 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Gießen den 11 November 1847. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 2128) Mittwoch den 17. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll hie Lieferung von 7 Maltern 2 Simmern 2 Kumpf 2 Gescheit» Schulbesoldungskorn agf hiesiger Bürgermeisterei an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Hausen den 11. November 1847. Der Bürgermeister Sern. 2074) Montag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll auf der hiesigen Universitätskanzlei die Lieferung der für das erste halbe Jahr 1848 im Universi- tätsmarstalle erforderlichen Fourage an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 4. November 1847. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin. 2115) Künftigen Montag den 15. d. M. sollen bei der statthabenden Mobilien-Versteigerung des Unterzeichneten, namentlich auch eine ansehnliche 706 Partie Eonditorek-Utensilien, als: Gläser, Stülpen rc., sowie auchSpecerei- und Condiior iwaaren, worunter auf vorzüglich gut Eingemachtes besonders aufmerksam gemacht wird, mitversteigert werden. Wetzlar den 10. November 1847. Friedrich Schmidt, Conditor. 2113) Montag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem neuen Anatomiegebäude dahier mehrere steinerne Schornsteinröhren, hölzerne Nothtrep- pen und sonstiges Gehölze, an die Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen den 9. October 1847. Gr. Kreisbaumeister Holzapfel. 2130) Donnerstag den 18. November d. I., Morgens 9 Uhr, soll die Lieferung der Schulbesoldungsfrucht, welche in 20 Maltern Korn, 9 Maltern Hafer und 1866 Pfund Roggenstroh besteht, auf der hiesigen Bürgermeisterei wenigstnehmend versteigert werden. Reiskirchen am 8. November 1847. Der Bürgermeister Schäfer. 2114) Arbeitsversteigerung. Montag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen folgende Arbeiten, zur Herstellung zweier Brunnen, als: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 17 fl. 24 fr. 2) Schlosserarbeit (Beschlag zweier Pumpenkasten), veranschlagt zu 20 n — » 3) Weißbinderarbeit, n » 3 „ 48 u öffentlich versteigert werden. Annerod den 9. November 1847. Der Bürgermeister Peter. 2112) Versteigerung von Bauarbeiten. Freitag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen in dem Gcmeindehause zu Beuern die zur Erneuerung des Daches und zu verschiedenen Reparaturen am Kirchlhurm daselbst erforderlichen Arbeiten, nämlich: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu . . 532 fl. an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. . 1176 . 386 . 278 . 86 . 68 u n II II u ir II II II II II II H II II 2) Zimmerarbeit, 3) Schreinerarbeit, 4) Schlofferarbeit, 5) Weißbinderarbeit 6) Spenglerarbeit, Gießen den 10. November 1847. Der Kreisbaumeister Holzapfel. F e i l g e b o t e n» 2107) Glasperlen, in verschiedenen Gattungen, sowie Strick-, Stick-, Gold-, Silber - und Stahlperlen, empfiehlt I. H> Fuhr, Zinngießer. 2121) Gestempelte Frucht- und Butterwagen sind vorrälhig bei Emil Pistor. 2125) Ich empfehle eine sehr schöne Auswahl wollener Herren-Shwals im Preise von 36 fr. bis zu den Feinsten Heinrich Ferber. 2122) Kronberaer Castanien bei ' Emil Pistor. ' 2126) Eine ganz neue Sendung der feinsten Mäntelstoffe, Lamas, Napolitaines, Tibets, Lu- stres, Orleans, Mousselines de laine, Kleider in Seide, halb Seide, feinen baumwollenen Stoffen, ächtfarbigen Cattunen und Druckzeugen, empfiehlt zu • äußerst billigen Preisen. Heinrich Ferber. 