Anzeigeblatt für die Stadt und den Kreis Gießen. S7* Mittwoch den 29. -October 185L5* Amtliche Bekanntmachung. Die nachstehende Belehrung über die Vorsichtsmaßregeln, welche bei Aufbewahrung der in diesem Jahr geerndtet werdenden Kartoffeln zu nehmen sein möchten, bringt man im Interesse des Publikums hierdurch zur allgemeinen Kenntniß. Gießen den 22. October 1815. Der Großherzogs. Hessische Kreisrath des Kreises Gießen. Prinz. Die Aufbewahrung der Kartoffeln betreffend. Nach mehrfachen Nachrichten mußten Landleute, welche ihre dießsährigen Kartoffeln von der da und dort vorkommenden Fäule befreit und sie darum eben so, wie in sonstigen Jahren, aufbewahren zu können glaubten, sehen, wie sie dennoch bald darauf in den Kellern, Gruben zc. re. in Wärme und theilweise in Fänlniß gerietben. Manche haben hierauf die Ansicht gegründet, als seien im gegenwärtigen Jahre überhaupt alle Kartoffeln, sie mögen noch so gesund ausschen, der Krankheit der Fäule un- tenvorfen. Diese Ansicht ist aber irrig und um so mehr zu bekämpfen, als sie gar leicht zu voreiliger Veräußerung der Kartoffelvorrätbe oder zu weiterem Verderben von solchen Veranlassung geben kann. Das Schwitzen und Faulen der Kartoffeln kam schon, wie jeder erfahrene Landwirth gar wohl weis, selbst in Jahren vor, in welchen man kein Wort von einer Karto.ffelkrankheit hörte. Es beruht jenes auf dem ganz natürlichen Grunde, daß wenn gewisse feuchte Gegenstände einem allzu- starkcn Druck unterliegen, sie in Wärme und Gährung gerathcn. Wir sehen dies bei feucht eingcbrachtem Dörrfutter, insbesondere Grummet, bei mit Gras stark durchwachsenem Getreide, z. B. Gerste unter Klee re. rc. Auf demselben Grunde beruht die in neuerer Zeit zur Ersparung von Brennmaterial empfohlene, und auch da und dort eingeführte, Selbsterhitzung des Futters (Kartoffeln mit Heu und Strohbäcksel.) Um wie viel mehr muß aber eine Erscheinung dieser Art bei den dießjährigen Kartoffeln eintreten, wenn man bedenkt, mit wie viel Feuchtigkeit sie zu kämpfen hatten, wie wenig ihre wässerigen Bestand- theile in dem durch den vielen Regen so fest gewordenen Boden verdunsten konnten und wie wenig noch die Witterung zur Zeit der Ernte dies begünstigte. Darum befinden sich auch die Kartoffeln genau betrachtet jetzt am Schluffe ihrer VcgetationSzeit erst auf demjenigen Grade von Reife, in welchem sie sonst schon beim ersten Beginn des Kartoffelausmachens zu sein pflegen. Das Faulen von den als gesund eingebrachten Kartoffeln in den Kellern ist also eine ganz besondere Erscheinung, die sich aber je nach der Behandlung ihres Unterbringens sicher vermindern lässt. Daß dem so sei, daß also gesund eingeerutete Kartoffeln gesund erhalten werden können, zeigt das Beispiel aller Derer, welche die bei Kartoffeln dieser Art nöthige besondere Vorsicht angewendct, welche insbesondere, wie auch in Nr. 41 der diesjährigen landw. Zeitschrift empfohlen war, die ausgenommencn Kartoffeln zuvor noch in allen irgend disponiblen Räumen zum vorerstigen Aus- und Abtrocknen an der Luft (nicht Sonne) ausbreiteten, beim Einkellern selbst aber, nach vorheriger sorgfältiger Auslese, in nur geringer Höhe aufschütteten und dabei alle Kelleröffnungen den Tag über offen hielten. Solches geschah insbesondere im Odenwald, wo die Verhältnisse am frühesten bei der diesjährigen Kartoffelernte zur Vorsicht mahnten und wo auch Diejenigen, die nicht ebenso handelten, nun anfangen, ihre warm gewordenen Kartoffeln ans den Kellern zu nehmen und sie nachträglich gleichem Verfahren zu unterwerfen. Ist die Sache allerdings bei größeren Quantitäten mit Schwierigkeiten verbunden, so läßt sich doch bei ernstem Willen gar Vieles erreichen. Wir sahen Schoppen, Scheuern-Tennen, mit Borden belegte Grasplätze, Kellerräume, Obsthurden, Speicher, selbst Wvhnräume zu gleichem Zwecke benützt und wie man sich hier nach dem schönen guten Aussehen der so behandelten Kartoffeln der sichern Hoffnung ihrer nun ganz gesunden Erhaltung überläßt, so sicher wird dies auch anderswo bei gleicher Behandlung zu erreichen sein. Darmstadt den 19. October 1845. Großh. Heff. Centralbehörde der landwirthfchaftl. Vereine. 448 Versteigerungen. 1839) Mvntag den 15. Dccember l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstekende, zum Nachlasse der Ehefrau des Schuhmachers Eberhard Zimmermann dahier gehörige Immobilien: 1) 17 HMstr. Hofraithe in der Lindenqasse an Wilhelm Löber, 2) 88 H)Klstr. öden 26yis Ruthen Garten in der Scheppeck, zehntfrei, gibt 30% fr., abgelößte Grundrente auf den Antrag der Erben auf dahicsigem Nachhause an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 25. October 1845. Gr. Hess. Stadtgericht das. In Verhinderung des Gr. Stadtrichters. Haberkorn. Dr. Zimmermann. 1821) Pflasterarbeit in der Stadt Gießen. Montag den 3 November, Morgens 10 Uhr, sollen auf hiesigem Nathhaus das Brechen und Zurichten von 50—60 Cub. Klafter Pflastersteinen aus den Steinbrüchen am Hasenkopf, Steinritsche und bei ; Staufenberg an die Wcnigstfordernden versteigert werden. Gießen den 23. October 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1843) Mittwoch den 29. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Schuhmachers Eberhard Zimmermann in der Lindengasse aus dem Nachlasse dessen Ehefrau, Mobilien und ein Haufen Mist öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 27. October 1845. Der Beigeordnete E. C. Rühl. 1838) Fouragelieferung. Die für den Universitäts-Marstall im ersten halben Jahre 1846 erforderliche Fourage soll Montag den 10. November d. Z., Vormittags 10 Uhr, auf der Universitäts-Kanzlei an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen am 27. October 1845. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin. 1836) Samstag den 1. November, Morgens 10 Uhr, sollen auf der Ganseburg die zur Anlegung eines Steinbruches am Dautenberge bei Burkhardsfelden angekauften Grundstücke öffentlich an die Meistbietenden versteigert werden. Zugleich wird das Brechen einer Quantität Mauersteine im Steinbruche am Sandberg bei Burkhardsfelden durch Versteigerung in Akkord gegeben. Die Bedingungen werden bei der Versteigerung bekannt gemacht. Gießen den^21. October 1845. Der Gr. Provinzialbaumeister Müller. 