Anzeigeklatt für die Stadt und den Kreis Gießen. Jfä 9 Mittwoch den 29. Januar 1843. Polizeülche Bekanntniachung. Die Beschneidung der Hecken betreffend. Ich finde mich veranlaßt, hierdurch anzuordnen, daß die Garten- und Feldbesitzer hiesiger Gemarkung ihre Hecken von nun an in jedem Frühjahr bis jum. 15 März auf fünf Fuß Höhe und zwei Fuß Breite zurück zu schneiden und im Laufe des Monats August die neuen Schößlinge wiederholt zu beschneiden oder zurückzubinden haben. Jede Zuwiderhandlung gegen diese Vorschrift wird mit einer Geldstrafe von 1 ff. 30 fr. geahndet. Gießen am 16. Januar 1845. , ,, Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen P r i n z. Edictalladung. 45) Auf den Antrag des hiesigen Bierbrauers Wilhelm Schwaner werden sämmtliche, sowohl bekannte als unbekannte Gläubiger desselben hierdurch öffentlich vorgeladen, im Termine den 29. Januar 1845, hier vor Gericht entweder in Person oder durch Special-Bevollmächtigte zu erscheinen, um ihre Forderungen, unter Vorlegung der darüber sprechenden Beweisstücke, summarisch anznmelden und dem zur Abwendung eines förmlichen Concurfes über das überschuldete Vermögen des Schwaner vorzunehmenden Güteversnche so gewiß beizuipohnen, als sie sonst von diesem Verfahren ausgeschlossen, beziehungsweise so angesehen werden sollen, als wenn sie dem, von der Mehrzahl der Erscheinenden gefaßten Beschlüsse bcitreten wollten. Marburg am 28. December 1844. Kurfürstliches Landgericht Claus. Zur Beglaubigung Scheffer. Versteigerungen. 130) Künftigen Mittwoch den 5. Februar sollen auf der Bürgermeisterei zu Hausen die durch Ptanirung und Einfriedigung des Friedhofs und Herstellung derOrtöstraße entstehenden Arbeiten, als: 1) Planirarbeit, veranschlagt zu 16 ft. 30 fr. 2) Maurerabeit, „ ,. 3) Schrcinerarbeit, „ ,. 4) Pflastcrarbeit, „ ,. 5) Weißbindcrarbeit, „ , an den Wenigstnehmenden in Accord 215 „ 37 „ 60 ,, „ 229 „ 46 „ 15 „ 40 „ gegeben werden. Ich ersuche die Herrn Bürgermeister, Vorstehendes den betreffenden Handwerfern in ihren unterhabenden Gemeinden zu veröffentlichen. Hansen am 25. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister D e r n. 129) Donnerstag, als den 6. Februar 1845, Morgens 10 Ubr, soll zu Großenlindcn auf der Bürgermeisterei ein Lindenstamm öoh- 14 Fuß Länge und 19 Zoll Durchmesser versteigert werden. Großenlinden am 24. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister MengeS. 115) Donnerstag den 30. d. M. sollen in dem Wiesecker Gemeindewald, Distrikt Dörrloch, 152 Stecken Buchen-Scheidholz, 62 „ Eichen- ,, 7 „ Bnchen-Prügelholz, 13 „ Eichen- „ 43% „ Buchen-Stockholz, 21% „ Eichen- „ 2271 Stück Buchen-Wellen, 671 „ Eichen- ,, 13 Bnchen-Baustämme mit 194 Cubikf., 30 Eichen-Baustämme ,, 603 „ öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr an der von Gießen nach Lollar führenden Chaussee. Wieseck den 22. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister Lang. 38 111) Freitag den 31. b. M., Mittags 12 Ubr, soll auf dem Bureau tes Unterzeichneten ein neuer Aktensebrauk, veranschlagt zu . . 20 ft. sodann das Dichten einer Stube und Kammer im Schulbaus, veranschlagt zu . . 13 „ an den Wenigstnehmcnden versteigert werden. Burkhardsfelden den 21. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister Stumpf. 117) Freitag den 31. d. M- werden in dem Frankenbachcr Gemeindewald, Distrikt Wilsberg und Nickenmark, nachstehende Holzsortimcnte versteigert: 1) 66 Stämme Eichen-Bau- und Werkhvlz, 2882 Cubikfuß, 2) 71 Stecken Buchen-Scheidholz, 3) 21 „ Eichen- „ 4) 18% „ Buchen-Prügelholz, 5) 19 „ Eichen- „ Der Anfang ist des Morgens um 9 Uhr in dem Distrikt Nickenmark, und beginnt mit dem Bau- und Werkbolz; indem man Steiglicbhaber hiermit einladet, wird bemerkt, daß sämmtliches Holz sich an einer guten Abfahrt befindet. Frankenbach am 23. