Anzeigebiatt fiir die Stadt und den Kreis Gießen. 194S. Samstag den 19. April Jts. 32. Frucht- u. Victualicnpreisc zu Gießen vom 19. bis 26. April 1845. Fleischtaxe. 1 Pfund gutes Ochsenfleisch . . • 1 „ Kuhfleisch...... 1 „ Rindfleisch t „ Kalbfleisch 1 „ Schweinefleisch . . . . 1 „ Hammelfleisch gemästet . 1 „ Leberwurst . . . . * 1 „ Bratwurst 1 „ Schwartemagcn . . . 1 „ Blutwurst...... 1 „ gemischte Wurst .... , „ geräucherter Speck . . . 1 „ Schinken und Dörrfleisch . i „ Rindsfett .. 1 „ Hammelsfett 1 „ Schweineschmalz, ausgelassenes ....... 1 „ desgleichen, unauSgelaffen kr. pk. 11 1 9 1 8 3 7 I- 12 |- 15 •“ 16 — 11 7 24 20 16 — 16 i - 11 nm. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als inSIcisch vonder- selben Gattung bestehen, u.zwar aufioPfd-Tlcisch nicht mehralsan- dcrthalbPfd.u.s. w. nach Propor- tion.welchcsauft Pfd. nichtvöllig 5 Loth auSmacht. Köpfe, Süße, @c« raub, wie auch die ganzblutigenund nichtgenießdaren StückcvomHals, 20 — 18 — stnd »ander Zugabe gänilich ausgeschlossen. Brodtaxe. kr. Pf. 2 Pf. ordinäres Brodt ^us j Gersten-und 5 — \ " i 1 Kornmehl bestehend 10 — v // // H ) 15 — 2 Pf. gemischtes Brod> , Waizen- und | 5 1 1t 2 g " " " | f Kornmehl bestehend 16 2 6 Lth. 2 Qt. Wafferweck . 5 » 1 u Milchbrod . 1 1 Marktpreise. 1 Maas Milch . . . ........ 6 1 Pfund Butter .......... 15 auch n 16 3 Handkäse ..... 4 6 Epcr r 4 1 Pfund Waizenmehl li 5 1 n grob geschälte Gerste ..... 4 1 » klein geschälte Gerste ...... 8 Fruchtpreise. Den mit Maien abgeschlossenen Handels- und Schifffahrtsvertrag, insbefondere dessen Ausführung betreffend. , , . Das bandel- und gewerbetreibende Publikum wird, mit Bezugnahme auf die nn Gr. Regierungs- blatte erschienene Bekanntmachung des Gr. Ministeriums der Finanzen vom 27. Februar l. Z., hier- durck, bcnachrichtiact, daß das Regulativ über die zu beobachtenden Förmlichkeiten bet Versendungen nach Belchcn b?i welchen die vertragsmäßigen Zollerleichtcrungen in Anspruch genommen werden , von ^niaen welche dabei interessirt sind, auf dem Bureau des Unterzeichneten emgesehen werden kann. ^ Gießen am 8. April 1845. Ter Großh. Hessische Kreisrath des Kreises Gießen. p P rrn z. ---EZHHe mcht unbedeutende Quantität Schießpulver in der Nähe hiesiger Stadt aufgefunden WCrb$ev unbekannte Eigenthümer wird hierdurch ausgefordert, sich baldigst auf dem Gr. Polizeybüreau ^^^Güßen°den 9. April 1845. Der Großh. Hessische^Kreisrath des Kreises Gießen. Städte GemäS Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Friedberg..... Gießen ...... Grünberg ..... Marburg ..... Wetzlar..... das Malter das Malter das Malter das Mött der Scheffel Pf. 200 200 90 ff. 1 kr. 8 30 8 5 8 — 6 31 3 36 Psi 180 200 84 ff. Ih. 6i 50 7 — 7) - 4) 58 2! 13 Psi 165 72 fl. i kr. 5 - 4) 50 5) 10 3 30 2J 4 Psi 50 fl. 3 8 2 2 1 kr. 25 42 55 41 Psi 5 5 kr. 20 'Psi fl^ 5 kr. 20 156 Gießen am 15. April 1845. Diejenigen hiesigen Einwohner, welche Tauben halten, werden, unter Bezugnahme auf den §. 79. des Feldstrafgesetzes vom 21. September 1841, wegen eingetretcner Saarzeit hierdurch aufgcfordert, solche von Montag den 21. dieses bis Montag den 19. nächsten Monats, bei Vermeidung der gesetzlichen Straft von 1 fl. in den Schlägen einzuhalten. Der Gr. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen Prinz. Sämmtliche Grundeigentbümer, Nutznießer oder Pächter von Grundeigentbum, sowie alle mit der Aussicht auf öffentliche, mit Bäumen oder Sträuchen beflanzte, Wege und Anlagen beauftragte Personen, werden hierdurch aufgcfordert, binnen 14 Tagen von heute an, bei Vermeidung der durch den Art. 80. des Feldstrafgesetzes vom 21. September 1841 bestimmten Strafe von zwei Kreuzern für jedes einzelne, bei der demnächstigen Visitation vorgefunden werdende, Raupennest, auf ihrem Grundbesitz oder auf dem ihrer Aufsicht untergebenen Gebiete die Bäume, Zäune und Gesträuche von den darauf befindlichen Raupenntzstertt zu reinigen. Gießen den 15. April 1845. Der Gr. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. Prinz. Besondere Bekanntmachungen. Das unterzeichnete Comite bringt mit Bezug auf seine Veröffentlichung im Wochenblatt vom 9. d- M. das unten abgedruckte Schreiben der Cantonal-Hülfs-Commisstvn zu Chur zur KennMiß aller derjenigen, welche die Gemeinde Felsberg mit milden Gaben bedacht haben. Gießen den 15. April 1845. Das Comite zur Unterstützung der Gemeinde Felsberg. Chur deu 11. April 1845. Die Cantonal-Hülfseornrnisfion für Felsberg an re. Ihre schätzbare Zuschrift vom 7. dieses ist uns heute zugekommen, und gleichzeitig sind wir auch von dem Banquierhause, Gebhard u. Hauck in Frankfurt a. M. für die 292 fl. erkannt worden, welche Sie die Güte hatten, demselben als eine Liebesgabe für Felsberg zustellcn zu lassen. — Indem wir Ihnen annut den Empfang dieser Summe bescheinigen, statten wir Ihnen und den edeln Wohlthätern, die sich zu einem so schönen Zweck mit Ihnen vereinigten, Namens der unglücklichen Gemeinde unfern innigsten Dank ab, sowohl für diese großmüthige Beisteuer, als die in Ihrem Schreiben ausgesprochenen wohlwollenden und menschenfreundlichen Gesinnungen, welche für die bedrängte Gemeinde so wohlthuend und erfreulich sind. — Wir wissen Ihre schöne Gabe um so höher zu schätzen, als es uns leider nur zu sehr bekannt ist, wie die Mildthätigkeit bei der Nokh eines lange andauernden Winters und den noch traurigem Folgen einer ausgedehnten Ueberschwemmung auch in der Nähe in Anspruch genommen wird, und wir erkennen um so dankbarer die Beisteuer an, welche christliche Wohl- thätigkeit auch den entfernten Brüdern am Calanda sendet. Seien Sie versichert, daß auch Ihre Gabe auf das zweckmässigste verwendet werden soll — über die eingegangenen Steuern und deren Verwendung wird seiner Zeit öffentliche Rechnung abgelegt, und die Hülfscommission sodann die Ehre haben, auch Ihnen die gebührende Mittheilung davon zu machen. Nachdem nun die kompetenten Behörden, wie Sie bereits aus den öffentlichen Blättern entnommen haben werden, entschieden haben, wo Neu-Felsberg erbaut werden soll, so ist man in Folge dieser Bestimmung dermalen eifrig mit Herbeischaffung der nöthigen Baumaterialien beschäftigt, um den Bau deS neuen Dorfes sobald als möglich zu beginnen. — Die Fekfttt werden jede Woche von Sachkundigen bestiegen, welche die ausgestellten Signale beobachten, — merkwürdiger Weise war die Senkung seit ungefähr einem Sabre die gleiche, nemlich l/~2 Linien franz. Maaß per Woche , — seit einiger Zeit jedoch ist an derselben keine Veränderung vorgefallen, und augenblicklich keine Bewegung bemerkbar. Mit dem herzlichen Wunsche, daß die göttliche Vorsehung Sie für Ihre werkthätige Menschenliebe segnen möge, bitten wir die Versicherung unserer ausgezeichneten Hochachtung zu genehmigen. Die Cantonal-Hülfscommission für Felsberg, und Namens derselben Der Präsident Name unleserlich. 