Tlnzcigeblatt Samstag den 7» August Frucht- u. Victualienpreise zu Gießen vom 7. bis 14. August 1847 pf. Brodtax e Fleischtaxe s Pf. gemischtes Brod aüg . Waizen- und 4 /„ j Kornmehl bestehend 6 4 * 1 Gießen am 4. August 1847. Der Großherzoglich Hessische an 36 26 1 1 8 12 1 1 1 1 1 kr 13 11 10 7 15 11 16 20 20 18 12 28 20 18 18 18 1 1 ' 1 1 1 1 1 1 2 Pf. ordinäres Brod 4 „ /, H 6 ,, ,, /, 4 81 aus | Gersten- und | Kornmehl bestehend Zu vtf K. G. 9499. Betreffend: die Anschaffung von Fruchtvorräthen in den Gemeinden. Rindfleisch . . ... Kalbfleisch .... Schweinefleisch .... Hammelfleisch gemästet Leberwurst . . . . . Bratwurst . ... Schwartemagen . . . Blutwurst gemischte Wurst . . geräucherter Speck . . . Schinlen Dörrfleisch Rindsfett Hammelsfett ■ ... . Schweineschmalz ausgelassenes desgleichen, unausgelaffen kr. 6 12 18 7 14 21 für die Stadt und den Kreis Gießen. Srtinftrtft den 7. Auaust 19517 8 20 21 8 8 Maas Milch. . Pfund Butter auch Lth. Wafferwcck . . ii Milchbrod . . Marktpreise. u ch t p r eise „p I Anm. Die Zugaben bürten in 1 weiter nichts, all ; in Fleisch oon der- selben Gattung 2 bestehen ,u. zwar aufioVtd. Fleisch nicht mehr als an __ dcrthaldPfb u.s. — n>. nach Vropvk- — tion, welches auf — I Pfd. nicht völlig — 5 Loth auSmacht. — j Köpke, Füße, Ge- — raub.wicauchdie — ganibllmgcnund -^nichtgenicßbarcn ,—. Stücke vom HalS | stnb von der Zu- । gabegänjlichauS- "I geschloffen. 1 Pfund gutes Ochscnffeisch . Kuhfleisch . . . 4 Handkäse 7 Eper 1 Pfund Waizenmehl . . 1 ii grob geschälte Gerste 1 ii klein geschälte Gerste Städte G em ä« Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen. Pf. fl. kr Ps-l fl. kr. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Friedberg..... Gießen...... Grünberg ..... Marburg..... Malter 200 16 50 1901 9 23 8 51 6 31 —- daS Malter 200 14 16 16 7 2001 9 15 170 — —— ' —— — — —— —*• .T— — — das Malter das Mätt der Scheffel 90 30 61 84 10 14 4 30 19 161 72 10 30 11 361 4l 3 50 6 5 581 Ul II1 Lll — — Ii 11 die sämmtlichen Gr. Bürgermeister dieses KreiseS. Der reiche Segen, welchen uns die diesjährige Ernte bereits gebracht hat und noch hoffen laßt, t,at ..«ar aar manche Sorge von uns genommen, und läßt uns wieder mit freudigerer Zuversicht der Zukunft entgegensehen, wenn auch die Folgen einer maßlosen, in kurzer Zeit mehrmals Statt gefundenen, und v ele Monate angedanert habenden, Thenerung noch langere Zeit hlnauS suhlbar bletben werden; allein die Srfabruna der letzten Jahre mag uns lehren, wie verderblich em Ausfall an dem gewöhnlichen Erwäge der Ernte und die Thcuerung der nothwendigstcn Lebensbedürfnisse auf den Wohlstand der Mehrzahl 468 der Familien einwirken, in welche üble Lage sie namentlich die Gemeinden in Ansehung der Erfüllung ihrer Verbindlichkeit zur ausreichenden Unterstützung ihrer Armen versetzen. Und sind wir nicht unempfänglich gegen solche Mahnungen der Zeit, so dringt sich uns die Frage auf in welcher Weise wir, mit unfern Kräften und in unserm Kreise, ähnliche.beklagenswertste Ereignisse für die Zukunft, wenigstens für eine große Anzahl der Gemeinde-Einwohner und für die Gemeinden selbst, minder drückend zu machen vermögen, wenn wir auch nicht im Stande sind, alle traurige Folgen - ’ derselben aufzuheben? , . , Meines Erachtens liegt es in der Hand der Gemeinden selbst, hierauf mit Erfolg hinzuwirken, wenn sie sich entschließen, jährlich, zur geeigneten Zeit, eine bestimmte Quantität Brodfrncht anzukaufen, um aus dem Vorrathe zur Zeit der Roth und etwaiger Theuerung ihre Angehörigen, ,e nach den Verhältnissen derselben, thuls gegen Entrichtung des Preises der Selbstkosten, theilS unentgeltlich, zu unterstützen. In jedem Jahre zeigt sich das Bedürfniß, den minder wohlhabenden und armen Gemeinde-Einwohnern