Anzeigeblatt für die Stadt und -en Kreis Gießen. JVo 38. Samstag den 8. Mai IMG. Frucht- u. Victualienpreise zu Gießen vom 9. bis 16. Mai 1846. Fleifchtaxe. t Pfund gutes Ochsensteisch . . t „ Knhfleisch...... I „ Rindfleisch..... 1 „ Kalbfleisch..... 1 „ Schweinefleisch .... 1 „ Hammelfleisch gemästet 1 „ Leberwurst..... 1 „ Bratwurst..... 1 „ Schwartemagen . . . 1 „ Blutwurst...... 1 „ gemischte Wurst . . 1 „ geräucherter Speck . . . i „ Schinken...... i „ Dörrfleisch..... 1 „ Rindsfett...... 1 „ Hammelsfett..... 1 „ Schweineschmalz, ausgelassenes . . ... 1 „ desgleichen, unausgelaffen kr. 11 9 9 6 11 9 IS 16 16 12 8 20 16 15 16 16 92 20 I I | o* 1 | | 1 I I 1 | IJIJJJJ Kinn. Die Zu. gaben dürfen in weiter nicht«, al« inSIeisch »»»derselben Sattung belieben, n. «war aultoPfd.-Ieisch nicht mcbr»l«an> dertbalbBldu.s. w. nach Vropor- tion.welche« auf« b>fd. nichtoöllig 5 Soll) »««macht. Köpft. Küße, Se- raud.wieanchdie ganidtullgenund nichtgenießdarrn StücktoomHal«, sind »onder Zu- gabegänjtichang. geschlossen. Brvvtuxe. 2 Pf. ordinäres Brod i , , „ . 4 r f au- z Gersten - und 6 " " " j | Kornmehl bestehend 2 Pf. gemischtes «rod. flUg . 6 '' " " | | Kornmehl bestehend 4| Lth. Wafferweck ... 1 ,, Milchbrod..... M arktpreise. 1 Maas Milch .......... 1 Pfund Butter .......... auch ......... 3 Handkäse............ 11 Eper............ i Pfund Waizenmehl ........ 1 " grob geschälte Gerste..... 1 " klein geschälte Gerste...... kr. 7 14 21 7 15 23 1 1 6 18 19 4 8 4 6 Pf. 3 2 1 Fruchtpresse. S r ä d t c Gcmäs Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Pf- fl. l kr. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Friedberg das Malter 200 12 30 180 10 - — 7 .30 — 4 30 Gienen das Malter 200 12 50 200; 10 45 «70 81 — - 4 30 Grünberg . . » das Malter — 12 30 — - 9 80 — 71 - — 5 — ____ Marburg * e • • das Mött - 9 58 -j 8 - — 5| 36 - 3 30 __ Wetzlar der Scheffel 90 5 27 841 4 25 72 3 12 50-- Polizei-Verfügungen. Diejenigen hiesigen Einwohner, welche Tauben ballen, werden, unter Bezugnahme auf den §. 79. des Feldstrafgesetzes vom 2t. September 1841, wegen eingetretener Saatzeit hierdurch aufgefordert, solche von Montag den 4. Mai bis Montag den 1. Juni l. I., bei Vermeidung der gesetzlichen Strafe von 1 fl. in den Schlägen einzuhalten. Gießen am 30. April 1846. Der Gr. Hess Kreisrath des Kreises Gießen. In dessen Abwesenheit Zulehner. Geschehener Anzeige zu Folge soll cs bei der gegenwärtigen Herstellung des hiesigen Straßen, Pflasters häufig vorkommen, daß, namentlich von Kindern, Pflöcke umgestoßen oder verrückt und aufgeschichtete Haufen von Steinen und Sand wieder zerstreut, dadurch aber die Arbeiten aufgehalten und benachtheiligt werden. 232 Mit Rücksicht hierauf wird j cd e, die fraglichen Pflasterungs-Arbeiten störende oder benachtheiliaende Handlung, insbesondere das unbefugte Betreten und Angreisen des Baumaterials bei einer, von W lungsunfahigeu mit entsprechendem Arrest zu verbüßenden Geldstrafe von 1 fl. 30 fr., für i.-dcn einzelnen Contravcnienteii andnrch untersagt. - 9 Eltern, Vormünder, Erzieher und Lekrkerrn haben die von ibren Kindern, Mündeln, Zöglingen und Lehrlingen verwirkten Strasen zu bezahlen. 10 d a Gießen den 30. April 1846. Der Gr. Hess Kreisratb des Kreises Gießen. Zn dessen Abwesenheit Zulehner. Besondere Bekanntmachung 736) Von den der Stadt gebörenden Lehmsteine werden noch das Tausend zu 4 fl. 40 fr. abgegeben, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß Anweisungen hierzu auf der Bürgermeisterei zu erkalten und die Lekmsteine nur Mittwochs abgczählt und abgefahren werden dürfen. Gießen den 29. April 1846. Der Bürgermeister ____________Gg. Reib er. Versteigerungen. 