sa cht- u. Victualicnpreise zu Gießen vom 18. bis 25. Oktober. 1845 Jtn^cig^blatt fnr die Stadt und den Kreis Gießen Samstag den IS. October 18TZ 1 l 1 1 Fleischtaxe. Pfund gutes Ochsenfleisch . - • „ Äuhfleisch...... „ Rindfleisch..... „ Kalbfleisch..... fr. 11 9 9 8 ps- 2 2 z Anm. Die Zu. gaben dürfen in weiter nichts, als inSleifch von derselben Gattung bekleben, u. ttvar Brodtaxe. 2 Pf. ordinäres Brod, j Gersten-und : " " " i 4 Kornmehl bestehend b ,, „ n J 2 Pf. gemischtes Brod, mf , Walzen- und * " " " | | Kornmehl bestehend fr. 6 12 18 6 13 Pf- 3 2 1 „ Schweinefleisch . . ■ . 10 9 12 16 2 3 aukioPfd.Fleisch 20 1 1 1 1 ,, Hammelfleisch gemästet „ Leberwurst..... „ Bratwurst..... nicht mcbralsan- dcrtbaldPtd.u.s. w. nach >drov°r< " Lth. Wafferweck..... 44 « Milchbrod..... 1 1 1 1 1 „ Schwartemagen . • . 15 lion, welches auf 1 Marktpreise. — 1 „ Blutwurst...... 12 Pfd. Nlchlvöüig 5 1 Maas Milch ........... 6 - . I „ gemischte Wurst . . 8 _ 8otl) ausmacht. 1 Pfund Butter........ • 18 — 1 „ geräucherter Speck . . . 20 _ Äöpfc, Futzc, Gc- auch......... 19 — 3 „ Schinken...... 17 _ raub, wie auch die .3 Handkäse............ 4 — 1 „ Dörrfleisch ..... 15 _ ganzblurigen und 7 Eher............ 8 — „ Rindsfett...... 16 — nichtgcnictzbaren 1 Pfund Waizenmchl ........ 6 — 1 „ Hammelsfett..... 16 — L>!ückcvom Hals, 1 n grob geichälte Gerste..... 4 — 1 „ Schweineschmalz, ausgelas- — sind von der Zu- 1 ii klein geschälte Gerste...... 8 — sencö . . ... 19 — gäbe gänzlich aus- 1 „ desgleichen, unausgelassen 19 — geschlossen. 1 Fruchtpreife. Städte G emäS Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Friedberg..... Gießen ..... Grünberg..... Marburg..... Wetzlar..... das Malter das Malter das Malter daö Mött der Scheffel Pf. fl. fr. 200 12 — 200 11 - — 11 - - 7 17 90 - Pf.! fl- fr- 180 9 45 200 8 45 — 8 15 -1 5 32 84 4 1 165 72 fl. fr. 6 50 5 10 6 10 4 12 Pf. fl- kr. - 3 30 — 3 50 — 3 — - 3 28 50 — — Pf- fl- 8 5 fr. 32 Pst- fl. 8 kr. 32 Besondere Bekanntmachung. B e k a n n L m er ch m n g. In dcr am 22. September 1. Z. dabicr abgebaltenen Hauptver,ammlung der tm Jahr 1834 für die Kreise Gießen und Grimberg begründeten Spar- und Leihkasse wurde die Rechnung über die Verwaltung des Jahres 1841 statutengemäß abgeschlossen, deren Ergebnisse in nachstehender Ucberstcht dem Publikum vorgelcgl werden: A. Das Aetiv Vermögen beträgt: „ „„, 1) an Cassevorrath • ^^02 ss. 53 fr. 2) an Kapitalien, welche von 3467 Debitoren, also durchsclmittlich mit 55 fl. von einem Einzelnen verschuldet und mit 5°/0 verzinßt werden . 190,332 ,, lo „ 3) an ausstehenden, aber noch nicht fälligen Stückzinstn . • • 5057 „ 12 ,, 4) an Jahreszinsen, welche zwar fällig, aber nicht bezahlt worden sind . 40a „ 08 „ ' Summe 202,097 fl. 28 fr. B. Das Passiv Vermögen beträgt: 4) an Einlagen, welche von 1571 Kreditoren zur Kasse gegeben worden und von dieser mit 3'/3% verzinßt werden und zwar: 432 a) an Kapitalteil nach §. 43. der Satuten . 7398 fl. 50 fri b) an unverzinslichen Kapitalien ..... 1004 „ — „ c) an Ersparniß-Kapitalien 187,736 ,, 29 ,, 2) an fälligen, aber von den Gläubigern noch nicht empfangenen Zinsen 85 „ 33 ,, 3) an Reservefond . 5872 „ 36 „ Summe 202,097 fl. 28 fr. An Ersparniß-Capitalien sind zur Vereiuskasse eingezahtt: Zadl der ~ Kreditoren. öunnnE1 Im Durchschnitt. 