Anzcigcblatt für -ie Stadt und den Kreis Gießen Samstag den 12. April IMS Frucht- u. Victualienpreise zu Gießen vom 12. bis 19. April 1845 jpf. pf> ; 3 Pf. gemischtes Brod 2 2 2 Lth. 1 Frachtpreise. Gießen den 9. April 1845. 1 1 6 5 4 8 4 6 2 4 6 6 15 16 4 4 1 1 t 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 fr. 11 9 8 7 11 9 12 15 16 11 7 24 20 16 16 aus | Gersten - und $ Kornmehl bestehend 20 18 ans | Walzen- und i Kornmehl bestehend Brodtaxe. Pf. ordinäres Brod 3 6 1 1 1 Der Großh. Hessische Kreisrath des Kreises Gießen. Prinz. Mnm. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, u. zwar aufioPfd.Fleisch nicht mehralsan- dcrthalbBfd.u.s. w. nach Propor- tion.wclchcSaufi Pfd. nichtvöllig S Loth ausmacht. Köpfe, Süße, Se- raub, wie auch die ganzblutigenund nichtgcnießbarcn Stücke vom Hals, stnd vonder Zu< gabegänjlichauS, geschlossen. ft. 5 10 15 5 1t 16 1 1 2 Qt. Wasserweck . 1 » Milchbrod . worbe? E nickt unbedeutende Quantität Schießpulver in der Räbe hiesiger Stadt aufgefundnr Der unbekannte Eigenthümer wird hierdurch ausgefordert, sich baldigst auf dem Gr. Polirevbün dahier zu melden. * 4 vlu Wrn mit Belgien abgeschlossenen Handels- und Schifffahrtsvertrag, insbefondere dessen Ausführung betreffend. ' r Das bandel- und gewerbetreibende Publikum wird, mit Bezugnahme auf die im Gr. Reaierunas- blatte erschienene Bekanntmachung des Gr. Ministeriums der Finanzen vom 27 Februar l 4 hier, durch benachrichtiget, daß das Regulativ über die zu beobachtenden Förmlichkeiten bei Versendungen nach Belgtkn, bei welchen die vertragsmäßigen Zollerle,chterungen in Anspruch genommen werden, von 5)en renlgen, welche dabei rnteresstrt sind, auf dem Bureau des Unterzeichneten eingesehen werden kann Gießen am 8. April 1845. Ter Großh. Hessische Kreisrath des Kreises Gießen. ________.__________ P r i n z. Fleischtaxe. Pfund gutes Ochfenfleisch . . . „ Kuhfleisch „ Rindfleisch ,, Kalbfleisch . . . . „ Schweinefleisch . . . . „ Hammelfleisch gemästet . „ Leberwurst . . . . . „ Bratwurst ,, Schwartemagen . , . ,, Blutwurst ..... „ gemischte Wurst . . . . „ geräucherter Speck . . . „ Schinken und Dörrfleisch . „ Rindsfett ..... „ Hammelsfett „ Schweineschmalz, ausgelassenes ....... „ desgleichen, unausgelaffen Marktpreise. Maas Milch ..... Pfund Butter . . . . ' auch .... Handkäse ...... Eyer ...... Pfund Waizenmehl . ' ' " grob geschälte Gerste . " klein geschälte Gerste . Städte Gemäs Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Friedberg..... das Malter Pf. 200 fl. 1 fr- 8 30 Pf. 180 fl. 1 h. 6i 50 Pb fl. । kr. 5 — Pf. fl. ■: kr. 3 25 Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Gießen ..... das Malter 200 8 5 200 7 - 165 4) 50 _ 3i — — Grünberg..... das Malter — 8 — — 7i - — 5) 10 _ 21 49 5 5 20 Marburg...... das Mött — 6 31 — 4) 58 2' 53 — 30 _ 21 55 — Wetzlar..... der Scheffel 90 3 40 84 72! 21 9 50 il 43 — — — — — 142 24) Ein Sacktuch, rin Schlüssel, ein Federmesser und ein Zirkel sind gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 10. April 1845. Besondere Bekanntmachungen. An alle Menschenfreunde im Orofsherzogthum Hessen. Ein schweres Unglück hat, als die strenge Herrschaft des Winters der langersehnten des Frühlings endlich wich, unsere Hessischen Mitbürger, welche die Flußgebiete bewohnen, durch das ungeheure Anschwellen und Uebertreten der Gewässer betroffen; von Stunde zu Stunde vernahmen wir eine Schreckensnachricht um die andere von der verheerenden Waffernoth und mußten noch schlimmere Kunden erwarten. Die heutige Nummer der Großherzoglich Hessischen Zeitung liefert uns ein übersichtliches Bild des Unglücks in seinem ganzen Umfang und in allen Einzelnheiten. Wer vermöchte diese Darstellung zu lesen, ohne vom lebhaftesten Mitgefühl durchdrungen zu werden? Dies Mitgefühl für das Leiden der schwer bedrängten