791) Montag den 18. Mai l. Z., Nachmittags 2 Uhr, sollen folgende, den Gebrüdern Carl und Franz Wigandt dahier zustehende Immobilien: 1/260 46 Klftr. Hofraithe in der Löwengasse, 1/211 56 Klftr. Grabgarten daselbst, auf hiesigem Rathkanse öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 7. Mai 1846. Gr. Hess Stadtgericht daselbst. Muhl. 783) Die Herrichtung einer Bodenkammer der Iten Psarrwohnung dakier, bestehend in a. Zimmerarbeit, veranschlagt soll Donnerstag 14 b Maurerarbeit, <•. Sckreinerarveit, (I. Schlosserarbeit, e. Glaserarbeit, f. Weißbinderarbeit, 50 25 13 10 56 16 den zu 12 fl tf 18 ff ff 3a ,, ff 8 ,, ff 5 ,, ff 12 „ d M., Morgens 9 Uhr, in fr. ff ff FF ir FF auf dem Rathhause dahier an den Wenigstuebmen- den versteigert werden. Gießen den 5. Mai 1848. Der Bürgermeister G g. Reiber. 790) Montags den 18 Mai, Vormittags um 10 Uhr, soll auf der Universititö-Kanzlei die Lieferung der in der 2ten Hälfte diese« Aal,res im Uiiiversitäts- Marstall erforderlichen Fourage an den Wenigst- nekmeiiden versteigert werden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen, am 6. Mai 1846. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt. Martin. <84) Donnerstag den 14. Mai d. I., Morgens 8 Uhr, sollen folgende Arbeiten zur Herstellung eines Wegs im städtischen Fernewald, bestehend in Maurerarbeit, veranschlagt zu 68 fl. 37 fr. < Steinbrecherarbeit, Steiufuhilohn, Steinsetzerlohn, Gmnssirarbeit, auf dem Rathhanse da deii versteigert weiden. M FF OC u -- ff rr ff 29 ,, 36 ,, ff ff 40 „ 42 „ ff tr 3 ,, 42 ,, rr rr 56 „ — ,, ier an den Wenigstfordern- Gießen den 5 Mai 1846. D er Bürgermeister G g. Reiber. 798) Tw Fertigung eines Tachkandels an das Gebäude der Iten und 2ten Knabenschule in der Neustadt, bestehend in Spenglerarbeit, veranschlagt zu 52 fl. — fr. Weißbinderarbeit, „ „ 9 „ 27 „ Schlosserarbeit, „ „ 12 „ 8 „ Steindeckerarbeit, ,, „ 8 „ __ soll Donnerstag den 14. Mai d. Z., Morgens halb 10 Ukr, auf dem Rathhanse dahier an den Wenigstfordern- den versteigert werden. Gießen den 5. Mai 1846. Der Bürgermeister G g Reiber. 799) Montag den H. Mai, Morgen« 11 Uhr, wird die Beisubr von 8 Cubik Klaftern Steine zum Brcinalwegbau von Gießen nach Wicseck an die Wenigstnehmenden auf dem hiesigen Rathhaus ver- 233 steigert, wobei bemerkt wird, daß ein großer TKeil derselben auf der Chaussee oberhalb des Gasthauses zum Pfau bereits liegt und die noch fehlenden aus dem Haugelstcin anzufahren sind. Gießen den 8. Mai 1846. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 796) Montag den 11. Mai, Morgens 8 Uhr, sollen die Arbeiten zur Vollendung des Tempels im Philosophenwald, bestehend in Dackdeckerarbeit, veranschlagt zu 120 st. Spenglerarbeit, „ „ 20 „ an den Wenigstfordernden vergeben werden. Gießen den 8. Mai 1816. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 800) Freitag den 15. Mai, sollen in dem Domanialwald des Reviers Schiffen« berg, Districte Sckiffenberg, Hexenbusch rc., nachstehende Holzsortimenke meistbietend öffentlich versteigert werden: 1 Stecken Bucben-Scheidholz, 1 „ Nadel- „ 1 „ Buchen-Prügelholz, 10'/4 „ Eicken- „ 25*/4 „ Radel- „ IV» „ Aspen- 4 „ Buchen-Stockholz, 6% „ Eicken- „ 31 ■/; „ Radel- „ 8% „ Aspen- „ 8200 Gcbund Buchcn-Reisholz, 150 „ Eicken- „ 1575 „ Radel- und Aspen-Reishvlz, 6 Obststämme, 41 Cubikfuß haltend, 3 Nadelstämme, 23 „ „ 115 Eschenstangen, 48'/. „ „ 3 Eichenstangcn, 33/, „ ,, 60 Nadelstangen, 69'/4 „ „ Die Zusammenkunft ist Morgens 8 Uhr, auf der Sandkaute im Tempel. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Credit bis Martini d. I. gegeben. Gießen den 8. Mai 1846. Der Gr. Forstinspector des Forsts Gießen. v. Buseck. 769) Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. Mai, jedesmal von 9 Uhr an. sollen in dem Domanialwald, Districten Mcilhardt und Schmittstatt, nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 76 Stecken Buchen-Scheidholz, 122% „ Eicken- „ 138 . „ Buchen-Prügelholz, 45 „ Eichen- „ 424'/. „ Buchen-Stockholz, 109 „ Eicken- „ und 25 Wellen „ Reisholz. Die Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Meilbardt, unten nach der Strohmühle zu; am zweiten Tage auf dem neuen Wege im Districte Schmittstatt. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird bis Martini d. I. Zahlungsfrist gestattet. Königsberg den 5. Mai 1846. Der Gr. Hess. Revicrförster des Reviers Königsberg L. Dittmar. 762) Montag den 18. Mai d. Z., Vormittags 8 Uhr, sollen im hiesigen Stadlwalde: 1) 18 Eicken-Stämme von bedeutender Stärke, 2) 1 Eichen-Werkholz-Stamm, 3) 1 Aspen „ „ 4) 12 geringe Kiefern-Stämme, 5) 1 Eicken-Nutzholz-Stange, 6) 1 Fickten- „ „ 7) 150 Stück Kiefern-Bohnenstangen, 8) 18 Stecken Eichen-Werk-Scheidholz, an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist — zu oben bemerkter Stunde — an der Klecbergerstraße. Butzbach am 4. Mai 1846. Der Bürgermeister Seippel. 760) Samstag den 9. Mai l. I., des Mittags um 3 Ubr, sollen in dem hiesigen Gcmeindswald 5 Stecken Radel- und Tannen-Prügelholz, 5 „ ,, Stockholz und 500 Gcbund Rciserholz meistbietend versteigert werden. , Die Znsammenkuft ist im Grüningerwald bet dem Holz. Watzenborn den 5. Mai 1846. Der Bürgermeister Philipp. 767) Montag den 18. Mai d. I., soll zu Kestrich, im Kreise Grünberg, das sogenannte herrschaftliche Wohnhaus auf den Abbruch meistbietend versteigert werden. 234 Kaufliebhabcr können sich an dein bestimmten Tag des Morgens 9 Uhr, im Pachthofe zu Kestrich einfinden. Schweinsberg bei Marburg den 5. Mai 1846. Der Rentmeister Bezze n berge r. 779) Die Unterzeichneten sind aesonnen, das ihnen auf dem Neuenweg zustehende Woknbaus auf den Abbruch nebst Grund und Boden Montag den 11. Mai, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause öffentlich versteinern zu lassen. Gießen den 7. Mai 1846. Ludwig Löber. August Weber. Moritz Rinn's Wittwe. 768) Mittwoch den 20. Mai d. I., 'oll daö ehemalige Mablerische Wobnbaus zu Winnerod, im Kreise Grünberg, auf den Abbruch meistbietend versteigert werden. Kaufliebhaber können sich an dem bestimmten Tag des Morgens 9 Uhr, bei dem Gebäude einfinden. Schweinsberg bei Marburg den 5. Mai 1846. Der Rentmeister Bezzenberger. Feilgeboren. 11 786) Aechtes Bayrisches Lagerbier und verschiedene Sorten reingehaltene Weine, als: Johannisberger 181 Ir, Forster 1835r, /RMk Rüdesheimer 1842r, Deidesheimer 1842r, Gimmeldinger 1842r, Malaga, Madera, Bordeaux, französischer und deutscher Champagner bei 8. Jahreis. 782) J. G. Appel erlaubt sich sein Lager von Rollerr-Varinas, abgelagerten Cigarren, Thee in verschiedenen Sorten und Chocolade in empfehlende Erinnerung zu bringen. 773) Ich empfehle hiermit meine neu erhaltenen Kattune, Druckzeuge, Orleans, Shirting, Jaconett, schottischen Batist, Ginghams, leinene Möbels, neueste Muster von Westenzeugrn, Futterzeuge, seidene und wollene Halsbinden, ebenso Taschentücher, verschiedene Deseins moderner Shawls, Spitzen und dergl. mehr zu den äußerst billigen Preisen. H. Hermann. 