1) von öffentlichen Dienern ..... 108 20,500.fl. — fr. 189 fl. 48.fr. 2) von Künstlern, Professiouisten und Landwirthen 290 59,950 ,, — ,, 206 ,, 42 „ 3) von Kuratoren Minderjähriger, Abwesender rc. und von Eltern für ihre Kinder ..... 380 30,510 „ — „ 80 „ 18 „ 4) von Rechnern für Privat-Unterstützungs-Vereine 11 1400 „ — „ 127 „ 18 „ 5) von Dienstboten und zwar: a) von männlichen Dienstboten . 205 20,900 „ — „ 102 ,, n b) von weiblichen Dienstboten 561 54,476 „ 29 „ 97 „ 06 „ Summe 1555 187,736 fl, 29 fr. 120 fl. 48 fr. Eine Vergleichung mit der Nachweisung für das Jahr 1843 ergibt,^ daß dte Summe der ausgeliehenen Kapitalien um 18,549 fl. 34 fr. und die Summe der eingelegten Kapitalien um 19,108 fl. 27 fr., sowie die Zahl der Debitoren mit 169, die Zahl der Einleger aber mit 59 im Jahr 1844 sich vermehrt hat. — An Prämien für Dienstboten und an Beiträgen zur Unterhaltung der in 26 Gemeinden errichteten Industrieschulen, die durchschnittlich von 1190 Kindern besucht werden, wurden im Jabr 1844 711 fl. 06 fr. bezahlt, dennoch bat sich der Reservefond um 1096 fl. 36 fr. vermehrt und am Ende des Jahrs 1844 5872 fl. 36 fr. betragen. Gießen den 12. October 1845. Versteigerungen. 1556) Montag den 10. November d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause eine goldene Uhr und eine Parthie Bücher und Musifalien, welche Gegenstände sämmtlich dem Factor Drugulin aus Leipzig gehören, gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen, den 2. September 1845. Gr. Hess. Stadtgericht das. I. E. d. St. Haberforu. 1742) Die Fertigung einer Doppelrhüre in die Stadtfirche soll Montag den 20. d. M., Morgens 11 Uhr, auf dem Rathhaus versteigert werden, und fönnen Voranschläge und Zeichnung daselbst vorher eingesehen werden; die Schreinerarbeit hierzu ist veranschlagt zu 27 fl. 42 fr. Schlosserarbeit, veranschl. zu 21 „ 30 „ Sattler- und Tapezierarbeit, ver- \ anschlagt zu . . . 18 „ — „ BZeißbinderarbeit, veranschlagt zu 7 „ 52 „ Gießen den 14. October 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. Der Vorstand des Vereins. __ 1741) Arbeitsversteigerung tu den Gießer Stadwaldungen für das Jahr 1846. Der Holzbauer- und Setzerlohn, sowie die Kulturarbeiten für die 5 Schutzbezirfe der Gießer Stadtwaldungen, ferner Erdarbeiten daselbst, veranschl. zu 636 fl. 24 fr. Kdaussirarbeit, ,, „ 35 „ — ,, Fertigung von 5 Durchlässen, „ 141 „ 10 „ Fertigung von 2850 laufenden Klaftern Gräben soll Donnerstag den 23. October, Morgens 9 Uhr, auf dem hiesigen Rathbaus versteigert werden. Gießen den 14. October 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1754) Die Herstellung des Hohleichwegs, zunächst des Neumüblwehrs, wobei der Fuhrlohn zu . . . 76 fl. der Steinbrecherlohn zu . . 7 ,, Handarbeit zu . ... 7 ,, veranschlagt ist, soll Montag den 20. d. M., Morgens 10 Uhr, auf dem Rathhaus versteigert werden. Gießen den 14. October 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 433 1778) Donnerstag den 23. d. M-, Morgens 10 Uhr, wird auf diesigem Rathhaus Planirarbeit, im Vor« anschlag zu . . . . 83 fl. 20 fr. sowie Fuhrlohn . . . . 43 ,, 30 ,, an die Wenigstnehmenden versteigert. Gießen den 15. Octobcr 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1777) Montag den 20. d. M., Morgens 10 Ubr, wird aus hiesigem Rathbaus die Herstellung mehrerer Holzställe in der Mädchenschule, wozu die Schreiuerarbeit zu . . 