157 641) Maurersand kann an der Kiesgrube am Trieb geladen werden und müssen die Abfuhrscheine zuvor bei den Thorschreibern eingelößt werden. Gießen den 14. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 640) Von dem im Gießer Stadtwald in der 4. Schneiße, ganz nahe an der Licherstraße befindlichen weißen Sand ist jederzeit vorräthig ausgeworfen, und find die Abfubrscheine bei Herrn Revierförster Dr. Zimmer zu erhalten. Gießen den 14. April 1845. Der Bürgermeister Gg- Reiber. 678) Die Stadt verkauft aus ihrem Vorrath gut ausgetrockneter Lehmsteine, das 1000 zu 4 fl. 40 fr., und können solche gegen Anweisung der Bürgermeisterei jeden Mittwoch an der Lehmgrube abgc- holt werden. Gießen den 15. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. Versteigerungen. 679) Montag den 26. Mai d. I-, Nachmittags 2 Uhr, soll die dem Ziegler Daniel Stamm ttt Gießen zustehende Hoftaithe nebst Ziegelhütte an der Grünberger Chaussee alt neu Klstr. , 35 ia 196 auf dahiesigem Rathhaus öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. April 1845. Großd. Hess. Stadtgericht. • Z. V. d. S. Haberkorn. 576) Samstag den 19. April, Morgens 10 Uhr, soll die Anfuhr von 40 Cubikklafter Lahnkies zur Pflasterung der hiesigen Ortsstraßen im Voranschlag zu 560 fl. in 8 Abtheilungen an die Wenigst- nehmende» versteigert werden. Gießen den 9. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 25’/. Steck. Eichen-, Birken- u. Radel-Scheidholz, 25 „ „ „ „ „ Prügelbolz, 32 ,, ,, » ff tf Stockholz, 12039 Gebund Eichen-Reißholz, 2300 „ Birken- und Radel-Reißholz, 4 Fichten-Stämme, 63 Cubikfuß enthalt., 2 Kiefern- ,, 67 ,, „ 3 Birken- „ 16 „ ,, 14 Fichten-Stangen, 89 ,, „ 2000 Reif-Stangen, 1462 Gebund Dornwellen, versteigert werden und wird der Anfang Morgens 9 Uhr auf der alten Laubachcrstraße gemacht. Gießen den 7. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 577) Versteigerung v. Bauarbeiten. Samstag den 19. April, Morgens 9 Uhr, , sollen auf hiesigem Ratbhaus die in den städtischen Gebäude» vorzunehmenden Reparaturen, Wegbauarbeiten, die Fertigung mehrerer Durchlässe, Anfahren von Steine und dergl., wobei die 1) Zimmerarbeir, veranschlagt zu 113 fl. v kr. 3) Schlosserarbeit, 4) Schreinerarbeit, 5) Wcißbinderarbeit, 6) Glaserarbeit, 7) Tapezierarbeit, 8) Dachdeckerarbeit, 9) Steinbrecherlohn, 10) Fährlohn, 11) Handarbeit,. an den Wcnigstnehment liegen Voranschläge uni läge» zu der Interessen^ Gießen den 9- April „ ff 50 ,, — ff ,, „ 63 ,, 10 „ ,, ,, 195 ,, 21 ,, ,, „ 83 ,, — ff „ ,, 26 ff 15 „ „ ff HO ,, 20 ,, ,, ,, 34 ,, — ff ff ft 111 ff ff ff ff 335 „ „ m versteigert werden, und Risse an den Geschäfts- ;n Einsicht offen. 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 642) Montag den 21. d. M., sollen zehn vacant gewordene Tnebviertel, sowie acht dgl. wegen rückständigen Bestandgeldes meistbietend versteigert werden, und ist die Zusammenkunft Morgens 10 Uhr am Schießhaus bestimmt. Gießen den 14. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 575) Freitag den 18. April, m M MMWtz' ------ 158 von 207 Stecken Buchen-Scheidholz öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Diejenigen, welche zur Ucbernakme dieser Lieferung geneigt sind, werden hierdurch eingeladen, sich an dem bestimmten Tag, Vormittags 10 Uhr, in dem Hofgerichts-Kanzleigebäude dahier einzufinden. Gießen den 11. April 1845. Krebs. 672) Montag den 21. April d. I., Morgens um 8 Uhr, sollen in dem Wicsecker Gemeindewald, Distrikt Hundsköppel und Höl^ernbrunnen, 10% Stecken Eichen-Schcidholz, 2% „ Buchen-Prügelholz, 17 „ Kiefern- „ 2% „ „ Stockholz, SO Stück Buchen-Wellcn, 25 ,, Eichen-Wellen, 4000 „ Kiefern-Wellen, 25600 „ „ Bohnenstangen, 25 ,, „ Stangen bis 25 F. lang und 1 „ Eichen-Stammhölz, welcher sich sehr gut zu einem Knirschtrog eignet, öffentlich versteigert werden. Der Anfang ist bei dem Steinbruch am Hangelstein. Wieseck den 17. April 1845. Der Bürgermeister Lau g. 673) Dienstag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, soll die Umlegung des hiesigen Schuldachs und Schulstalls, nebst Backhaus mir Ziegeln, veranschlagt zu 115 fl., unter den bei der Versteigernng bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigst- nebmenden in Accord gegeben werden. Naunheim am 15. April 1845. Der Bürgermeister Schäfer. 683) Kommenden Donnerstag den 24. April, des Morgens gegen 8 Uhr, soll in dem Nurtershäuser Gemeindswald, Distrikt Wehrholz, eine Quantität allerlei Brenn- und Nutzholz, als: 1) 58% Stecken Buchcn-Scheidholz, 2) 34 „ Eichen- „ 3) 18 „ Buchen-Prügelholz, 4) 30% „ Eichen- „ 5) 27 „ Buchen-Stockholz, 6) 21 „ Eichen- „ 7) 5450 Buchen- und Eichen-Wellenreiser und 8) 50 Stück Eichcn-Baustämme von 10—46 Fuß Länge und 6—26 Zoll Durchmesser an Ort und Stelle öffentlich meistbietend versteigert werden, wozn man Steiglustige cinladet. Ruttershausen den 15. April 1845. Der Bürgermeister Klinket. 674) Holzversteigerung. In dem Walddistrikt, die Pfaffenmark genannt, nächst Blasbach, sollen Montag den 21. April c., früh 8 Uhr angehend, folgende Eichen- und Buchenklötzer, gegen die bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, dem öffentlichen Verkauf ausgesetzt werden. a) 46 Eichen-Baustämme, v. 14—28 Zoll Decke und 15—30 Fuß Länge, 1294 Cubikfuß preuß. Maas, b) 5 Buchenklötzer, v. 13—15 Zoll Dicke und 9 Fuß Länge, zu Achsen geeignet, 50 Cubikfuß haltend bergt. Maas. Hohensolms den 12. April 1845. Schöfer. F e i l g e b o r e n. Ä 660) Hiesiges und Bairisches Lagerbier in Flaschen, weißen u. rothen Wein, Bischoff, Punsch,, Limonade- und Bischoff-Essenz, .Arme, Rum, Hagebutten, trockenes Obst, Curonen, Chocolade u. s. w. bei Höstereich, auf der Mäusburg. 681) Die erwarteten Sonnenschirme habe ich in reicher Auswahl, sowie Bordenhüte erhalten und empfehle dieselben zu den billigsten Preisen. M. Heß, Lit. A. 55. SJ656) Glace-Handschuhe sind in ächterQua- Thität zu den billigsten Preisen zu haben bei liftl Gebr. Landauer, auf'm Markt. 