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister Kraft. 119) Donnerstag den 30. Januar d. Z., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem Lollarer Gemeindewald, Distrikt Kopf HO) Arbeits - Versteigerung. Samstag den 1. Februar d. M., Vormittags 10 Uhr, sollen auf der Bürgermeisterei dahier, wegen Versetzung des Backhauses folgende Arbeiten, als: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 365 ft. 4 fr. 2) Zimmerarbeit, 3) Dachdeckerarbeit, FF FF FF FF 27 „ 8 „ 18 „ „ 4) Schreinerarbeit, FF FF 24 „ 18 „ 5) Schlosserarbeit, FF FF 5 ,, 30 „ 6) Glaserarbeit, FF FF 25 „ 40 „ 7) Weißbinderarbcit, FF FF 29 „ 12 „ öffentlich an den Wenigstfordernden versteigert werden. Mainzlar den 20. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister Myll. 113) Bauholz - Versteigerung. Donnerstag, als den 30. d. M., sollen in dahiesigem Gemeindewald, Distrikt Dick- dall und Platz, 32 Stück eichene Baustämme von verschiedener Länge und Große öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Uhr bei den Dreisteeg oberhalb der Schwalber Mühle. Man bittet die Gr. Bürgermeister vorstehende Versteigerung, in ihren Gemeinden ortsüblich bekannt machen zu lassen. Waldgirmes den 20. Januar 1845. Der Bürgermeister Schmidt. „ Prügelholz, ,, Slockholz, Eichen-Scbeidholz, „ Prügel holz, ,, Stockholz und Buchen- und Eiehen-Wellen und Boden, 64 Stecken Buchen-Scheidholz, 17 „ 26 „ 12 „ 10% „ 4 ,, 1100 Stück 131) Donnerstag den 6. Februar d. I., Vormittags 8 Uhr, soll auf dem Henriettenhos bei Ruppertsburg der größte THeil des Inventars, wegen Abzugs und Auseinandersetzung, versteigert werden, als: Pferde, Kühe, Rinder, Kälber, Mast- und Zugochsen, Schweine, wobei ein Ijähriger Eber, Federvieh, Heu, Grummet und Geströb, eine vollständige, gut eingerichtete Tampfbrennerei, eine Quantität gut erhaltener Brandweinfässer von verschiedener Größe, mehrere Oeconomie-, sowie einen Spazierwagen, Pflug, Egge, eine Walze, sodann auch eine Quantität Brennholz. Bemerkt wird noch, daß von obigen Gegenständen auch schon vor dem angesetzten Termine aus freier Hand abgegeben werden Ltin. Schwarzen trau b. Feilgeboren. 83) Ter Darmstädter Residenzkalender pro 1845 ä 10 fr. ist vorrälhig bei A. Balser, Buchbinder. meistbietend versteigert werden. Lollar den 20. Januar 1845. Der Gr. Bürgermeister B r o ß. 128) Mehrfachen Anfragen zu Folge soll die bei Kleinlinden gelegene Kalkbrennerei auf Ort und Stelle nebst Steiubruch mit allem Zugehör, sowie eine große Parthie Dungkalk einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden, wozu Termin auf Montag den 3. Februar, Nachmittags 2 Uhr, anberaumt wird. Stcigliebhabcr werden zur be-^ stimmten Stunde höflichst, eingeladen. Straub, Stadt-Bauaufseber. 39 Zu vermiethen. 84) Eine Familienwohnung von 6 bis 9 Stuben im ftüber Elwert'scken Hause Lit. B. »AS 71 in den Reuenbäuen ist zu vermiethen. 58) Auf dem Seltersberg ist eine freundliche Familienwohnung, bestehend aus 5 Pieoen und allem Zubehör, zu vermiethen und im Marz be- h Ferner ein Zimmer nebst Cabinet für eine ledige Person. Ausgeb. d. Bltts. sagt wo. 94) Eine Familienwohnung, welche sogleich bezogen werden kann, ist zu vermiethen bei A. K. Worms, auf dem Seltcrsweg Lit. C. »AS 148. 125) Bei Ludwig Loos in der Sandgasse ist ein kleines Logis zu vermiethen und sogleich zu beziehen. 123) Eine angenehme Familienwohnung tfi zu v rmiethen bei Carl Senner. 133) Das von Herrn Christoph Oppermann bewohnte Logis ist zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. Adolph Hopfner, Conditor. 