37 fl. 30 fr. und die Schlosscrarbeit zu . 10 „ 24 „ veranschlagt ist, an die Weuigstnebmenden versteigert. Gießen den 15. Octobcr 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1776) Samstag den 18. d. M., Nachmittags 2 Ubr, werden an dem Neustädterthor altes Bauholz, bei der Labnbrückenbaustelle Weidengebölz und bei dem Obcrmüblwebr Zimmcrspäne und Eichenbauholzabfälle an die Mcistbierenden versteigert und ist die Zusammenfunft vor dem Neustädterthor bestimmt. Gießen den 16. October 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1743) Die Lieferung eines Ofens für das Laboratorium der Realschule, sowie Schreinerarbeit daselbst soll Montag den 20. d. M., Morgens 11 Uhr, auf hiesigem Nachhaus an die Wenigstnchmenden verOigert werden. Gießen den 14. October 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 1764) Versteigerung von Bauarbeiten. Die zur Anlegung einer Dunggrube und zur Anfertigung von Gossenpflaster in dem Pfarrhofe zu Hermaunstein, sowie zur Planirung und Cbaussi- rung des Hofs daselbst erforderlichen Arbeiten, veranschlagt zu 130 fl., werden Mittwoch den 22. October d. I., des Morgens um 10 Uhr, in dem Hause des Wirths Schäfer daselbst, unter den vor der Versteigerung befannt gemacht werdenden Bedingungen, an die Wenigstfordcrnden öffentlich versteigert. Gießen den 15. October 1845. Der Gr. Provinzialbaumeister Müller. 1745) Montag den 20. d. M., Morgens 10 Uhr, soll die in Dachdeckerarbeit bestehende Reparatur an der Kirche dahier auf der Bürgermeisterei an den Wenigstnehmende versteigert werden Großenlinden den 13. October 1845. Der Bürgermeister __Menges. Feilgeboren. Ä 1763) Mein Wein Lager in nachbe- uannten Sorten bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung, als: .Gimmeldinger 1842r, ’ Forster 1835r, Deidesheimer 1842r, Laubenheimer 1827r, Rüdesheimer 1842r, Johannisberger 181 Ir, Hochheimer 1835r, Bordeaux-EstepLe, Bordeaux-Mcdoc, Malaga, Madera, deutschen und französischen Champagner. L. JabrciS. 1767) Neu angekommen Mousselines de laine, in neuesten Pariser Genres, Napolitaines, Orleans, Terneau, Möbelkattune, welche ich des billigen Preises und geschmackvollen Desseins besonders cmpschlen kann, sowie eine bedeutende Partbie Druckkattune, welche, um schnell damit aufzuräumen, bedeutend unter den bisher angezeigten Preisen abgegeben werden, sowie mein Lager in allen möglichen Mauufactur- Waaren, empfehle ich einem geehrten Publikum heftens. Jacob Kfm. Worms Wttw. Kirchenplatz Lit. A. Nr. 13. 1765) Unterzcichneter empfiehlt sich in allen Sorten Herrn- und Damen-Hosen, Herrn- und Damen-Jacke», Damentüchern, Damenhauben, Pa- latinS, Kinderfleidern, Mantelnetzen, Pelzüberwürfen, Kinderhaubcn, Menotten, Stauchen, in allen Sorten Litzen-, Filz- und Bändel-Schuhen u. s. w. zu den billigsten Fabrikpreisen. C. Wusetzky, Strumpfwirfer Lit. D. *45 177 in der Marktstraße. 1772) Wollene und baumwolleneue Wämse, alle Sorten Unterhosen, sowie Winterschuhe für Herren, Damen und Kinder empfehlen zu den billigsten Preisen G e b r. Landauer. 1775) Ein Mackischer Kochofen stehl wegen Mangels an Raum billig zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeb. d. Bltts. 