1850) Donnerstag den 30. October, Mittags 1 Uhr, lasse ich in meinem Garten vor dem Neuenwegcr- thor 4 Akazien-Werkholzstämme, sowie einige Haufen Reiser öffentlich gegen baare Zahlung versteigern, wozu ich Steigliebhaber höflichst einlade. Gießen den 27. October 1845. Dauernheim, Decanats-Rechner. 1826) Donnerstag den 30. October d. Z., Morgens 9 Ubr, soll in der Behausung der Schreiner C. Lengs Wittwe, Schreinerwcrkzeug, Fournirklötze und noch einiges Arbeitsholz meistbietend gegen gleichbaare Zahlung versteigert werden. Feilgeboten. 1793) Braunschweiger Flachs und Schuhmacherhanf, Bürstcnwaaren, namentlich Schrupper, Kleiderbürsten, Stubenbesen bei I. G. Appel. 1832) Einem verehelichen Publikum empfehle ich meine auf das vollkommenste assortirte lakirte und unlakirte Blechwaren, als: Caffeemaschinen der neuesten Construction und von beliebiger Größe, Caffeebretter, Zuckerkasten, verschiedene Sorten Tisch-, Heng-Wandlampen, Leuchter, Taschenlaternen, Feuerzeuge, Schreibzcuge, Vogelskäfige, Ofenrohrroseten und überhaupt alle in dieses Fach einschlagendcn Artikel. Durch billige Preise und geschmackvolle Waare schmeichle ich mir eines zahlreichen Besuchs meiner geehrten Abnehmer. Carl Habenicht, Spengler, am Kirchenplatz. 1792) Limburger- und Schweizcrkäß in guter Qualität, Häringe, Capern, Spiritus, Punschessenz rc. empfiehlt I. G. Appel. 1851) Kanarienvögel sind zu verkaufen. Ausgeber d. Bltts. sagt wo. 1844) 70—80 Malter vorzügliche weise Kartoffeln und 600 Weiskraut, sodann mehrere hundert Falsziegel habe ich zu verkanfen. Wilhelm Rübl, tu der Flügelsgasse. Zu vermiethen. 1369) Zn meinem Hause nahe am Kanzlei- bcrg sind zwei gut möblirte Stuben mit Kabinet und Sopha auf das nächste Semester zu »er« miethcn. Zoh. K. Brühl II. 1672) Zn meinem Hause ist rechts am Eingang ein geräumiges Zimmer mit Kabinet zu »er« miethen. Dr. Wehn. 449 1788) In Lit. C. AS 6 sind zwei möblirte Stuben mit Sopha, zusammen oder einzeln zu vermictben; das Näkere bei Theodor Lotz. 1787) In Lit. C. M 46 auf dem Seltersweg sind drei möblirte Zimmer zu vcrmiethen. 1801) Zu vermiethen ein möblirtes Zimmer in den neuen Bauen nächst dem Kanzleiberg Lit. B. AB 63. 1732) Die mittlere Etage in meiner Wohnung ist zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. L. Reiß. 1752) Lit. v. AS 11. ist eine möblirte Stube zu vermiethen. 1779) Zwei möblirte Zimmer sind zu ver- mietben bei S. Hirsch, am Lindcnplatz. 1847) Bei dem Unterzeichneten wird mit dem 1. November d. I. sein neu erbautes Logis beziehbar, welches aus fünf Zimmern, einem Cabincte, zivei Dachkammern, wovon die eine mit Ofen versehen ist, Küche und Keller besteht. Zugleich wird die Waschküche zum Mitgebrauche und auf Verlangen ein Stückchen Garten abgegeben. Gießen den 27. October 1845. Dr. Weber. 