Jnzcigclüatt für die Stadt und -en Kreis Gießen. J^o. IO* Mittwoch -en a. Februar 1SKO« Auszüge aus dem Gr. Hess. Regierungsblatts Rr. 3. vom 28. Januar 1846. I. Bekanntmachung, Bestimmungen über fcie Officiers- Aspiranten betr. II. Umlagen zur Bestreitung von Communalbedürfniffen in den Gemeinden des Kreises Darmstadt für 1846 betr. — III. Dcsgl. in den Gemeinden des Kreises Offenbach für 1816. IV. Desgl. der israelitischen Religionsgemeindcn des Kreises Gießen für 1846. V. Promotionen auf der Großherzogl. Lan- dcsnniversität. Die medicinische Doctorwürde haben erhalten: am 13. Mai 1845 Franz Maria Kilian aus Mainz; am 14. Joseph Lebrecht aus Mainz; am 16. Maximilian Mayer aus Darmstadt; am 29. Johann Baptist Mock aus Offeubach; am 26. Juli 1845 Wilhelm Deibel aus Schliß; am 6. October Heinrich Franz Walter aus Wimpfen; an demselben Theodorich Plagge ausBurg- Steinfurt; am 18. Karl Schmidt aus Rohrbach bei Büdingen; am 14. November 1845 Ferdinand Schaub ans Homberg an der Ohm; am 24. Philipp August Fran k aus Böhl; am 9. Deeember 1845. Philipp Franz Gr o sch aus Mainz. Die juristische Doctorwürde erhielt: am 4. Juli 1845 Heinrich Philipp Arens aus Mainz. VI. Dicnstnachrichtcn- am 6. Januar wurde dem katholischen Pfarrer Caspar Maas zu Vilbel, im Kreise Friedberg, die katholische Pfarrstelle zu Seligenstadt, im Kreise Offenbach, übertragen; am 9. Januar wurde der von den Freiherrn von Riedesel auf die evangelische Pfarrstelle zu Stockhausen, im Landrathsbezirke Lauterbach, präsentirte PfarramtScandidat Gustav Landmann von Gedern für diese Stelle bestätigt; an demselben Tage wurde dem Schul- vicar Quinibert Roos zu Heppenheim die siebente katholische Schullehrerstelle daselbst übertragen, sowie der von dem Herrn Fürsten zu Solms-Lich auf die evangelische Schullehrerstelle zu Oberbessingen, im Kreise Hungen, präsentirte Schulvicar Besondere Bekanntmachung. 168) Der in der Anlcige von zweckmäßigen Feuerungen zuertheilende Unterricht beginnt mit dem 23. Febrnar d. Z., wo sich die bisher An» gemeldeten in dem Locale der Localsection des Ge- werbvereins einzufinden haben. Diejenigen, welche an dem Unterrichte noch weiter Thcil zu nehmen wünschen, wollen davon alsbald dahier Anzeige machen. Gießen den 29. Januar 1846. Der Bürgermeister G g. Reiber. Johann Walz daselbst für diese und der von dem Pfarrer und Ortsvorstande zu Bensheim, unter Mitwirkung des SreiS- rathS daselbst, auf die zweite katholische Knaben-Schullebrer- stelle — obere Mittelklasse — zu Bensheim präsentirte Schul- vuar Carl Armbruster daselbst für letztere Stelle bestätigt; am 12. Januar wurde der seitherige Assistent bei dem Ne- benzollamte zu Worms, Heinrich Carl Thomin, zum Assistenten bei dem Hauptzollamte zu Mainz und der seither bei diesem Hauptzollamte zur Befähigung zugelassene Friedrich Netz zum Gchulfen bei demselben, sodann am 13. Januar der seitherige Assistent bei dem Hauptzollamte zu Mainz, Carl Kreuz, zum Controleur bei demselben ernannt. VII. Versetzungen in den Ruhestand. In den Ruhestand wurden versetzt: am 9. Januar der evangelische Pfarrer Heinrich Kober zu Landenhausen, im Landrathsbe- zirke Lauterbach; am 