zu Hülfe zu kommen, in keinem Jahre also werden dergleichen Frnchtvorräthe als überflüssig zu betrachten scyn, während sie für Zeiten der Roth und Theuerung höchst segensreich und zum namhaften Vortheile der Gemeinden angewendet werden können. Aber nicht allein bezüglich der Armcnunterstützung wird sich eine solche Maßregel als wohlthatig erweisen, sondern auch in Hinsicht auf die Abwendung der Nachtheile welche diejenigen Gemeinde-Einwohner, die jährlich genöthigt sind, ihre geernteten Früchte zeitig zu veräußern, durch wucherische Einwirkungen zu erleiden haben,-indem ihnen gewöhnlich nicht die laufenden, sondern weit geringere Preise geboten werden, und Noth und Drang der Gläubiger ihnen keine Wahl lassen, als ihre Vorräthe für die ihnen . nebotencn Preise, öfters nicht einmal gegen baares Geld, sondern theilweise gegen, meistens unnöthige, Maaren abzugeben. Solche Nachtheile werden sich in weit geringerem Maaße zeigen, wenn die Gemeinden ihren Angehörigen die Früchte, welche sie verkaufen müssen, und wofür sie den eigentlichen Werth nicht erhalten können, soweit ihre Kräfte reichen, um die laufenden Preise abnehmen. — Man kann nicht einwenden, daß die Gemeinden durch Maßregeln solcher Art zu große Verluste zu befürchten hätten, denn die Verbindlichkeit zur Armcnunterstützung liegt ihnen ob, und diese wird durch Abgaben von Mehl oder Brod weit wirksamer und mit geringeren Kosten verliehen, als durch baares Geld. Werden ferner dergleichen Fruchtankäuse in jedem Jahre um die Zeit, in welcher die Früchte der Regel nach am wohlfeilsten zu erhalten sind, von der Zeit der Ernte bis um Martini, vollzogen und wird diejenige Quantität, welche allenfalls nicht gebraucht wird, um die Zeit, in welcher die Früchte gewöhnlich am theuersten sind, von Pfingsten bis zur Ernte, wieder verkauft, so wird der in einem oder dem andern Jahre fich ergebende Verlust dnrch den Gewinn in andern Jahren sicherlich ausgeglichen. Wird also der Fruchtvorrath gebraucht, so gereicht der Ankauf den Gemeinden zum wesentlichen Nutzen, und ist derselbe nicht nöthig, so wird der Wiederabsatz keinen namhaften Verlust zur Folge haben. Aber wenn ein solcher Verlust auch zeitweise entstünde, so wird derselbe ohne allen Zweifel durch die pekuniären Vortheile der Vorraths-Anhäufung und die Beruhigung, die sie für Zeiten der Roth und Theuerung gewährt, reichlich ausgewogen. Die Anschaffung der Frnchtvorräthe ist auch überall ausführbar. In jeder Gemeinde, wohl ohne Ausnahme, finden sich auf gemeinhcitlichen Gebäuden Räume — in Rathhäusern, Schulhäusern, Kirchen ic., wo diese Vorräthe — je nach dem Umfang der Gemeinden von 50—100—150 Maltern — ohne Schwierigkeit ausgespeichert werden können, und in den tocnü gen Gemeinden, in welchen es doch an solchen Lokalitäten fehlt, wird es ohne große Kosten möglich sehn, einen geeigneten Raum zu miethen. Dann ist die Verwaltung dieser geringen Natural-Vorräthe und die Controlc so einfach und mit so wenig Mühe verbunden, daß sie von Bürgermeister und Gemeinderath nach bestimmten Instruktionen mit Leichtigkeit gehandhabt werden kann, wenn der Ortsvorstand von regem Wichtgefühle und Ernst, für das Wohl der Gemeinde zu wirken, durchdrungen ist. Endlich fehlen in keiner Gemeinde die Mittel zur Anschaffung der Früchte, denn, kann nicht bestritten werden, daß sie dem Wohle der Gemeinden förderlich ist, so darf selbst eine Capitalausnahrne zu diesem Zweck als kein Opfer angesehen werden. , Alle diese Erwägungen bestimmen mich, den Ortsvorständen die Entfchließung zur Anlegung von dergleichen Fruchtmagazinen dringend ans Herz zu legen. Sie wollen darüber den Gemeinderäthen ausführliche Vorlage machen und mir die Erklärungen derselben möglichst bald einsenden. Wünschen Sie