für die Stadt und den Kreis Gießen. Jfä 88. Samstag den 30. November Frucht- und Bictualienpreise zu Gießen vom30. Novbr. bis 7. Decbr. 1844 Brodtaxe Fleischtaxe pf 2 Pf. ordinäres Brod 2 Pf. gemischtes Brod 9 ! 2 1 1 1 20 18 1 1 6 5 4 8 1 1 1 1 1 1 I 1 1 8 7 1 1 1. S 2 1 2 6 18 19 4 8 ft. 11 9 9 8 11 9 12 15 16 24 20 16 16 Pf- 3 1 Lth. II 4 6 2 4 6 aus Gersten - und £ Kornmehl bestehend aus | Waizen- und f Körnmehl bestehend kr. 4 9 14 5 10 16 1 1 Anm. Die Zu. gaben dürfen in weiter nichts, als inFleisch vondcr- selben Gattung bestehen, u. zwar aufioPfd.zicisch nicht mchralsan- derthalbBfd.u.s. w. nach Proportion,welchesauft Pfd. nichtoöllig 5 Loth allsmacht. Köpfe, Süße, Gc- raub,wieauchdic ganzblutigenund nichtgcnießbaren Stücke oom Hals, sind oonder Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Rindfleisch . . . . . Kalbfleisch..... Schweinefleisch . . . . Hammelfleisch gemästet . Wurst von pur Schweinen , Bratwurst..... Schwartemagen . . . geräucherter Speck . . . Schinken und Dörrfleisch . Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz, ausgelassenes desgleichen, unausgelaffen 2 Qt. Wafferweck . 1 » Milchbrod . 1 Pfund gutes Ochsenfleisch Kuhfleisch . . . Marktpreise. Maas Milch ...... Pfund Butter .... auch .... Handkäse....... Epcr Pfund Waizenmehl . „ grob geschälte Gerste . u klein geschälte Gerste . Frachtpreise. Erbsen Linsen Hafer Korn Waizen Gemäs Städte kr. Pf. kr. Pf. kr. Pf kr 20 20 8j - 5) 4- — a »s 84 2) 39 der Scheffel das das das das 2 42 21 20 11271 Malter Malter Malt Mött - 5 5 - 5 fl. 3 3 Pf- 165 Pf- 180 200 80 30 I 30 Friedberg Gießen Grünberg . . . . • Marbnrg am 30. October. Wetzlar am 23. November. "Gerste fl. i kr. 61 - 6, 30 6 - fl. 5 4 4 3 1, Pf.) fl- I kr. 200 7| 40 200 8; - - 7: 30 — • 6 49i 90 31 30 Amtliche Bekanntmachungen. Zu K. G. 14669. Gießen am 26. November 1844- Betreffend: Die sorgfältige Behandlung der Obstbäume. 'Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises. Nachdem ich Ihnen in meinem Ausschreiern vom 19. v. M. (M 26 des Amtsblatts) die Haupt- arundsätze angegeben habe, nach welchen bei der Behandlung der bereits geManzten Obstbäume zu verfahren ist, sichle ich mich nunmehr, beim Eintreffen der für dieses Jahr zur Pflanzung in dem hiesigen Kreise bestimmten Stämme, veranlaßt, Sie auf nachfolgende, beim Setzen zu beobachtenden Bor- ^^^Damit^ auf ein freud^es Gedeihen eines jungen Obstbaumeö gerechnet werden könne, ist erforderlich: 558 1) daß derselbe in hinreichend lockere, mit der erforderlichen Feuchtigkeit und den nötbigen Nahrungs. thrilen versehene Erde gesetzt werde. Zu dem Ende ist ein Loch von einem zur Ausnahme der Wurzeln mehr als hinreichenden und je nach der Beschaffenheit des Bodens zu vergrößernden Umfange und zwar selbst dann im Herbste zu machen, wenn auch der Vaum erst im Früh« jabre gesetzt werden soll, weil dieß den Vortbeil gewährt, daß die Wintcrfeuchtigkcit besser in die Erde dringt, diese durch den Frost aufgelockert und mürbe gemacht wird und das Setzen, alsdann im Frühjahre weniger Zeitaufwand erfordert. — Es ist ferner für eine hinreichende Quantität feiner Erde zu sorgen, die sich ohne Zwischenraum überall an die Wurzeln anlegt, wenn nicht die aus dem Loch herausgeworfcne brauchbar ist, sowie endlich, wenn die