13. Januar der HauptzollamtS-Con- troleuer Wilhelm Gerau zu Mainz; an demselben Tage der dritte Bescher und Canzlist bei dem ErhebungSamte der Rhemschlfffahrtsgebuhren, Johan» Heinrich Dumont m Mainz. * VIII. Concurrenzeröffnuilgen. Erledgtsind: dir erste evangelische Schullehrerstelle zu Rüsselsheim, im Kreise Großgcrau, mit einem jährlichen Gehalte von 482 Gulden und 4 Stecken Holz zur Heitzung des SchullokalS; die evan- gelische Schullehrersteste zu Gönnern, im Kreise Biedenkopf, mit einem jährlichen Gehalte von 220 Gulden nebst 4 Stecken BUAN-Scheitholz für Heizung des Schullokals; die wider- ruflich zu besetzende Stelle eines dritten BeseherS und Kani- listen bei dem Erhebungsamte der Rheinschiffahrtsgebühren zu Ma-nz, womit ein Gehalt von 850 Gulden verbunden ist: eoncurrenzfähige Bewerber haben sich innerhalb 4 Wochen bei der Großh. Oberfinanzkammer I. Sektion zu melden; eine widerruflich zu besetzende Afsistentenstelle bei dem Hauptzollamte zu Mainz-mit einem jährlichen Gehalte von 700 Gulden; eoncurrenzfähige Bewerber haben sich innerhalb 4 Wo- chen bei der Großh, Zolldirection zu melden. Versteigerungen. <55) Nachbenaiite, den Hartmann Balthasar Arnolds Kindern dahier gehörige Gärten, nämlich: alt neu Klftr. 2550, 17/ /4 5 6 7 z*79 180 292 Gart, im Scheppacker, a 19 338 „ am obersten Riegelpfad, deren öffentlicher Verkauf schon früher einmal versucht ivorden war, sollen Freitag den 20. Februar I. I., Vormittags 11 Uhr, 54 zum Zweck der Vermögeustheilung auf hiesigem Rathhanfe- nochmals der Versteigerung ausgesetzt werden. Gießen, den 25. Januar 1816. Gr. £> ess. Stadtgericht. Muhl. 127) Donnerstag den 5. Februar, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause eine Parthie älterer Bürgermeisternacten,' niedrere Oefeu, Fenster nnd Fe.vsterlädcu, altes Eisen, Baumaterialien und bergt. au. die Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 26. Januar 1846. Ter Bürgermeister Gg. Reiber. 157) Die zur Chaujsirung und Pflasterung des Brandplatzeö zu Gießen erforderlichen Arbeiten, bcstcdend in: 1) Erdarbeiteu, veranschlagt zu 72 ft. 2) Pflasterarbeit, „ „ 69 „ 3) Cdaussirarbcit, „ ,, 209 ,, 4) Planircu des Sandes, ,, 5 ,, 5) Ausfetzen der Steine, „ 23 ,, 6) Messen des Sandes, „ 10 ,, 7) Die Herbeifuhr von circa 15,580 Eubkklfir. Steine, „ 280 „ 8) Das Anfahren von circa 7 Cubkklftr. Lahnsaud, ,, 98 „ werden Montag den 9. Februar d. I., des Morgens um 10 Uhr, - kr. 20 „ 20 „ 05 ,, 22 „ 30 „ 26 „ in dem Promenadehans vor dem Neustädterthor zu Gießen, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigstforderuden öffentlich versteigert. Voranschläge und Bedingungen sind von heute an auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einsicht aufgelegt. Gießen den 2. Februar 1846. Der Gr. Hess. Proviuzialbaumeister Mülle r. 153) Die Lieferung von fünfzehn Stecken Eichen-Scheibholz, welches sich zu Küferholz eignet, soll im Wege der Soumiffion an den We, nigstfordernden vergeben werden. Hieraus Reflec- tireude wollen ihre deßfallsige» Svumiffionen längstens bis zum 16 Februar d. I., Vormittags 10 Uhr, bei Gr. Zuchlhaus-Directio» dahier portofrei ein- reichen. Marienschloß am 27. Januar 1846. I. A. Der Verwalter Bauer. 