658) Gesangbücher in elegantem Sammet- und Ledereinband, Honlanx-Zeichenpapier per Elle 20 kr., Glace-Papier für Silhouetten per Bogen 14 kr., Reißzeuge, ächt kölnisches Wasser empfiehlt Ph. LüdeklUg. 682) M. Heß empfiehlt sein Herrn-Kleiderlager in einer reichen Auswahl von Sommer-Paletots, Hosen, Westen rc. zu den billigsten Preisen. 159 667) Kieesamen empfiehlt Balth. Spruck. 'GW^^SSO') Zn Lit. A. JMä 83 auf^L- dem Asterwege ist ein noch gut erhaltenes Sopha nebst sechs dazu gehörigen, <-W» gleichfalls gepolsterten Stühlen wegen Mangels an Raum zu verkaufen. 661) Mit einem Vorrath gut und geschmackvoll gearbeiteter Möbel als: Kommoden, Glas- schränken, Thectischen, Stühlen, Bettstellen rc. empfiehlt sich H. Marguth, Lit. A. Na 18 hinter der Stadtkirche. 665) Unterzeichneter ist Willens seinen Garten auf dem Gartenfeld, neben dem Pfandhausdiener Schneko und Kiefermeister Bacherts Wittwe, welcher sich im bestenZustand befindet, aus freier Hand zu verkaufen; sodann einen Acker im alten Feld, neben Pbilipp Möhl und den Zugard'schen Erben, liegt gleich am Garten und oben und unten am Weg, ebenfalls aus freier Hand zu verkaufen. Gießen den 18. April 1845. Rud. Herbert, Zimmermeister. 654) Bei mir sind 2 große Bütten, eine ungefähr 16, die andere 20—24 Last hallend, sowie mehrere Badebütten zu verkaufen oder zu verleihen. P h. Schwall I., Küfermeistcr. 653) Eine Parthie leere Fässer von verschiedener Größe stehen zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber d. Bltts. Zu vermiethen. 684) Das von Herrn Rittmeister Gimbel bisher bewohnte Logis ist zu vermiethen. Christian Jughard, Lit A. AS 166. 669) Zu Anfang nächsten Monats wird gegen billige Miethe mein Nebengebäude beziehbar, bestehend in 2 heizbaren Stube» nebst Küche, Eabinet, Speisekammer, Boden, Holzstall und Keller. H. Berlin. 670) 2 Stuben, Kammer und Küche sind in Lit. B. Na 33. ans der Mäusburg vom 1. Mai an zu vermiethen. 668) Lit. A. AS 23 auf dem Kirchenplatz ist eine möblirte ^Stube mit Sopha zu vermiethen. 663) Ein gutes 6oct. Clavier vermiethet W. Magen, Musiklehrcr. 547) Zwei möblirte Stuben mit Sopha sind zu vermiethen bei Conrad Schultheiß III. am Markt. 659) Lit. C. AS 46 auf dem Seltersweg sind^drci möblirte Zimmer zu vermiethen. 664) Mein seither von Herrn Geometer Franz bewobntes Hinterhaus, bestehend aus 2 Zimmern, Kammer, Küche u. s. w., ist durch besten Wegzug von hier wieder zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden, H. Schaffstädt, auf dem Reichensand. 662) Gute Claviere von 6 Octaven und eine gut möblirte Stube mit Sopha ist zu vermiethen bei Marguth, Lit. A. M 18. hinter der Stadtkirche. 655) Zn meiner Behausung in der Hintergasse ist ein Logis, bestehend in einer Stube mit Cabi- net, Küche, Thcil am Boden und Keller zu vermiethen und bis zum 1. Mai beziehbar. PH. Schmall I., Küfermeistcr. 583) Drei gut möblirte Zimmer mit und ohne Eabinet, sind auf den nächsten Cours zu vermiethen bei I. Walther, Schneidermeister. 590) Eine Familienwohnung nebst zwei möb- lirten Zimmern mit Sopha ist zu vermiethen bei A. K. Worms, Seltersweg Lit. C. No. 148. 624) Drei möblirte Stuben mit Sopha sind zu vermiethen bei Johannes Jughardt, auf dem Seltersweg. 