1849) Zn der Wallthorstraße Lit. A. AS 63. sind zwei möblirte Stuben zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 1833) Einige möblirte Zimmer mit Cabinet sind auf bevorstehenden Semester bei mir zu vermiethen. Carl Habenicht, am Kirchcnplatz. 1842) Im Bufchifchen Garten sind noch einige möblirte Zimmer zu vermiethen. 1831) Drei möblirte Zimmer mit Sopha sind zu vermiethen, nahe an dem Gesellschaftsbaus, Lit B. M 90. bei PH. Kattrein. 1834) Das von Herrn Canzlist Forbach bewohnte Logis in meinem Haus vor dem Wallthor, bestehend in 3 heizbaren Piecen, Cabinet, Küche und Kammer, Keller und Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche und Bleichplatz, wird am 1. Januar k. Z. zu beziehen vacant, was auch noch vorher geschehen kann. Auf Verlangen kann noch eine Stube dazu gegeben werden. Bergmann. 1835) Das bis jetzt von Herrn Landrichter Jäger bewobnte Logis in dem Bott'schen Hause auf dem Seltcrsweg ist anderweit zu vermiethen. 1848) Lit. C. AS 151 auf dem Seltersweg ist ein möblirtes Zimmer mit Sopha zu vermiethen. 1829) Mein neu eingerichtetes Hinterhaus ist anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Z. L. C. Münch. 1840) Lit D. AS 99. ist ein möblirtes Zimmer mit Cabinet, für zwei Herrn bewohnbar, zu vermiethen. 1852) 300 fl. liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Ausgeber d. Bltts. sagt wo. 1841) Ein billiges Logis, für zwei Mann bewohnbar, ist zu vermiethen. Wo? sagt d. Erpcd. d. Bltts. Vermischte Nachrichten. 1846) Ein Beamter sucht, etwa zu Ostern, eine Wohnung von 5 — 6 Stuben, 2 — 3 Kammern, Küche, Keller, Holzgelaß rc. Näheres sagt die Ervcdition d. Bltts. 1845) Ich bringe hiermit die unwiderrufliche Ausspielung meines Patentflügels, den 3. k. M. in gefällige Erinnerung und bemerke zugleich, daß bei Abnahme von 5 Loosen, die jedoch nur in meinem Haufe zu haben sind, das sechste gratis abgegeben wird. Gießen den 27. October 1845. Pb. Heinbach, Instrumentenmacher. 1789) Der Krautschneider Joseph Rüdiger aus Tyrol kommt den 30 October d. I. wieder dahier an und offerirt seine Dienste. Bestellungen beliebe man gefälligst im Gasthaus zum Darmstädter Haus zu machen. 1837) Die Concerte werden vorerst im Saale des Gasthaufcs zum Prinzen Carl gehalten. Gießen den 27. October 1845 Der Vorstand der musikalischen Gesellschaft 1851) Menagerie zu Gießen von seltenen gezähmten und abgerichteten Thieren von Anton van Aken aus Rotterdam bekannt unter dem Namen Eintracht. Ich habe die Ehre hiermit ergebens! anzuzeigen, daß ich mit meiner Menagerie zum Ersten- ,nale hier angckommen bin; dieselbe zeichnet sich vor allen denjenigen, die bis jetzt gesehen wurden, durch seltene und merkwürdige Tbiere aus, deren in Europa weder todt noch lebendig ähnliche vorhanden sind. Die Elberfelder Bastard-Löwentigerin, circa 7 Jabre alt. Die Tigerin hat ein Junges geworfen, wovon der Löwe der Vater und die Tigerin Hektorine die Mutter gewesen ist; es kam am 18. October 1838 in Elberfeld zur Welt. Es ist nichts Außerordentliche^, daß eine Löwin, Panther, Leopard oder Wölfin Junge wirft, allein die Paarung eines Löwen mit einer Tigerin ist niemals