167) Freitag den 6. d. M., Vormittags 9 Ubr, sollen in dem Gemeindewald zu Oppenrod, Distrikten Grüuchen und Eichbusch nachstehende Holzsortimenten als 15 Stecken Buchen-Scheidholz, 8 „ „ Prügelholz, 9 ,, ,, Stocklwlz, 1 Vt n Eichen-Scheidbolz, 13% •,, „ Prügelbvlz, 3% „ „ Stockholz, 4% „ Kiefern-Prügelholz, 172 „ „ Stockholz, % n Fichten-Stockbolz, % „ Aspen-Piügelholz. 650 Buchen-Wellen, 450 Eichen- ,, 350 Kiefern- ,, 150 Fichkcn« „ 26 Stück Eichen-Stammholz, 221 Cbkfs. 6 „ Buchen« ,, 201 ,, 6 „ Fichten- „ 109 „ 5 ,, Kiefern- „ 51 „ 13 ,, Eichen-Staugenholz, 23% „ 40 „ Fichten- „ 89 „ 48 „ Kiefern- „ 115% „ öffentlich meistbietend versteigert werden. halt. Steiglustige werden eingeladen, sich um die bestimmte Stunde im Distrikt Grünchen einznfiuden. Oppenrod am 2. Februar 1846. Der Bürgermeister Weis. 151) Bei dem Fürstlich Solms-Braunfelsischen Rentamtc zu Griedel sollen Mittwoch de» 11. Februar, Vormittags 10 Uhr, gegen baare Zahlung von */4 bei Bekanntmachung der Genehmigung, und % vor der Empfangnahme binnen 3 Wochen, einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden: 1) Wachen 50 Mltr. a 200 st Gr. Hess Gew. 2) Korn a50 ,, ,, 190 ,, ,, ,, ,, 3) Gerste 350 ,, ,, 150 ,, ,, ,, ,, 4) Hafer 150 „ ,, 130 ,, ,, ,, ,, Bei annehmbaren Geboten wird die Genehmigung sogleich ertheilt. Griedel den 1. Februar 1846. Der Nentamtmanu Friedrich. B e ilage ,«4. z- M 1« ÄÄ?* 1 des Anzeigeblatts fair die Ster-t zznd den Kreis GieKem Vermischte Nachrichten. 166) Seit einigen Wochen vermisse ich einen schwarz seidenen Regenschirm mit gewundenem Griffe und einem hörnernen Ringe, nm dessen gütige Abgabe gebeten wird. Busch, Hofgerichts-Advocat. - ■ - r - Bei der am verflossenen Sonntag den 1. Februar im Bnschischen Garten stattgehabten Versammlung des Kunstvereins flnd ans der Garderobe 1 Paar Oberschnhe ans Versehen mitgenommen worden, um deren Zurückgabe bei der Erpcd. d. Vllts. gebeten wird. 159) Ein goldner Ring ist mir verloren gegangen. Der redliche Finder wird gebeten, denselben gegen eine gute Belohnung abzugeben au Katharine Gebauer bei Bierbrauer Magnus. 145) Nächsten Dienstag werden die zwei Fußteppiche verloost, wozu noch Loose h 6 fr. zu haben sind bei Chr. Kattrein, Lit. B. 90. Frankfurter Cours. Gold- und Silber-Sorten. Neue Louisd'or..... Friedrichs'dor . . . ■ . . Dueaten....... 20 Frank-Stücke . . . Holl. 10 fl. Stücke . . . Engl. Souverains . , .... Laubthaler ...... Preußische Thaler . . . . Fünf-Franken-Thaler . . . Hochhaltiges Silber . . . Gering-mittelhaltigeS Silber £ n 9 5 s 0 1t 2 1 21 24 fr. 5 47 35 O7 44 i 18 12 Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Kopulirte. Den 31. Januar. Karl Renner, Bürger dahier und Schreiner in Frankfurt a. M., des hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Heinrich Renner, ehelicher Sohn; und Margarethe Elisabethe Starke, des Bürgers und Kupferschmieds, Gottlieb Starke in Meisenheim, eheliche Tochter. Den 1. Februar. Lundwig Steinmeier, Bürger und Wasenmeister dahier, ein Wittwer; und Johanne Amalie Lang, des verstorbenen Bürgers und Hutmachers, Andreas Lang