Erde nicht an sich kräftig genug ist, der nölhige Dung, jedock in verwestem Zustande, beizumengen; 2) daß der Baum' wieder gerade eben so tief gesetzt werde, als er gestanden hat. Bei sorg» fälliger Besichtigung der Rinde ist dieser Punkt leicht zu erkennen; 3) daß — da der neu gesetzte Baum in Folge der an seinen Wurzeln erlittenen Beschädigung in der ersten Zeit nur verhältnißmäßig geringe Nahrung ans dem Boden zu gewinnen vermag und der Umfang seiner Krone mit dem seiner Wurzeln im Berkältniß stehen muß, wenn erstere vollständig ernährt werden soll — derselbe stark eiugeschnitten werde. Das hierbei wegfallcnde Holz ersetzt sich durch den kräftigeren Trieb in wenigen Zabren, während im umgekehrten Fall die Rinde des Baumes aus Mangel an hinreichendem Safte sich verhärtet und dadurch späterhin das freudige Wachsthum hindert. Die Wurzeln selbst müssen, wo sie beschädigt sind, nm ihre Fänlniß zu verhüten, entweder abgeschnittcn, oder, wenn die Beschädigung zu nahe am Stamme wäre, soweit die Rinde beschädigt ist, scharf ausgeschnitten werden. Insbesondere ist die senkrecht in die Tiefe gebende sog. Pfahlwurzel angemessen einzukürzen, damit die Wurzeln mehr auf der Oberfläche bleiben ; 4) daß das sog. Einschlämmen in der Regel nur bei dem Setzen im Frühjahre erfolgt, wenn nicht mehr darauf zu rechnen ist, daß die Erde um den Stamm von der Winterkcuchtigkeit vollständig durchdrungen wird. Außer in dem genannten Falle ist es zweckmäßiger, die Grube, in welche die Bäume gesetzt werden, nicht sogleich bis znr vollständigen Hobe auszusüllen, damit das Regenwasser in dieselbe geleitet wird, vielmehr erst, wenn Frost zu befürchten ist, die vollständige Ausfüllung eintreten zu lassen; 5) daß beim Beschneiden, welches am Besten im Frühjahre erfolgt, — indem sonst bei austrockender Witterung, und bald nachher eintretendem Froste, das oberste Auge verdirbt — darauf gesehen wird, daß ein Zweig, oder wenigstens ein Auge möglichst senkrechte Richtung hat, damit der Baum einen Mittelpunkt erhält und nicht zu sehr nur nach den Seiten, nicht aber in die Höhe wächst; 6) daß der junge Stamm in der in meinem Ausschreiben vom 19. v. M. bezeichneten Weise mit einem, vor dem Setzen des Baumes gehörig einzurammeuden, Pfahle versehen, an Liesen gehörig befestigt und gegen Beschädigungen durch Einbinden gesichert wird. Ich erwarte von Ihnen, daß Sie bei den auf Gemeindegrundstücken erfolgenden Pflanzungen auf die genaue Befolgung dieser Vorschriften halten und zugleich dahin wirken, daß auch die Privaten mit denselben und ihren Vortheilen bekannt werden. Zu Nr. K. G. 14669. Gießen am 26. November 1844. Betreffend: Die Reinhaltung der Straßen in den Landgemeinden des Kreises Gießen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an sämmrliche Gr. Bürgermeister des Kreises. (mit Ausnahme des Gr. Bürgermeisters dahier.) Ich habe die Wahrnehmung gemacht, daß in neuerer Zeit wieder die Straßen in vielen Orten des Kreises sehr mangelhaft gereinigt werden; ich gebe Ihnen daher auf, die Bestimmungen meines Ausschreibens vom 20. September v. Z. Nr. 32 des Amtsblatts wiederholt einzuschärfen, namentlich 559 für pünktliche, wöchentlich zweimalige Reinigung der Ortsstraßen zu sorgen und die Ortspolizeidiener zur vorschriftsmäßigen Ueberwachung und Anzeige anzuhalten. Vernachlässigungen hierin werde ich disciplinarisch ahnden. Prinz. Zu Nr. K. G. 14667. Gießen am 26. November 1844. Betreff. Die Versperrung der Ortsstraßen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an sämmtliche Gr. Bürgermeister des Kreises (mit Ausnahme des Gr. Bürgermeisters dahier). Sie haben mein Ausschreiben vom 20. September vorigen Jahres .A5. 