Anzeigeblatt der Stadt Giessen. 12. Samstag den 23. März. 1OÄ3. I I -MM—W| Frucht- und Victualienpr,eise zu Gießen vom 25. Marz bis 1. April 1843. Fleischpreise. 1 Pfund gutes Ochsenfleisch . . . 1 „ Kuhfleisch ...... 1 n Rindfleisch .... 1 „ Kalbfleisch .... auch ...... 1 „ Schweinefleisch . . . . I „ Hammelfleisch gemästet . 1 „ Wurst von pur Schweinen , 1 „ gemischte Wurst . . . . 1 „ Bratwurst ,, Schwartemagcn . . . „ geräucherter Speck . . . 1 n Schinken und Dörrfleisch . 1 „ Rindsfett ..... 1 „ Hammelsfett 1 „ Schweineschmalz, ausgelassenes ....... 1 „ desgleichen, unausgelassen kr. 11 9 8 5 11 8 12 8 15 16 22 16 16 16 22 20 p''! Anm. Die Zu> g! gaben dürfen in g! weiter nichts, als 2 inFIeisch vondcr- __ selben Gattung __ bestehen, u. zwar 2 aufioPfd.Fleisch __ nicht mchralsan- - derthalbPfd.u.s. _ w. »ach Proper« __ tion,welchesauft __ Pfd. nichtvöllig 5 __ Loth ausmacht. _ Köpfe, Füße, Gc- __ raub, wie auch die __ ganzblutigcnund __ nicht genießbaren _ Stücke vom Hals, — stnd vonder Zugabe gänzlich auS-^ geschlossen. j I ___________________________________________________________________! Brodpreise. — Pf. 19 Loth — Qt. Roggenbrod . . . 1 » 25 » — n i/ ... 3 » 18 » .— ii .1 ... 16 Loth — Qt. gemischtes Brod . . . . . 5 » 2 n Wafferwcck 4 e 2 « Milchbrod Bier preise. 1 Maas ordinaires Bier . auch 1 Maas Doppelbier Marktpreise. 1 Maas Milch 1 Pfund Butter auch . . . ■ 2 Handkäfe...... 5 Eyer . ......... . 1 Pfund Waizenmehl 1 ii grob geschälte Gerste ..... 1 » klein geschälte Gerste kr. Pf. 2 6 12 2 1 1 4 6 7 6 25 26 4 4 5 4 8 Fruchtpreise. Städte G em äs Waizcn Korn Gerste Hafer | Erbsen Linsen Darmstadt .... Gießen...... Marburg am 26. Februar Wetzlar am 18. März. das Malter das Malter auch das Mött der Scheffel Pf. 200 200 90 füll) 8 4 kr. 54z 28 Psi 200 84 fü 10 4 4 kr. 10 20 _C4 Psi 165 72 ff. kr. 7 30 7 - 2 35z s söz ! 1 Uli fl. 5 5 1 2 kr. 20 50 45 20 l 1 ! 1 ! fl. 12 kr. 1 1 1 1 |^l fl. 12 7 kr. 48 Polizeiliche Bekanntmachungen- 13) Smumtlickw Grundcigcnthümcr, Nutznießer oder Pächter von Grundeigenthum, sowie alle mit der Aufsicht auf öffentliche, mit Bäumen oder Sträuchen bepflanzte Wege und Anlagen beauftragte Personen, werden hierdurch aufgcfordcrt, binnen 14 Tagen von heute an, bei Vermeidung der durch den Art. 80 des Feldstrafgesetzes vom 21. September 1841 bestimmten Strafe von zwei Kreuzern für jedes einzelne, bei der dcmnächstigcn Visitation vorgefundcn werdende Raupenncst, auf ihrem Grundbesitz oder auf dem ihrer Aufsicht untergebenen Gebiete die Bäume, Zäune und Gesträuche von den darauf befindlichen Raupennestern zu reinigen. Gießen den 23. März 184.3- Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. Prinz. 14) Ein junger Jagdhund ist in hiesiger Stadt aufgcfangen und in Vcrwabwnq genommen wor den; das Nähere ist auf dem Großh. Polizei-B,üreau zu erfahren. 92 Edictalladungcn, 394) Etwaige Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Schneidergesellen Georg Thor dahier sind bei Meldung Ausschlusses von der Erb- vertheilung bis zum 1. April l. I. dahier an-- zumeldcn. Sodann soll das zum Nachlaß gehörige Wohnhaus mit Hofraum und Stall in der Hintergaffe Montag den 24. April l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus, unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen, meistbietend versteigert werden. Gießen den 9. MärZ 1843. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller.. 476) Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Maurermeisters Wolf dahier sind binnen 8 Tagen sogewiß dabicr anzumelden, als sie sonst bei Aufstellung des Inventars unberücksichtigt bleiben. Binnen gleicher Frist sind die Forderungen des Verstorbenen au dessen Witlwe zu berichtigen. Gießen den 20. März 1843. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Besondere Bekanntmachungen. 338) Aufforderung an die Schuldner der hiefigen Pfand- und §cih-Anstalt. Die Schuldner der hiesigen Pfand- und Leih- Anstalt, deren Pfänder in den Monaten Juli, August, September, -Oktober, November und December 1842 verfallen sind, werden auf- gcfordert, bis zum 30. März d. I. entweder/ein- zulösen oder zu prolongiren, als sonst deren Versteigerung am 4. Mai d. I. statkfindet. Pfänder aus wollenen Stoffen, die bereits sechs Monate verpfändet waren, können nicht mehr prolongirt, sondern müssen gegen Baarzahlung eilt# gelößt werden. Gießen den 10. März 1843. Die Großh. Pfandhausverwaltung. Bieler. Pfeil. 350) Der hiesige sog. Psingstmarkt ist in dem Kalender irrthümlich auf Donnerstag den 8 Juni eingetragen, während er auf Donnerstag vor Pfingsten den 4 Juni abgehalten wird. Ich bringe dies zur öffentlichen Kenntniß und ersuche die einschlagenden Ortsbehörden, dies im Interesse ihrer Ortsangehörigen noch besonders bekannt machen zu lassen. Butzbach den 8. März 1843. Der Gr. Hess. Bürgermeister Zahn. Versteigerungen. 445) Die in M. 7. dieses Blattes näher beschriebenen Immobilien der Frau Major von Schmal- kalder, namentlich deren Haus in der Wallthor- straße und Garten in der Braugasse, sollen Montag den 27. l. M., Nachmittags 2 Uhr, nochmals auf dahiesigem Rathhause öffentlich versteigert werden. Gießen den 23. März 1843. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Dr. Zimmermann. 444) Donnerstag den 30. März l. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Wirths Ludwig Ferber in der Wallkborstraße verschiedene "Kleidungsstücke, Bücher, eine Flöte und sonstige Gegenstände gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 23. März 1843. Ter Großh. Um'versitätsrichte. Dr. Trpgophorus. vdt. Prinz. 467) Montag den 27. März, Vormittags 10 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause drei städtische Tricb- viertel au den Meistbietenden verpachtet werden. Gießen den 22. März 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 466) Montag den 27. März, Vormittags 10 Uhr, sollen die städtischen Lebmsteiuplätze auf der Bürgermeisterei dahier an die Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 22. März 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 471) Montag den 27. März, Vormittags 9 llbr, werden die auf der Schoor vom Wallthor nach dem Neuenwegerthor liegende Baumreifer auf hiesigem Rakbbaus versteigert werden. Gießen den 24. März 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 468) Freitags den 31. März 1843, Vormittags 