434 1766) Von nachstehenden, in ihren Wirkungen ganz erprobten Artikeln befindet sich bei Endeögenanntem alleiniges Lager: Aromatisches Kräuteröl, zum Wachstbum und zur Verschönerung der Haare. Preis pro Flacon % Rthlr. Poudre de Chine von Vilain. Kr Comp. in Paris, unschädliches und untrügliches Mittel, grauen Haaren eine schöne natürliche schwarze oder braune Farbe zu geben. Zn ganzen und halben Flaschen zu l‘/3 und 73 Rthlr. JExtrait de Circassie, ein vielfach erprobtes Schönheitsmittel, durch dessen Anwendung die Haut ein zartes Weiß und vorzügliche Frische, Glanz und Weichheit erhält. Das Flacon % Rthlr. Pariser Zahnperlen, sicheres Mittel, Kindern das Zahnen außerordentlich zu erleichtern. Das Etui 1 Rthlr. .«Pariser Zahnkitt, vortreffliches Mittel, zur Erbaltung schadhafter und Hobler Zähne. Auf die leichteste Weise kann man damit jeden hohlen Zahn schmerzlos auskitten und denselben gleich gesunden Zähnen auf lange Jahre erhalten. Das Etuis 1 Rthlr. Feinste englische Zahn- Tinktur, zur schnellen Heilung des erschlafften Zahnfleisches,, und zur vorzüglichen Eonservirung der Zähne, da«^ bei als feines Mund-Parfüm besonders empfeh- lenswerth. Das Flacon a/3 Rthlr. Feinstes englisches Zahnpulver, vorzüglichstes Mittel zum Putzen der Zähne, um nach kurzem Gebrauch blendend weiße Zähne zu erhalten. Die Schachtel zu % Rthlr. AecMe lAhven-Pomade, um ineinem Monate Kopfhaare, Schnurrbärte und Backenbärte herauszutreiben. Zn ganzen und halben Tiegeln zu 1 und % Rthlr. Ananaspomade, unübertreffliches feinstes Haarparfüm, zur Verschönerung und zum Wachstbum der Haare, der Topf % Rtblr. Vegetabilische Haartinctur, ganz einfaches unschädliches Mittel, grauen Haaren iu kürzester Zeit eine schöne dunkle Farbe zu geben. Die Flasche 1 Rthlr.___ A e ch t e n g 1 i s eh e s CieSiör-Oel 9 durch dessen Anwendung alle orgaichchen Theile des Ohres ungemein gestärkt werden, das Trommelfell seine natürliche Spannung wieder erkält und dadurch die Haitbörigkeit bald sicher geheilt wird. Das Flacon 1 % Rthlr. Feinster Wiener - Bart - Creme, um Schnurr- und Backenbärten die schönste Dressur und dabei die feinste Geschmeidigkeit zu geben. Das Flacon x/3 Rtblr. Keine Hühneraugen mehr! unfehlbares Mittel, um Hübneraugen in kürzester Zeit auf ganz schmerzlose Weise sofort auszurolten. Die Schachtel % Rthlr. Wanzentod, zur augenblicklichen Ausrottung der Wanzen und ihrer Brut. Das Glas V3 Rthlr. Electricitäts-Ableiter, ein neuerfundenes vorzügliches Mittel, um das überflüssige Fluidum auö dem menschlichen Körper abznleiten, und desbalb ein stcheres Heilmittel gegen Rheumatismus, Reißen, Gicht re. Das Stück y3 Rthlr. Carl Frech. 1771) Zur gefällige» Beachtung Mein Lager in Uhren, Gold- und Silber« waaren, welches wieder auf's reichhaltigste assor- tirt ist, bringe ich hiermit in empfehlende Emnne- rung, sowie Brillen, Lorgnetten, Thermometer und alle in dieses Fach einschlagenve Artikel. Z. Hanau, Uhrmacher und Goldarbeiter. 1759) Ein 5/4 und 4 Ruthen haltender Acker, in der Schwarzlach am Sandfeld gelegen, ist aus freier Hand zu verkaufen oder aus drei Jahre zu verleihen; ferner sind 2 Kühe zu verkaufen bei Justus Schieffer. 1757) Bei Thorschreiber Herbert am Sel- tersthor sind ganz feine Baumwollwalten zu billigem Preise zu verkaufen. Gießen den 16. October 1845. 