33. des Amtsblattes in Ihren Gemeinden aufs 9Zeue einzuschärfen, da geschehener Anzeige nach in neuerer Zeit vielfach dagegen gebandelt wird, auch die gehörige Handhabung pflichtmäßig zu übernehmen, insbesondere die Ortspolizeidiener geeignet zu instruiren. Prinz. Der Obcrbessische Provinzialvorstand des Vereins zur Verbesserung des Zustandes der Israeliten hat sich, wie aus dessen Bekanntmachung in Nr. 318 der Gr. Zeitung hervorgeht, genötbigt gesehen, sich für aufgelöst zu erklären und vorläufig uns, als bestelltem Centralvereinsvorstande, die Besorgung beteiligen Vereinsangelegenbeiten, welche auf die Provinz Oberhessen Bezug haben, zu überlassen. Aufgemuntert durch die allgemeine Theilnahme, das Vertrauen und die günstigen Erfolge, deren unsere bisherige Thätigkeit in der Provinz Starkenburg sich bisher zu erfreuen batte und in der Neber- zeuauna, auch in der^Proviuz Oberhessen gleiche Unterstützung der Großherzoglichen Behörden, sowie wohlwollender Menschenfreunde zu finden, haben wir unsere GeschäftstHätigkeit in Beziehung auf die Provinz Oberhessen, jedoch ganz getrennt von derjenigen für die Provinz Starkenburg, begonnen, auch, was den Kreis Gießen betrifft, dem Großherzogl. Herrn Kreisrathe eine Anzahl der allerhöchsten Orts bestätigten Statuten unseres Vereins zur alleufallsigen weitern Abgabe und ebenso auch Formularien zu Beitrittserklärungen für Menschenfreunde, welche dem Vereine beitreten wollen, zugesandt, und wird derselbe die Gefälligkeit haben, etwaige Beitrittserklärungen anzunehmeu, bis von uns für den Bezirk ein eigener Bevollmächtigter bestellt werden kann. Auch Herr Criminalcaffeurechner Conzen zu Gießen besitzt Eremplare der Statuten und Beitrittserklärungen und wird davon auf Verlangen abgeben, und vorläufig alle aus der Provinz Oberhessen eingehenden Beiträge, welche bei ihm abgegeben und von ben Gebern nicht direct zur Hauptkaffe geliefert werben wollen, für bie Hauptkasse, welche Herr Archivar Bich manu bahier führt, einzunehmen die Güte haben. Wir empfehlen den Verein und dessen Zweck der regen Theilnahme menschenfreundlich gesinnter Mitbürger, deren Zahl in unserm Vaterlande überall ansehnlich ist, und Hoffen durch dieselbe recht bald in dem Staude zu sein, statutenmäßige Unterstützungen aus dem Vereine an unbemittelte Zsraelitenjüng- [inge aus Oberhessen, welche Handwerke erlernen wollen, oder sich dem Schulfache widmen und em Schullehrerseminar besuchen, leisten zu können und behalten uns vor, biernächst in einer weitern Bekanntmachung die desfallsige Aufforberung zu erlassen und dabei näher auzugeben, welche Nachweisungen zur Erlangung einer Unterstützung aus dem Vereine zu erbringen sind und wo sich deshalb anzumelden ist. Darmstadt den 11. November 1844. Der Vorstand des Vereins zur Verbesserung des Zustands der Israeliten für die Provinz Starkenburg, als Centralvereinsvorstand G o l d m a n n. 560 Besondere Bekanntmachung. 