127) In meinem Hause am Rathhaus sind vier Stuben, Küche, Holzplatz, Theil am Keller und Waschküche zu vermiethen und sogleich zu beziehen. G. C. Fillmann I. 17) Das von Herrn Registrator Herzberger bewohnte Logis in meinem Hause, bestehend aus 2 Stuben, Cabinet, 2 Kammern, Holzstall, verschließbarem Keller und Küche, ist anderweit zu vermiethen und vom l. März d. Z. au zu beziehen. Dickore, Reallehrcr. Auszuleihen. 124) 200 — 250 fi. liegen gegen gericht- liche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts. __________________ Vermischte Nachrichten. 29) Allgemeine Rentenanstalt zu Darmstadt. Bei der Allgemeinen Rentenanstalt zu Darmstadt können fortwährend größere und kleinere Kapitalien (jedoch nicht unter 500 fl.) sowohl gegen gewöhnliche Berzinsung, als auch gegen Tilgungsrenten (Amortisation) geliehen werden. Die deßfallsigen Gesuche wolle man, unter Beischluß der erforderlichen Papiere, (Fragebogen, Taxation und Flur- oder Grundbuchsauszüge) an die unterzeichnete Dircction portofrei einsenden. Auch macht man darauf aufmerksam, daß die Rentenanstalt zu jeder Zeit Depopten-Gelder (jedoch nicht unter 100 fl ) annimmt und dieselben mit 3% für's Jahr verzmßt. Darmstadt, den 30. December 1844. Die Direktion der Allgemeinen Rentenanstalt. Das in Nr. 7 des hiesigen Anzeigeblatts angezeigte Concert zum Besten der Felsberger wird, und zwar unter gefälliger Mitwirkung hiesiger Dilettanten, Sonntag den 2. Februar l. I. Statt finden. Der Vorstand des Liederkranzes. 126) Publicandutn. Es ist mir eine Liste zum Ausspielen eines gestickten Sophakiffens abhanden gekommen, um deren Rückgabe ich den redlichen Besitzer ersuche. Zugleich ersuche ich diejenigen Personen, welche Loose auf diesen Gegenstand bei mir genommen haben, sich gefälliglt bei mir zu melden. L. D a m b m a n n. 134) Daß ich von Gr. Ober-Bau-Direction als Glaseichmeister bei dem Eichamt Gießen angestellt bin, erlaube ich mir, dem verehrten Publi- kum anzuzeigen. G. C. Th. Heerz, Uhrmacher, dem Gesellschafts-Hause gegenüber. 132) Ich habe meine seilherige Wohnung verlassen und wohne jetzt Lit. B. »AS 45 bei Herrn Schuhmachermeister Becker in der Sonne. Johannes Kattrein, Knopfmachermeister. 122) Unterzeichnete verfertigt alle Arten von Haaren ausgeflochtcne Ringe, Uhrketten, Armringe, Halsketten u. s. w. Elise Gail, wohnhaft auf der Mäusburg Lit. B. »AS 32. Untrügliches Hausmittel gegen Verbrennungen des menschlichen Körpers. In der Didaskalia JV& 348 vom 17. November 1844 wurde unter der Rubrik: „Man- nichfaltigkeiten" bekannt gemacht, daß Oel (gleichviel ob es zum Essen oder zum Brennen bestimmt ist) und Kochsalz ein untrügliches 40 Mittel gegen Verbrennungen des menschlichen Körpers sei. — Die wirksame Anwendung dieses Mittels findet Statt, indem man so bald als möglich die durch Brand beschädigte Stelle des Körpers mit Oel bestreicht und dann mit Kochsalz, welches vorder durch Stoßen in einem Mörser oder durch Zerquetschen zu einem möglichst feinen Pulver gemacht wurde, ganz dick bedeckt. So oft das Kochsalz vom Oel ganz durchdrungen ist, wiederholt man das Bestreichen des Brand- maales und das Bestreuen desselben mit Salz nach oben angegebener Weise und man wird finden, daß dieses Verfahren in kurzer Zeit nicht nur die Schmerzen lindert, sondern auch es bewirkt, daß die Brandmaale gänzlich verschwinden und weder eine Blase entsteht, noch eine Hautablösung erfolgt — Da das hieroben beschriebene Verfahren bei einer starken Verbrühung einer, Hand und eines Armes mit kochendem Wasser in verflossener Woche hier in Gießen mit dem günstigsten Erfolge angewendet wurde, glaubt man im Interesse des Publikums Vorstehendes bekannt machen zu müssen. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Kopulirt. Den 26 Januar. Johann Ludwig Hein, Bürger und Materialist in Darmstadt, des verstorbenen Bürgers und Kaufmanns, Georg Daniel Hein in Darmstadt, ehelicher Sohn; und Marie Margarethe Karoline Noll, des hiesigen Bürgers und Bäckermeisters, Heinrich Daniel Noll, eheliche Tochter. Getaufte. Den 23. Januar. Dem Bürger und Rathsdiener, Moritz Moll, eine Tochter, Juliane Philippine Susanne Friedericke Karoline, geboren den 2. Januar. Den 24 Januar Dem Bürger und Schloffermeister, Philipp Hirschfcld, eine Tochter, Bertha Karoline Auguste, geboren den 4. Januar. Den 26 Januar. Dem Bürger und Messerschmied- meister, Ludwig Daniel Schwan, ein Sohn, Georg Mar Balthasar Christian, geboren den 3. Januar. Denselben. Dem Bürger in Darmstadt, und Poli- zeibüreau - Gehülfen dahier, Karl Christian Wittich, eine Tochter, Wilhelmine Karoline Katharine, geboren den 23. December 1844. Beerdigte. Den 2 3. Januar. Katharine Marie Ockel, des verstorbenen Bürgers und Seisenfieders, Georg Wilhelm Ockel, hinterlassene Wittwe, geborne Schmall, alt 74 I. 3 M. 9 T, gestorben den 19 Januar. Den 27. Januar. Anna Elisabethe Wagner, des verstorbenen Postillons, Kaspar Wagner, hinterlassene Wittwe, geborne Krämer, alt 70 I. 1 M. 23 T> , gestorben den LZ. Januar. im Einhorn -. Hrn. Kfl. Gaubens v. Mainz, Geduldig v. Düsseldorf u. Schircr v. Worms. Hr. Müliez, Commiff. v. Frankfurt. Hr. Kehrer, Archit. v. Hanau. Hr. Specht, Dr. jur. u. Hr Seibel, Dr. med. v. Bonn. Hr. v. Pe- serfg, Partie, a. Ungarn. Hrn. Kfl. Koppler v. Mainz, Friedrichsen v. Coblenz, Gansert v. Cöln u Bochfeld v. Frankfurt. Hrn. Rent. Fayant v. Lion, Nelsen v. Orford n. Kanckall v. London. Hr. Kolb, Privatm. v. Ems. Hr. Zimmermann, Archit. v. Wien. Hr. Rechenhaupt, Doct. v. Mainz. Hrn. Dr. jur. Lehmann v. Mainz u. Busch v. Worms Hr. Bühler, Gastw. v. Speier. Hrn. Kfl. Küchler v. Stuttgart, Ofen v. Hannover u. Schlüssel v. Cassel. Hrn. Rent. Spielmann v. Lüttich u. Baum v. Achen Hrn. Lieutn. Berghöfer u. Splbergräber v. Cassel. Hrn. Oecon. Pupelmann a. Nassau u. Lehr v. Coblenz. Hr. Steinbrenner, Privatm. v. Mannheim. Hr v. Bouton, Mal. v. Burgund. Hrn. Kfl. Steinbrenner v. Weinheim, Neeger v. Cassel u. Stein v. Nordhausen. Hr. Devrien, Advoc. v. Marseille. Hr. Stein, Bergm a Meriko. Hr. Stein, Pflanz, v. Veracruz. Im Kappen: Hr. Ilse, Dr. phil v. Coblenz. Hrn. Kfl Cramer v. Cassel, Mohr v. Hamburg, Wirths ». Cöln, Rust v. Berlin, Bommer v. Strasburg, v. Tomm v. Antwerpen, Jansohn, Erlangen u Schäfer v. Frankfurt. Hr. Heil, Fabrik, v. Elberfeld. Hr. Kcllermann, Privatm. v. Bonn. Hrn. Kfl. Krädel v. Neckargemünden, Röder v. Offenbach, «Stuhl v. Elberfeld u. Köhler v. Braunschweig. Hr. Meier, Medic. v. Heilbronn. Hr. Selbuch, Stud. v. Amsterdam Hr. v. Böhheim, Stud Chem. v. Bergzabern. Hr Müller, Dr. med. v. Weilburg. Hr v Höfler, Dr. jur. v. Weinheim. Hr. Renz, Doct. v. Gießen. Hrn. Kfl. Löwenthal v. Mannheim u. Münch v. Frankfurt. Hr. Beische, Fabrik, v Pfaffenwiesbach. Fr. Maj Venator v. Marien- schloß. Hr. Hornfach, Stud. v. Dillenburg. Hr. Weber, im Prim Pari: Hr. Friedrich, Kaufm. v. Darmstadt. Hr Praune, Oecon v. Weilburg. Hr. Schmetze, Wcrkführ. v. Höchst. Hr Munche, Lehr. v. Mainz Hr. Ulrich, Kaufm. v. Seligenstadt. Frl Kalberlah v. Rüdingshauscn. Hr. Steinberger, Doct v. Romrod. Hr. Borger, Spedit. v. Offenbach. Hrn. Oecon. Hath v. Langenhain u. Dechert v. Leusel. Hr. Lorenz, Kaufm. v. Frankfurt. Hr. Schäfer, Lehr. v. Offenbach. Frl. Erb v Niederohmcn. Im Hirsch: Hr. Haubensack, Handelsm. v. Gö'nningen. Hrn. Fuhrt. Knöß v. Sennerod, Klingelhöfer u. Fischbach v. Eckelshausen. Hr. Weide, Oecon. v. Eckelshausen. Hr. Widdr, Fuhrm v. Unterneubrunn. Hr. Schneider, Ge- schäftsm. v. Schönstadt. Jungfer Ziegler v. Gönningen. Hr. Kratz, Fuhrm. v. Seligenstadt. Im Darmstaedter Haus: Hr. Reiber, Handelsm. v. Gönningen. Hrn. Geschäftsl. Sommerlad, Peppler u. Bienhaus v. Battenberg. Hr. Braun, Musikdirect. v. Augsburg. Hrn. Oecon. Vöbel v. Eifa u. Wagner v. Odenhausen. Hr.. Rinn, Fuhrm. v. Darmstadt. Hr. Becker, Steuererh. v. Homberg a d. Ohm. Fr. Beusch v. Sobernheim. Hr Wald, Schreinermeist. v. Darmstadt. Hr. Gaßner, Handelsm. v. St. Jacob Hr. Döring, Geschäftsm. ».Rödelheim. Im Stern: Hr. Sittner, Papierm. v. Stockheil». Hr. Bekerweick, Handelsm. v. Oberursel Hr Weiser, Handelsm. v. Schabenhausen. Hr. Reinecke, Färb. v. Nördlingen. Hr. Schniitt, Fuhrm. v. Ungsterod. Jungfer Thiel v. Thann. Hr. Vogel, Handelsm. v. Semmt. In den Privathäusern. Bei Hrn Bäcker Noll: Hr. Hein, Kaufm. v. Darmstadt — Bei Hrn Kaufm. Münch: Frl. Bücking v Alsfeld. — Bei Hrn. Hofger.