Ämzrigetsiatt für die Stadt und -en Kreis Gießen. JVfi. 26. Mittwoch den 1. April 1§£6. Bekanntmachung. Auf den Wunsch der Gr. Hess. Centralbehörde des Vereins zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Landes- und Provinziat-Strafanstalten Entlassenen im Großherzogthum Hessen wird hierdurch zur öffentlichen Kenmniß gebracht, daß die Unterzeichneten auch für die Jahre 1846—1848 die statutenmäßigen Funktionen der BezirkS-Vereins-Commission für den Kreis Gießen übernommen haben. Diejenigen entlassenen Sträflinge, welche die Beihütfc des Vereins in irgenv einer Weise in Anspruch nehmen wollen, können sich bei einem der Commissions-Mitglieder deshalb anmelden. Gießen den 28. März 1846. Haberkorn. Köster. Möhl. Prinz, v. Ritgen. Simon. Zulehner. Vierte Generalversammlung des Vereins zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Gr. Hess. Landes- und Provinzial-Strafanstalten Entlassenen, zu Darmstadt am 3. Februar 1846. Aus der Gr. Hess. Zeitung Nr. 62. vom 3. März 1846, C3u vergteichcn Nr. 82 u. 83 der Gr. Hess. Zeitung von 1842, Nr 314 von 1843 u Nr. 336 von 1844 ) Wenn wir in unseren früheren Berichten über Zweck und Wirken dieses gemeinnützigen Vereins nach den Generalversammlungen zu Darmstadt (14. März 1842), Gießen (21. Oct. 1843 ) und Mainz (H. Nov. 1844) schon viel Erfreuliches melden konnten, so ist dies nach der 4. Generalversammlung, die am 5. Februar d. I, nachdem tie Reihenfolge der drei Provinzen durchlaufen, wieder zu Darmstadt stattfand, noch mehr der Fall. — Der Herr Präsident des Vereins, Gr. Geheimerath von Kuder, eröffnete Vie Versammlung mit Erstattung des dritten Hauptreäienschaftsberichtes, welcher theils durch längere Krankheit des Präsidenten, theils durch zu spätes Eingehen einiger nöthigen Materialien bis jetzt verzögert worden war. Rach der geprüften und abgeschlossenen Vereinscasserechnung war im Jahr 1844 die Einnahme: 5025 fl. 51 74 kr , nämlich Cassevorrakh aus 1843 729 fl. 353/4 fr , aus milden Staatsfonds (einem Theile der deßfallsigen Dividende der Münchner-Achner Feuerversicherungsgesellschaft) 2600 fl., Beiträ^tzer Vereinsmitglieder 1726 fl 49 kr. (und zwar aus Starkenburg 826 fl.'34, Oberhessen 440 fL 42, 'Rhein- Hessen 459 fl. 43 kr.), besondere Gaben 51 fl. 3 fr., wieder eingezogene Unterstützungen 516 fl 37. fr. — Die Ausaabe betrug 4098 fl. 45 74 fr , nämlich.: Unterstützungen 3357 fl ( und zwar 2494 fl. 4 fr. an 236 im I. 1844 aufgenommene Pfleglinge — 96 in Starfenbnrg mit 1029 fl. 3, 105 in Obcrhessen mit 1065 fl. 35 in Rheinhessen mit 400 fl 1 fr. —; 862 fl 56 fr. an 45 bereits in 1842 und an 259 bereits in l'<43 aufgenommene Pfleglinge als erste oder weitere Unterstützung), Verwaltungsfosten 644 fl. 17 fr. (Bureaufosten 514 fl. 46, Honorar des Rechners 75 ff., Hebgebühren 54 fl. 15*/4 fr.), uneinbringliche Beiträge 97 fl. 42 fr. (in Starkenburg 51 fl. 9, Oberhessen 35 fl. 15, Rbeinhessen 1 l fl. 18 fr ) — Einnahme und Ausgabe verglichen, verbleiben Caffevorrath für 1845: 924 fl. 48 fr. — Hiernach sind an besonderen Gaben 121 fl. 33 fr. wen ger, an Beiträgen von Vereinsmitgliedern dagegen 49 fl 35 fr. mehr als 1843 eingegangen. Ferner wurde die Einnahme dadurch bedeutend'vermehrt, daß Gr Ministerium des Innern und der Justiz auf Antrag der Vereins-Centralbehörde für 1844 und die folgenden Jahre bis aus weitere Verfügung 2000 fl. statt der bisherigen 1500 fl. aus dem oben bemerkten milden Fonds bewilligte. 