eine Zemeinschastliche Berathung mit sämmtlichen Gr. Bürgermeistern und etwa einem Mitgliede des Ge- 469 meinderathes aus jeder Gemeinde, so wollen Sie mich davon benachrichtigen, damit ich das Nöthige darnach einleit^ch^j^ljch bemerke ich, daß die Gemeinde Rodheim sich bereits für die Anlegung eines Brodfrucht- Magazins entschieden und die nöthigen Mittel aufgebracht hat. .Prinz. ~ Gefundene Gegenstände. Ein Paar Kinderschuhe, ein Sackmesser, ein Kragen, em Stückchen Kortel und eine Brieftasche, ein Schnerdermaaß, wurden gefunden und auf Gr. Polizeibureau dahier abgegeben. Gießen am 5. August 1847. - Bekanntmachung. ■ . . Auf den Wunsch des Herrn Präsidenten des landwirthschaftlichcn Vereins für die Provinz Oder- Hessen bringe ich das Budget dieses Vereins für 1847 nachstehend zur öffentlichen Kenntntß. Gießen den 3. August 1847. .. .... , Der Großherzogl. Hessische Kreisrach des Kreises Gießen. Prinz. „ ... Budget des landwirthschaftlicben Vereins von GberheMn frrr Das von dem Vercinsausschusse am^3L ML^d. I. berathene und von höchstpreißlichem Ministerium des Innern und der Justiz genehmigte Budget bringe ich hiermit zur Veröffentlichung^^ yu8 Bereins- E i n n a h m e. 1) Zuschuß aus der Großherzogl. Hauptstaatskasse . 2) Beiträge der Vereinsmitglieder . 3) Kassebestand von 1846 > 4) Vorrath im Wcrkzeugmagazine .... 5) Zu Unterstützung der Bczirksvereine . Summe 1200 200 2150 696 288 3134 288 300 75 734 400 120 792 200 100 125 Ausgabe. 1) Für Verbesserung der Rindviehzucht: , Zur Reservirung für 1848, da Preisvertheilungen rm Jahre 1847 nicht stattfinden sollen . . - • • • 1000 2) Für Verbesserung des Ackerbaues: .... . m . a) Verbreitung landwirthschastl. Gerathschaften und Werkzeuge, siehe pos. 4. der Einnahme « • • . b) Zu Preisen für zweckmäßig angelegte Dungstatten . . — 3) Für Verbesserung des Futterbaues: ' a) Vermittelung zur Anschaffung, von Lucerne- und Esparsette- Saamen . . • • •, • • • - b) Projectirung und Ueberwachung von Wiesenverbesserungen — 4) Für Verbesserung des Obstbaues: Vorlage zur Anlage einer größeren Obstbaumschule von Setten des Vereins . . ♦ • • 5) Beitrag zur Anlage einer Muster-Flachsröstgrube . 6) Kosten der landw. Zeitschrift . . • • 7) Kosten des Expedienten 8) Für Druckkostcn, Schreibmaterialien K. .... 9) Für die Besorgung des Kasse - und Rechnungswesens . . — 10) Unterstützung der Bezirksvereine, s. pos. 5 der Einnahme . . ' Summe 1200 470 Die näheren Bestimmungen über die Verwendung der einzelnen Ausgabeposten sind folgende: Zu 1. Die PrciSvertheilungen festen, wie bemerkt, und auch der Ankauf von Bullen im Jahre 1847 unterbleiben; dagegen soll die ausgesetzte Summe von 1000 fl. zu diesem Zwecke für das Jahr 1848 reservirt bleiben. Zur Erhaltung und Veredlung der Vogelsberger Viehrace werden in dem künftigen Jahre von Seiten deS Vereins ähnliche An- und Wiederverkäufe von ausgezeichneten Zuchtbullen dieser Race erfolgen, wie dieses in den letzten Jahren hinsichtlich der Einführung der Sckwytzer Race geschehen ist. Eine besondere Publication ist düserhalb bereits erfolgt. Auch der Ankauf von Schwytzervieh soll nach der bisherigen Weise je nach Bedürsniß in kommenden Jahren fortgesetzt werden. . , . Zu 2 b. Die Preise für zweckmäßig angelegte Dungstäiten sollen künftighin nur ausnahmsweise in Geld, dagegen in zweckmäßigen landw. Werkzeugen und Gerüchen, sowie auch in volksthümlichen landw. Schriften bestehen. Nach Maßgabe der eingehenden Bewerbungen soll die ausgesetzte Summe auf die einzelnen Kreise vertheilt und den betreffenden Bezirksvercinen derselben überlassen- seyn, je nach der Zweckmäßigkeit der Anlagen die Art der Preise zu bestimmen. Zu 3 a. Wegen Abgabe von Lucerne- und Esparsette-Samen ist bereits in Beilage Nr. 