-R. Schäfer: Frl. Bork v. Als- Angekommene und abgereiste Fremden vom 24. bis 27. Januar 1845. I n den Gasthäusern. feld. — Bei Hrn. Domänenb. Dauernheim: Fr. Steinhäuser v. Florstadt. — Bei Fr. Clicquot: Fr. Landr. Zimmermann . . . ...... ______ „ ,.. , v Ulrichstein. — Bei Hrn Scrib. Ritter: Hr. Ritter, Rechtsconsul v. Frankfurt. Hrn. Kfl. Walther v. Mainz, Privatm. v. Cassel. — Bei Hrn. Maur. Kann: Hr. Kerz, Mühlen v. Mühlhausen u. Hambach v. Arnsberg. Hr. Acker- Oberlieutn. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Wirth Bramm: mann, Dr. jur. v. Marburg. Hr. Bechthold, Oecon. v. Hr. Göbel, Tuchm. v. Schotten u. Hr. Roß, Geschäftsm. Weilbach. v. Elpenrod. Druck und Verlag der G. D. Brüh l'schen Büch- und Sleindruckerei in Gießen. Bei Georg Fr. Heyer, Sohn in Gießen ist zu haben: Deutsches Märchenbuch. Herausgegeben von Ludwig Bechstein. Mit einer colorirten Abbildung. Preis 10 Sgr. — 30 Kr. C.-M. — 36 Kr. rh. Inhalt: Des Märchens Geburt. — Bom tapfer« Schneidcrlein. — Das Märchen von den sieben Schwaben.— Bom Schwaben, der das Lcberlein gefressen.-- Die Probestücke des Meister-Diebes.— Die verzauberte Prinzessin. — Die Rosenkönigin. —- Der Teufel ist los. — Der Schmied von Jüterbogk. — Vom Zornbraten. — Hänsel und Grethcl. — Das Rebhuhn. — Die Goldmaria und die Pechmaria. — Hirsedieb.—-Des Teufels Pathe. — Die Jagd des Lebens. — Der goldne Rchbock. — Das Nußzweiglein. — Der alte Zauberer und seine Kinder. — Gevatter Tod. — Staat und Badewännelcin. — Die beiden 2 kugelrunden Müller.— Der Richter und der Teufel. — Hans im Glücke.— Die sieben Raben.— Die drei Federn. — Das ^ränenkrüglein.— Nom Hänschen und Grethchen, die in die rothen Beeren gingen. — Die fchöne junge Braut. — Die Kornähren. — Bom Hühnchen und Hähnchen. — Die dreiHochzeitgästc. — Das Mährchen vom Mann im Mond. — Die Königskinder. — Der beherzte Flötenspieler. — Gott Ueberall. — Der Hase und der Fuchs. — Der Hasenhüter. — Der kleine Däumling. — Der König im Bade.— Tischlein deck dich, Essl streck dich, Knüppel aus dem Sack. — Mann und Frau im Essigkrug.— Der Zauberer Wettkampf. — Die drei Gaben. — Des kleinen Hirten Glückstraum. — Goldener. — Der Schäfer und die Schlange. — Die drei Musikanten. — Die drei Nüsse. — Der Müller und die Nixe. — Fippchen Fäppchen. — Das Kätzchen und die Stricknadeln. — Der Fuchs und derKrebs. — Des Königs Münster. — Des Hundes Roth. — Die sieben Gaislein.— Das Märchen vom Schlauraffenland. — Das Märchen vom wahren Lügner. — Die Pertcnkönigin.— Schneeweißchen. — Der Mönch und das Bögelein. — Die sieben Schwanen. — Das Dornröschen. — Bom Knäblein, vom Mägdlein und der bösen Stiefmutter. — Schwan, kleb an.— Der Garten im Brunnen.— Die drei Hunde. — Zitterinchen. - Besen- stielchen. — Aschenbrödel. — Mäuslein Sambar oder die treue Freundschaft der Thicre.— Der Mann und die Schlange.— Der Hahn und der Fuchs. —Die Lebensgeschichte der Maus Sambar.—Bruder Sparer und Bruder Berthuer. — Der Knabe mit den goldnen Sternlein. — Helene.—Goldhähnchen. — Das Märchen vom Ritter Blaubart.— Die Nonne, der Bergmann und der Schmied.— Die drei dummen Teufel. — Die f dankbaren Thiere. — Die drei Bräute. —Die hoffärtige Braut. — Die vier klugen Gesellen.