vorge- 450 kommen, und man kann diesen Löwentiger oder jungen Bastard als eine außerordentliche, bisher noch nie gesebene Erscheinung in der Tbierwelt betrachten, zumal, da sich in ganz Europa ein ähnlicher Löwen-Tiger in keiner Menagerie befindet, und diese Art Thiere noch in keiner Naturgeschichte bekannt sind. Ein großer männlicher Leopard aus Afrika. Der Süsielbär, 9 Monate alt. Die gestreifte Hyäne aus Abyssinien. Der große Kohlbär oder der Schrecken Nordamerika's. Der Alpen-Wolf. Der afrikanische Wolf von der größten Nace. Der große Mandrill, König der Affen und Pavianen. Die zwei hellgestreiften afrikanischen Hyänen, Männchen und Weibchen. Zwei junge Mandrill-Affen. Tie Familie von Zockos oder brasilianischen Pavianen. Der Kronen-Affe aus Java. Der Marlborough-Affe. Der Tanz- oder Spring-Bär genannt. Das rothe Lama aus Peru, oder die Giraffe aus der neuen Welt. Vultur, der weißköpfige Lämmergeier. Eine Sammlung seltener, merkwürdiger Vögel aus Asien, Amerika und besonders ans Brasilien, , als ein Königslorey, ein grüner Königslorey, ein getigerter Lorey, die Garderobe-Papageien, die grauen Papageien, ein grüner Papagei, Ka- katus mit orangen Hauben, Kakatus mit gelben Hauben, die Enzoperabalo oder die Unzertrennliche, ein Paradicsfink, die Orangcvögel, die Noihbändchen, das Blaubrüstchen, ein" kleines Fasänchen, der Sänger von Afrika, mehrere Kapuziner-oder Nonnenvögel, mehrere Mnskatvögel rc. £3^ Uebungen der fleischfressenden Tbiere, sowie die Fütterung finden durch Herrn Richard, Schüler des Herrn Martin, Abends 6 Uhr bei bril- lauter Beleuchtung Statt. Preise der Plätze: Erster Platz: 24 Kreuzer. Zweiter Platz: 12 Kreuzer. Dritter Platz 6 Kreuzer. Die Menagerie ist von Morgens 9 bis Abends 7 Uhr geöffnet. Der Schauplatz ist auf dem Brand. Diejenigen Herren, welche geneigt sind, sich für die Dauer meines Aufenthalts, für 1 Gulden die Person, zu abonnireu, wollen sich gefälligst an der Kasse melden. 1830) Ein braver Bursche wird in Dienst gesucht. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Kopulirt. Den 26. October. Johann Ludwig Christian Emil Rödel, Bürger und Schuhmachermeister dahier, des dahiesigen Bürgers und Schuhmachermeisters, Johann Peter Rödel, ehelicher Sohn; und Christine Margarethe Kreiling, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Küfermeisters, Melchior Kreiling, eheliche Tochter. Getaufte. Den 2 4. Oct ob er. Dem Bürger und Schneidermeister, Konrad Karl Reinhardt, ein Sohn, Karl Friedrich, geboren den 14. October. Den 26. October. Dem Bürger und Nagelschmied, Georg' Lenz, eine Tochter, Luise Johannette Wilhelmine Eleonore Margarethe, geboren den 16. October. - Denselben. Dem Bürger und Wirth, Ernst Noll, ein Sohn, Heinrich Emil Karl Ludwig, geboren den 21. September. Beerdigte. Den 24. October. Johann Georg Prediger, Bürger und Schneidermeister dahier, alt 35 I. 5 M. 23 T., gestorben den 22. October. Den 2 6. Qctober. Johann Friedrich Balthasar Martin Eimer, des hiesigen Bürgers und Schneidermeisters, Ludwig Eimer, ehelicher Sohn, alt 1 I. 2 M. 14 T., gestorben den 23. Octvber. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 2 6. October. Dem hiesigen Bürger und Schreiner, Balthasar Jungel, ein Sohn, Wil- helm Christian, geboren den 14. October v. Hannover. Hr. v. Mindevoll, Gutsbes. v. Berlin. Hr. Bisler, Oecon. v. Coblenz. Hrn Fabrik. Gouverne v. Montabaur u. Drietler v. Amsterdam. Hrn. Kfl. Bölling v. Haspe u. Burkhausen v. Lippe-Dettmold. Hr. Rudolph, Chem. v. Cassel. Hr. Enders, Gutsbes v. Hannover. Hr. Schulz, Apoth. v. Altenkirchen. Hr. Island, Fabrik, v. Cöln. Hrn. Kff. Selter v. Biebrich, Klein v. Cassel u. Meier v. Siegen. In den Privathäusern. Bei Hrn. Musik.-Direct. Hofmann: Hr. Engelbach, Cand. v. Darmstadt — Bei Hrn. Stud. Danneberg: Hr. Deibel, Dr. med. v. Gladenbach. — Bei Fr. Hofger.-R. Weber: Frl. Dittmar v. Lich. — Bei Hrn. Musiklehr. Schierholz: Frl. Neurath v. Gladenbach. — Bei Hrn. Prov.-Baumeist. Müller: Frl. Siebert v. Mainz. — Bei Hrn. Hofgcr-Adv. Krauskopf: Hr. Schmidt, Reviers v. Wahlen. — Bei Hrn. Crimin.-Richt. Hopfner: Hr. v. Breidenbach, Privatm. v. Friedberg. — Bei Hrn. Oecon Hofmann: Hr. Neumüller, Postmeist. v. Marburg. — Bei Hrn. Verwalt. Pfeil: Hr. Pfeil, Privatm v. Bicdenkopf. — Bei Hrn. Stud Gebhardt: Hr. Roos, Kaufm. v. Beilstein. — Bei Hrn. Kaufm. Hom- berger: Hr. Seckel, Kaufm. v. Dietz. — Bei Hrn. Jnstru- mentenmach Hembach: Jgfr. Christ v. Lauterbach. — Bei Fr. Poseiner: Hr. Poseiner, Bauaufseh. v. Grünberg. — Bei Hrn. Schuhm. Zutt: Hr. Koch, Privatm v. Dannenrod. im Einhorn: Hr. Schäfer, Revis v. Darmstadt. Hr. van Aken, Menag.-Bes. v. Rotterdam. Hr. Rösenbeck, Ober- sin-Kamm.-Acceff. v. Mainz. Hrn. Kfl. Enderer v. Elberfeld, Dietrich v. Mannheim, Weigel v. Dictz u. Spetz v. Hanau. Hr Born, Privatm. v. Cassel. Hr Mörle, Dr. jur. v. Heidelberg. Hrn. Partie. Chande u. Dubois v. Paris. Hr Graf v. Beißel, Lieutn. v. Berlin. Hr. Georgi, Oecon. v. Rodheim. Hr. Freiherr v. Koch m. Bedien., Geh. R. v. Cassel. Hr. Kalbcck, Mal. v München. Hr. Soullon, Kaufm. v. Linz. Hr. Peffon, Rent. v. Sirasburg. Hrn Partie. Warden v. Haag u. Dumas v. Geneve. Hrn. Kfl. Köhm v. Erbach, Hofmann v. Fulda u Mentz v. München. Hr. Har- nier, Geh. R v Cassel. Hrn. Stud. Sandberger v. Weilburg u. Dörr v. Göttingen. Hr. Krain, Rent. v. Dresden. Hr. ArenS, Kaufm v. Barmen. Im Happen: Hrn. Kfl Mittelstenschkid v. Barmen, Schäfer v. Kaufbeuern. Mertz v. Frankfurt u. Bruch v. Cöln. Hr. Meier, Oecon. v. Butzbach. Hr. Brüchel, Prof v. Marburg. Hr. Sandmann, Fabrik, v Lauterbach. Hr. MulsuS, Schulth. v. Hirzenhain. Hr. v. Dalwigk m. Fam. u. Bedien, Krcisr. v. Worms. Hr. v. Wille m. Bedien., 6^5)1«.',. «nX- Ludwig, Prof. v. Marburg Hrn. ?• Mainz, Stock v. Creuznach, Wcigeröder v. Braunschweig, Neuburg y. Elberfeld ».Bremer v Rüdes- ? Ji* yy. Ar. ©reif v. 93tcnur ____ _________ Bei Witwe Schwan: Jungfer Schäfer v. Gladenbach. Druck und Verlag der G. D. Brühl'icheu Vuch- unv Smudruckerei in Gießen. Angekommene und abgereiste Fremden vom 24. bis 27. Oktober 1845. 3 n den Gasthäusern.