Mitmenschen, der in beispiellose Noch versetzten Mitbürger beschränkt sich jedoch bei dem biederen Hessen nicht auf bloße Worte des Bedauerns; nein, stets bewährt er dies Gefühl auch freudig durch die That, und in den edlen Eigenschaften seines Charakters nimmt aufopfernde Wohlthätigkeit eineu Vorderplatz ein. Noch unvergessen ist, was der Hesse für Lyon in Zeiten ähnlicher schwerer Bedrängniß gcthan; jetzt, da es gilt, im eigenen Vaterland zu helfen und zu retten, wird wahrlich kein Hesse sich besinnen, nach besten Kräften redlich sein Theil beizutragen! Aber rasch, wie ja auch das Unglück schnell hereingebrochen, ungesäumt rasch muß auch die Hülse den Nothleidenden kommen, muß als tröstendes Zeichen der heilige Friedensbogen der Treue über ihnen aufgehen; die warme Frühlingssonne finde Herzen, welche durch ächtbrüderliche Liebe erwärmen! Um diesen Zweck zu erreichen, ist hier in Darmstadt, wo das eherne Standbild des unvergeßlichen Landesvaters auf die von den Hochgewässern überschwemmten Fluren und Ortschaften hinabblickt, ein Comite zusammengetretcn, welches nur einen Ausdruck des jetzt in jedem hessischen Herzen vorhandenen Gefühls veröffentlicht, indem es zur schleunigen Hülfe in der Roth aufruft, und jeden Hessen um ein Schärflein bittet. Es bittet um den Gulden des Reichen und um den Kreuzer des Armen für Mitmenschen, denen jeder Pfennig, welchen Liebe reicht, von hohem Werth ist. Es bittet um Kleider für Kinder, welche, vom Unglück überrascht, jetzt kaum haben, um ihre Blöße zu bedecken. Es bittet um Spenden in Naturallieferungen für fleißige Landbewohner, welche ihre Wintersaat, ihre Kartoffeln zum Stecken, ihre Fütterung fürs Vieh durch den Ungestüm der Fluth verloren haben. Auf die verschiedenartigste Weise, je nach Vermögen und Verhältnissen des Einzelnen kann hier geholfen werden; aber Gottes Segen wird auf jeder Liebesgabe ruhn! Das Comite richtet endlich auch noch insbesondere die vertrauensvolle Bitte an die jetzt hier auf dem Großherzoglich Hessischen Landtage versammelten Volksvertreter: in ihren betreffenden Bezirken, sowie an sämmtliche Kreisräthe und Ortsobrigkeilen: in je ihren Wirkungskreisen so rasch als möglich Zweigvereine zur Unterstützung unserer bedrängten Hessischen Mitbürger begründen zu wollen, deren Thätigkeit sich unsrer hiesigen anschließen möchte! Zn aller Kräfte schön vereintem Streben zeige sich jetzt eines edlen Volkes sittliches Bewußtsein, sittliche Stärke! Jedes Mitglied des Comites nimmt Liebesgaben für unsre durch Waffernoth unglücklichen Mitbürger entgegen. Das Comitä wird mit gewissenhafter Treue für rasche Verwendung sorgen und seiner Zeit öffentlich Rechnung ablegen. Gott schütze Hessenland für alle Zeiten! Darmstadt, den 3. April 1845. Indem die Unterzeichneten, welche dahier einen Zweigvercin zur Unterstützung ihrer schwer bedrängten hessischen Mitbrüder begründet haben, voransteheude Bekanntmachung in der Stadt Gießen veröffentlichen, laden sie alle Menschenfreunde, die ihren Wohlthätigkeitssinu schon so oft, und bei jeder Gelegenheit, wo es galt, Nothleideuden schnelle Hülfe zu leisten, auf eine höchst rühmliche Weise be- thätigt haben, zu milden Beiträgen augelegentlichst ein, mit dem Bemerken, daß auch die kleinste Gabe, worinnen sie immerhin bestehen mag, höchst willkommen sein wird: denn, was dem Einzelnen nicht gelingt, das bewirkt vereinte Kraft. • 143 Um auch nicht die leiseste äußere Nöthignng bei dieser Unterstützung schwer bedrängter hessischen Gemeinden eintreten zu lassen, und die flute Sache möglichst zu beschleunigen, werden wir keine Sub- seriprionsliste herumschicken, vielmebr ist jedes einzelne Mitglied des unterzeichneten Comitös bereit, Beiträge in Empfang zu nehmen. Mit den Worten: einen fröhlichen Geber hat Gott lieb, und wer schnell flieht, giebt doppelt, schließen wir unsre dringende Bitte, und hoffen zuversichtlich, daß uns recht viele Liebesgaben behändigt werden. GieHen den 8. April 1845. Bonhard, Dr Engel, Dr. Fritzsche , Heinrich, Labroisse, Pfarrer. Kirchenrath. Professor. Goldarbeiter. Kaufm. undGemeinder. Müller, Dr. -Osann, Prinz, Reiber, Schwabe, Provinzialbaumeister. Professor. Kreisrath. Bürgermeister. Cantor. Dr. Sell, Simon, Trapp, Trapp, Znlehner, Professor. Superiutendeitt. Fiseal-Anwalt. Prov.