1761) Eine alte und eine junge Ziege im ersten Jahre, stehen zu verkaufen in Lit. C. M, 104. an der Löwengaffe. Hierzu eine Beilage. 1756) Ein gewölbter Keller ist zu vermieden ■ 1676) Das bisber von Herrn Regiernngsratb Eckstein in der Engelapotbckc bewobnte Logis ist mit Ausnahme zweier Hinterstuben an eine kleinere Familie zu vermiethcn und den 1. November zu beziehen. , 1727) In dem Trapp'schen Hause int zweiten Stock vor dem Walltbor ist eine Wobnuug zu vermietben, bestehend aus 3 geräumigen Zim- niern und einem kleinen Cabinet, Kücke, Vorratbs- Kammer, Mägdekammer, Holzstall, verschließbarem Keller und Milgebrauch der Waschküche; auf verlangen kau" im 3. Stock ein Zimmer abgegeben werden und ist sogleich beziehbar. 1760) Das Logis in dem untersten Stock der Neubauer'schen Stiftung, welches früher von Frau Professor Rumpf bewobut wurde, soll vermic- tbet werden. Lusttrageude können sich bei dem Cu- rator, Hofgcrichtsadvocat Dornseiff melden. 1769) Zwei möblirte Zimmer mit Kabinct und Sopba sind zu vermietben auf dem neuen Weg bei Schubmacher Becker Lit. it. 145.__________ Lit. A 190 auf dem Kircheuplatz. 1752) Lit. if. jVS 11 ist eine möblirte Stube zu vermietben. 1758) Lit. C. 37 auf dem Seltcrsweg ist eine möblirte Stube an einen soliden Herrn zu vermietben. 81 1773) Ein möblirtes Zimmer nebst Kabinet ist zu vermietben Lit. D. ./Ve 99 in der Neustadt. 1762) Zn dem Nebenbau meines Hauses vor dem Walltbor sind zwei möblirte Zimmer, das eine mit Cabinet, zu vermietben. Binz er. 17511 Au eine Familie ist eine Wobnung zu vermutben, nebst Stallung und Mistestätte; auch können zwei Arbeiter bei mir Schlafstätte bekommen. L K r a u S k o p f, Lit. C 125 in der kleinen Löwcngaffe. 1369) Zn meinem Hause nabe am Kanzleiberg sind zwei gut möblirte Stuben mit Kabinct und Sopba auf das nächste Semester zu vcr- mietbeu. Zob. K. Vrübl II. M «A des Anzeigeblatts für die Stadt und den Kreis Gießen '--------“ Zu Urmietben. Vermischte Nachrichten. Rechnen-Schule für Handwerker zu Gießen. Unter Beruquabme auf das, in jVS 80. dieses Auzeigeblattes publicirte. Regulativ über bte Prü- funa der Baubandwerkcr werden die dabei Betbeiligten darauf aufmerksam gemacht, daß ihnen die von per kiesigen Localsection des Gr. Gewerb-Vereins gegründete Rechnen-Schule für Handwerker, in ibrer dermaliaen verbesserten Einrichtung und im Verein mit der ebenfalls von besagter Seetion abhängigen Zeichnen-Schule für Handwerker, die beste Gelegenheit darbietet, sich die zum Bestehen jener Prüfung erforderlichen Kenntnisse anzueignen. — Der Unterricht in der Zeichnungsschnle bat bis jetzt ununterbrochenen Fortgang g'babt. Der Unterricht in der Arithmetik, im Berechnen von Flächen und Körpern, nebst der Anleitung zur Aufstellung von Voraiischlägen ic. beginnt wieder in der nächsten Woche und wollen sich diejenigen, welche an diesem Unterricht Theil zu nehmen gesonnen sind, kommenden Montag den 20. l. M. bei fcfm Gchßln n™ 5^"Ocwbe?^45.b «nm^den beg ^ot algewefb^eteinä daselbst. 1713) Berlinische Lebens-Versichcrungs-Gesellschast. Die Allerhöchst privileairte Berlinische Lebens-Versicherungs-Gesellschaft, garantirt durch ein Actien-Kapital von einer Million Thaler Preußisch Courant und der Ober-Aufsicht eines Königlichen Kommiffarius unterworfen, gewährt den Versicherten die besondere Bequemlichkeit: , . 