8 Uhr,' sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Gießen, Distrikt Heegstrauch und Schiffenbergcrweg: 93 27 Stecken Eichcn-Scheidholz, 31 ,, Eichen- und Birken-Prügelholz, 132 ,, Eichen- und Birkcn-Stockholz, 6300 Eichen- und Birken-Wellcn, 19% Stecken Kiefern- und Fichten- Prügel- u. Stockholz, 2725 Kiefern-, Fichten- u. Wachholder-Wellen, 600 Dorn-Wellen, L 54 Eichenstämme mit 2652 Cubikfuß, 6 Birkenstäme mit 118 Cubikfuß, • 6 Fichtenstämme inst 2t 9 Cubikfuß und 74 Fichtenstangen mit 132 Cubikfuß an den Meistbietenden versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist auf der alten Steinbachcrstraße am Heegstrauch. Ich ersuche die Herrn Bürgermeister, dieß alsbald bekannt machen zu lassen. Gießen den 16. März 1843. Der Bürgermeister Gg. Reiber. 461) Donnerstag den 30. März d. I., Vormittags 11 Uhr, soll im hiesigen Hospital die Lieferung von 60 Stecken Buchen-Scheidholz, 20 ,, Eichen-Scheidholz und 100 LU- Braunkohlen an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 22. März 1843. Der Rechner Lauer. 459) Donnerstag den 30. März d. I., Vormittags, läßt die Wittwe des verstorbenen Großherzoql. Posthaltcrs Voneif dahier freiwillig gegen baare Zahlung versteigern: 9 Pferde nebst dem Geschirr, 2 Kühe, 2 Chaisen, worunter eine mit Glasvcrdeck und sich noch in sehr gutem Zustand befindet, 1 Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge, sowie mehrere Occonomiegerätbschaften. Die Herrn Bürgermeister werden ersucht, dieses gefälligst in ihren Gemeinden bekannt machen zu ' lassen. ” Grünberg den 20. März 1843. Der Gr. Hess. Bürgermeister. Henricy. 430) Der Unterzeichnete ist gesonnen, folgende rbm zugehörigen, im besten Zustande befindliche Güterstücke unter sehr vortheilbaften Bedingungen Montag den 27. März 1843, Nachmittags 2 Uhr-, in seiner Wohnung in den Neucubäutn einer Versteigerung ausznsetzcn. 1) 554si)Klftr. Acker auf der Hardt vor der Kop- odcr pelhuth, liegt an Daniel Römer u. 159 Rth. Ludw. Gorr zu Heuchelheim, %3r, * ^4Kl., ztbr., 18 kr. dem Fiskus ; 2) 342lHKlftr. Acker am obersten Bacbweg, links oder der Chaussee, an Phil. Weigel, 101 Rth. Schultheisen Sohn in Kleinlindcn, 4r Kl., ztb., 10 kr. 3 hl. d. Fiskus; 3) 342lüKlftr. Acker dasclst, liegt eben daselbst, oder 4r Kl., ztbr., 10 kr. 2 hl. d. Fiskus, 101 Rth. mit Klee besamt; - 4) 157mKlftr. Acker Lag Gärten, auf der Bleich, oder an Joh. Hilgard und Heinrich 46 Rth. Schäfer, %lr, V22r Kl., ztfr., 33 kr. 3 hl. dem Fiskus; 314mKlftr. Wiese Lag Gärten auf der Bleiche, eben daselbst, ^2r, y2r Kl., ztfr., 5 kr. der Siadt Gießen; 5) 134ü)Klftr. Acker Lag Gärten am Wismarcr- ' U>eg, an Postmeister Kempf, /Ar, 40ditb- %2t Kl., ztfr., 27 kr. dem Kir- chenfouds zu Gießen; 6) 130lüKlftr. Acker daselbst, liegt eben daselbst, oder l/ ir, V2r Kl • 174 Rth. 150Rth. 124 Rth,. 