-Secretär. Polizeyrath. 208) Der diesjährige Langgönser Viehmarkt, welcher im Landkalender für 1845 aufzuführen vergessen worden ist, wird, wie gewöhnlich, 10 Tage nach dem Pfingstfeste, sonach Dienstag den 20. Mai 1845 dahier abgchalten, welches im Interesse des Handeltreibenden Publikums Hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird. Langgöns am 7. Februar 1845. Der Gr. Hess Polizei-Commissär Fresenius. 612) Marktanzeige. Der auf den 28. April l. I. im Gr. Hess. Kalender bestimmte Pferdemarkt zu Lollar, ist wegen des jüdischen Osterfestes mit hoher Bewilligung vom 28. April auf den 19. Mai dieses Jahres verlegt worden, wovon man das Handelspublikum hierdurch benachrichtigen will. Lollar am 8. April 1845. Der Bürgermeister Broß. Versteigerungen. 339) Montag den 14. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, soll das den Ludwig Dörr'schen Eheleute dahier znstehende Wohnhaus in der Mühlgasse, nämlich: Pag. u. Num. Flächenalt neu in halt. Ät.'tr. -?5- 20 Hofraithe in der Mühlgasse, an Heinrich Dörr, bestehend in l/2 Wohnhaus, % Scheuer mit Stall, Dungplatz, Schweinstall und gemeinschaftlichem Hofraum, giebt 7*/„ fr. Zins der Stadt, öffentlich meistbietend, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen den 26. Februar 1845. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 311) Montag den 14. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhaus folgende, zum Nachlaß des Kaufmanns Christian Gerhard Hast ge» hörige Immobilien: Ordn. Pag. Nr. alt u. Nr. neu Flächeninhalt lUKlftr. Wiese in der Stephans- mark, jenseits der Wieseck, auf das Bruch, 3r Cl.; 1) 24 97 519 2) 22 107 382 Wiese in der Stephans- mark, am alten Schlag, auf das Bruch, 3r Cl.; 3) 2 150 386 Wiese, zehntf., in der Stephansmark, am kleinen Steeg, 3r Cl.; 4) 22a 22 140 Acker, zehntf., auf dem Rodt, 2r Cl.; 5) 22 22a 112 Acker, zehntf., auf dem Rodt, 2r Cl.; 6) 21 21 258 Acker, zehntf. das., 2r Cl.; erbvertheilungshalbcr versteigert werden. Gießen den 24. Februar 1845. Großh. Hess. Stadtgericht das. Müller. Haberkorn. 436) Montag den 28. April l. Z., Nachmittags 2 Uhr, soll das znm Nachlaß des Steuereinnehmers Heinrich Stein gehörende Grundstück neu UlKlftr. JJy 138 Acker, zehntfrei, an der Schoor, erbvertheilungshalber unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 12. März 1845. Gr. Hess. Stadtgericht das. Müller. 410) Montag den 14. April, V or- ,mittags 11 Uhr, sollen auf dahiesigem Rath- hans aus dem Hülfsvollstreckungswege folgende, 144 dem Zimmermeister Peter Ruckstuhl dahier gehörige Immobilien: Ordn. Pag-, u. A'ä Flächengehalt Nr. alt neu [jSlftr. 1 ) 19 28 144 Acker, zehntfr., links der Chaussee, 2 .) 20 29 146 Acker, zehntfr., links der Chaussee, 3 .) äo 28,5 90 Hofraithe, links der Chaussee, 4 .) 1% 28 200 Acker, zehntfr., links der u 29 Chaussee, öffentlich meistbietend, unter den bei der Versteigerung selbst bekannt gemacht werdenden Bedingungen , versteigert werden. Gießen den 11. März 1845. Großh. Hess Stadtgericht das. Müller. 453) Montag den 28. April, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dabiesigcm Rathbaus die zum Nachlaß der Wiktwe des Conrad Bork dabier gehörigen Immobilien, wegen Erbvertheilung, öffentlich meistbietend unter den vorher zu eröffnenden Bedingungen versteigert werden, als: 1) 7 lUKlstr. Wohnhaus in der Weidengasse mit Grund 2) 302 „ Garten in den Güntersgräben am Leikgesterner Weg ztfrei, gibt 28% kr. abgelößte Grundrente. Gießen den 12. März 1845. Großh. Hess. Stadtgericht Müller. 