623) Ein freundliches Zimmer, mit oder ohne Möbel, ist zu vermiethen und sogleich beziehbar auf dem neuen Weg bei Louis Pimper II. 627) Ein Geschäfts'Local mit vollständiger Fa« milien-Wohnung ist auf der Hauptstraße zu vermiethen. Nähere Auskunft ertheilt d. Erped. d. Bl. 160 Vermischte Nachrichten. Auszug aus der Rechnung der Kleinkinderschule zu Gießen vom 1. Januar bis zum 31. December 1844. 313 3 134 34 20 12 33 26 36 62 132 59 900 767 16 13 18 48 1) 2) 3) 4) 5) 6) 1 2 fr. 46 9 31 fl. 153 549 3 A. Einnahme. 4) Kassevorrath aus voriger Rechnung 2) Subscribirte Beitrage von 4 Quart. 3) Besondere Geschenke 4) Abgaben der Eltern für die Verköstigung der Kinder, und das Besuchen der Anstalt 5) Aus der Ablösung der Neujahrs- Gratulations-Besuche 6) Zinsen von ausgeliehenen Capitalien Summa B. Ausgabe. Transport 7) Für die Haushaltung, insbesondere für Verköstigung der Kinder und des Personals am Mittage und für Milch für die Kinder . 8) Für Schreiner-, Schlosser-, Kiefer-, Glaser- und Tapezierer- Arbeiten .... 9) Fubrlohn für Sand 10) Für das Erheben der Beiträge 11) Für Leinwand zu Handtücher. 12) Für Anschaffung verschiedener Ge- räthschaften in die Küche und Spielsachen für die Kinder Der Aufseherin Derselben Gratificaton Der Wartfrau Derselben Gratification . Für Hausmiethe Für Heitzung (außer.den von Gr Armencommission gütigst bewil- ss. 377 fr. 36 Abschluß- Wird die Einnahme verglichen mit der Ausgabe . so bleiben am 31. December 1844 Kassevorrath fr. 8 Summa 767 2 56 8 35 23 900 fl. 107 11 67 3 125 41 20 1 ligten 3 Stecken Holz) __ zu transportiren 377 bfe bisherige thätiae und kräftige Unterstützung dieser, einer warmen Theilnabme und «ner schönen Bluthe sich erfreuenden, höchst segensreichen Anstalt den herzlichsten Dank abstattet, emvflehlt man dieselbe fortwährend dem Wohlwollen edler Menschenfreunde. e 1 Die Zahl der Kinder betragt gegenwärtig 70. , Schließlich führt man noch dankbar an, daß abermals die Druckkosten von der Druckerei als Schenkung der Anstalt gütigst erlassen worden sind. Gießen den 16. April 1845. @ngeL' nen Damenaufsteckkämmchen nach der neuesten Pariser und Wiener Mode, sowie mit feinen büffel« hornenen Friseurkämmen und guten Haar-, Zahn« und Kleiderbürsten bestens versehen bin. Z. H. Schäfer, Kammmacher in der Markrstraße. 677) Um mehreren Anfragen zu begegnen, zeigen wir zur gefälligen Beachtung unseren geehrten Kunden hiermit ergebenst an, daß nächsten Dienstag und Mittwoch wegen den hierauf fallenden Festtagen unser Geschäft geschloßen ja Gebrüder Heß, Kreuz Lit. C. 190. 676) Das hiesige Magazin verkäuflicher land« wirthschaftlichcr Werzeuge bringe ich in empfehlende Erinnerung und sind namentlich stets vorrathlg: verschiedene Gattungen von Pflügen, Malz- schrotmühlen, ganz von Eisen, Viehent- blähungsröhren, Bnllennasenrmge, et« ferne Halbjoche, Hahn'sche HaushaltUltgs waaaen, wozu kein Gewicht nöthig ist, Na- senstechschippcher, Sieger'fthe Wiesenbeile, Raupenscheeren, Barnnrrnden- kratzen re. Der Vereinscassier Dauernheim. 675) Meinen geehrten Kunden diene hiermit zur Nachricht, daß ich mit einer Auswahl von fei- 161 671) Der Unterzeichnete wohnt gegenwärtig bei Frau Stadtgerichtsaffeffor Limperts Wittwe auf dem Asterweg. C. Fuhr, Advocat. 