158 ent- ma- afreuß^Ä SV?' bfe Wirksamkeit des Vereins in 1844 nicht minder befriedigend nnd ei»? als ,n den Jahren 1842 und 1843. Gleiches bieten die Ergebnisse von 1845 wie ssck i nt W Resultate eines nunmehr vierjährigen' LstaLs des A denen ähnlicher Vereine m anderen Staaten nicht nur nicht nach, sondern überbieten sie ■n'Uru SV.» Ld-'^L Ä &X ? bCWnlCn vermag und daß ein nachhaltiger Eifer und unerschütter- ,R. bCn 18?2 Dereinsmitgliedern des Jahres 1844 (f. S. 1635 der Gr. Hess, 4,ituna von N^n vurch freiwilligen Austiitt 136, gestorben 47, zus. 183. — Gegenwärtig zählt der „Ä Ä, ÄffL ’S "eh eine Diecussion über Zweck und Wirken des Vereins. Mehrere Mitglieder der wachunq der eMAn--?^ T ‘T ^8Viffcnc Beispiele hervor, wie schwierig das Amtier lieber. X SX „ÄI sei, wie aber auch alles darauf ankomme, daß es mit Liebe zur Sache, S sL bw®? ft-8cu6t toer6c' die Bezirkscommissionen aus erfahrenen und in jeder Beziehung t>ir Gei Ammern bestünden; wie sehr cs deshalb Wünschenswerth wäre, daß überall Mitglieder ^nebte0 ^nächst sei, auf Besserung ver Gefallenen zuwirken, als Liebe mb 5?, •? lf.lfraten.imb' gleich vielen ihrer Amtsbiüder, für dessen edle Zwecke mit christlicher Ebenso hielt man es für wünschenswerth, daß die Sanitätsb? Keleaenbe c b^ntheil an dem Vereine nähmen, da ihnen ebenfalls vermöge ihres Amts vielfach ^l^nhe't geboten ,st für den Zweck des Vereins ersprießlich zu wirken. - Es wurde ferner berühr? w 'Er noch Vorurtheile einem segensre-chern Wirken des Vereins entgegenstünden. Klar hob man wieder' ß( ’r Unterstützung des Verbrechers gelte, während so mancher brave redliche Mann sich kümmerlich behelfen müsse; sondern wie es Zweck sei, Menschen, welche ihre Vergehen geaen S Ctc gesetzlichen Strafen abgebüßt, wieder durch Fleiß, Arbeitsamkeit und Sittlichkeit ) einen Weg zu offnen, gebessert unter ihre Mitbürger zurückzukehren, zu verhindern, daß ■> ä axsfÄÄÄ?"' m =fe™sF -LLPW-'DK-L lichen Geschlechts) Verenispfleglmgen <215 männlichen und 21 we.b- 78 sind 20 Jahre'alt und darüber, 61 30, 39 M Jo 25'bÄ dal TAST ften StSÄff? - d'rt ihrer Mrbrechen, Strafen', UnteOützun^en w ffeeiell !n !»£ 97 hrd ipht„ ^vbrechen des Diebstahls und der Landstreicherei begangen; 136 machten sich des ersteren m J J± Knr kommt hierbei am meisten Rückfäüigkeit vor' - In Abgang kommen b ? en(frf)(cben fln?XrS ^"'Fn:'n11 öbswrben, 3 wegen Auswanderung, 19 wegen Entfernung, 1 als lasse! nss 47 KniÄ*“’8 ^^"reten, 8 als unwürdig und für Verbesserung hoffnungslos V/' /q ?9 $ße8e ^'gen sich 154; mehr oder minder tadelhaft 35. teriell unterstützt wurdem"^ 238 Mg-mge zu, welche bis dahin mit 1732 fl. 47 fr. 150 ftc, überall abgrstoßen, ohne