787) Schweitzer-, Limburger- und Rainkäse, holländische Häringe und Sardellen, Capern, Senf, Citronen, Tafel-Rosinen und Tafel-Mandeln bei 8. Zahreis. M 770) Aechte Spanische ivcinc hQ unmittelbar von dem Produceuten geliefert, nämlich: Malaga, per Flasche . 4 ft. 6 fr. X’eres (Sherry) „ . 1 „ 8 „ Miiseat, „ . 1 „ 2t „ und außerdem: Madeira, „ . 1 „ 21 „ Medoc, „ . 1 „ 21 „ Rbeinwein-Cbampagner . 1 „ 12 „ werden in der Löwengasse im unteren oder mittleren Stock des Wigandt'schen Hauses abgegeben. 788) Mein 8ager in allen Sorten Bremer-, Hamburger- und Amsterdamer- Cigarren, ganz alten Rollen-Varmas, Varinas- Blätter und Rollen-Portoriko, sowie verschiedene geschnittene Canastcr-Portoriko's und Maryland :c. cinpfiehit 8. Jahreis, Marktplatz Ltt. B. 21. 780) Kleesamen rotben, weißen und 8uzerncr empfiehlt Emil Pi stör. 774) Wollen- und baumwollenes Garn, verschiedenfarbig, sowie alle Sorten Galanteriewaaren gebe ich billig ab. H. Hermann». 789) Besten deutschen Kleesamen, für dessen vollkommene Keimfähigkeit ich garantirc, bei 8. Iah reis. 754) Mein bedeutendes 8ager Bremer und Havanna-Cigarren vorzüglicher Qualitäten und zu bill ig en Preisen empfehle ich dem geehrten Publikum. Georg Lüdeking, bei Condit. Höpfncr. 777) Verschiedene neue Möbeln, Stühle, Com- moden, Bettstellen, Thectische in Nußbaumholz sind vorräthig und werden möglichst billig erlassen bei C. Kliebe in Wiescck. 660) Mehrere Tausend vorzüglich gute Schreib« 'federn verkaufe ich, um damit aufzuräumen, zu den sehr billigen Preisen von 30 fr. bis 1 ft. per Hundert. I. Rothenberg, Buchbinder auf dem Kreuz. 738) Einem geehrten Publifum bringe ich zur Kenntniß, daß ich alle Sorten irdenes Geschirr erhalten habe, für deren Güte ich garantire und zu billigstem Preise verlaufe. C. Ferber, wohnhaft bei Wittwe Dörr in den Neuenbäuen. 235 795) Bon nachstehenden, in ihren Wirkungen ganz erprobten Artikeln befindet sich bei Endeögenanntem alleiniges Lager: Aromatisches Kräuteröl, zum Wachsthum und zur Verschönerung der Haare. Preis pro Flaeon % Tblr. Poudre de Chine von Vilain Kc Comp. in Paris, unschädliches und untrügliches Mittel, grauen Haa- ren eine schöne natürliche schwarze oder braune Farbe zu geben. Zn ganzen und halben Flaschen zu 1 '/3 und % Tblr. Extrait de Circa ssie, ein vielfach erprobtes Schdnbeitömittel, durch dessen Anwendung die Haut ein zartes Weiß und vorzügliche Frische, Glanz und Weichheit erhält. Das Flacon % Thlr. Pariser Zahnperlen, sicheres Mittel, Kindern das Zabnen außerordentlich zu erleichtern. Das Etui 1 Thlr. Pariser Zahnkitt, vortreffliches Mittel, zur Erhaltung schadbafter und hohler Zähne. Auf die leichteste Weise kann man damit jeden hohlen Zahn schmerzlos auökitten und denselben gleich gesunden Zähnen auf lange Zahre erhalten. Das Etui 1 Tblr. Feinste englische Zahn« Tinktur, zur schnellen Heilung des erschlafften Zabnfleischcs, und zur vorzüglichen Conscrvirung der Zähne, dabei als feines Mund-Parfüm besonders empfeh- lenswcrth. Das Flacon % Tblr. Feinstes englisches Zahnpulver, vorzüglichstes Mittel zum Putzen der Zähne, um nach kurzem Gebrauch blendend weiße Zähne zu erhalten. Die Schachtel 3/s Tblr. Aechte Löwen-Pomade-, um in einem Monate Kopfhaare, Schnurrbärte und Backenbärte heraus zu treiben. In ganzen und Kalben Tiegeln zu 1 und */2 Tblr. Cosmetique-Americaiw untrügliches und ganz unschädliches Mittel zur Vertreibung der Finnen und des Kupferausschlags im Gesicht. Das Flacon 2/3 Tblr. Ananaspöniade, unübertreffliches feinstes Haar-Parfüm, zur Verschönerung und zum Wachstbum der Haare. Ter Topf % Thlr. Vegetabilische Haartinctur, ganz einfaches unschädliches Mittel, grauen Haaren in kürzester Zeit eine schöne dunkle Farbe zu geben. Die Flasche 1 Tblr. Sämmtliche Artikel sind mit ausführlichen Gebrauchsanweisungen verseben, und empfiehlt sich damit bestens Carl Frech. 