634) Zn Gimbenverzierungen für Damenkleider, Gimbenborden für Möbel, feinen Borden für Herni-Röcke, wie überhaupt in allen Gattungen von Borden, Haargeflechten, Schellenzügen, Fran- gen, Quasten, Korteln rc. empfiehlt sich P. A. Steup, Posamentier, wohnhaft bei Hrn. Schwalb an der Stadtpforte. 617) Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich mich als Steindeckermeister dahier etablirt habe. Durch prompte und reelle Arbeit werde ich mir stets die Zufriedenheit meiner verehrten Kunde» zu erhalten suchen und bitte mich mit zahlreichem Zuspruch zu beehren. Meine Wohnung ist bis jetzt noch in meinem älterlichen Hause Lit. C. .A8 153. Christian Schwalb. 666) Hierdurch habe ich die Ehre, dem geäußerten Wunsche der Interessenten entsprechend anzuzeigen, daß der für Rechnung des Herrn C. Stein nach Mexico bestellte, Schwarzische Dampf- Melasse - Distillir - Apparat, womit täglich 60 Obm (oder 8400 Quart) Melasse, zur Rumfabrication abdistillirt werden sollen, fertig ist und zur geneigten Ansicht einige Tage in meiner Werkstätte bereit dasteht. Gießen den 18. April 1845. C. L. Kirsch, Kupferschmied - Meister. 648) Es wünscht Jemand, der schon einige Vorkenntnisse in der französischen Sprache besitzt, in dieser Sprache sich weiter auszubilden, und sucht dcßbalb einen tüchtigen Privatlehrcr. Näheres in der Exped. d. Bltts. 635) Da der, nach dem neuesten Geschmack, auf 5 Federn ruhende, neueHeichenwage der Schuhmacher -Zunft nunmehr fertig ist, so verfehlet man nicht, einem verehrten Publikum dies ergebenst bekannt zu macken; mit dem Bemerken, daß derselbe mit einer schwarzen, bei jugendlichen Personen mit einer weißen Glas- und bei Fackel-Begräbnissen mit einer goldenen Krone abgegeben werden kann. Hierauf Reflectirende wollen sich an den Zunftmeister Georg Junker Lite. C. 17. wenden Gießen den 13. April 1845. Frischbacken. Sonntag den 20. April. Christian Löber in der Neustadt. Balthasar Wallenfels an der Wcttergaffe. Conrad Kempf auf dem Seltersweg. Moritz Wallenfels Wittwe am Wallthor. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 20. April. Morgen»: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Kopulirt. Den 15. April. Konrad Philipp Martin Karl Flett, Bürger und Schuhmachermeister dahier, deS verstorbenen hiefigen Bürgers und SchuhmachermeisterS, Adolph Flett, ehelicher Sohn; und Marie Christine Kreiling, des hiefigen Bürgers und Fuhrmanns, Wilhelm Kreiling, eheliche Tochter. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche bei sorgt Kirchcnralh Dr. Engel. Angekommene und abgereiste Fremden vom 15. bis 17. April 1845. I n den Gasthäusern. Im Einhorn -. Hrn. Reut. Muspratt v. Liverpool u. Lehmann v. Münster. Hr. Kauf, Lieutn v. Caffel. Hr. Gans, Partie, v Offenbach. Hr. Glöckner, Privatm. v. Mannheim. Hr. Binder, Kaufm. v. Coblenz Hrn. Stud. jur. Oecksler u. Lippet v. Mainz. Hr. Cauhr, Fabrik, v Homberg. Hrn. Kfl. Erlanger o. Frankfurt, Bvrremann v Barmen, Kahn u. Rommel v. Mainz Hr. Körner, Stent, v. Lübeck. Hr. Glosmann, Doet. v. Caffel. Hr. Schmelz, Privatm. v Frankfurt. Hr. Lachs, Stent v. Halberstadt. Hrn. Kfl. Stumpf v. Mainz, Honnax v. Mannheim, Lochner v. Berlin u. Druller v. Offenbach. Im Rappen: Hr. Roßhirt, Dr. jur. v. Frankfurt. Hrn. Kfl. Schramm v. Offenbach, Müller