— VogelHol- gott und BogelMosam. — Bon zwei Affen. — Vom Wolf und den Maushunden. — Das goldene Ei. Palmenzweige. Eine Sammlung geistlicher Lieder und Dichtungen für die häusliche Andacht. Herausgegeben von Moritz Alexander Zille, Ui', ph. und Nachmittagspredigcr an der ünivcrsitätskirche zu Leipzig. Preis 10 Sgr. — 30 Kr. C.-M. - 36 Kr. rh. I. Gebet. II. Lob und Dank. III. Liebe zu Gott und Christo. IV. Vertrauen zu Gott. V. Hausstand. VI. Dürftigkeit. VII. Krankheit. VIII. Gesundheit. IX. Geburtstag. X. Jahresschluß. Inhaltsverzeichnis. XL Jahresanfang. XII. Frühling. XIII. Sommer. XIV. Herbst. XV. Winter. XVI. Morgen. XVII. Mittag.. XVIII. Abend. XIX. Sonntag. XX. Weihnachten. XXI. Fest d. Ersch. Christi. XXII. Charfreitag. XXIII. Ostern. XXIV. Himmelfahrtsfest. XXV. Pfingsten. XXVI. Dreieinigkeitsfest. XXVII. Beichte. XXVIII. Abendmahl. XXIX. Tod. XXX. Ewiges Leben. Berzeichniß der Lieder nach ihren Anfangswvrten. Abend ist ei nunmehr worden. Ach, daß nicht die letzte Stunde. Ach, Gott des Himmels, lasse mir. Ach, Gott, wie leer ists um mich her. Ach, lieber Vater, weil dein Reich. Ach, sagt mir nichts von Gold und Sch. Ach, Vater von uns allen. Alien ist e in Heil beschieden. Allmächtiger, ich hebe mein Aug empor Amen, Amen, lauter Amen. An dir, an dir hängt Herz und Sinn. Auch diesen Tag hab ich vollbracht. Auf, laßt uns fröhlich singen. Auf, o Seele, werde munter. Auf, tretet an zum letzten Gang. Aus des Mangels dunkeln Tiefen. Au« meines Herzens Grunde. Bedenk c«, Herz, daß er dein Heil. Befiehl dem Herren deine Wege. Bei meiner Wallfahrt zu dem Ziel. Bestell dem Han«, denn du mußt sterben. Bete nur, betrübtes Herz. Bi« hierher hat mich Gott gebracht. Bnch an, gewünschte Morgcnstund. r. 20 re ch o» in ie- es ♦0 I 1 s I s « S s fi f v. O H> Al Hi v. we 8a: schl Rk Mt ma Wt v. 1) feg' 8'. u. Z v. A v. H Li P P H' Da steh ich wieder stille auf meiner L. Danke dein Heiland, begnadigte Seele, Dai Grab ist leer! das Grab ist leer! Dai Heil der Welt ist heute uns geboren. Dai walte Gott, der helfen kann. DaS Wild hat Schirm in Klüften. Dein König kommt in nieder» Hüllen. Dein Name, Mcnschenonter, sei. Dein Tisch hat mir das Herz gelabt. Dein Wille, Vater — Leben ist. Dennoch bleib ich stets an dir. Der Christen Dom ist schön bereitet. Der dn der große Vater bist. Der du in der Nacht des Todes. Der Herr ljat alles wohl gemacht. Der Herr ist bis an unfern Tod. Der Morgen graut, der Tag erwacht. Der Morgen kommt und meine Klage. Der Tag ist da, dahin die Nacht. Der Tag vertreibt die finstre Nacht. Der Tod ist tobt, das Leben lebt. Des Mondes volles Antlitz blicket. Des Pilgers Pfad, ihr Brüder. Dich, Vater, preist mein Lobgesang. Die dunkle Nacht ist nun vergangen. Die Einfalt spricht von Herzen. Die Erde stellt in voller Pracht. Die Menschheit hat nach Gotte» Lichte. Die Morgensonnc gehet auf. Die Nacht ist hin, wach auf, mein Herz. Die Ruhe senkt sich wieder. Die Sanftmuth siegt, ja ste gewinnt. DieSonn hat sich mit ihrem Glanz gcw. Die Sonne senkt sich nieder. Die Sünde blendet erst, dann tobtet. Die Welt ist blind, der Glaube nicht. Die Woche sängt von neuem an. Die Woche geht zu Ende. Dir, des Donner» Schöpfer, dir. Dir, Ewiger, sei dieser Tag geweiht. Du AufgangauS der Höhe. Du bist ein Mensch, das weißt du wohl. Du, der für >nich ans Kreuz geschlagen. Du, den meine Seele liebt. Du hast deine Säulen dir aufgebant. D» hörst, denn ddine Huld ist groß. Du kannsts nicht böse meinen. Du Quell des Lichts, in dem das Licht. Du sagst: ich bin ein Christ. Die schöne Welt, wie herrlich schmückt. Du wollst erhören, Gott, sein Flehn. Durch dich, o höchstes Gut, erfreut. Ein Herold von des Himmels Pforte. Ein hohes Fest ist hcnt erschienen. Ein Jahr geht nach dem andern hin. Endlich , endlich muß es doch. Er wird eS