577) Versteigerung v. Bauarbeiten. Samstag den 19. April, Morgens 9 Uhr, sollen auf hiesigem Ratbhaus die in den städtischen Zimmerarbeir, veranschlagt zu n rr ft 10 21 15 20 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) 11) rt tr fr rr ft rr Maurerarbeit, Schlosserarbeit, Schrcinerarbeit, Weißbiudcrarbeitz Glaserarbeit, Tapezicrarbeit, Dachdeckerarbeit, Steiubiecherlohn, Fuhrlohn, Handarbeit, 63 195 83 26 110 34 117 335 6 fr. 47 „ 113 fl. 442 „ 50 „ an den Wenigstnehmenden versteigert werden, und liegen Voranschläge und Risse an den Geschäfts- tägen zu der Interessenten Einsicht offen. Gießen den 9. April 1845. Gebäuden vorzuuebmenden Reparaturen, Wegbauarbeiten, die Fertigung mehrerer Durchlässe, Anfahren von Steine und dergl., wobei die Der Bürgermeister Gg. Reiber. 576) Samstag den 19. April, Morgens 10 Uhr, soll die Anfuhr von 40 Cubikklafter Lahnkies zur Pflasterung der hiesigen Ortsstraßen im Voranschlag zu 560 fl. in 8 Abtbeilungen an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 9. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 551) Die diesjährige Benutzung der Lehmsteinplätze soll Samstag den 12. d. M., Morgens 11 Uhr, auf dem hiesigen Rathhaus versteigert werden. Gießen den 7. April 1845. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 575) Freitag den 18. April, sollen im Herrnwald, Distrikt Steincrnwald, Ameisenkopf und Strangswiese, Morgens 9 Uhr auf der alten Laubachcrstraße gemacht. Gießen den 7. April 1845. 25% Steck. Eichen-, Birken- u. Nadel-Scheidholz, 25 „ ,, „ ,, „ Prügelholz, 32 ,, ,, ,, ,, ,, Stockholz, 12039 Gebuud Eichen-Reißholz, 2300 ,, Birken- und Nadel-Reißbolz, 4 Fichten-Stämme, 63 Cubikfuß enthalt., 2 Kiefern- ,, 67 ,, ,, 3 Birken- ,, 16 „ „ 14 Fichten-Stangen, 89 „ ,, 1462 Gebuud Dornwellen, versteigert werden und wird der Anfang Der Bürgermeister Gg. Reiber. 542) Versteigerung von Bauarbeiten. Donnerstag den 17. d. M., Vormittags, um 10 Uhr, sollen in dem Hause des Gastwirlhs Siegfried in Großenbuseck, die bei Erweiterung der Schullocale daselbst erforderlichen Arbeiten, nämlich: 1) Maurerarbeit, veranschlagt zu 756 fl. 643 „ 35 kr. 59 „ 2) Zimmerarbeit, FF FF 3) Dachdeckerarbeit, FF FF 122 „ 38 „ 4) Schreinerarbeit, FF FF 742 „ 44 „ 5) Schloffcrarbeit, FF FF 355 „ 14 „ 6) Glaserarbeit, FF FF 186 „ 36 „ 7) Weißbiuderarbeit, ,, FF 280 „ 5 rr öffentlich an die Miudestsordernden versteigert werden. Zudem man dieses hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt, wird zugleich bemerkt, daß die Riffe, Voranschläge und Versteigerungsbedingungen in dem Geschästszimmer des Unterzeichneten znr Einsicht offen liegen. Großenbuseck den 7. April 1845. Der Bürgermeister Schwalb. 145 622) Kommenden Montag den 14. April, Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Heuchelheimer Gemeindewald 1) 30 Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 12 „ „ Prügelholz, 3) 30 „ Stockholz, 4) 1575 „ Buchen-Wellenholz, unter den bei der Versteigerung bekannt'gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich versteigert werden. Heuchelheim am 7. April 1845. Der Bürgermeister Reidel. 538) Freitag den 18. d. M., Morgens um 7?9 Uhr, sollen im Revier Buseck, District Burgwald und Strackeloh nachgenannte Holzsortimente, unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, nämlich: 2 Stecken Aspen-Scheidholz, 65 „ Eichen-Prügelholz, 16 „ Aspen« „ 3850 Stück Eichen-Wellen, 1975 „ Wcichbolz-Wellen. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird bis Martini d. I. Zahlungsfrist gestattet. Die Zusammenkunft ist zur oben bestimmten Stunde auf der Chaussee in dem Burgwald. Altenbuscck den 6. April 1845. Der Gr. Hess. Revierförster des Rcv. Buseck Bötz. 608) Dienstag und Mittwoch als den 15. u. 16. d. M., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Freiherrlich von Zwierleinischen Forst zu Winnerod, Distrikten Waldburgsberg, Hain, Buchwald, Neuhofstannen, Baucrnbeide, Peters- qrund und Burg, nachstehende Holzsortimcnte, als: 300 Stecken Buchen-Scheidholz, 100 „ „ Prügelholz, 80 „ „ Stockholz, 10000 Wellen Reisholz, SO Cublkfuß Bau-, Werk- und Nutzholz, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Winnerod den 8. April 1845. Der Freih. v. Zwierlcinische Förster Sänger. 599) 10—12 Ohm Aepfelwein, bin ich Willens Montag den 14. April, Vormittags 10 Uhr, in dem Keller des Herrn Maj. Mot er, in kleinen Parthien, sowie auch 6 halbe Stück-Faß und 2 Stück-Faß öffentlich versteigern zu lassen. B. Werdig, auf dem Kreuz. 543) Montag den 14. d. M. sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Oppenrod nachstehende Holzsortimente im Distrikt Loh: 1) 812 Stück Eichen-Stämme, von 6—15 Zoll Durchmesser, 2) 9 „ Buchen-Stämme, 9—20 Zoll Durch« Messer, 3) 28 ,, Pflugsrche, 4) 24 „ Pflugswellen, 5) 2000 ,, Fichten zu Hopfen- und Bohnenstangen, sowie zu Leiterbäumen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Bemerkt wird, daß das Gehölz von vorzüglicher Güte und für Geschäftsleute ganz besonders geeignet ist. Die Zusammenkunft ist im Loh. Ich ersuche die Herrn Bürgermeister dieses Kreises, Vorstehendes in ihren Gemeinden durch die Schelle veröffentlichen zu lassen. Oppenrod am 7. April 1845. Der Bürgermeister __Weis. Feilgeboten. 619) Meine neu erhaltenen Waaren, als Mousselines de laine, Casimir, Terneaux, Zephir, Balzarine, Barege, Mousseline, Jaconnet, Ginghams, Seidenstoffe, in Schwarz und in Farben, Shawls, Echarpe, Foulards, Fichus, Broche, Schleier, Schürzen, Sonn- und Regenschirme, Handschuhe, Bänder ic., empfehle ich in reichster Auswahl uud zu den billigsten Preisen. M. Heß, Lit. A. .AS 55. 548) Alle Sorten Leinen und Gebilden besorgt zur Schlitzer Bleiche L. Jahreis. 605) Seidenzeuge, gewirkte und Sommershawls, Weißwaare, Kattun und Mousselines de laine empfiehlt bestens Zar. Kfm. Worms Wittwe, am Kirchenplatz. 620) Ausgesetzte Waaren in Kleiderstoffen, Shäwlchen, Bänder rc. rc. bedeutend unter den bisherigen Preisen bei M. Heß. 585) Mit feinen silbernen und Stahlbrillen bin ich bestens affortirt, auch werden Bril- len-Glaser einzeln und paarweise eingeschliffen bei I. Hanau, Uhrmacher u. Golvarbeiter, auf dem Neuenweg. 597) Mit einem Vorrath gut und geschmackvoll gearbeiteter Möbel, als: Kommoden, Bettstellen, Theetischen, Glasschränken, Stühlen und bergt, mehr empfiehlt sich bestens H. Marguth, Lit. A. .AS 18. hinter d. Stadtkirche. 14ß 606) Barchent, Zwillch, Federleinen, Bettfedern und Daunen empfiehlt bestens Jac. Kfm. Worms Witte, am Kirchenplatze. 621) Mein Lager in Strohhütcu von 30 fr. bis 5 fl., sowie Bouquets empfehle ich bestens. M. Heß. 540) Meine, auf feinen Hutfilz gearbeitete Seidenhüte, neuester Faoon, das Stück zu 2fl. 20 fr. bis 3 fl. 30 fr. bringe ich in empfehlende Erinnerung. Ludwig Gail, Hutmacher, neben Hrn. Kfm. Bücking. 581) Häringe vom letzten Fang, in bester Qualität, das Stück zu 1 y2 fr. bei H erm. Bach, auf dem Seltersweg. 539) Rothen, Luzerner und weißen Kleesamen in bester Waare bei Emil Pistor. 604) Schöne gespitzte große und fleine Erbsen- Reiser, gute Sorte, Sauerfirsch-Bäumchen »er# faust billig L. Hartmann, in der Schanz. 600) Ein breiter Webstuhl nebst vollständigem Geräthe im besten Zustand, ist billig aus Mangel an Raum zu verlaufen. Wicseck den 8. April 1845. Joh. Heinrich Aubel. 588) Bei dem Unterzeichneten, welcher die Kalfbrennerei von vormals Straub und Comp. zu Kleinlinden übernommen hat, ist von jetzt an gut gebrannter Kalk, ü 2 fl. 10 fr. per Bütte, sowie Dungkalf, der sich besonders zur Verbesserung nassen und thonigen Bodens eignet, ä 10 fr. per Bütte zu haben. ■ Kleinlinden den 10. April 1845. K. Jung. 601) Bei Georg Röber auf dem Kreuz ist ein großer Haufen guter Dünger zu verkaufen. 