zu Schlitz, eheliche Tochter Getaufte. Den 1. Februar. Dem Bürger und Weißgerbermeister, Heinrich Ockel, eine Tochter, Karoline Marie, geboren den 15. Januar. Denselben. Dem Großherzogl. Professor der Rechtswissenschaft, Dr. Wilhelm Sell, ‘ein Sohn, Karl Wilhelm Johannes, geboren den 29. November 1845. Denselben Dem Bürger und Fuhrmann, Konrad Christian Noll, ein Sohn, Karl Heinrich, geboren den 20. Januar. Denselben. Dem Bürger und Schneidermeister, Balthasar Pimpert, ein Sohn, Georg Christian Karl, geboren den 5. Januar. Denselben. Dem Bürger und Zinngießer, Johann Heinrich Fuhr, ein Sohn, Daniel Ludwig, geboren den 27. Deeember 1815. Angekoinmcne und abgereiste Fremden In den Gasthäusern. /,» Einham: Hrn. Kfl. Befer v. Cöln u. Klein v. Ems. Hr. Grimmet, Schausp. v. Berlin. Hr. Zauner, Geh. N. v. Mannheim. Hr. Deininger, Privatm. v. Hanau. Hr Strubel, Dr. mcd. v. Würzburg. Hrn. Kfl. Rumps v. Frankfurt, Endes v. Strasburg u. Döring v. Mannheim. Hr. Färber, Fris. v. Göttingen. Hrn. Reut. Nais ».Karlsruhe u. Lersner v. Frankfurt. Hr. Eckstein, Oeeon. v Londorf. Hr. Graf Görlitz, in. Fam. u. Bedien, v. Darmstadt. Hr. Plitt, Reut. v. Hamburg. Hrn Kfl Knierim v. Mannheim, Hahn v. Frankfnrt, Forster u. Schäfer v. Mainz. Hr. Gräf, Reut. v. Darmstadt. Hrn. Kfl. Schult v. Stuttgart, Arens u. Berbeiger v. Mainz. Im Rappen: Hr. v. Starck, Cand v. Darmstadt- Hr. Engel Rentmeist. v. Londorf. Fr. Gouverni v. Montabaur. Hrn Kfl. Cramer v. Elberfeld, Grasemann v. Frankfurt u. Moldenhauer v. Cassel. Hr. Müller, Oeeon. v. Heidelberg. Hrn. Musik. Thoms, Hofmeier n. Stahl v. München. Hrn. Fabrik. Weber v. Lauterbach u, Langheinrich vom 30. Januar bis 2. Febr. 1846. v. Schliß. Hr. Dittmar, Revierförst. v. Königsberg. Hr. Heß, Fabrik, v. Laubach. Hrn. Musik. Harnier it. Bindernagel v. Bremen. Hr. Krauskopf, Steindeck. v. Worms. Hr. Weißel, Pfarr. v. Hirzenhain. Hrn. Oeeon. Oberndorfer v. Darmstadt u. Weißel v. Hirzenhain. Hrn. Kfl. Frank v. Berlin u. Singer v. Frankfurt. Im Prinz Carl: Hr. Gescheit», Schrein, v. Butzbach. Hr. Windel, Kaufm. v. Gelnhausen. Hy: Henning, Forst- verwalt. v. Auerbach. Hr. Winter, Apoth. v. Rüsselsheim. Hr. Steinmetz, Asseff. v. Büdingen. Hr. Rühl, Ziegl. v. Obergleen Hrn. Oeeon. Neidhard v. Hüttengesäß u. Dürlam v. Annerod. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach. Hr. Rühl, Metzg. v. Schotten. Hr. Schüler, Lehr. v. Sichertshausen. Hr. Diehl, Gastw. v. Ruppertsburg. Hr. Wehner, Verwalt, v. Oberbreitenbach. Hr. Schell, Privatm. v. Altenburg. Sfr. Damm v. Laugenhausen. Hr. Zimmer, Oeeon. v. Vil- ingen. Hr. Wagenfeld, Schneiderm. v. Darmstadt. Hrn. Kfl. Schlachter v. St. Louis u. Lazarus v. Bingen. Hr. Scharmann, Serib. v. Nidda. 