ehrliches Unterkommmen, nicht gezwungen wären, den Weg neuer Verbrechen zu betteten, und so, statt reuiger, gebesserter Menschen, noch verderbtere, gefährlichere Glieder der menschlichen Gesellschaft zu werden. Der Gesunde bedürfte keines Arztes, wohl aber der Kranke, wurde mit Recht bemerkt, und abschrecken dürfe man sich nicht lassen, wenn auch selbst die Wenigsten, denen man sorg- sorafältiges Heilverfahren widme, vollständig genesen sollten. Selbst wenn von Zehn, ja von Hundert nur Einer gerettet würde, von dem Wege des Lasters, wenn so die Verbrechen verhindert würden, die er sonst wohl wieder begangen hätte, so sei das Wirken des Vereins kein vergebliches, sondern ein gutes — um wie viel mehr jetzt, wo weit erfreulichere Resultate schon mit Bestimmtheit vorlägen'. Darum mögen alle Freunde des Gemeinwohls, besonders unsere wackcrn Herrn Geistlichen, sich veranlaßt fühlen, dem Verein als thätige, ausdauernde Mitglieder bcizutreten, welche sich auch nicht durch erfolglose Bemühungen, die freilich bei Manchen nicht ausbleiben werden, in diesen edlen Bestrebungen für das Wohl ihrer Mitmenschen abschreckcn lassen! Tas Wirken des Vereins wirb um so scg nereicher, je mehr brave Männer sich dabei betheiligen. Das Vcrcinsmitglied Großh. Stadtrichter Strecker von Darmstadt stellte den Antrag: „daß jedem Pflegling eine Belehrung über den Zweck des Vereins und über die Bedingungen unter welchen die Aufnahme stattfinde, gedruckt eingehänd gt werden möge," — welch' zweckmäßiger Antrag allseitige Unterstützung fand und sofort zum Beschluß erboben wurde, auch, wie wir vernehmen, von der Centralbehörde bereits in Ausführung gebracht worden ist. Was die bei voriger Generalversammlung gestellten Anträge des Vereinsmitgliedes Hrn Obergerichtspräsidenten Dr Pitschast in Mainz betrifft (f. Gr. Hess. Ztg. von 1844, S 1736), so ist der erste derselben „die Bezirkscommissionen zu ermächtigen, in dringenden Fällen Unterstützungen unmittelbar bis zum Betrage von 5 fl. zu verwiegen und ihnen zu diesem Behufe einen Fonds zur Disposition zu stellen, welche Unterstützungen sie aber demnäckst bei der Centralbehörde zu rechtfertigen hätten" nunmehr durch eine reglementäre Verfügung der Ccntralbehörde erledigt, welche den Dezirkscommissioneu einen Credil bis zu 10 fl. jährlich eröffnet, unter der Bedingung, daß die 'Anweisungen hierauf durch die Adresse an jene Behörde gelangen, um in der nothwcndigen Uebersicht der disponibelen Vercinsmittel zu bleiben. — Die beiden andern Anträge des Herrn Dr. Pu schäft: „die Hülfe des Vereins nöthigenfalls auch schon früher (vor dessen Bestehen) entlassenen Sträflingen, welche neuerdings in Untersuchung gezogen aber frei- gesprocken worden sind, angedeihen zu lassen" ebenso solchen Sträflingen, welche sich nicht gleich bei der Entlassung aus der Strafanstalt, sondern erst später bei dem Vereine zur Unterstützung gemeldet" — vom Ausschüsse zur Annahme empfohlen — wurden von der Generalversammlung gleichfalls angenommen. Schließlich schritt die Versammlung zur Wahl der Mita liede