thun, der fromme, treue G. Ergötzt euch nur, ihr eitlen Seelen. Erwacht zum neuen Leben. Es hat uns heißen treten. ES ist nun ans mit meinem Leben. ES war, da« heilge Osterfest zu ehren, Ewqc Wahrheit, deren Treue. Ewig! ewig ! heißt das Wort. Ewig und unwandelbar, Gott, ist deine. Freunde, Brüder, freuet euch. Fröhlich ist mit seiner Liebe Segen. Früh mit umwölkiem Angesicht. Geduld, mein Herz! Geduld! Geduld! Geh aus, mein Herz, und suche Freud. Genaht sind wir den Tagen. Gesund, mit frohem Muthe. Glaube, Lieb und Hoffnung sind. Glauben und ein gut Gewissen. Gott bei mir an jedem Orte. Gott, der du neues Leben mir heute hast. Gott der Tage, Gott der Nächte. Gott, dessen Hand die Welt ernährt. Gott, du bist selbst die Liebe. Gott, du bist selig ohne mich. Gott hab ich mich ergeben. Gott ist getreu, er meint eS gut. Gott ist und bleibt der Wundcrmann. Gott ist unendlich liebenswerth. Gott lieben ist mein Leben. Gott Lob! der Tag ist nun beschlossen. Gott Lob! ein Schritt zur Ewigkeit. Gott Lob! es geht nunmehr zu Ende. Gott Lob und Dank! ich hab einmal. Gott mein Trost! — Wer fragt darnach. Gott ruft der Sonn und schafft den ll'i. Gott, wie du willst, so führe mich. Gott, wie flüchig Und wie nichtig. Gott winkt, so stürzen Regengüsse. Gottes Wille ist mein Wollen. Eine Nacpt, du Nacht der Erden. | Halleluja! schöner Morgen. Halt an, mein Herz, in deinem Glauben. Herr der Zeit und Ewigkeit. Herr, e» gescheh dein Wille. Herr, es ist von meinem Leben. Herr des Himmels und der Erden. Herr Jesu, ewgeS Licht. Herr, unser Gott, wer ist dir gleich. Herz, freue dich der Ewigkeit. Herz, hüthe dich, zu wünschen viel. Hilf, Helfer, hilf! Ich,muß verzagen. Hochgesegnet seid ihr Boten. Höher hebt sich Gottes Sonne. Ja, Gott kennt, Gott durchschauet m. Ja, Jesus lebt! Er lebt, ja, Amen ! Ja, um Christum ist ein Gottesgarten. Ja, unsre Mutter ist die Kirche. Ich bin der reichste Mann auf Erden. Ich danke Gott in Ewigkeit. Ich, der ich ost in tiefes Leid. Ich frage nichts nach Gold n Schätzen. Ich geh zu deinem Grabe. Ich glaube, darum rede ich. Ich glaube, daß die Heiligen. Ich habe Gott und hab genung. Ich habe Lust zu scheiden. Ich hab oft bei mir selbst gedacht. Ich halte Gott in allem stille. Ich lege mich, — was soll hierbei. Ich lobe dich ! Mein Auge schauet. Ich sag eS jedem, daß er lebt. Ich sage: wie Gott will! Ich seh ein Heer von Ungewittern. Ich steh mit einem Fuß nn Grabe. Ich trau auf Gott in allen Sachen. Ich und mein Haus, wir sind bereit. Ich Ich weiß, daß mein Erlöser lebt. Ich weiß nicht, was die Menschen klag. Je größer Kreuz, je näher Himmel. Jeder Hauch von meinem Leben. Jeder Schritt der Zeit Wallt zur Ewigk. Jesu, Jesu, komm zu mir. Jesus Christus ist erstanden. Jesus, Jesus ist der Name. JhrAeltem hört, was Christus spricht. Ihr Waisen, weinet nicht. Im Stillen wollen wir dich ehren. Ist Gott für mich, so kann kein Leiden. Kann man Gott in Trübsal loben? Kommt, alle, die ihr müde. Kommt, lasset un8 doch hören. Kommt, und laßt euch Jesum lehren. König, dem kein König gleichet. Lange Sommertage, seid willkommen. Laßt uns rufen allzugleich.. Lieblich ist des Abends Schweigen. Liebster Jesu, wir sind hier. Lobstng, o frohes Erntefest. Lobt Jesum Christum, Gottes Sohn. Lobt unfern Gott mit fröhlichem Gein. Mein Aug und Herz erhebe sich. Mein Gott, ach, lehr mich erkennen. Mein Goli, du hast mich eingeladen. Mein Gott, ich klopf an deine Pforte. Mein Gott, ich wart auf deine Stunde. Mein Gott, ich weiß wohl, daß ich sterbe Mein Golt, in deine Hände. Mein Gott, mein Alles über alles. Mein Hetz, o danke Gott. Mein Vater, der im Himmel ist. Meine Hoffnung stehet feste. Meinem Gott will ich lobflngen. Meinen Jesum laß ich nicht. Meines Lebens beste Freude. Mensch, was du thust, nimm dich in A. Merket das