1) die Policen nach Gefallen an deren Znbaber (au porteur) oder an den künftig sich legitimirenden Eiqentbümer derselben zahlbar auszustcllen; t , 2) die Prämien für lebenslängliche Versicherungen nach freier Wahl in jährlichen, halb- oder vierteljährlichen Terminen entrichten zu dürfen, und bietet zugleich eine große Anzahl der verschiedensten Versichernngsarten zur Auswahl dar, von denen hier vorzugsweise nur diejenige erwähnt wird, durch welche der Versicherte das Recht erwirbt. das Kapital nach Ablauf bestimmter Zähre selbst zu erheben, oder wenn er früh stirbt, cs feinen Erben oder einer von ihm näher bestimmten Person dergestalt zu hinterlassen, daß sie es an dem Verfalltermine statt seiner erheben kann. (Sparkassen-Versichcrung.) 436 Der heutig Zustand der Gesellschaft zeigt 3663 Personen versichert mit Sechs Millionen und 703,36« Thalern, und durch Todesfälle in diesem Jahre eingebüßtc 59 Personen mit 47,300Tbalern. Das Vermögen der Anstalt ist circa Eine Million und 900,000 Thaler- — Der für 1840 erklärte Ueberschuß betrug 21% pro Cent auf die in jenem Jahre von den lebenslänglich Versicherten eingezablten Prämien und ist mit % Antbeil denselben zurück erstattet worden. Die Formulare zu den Versicherungs-Anträgen, so wie erläuternde Programme sind theils bei der Gesellschaft selbst (Spandauer Straße jVS 29.), theils bei deren Agenten unentgeldlich zu haben. Berlin, den 1. September 1845. Lobeck, General - Agent der Berlinischen,Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. Vorstehende Bekanntmachung bringe ich hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, mit dem ergebenen Bemerken, daß Geschäfts-Programme bei mir unentgeldlich ausgegeben werden., Gießen dHn 30.'September 1815. J°h Bal th. Roll, , . - Agent der Berlinischen Lebens-Versicherungs-Gesellschaft. 1870) Wohnungs-Veränderung. Einem geehrten Publikum zeige ich hiermit er- gebenst an, daß ich mein bisher bei Herrn Bäckermeister Hellmold auf dem neuen Wege bewohntes Logis nunmehr verlassen und das bei Herrn Fr. Zimmer auf dem Seltersweg bezogen habe. I. Hanan, Uhrmacher & Goldarbeiter. 1768) Unterzeichneter erlaubt sich zu bemerken, daß der von ihm gefertigte Patent-Flügel unwiderruflich den 3. November d. I. unter polizeilicher Aufsicht im Russischen Hofe dabier ausgespielt wird, und empfiehlt noch Loose zu geneigter Abnahme. Gießen den 16. October 1845. Pb. Heinbach, Instrumentenmacher. 1755) Am verflossenen Gießer Jahrmarkt, als den 8. October, ist ein halbjähriges weißes Bick- schwein entlaufen. Derjenige, welchem es zugelaufen sein sollte, wird gebeten, gegen eine Vergütung dem Herrn Bürgermeister zu Fellingshausen Nachricht davon zu geben.Waldi cbmidt. 1753) ES wünsibt Jemand einen Kochofen zu leihen. Wer? sagt Ausgeber d. Bltts. 1780) Bei günstiger Witterung ist Morgen Sonntag den 19. October auf dem Hardthofe anzutiessen. 