1760) Oeffentliche Aufforderung. Der Melchior Schneider I. von Wieseck beabsichtigt, die nachstehenden Immobilien,: ’f4 204EJS(ftr. Acker auf dem Hohenstein, an Philipp Balser, Melchior S. so».; ia» 28SIUKlstr. Acker in den Sandackern, an Zohs. Walther, Zohs. S.; 282IUKlstr. Acker auf dem Ruppen- ftrauch, anJohs. Haas 8fyi 209HlKlftr. Acker im neuen Garten an Jobs. Reuter juu., Zbs. S.; u JJU 126lHKlstr. Acker hinierm Haag, an Melchior Volzel; jW 334lHKlftr. Acker im Sellnberg, an Friedrich Kock; aas9 282lDKlftr. Wiese an den Ochsen- Wiesen , an Werner Schäfer zu Annerod; 244lHKlftr. Acker, zehntf., stößt auf die Marburger Straße, an Johs. Krailing, B. S. I. zu Wieseck, unter seine Kinder zu vertheilen, kann jedoch die zur Bestätigung der Tbeilzeltel e.forderl.chen Erwerbsurkunden nicht beibrurgen. Es werden daher alle Diejenigen, welche auf die benannten Zmmobilien Zlnfvrüche erheben zu können glauben, anfgefordert, solche um so gewisser innerhalb 8 Wochen, von dem ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung m den öffentlichen Blättern an gerechnet, dahier anzuzeigen, als sonst die Theilzettel bestätigt werden wurden. Gießen am 14. October 1844. Gr. Hess, Landgericht. Ploch. 4996) Der Karl Brück von Albach, welcher als Wege- und Wiesenwärter bei der Stadt Gießen bestellt, rst zugleich auf den Feld-, Wiesen- und Weqeschutz vom Großherzogl. Stadtgericht? verpflichtet worden, wovon ich die hiesige Einwohnerschaft hierdurch in Kenntniß setze. Gießen den 21. November 1844. Der Großh. Hess. Bürgermeister Gg. Reiber. sollen in der Wohnung der Wittwe Reiber in der Schäfereigasse mehrere Kleider und einiges Weißzeug, zu dem Nachlaß der verstorbenen Margaretha Reiber gehörig, meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werde. Gießen den 25. November 1844. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 2009) Montag den 2. December, Vormittags 10 Uhr, sollen die durch die neue Einrichtung der hiesigen Schule unbrauchbar gewordenen Schulgeräthschasten, als: 4 Tische, mehrere Bänke und Tintenfässer rc., unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Bemerkt wird noch, daß die Tische sich noch in einem sehr brauchbaren Zustande befinden, und sich recht gut zum Betriebe einer Wirthschaft eignen. Naunheim am 26. November 1844. Der Gr. Hess. Bürgermeister Schäfer. 2008) Kommenden Montag den 2. December, des Mittags um 12 Uhr, sollen auf dem Raihbaus dabier 7 Mltr. 2 Sr. 2 Kpf. 1 Ms. Korn, 1 „ 3 „ 1 „ 1 „ Gerste Schulbesol- dungsfrucht und 1 „ Korn Hebammenbesoldungsftucht an den Wenigstnchmenden versteigert, oder gegen einen annehmbaren Preis aus der Hand vergeben werden. Königsberg am 25. November 1844. Der Gr. Hess. Bürgermeister Krauskopf. 2011) Donnerstag den 5. December d. I., Vormittags um 9 Uhr, sollen in dem Gcmeindewald der Gemeinde Oppenrod: 1) 10 Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 6 „ Prügelholz, 3) 8 „ Stockholz, 4) 616 Buchen-Wellen meistbietend versteigert werden. Gegen Bürgschaft wird^das Holz bis Petritag 1845. creditirt. Oppenrod am 28. November 1844. Der Gr. Hess. Bürgermeister Weiß. Versteigerungen. 