58 Im jMlert Hr. Dörr, Apoth. v. Biedenkopf. Hrn. »fr. Noll v. Frankfurt u. Kolbe v. Darmstadt. Hir«k: Hrn. Handelsl. Sonneberg v. Aßlar u. Haubensack v. Gönningcn. Hrn. Fuhr!. Finkernagel v. Seibertenrod, Älingelhöfrr u. DöngeS v. Eckelshausen. Im Stem: Hr. Hesel, Müll. v. Waldgirmes. Hr. Höner, Privatm. v. Buchenau Hr. Hehler, Fuhrm. v. Sachscnberg. Hr. Meper, Handelsm. v. Schabenhausen Hr. Lunker, Access, v. Darmstadt. Hrn. Occon. Lutz v. Freienseen u. Enters v. Unterseibertenrod. Jungfer Winderling r. Oberau. Hrn. Privatl. Bender v. Marburg, Krämer u. Breitenstein v. Biedenkopf. Hr. Müller, Fuhrm. v. Alsfeld. Hr. Weller, HandelSm. v. Klimbach. Jungfer Meper v. Lahr. Hr: Bartlcben, Häfn. v. Göttingen. Hr. Blöcher, Schulvic. v. Roth. Hr. Mütze, Privatm. v. Vöhl. Im Darmstaedter Haus: Hr. Walter, HandklsM. v. Bockenau. Hrn. Geschäfts!. Leng v. Münzenberg, Kraft v. Ulrichstein, Beck ». Niedcrohmen u. Weitzel v. Hopfgarten. Hr. Dippel, Gastw. v. Leisel. Hr. Leitner, Handelsm. a. Tprvl. Hr. Drullmann, Fuhrm. v Wetzlar. Hr. Seckel, GeschästSm. v. Eichelshelm. Hr. Tplius, Rentmelfl. v. Beienheim. Hr. Diegcl, GeschästSm. v. Maulbach. Hrn. HandelSl. Eschle v Fortwangen, Braun v. Winterberg, Bick- mann v. Fulda u. Gaffer a. Tprol. Hrn Geschäftsl. Cla- vin v. Hamburg, Lütkemann v. Münden, Ditzel v. Frankfurt, Becker u. Haus v. Darmstadt. In der Sonne: Hr. Wagner, Handelsm. v. Beuern. Fr. Knipxel v. Rosenthal. Hr. Hampel, GeschästSm. v. Haus- und Landwirthschaftliches. Verbackung der ßartüffdit unter das Srod. Folgendes Verfahren wurde vom Herrn O. N. Geyer im landwirchschaftlichen Verein des Freiburger Bezirks (Königreich Sachsen) empfohlen: rohe Kartoffeln werden geschält und zerrieben und Mittags mit kaltem Wasser übergossen; so bleiben sie bis Abend zur Entsäurung stehen, das braun gewordene Wasser wird nun abgegossen und die Masse auSgedrückt; dann wird diese mit kochendem Wasser zu einer dünnen Suppe gerührt. Ist sie bis zur Lauwärme abgekühlt, so läßt man den Sauerteig in dieser ganz flüssigen Kartoffelsuppe zerfließen und arbeitet nun so viel Roggenmehl ein, als zur gehörigen Steifheit des Teiges nöthig ist. Die Nacht gährt der Teich und wird am andern Morgen ausgeknetet. Nach dieser Methode gewinnt man ein sehr gutes Brod, in welchem man von Kartoffeln gar nichts wahrnimmt. Die Ersparniß ist dabei sehr groß; denn man ersetzt mit 1 Scheffel Kartoffel % Scheffel Roggen. Hochelheim. Hrn. Handelst. Lißmann v. Reincrod u. Erb v. Beuern. Hr. Forkel, GeschästSm. v. Gießen. /,. der Kose: Hr. Frank, Handelsm. v. Oberohmcn. Hr. Schmitt, Musik, v. Krofdorf. Hr. Nagel, Buchb. v. Grünberg. Hrn. Cigarrcnmach. Wollens u. Stemmeper v. Bremen. Hr. Stein, Schmied v. Nidda. Hr. Zobel, Tuchm. v. Hersfeld. Hr Seibert, GeschästSm. v< Breldenstcm. In den Privathäusern. Bei Hrn. Kausm. Beifuß: Hr. Butzbach, Handels»,. v. Friedberg. — Bei Hrn. Oeccm.-Rcchn. Dauernhe,m: Hr. Simon, Privatm. v. Odernheim. — Bei Hrn Hofger-Adv. Krauskopf: Hr. Lang, Revicrverw. v. Niederweidbach. Bei Fr. Negier.-R. Heß: Hr. Heß, Kausm. v. Mainz. - Bei Hrn. Tapez. Renner: Hr. Nenner, Schrein, u. Jungfer Storkc v. Frankfurt. — Bei Hrn. Schuhm. Hanitsch: Hr. Zimmermann, Fris v. Bremen. — Bei Hrn. Asseff. Stem: Hr. Lisberger, Privatm. v. Lich. — Bei Wittwc Rothenberger: Hr. Kahn, Handelsm. v. Friedberg. — Bei Hrn. Hofger.