1774) Sonntag den 19. October findet Entrve-Ball im Buschischen Garten-Saale Statt. Frischbacken. Sonntag den 19. October. Christian Wallenfels in der Wallthorstraße. Heinrich Noll im Stern. Balthasar Noll in der Neustadt Franz Lampus in der Löwengasse, Kirchliche 'Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Den 19. Oct ober Morgens.: Kircheurath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Beerdigt. Den 15 October. Negine Konradinc Elisabcthe Fader, des hiesigen Burgers und Maurers, Konrad Balthasar Karl Julius Faber, Ehefrau, geborne Rinn, alt 28 I. 8 M. 6 T., gestorben den 14. October. Die Pfarrgeschäfte m Der nächsten Woche be- sorgt Kirchenralh Dr. Engel_________________ Mannheim. Hr. Laubus, Archit. v. Fulda. Hr. Bartin, v. Cöln In den Privathäusean. Bei Hrn. Domänend. Dauernheim: Hr. Georgi, Oecon. v. Rodheim. — Bei Hrn. Leinw. Wagner: Fr. Wißmann v. Allendorf. — Bei Hrn. Kreisr.-Geh. Reifenberg: Hr. Gcrlach, Lehr, v Bellersheim. — Bei Hrn. Hofger.Advoc. Wetzler: Fr. Lehr. Bauer v. Friedberg — Bei Frl. Windecker : Frl. Jäger v. Frankfurt. — Bei Hrn Hofger.-Secr. Krug: Frl. Stammler v. Alsfeld. — Bei Hrn. Apoth. Dr Witte: Hr. Lembke, Crimin-Ger.-Secr. ».Darmstadt.— Bei Jungfer Hessig: Fr. Uttner v Frankfurt. — Bei Hrn. Sodemeist. Zeller: Frl Vogel ». Fulda. — Bei Fr. Feldw. Kämmerer: Jungfer Vogel v. Semmt. — Bei Fr. Äamm.- Secret. Schmidt: Hr. Rudolphi, Access, v. Büdingen. — Bei Hrn. Hofger-Ped. Schwalb: Hr. Feldmann, Kaufm. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Schneiderin. Volz: Fr. Volz v. Lich. — Bei Hrn. Weinh. Aßmus: Hr. Fröhlich, Landricht. v. Gladenbach. — Bei Hrn. Hofger.-Adv Franck: Hr. Franck, Hammerbes. v. Rettighansen. — Bei Hrn. Mefferschm. Sartorius: Hr Hcrle, Säckl. v. Breslau — Bei Hrn. Kreisr. Gvldmann: Hr. Koch, Privatm. v. Vöhl. — Angekommene und abgereiste Fremden vom 14. bis 10. Oktober 1ö45. . Advoc ». Berlin. Hrn. Rent. Mühlheim m. Bedien, v. London u. Knopfmacher in. Bedien, v. Bordeaux. Hr Hubert, Fabrik, v. Eltville Hr. Freiherr v. Thurmann m. Fam. u. Bedien., Gutsbes. v. Metz. Hr. von der Lochau, Hauptm. v. Potsdam. Hr. Haruschke, Lieutn. v. Breslau. Hr. Paulus, Bergm. v. Fürstenberg. Hr. Leopold, Kaufm. I» den Gasthäusern. Im Kaj>ren: Hr. Maddrell, Rent v. London. Hr. Schmidt, Kaufm. v. Crefeld. Hr. Rudolph, Chem. v. Cassel. Hr. Hofmann, Lanbstallm. u Hr. Wüst, Äediz.-R. v Darmstadt. Hrn. Stud. Diegel v. Neuulrichstein u Vonderweid v. Gießen. Hr. Eigenbrod, Pfarr. v. Dauernheim. Hr. Mertens, Oecon. v. München. Hrn. Kfl. Frembel u. Grüneberg v. Frankfurt. Hrn. Stud. Berger v. Worms u. Maus v Marburg. Fr. Fürstin v. Wittgenstein m. Fam. u. Bedien v. Berleburg. Frl. Sartorius v. Gladenbach. Hr. v. Zabawskp, Lieutn. v. Mainz. Fr. Carras v. Berlin. Hr. Schmitt, Pfarr v. Mainz. Hrn. Kfl Busch v. Cassel, Meper v. Hamburg, Meißen v. Frankfurt, Gallo v. Mainz, Boden u. Heinsohn v. Bremen. Im Einhorn: Hr. Freiherr'v. Birnstein m. Fam. u. Bedien., Gutsbes. v. Wien. Hrn. Privatl. Langmuth v. Bonn n. Dpckes v. Heidelberg. Hrn Kfl. Rüting v Cassel, Semling v. Elberfeld, Häuser v. Coblenz, Pastor v. Cöln, Zellert v. Verde, Bomas v. Pforzheim, Löwer v. Fulda, Leo v. Zelle u Lotters v. Frankfurt Hr. Dittmar, Lieutn. v. Coblenz. Hr. Joanvahs, Just.-Bcamt. v. Wetzlar. Hr. Oeser, Dec. v. Londorf. Hr. Hock, Dr. jur. v. Frankfurt. Hr Crevenz m. Bedien., Capit. v. Paris. Hr. Krekor, Prof. v. Bern. Hr. Freiherr v. Rcventlow m. Bedien., Rent. v Quedlinburg. Fr. Weiland v. Heidelberg. Hrn. Kfl. Albrecht v. Frankfurt, Äallauf v. Bremen u. Herold v. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.