615) Ein Haufen Ziegenmist ist dahier zu verlaufen. 591) Einige Wagen Schaafmist sind zu verkaufen bei Zac. Wi.rth, Schreinermeister, in der flctnen Mühlgasse. 592) Noch einige Wagen Kuhmist sind zu ver, faufen bei Justus Schieffer, auf dem Neuenweg. Zu vermiethen. 541) Bei mir sind 2 möblirte Zimmer, mit Sophas versehen, für das nächste Semester zu vermiethen. E. Schultheis I. in der Wettergasse JLit D. JVS 29. 405) In dem, am hiesigen Kirchenplatz gelegenen Hause der Erben der Frau Geheimerath Palmer sind zwei Familienwohnungen, von welchen eine Jede unter Anderm aus 4 Stuben, mehreren Kammern und einem geräumigen Keller besteht, zu vermiethen. Beide Wohnungen sind auf den 1. Juni l. I. beziehbar, doch fann eine derselben auf besonderen Wunsch eines Lusttragenden bereits in dem Monat April oder Mai überlassen werden. Gießen den 13. März 1845. C. Fuhr, Advocat. 578) Ein möblirtes Zimmer mit Sopha ist zu vermiethen bei Ho sch, Lit. B. .AS 46. in der Sonne. 583) Drei gut möblirte Zimmer mit und ohne Cabinet, sind auf den nächsten Cours zu vermiethen bei I. Walther, Schneidermeister. 579) Vor dem Wallthor ist eine geräumige freundliche Familicuwohnung zu vermiethen. Bei Wem? sagt Ausgeb. d. Bltts. 595) Ein möblirtes Zimmer mit Sopha, ist nahe beim Klubbsaal zu vermiethen bei PH. Kattrein, Knopfmachcr. 594) Bei mir find zwei möblirte Stuben zu vermiethen. N. Kratz, in den Neuenbänen. 616) Mehrere möblirte Zimmer mit und ohne Cabinet find zu vermiethen in den Neueubäuen Lit. B. Au, 65. 617) Ein möblirtes Zimmer mit Cabinet und Sopha auf dem Neuenweg ist zu vermiethen bei Schuhmacher Becker. 618) Ein möblirtes Zimmer mit Sopha ist zu vermiethen bei I. Kfm. Worms Wittwe, auf dem Kirchenplatz neben Glaser Fillmann. 598) Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei B. Weidig auf d. Kreuz. 593) Zwei möblirte Zimmer mit Kabinet sind zu vermiethen bei Sal. Heichelheim, neben dem Darmstädter Haus. 596) Mehrere gut möblirte Stuben mit Sopha versehen, sowie auch Clavierc sind zu vermiethen bei M a r g u t h, Lit. A. JVä 18. hinter der Kirche. 582) Das seither von Herrn Accessist Eckstein bewohnte und durch dessen Wegzug von hier va- fannt gewordene Zimmer ist zu vermiethen und alsbald zu beziehen bei Wirth Friedr. Noll, auf dem Neuenweg. 580) Ein möblirtes Zimmer ist zu vermiethen bei Cour. Vogt, am Kirchenplatz. 603) Das von Frau Müller bisher bewohnte Logis ist anderweitig zu vermiethen. Adolph Höpfner, Eonditor. 147 590) Eine Familienwokmung nebst zwei möb- lirten Zimmern mit Sopba ist zu vermiethen bei A. K. Worms, Scltersweg Lit. C. M. 148. 589) Zn dem Wind eckerischen Haus auf dem Scltersweg ist ein Logis, welches Herr Advokat Steinberger gegenwärtig noch bewohnt, anderweitig zu vermiethen, und kann auf 1. October bezogen werden. 578) Bei Knopfmacher Philipp Kattrein, nahe am Gesellschafts-Haus, ist ein kleines, möblirtes Zimmer im untern Stock zu vermiethen und sogleich beziehbar. 609) Eine möblirte Stube nebst Cabinet ist zu vermiethen bei Frau Hofkammerrath Hofmann. 614) Zwei möblirte Zimmer mit Sopha sind zu vermietben bei Lotse. 584) Zwei möblirte Zimmer sind zn vcrmie- then bei Heinrich Bach. 607) 150 fl im Betracht als Armen-Kapitak, liegen bei der Gcmeindekaffe in Oppenrod zum Ausleihen bereit. Oppenrod am 7. April 1845. Der Bürgermeister Weis. Vermischte Nachrichten. Versammlung hiesiger Localsection nächsten Samstag den 12. L Nd-, präcis Nachmittags 4>y2 Ähr. Vortrag des Herrn Mechanikuö Stau ding er über: Eisen und Stahl, insbesondere über das Härten derselben. Gießen den 7. April 1845. Der Vorstand. 