-Sccret. Stürz: Frl. Deibel v. Gladenbach. — Bei Fr. Pfarr. Briegleb: Frl. Langsdorf v. KirchgonS. — Bei Hrn. Gastw. Heß: Fr. Schwalm v. Frankfurt. - Dec Hrn. Stud. Bernhardt: Hr. Heger, Access, v. Darmstadt. — ,®ct Hrn. Schreiner», Haubach: Hr. Müller, Oecon. v. Günterod. — Bei Hrn. Regier-R. Eckstein: Frl. Renner ».Friedberg. — Bei Hrn. Stud. Grein,: Hr. Bopp, Cand. v. Mannheim. Bei Hrn. Kamm-Secret. Schmitt: Hr. Schmstt, Kreissecret. »..Alsfeld. — Bei Hrn. Gärin Georg: Jungfer Georg v. Ockstadt. — Bei Hrn. Stadtgcr.-Dien. Schneider: Hr. Brandstädter: Act.-Gch. v. Großgerau. — Bei Hrn Kauf,». Müller: Frl Prill v. Düren. tlcrfahren, das Schilf auf dcn Wirfcn zu verniehtcn, damit cs das Heu nicht verderb e. Das Schilfrohr, welches häufig aus etwas feuchten Wiesen wächst und der Güte des Futters sehr nachtheilig ist, verstockt sich unvermerkt so stark, daß die Wiesen bald kein anderes Gras mehr tragen. "In solchen Fällen,, erzählt ein Herr Moulins, "habe ich mit Glück folgendes Verfahren angewendet. Ich lasse das Rohr ganz zeitig im Frühjahre knapp an der Erde weghauen und streue auf jeden Stock etwas Kohlenpulver (Steinkohlenaschc, so wie die Rückstände aus den Kalk- und Ziegelösen, bewirken dasselbe.) Sie vergehen und an ihrer Stelle erscheint gutes Gras.,, Ameisen. Es wird angegeben, daß Kochsalz auf die Wohnungen oder Ausenthaltsörter der Ameisen gestreut, diese sicherer vertreibt, als andere Mittel, namentlich Terpenstnöl. Druck und Verlag der ®. D. Brüh loschen Buch« und Steindruckerei in Gießen Mittwoch -en Ä. Februar 1846 Abends halb 8 Uhr im Saale des Gasthofs zum Einhorn National-Produetion der Wiener Ganger nnd TonVnnstler unter Leitung des Musikdirectors Knebels berg er. Programm: Erste Abtheilnng. 1) Ouvertüre. 2) Wunsch der Steyrer. 3) Fantasie für's Piano Posthorn. 4) Die Rückkehr in die Heimath. 5) Der musikalische Blumenstrauß. Potpourri. Aweite Abtheilnng. 1) Säugerleben. Alpenquintett. 2) Polonaise. Concertante für die Violine. 3) Cs wird spät werden. Komisches Lied. 4) Prager Abschieds-Polka. 5) Die Schlacht bei Sempach. Dritte Abtheilnng. 1) Die lustigen Steyrer. Quartett mit Echo. 2) Variationen für's Holz- und Strohinstrument. 3) Der lustige Postillon. 4) Tonblumen. Potpourri. 5) Gesangs-Quodlibet. Gintritt 24 Kr. 1111 TiW3l" (V ;Hi iibfiMiS MU (<• ce (i - (K (i (f- 61 ii nn vei »4 di ihe fen Fc 6 ii nie Lj deE Ai He hie nie zen son s-n tv. -I U ro lr eir in fei in nie (L s! ■rmh'^nC? ( I M (S . ytz nm intw« ? .'mrotS 'n/U'.ii ul-, ir|Jli|i!V!tmfhli:, dllM - M W .inihit'/J:' f'i3 .Miliw.C? l-tznHM jA JS , .......'-.............. ..........--- n fi'itHi/' ",miss' ■ nn Mkitnni 11 ch'i'st'iss' 3(fepkAi|nw ti'S Drei ir.in«$g r 1M ch»«MiW •idJI 8 dh>d ddind)1; ino(lni3> mus chtzDlrG eis Mm'A iioirjudöi^ltinoiinSI? 'lib’öC .ininiHOin^L .m'Hsr^i.'mL - rii- >.b -nn imrii - •• -v>v '\ tzMiw'.'-" .nv5 iw if-tft 4Ä ■ . ■ 55 Feilgeboten. Ä118) Getrocknete Süß » und Sauerkirschen , Brunelle», Schnitzen, Mirabellen, Zwetschen, Hagebutten, Perlgerste, EKo- __kolade, große Citronen, Arrac, Rum, Cognak, Bischoff- u. Punsch-Esseuz, weißen und rotbcn Wein ?c. bei Höstereich, auf der Mäusbnrg. 156) I. G Appel empfieblt gestrickte Frauenstrumpse und Herrusocken in sehr schöner Qualität und zu den billigsten Preisen; ferner Strickwolle in allen Qualitäten und stehen den vcrehiten Damen die Muster zu Diensten. 