10. der diesjährigen landw. Zeitschrift besondere Bekanntmachung erschienen. Zu 3 b. Auch im Laufe dieses Jahres soll hauptsächlich die Anlage größerer Complere ins Auge gefaßt und die betreffende Summe zur Fertigung von Plänen für Be- und Entwässerungseinrichtungen aus größeren, dazu entschieden geeigneten Distrikten verwendet werden. Zu 5. Auf besondern Wunsch mehrerer BezirkSvercine soll diese Summe als Unterstützung zur Anlegung einer Muster-FlachSröstgrube nach den früher empfohlenen Grundsätzen für einen flachsbautreibenden Ort im Kreise Grünberg ausgesetzt sehn. Im nächsten Jahre soll eine ähnliche Unterstützung einem Orte im Kreise Hungen zukommen. Gießen den 12. Juli 1847. Der Präsident deS landwirthschaftlichcn Vereins von Oberhessen. In. dessen Abwesenheit: Schneider. Besondere Bekanntmachungen. 4401) Diejenigen Debenteu, welche mit der Bezahlung des Sten Ziels der Communalsteuer und der Schulgelder vom 2ten Quartal d. I. — von den gegenwärtig schulpflichtigen und im laufenden Jahre confirmirten Kindern — noch im Rückstände sind, werden hiermit aufgefordert, diese Gelder binnen 8 Tagen an die Stadtkasse zu berichtigen. Gießen am 2. August 1847. Der Stadtrechncr Enders. 1404) Main - Weser-Eisenbahn. An dem Einschnitte im Gambacher Wald finden Arbeiter Beschäftigung auf mehrere Jahre. Dabei wird bemerkt, daß eine Baracke mit Schlafstätten und zur Beköstigung der Arbeiter hergestellt, und zu erwarten ist, daß die Eröffnung der Speiseanstalt in der Kürze stattfinden wird. Für einen Arbeitstag ist auf einen mittleren Verdienst von mindestens 40 Kreuzern, in der Regel von gegen 50 Kreuzern bei fleißigen Arbeitern zu rechnen. Butzbach den 31. Juli 1847. Der Gr. Sections-Ingenieur der Sectio» Butzbach. Meyer. 1402) Marktverlegung. „ Der aus Mittwoch den 18, August l. I. fallende Markt zu Nidda ist, wegen der an diesem Tage stattfindenden Loosziehung der Militärpflichtigen des Kreises Nidda, auf Donnerstag den 19. desselben Monats verlegt worden, was man hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt. Nidda den 30. Juli 1847. Der Gr. Bürgermeister Riddel. Versteigerungen. 1367) Montag den 16. August, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus die der Heinrich Krai- lings Ehefrau gehörigen Güterstücke, bestehend in 52 Ruthen 7'/2 Schuh Acker auf dem Sandfeld, 191 Ruthen 6 Schuh Garten hinter dem Wallbrunnen, 138 Ruthen 3 Schuh Acker an dem Erdkauter Weg, auf drei Jahre öffentlich meistbietend verpachtet werden. Gießen den 26. Juli 1847. 1250) Montag den 9. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dabiesigem Rathhaus die dem Schreinermeister Wildelm Werner dahier zustehende alt neu □•ftlftr. is%i ’/iso 27 Hofraithe in der Wolkengasse, einer nochmaligen öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen den 28. Zuni 1847. Der Beigeordnete - , Rühl. 1249) Montag den 9. August d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Emil Grüncberg dahier zustehcnde alt neu OSlftr. 38%O 1/6S 47 Hofraithe in der Neustadt, 477/1 */66 54 Grabgarten daselbst, öffentlich meistbietend versteigert weiden. Gießen am 28. Juni 1847. » Der Beigeordnete Rühl. 1422) Arbeitsversteigerung. Montag den 9. August d. I., Morgens 9 Uhr, sollen folgende Arbeiten, als: 1) das Weißen der Kirche in - und auswendig, sowie das Anstreichen des Holzwerkes im Innern derselben mit Oelfarbe und das Vergolden der Orgel und Kauzel, veranschlagt zu ... ...... 200 fl. —fr. 2) die Arbeiten am Schulsaal, bestehend in Schreinerarbeit, veranschl. zu 4 fl. —,, Spenglerarbeit, „ ,, 8 „ 12 „ Weißbinder arbeit, „ „ 23 „ — „ ' 3) die Herstellung eines neuen Backofens von Backsteinen, veranschlagt zu ......44 „ — „ 4) die Herstellung eines Kanals bei dem Brauhaus, veranschlagt zu 70 „ — „ 5) das Lackiren und Vergolden des Fnedhofthorcs, veranschlagt zu 6 „ 24 „ 6) die Fertigung einer Todtenbahre, veranschlagt zu.....3 ,, 24 ,, 7) die Fertigung eines Schirmdaches über die Treppe des Schulhauses, veranschlagt zu ...... 