792) Ein schöner nußbaumener Znsektenschrank ist billig zu verkaufen. Wo? sagt d. Erped. d. Bltts. 751) Zn der Räbe von Frankfurt ist ein Gut von circa~90—95 Morgen, beliebend in Ackerland, Wiesen, Baumstücken und 4 Morgen Weinberg zu verkaufen und ist das Näbere hierüber bei Herrn Z. G. Appel in Gießen zu erfahren. 750) Ein Haufen Msst ist zu verkaufen bei Wilhelm Ein lauf in der Löwengaffe. 758) Gute weiße Setzkartoffeln sind zu verkaufen bei Gg. Reiber in der Neustadt. 775) Unterzeichneter ist Willens, seine in der Löwengasse stehende Hofraitbe nebst Hinteraärtchen aus freier Hand zu verkaufen. Auch sind bei ihm noch zwei bis drei Wagen voll Kuhdünger und mehrere gut gehaltene Fässer von l/4 bis zur Ohm zu baden. Wilhelm Ferber. Zu vermiethen. 729) Eine Familicnwohnung und zwei möblirte Zimmer sind zu vcrmielben auf dem Seltersweg bei C. Mayländer. 753) In dem ehemals Feger'schen Hause am Lindenplatz ist eine Familienwohnung zu vermiethen. Gießen den 4. Mai 1846. Philipp Sack. 776) Zn Il.it. B. .A5 5. in der Schloßgasse ist ein möblirtes Zimmer mit Kabinet zu vermiethen und Anfangs Juni zu beziehen. 772) Zwei heizbare Stuben mit Kabinet, verschließbarer Küche und Keller, nebst Mitgebrauch der Waschküche sind zu vermiethen und demnächst zu beziehen bei Georg Wolf's Wittwe in der Kaplansgasse. 778) Im Darmstädter Haus steht ein gutes Forle-Piano zu vermiethen. 236 677) Ein möblirtes Zimmer mit Sopba ist zu 724) 3« fl aus der Kirchcnkasse zu Beuern rmietyen bei liefen bei dem Unterzeichneten zum Ausleiben bereit. Botenmeister Bartb's Wittwe Allendorf a. d. Lumda den 29. April 1846 »er dem Neuenweger-Thor. Deines, Kirchenrechner. Vermischte Nachrichten. - I^ewein» Haupt - Versammlung am nächsten Montag den 11. l M, Nachmittags präcis «Uhr, Vortrag: Ueber verschiedene Gegenstände, namentlich auch über eine verbesserte Scbrotflinte. Gießen den 7. Mai 1846. Der Vorstand. 740) Mit Bezugnahme aus die frühere Bekanntmachung im Gießer Anzeigeblatte dient hrermit zur Nachricht, daß der in dem Locale des Gr. Gcwerbvereins dahier den ganzen Tag über zu ertheilende Unterricht an Bauhandwerker mit dem 18. Mai d. I. beginnen und hierzu eine dem disponiblen Raum entsprechende Zahl von Theilnehmern ausgenommen werden kann, woraus insbesondere diejenigen, welche sich gründlich zur Mcisterprüsung vorbereiten wollen, aufmerksam gemacht werden. Die näheren Bedingungen sind bei dem Unterzeichneten zu erfahren. Darmstadt den 27. April 1846. Zn Austrag des Präsidenten des Gr. Gewerbvercins Rößler. 720) Marmor Fabrikate in den verschiedensten Gegenständen, als Leuchter, Zucker-, Rauch- und Schnupftabaksdosen, Briefbeschwerer, Tintenfässer rc. bestehend, empfehle ich einem geehrten Publikum zur gefälligen Ansicht. Jeden gewünschten Artikel dieses Fabrikats, architektonische Arbeiten, als Säulen, Altäre, Portale, Brunnen und Pumpenstöcke, Monumente und Denksteine, Altar- und Gedächtnißtafeln, Fuß- bödcnplatten, Tisch- und Cousolplatten, Ubrgestelle, Basen- und Urnen, Zuschriften jeder beliebigen Gattung, nehme ich zu den Fabrikpreisen in Auftrag und kann die verschiedenen Marmorarten vorlegen und den Preis der Arbeiten angeben. Georg Lüdeki ng, bei Cond. Hopfner. 