2017) Künftigen Montag den 2. December, Nachmittags 2 Uhr, 2007) Montag den 2.'iDecember l. I., Mittags 12 Uhr, soll die Herstellung eines Brunnens in Rödchen, 561 Maurer- u. Steinhauerarbeit, veranschlagt zu 12 Mltr. Schulbesoldungskorn 35 fl. 52 kr. wenigstnehmend vergeben werden. Schreinerarbeit, veranschlagt zu 53 „ 20 „ Rödchen den 27. November 1844. an den Wenigstnehmenden vergeben werden. , Der Gr. Hess. Bürgermeister Zugleich soll nach Abhaltung dieser Versteige- Seipp. rung die Lieferung von Feilgeboten sind in guter reeller Qualität zu haben bei Georg Emil Böhm. 2022) Folgende Waarcngegenstände für Herren, als: neue ganz moderne Seidenhüte ä 2 bis 3 ft, Glaee-Handschuhe ä 45 kr. bis 1 fl. 30 kr. das Paar, Schlafröcke, gut gearbeit und wattirt, -» 3 fl. 45 kr. bis Hfl-, Lasting-Cravatten ä 42 kr. bis 1 ft. 12 kr., Atlas'Cravatten, ä 48 kr., 1 fl. 12 kr. bis 1 fl. 45 kr., Sajet-Jacken, ä 1 fl. 45 kr. bis 3 fl 30 kr., Sajct-Hosen, » 3 fl. bis 3 fl. 30 kr., baumwollene gewebte Unterbosen ä 48 kr. bis 1 fl. 45 kr., gestrickte graue Jacken, »Ist. 45 kr. bis 2 fl. 30 kr., Seidene Regenschirme a 6 ft. 30 kr. bis 8 fl. 45 kr., Hemden von starkem Baumwolltuch, fest genäht, a 1 fl., feine Sbirtinghemdcn a 1 fl. 45 kr. bis 2 fl. 30 kr., Leinwandhemden zu verschiedenen Preisen. Sodann auch pur wollen Flanell, je nach Breite und Feinheit, ä 24 kr. bis 50 kr. per Elle, wattirte Merino- und Cattun-Hausröcke für Damen ä 5Va bis 6*/2 fl. 2015) Nebst einer reichen Auswahl von Kleiderstoffen von Wolle, Seide und Halbseide in den neuesten Mustern, empfehle ich: Orleans, ein: und mehrfarbig, glatt und faeonirte die Elle von 30 kr. bis zu 1 fl., MousseHnes de laine von 14 bis 48 kr., Poil de Clievre 18 bis 30 kr. Kattun % breit, 12 bis 24 kr., Druckzeug, festfarbig, 12 bis 17 kr. sowie einen schönen Vorrath in Fichus, Foulards, Halstüchern, Shawls und anderen zu Christgeschenken steh eignenden Artikeln. Heinrich Ferber. 2020) Meine neu erhaltenen Maaren, worunter viele die sich zu Weihnachtsgeschenken eignen, empfehle ich zu sehr billigen Preißen bestens. M. Heß, Lit. A. «Ä5 55. 1990) Aniessormen sind käuflich zu haben bei L. W. Schott. Gieße» den 25. November 1844. 2012) Fertige Herrnhemden, Schlafröcke und Betten empfiehlt in schöner Auswahl Jacob Kfm. Worms Wittwe. 2016) Schwere niederländische BuLsliings und eine reichhaltige Auswahl von Westen in dem neuesten Geschmack empfiehlt H. Ferber. 2013) Eine schöne Auswahl fertiger Hüte, Hauben und Aufsätze, sowie allerlei Haarputz, für Bälle sich eignend, zu den billigsten Preisen, empfiehlt Jean et te H olb erg, auf dem Seltersweg. S2018) Ein fettes Schwein, 15/X gutes Heu, eine große, 12 Säfte haltende Waschbütte mit eisernen Reifen ist zu verkaufen. Ausgeber d. Bltts sagt wo. -iis. (li'/odif) jftMih uff chtlNtflß -tSÜ! llchf 2000) Feines Schwungmehl zu 5'4 kr. per £*, Weißmehl zu 4 kr. und Griesmehl zu 2r/2 kr., sowie Spelzcngries zu 6 kr., ist zu haben bei L. Cahn. 2019) Schöne Zwetschen- und eine gute Sorte Sauer-Kirschbäumchen verkauft L. Hartmann in der Schanze. 562 Zu vermiethen. 2014 Ein Logis, bestehend in 5 hutzbaren Piecen, Magd- und Vorrathsfammer, Küche mit Speisekammer, besonderem Keller und Holzstall, nebst Mitgebrauch der Waschküche ist bei mir zu vermiethen. Wießell, Hofgerichts-Advocat. 1993) Eine vollständige Familienwohnung, auch eine einzelne Stube mit Möbel versehen, ist zu vermiethen in Lit. C. M 125 in der kleinen Löwengasse bei C. Krauskopf, Herrn-Kleidermacher. 