26 „ 9 ,, 8) Wagner - und Schmiedearbeit eines Karren,/zum Wegschaffcn des gefallenen, Viehes, veranschlagt zu . . . . . . . 40 „ — „ 471 auf der Bürgermeisterei dahier öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Annerod den 1. August 1847. Der Bürgermeister Peter. F e i l g e b o t e n. 1424) Gemalte Bouleaux, sowie auch Fenstervorsetzer, habe ich in Commission erkalten uud kann solche zu den bissigsten Preisen . ablassen. K. F Hanbach, Tapezierer, Seltcrsweg Lit. C. *AS 43. 1434) Bei Philipp LampuS im Russischen Hof ist Spelzeugrütze das Pfund zu 10 kr., geschwungener Vorschuß das Pfund zu 9 kr. und Weißmchl das Pfund zu 8 kr. zu haben. 1425) Ausgezeichnetes, Wächtersbacher Bier, in Fässern von beliebiger Größe, gibt ab D. Gbel, zum Caffeehaus. 1390) Ausverkauf von Tapetenresten. Um damit aufzuräumen, verkaufe ich eine große Partie Tapetenreste für Zimmer jeder Größe zu auffallend billigen Preisen, und wird der Bedarf für kleine Zimmer nebst Bor- dur zu 1 fl. 12 kr. abgegeben; Glanztapeten erlasse ich das Stück zu 24 kr. und bei Abnahme für mehrere Zimmer noch billiger. Christian Reiber auf dem Kreuz. 1415) Die vormals Ludwig Reuschling'sche, an der Straße von Gießen nach Wetzlar in Kleinlinden gelegene Hofraithe, bestehend in Wohnhaus, Holzschoppen, Pferdesiall uud einem Saalboden, nebst einem Garten und einem daranstoßendcn Acker, sich zum Betrieb einer Wirtbschaft sehr vortheilbaft eignend, ist aus freier Hand zu verkaufen und sind die 472 näheren Bedingungen bei dem Unterzeichneten zu ersabren. Gießen den 1. August 1847. Ludwig Seyd, Gr. Hofgcrichts-Advocat (in dem Hause des Herrn Tapezierer Reiber auf dem Kreuz.) 1389) Weinverkauf über die Straße I846r ft tr 1842r 1844r 1846r 1846r tf ebenso bei Silbereisen. , Weiße Weine: Forster Riesling, die halbe Maas 48 fr. Hochheimer, ,/ >, u 40 „ Rüdesheimer, „ // „ 36 u Algesheimer Goldberg, ,, „ 36 „ Rauenkhaler Berg, „ „ „ 36 ,, Oestricher, „ „ „ 24 „ Pfälzer, „ „ „ 18 „ Rothe Weine: Aßmannshauser, die halbe Maas 1 st. Ingelheimer, „ „ „ 40 fr. Roussillon, „ „ „ 48 „ verlaufe ich Bischoff, die halbe Maas zu 1 st. und Weinessig, die Maas zu 10 fr. Sämmtlicke Sorten in der Ohm billiger. 1412) Gemalte Rouleaux zu den billigsten Preisen, bringe ich in empfehlende Erinnerung. - G Strack. 1365) Neue (1847r) holländische Häringe habe ich die erste Sendung erhalten. L. Iah reis. Keller und Holzstall, zu vermiekhen und bis den 1 November zu beziehen. 1421) In dem vormals Hering'schen Hause.ist zu vermiethell: 1) ein Logis, bestehend in 3 bis 4 Stube», Kucke, Keller, Holzstall, Mitgebrauch der Waschfüche rc>; 2) Stallung für Pferde oder Rindvieh, nebst Heuboden, und 3) ein verschließbarer gedielter Frnchtspeicher. 1432) Eine Scheuer in der Kaplansgaffe und ein Boden in dem B. Weidig'schen Hause auf dem Kreuz, ist zu vermiethen bei August Rupp. 1428) Ein Logis, bestehend in Stube, Kammer und verschlossenem Holzplatz, ist zu vermies tbeu und kann sogleich bezogen werden. Auch ist eine Hausthüre mit zwei Flügeln zu verfaufen bei Jacob Wirth. 1427) Eine fleine Familienwohnuug ist zu vermiethen und den 15. September zu beziehen bei Hei nri ch E i ff I. Lit. C. jVS 84. in der Löwengasst. 1429) Zwei schön möblirte Zimmer sind auf das nächste Semester zu vermiethen bei H. Hochstätter auf dem Brand. 1430) Eine Familienwohnuug, bestehend aus .zwei Zimmer», zwei Kammern, Küche, Holzplatz und Keller, wozu auf Verlangen auch noch ein oder zwei Zimmer abgegeben werden fönnen, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei Carl Wusetzfy in der Marftstraße. . Zu vermiethen. 