162) Schildkrötene Aufsteckskämme, neuester Fae-on, habe ich wieder in großer Auswahl erhalten. PK. Oppermann in der Neustadt. 130) Die Rede des Herrn Oberstudien>Raths Thudichum über „die kirchlichen Bewegungen unserer Zeit" ä 24 fr. ist vorrätkig bei A. Balser. 148) Ein am Nahrungsberg gelegener Garten mit einem kleinen Hänschen ist aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere ist in der Hintergasse l it. A 33. zu erfahren. 161) Meinen hinter den Eichen liegenden, 44 Ruthen haltenden Garten bin ich Willens zu verkaufen oder zu verleihen. Ph. Leib. Zu vermiethen. 121) Ein auf dem Seltersweg gelegenes vollständiges Wohnhaus, das sich durch seine Lage zu einem günstigen Geschäftsbetriebe eignet, ist unter vortheilhaften Bedingungen zu vermiethen. Näheres bei der Erped. d. Bltts. 154) Das früher von Herrn Oberfinanzrath v. Krug bewohnte Logis in meinem Hause ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Maria Bapst. 165) Z» vermiethen: Eine Familienwohnung von 4 bis 5 Zimmern, einigen Kammern, Küche, Kellcrtheil, Holzstall und Mitgcbrauch der Waschküche bei Hofg.-Advocat Busch, am Brand. 150) Bei Wittwe Petri auf dem Neuenweg sind 2 Familienwohnungen zu vermiethen und aus Ostern zu beziehen. 160) Zwei inöblirte Zimmer sind zu vermiethen bei N. Kratz in den Neuenbäuen. 146) Zn meinem Hanse ist der dritte Stock zu vermiethen und kann Ende März d. I. bezogen werden. Gießen den 30, Zanuar 1846. Bender, Advoc. 149) 600 fl. liegen ganz oder theilweise zum Ausleihen bereit. Wo? sagt Ausg. d. Bltts. Vermischte Nachrichten. Allgemeine Rentennnstnlt zu Dnemstndt. Die Renten beziehungsweise Jnterimsscheine können bei dem Unterzeichneten in Empsaua aenom. meu werden. I. G. Appel, Agent. 146) Zur gütigen Beachtung r Zufolge der mir von. Großherzoglichen Ministerium des Innern zu Darmstadt gewordenen Concession zur Ausübung meiner Kunst im ganzen Großherzogthum Hessen, mache ich die ergebene Anzeige, daß ich mich hier einige Zeit auszuhalten gedenke, um vermittelst meines selbstverfertigtm Pflasters, Hühneraugen, Warzen, emgewachsene Nägel, Gicht- und Frost-Ballen, sowie erfrorene Glieder, selbst wenn sie aufgcbrochcu sind, gründlich zu heilen — Die bewährtesten Viertle Deutschlands haben Zeugnisse über die Zweckmäßigkeit meines Pflasters, sowie über meine Heilmethode genannter Fußübel ausgestellt, worauf ich mir erlaube, hier nachstehend aufmerksam zu machen. Ich schneide nicht, wie dieß bei Hühneraugenoperateurs der Fall ist, sondern ziehe mit einer Pincette, wenn zuvor mein Pflaster, welches beim Tragen nicht die geringste Empfindung verursacht, 6 bis 8 Tage auf der leidenden Stelle gelegen hat, die Häute und den Dorn bis zu», gesunden Fleisch schmerzlos herunter; jedoch mache ich darauf aufmerksam, daß, 'wer sich der Pflaster bedienen will, zuvor an dem Uebel nicht schneidet. Bei gewöhnlicher Hautverhärtung, als: 56 Hierzu eine Beilage. Direction des Kranken-Hospitals in Frecking (Großh. akademisch-chirurgische Sltntf) bezeugt der Mad Keilholz, daß dieselbe m der Anstalt eine größere Anzahl Hühneraugen, ohne Schmerz und Entzündung zu erregen, nut Hulse eines Pflasters enlsernt habe, und empfiehlt dieselbe