610) Aachener und Münchener Feuer - Wersicheruugs - GeseKschust, sanctionirt durch des Großherzogs von Hessen Königliche Hoheit. Folgendes sind die Resultate der in öffentlicher Generalversammlung am 26. vorigen Monats abgelegten Rechnung des Jahres 1844: Kapital-Garantie: Fünf ein Viertel Millionen Gulden, Einjährige Reserve 1,231,318 fl. 40 fr. Versicherungs-Kapital . ........ 756,702,898 „ ,, Die Gesellschaft hat den befriedigenden Zustand ihres Geschäftes benutzt, um die Reserve um....... 249,064 ,, 22 ,, zu erhöhen. Die ausführlichen Abschlüsse liegen bei dem unterzeichneten Agenten zur Einsicht für Jedermann bereit. Gießen den 10. April 1845. 587) Es ist zur Genüge bekannt, welchen großen Schaden die diesjährigen Ucberschwem- mungeit des Rheins, Mains und anderer Flüsse eingerichtet haben und daß sich 'N Folge dessen bereits an verschiedenen Orten Hülfscomites bildeten, deren Zweck ist, den so hart Heimgesuchten durch Ucberschickcn gesammelter milden Gaben einige Linderung in ihrem Unglück zu verschaffen. Da an verschiedenen anderen Orten auch schon Sängervereine für genannten Zweck Concerte gegeben haben, so hat der hiesige Liederkranz in gleicher Absicht für die Bedrängten unseres Hess. Vaterlandes auf nächsten Sonntag, Abends 5 Uhr im Busch'schen Garten ein Concert veranstaltet, Die Agentur Gießen Joh. Balth. Roll. und bietet somit den Bewohnern Gießens, bekannt durch ihren Wohltbätigkeitssinn, Gelegenheit, eine kleine Beisteuer auf dem Altäre der Menschenliebe niederzulegen. Es wird kein Zettel circuliren. Der Eintrittspreis ist 24 fr-, ohne der Mild- thätigkeit Grenzen setzen zu wollen. Gießen den 10. April 1845. Der Vorstand des Licderkranzes. 586) Thätige Leute, hier und in der Umgegend, welche den Verkauf für ein courantes Waaren- Geschäft gegen gute Provision zu übernehmen Willens sind, belieben ihre Anträge franco an Herrn Hermann Lorch in Frankfurt a. M-, mit Chiffre F. Z. bezeichnet, zu übersenden. 148 613) Ich beabsichtige, mein seit langen Jabren betriebenes Schreinergeschäft aufzugeben und dasselbe meinem Sohn zu übergeben. Zugleich sage ich meinen bochgeebrten Freunden und Kunden den innigsten Dank für das mir geschenkte Zutrauen, mit der Bitte, dieses auf meinen Sohn übergehen zu lassen. Da dadurch ein großer Tbeil meines Schreinerwerkzeuges überflüssig wird, so soll dasselbe, wie auch vorräthiges Arbeitsholz, als Nußbaum, Kirschbaum, Birnbaum, Eichen, Buchen, zum Theil 2—6 Jahre alt und sonstige Hausgeräthschaften, welche entbehrlich werden, einer öffentlichen Versteigerung und zwar den 18. April d. I, gegen baare Zahlung ausgesetzt werden. Gießen den 9. April 1845. Heinrich Helmold I. 602) Mein Geschäft im Decatireu und Flecken reinigen re. bringe ich in empfehlende Erinnerung. Ho sch, Decatir. Tanzunterricht 569) Unterzeichneter macht hiermit die ergebene Anzeige, daß er im Laufe d. M. hier aiikom- men und mit dem 1. Mai seinen Tanzunterricht beginnen wird. Carl Hnmmel, Tanzlehrer und Balletmeister. Frischbacken. Sonntag den 13. April Christian Jughard in der Wallthorstraße. Georg Roll is der Neustadt. Jeremias Wallenfels auf dem Seltersweg. Balthaser Wallenfels an der Wettergaffe. Kirchliche Anzeigen. Evangelisck'e Gemeinde. Gottesdienst. Am 13. April. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel Kopulirte. Am 10. April. Karl Balthasar Hermann Roloff, Bürger und Barbier dahier, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Barbiers, Peter Joseph Roloff, ehelicher Sohn; und Philippine Katharine Dorothea Becker, des Bürgers und Universitäts-Reitknechts, Daniel Becker dahier, eheliche Tochter. Denselben Karl Andreas Emil Ebel, Bürger und Bäckermeister dahier, ein Wittwer; und Marie Margarethe Vogt, des hiesigen Bürgers und Metzgermeisters, Johann Balthasar Vogt, eheliche Tochter. Denselben. Dr. Theodor Rieckher, Apotheker in Marbach, im Königreich Würtemberg, des Königlich Würtem- bergischen Kanzleiraths, Amand Gotthold Friedrich v. Rieckher in Ulm, ehelicher Sohn; und Henritte Friedericke Theodore Bott, des verstorbenen Großherzoglichen pensionirten Rentamtmanns, Johann Ludwig Georg Bott dahier, eheliche Tochter. Die Pfarrgeschäste in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonbard. Augekommcne und abgereiste Fremden vom .8 bis 10. April 1845. 