1433) Zn meinem Hause ist im oberen Stock eine Familienwohnuug, bestehend in drei aneinanderstoßende» Zimmern, zwei Kammern, H^lzplatz, Küche und Keller, zu vermiethen, welche bis zum 1. November d. I., auf Verlangen auch etwas früher, bezogen werden fann. Auch ist'daselbst ein möblirtes Zimmer auf das nächste Semester zu vermiethen. L. Scharmann . in der Schloßgaffe. 1395) Ein in der Hauptstraße gelegener Laden ist mit oder ohne Logis zu vermiethen, oder das ganze Haus zu verfaufen. Näheres bei der Erped. 1413) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei H. Sch affstädt, auf dem Reichcnsaud. 1423) Bei Georg Junfer ist ein Logis, bestehend. in zwei auf’ die Straße ineinandergehende Stuben, Kammer, Schwarzzeugfammer, Küche, Vermischte Nachrichten. 1411) Ich bringe hiermit zur Anzeige, daß meine Bettfedernrcinigungs-Maschine auf das Vollfommenste hergcstellt ist, und bemerfe, daß das Reinigen der gebrauchten Federn so schnell geht, daß Jedermann gleich darauf warten fannz auch fönnen sich Leute ihre Federn auf dieser Maschine in meinem Lofaie gegen eine ganz geringe Vergütung selbst reinigen. Dieselbe entspricht jeder Erwartung. Ed. Strack, wohnhaft bei Ph. Oppermann in der Neustadt. 1417) Am verflossenen Sonntage sind von dem Gasthause zum Pfau bis in die Stadt einige Hörner verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, dieselben gegen eine gute Belohnung an die Erprdition dieses Blattes abzugeben. 1416) Eine Putzmacherin wünscht außer dem Hause zu arbeiten. Wer? sagt die Erpcdition dieses Blattes. 473 bewerft * Verein. Hauptversammlung hiesiger Localsection nächsten Samstag den 7. L M. Abends pracis <» Uhr. Vorkommender Gegenstand: I. Vortrag des Herrn Professor Dr. von Ritgen, über die mit dem hiesigen 'Local -Gewerv- Verein verknüpfte Unterrichts- Anstalt llnd deren bisherige Leitung. H. Berathung über die Ursachen des Verfalls des Gewerb-Ver- eins und des Mangels an Theilnahme daran. Gießen ani 1. August 1847. Der Vorftand. Bei der am Mittwoch den 4. d. M. stattgehabten Klubbparthie im Buschischen Garten ist ein schwarzer Herrnhut verwechselt worden, um dessen gefälligen Austausch bei der Erped. d. Bltts. gebeten wird. 1418) Seit dem 1. August d. A. habe ich deu Wirthschaftsbetneb in der Behausung des Herrn B. Seipp auf dem Gleiberg übernommen. Indem ich dies hiermit bekannt, mache und nm geneigten Zuspruch bitte, bemerke ich, daß ich' mehrere Sorten sehr wohlschmeckender Weine und vorzüglich gutes bairisches Bier in Zapf genommen l)abe; außerdem auch stets darauf bedacht seyu werde, mit guten Speisen aufzuwarteu. Gleiberg am 4. August 1847. Louis Loos. 1431) Zch wohne jetzt am Kirchenplatz Lit A. .AS 21. im früheren Palmerischen Hause. Gteieb- zeitig empfehle ich meinen Brandwein- und Liqueur Verzapf, in allen Qualitäten, über die Straße zu den billigsten Preisen. Ferd Mayer. lag) Morgen Sonntag den 8. d. M. findet Scheibe nschieß en aus dem Schießplätze auf der Hardt Statt. 1426) Auf Staufenberg findet morgen Sonntag den 8. August II a r m o n i e - M u s i k Statt. Sringel. 1420) Durch unvorhergesehene, uuabweisliche dienstliche Verrichtungen des Wetzlarer Jafter- Mufkk - Corps konnte am vorigen Sou'niag keine Harmonie-Musik Statt haben, und ich bedaure fehr, daß sich durch diese Verhinderung das Publikum getäuscht fand. Nunmehr aber ist ganz sicherlich Sonntag den 8. d- M. vollständige Blecliiiistriiinental-Musik des erwähnten Musik-Corps bei mir anzutreffen. Cbr Brauneck. 