Heilte, da» wichtige Heute. Mit Gott gehn wir getrost dahin. Motgenglanz der Ewigkeit. Mutter, ach, du kummerbleiche. Nach einer schmetzenvollen Nacht. Nach meiner Seele Seligkeit. Nach liefet, öder Winterrnh. Nein, nein, das ist kein Sterben. Nicht für der Felder Segen nur. Nicht um ein flüchtig Gut der Zeit. Nicht um Reichthnni, nicht um Ehre. Nimm dich, o meine Seel, in Acht. Noch dennoch mufit du dnim nicht ganz. Noch wall ich Pilger dieser Erden. Nun, Gott Lob ! ES ist vollbracht. Nur für dieses Leben sorgen. O Acker Gottes, Land der Ruhe. O atmeS Herz, was klagst du doch. O. daß ick hätte mit empfunden. O, daß ich tausend Zungen hätte. O, daß von meinen Lebenstagen. O, die ihr betend ränget. O du Erbarmet ohne Gleichen. O Freude übet Freude, wie bin ich doch. O Gott, dn bist die Liebe. O Gott, von dem wir alles haben. O hohe Ehre, süße Pflicht. O Mensch , bedenke stets das Ende. O Ruhm, wer hat auf dich gebaut. O Seele, schaue Jesum an. O Tag, der uns de« Vaters Rath. O unerforschte, höchste Macht. O Vater, dir zu Füßen fleht ein verlorn. O Weihnacht! Weihnacht! höchste F. O, wie fröhlich, o, wie selig. Preis dir, der auch in stiller Nacht. Regierer aller Welten, Gott. Ring» um mich her ist alles Freude. Schaff in mit, Gott, ein reines Herz. Schauet den Morgen! Schauet des H. Schöpfer, deine Herrlichkeit. Schon bricht die dunkle Nacht herein. Schon wieder eilt von unfrer Zeit. Seele, ruh in jeder Nacht. Seele, sei tufrieben. Seelen, laßt uns Gutes thim. Sei getrost bis in ben Tod. Selig, die im Herrn entschliefen. Singt, Christen, singt und freuet euch. So feierlich und stille. So fliehen unsre Tage hin. So lang als Erd und Sonne stehn. So lang ich hier noch walle. So ruhest du, o meine Ruh. So sollen wir schon wiedergeben. So wird die Woche nun beschlossen. Sprach ich, gleichwie ein Engel spricht. Stärke , denn oft will er wanken. Stets hat der Vögel Lied geklungen. Still tret ich hier tn diesen stillen Raum Stille will ich alles tragen. Stimm an das Lied vom Sterben. Treuer Vater, sei gepriesen. Und müßt ich auch noch Jahre weinen. Unsrer Seelen Seligkeit. Urquell aller Seligkeiten. Vater, den uns JesiiS offenbaret. Vater, meine Seele kommt. Vergieb, vergieb, o Gott, vergieb. Vertraue deine Wege. Viel bitten wir, o Herr, von dir. Voll Zuversicht und kindlich frei. Voller Wunder, voller Kunst. Von dir will ich nicht weichen. Von ganzer Seele preis ich dich. Wann je du wieder klagst. Was frag ich nach der Welt. Was Gott gefällt, mein frommes Kind. Was Gott th»t, das ist wohlgethan. Was Gott verheißt den Seinen. Was n>acht ihr, daß ihr weinet. Was seufzest bu in Selben. Weiche, TodeSschrecken, weiche. Weine nicht! Gott lebet noch. Welch ein Himmel, welche Klarheit. Wer beine Stimme, beßter Gott. Wer ist der Knabe, wunberh old. Wer Isis, wer ist«, der mich erquicket. Wer steht mit fünften Thränen. Wer wohlauf ist und gesund. Wer wollte denn nun Gott nicht trauen Werde munter ( mein Gemiithe. Wie bist du, Heiland, mit der Krone. Wie freundlich blickt der Abenbstern. Wie Gott mich führt, so will ich gehn. Wie Gott will, also will ich sagen. Wie ist der Abend so traulich. Wie könnt ich sein vergessen. Wie schnell auch die Gedanken rennen. Wie schön ists doch, Herr Jesu Christ. Wie schön ists nicht an einem Orte. Wie Simeon verschieden. Wie sollt ich meinen Gott nicht lieben. Wie wenig wird in guten Stunden. Wie wenn ich ein Todler wäre. Wie wird nnS fein, wann endlich nach Wie wohl ist mir, wann ich an dich. Wiedersehn, ja, Wiedersehn wirst einst Wir fehlen alle viel und sehr. Wir haben Jesum nicht gesehen. Wohl dem, der fest int Glauben steht. Wohl einem Haus, da Jesus Christ. Wunderanfang, herrlich Ende. Zn deinem Preis und Ruhm erwacht. Zn Gott, o Seele, fleuch hinauf. Zweierlei bitt ich von dir.