735) Meinen verehrten Freunden und Bekannten mache ich hiermit die Anzeige, daß ich unter dem heutigen Tage mein Gasthaus zum Rappen dahier an meinen bisherigen Oberkellner, Herrn Franz Block käuflich übergeben habe. Für daö mir bisher geschenkte Vertrauen dankend, bitte ich, dasselbe auf meinen Nachfolger zu übertragen. Gießen den 1. Mai 1846. B. Frech Wittwe, Mit Bezugnahme auf Vorstehendes, beehre ich mich, dem verehrlichen Publikum ergebenst anzuzeigen, daß ich das Gasthaus zum Rappen hier mit dem heutigen Tage für meine eigene Rechnung übernommen habe. Unter Zusicherung der reellsten und promptesten Bedienung, empfehle ich mich zu geneigtem Zuspruch bestens. Gießen den 1. Mai 1846. Franz Block. ^765) Nächsten Samstag beginnt die schon seit vielen Zabren bestandene Samstag-Abendtafel wieder. Das Couvert kostet 24 fr. Punkt acht Uhr wird servirt. Gießen, den 5. Mai 1846. Zoh. H. Busch, im Garten. 237 781) Wohnungsveränderung Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich nicht mehr bei Hrn. Kaufm. Stern, sondern bei Hrn. Lohufutschcr Rühl in der Flügelsgaffe wohne. Heinrich Vogel, Glasermeister. 797) Meinen verehrten Freunden und Gönnern zeige ich hiermit ergebenst an, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen, und jetzt in dem früher Küfer Weidig'schen Hause auf dem tiefen Weg wohne. R a uten strauch, Hebamme. 785) Die diesjährige Eröffnung der Wellen- Badeanstalt au der Neumühle wird hiermit zur Kenntmßnahme der Herrn Abonnenten gebracht. Bieler. 722) Ein junger Mensch, welcher die Schuh- macher-Professson zu erlernen wünscht, kann mit oder ohne Lehrgeld in die Lehre treten. Bei wem? sagt d. Erped. d. Bltts 766) Musikalisches. Mit obrigkeitlicher Erlaubniß wird der ans seiner Durchreise, aus Italien dahier eingetroffeue, ausgezeichnete Orgel-Virtuos I. M. Homeyer, Kammer-Virtuos Sr. königl. Hoheit des Herzogs von Lucca, Samstag den 9 Mai, Nachmittags 4 Uhr, in der hiesigen katholischen Kirche ein großes Orgel-Concert geben und dabei dem hiesigen kunstliebenden Publikum, durch seine ausgezeichneten Talente, einen höchst überraschenden, angenehmen und seltenen Genuß bereiten. Die Augsburger Allg. und Musikalische Leipziger Zeitung erwähnen seiner Con- certe in Nord-Deutschland und Italien, in Lucca, Modena, Neapel und Rom (wo er in einer Audienz Sr. Heil, dem Pabste mehrere eigene Compo- silionen zu überreichen das Glück hatte) und andern Orten vor einem gewählten Publikum. Unter seinen Vorträgen zeichnen sich eine von ihm kom- ponirte und der Königin von Sachsen gewidmete Sinfonia eroica und ein griechischer Hymnus mit mannichfachen Veränderungen aus. Homeyer ist in dem Besitz günstiger Zeugnisse von Spohr, Mendelsohn-Bartholdy, Rossini rc. Es läßt sich nicht bezweifeln, daß er auch hier die gerechte Anerkennung finden wird, welche dem wahren Talente gebührt. 793) Ein Cananenvogel mit brauner Hanpt- sarbe (Elpe) mit einem gelblichen Streifen auf der Stirne, ist weggeflogen. Wer denselben in der Erped. d. Bltts. abgiebt, erhält eine sehr gute Belohnung. 794) Am Dienstag Abend ist eine goldene Vorstecksnadel in bieffger Stadt verloren worden. Wer dieselbe in d. Erpedit. d. Bltts. abgiebt, erhält 2 Reichsthaler Belohnung. Theater in Gießen. Sonntag den 10. Mai 1846. Zum Erstenmale: Der ewige Jude. Romantisches Gemälde in 5 Abtbeiluugen. Rach dem Französischen des Engen Sue. Für die deutsche Bühne bearbeitet von Carlschmidt. Montag 11. Wai 1846. Zum Erstenmale: Die schöne Athenienserin. Original-Lustspiel in 4 Akren, von L. Feldman. Herr v. Remay vom Stadtcheater zu Mainz: Baron Falken, als Gast. August Friese. Literarische Anzeige. 