v. Weilburg u. Glückauf v. Lengsfeld. Hr. Thiersch, Prof. v. Marburg. Hr. Brühl, Apoth. v. Rödelheim. Hr. Nimerpos, Stud. v. Gießen. Frl. v. Schenck v. Frohnhausen. Hr. Prinz, Stud. v. Siegen. Hrn. Pfarr. Bichmann v. Lich u. Wahl v. Ruppertsburg. Hrn. Kfl. Merle v. Bremen, Hammel v. Offenbach, Wiegand v. Mannheim u. Hirsch v. Hanau. Hrn. Stud Chem. Mein v. Mühlhausen u. Minponbaulen v. Marburg. Hrn. Kfl. Schmitt v. Bremen u. Kraft v. Münster. Im Prinz Carl: Hr. Boos, Geschäftsm. v. Gladenbach. Hr. Schmitt, Kaufm. v. Frankfurt. Hr. Steinberger, Arzt v. Romrod. Jungfer Weiß v. Liederbach. Hr. Waldeck, Stud. v. Corbach. Hrn. Handelsl. Katz v. Altenkirchen, Kaufmann v. Niedergleen u. Rosenthal v. Niederweidbach. Hr. Rullmann, Privatm. v. Ortenberg. Hr. Mangold, Drechsl. v. Braunfels Hr. Kröninger, Bauaufseh. v. Altenburg Hr. HieronpmuS, Privatm. v. Butzbach. im Hirsch: Hrn. Fuhr!. Klingelhöfer v. Eckelshausen, Finkernagel v. Seibertenrod u. Fischbach v. Mornshausen. Hr. Werner, Bote v. Gladenbach. Hr. Schmitt, Geschäftsm. v. Sarlouis. Im Darmstaedter Haus: Hr. Caspari, Ortsemneh. v. Laubach. Hr. Gerenfeld, Apoth. v. Breslau. Hr. Höstier, Reisend, v. Damm. Hrn. Geschäfts!. Gimbel v. Odenhau- 's« den Privathäusern. Bei Fr. Hofger.-R. Langsdorf: Fr. Christ v. Echzell.- Bei Hrn. Geh. Med -R. Dr. v. Rügen: Ir. Herold, Affeff. v Trier u. Frl. Zimmermann v. Darmstadt. — Bei Fr. Forstrentmeist. Schott: Hr. Klingelhofer, Affeff. v. Alsfeld.— Bei Srn Stud. Bopp: Hr Bartel, Stud. v. Mommern- he m - Fr. Borngeffer: Fr. Kreisförst. Bauer v. Bermoll. — Bei Hrn. Darb. Gravclms : Hr. Faber, Gpmn. v. Romrod — Bei Hrn. Criminalr. Hopfner: Frl. v. Schenck v Rülfenrod. — Bei Hrn. Act Euler: Fr. Pfarr. Fuhr v Felda. - Bei Hrn. Glaser Fillmann ^>ngfer Balser v Lich. — Bei Hrn. Dr. Mettenheimer: Hr. Mettenheimer, Kaufm. v. Frankfurt. - Bei Hrn. Kaufm. Hast: Hr. Görtz, Kaufm. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Stud. Fetth. Hr. Wämser, Santo, v. Bauschheem. — Bee Hrn. Wirth Bramm: Hr. Heilmann, Schrein, v. Garbenteich, Hr. Hopsner, Comm. v. Großerda u. Jungfer Haas v. Elberfeld. 162 bansen. Schul v. Battenberg, Schäfer v Göttingen u. Pei« ler v Ba"enftld. Hrn. Fuhrl. Achebach v. Hattenrod u. Müller v Wetzlar. Hrn. Handelst. Stern v. Gedern u. Arnstein v. Laubach. Hr. Hahmsitz, Kaufm. v. Antwerpen, ärn ßkfdmftäl Faller v. Breidenbach, Becker v. Riederoh. Lu Zdemann v. Friedewald. Jungfer Moll v. Göttin- gen. Hr. Reichhardt, Scrib. v. Gießen. l,n Stern: Hr. Klein, Handelsm. v. Glashütte. Hr. Gaul, Kelln, v. Frankfurt Hr. Stein, Tapez. ,v. Hanau. Lrn. Musik. Ort v- Amöneburg, Swol», Bell», Sebmi, Pav'ir, Raleri, Antoniazzi, Cararelli u. Marco v. Parma. Hr. Bachmann, Fabrik, v. Cassel. Jungfer Rudolph v. Hirschfeld. Hr. Krömmelbein, Fuhrm. v. Sachsenberg. Hr. Heinemann /Geschäftsm. v. Engelthal. Jungfer Bruhl v. Biedenkopf. Neue Rcchenfchafts-Berichte und Prüfungsprotocolle, LectionLplan- nebst Beilagen, SchulversLumnißlisten, Zeugnisse über nicht S att gchabt- Schulversäumnisse Tagebücher und Diateno-rze.chn.sse für Feldge- schworne sind »orrathig und zu haben D. Brühl I. am Canzleiberg Lit. B. Uf 1. in Gießen. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.