1410) In dem anmuihigen Sälchen des früher dem Herrn Hofkammerrath Oßwald angehöru gen Locals zu Gleiberg, findet Sonntag den 8. August l. Z. T a n z - M u si k Statt. Gießen den 3. August 1847. Frischbacken. Sonntag den 8. August. Christian Jughardt in der Wallthorstraß^. Balthasar NoU in der Neustadt. Christian Lam- pus auf dem Seltersweg. Wilh. Hellmold auf dem Neuenweg, KirMiche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 8 August. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Kopulirt. Den 5 August. Theodor Karl Jacob Nolvff, Bürger und Barbier dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Barbiers, Peier Joserh Roloff, ehelicher Sohn; und Johannette siriedericke Wilhelmine Gärth, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Karl Philipp Friedrich Gärth, eheliche Tochter Beerdigte. ^Den 2. August. Elifabethe Saßmann, - des Bürgers und Schuhmachermeisters, Johannes Saßmann zu Grünberg, eheliche Tochter, alt 26 I 8 M. 9 T., gestorben den 1. August. Den 4. August. Karl Peter Sack, des Bürgers und Schreinermeisters, Christian Sack dahier, ehelicher Sohn, alt 10 M. 26 T, gestorben den 2. August. Denselben. Johannette Luise Heusler, des Bürgers und Kaufmanns, Friedrich Hensler dahier. Ehefrau, geborne Eckstein, alt 75 I 10 M 18 T., gestorben den 2. August. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. 474 Angekommene und abgereiste Fremden vom 3. bis 5. August 1847. In den Gasthäusern. Im Rappen: Hr. Betz, Kfm. t>. Biedenkopf. Hr. Schuhe, Privatm. v. Frankfurt Hr. Barth, Kfm. v. Hanau. Hr Brill, Crimin.-Richt., Hr Hügel, Oberfin-N. u. Frl. Schenck v. Darmstadt. Hr. Wirbt, Advoc. v. Mecklenburg. Hrn Kfl. Lyon v. Mardorf u. Rozz v. Frankenau. Hr. Gileson, Profess, u. Hr. Levick, Doet. v. Philadelphia. Hr. Petersen, Oeeon. v. Panzen. Hrn Kfl. Sigling- v Bremen u. Scholl v. Frankfurt. Hr. Lenz, Rentamtm v. Schlüchtern. Hr. Suhle, Bergwerksbes. v. Brilon Hr. Weiß, Kfm. v. Hilchenbach. Hr. Hoffmann, Zag. v. Wetzlar. Hr. Klapp, Justiz, v. Duldwischihal. Hr. Wolf, Kfm v. Paderborn. Hr. Schuster, Oeeon. v. Miltenberg. Hr. Heper, K^m. v. Werthdeim. Hr Rau m Fr., Gutsbes. v. Hanau. Hr. Bubach m. Fam., Regier.-R v. Cassel. Hrn. Kfl. Engel v. Münzenberg u Reichel v. Cassel. Im Einhorn: Hr. Oppermann IN. Fr. u Schwest, Doet. v. Haina. Hr.. Greve, Kfm .v. Osterode. Hr. Fischer m. Bedien., Staatsr. v. Birkenfeld. Hr. Schwabe, Kfm. v. Leipzig. Hrn. Rent. (Stiften v. London u. Wittringham v. Milwankil. Hrn. Kfl. Purgold v. Hamburg, Feldstein v. Berlin u. Quilguer m. Fam. u. Bedien, v. Rio-Janeiro Hr. Werrem, Doet. v. Cöln. Hr. Baron v. Westfeld m. Bedien, Partie, v. Danzig. Hr. Krieger m. Tocht, Fabrik, v Offenbach. Fr. Baron v. Krubp m. Schwest. u. Bedien, v. Braunschweig. Hr. Hummel m. Locht, Balletmeist. v. Mainz. Hr Meerholz, Fabrik, v. Offenbach. Hr. Aleff, Kfm. v. Cöln. Hr Muller, Past. v. Altenkirchen. Fr. Rent. Fregbe m Tocht. v. Wildungen. Hr. Freiherr v. Bopnedorf m. Fam. u. Bedien., Gener. v Breslau. Graf zu Reichenbach-Delmenhorst m Bedien., Rent. v. Delmenhorst. Hr. Oppenheim, Advoc. v. Limburg Hr Schöllhorn, Gutsbes. v. Forst. Hr. Heß, Apoth. v. Marburg. Hr. Hummel, Fabrik, v. Solingen. Hr v Knappstadt, Gutsbes u. Hr. v. Weifenburg, Rent. v. Carlsruhe. Hr. v. Heidewolf, Oberger -Direct. v. Marburg Hr. Arens, Kfm. v. Mainz. Hr. Wiedemann, Registr. v. Darmstadt. Im Prinz Carl: Hrn. Handelst Schmitt u. Franck v. Gladenbach. Hr. Wagner, Oeeon. v. Steinfurt. Hr. Goldschmitt, Kaufm. v. Fleschhain. Hr. Nausen, Handelsm. v. Bingen. Jungfer Lind v. Krainfeld. Hr. Schaab, Kfm. v Darmstadt. Hr. Keller, Handelsm. v. Worms. Hr. Gras, Bergm. v. Weilburg. Hr. Oppenheimer, Handelsm v Homberg Hr. Urff, Condit v. Bockenheim. Hrn. Handels!. Kämmerer v. Schneidheim, Keil u. Jost v. Heckersdorf. Hr. Rausch, Fuhrm. v. Großeneichen. Hr. Schmitt, Schneid, v Scnnenrod. Hr. Dcchert, Fuhrm. v. Rebgeshain. Hr. Goldenberg, Handelsm. v. Kestrich