r des Ve r ein saus schuss cs, behufs dessen periodischer Erneuerung für die Jahre 1846 — 48. Durch Abstimmung wurden hierzu ernannt die Herren: Prälat Dr. Kö hler, Medizinalrath Dr. Leidhecker, Oeconomicraih Dr Zeller, Stadtrichter Strecker zu Darmstadt, Obergerichtspräsidcnt Dr. Pitsch aft und Justizrath G er me r s h a usen zu Mainz, Hofgerichtsrath Dr. Nölln er zu Gießen *) Außerdem erhielten Stimmen die Herren Obercon- sistorialratb Dr. Ludwig, Stadtgerichtsassessor Heid, Hofgerichtsadvocat iir. Schazmann und Hofgerichtsrath Eigenbrodt zu Darmstadt, Kreisrath Kritzler za Dieburg und Kreisrath Rautenbusch zu Heppenheim. — Mögen diese Männer unter der Leitung und Mitwirkung des für die Sache so rastlos thätigen Präsidenten Herrn Geh-Rath v. Kuder und Vicepräsidentcn Ober-Appell.- und Cass-Ger-Raths L o t heiß e n auch ferner und immer segensreicher den guten Zwecken des Vereins ihre Kräfte widmen! •r) Es wurde die Nothwcndigkeit erkannt, daß soviel Mitglieder des Ausschusses in Darmstadt Ansässige sein müßten, daß die Sitzungen des Ausschusses statutenmäßig mit der erforderlichen Anzahl Mitglieder gehalten und Beschlüsse darin gefaßt werden könnten Auch wurde hierbei noch in Erwägung gezoaen, daß den entfernt wohnenden Mitgliedern des Ausschusses billigerweise nicht die nicht unbedeutenden Kosten unt Zeitversäumnisse wegen Beiwohnung der Ausschußfitzungen zuzumuthen sehen. Edictalsadunq. 416) Philipp .Keßler E. S. aus Wieseck borgte bei dem Raihschöffen Zuabarvt dabier 45 fl. und bestellte demselben uuterm 5. Zuli 1808 eine Hypothek aus verschiedene Güterstücke. Dieses Tarlehn ist in der Folge zurückbezahlt worden, es kann aber die gedachte Obligation nicht zum Löschen in dem Hypotbekenbuch vorgelegt werden, weil dieselbe verloren ist. Indem man di.sscS hiermit zur öffent- 160 lieben Kenntniß bringt, fordert man alle diejenigen, welche etwa Ansprüche auf besagte Hypothek baden könnten, auf, solche sogewiß binnen 60 Tagen dabier geltend zu machen, als sonst diese für erloschen erklärt und in dem Hypothekenbuch gelöscht werden wird. Gießen den 24 Februar 1846. Gr. Hess. Landgericht Plo d;. Versteigerungen. 529) Nach stellende, dem Herrn I. James ge- hörige Güterstücke: neu alt 1) XVII/, 7i »% 44 Klftr. Garten in der Scheppeck, 2) XVIIX76 S55X» 143 Klftr. Garten daselbst, beide Stucke sind zusammen verbunden und mit einem schönen Gartenhäuschen versehen, 3) XVII/,77 2 5 5 2 88 Klftr. Acker (Gärtchen) daselbst, 4) XXVI/,g., 30473 156 Klftr. oder 55 Ruthen Garten am obersten Nie- geipsad am alten Steg, mit einem Gartcnhause, sollen Mittwoch den 8. April d. I., Nachmittags um 4 Uhr, im Gasthaus zum Prinzen Carl öffentlich versteigert werden. Sollten sich iiidcffen zn dem einen oder dem andern Stücke keine Kaufliebhaber finden, so wird man sofort eine mehrjährige Verpachtung versuchen. Die Bedingungen für die eine oder die andere Versteigerung werden in dem Termine bekannt gemacht werden. Sodann sollen Mittwoch den 15. April, Nachmittags von 2 Uhr an, in meiner Behausung am Scltersthor, Möbeln