77i) Bei B. C. Ferber ist zu haben: Heldmann Dr. C , Obcrbessische Flora, Taschenbuch zum Gebraust) auf botanischen Ercursio- nen in der Umgegend von Marburg und Gießen, enthaltend eine Aufzählung der wildwachsenden und häufiger angebauten Gefäßpflanzen. 2 fl. 24 fr. Pape Dr. W, Handwörterbuch der Griechischen Sprache. In drei Bänden, deren dritter die griechischen Eigennamen enchält. 13 fl 12 fr. Ir und 2r Band aparte 10 „ 48 „ Frischbacken. Sonntag den lt) Mai. Carl Löber am Lindenplaß. Carl Noll in den Neuenbäuen. Christian Löber in der Neustadt. Louis Kämmerer auf dem Seltersweg. Kirckliebe Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 10 Mai. Morgens: Pfarrer Donhard. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel. Beerdigt. Den 6 Mai Heinrich Lorenz Martin Emil Karl Enders, des Burgers und Stadtrechners, Johanne« Enders, ehelicher Sohn, alt 4 I. 1 M. 7 T, gestorben den 28. April Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. 238 Angekommene und abgereifte Fremden vom 5. bis 7. Mai 1846. 3 n den Gasthäusern. Im Einkorn: Hr. Hummel, Tanzlehr. ». Mainz. Hrn. Kff Merkens ». Eupen, Eicha t>. Offenbach, Rothe v. Bre. men u. Thalberg v. Frankfurt. Hr. Plöger, Stud. v. Bonn. Hr. Brummer, Rent. v. Rothenburg. Hr. Wedewer, Schul- inspect. v. Frankfurt Hr. Kraft, Gutsbes v. Glogau. Hr. Sauerwein, Stud. v. Bonn Hr. Jüngst, Fabrik, v. Münster. Hr. Zündorf, Dr. phil. v. Wien Hr. Euler, Buchh. v. Strasburg. Hrn Kff. Klaus v. Gaulgesheim, Meerholz v. Stuttgart, Ronzel v. Cöln, Reinhardt ».Bremen u. Miehn- heim v. Hannover. Hr. Grüninger, Gutsbes. v. Kehl. Hr. Lemberg, Dr. med v Heide, berg. Hr. Bildauer, Privatm v. Seligenstadt Hr. Erbe, Fabrik v. Schmalkalden. Hr. Mohrt, Pfarr. v. Solingen Hr. Sauer, Stud. v. Tübingen. Hrn Kff Gontermann v Lüttringhausen, Farrenschon u. Trautwein v. Frankfurt. im itnppen: Hr. Scholl, Ingen, v. Coblenz £>r- Müller, Oecon. v. Berlin. Hr. Arnthal, Bang, v Caffel. Frl. Dünketberg v. Schaumberg. Hrn Kff. Schlömann v. Bremen u Kahlert v. Eisenach Hr. Walchner, Bergr. v. Carlsruhe. Hr. Hofmann, Dr. med u. Hr. Müller, L>r. tihem. v. Werthheim Hrn. Kff. Börgemann v. Bremen , Straus v. Achen, Pult v. Fulda u. Moldenhauer v Caffel Hr. Kreiling, Freipred. v. Darmstadt. Hr Zinkban, Ärejspdpsik. v. Schlüchtern. Hrn. Kff. Burggraf v. Kelsterbach, Wachs v. Frankfurt, Langlotz v. Freudenberg, Deines v. Hanau u. Stahlschmidt v. Siegen. Hr. Vobl, Chem v. Cöln. im Prinz Carl: Hr. Kaufmann, Privatm. u. Hr. Spam er, Metzg. v. Scholten. Hr. Gefcheiv, Schrein, v. Butzbach Hr Klee, Pacht, v. Ilbenstadt. Hr Bopp, Kaufm v. Worms Hr. Neidhardt, Oecon v. Hüttengesäß Hr S rauß, Pr »atm. v. Offenbach. Hrn. Kff Hosch v. Biedenkopf, Michels v. Buchenberg u. Henß v. Offenbach. Hr. Bär, Oecon. v. Dorfgill. Hr. Herr, Privatm. u Hr. Reifenberg, Kaufm. v Viumar. Im Stern: Jungfer Wißmar v Thalitter Fr. Müller v Bromskirchen. Hrn. Privatl. Siebert v. Marienhagen, Schmitt v. Caffel, Schneider v. Dodenau, Brühl u Plitk v. Biedenkopf. Hr Rothe, Gerb v. Battenberg. Hr/Hirsch, Oecon. v. Seibertenrod. Hr. Jost, Bote v. Homburg. Hrn. Handels!. Weiser u. Günther v. Schabenhausen. Jungfer Welterod v. Marburg. Hr Jäger, Privatm. v Buchenau. Hr. Schneider, Fuhrm. v. Marburg. Hr. Senft, Handelsm. v. Prag. Hrn. Oecon. Kurz v. Gönnern u. Fleisch v Reinerod. Im Darmslaedler Haus: Hr. Geb, Geschäfts»! V. Frohnhausen Hr Müller, Sold. v. Frechenhausen. Hrn. Geschästsl. Uhl v. Oberschmitten, Mock v. Caffel u. Straßner v. Hanau. Hrn. Musik. Duckud, Mainz, Buch, Lauterbach, Gutberlet, Hartmann, Ronge, Hcnner, Lotz u. Wolfsschlauch v. Fulda. Hrn. Handels!. Hübenthal v. Frankenhain u. Eschle v. Fortwangen. In der Sonne.