2129) Bei den bevorstehenden Weihnachten erlaube ich mir, meine neu eingerichtete Fabrik in glasirlen Liqueur-Bonbons, Marcipan, sowie Tra- ganth-Gruppeu von 10 bis 30 Thaler, bestens zu empfehlen., und sind die Preise, bei ausgezeichnet schöner Waare, für Wiederverkäufer auf's Billigste gestellt. — Zugleich kann ein junger Mensch in dieses Geschäft als Lehrling aufgenommen werden. Näheres bei Carl Pfitzer'S Wiltwe, in Siegen, 2080) Im Cafe Cind jeden Morgen warme Fleischpastetchen, Torten, und Obstkuchen verschiedener Art, gefüllte Fische, Frankfurter Würstchen, Brödchen mit russischem (Daviar? Sardellen, Göttinger Wurst rc. 2118) Abgepaßte Damast-Mäntel ä 4 fl. habe ich wieder eine Partie erhalten. Iac. Kaufinaun Wormö Wittwe. 2081) Neue Sardellen, daö Pfund zu 40 fr. bei Louis Lind. Zu vermiethen. 1976) Ein möblirteS Zimmer ist zu vermiethen bei . Franz Peppler, Neustadl Lit. D. AS. 120. 2119) Mehrere gute Cläviere mit 6 Octaven sind zu vermiethen bei Margutb, an der Stadtkirche. 2117) Zwei ineinaudergehende Zimmer, mit oder ohne Möbel, sind zu vermiethen bei Jacob Kaufmann Worms Wittwe. 707 A uszuleihen. 2106) 198 ff. Vormundschaftsgelder liegen bei Unterzeichnetem zum Ausleihen bereit. Gießen den 8. Novbr. 1847. C- Spen gel. Vermischte Nachrichten. 2104) Da die academische Adminrstra- ttons - Commission die Gewogenheit hat, mir die Benutzung des Aulasaales für die Vorlesungen über Göthe's Faust- zu gestatten, so werde ich dieselben , Samstag den 13 November, Abends nm 6 Uhr, eröffnen. Gießen den 10. November 1847. Moritz Capri er e. 2120) Von Mittwoch den 17. d. M. an, beabsichtige ich einen Schreibunterricht für Mädchen ans den gebildeten Ständen cinzurichten, und zwar für größere Mädchen jeden Mittwoch und Samstag Nachmittags von 2—3, für kleinere Dienstags und Freitags von 11—12 Uhr. Das Honorar beträgt für das Quartal 2 st. — Anmeldungeu bitte ich baldigst zu machen. B. Falkenberg, am Lindenplatz. 2075) Znr g«f«lttch-n Beachtung! Da ich täglich über & bi« 5 Stunden zu dispo- uiren habe, deren Ausfüllung ich durch Clavier-, Flöten-, Gmtarre- und Gesanguuterricht beabsichtige und deßwegen um gütiges Zutrauen bitte, verfehle iH auch nicht, mich im Clavicrstimmen, Notenschreiben und Uebernahme kleiner Clavier-Re- paraturen zu empfehlen, versichernd, allen billi- ae« Anforderungen bestens zu entsprechen. W Magen, Musiklehrer, Lit. B. 75. 2111) Ein Student wünscht im Französischen oder Englischen Unterricht zu ertheilen. — Näheres in der Erpedition dieses Blattes. 2110) Ein Mädchen, das kochen kann und in allen häuslichen Arbeiten erfahren ist, Zeugnisse über Wohlverhallen, Treue und Fleiß hat, kann zu Weihnachten, einen Platz finden. Das Nähere ist zu erfahren in der Erpedition dieses Blattes. 2108) Mehrere Privatstunden in der lateinischen, griechischen und hebräischen Sprache können ertheilt werden. Das Nähere ist in der Erpedition dieses Blattes zu erfahren. 2105) Dem verehrlichen Publikum zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich künftigen Samstag den 13. d- M. meine Wirthschaft wieder eröffne. Gießen den 10. November 1847. Fr. Wissig. 2063) G e w e r b v e r e i n. Am Dienstag den 9. November, hat die Gewerbrechuenschule wieder ih m Anfang genommen. Diejenigen, welche noch daran Theil nehmen wollen, werden ersucht, sich läng ens bis zum Drensttag den 16» November bei dem Unterzeichneten anzumelden. I. Lauckert. 2132) öaguerresclie Uclitliilcler werben täglich im Atelier von Mo'gens 9 bis Nachmittags 4 Uhr bei Verbürgung der sprechendsten Aehnlichkeit auf das Schärfste und ohne Einfluß der trüben Witterung angefertigt, auch w rben daselbst Kopien nach Gemälden, Zeichnungen u. dergl., sowie Famtliengruppeu in verschiedenen Größen aus- geführ^a Kz^öild-PvrträitS- sich zu den schönsten Geschenken, eignen, so machen wir das howqeehrle Publikum auf unser» kurzen Aufenhait in besiger Dtadt aufmerksam. Das Atelier, wo täglich Probebilder ausgestellt sind, befindet sich der Klinik gegenüber im Hause des Herrn Kaufmann Müller, eine Stiege hoch. jLüiüs BeiEnpage