und sonstige Hansgerathschasten, als mehrere Sopha's, gepolsterte Stuhle, Tische, Secreiäre, Spiegeln, zum Sheil mit Goldrabmen, Betten mit Sprungfedern, Bettstellen, Küchengeräkhschaften, Porzelain und GlaS, eine kupferne Theem.ischine mit silbernen Krabnen, eine Quantität dürres, klein gemachtes Holz ic. einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Bemerkt wird hierbei, daß die sämmtlichen Mo- bilien noch kaum ein Zahr im Gebrauche und sehr gut erhalten sind. Uebrigens können auch einzelne Sachen aus der Hand verkauft und von Lusttragenden täglich in Augenschein genommen werden. Gießen den 30. März 1846. G. Kraus köpf, HofgerichtS-Advocat. 528) Freitag den 3. April, Nachmittags 1 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei Weißbinderarbeit zum Ukberwurf deS Backhauses an den Wenigst» nehmenden versteigert werden. Oppenrod am 27. März 1846. Der Bürgermeister Weis. Feilgeboren. 531) Ein einspänniger Wagen und Pferdegeschirr ist zu verkaufen. Wo? sagt d. Erped. d. Bltls. 527) Lit. C. .A5 186 in der Kaplansgaffe ist eine ein- und zweischläfrige Bettlade billig ru verkaufen. 532) Lit B. M, 143 ist ein Haufen Dünger zu verkaufen. 530) Zwei Fuder Stroh sind zu verkaufen in der Pfarrei zu Krofdorf. Zu vermiethen. 503) In meinem neu erbauten Hause ist eine freundliche Familicnwohuuiig, bestehend aus vier biö fünf Zimmern mit Cabii.et, einer heizbaren Bodeiikammer, Küche, Holzremise, Keller und Waschküche zu vermiethen und sogleich beziehbar. l)r. Webe r. 526) Eine rnöblirte Stube ist in Lit, B. M. 33. auf der Mäusburg zu vermiethen. Hierzu eine Beilage. ;» M 26. des Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen. Vermischte Nachrichten. 45f) Zur Beachtung. Ei» Handlungshaus wünscht ein Geschäft, das überall mit entsprechendem Erfolg geführt werden kann und welches dem llebernehmer bei pünktlicher Besorgung ansehnlichen Nutzen bringt, solchen 91 geilten zn übertragen, die rechtlichen 6ha« ratter, ausdauernden Fleiß mit ausgedehnten Bekanntschaften verbinden. Nur briefliche und portofreie Anträge, die man an Herrn Sigmund Lorch in Frankfurt am Main zu adressiren hat, können berücksichtigt werden. Gold- und Silber-Sorten. fl. fr. Neue LouiSd'or..... Friedrichs'dor..... 20 Frank-Stücke . . . Holl. 10 fl. Stücke . . . Engl. Souverains . . Laubthaler...... Preußische Thaler . . . . Fünf-Franken-Thaler . . . Hochhaltiges Silber . . . Gering.mittelhaltiges Silber 11 9 » 9 11 2 1 5 49 30 55 55 44£ 24 24 18 12 Theater in Gießen. Mittwoch den 1. April 1846. (Dritte Vorstellung im ersten Abonnement.) Zum Erstenmale: Der Barbier von Sevilla. Komische Oper in 2 Akten, von Kollmann. Musik von Rossini. Freitag den 3. April 1846. (Vierte Vorstellung im ersten Abonnement.) Zum Erstenmale: Er muß aufs Land. Lustspiel in 3 Akten, nach Bayard und de Bailly, von W. Friedrich. August Friese. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Den 27. März. Dem Großherzoglichen Professor, Dr. Heinrich Buff, eine Tochter, Wilhelmine Elise Emilie, geboren den 88. Februar. Den 28. März Dem Bürger und Fabrikanten, Georg Noll, eine Tochter, Johannette Auguste Luise Karoline, geboren den 16 Februar. Den 29. März Dem Bürger und Kaufmann, Georg Christian Spruck, ein Sohn, Johann Jacob Gustav, geboren den 9 März. Beerdrgte. Den 2 6. März. Heinrich Emil Karl Ludwig Noll, deS verstorbenen Bürgers und Wirths, Ernst Noll, ehelicher Sohn, alt 6 M. 1 T., gestorben den 22 März. Denselben. Johannette Plank, des Bürgers unv Rothgerbermeisters, Johann Andreas Plank, eheliche Tochter, alt 2 I. 9 M 23 T., gestorben den 23. März. Denselben. Johann Philipp Meinhardt, des Bürger« und Flurschützen, Wilhelm Weinharct, ehelicher Sohn, alt 3 M. 12 T, gestorben den 23. März. Den 28 März. Karoline Henriette Katharine Friede- riefe, eine uneheliche Tochter, alt 1 M., gestorben den 24. März Denselben. Karl Todt, deS Ortsbürgers in Großen« buseck und Postillons dahier, Johannes Todt, ehelicher Sohn, alt 1 I. 4 M. 14 T., gestorben den 22 März. Den 2 9. März. Wilhelm Ernst Karl Adolph Sell, des verstorbenen Großherzoglichen Professors der Rechtswissenschaft, Dr Wilhelm August Georg Sell, ehelicher Sohn, alt 2 I. 7 M. 10 T, gestorben den 26 März. Denselben. Karl Heinrich Christian Johann Lampus, deS Bürgers und Metzgermeisters , Christian Lamvu« , ehelicher Sohn, alt 1 I. 10 M 14 T., gestorben den. 27. März. Angekommene und abgereiste Fremden vom 27. bis 30. März 1846. In den Gasthäusern. ben Hr. Glenser, Chem. v. St. Petersburg. Hrn. Kff. Adelmann v Würzburg u. Bertrams v. Düsseldorf. Hrn. Im Happen: Hr. Robert, Prof. v. Marburg. Hr. Privat! Keppel u Hahn v. Frankfurt. Hr Engel, Rentmeist' Effert, Goldarb. ». Hanau Hrn. Pharm. Baum v. Cöln v Londorf. Hr. Scharmann, Stack. Chem. v. Hamburg. »..Dust v. Rudolphstadt. Hr. Werner, Oeeon. v. Großkar- Hr. Römheld, Pfarr. v. Ulrichstein. Hr. v. Zangen, Reviers. 162 v. Biedenkopf. Hk. Jlmeper, vr. med. v. Wimpfcnthal. Hr. Graf v Stolberg v. Werningerode. Hrn Kfl. Wallau v. Mainz, Reiß, Fischer, Paschke u. Rindskopf ». Frankfurt. Hr- Flitner, Arzt v. Wetzlar. Hr. Müller, Oecon. v. Clber- feld. Hr. Vollmar, Gutsbes. v. Hannover. Hr. Schwarz, Fabrik, v. München. Hr. Kühlmann, Buchh. v. Freiburg. Hrn Kfl. Königsberger v. Dietz, Arnstein v. Laubach, Freudenberg v. Lüderscheid u. Klarenbach v. Cöln. Hr Großmann, Oecon. v. Halle. im Einhorn: Hr Cornelius, vr. pbil. v. Ortenberg. Hrn Kff. Kahn v. Mainz, Kaufmann v. Elberfeld, Brinkmann v. Bielefeld, Ballin v. Achen, Zontzi v. Fritzlar u. Schwallmer v. Bonn Hr. Neumann, Jng.n. v. Marburg. Hr. Stahlmann, Amtsarzt v. Friedewald Frl Düsterberg o. Paderborn Hr. Färger, Bergverw. v. Großenlinden. Hr Nordmann, Mechan. v. Wesel. Hr Henninger, Gutsbes. v. Jlbenhausen Hr. Brück, Affcff. v. Ulrichstein Hr. Glaffon, Ehem. v. St Petersburg Hrn Kff. Wedekind ». Düffel, dorf, Hermann». Mannheim, Bremer» Breiffach, Klein v Cassel, Borger u Kramer v Mainz Hr Köster, Gutsbes. v. Köstrich. Hrn Verwalt. Jochim v. Friedrichsbütte u. Stuhl v Aßlar Hrn. Partie, v. Recum v. Kreuznach, v Franken u. Müller v. Wetzlar Hrn. Kfl. Schramm v. Bielefeld, Fellner