allen Freunden von kleinen Schuhen und großen Hühneraugen. Freiburg, den 29. September 1845. Professor Strohmeper, Frau Marianne Keilholz, Königl. Sachs, und Großh. Hessische Hühneraugen-Operateurin, hat in hiesig'-r Stadt so viele Beweise ihrer Geschicklichkeit und reellen Kenntnisse in gänzlicher Heilung dieses osr schmerzhaften Nebels an den Tag gelegt, daß ich mich verpflichtet fühle, als gerechte Anerkennung ihrer Verdienste und zum Wohl des an diesem Nebel Le,- deuden, derselben dieses Zcrigniß auszustelleu und zugleich bestens zu empfehlen. Karlsruhe, den 15. Mai 1845. Dr. Schrickel, Geh. Rath. Der Frau Marianne Keil holz wird hiermit bezeugt, daß dieselbe an einer Pfründnerin des Mms- HospitalS durch die Anwendung einer Pflastermasse die Hühnerarmen auf die einfachste und schmerzloseste Weise entfernt habe. Würzburg, den 5. Juli 1843. _ Dr Tertor, Professor. 114) Ein vor mehreren Jahren neu gefertigter Maisch - Diftillir - Apparat, mit welchem in 10 Stunden 6—800 Maas Maische abgetrieben werden können, steht nut allen dazu nvthigen Gcrätbsckasten dahier zu verkaufen und ist das Nähere bei Herrn Kupferschmied Kirsch daselbst za erfahren. Gießen den 24. Jan. 1846. 152) Alle Diejenigen, welche noch eine Forde- rung an Hru. Dr Georg Renz «o» Worms zu machen haben, sind eingeladen, ihre deßfallsigeu Ansprüche durch Einsendung der Rechnung bei seinem Vater Hrn. Fried. Renz zur Berichtigung geltend zu machen und zwar binnen 4 Wochen von heute an, indem spätere Anforderungen von demselben nicht mehr berücksichtigt werden. Worms den 28. Januar 1846. 158) Ein junger Mensch von guter Erziehung kann in der Kürze in einer Schreinenverkstätte a ö Lehrling aufgenommen werden. Wo? sagt he Ct pedition d. Bltts. 147) Es kann Jemand, verheiratheten oder ledigen Standes, der auch den Gartenbau versteht, eine Hausausseherstelle erhalte». Anmeldungen hierzu Lit. B. 33. 169) Ein ordentliches Mädchen für die Küche . unt, sonstige Hausarbeit wird auf Ostern ,n Dienst s gesucht. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts. Hübuerauaen auf den Zehen und Ballen, kann Mer nach Befolgung der bei dem Pflaster befindlichen Anweisung sich selbst davon befreien; meine persönliche H e muß ich aber da empfehlen, wo Hühneraugen -wi ckcn den Zehen, auf dem Ballen und unter dem L.rie gnd. Das Honorar für die radikale Vertilgung Ä Mn Hühnerauges beträgt 1 fl. . In meiner unten naher bezeichneten Wohnung find zu Mr ^agco- -eit die Pflaster nebst Anweisung für den Preis: 4 Sm" 36 k, 4 * 15 «»ix™. •» Berücksichtigung großer Familien, für 1 fl. zu ) ten • eüt Pflaster genügt, ein Uebel aus der Wurzel -u vertilgen- Arme erhalten gegen Vorzeigung eines Armcnsckeins die Pflaster und jede Behandlung unent- aeldlich ? Von 1 bis 5 Uhr bin ich jeden Nachmittag üt meiner Wohnung zu sprechen, wo alsdann Mer- mann unentgeldlich meinen . Nach »nd Erfahrung m Anspruch nehmen kann; auch nimmt daselbst -Befl - S» zur persönlichen Behandlung entgegen Marianne Kerlholz, AeMUche Zeugnisse. Daß Frau Marianne K e i I h o l z vo>i Hildes- beim an einigen Kranken im hiesigen Hospitale, so- S ““ M Mlmii wit B-thulf eint« Mcffcrö