- Hr. Goldmann, Handelsm. v Ers- hauscn. Jungfer Dcghardt v. Niedergleen. Hr. Constant, Geschäftsm, v Wetterfeld Hr. Weber, Bergm, v. Königs, berg. Hr. Buß, Geschäftsm. v. Watzenborn. In der Rose; Hr Römer, Geschäftsm. v Fulda. Hr. Scheffler, Barb. v Herborn. Hr. Homburger, Kaufm. v. Offenbach. Hr. Küster, «teinh. v. Burghaun. Hrn. Ge. schäftsl Freund v Großenbuseck, Stürz v. Bobenhausen, Wagner u. Mcper v. Gladenbach. In den Privathäusern. Bei Hrn. Kürschn. Schutheiß III.: Fr. Hirsch v Burk« hardsfe.den. - Bei Hrn. «schneid Hofmann: Jungfer Ger» lach v. Braunfels. — Bei Hrn Apolh Witte: Hr Lembke, Criminalger-Secret, v Darmstadt. - Bei Hrn. Kürschn Ködler: Fr Köhler v. Hermalistein — Bei ittwe Wallen. felS: Fr Nestel v. Darmstadt - Bei Hrn. Freipred Siebert' Frl Siebert v. Darmstadt — Bei Fr Pfarr. Hllliqer • Hr Zimmer, Musikteh. v Frankfurt u. Frl Löthmerv. Stralsund — Bei Hrn. Geh. Justizr Prof l>e. Birnbaum: Hr. Walchner, Oberbergr. v. Carlsruhe. — Bei Hrn Botcnmcist Schlatter: Hr. Übrig, Lehr. v. Hofhcim u Hr. Schlatter, Privatm ». Lampertheim. — Bei Hrn Muffkdirect Hofmann: Frl. Engel v. Londorf. - Bei Frl Windecker- Frl Kümmich v. Fried« berg. — Bei Hrn Landr. Welker: Hr. Welker, Pfarr v Watzenborn. — Bei Hrn. Meyer Rothenberg: Hr. Cramers Stud. theol. v Darmstadt Haus- und Laudwirthschaftliches. lllcbrr die düngende Eigenschaft und Anwendung des Horns und der Hornfpäne beim Gartenbau. Gewöhnlich werden die Hornfpäne, womit man in Gärten düngen will, in ein Faß gelhan, worin Regenwasser ist, damit sie darin faulen sollen. Mit diesem Wasser begießt man die Pflanzen, um ihren Wachsthnm zu befördern. Man kann aber oft finden, daß bei dieser Behandlung sich Krankheiten bei den Pflanzen einstellen. Die Obstbäume bekommen sehr leicht den Krebs, weichere Pflanzen die Herzfäule und Zwiebelgewächse sterben, ehe man cs sich versieht, nachdem sie schöner als jemals geblüht haben. Wenn man dagegen die Hornfpäne recht klein hackt, und mit der Erde vermengt, so wird jener nachtheiligen Wirkung vorgebengt. Sie werden dann nach und nach aufgelöst und geben also nur nach und nach ihre Düngkraft her. Die Pflanze wird dann gut wachsen und die Wirkung der Düngung dauert länger. Man muß aber auch hier in der Menge Maß und Ziel halten. Ein einziger Eßlöffel vollj klein gehackter Hornspäne ist hinreichend, die Erde eines mittelgroßen Blumentopfes auf 3 Jahre gut zu erhalten, mehr darf man nicht nehmen; darnach kann man sich auch bei Gartengewächsen richten. Auch muß das Horn stets in mäßiger Tiefe unter den Boden gebracht werden. Auf diese Art verwendet, find die Hornspäne der allerbeste Dünger, den es giebt, und es hängt ganz von dem Gärtner ab, wie sie wirken sollen. Gießt man oft, aber wenig auf einmal, so treiben die Pflanzen stark; gießt man selten, aber stark, so treiben sie mäßig. Die Erde muß man aber öfter locker machen, dieß trägt viel zum Wachsthume bei. Insbesondere sind die Hornspäne auch für die Spargelbecte zu empfehlen; man streue jeden Herbst Hornspäne von den Hufschmieden oder Horndrehern sehr reichlich darüber und oben darauf eine Hand hoch Erde. Dieses Verfahren liefert die schönsten Spargel und die Beete tragen auch außerordentlich großen Salat, Köhl und Kohlrabi. Druck und Verlag der (S. D. Br üfll'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.