v. Düsseldorf, Nickolaus v Dresden, Kaiser v. Offenbach, Schall v. Langenbach, Dürrholz v. Neuchatel u. Bor- nemann v. Elberfeld. im prim Carl -, Hr Schmitt, Kauft», v. Dauernheim. Hr Weitzel, Pacht, v. Niederseemen. Hr. Pfannstiel, Gastw. » Ulrichstein. Hr. Höhr, Uhrm v Schönau. Hr. Knieß, Privatm u. Hr. Keller, Lehr. v. Wellenrob Hr. Maurer, Kaufm v. Fulda. Hr. Werner, Oecon. v. Großkarbe» Hr. Läufer, Apoth. v Bern. Hr. Gewinner, Privatm. v. Okarben. Hr Baumann, Kaufm. v. Mainz. Hr. Schneider, Oecon v Vilbel. Hr. Bernmann, Gastw. v Reddighausen. Hr. Baser, Privatm v. Villmar. Hr. Klauser, Kaufm. v. Dodenau. Im Stern: Hr Böhm, Handelsm. v. Vilbel. Hr. Engelbach, Bote v Biedenkopf. Hr. Schneider, Fuhrm. v Marburg. Hr. Jost. Bote v Homberg. Hr. Wittinger. Steindeck v. Astbaff-nburg. Hr. Mühlhausen, Kutsch, v, Homberg. Hr. Wagner, Privatm. v. Roßdorf. Hr Becker, Forst, v. Erbach. Hr. Henz, Fuhrm. v. Herborn. Hr. Gimbel, Schmied v. Butzbach. Hr. Holzhausen, Schrifts. u. Hr. KurpS, Goldarb. v. Wien. Im Durmstaedter Haus: Hrn. Handels! Rehbein v. Frankenhausen u Burkhardt v. Reifenberg. Fr. Hirschhorn v. Altenbuseck. Hr. Drullmann, Fuhrm. v. Wetzlar. Hrn. Geschästsl Säckel v. Obernheim u. Köhler v. Leisel. Hrn. Handels!. Wahl v. Wmterberg, Eschle v. Fortwangen, Lind« Heimer v. Umstadt u. Kraut v. Scheibenberg. Hrn. Gc« schäfisl. Kahn v. Kronstadt u. Ullmanu v. Breidenbach. In der Sonne: Hr. Wagner, Handelsm. v Beuern, Hrn. Geschästsl. Deisenroth v. Stadtlengsfeld u. Beres ». Bischoffen. Hr Weiß, Seifensied. v. Coburg. In der Hose: Jungfer Becker v Friedberg Hrn. Gc- schästsl. Lenz v Effolderbach u. Becker v. Friedberg Hr. Kalberlah, Lehr. v. Reddighausen Hr. Römer, Kutsch v. Grünberg. Hrn. Geschästsl. Stroh v Niedergcmünden, En. gelbach u. Weder v. Eckelshausen. Hr. Plitt, Schrein, v. Biedenkopf. Hr. Keller, Goldarbeit v. Freudenstadt. Hrn. Geschäfts!. Mohr u Erb v. Niederohmen. Hr. Schmitt, Schuhm. n. Hr. Köhler, Küfer v. Biedenkopf In den P r i v a t h ä u s e r n. Bei Hrn. Prof. Dr. v. Klipstein: Hr v. Klipstein, Revierf. v Darmstadt. — Bei Hrn. Schuhm. Löber: Fr Hauptm. Hofmann v Mainz — Bei Hrn. Küfer Schmall: Hr. Schnei, der, Privatm. v. Weidcnbauscn. — Bei Hrn Kaufm. Munch: Hr. Münch, Pfarrvic. v. Willingen u. Frl Bücking v Alsfeld. — Bei Hrn. Kupferschm. Kirsche Hr. Flößer, Bäck. v. Grün« berg. — Bei Hrn. Schneiderin. Hütter: Fr. Rückert v. Wetzlar. — Bei Wittwe Georgi: Fr. Römer v. Allertshan* len. — Bei Fr. Botenmeist. Schäfer: Hr. Euler, Baucand. v. Lauterbach. — Bei Fr. Kammersecrct. Schmidt: Hr. Schmidt, KreiSsecrct. v. Mainz. — Bei Hrn. Maf Königer: Frl. Jtzstein ».Battenberg. — Bei Hrn.Landger.-Act. Euler: Hr. Fuhr, Verwalt, v. Neuulrichstein. - Bei Hrn. Prof. Dr. Schilling: Hr. Corneliu«, l)r. pbil. ». Ronshausen. — Bei Hrn. Geh. Rath Knorr: Hr. Knorr, KreiSstcret. v. Nidda. — Bei Hrn. Barb. Haffenteufel: Hr. Großmann, Posth. v. Battenberg. — Bei Hrn. Oecon. Hofmann: Hr. Hofmann, Forstinspect. v. Mainz. Druck und Verlag der G D. Brühl'schen Buch, und Steindruckerei in Gießen.