Hrn Kfl. HenS v. Schotten u. Schmitt v Altenfels. Hr Eisner, Gastw v. Merkenfritz Im Hirsch: Hr. Söhnchen, Fuhrm. v Güntherod. Hrn. Handelsl. Haubensack v. Gönningen u. Stern v. Laubach Im Darmstaedter Haus: Hrn. Geschäfts! Kraushaar m. Fam. v. Frankfurt u Burckhardt v. Reifenberg. Hr. Dörr, Fuhrm. v. Kirdorf. Hr Fincke, Gürt!. ».Hannover. Hr. Sasse, Gcschäftsm. v. Frankfurt. Hr. Maas, Lehr. v. Klcdnens. Hr. Zeiß, Bäck. v. Marburg. Hr. Katz, Handelsm. v. Altenkirchen. Hrn Geschäftsl. Krill u Schäfer v. Rodheim. Hr. Kuhl, Fuhrm, u. Hr. Hartmann, Handelsm. v. Homberg. Hrn. Geschäfts!. Rinck v Wommelshausen u. Diehl v. Bessungen. Hrn Handelsl Berger v.. Freienseen, Guntrum v. Schlitz, Rennel v. Hainau u. Schütz v Schlesgen. Hr. Ditschler, Fuhrm. v. Büdingen. Im Stern: Hr. Isenberg, Handelsm. v Hesborn Hr. Winter, Fuhrm v. Flotow. Hrn. Oeeon Miller v Hesborn u. Reuter v. Ksosterthurm Hr. Katz, Handelsm. v. Wehrheim Hr. Wegebahn, Kfm. v. Darmstadt. Hr Althaus, Stcinh. v. Rabenau. Hrn. Auhrl. Franck v. Marburg u. Böhle v. Sachsenberg Hr. Weber, Handelsm «.Ulrichstein. Hr. Revp, Privatm. v. Dillenburg. Jungfer Bapp v Siegen. Hr Leicht, Lehr. v. Rennertenhain. Hr. Baum, Metzg. v. Worms. Hr. Huber, Steinh v. Niedermuser. Hr. Leppack, Färb v. Rostenburg. Fr. Euler v. Romrod. In der Sonne: Hr. Wolf, GkschästSM v. Ranstadt. Hrn. Musik. Blankenheim m. Fam v. Sackeminner, Keil u. Heil m. Sohn v. Sestperath u. Hut v. Lustdorf Hr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. In der Roses Hrn Handelsl. Schmitt v Heuchelheim u. Hermann v Mainzlar. Hrn. Steinh. Hartung v. Hainzell u Kloß v. Oppenrod. Hrn. Geschäftsl Rahn u. Mapdt v. Betersheim. Hr. Nephut, Schneid, v. Grünberg Hr. Saß- mann, Metzg. v Wetzlar. Hrn. Geschäftsl. Roß v. Roßbach, Knös v. Wilsbach, Walter v. Beuern u. Finck v. Staufenberg. Hr Saßmann, Schuhm. v. Grünberg. In den Privathäusern. Bei Hrn. Steuercontrol. Bertram: Hr. Br. Bopp, Hof« ger-Advoc. v Darmstadt. — Bei Hrn. Geom. Euler: Hr. Bergen, Pfarr. v Oberhörlen. - Bei Hrn. Registr. Engel- bach; Hr. Br. Pfeffer, Phpfik -Arzt v. Biedenkopf. — B« Hrn. Kaufm. Oeser: Frls. Schmitt u. Kröll v Bingenheim. — Bei Hrn Lehr. Beck: Frl. Sehrt v. Friedberg. — Bei Hrn. Stadtricht. Muhl: Hr. Stockhausen, Gpmn. v. Darmstadt - Bei Hrn. Geh. Rcg.-R.Prf. Br. Schmitthenner: Frl v. Gall v. Darmstadt. — Bei Fr. Geh. Mcdicin. R. Br Milbrand: Frls Lorenz u. Rachell v. Wetzlar — Der Hrn. Hofger.-Advoc. Busch: Frl. Frep v. Darmstadt. — Bei Hrn. Buchdruckereibes Brühl I.: Frl Kunz v. Herborn. - Bei Hrn. Stallknecht Beckern Hr Manckel, Müllernmst. v. Dexbach. - Bei Hrn Calcul. Rabenau: Hr. Bork, Obers.« Direct.-Rcgistr u Frl. Stark v Darmstadt. — Bei Hrn. Bäcker LampuS: Hr. Sehrt, Privatm. v. Grünberg. — Bet Hrn Hofger.-Advoc. Dornseif: Hr. Thielmann, Pfarr. v. Haingründau u. Frl Melior v. Büdingen. - Bei Hrn. Profess. Br. Heper: Hr. Br. Heper, Access, v. Darmstadt. — Bei Fr. Landricht. Rapß: Fr Schmitt v. Grünberg. Ernt' Da die so wichtige und vielbesprochene Angele- gecheit, in Hinsicht der Gesellschafts-Bäckerei, bereits ein höckst erwünschtes Resultat geliefert hat, so ist auf Montag den 9. d. M., Abends 8 Uhr, eine Versammlung zur nochmaligen Verlesung und völligen Ausarbeitung der Statuten, sowie zur Wahl der Vorstandsglieder, im Saale des Gasthauses zum Prinz Carl, anberaumt worden. Druck und Verlag der G. D. Brühl'j düng. Alle Mitglieder der Actienbäckerei-Gesellfchaft sowohl, äls diejenigen hiesigen Einwohner, welche sich noch daran betheiligen wollen, sind hiermit höflichst eingeladen, sich zur besagten Wahl einzufinden. Es wird übrigens sehr gewünscht, daß keine Verzögerung eintrete und daß die Sache sofort in Betrieb gesetzt werde. en Buch- und Steindruckerei in Gießen.