3 n den Gasthäusern. Im Rapyen: Hr. Roßhirt, Dr. jur. v. Frankfurt. Hrn. Kfl. Dietz v. Eisenach, Frep v. Kreuznach u. Becker v. Offenbach. Hr. Rübe, Rechn, v. Hungen. Fr. Stahl v. Göttingen. Hr. Bugmann, Caff. v. Wiesbaden. Hr. Oppermann, Partie, v. Paris. Hr. Diegner, Stud. v. Michelstadt. Hrn. Kfl. Weiler v. Dietz u. Frommer v. Berlin. Fr. Mening u. Frl. Braun v. Mahlberg. Hr. Michel, Fabrik, v. Mainz. Hr. Flitmann, Kaufm. v. Schwerte. Hr. Aßler, Stud v. Freiburg. Hr. Herzberger, Psarr. v. Königsberg. Hr. Rüting, Pharmae v. Berlin. Hr. Schüßler, Justizbeamt. v. Rauschenberg. Hr. Blum, Schullehr. v. Großenbuseck. Fr. Trombetta u. Frl. Rossi v. Limburg. Im Einhorn.• Hrn. Rent. Muspratt v. Liverpool, Sprengmann v. Cassel u, Kauer v. Breslau. Hr. Braun, Kammermusik. v. Würzburg. Hr. Lion, Bijout. v. Mardorf. Hrn. Kfl. Metzger v. Crefeld u. Lurenburger v. Trier. Hr. Werner, Beamt, v. Nürnberg. Hr. Tettwig, Privatm. v. München. Hr. Horth, Gutsbes. v. Wesel. Hr. Seckler, Mechau, v. Mannheim. Hr. Dascherling, Partie, v. Arnsberg. Hr. Springmühl, Regier.-R v. Braunfels. Hrn. Kfl. Seippel v. Pforzheim, Weil v. Mainz, Kies v. Zürich u. Jahreis v. Marburg. Hr. Specht, Oecon. v. Alsfeld. Hr. Kuntz, Privatm. v. Cassel. Hr. Holz, Rent. v. Bremen.. Hrn. Kfl. Hartmann v. Crefeld, Kunz v. Eltville u. Langheinz v. Bensheim. Hr. Walther, Partie, v. Mannheim. Hr. Steiner, Rent. v. Colmar. Hr. Appel, Oeeon. v. Darmstadt. Hr. Zwielicht, Offiz, v. Stuttgart. Im Prinz Carl : Hr. Figeliüs, Stud. v. Darmstadt. Hr. Rickolai, Bicrbr. v. Aschaffenburg. Hrn. Kfl. Diel v. Ruppertenrod u. Kahl v Frankfurt. Hr. Bart, Handelsm. v. Obcrohmen. Hr. Maul, Gastw. v. Lisdorf. Hrn. Privat!. Kleinschild u. Weiß v. Lauterbach. Hr. Steinberger, Zahnarzt v. Romrod. Hrn. Oeeon. Dippel v. Liederbach u. Klipstein v. Eschbach. Hr. Spamer, Metzg v. Schotten. Hr. Burnstiehl, Kaufm. v. München. Jungfer Weiß » Liederbach. Hr. Busch, Gastw. v. Rebgesheim. Hr. Schneider, Kaufm. v. Offenbach. im Hirsch: Hrn Fuhr!. Finkernagel v. Seibertenrod u. Lohsink v Bingenheim. Fr. Bechthold v. Romrod. Hrn. Stud. Schäfer v. Höchst u. Volz v. Darmstadt. Im Darmstaedter Haus: Hrn. Stud Weil v. DvM. mersheim u. Trand v. Herbstein. Hr Drullmann, Fuhrm. v Wetzlar. Hr Lion, Collect v. Werdorf. Hrn. Geschäftslt Heil v Döringhausen, Rnpprecht v. Darmstadt u. Schmit, v. Eberlingen. Hr. Eschle, Uhrm. v. Fortwangen. Hr- Hamelschlag, Geschäftsm. v. Frankfurt. Hr. Eppich, Han- delöm. v. Oberursel. Im Stern: Hr. Schnell, Handelsm. v. Cassels Hr. Weide, Oeeon. v. Engelbach. Hr. Eppel, Fuhrm. v. Fernheim. Fr. Ziegler v. Gelnhaar. Hr. Walter, Oeeon. v. Wallau. Jungfer Kramer v. Biedenkopf. Hr. Reinhardt, Schuhm. v. Fürth. Jungfer Arnold v. Friedrichshausen. In den Privathäusern. Bei Hrn. Weinh. Aßmus: Hr. Braun, Stud. v. Cassel.— Bei Hrn. Musiklehr. Schierholz: Fr. Heilmann v. Cassel. — Bei Hrn. Gärtn. Schmitt: Hr. Braun, Schneid v. Großenbuseck..— Bei Hrn. Adv. Rumpf: Frl. v. Zangen v. Biedenkopf. — Bei Fr. Rentamtm. Bott: Hr. Rieckher, Canzleir. v. Ulm. — Bei Hrn. Rend. Bieler: Hr. v Zangen, Stud. jur. v. Gießen. — Bei Hrn. Prof. Dr. Hartnagel: Frl. Lüdorf v. Volkmarsen. — Bei Hrn. Kaufm. Heuchelheim: Hr. Heuchelheim, Dort. v. Worms. — Bei Hrn. Wirth Bramm: Hr. Gerlach, Geschäftsm. v. Silberg, Jungfer Reitz v. Grünberg, Hr. Lippmann, Geschäftsm. v. Einerts- hausen u. Frl. Scharmann v. Ulrichstein. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.