1060) Der untere Stock in meinem neuen Hause vor dem Selterschor, bestehend aus 6 heizbaren Zimmern, heizbarem Coridor, Küche, Magd- und Speisekammer, Keller, Bodenkammer, Holzplatz und Mitgebrauch der Waschküche nebst einem Stück Garten, ist zu vermiethen und sogleich zu beziehen. Dr. Zu st. Liebig. Auözuleihen. 1969) Bei Unterzeichnetem sind 1000 ft. Vormundsgeld, gegen eine gerichtliche Hypothek zu 472 Procent, ganz oder theilwcise, auszuleihen, mit "dem Bemerken, daß weniger als 400 ft., zu 5 Procent verzinßt werden müssen. Großenlinden am 21. November 1844. Der Gr. Hess. Bürgermeister Menges. 1991) 139 ft. 82 fr. liegen bei dem Unterzeichneten zum Ausleihen bereit. Allendorf a. d. Lumda am 25. Nvvbr. 1844. Deines, Kirchenrechner daselbst. 1992) 250 ft. sind aus dem Kirchenfonds zu Beuern bis zum 15. Februar 1845 auszuleiben, lieber das Nähere gibt der Unterzeichnete Aufschluß. Allendorf a. d. Lumda am 25. Novbr. 1844. Deines, Rechner des Kirchenfonds zu Beuern. Vermischte Nachrichten. Die Gemälde-Ausstellung duhier wird auf vielseitige Wünsche noch weitere 8 Tage stattfinden; wovon man das knnstliebende Publikum benachrichtigt. besonders billiger Bedienung. C. Th. Heerz, Uhrmacher, Gesellschafts-Hause gegenüber. lrecller und G. dem / 2006) Einem verehelichen Publi- 5? kum mache ich die ergebenste l MM'zeige, daß ick mein Geschäft von jji&ss/. Schotten hierher verlegt habe, und em- k!'M' pfcble mich zu allen in mein Geschäft rin# schlagenden Arbeiten, unter Zusicherung Bei dem für hiesige Stadt projectirlen, allerdings sehr wünschcnswerthen Bau einer Industrie,, Kunst- und Festhalle könnte ohne besondere Kostenvermehrung noch einem anderen, hier sehr großen Bedürfnisse abgeholfen werden. Es fehlt nämlich hier gänzlich an einem gehörig geschützten Locale zu Trockenbehältern, worin bei ungünstiger Witterung die Weißzeugwasche der hiesigen Einwohner, deren Abtrocknung namentlich in den Regenmonaten die Hausfrauen oft in die peinlichste Verlegenheit setzt, aufgenommen werden könnte. Ein solches Local, das in mehrere Piecen abgetheilt, daher geräumig sein müßte, würde sich, da die projectirte Industrie,Halle ja ohnehin wohl unbezwcifelt einen Dachboden bekömmt, auf diesem der Größe des Gebäudes selbst entsprechenden geräumigen Boden finden, der in mehrere verschlossenen Abthcilungen getheilt blos zu diesem Zwecke verwendet und ganz dazu aptirk werden könnte, was an sich nur einen sehr geringen Kostenaufwand erfordern würde, der übcrdieß durch eine kleine Abgabe für den davon Gebrauchmachenden gar leicht gedeckt werden könnte und sich in der Folge bei dem gänzlichen Mangel eines solchen Locals hier voraussichtlich gut verinteressiren würde. Man zweifelt dabcr nicht, daß dieser ohnmaßgcblicbe Vorschlag, wodurch einem von sämmtlichen hiesigen Stadtbewohnern längst gefühlten dringenden Bedürfnisse abgeholfen wird, gehörigen Orts Anklang und Berücksichtigung finden werde. — 2002) Für die Abgebrannten in Sachsenberg sind cingegangen: Von einem Ungenannten 1 fl., von Hrn. Dr M. 1 fl. 30 fr., von Hrn. V. K. 1 fl., von Frau Pros. Schwabe, Wittwe 1 fl., von Hrn. Daniel Keil 1 fl. 20 fr., von Frau v. Krug 3 Rthlr. in Preußischen Kassenscheinen. Joh. Balth. Noll. 563 1964) Allgemeine Rentenanstalt zu Darmstadt. Unter Bezug auf meine letzte Bekanntmachung in M 89 dieses Anzeigeblatts, mache ich im In- teresse des Publikums wiederbolt bekannt, daß die diesjährige Jahresgesellschaft der allgemeinen Rentenanstalt zu Darmstadt mit dem 30. d. M. geschloffen wird, daher diejenigen, welche sich in diesem Jabrc noch bei der Anstalt betheiligen wollen, hiermit eingeladen werden, ihren Beitritt vor dem gedachten Termine bei dem Unterzeichneten, der jede nähere Auskunft mit Vergnügen erthcilt, zu erklären. Gießen den^LO. November 1844. I. ®. Appel, Agent. In Breslau batHsich, wie uns die Didas- kalia zum Frankfurter Journal vor Kurzem berichtete, ein Verein gegen das ebenso unbequeme als be onders für Kopfleidende höchst nachtheilige Hutabziehen gebildet, hem Niemand eine zweckmäßige und vernünftige Tendenz absprechen wird. Eben darum bedarf cs aber auch wohl keines besonderen Vereines oder specieller Besprechung, sondern nur einer leisen Anregung, wie diese hier, um dieselbe löbliche Sitte auch anderwärts einzuführen und also auch hier künftig statt des Hutabziehens jede andere beliebige Begrüßung, allenfalls blos durch eine leichte Bewegung der Hand nach dem Hute factisch eintreten zu lassen, was jedenfalls, da Zweck und Ursache angegeben sind, nicht mißdeutet werden könnte, zumal es in der Sache selbst ganz einerlei ist, unter welcher Form die Begrüßung geschieht. 2010) Eine gut schießende, percussionirte, mit Patent-Schwanzschrauben versehene, gut erhaltene Doppelflinte, stark von Eisen und Schaft, wird zu kaufen gesucht. Das Nähere sagt Ausgeber dieses Blatts. 2004) Ein Bedienter, der gute Zeugnisse auf- zuweiscn hat, kann sogleich einen Dienst finden. Ausgeber d. Bltts. sagt wo. 2003) Ein mit guten Zeugnissen versehener und in der Occonomie bewanderter Pferdeknecht wird auf Weihnachten in Dienst gesucht. Näheres sagt die Erped. d. Bltts. Angekommene und abgereiste Fremden In den Gasthäusern. Irn Rappen-. Hr. Baron v. Küster, Lieutn. v. Braun- schweig Hrn. Kfl. Schottenfels v. Offenbach, Rindskopf, Wendlein, OffiuS u. Götz v. Frankfurt. Hr. Souchap, Dock. v. Frankfurt. Fr. Holzapfel v. Hanau. Hr. Trespe, Hauptm. v. Coblenz. Hr. Marchand, Pfarr. v. Obbornhofen. Hrn. Kfl Gottschalk v. Caffcl, Magerkort v. Bremen, Benne u. Sackermann v. Frankfurt. Hr. Bender, Schneidcrm. v. Coblenz. Hr. Freiherr v. Nordeck zur Rabenau v. Grünberg. 1967) Daguerreotyp-Bilder. Zur Anfertigung von Porträts vermittelst des Daguerreotyps (sich sehr zu Christgeschenken eignend) empfiehlt sich F. Lehr, Mechaniker. 2023) Bei dem letzten Cäcilienfeste ist in der Garderobe ein bunt seidenes Halstuch, wahrscheinlich aus Versehen, mitgenommen worden. Der jetzige Besitzer wird gebeten, solches an Clubbdiener Sack abzugebcn. 2024) Am letzten Cäcilienfest ist in der Garderobe ein schwarz seidener Kragen liegen geblieben, welcher bei dem Clubbdicncr Sack wieder in Empfang genommen werden kann. Frischbacken. Sonntag den 1. December. Jacob Vogt in der Wallthorstraße. Carl Noll in den Neuenbäuen. Adolph Seit in der Neustadt. Louis Kämmerer auf dem SelterSweg. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 1. December, dem 1. Advent- Sonntage. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Die pfarramtlichen Geschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. vom 26. bis 28. November. 1844. Hrn. Kfl. Gallo v. Mainz, Freudenberg v. Heidelberg u. Steinberger v. Windecken. Hr. Kling, Host. v. Hanau. Hr. Koch, Fabrik, v. Alsfeld. Fr. Postmeist. Rausch v. Lauterbach. Im Einhorns Sr. Durchlaucht Hr. Fürst v. Braunfels m. Bedien, v. Braunfels. hPriuz Friedrich m. Sc- bien. v. Lich. Fr. Gräfin v. Laubach m. Bedien, v. Laubach. Hr. Benapet, Reut. v. Paris. Hr. Elwert, Rechn.-R. v. Darmstadt. Hr. Depomm, Rittmeist. v. Prag. Hr. Becker, Rechn.-Prob. v. Darmstadt. Hr. Kahmann, Reut. a. England. 564 Hr. Kimmelmeier, Quartiermeist. v. Elbing. Hr. Renn- v. Nam-. Hr. Freiherr v. Osmuth, Hauptim v. Sarlouis. Hrn. Kfl. Damm ö. Darmstadt, Zentgraf u. Zehfuß v. Mannheim Hrn. Edelleute Brout u. Tornow v. Devenshire. Hr. Klipstein, Hofkammerr. v. Thalitter. Hr Großschoff, Kanfm. v. Coblenz Im Prinz Carl -. Hr. Bernhardt, Künstl. v. Dresden. Hr. Merkel, Bauaufs. v. Roßdorf. Hr. Weber, Kanfm. v. Elberfeld. Hr. Buderus, Werkführ. v. Hirzenhain. Hr. Steinberger, Zahnarzt v. Romrod. Hr. Neuling, Oecon. v. Lauterbach. Fr. Bechter v. Heppenheim. Hr. Werner, Biirgermeist. v. Großkarben. Hr. Schmitt, Kaufm. v Offenbach. Hr. Großmann, Pfarr. v. Hartersheim. Hr. Buchen- röder, Gastw. v. Langen. Hr. Stoß, Kaufm. v. Offenbach. Hr Leidecker, Privatm. v. Großgerau. Im yiiller .■ Hr. Löb, Kaufm v. Nidda. Hr. Röder, Pfarr. v. Steinheim. Hr. Boppenberger, Harfenist v. Breßnitz. Im Ilirtch: Hr. Finkernagel, Fuhrm. v. Seibertenrod' Hr. Greb, Geschäftsm. v. Offenbach. Hrn. Fuhrl Klingel- Höfer v. Eckelshausen, Biebighäuser v. Dodenau u. Fischbach v. Mornshausen. Hr. Schneider, Gerber v. Dodenau. Hr. Schlepp, Geschäftsm. v. Schotten. Hr. Becker, Oecon. v. Ulf Hrn. Fuhrl Lind v. Schotten, Lohffnk v. Bingenheim u. Queckbörner v. Grünberg. Im Darmstaedter Haut : HlN. Geschäfts!. Roth V. Eckartsborn, Schuchard v. Schwarz n Gerzheim v. Alsfeld. Hr. Eschle, Handelsm. v. Fortwaugen. Hrn. Geschäftsl. Schmitt v. Niederiveidbach, Schaaf v. Keddingen ». Merz v. Hanau. Hrn Fuhrl. Uhl v. Oberschmittcn, Drullmann u. Kuhl v. Wetzlar. Hr. Block, Bergverwalt. ». Battenberg. Im Stern: Hr. Knoche, Oecon v. Marienhagen. Hr. Lüseburg, Fuhrm. v. Lüdenscheid. Hrn Fuhrl. Römer v. Klimbach, Schäfer v. Nordecken u. Schneider v. Ernsthausen. Hr. Scherer, Maler u. Hr. Ecker, Oecon. v. Düsseldorf. Zn den Privathäusern. Bei Hrn. Uhrm. Hcerz: Hr. Cellarius, Buchbind v. Schotten. — Bei Hrn. Geh. Hofr Langsdorf:. Hr. Kißner, Pfarr. v. Nicdergemünden. Bei Wittwe Rusch: Hr. Walter, Privatm v. Darmstadt. — Bei Hrn Hofger.-Secret. Reiß: Hr. v. Gall, Reviers, v Bingenheim. — Bei Hrn. Schnei- dcrmcist. Brück: Fr. Kaiser v. Lauterbach — Best Hrn. Bäcker- meist. Noll: Hr. Heiu, Kaufm. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Stud. Faustmann: Hr. Zffen, Privatm. v. Hannover. — Bei Hrn. Hofger.-R Langsdorf: Hr. Langsdorf, Access, v. Darmstadt. — Bei Hrn. Wirth Bramm: Hr Scharmeier, Gürtl. v Untergriesbach, Hr. Eisenach, Färb. v. Bürgel, Fr. Postmeist. Voneifv. Grünberg u. Hr. Friedrich, Privatm. v. Altenbuseck. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerci in Gießen. Sn umitit ntn«nit M nihHöi . t.: i *;i5ni v-:> *• *■ Jii|i j st v A .« HO