148 Rth. 7) 442HZKlftr. Acker an Superintendent Becht- , o holds Garten, an Ludw. Herbert, 131 Rth. V2ir, !Z,2r Kl., ztbr., 1 fl. 21 kr. dem Fiskus, mit Korn besamt; 8) 688mKlftr. Acker am Schwalbachischcn Acker, an Carl Müllers Erben, 2r Kl., 202Rth. 32 kr. der Pfrarrei Krofdorf, mit Waizen besamt; 9) 591HMftr. Acker am Fluthgraben, an Christ oder 'Jughard L, Lr Kl., ztbr., 27 kr. 2 hl. der Pfarrei Krofdorf, mit Waizen besamt; 10) 510ß)Klftr. Acker links am Krofdorferweg, an oder Con. Sack, 2rKl.,zbr.,23 kr. 3"hl. d. . Pfarrei Krofdorf, mit Dölbel bes.: 11) 424lüKlstr. Acker übcrm Krofdorferweg, au oder Joh. Rinn, 2rKl., ztbr., 1 fl. 11 kr. 3 hl. dem Fiskus; 12) 506si)Klstr. Acker daselbst, au Conrad Ufer oder y22r, /3r Kl., ztbr., 1 fl. 16 f/ 3 hl. dem Fiskus; 13) 226ü)Klstr. Acker auf'm Haddergraben, an 68 Mb ztbiv 3r Kl., 8 kr. 68 Rth.^ i hr. der Pfar. Krofdorf; 14) 299lDKlftr. Acker anf'm Fluthgraben in der An, 90 Mb W-nne6 Noll, 3r Kl., ztbr., 90Rth. io kr. 3 hl. der Pfr. Krofoorf; 15) 262lüKlftr. Acker überm Fabricius'schcn Acker 79 Mb bc,ln Fluthgraben, an Jost 79.tth. ^cter Lisidenstrutb, 3r Kl., ztbr., 9 kr. 2 hl. der Pfr. Krofdorf; 94 16) 263siMftr. Acker daselbst, liegt eben daselbst, oder 3r Kl., ztbr-, 9 kr. 2 hl. der Pfarrer 79 Rth. Krofdorf; 17) 484st)Klftr. Acker am Leufertsröderweg, an W. oder Krailing, A. S., %2r, %3r Kl-, 140Rth. ztbr., 20 fr. der Pfar. Krofdorf; 18) TOlUKlstr. Acker auf dem Gleibergerweg, an oder Eon. Sack, %2r, %3r Kl-, 3 hl. 6 Ntb. bcr Pfar. Krofdorf; 19) 260ülKlftr. Acker auf der großen Weid, an oder Advocat Löbcr, %2r, %3r Kl., 75 Rth. ztsr., 1 fl. 44 kr. d. Stadt Gießen; 20) 169lHKlftr. Acker auf den Holzweg, hinter den oder Schicßgärten, an Jost Pb. Rinn, 49 Rtb. ztbr., 2r Kl., 8 kr. d. Pfar. Krofdorf; 21) 169HlKlftr. Acker daselbst, liegt eben daselbst, oder 2r Kl., ztbr., 7 kr. 3 hl. der Pfar. 49 Rth. Krofdorf; 22) 290iHKlftr. Acker hinter den Schießgärten, an oder Gg. Heinr. Braun, %lr, %2r 85 Rtb. Kl., ztbr-, 38 kr. d. Fiskus u. Cons.; 23) 431lHKlftr. Acker auf'm kleinen und großen oder Grasweg, an Heinr. Baltb. Vogt, 127 Rth. ztbr., 3r Kl., 44 kr. 3 hl. dem Fis« kus u. Cons., mit Dölbel besamt; 24) 494lHKlftr. Acker zwischen dem Stadtgut und oder großen Grasweg, an Joh. Rinn, 146Rth. 2r Kl., ztbr.; 25) 270lHKlftr. Acker auf der Hohlciche, an Clw. oder Löbcr, %lr, %2r Kl., ztbr., 79 Rth. 13 fr. 2 bl. der Pfar. Krofdorf; 26) 286lHKlftr. Acker daselbst, an Joh. Becker v. oder Hcuchelbeim, 2rKl., % ztbr., 17 fr. 84Rtb. ib(. dem Fiskus u. Cons.; 27) 922st)Klfr. Acker zwischen dem Sand- und «, oder Erdkaurerweg, an Jeremias Mal- 270 Rlh. fomesius, 3r Kl., ztbr., 1 fl. 54kr. 3 hl. dem Fiskus, frisch gedüngt; 28) 382lDKlftr. Acker links am Schwarzlachswcg, oder an Ludw. Herbert, %lr, %2r 114 Rth. Kl-,'M; mit Obstbänmen bepflanzt. Gießen den 17. März 1843. Moritz Hering. 449) Donnerstag den 30. d. M-, Vormittags 9 Uhr, sollen nachstehende Holzsortimente in dem Gemeindewald von Odenbausen, Distrrct Vorderwald 5 Eich-Baustämme 450 Cubikfuß baltend, 43 X Klafter Eichen-Scbeid- und Prügelholz, 285 X ,, Buchen- ,, ,, ,, 563 ,, Buchen-Reifer, 4 ,, Eichen-Reifer öffentlich versteigert werden. Salzböden den 17. März 1843. , Der Bürgermeister Wagner.,. , 462) Donnerstag den 30 März b. I., Morgens 7 Uhr, sollen in dem Steinbacher Gemeindcwald, Distrikt Embach: \ ' 27X Stecken Bnchell-Scheidholz, 144 X „ Eichen-Scheidbolz, 10% „ Kicfern-Scheidholz, 11 „ Buchen-Prügelholz, 53 ,, Eichcn-Prügelholz, 12 ,, Kiefern-Prügelholz, 16 „ Buchen-Stockholz, 68% „ Eichen-Stockbolz, 44% „ Kiefern-Stockholz, 968 Wellen Buchcn-Reisholz, 2781 „ Eichcu-Reisbolz, 3410 „ Nadel-Reisholz, 800 „ Allerleiholz versteigert werden. Der Anfang zur bestimmten Stunde ist im Distrikt selbst. Steinbach den 22. März 1843. Der Bürgermeister H o r ii. 409) In der ElnhLuser Waldung, Schlag Langelob, sollen 90 Stück Eickcnstämme von 16 bis 40 Zoll mittleren Durcbmessers und zwar: 1) 6182 Cubikfuß Pfostenholz, 2) 2111 „ kurz Streckbolz, 3) 354 „ lang Streckbolz, 4) 1133 „ vorzügliches Werkholz, worunter sich verschiedene Mühi- • wellen befinden, Freitag den 31. d. M., gegen baare Zablung meistbietend verkauft werde», wozu sich Kaufliebhaber Morgens 9 Uhr bei mix einfinden können. Elnhausen bei Marburg am 14. März 1843- Der Bürgermeister Schieferstein. 488) Donnerstag den 30. März d. I., Vormittags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Rod- Keim, District Riüscheid, folgende Holzsortimente, als: 30 Stecken Buchen-Scheidholz, 38 ,, Bnchen-Prügelbvlz, 23 ,, Buchen-Stockholz, 900 Buchen-Wellcn und 52 Stämme Eichen-, Bau-, Werk- und Nutzholz versteigert werden. , Rodbeim am 23. März 1843. Der Bürgermeister ' G. Wagner. 85 451) Zn der Freiherlich von Rauischen Waldung bei Nordeck soll Montag den 3. April d. I., Vormittags präcis von 9 Uhr an, folgendes Gehölz, als: 76 halbe Klstr. Buchen-Prügelholz, gr. Ms., 22 Klstr. Buchen-Scheidholz, 16 „ Erdstöcke und 30 Haufen Reiser meistbietend verkauft werden, was mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß die Zusammenkunft in Nordeck stattfindet. Amöneburg den 21. März 1843. Der von Nau'sche Rendant Zaier. 485) Freitag den 31. März, Morgens 8 Uhr, soll in dem hiesigen Gemeindewalde, Mühlberg, Buchenwald rc. nachstehendes, Geböiz: 1) 12% Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 5 „ Buchen-Prügelholz, 3) 9 ,, Buchen-Stockholz, 4) 2175 Buchcn-Wellen, 5) 2% Srcckcn Eichen-Prügelholz, 6) 1% „ Eichen-Stockbolz, 7) 3573 Eichen-Wellcn, . 8) 1% Stecken Birken-Scheidbolz, 9) ' % „ Stockbolz, 10) 50 Birken-Wellen, 11) 1‘z, Stecken Kiefern-Prügelholz, 12) 3 „ Kicfern-Stockbolz, 13) 200 Kiefern-Welletz, 14) 344 Weiden-Wellen, 15) 2225 Bohnenstangen, 16) 181 Cubikfuß Eichen-Werkbolz, 17) 3 ,, Fichten-Werkholz, 18) 485 „ Kiefcrn-Baubolz öffentlich versteigert,werden; der Anfang ist in dem Mühlberg. Albach den 24. März 1843. , Der Bürgermeister Schäfer. —,77.7-^^,777777» F e i l g e b o t e ij. Tapeten und Möbel. 181) Mein Lager von Tapeten und Bordüren ist wieder auf's beste assortirt, welches ich meinen verehrten Gönnern und Abnehmern hiermit ergebenst anzeige, auch bringe ich in Erinnerung, daß stets gut gepolsterte Möbel bei mir vorräthig sind. Christian Reiber, - Tapezier. 475) Eine Auswahl in italienischen i und Brüsseler Herrn-, Damen- undH Kinder-Strohhüten, sowie in Bän-^ dern neuester Muster, empfiehlt z-u billigen 1 Preisen Gießen am 24. Marz 1843 Louise Wittich, Lit. A. 36.21. 450) Indem die Plätze, welche die Actiengesell- schaft für den Bau neuer Häuser benutzen wollte, anderweit bebaut werden, so hat sie ihre Auflösung beschlossen, und es stehen ihre im vorigen Jahre gefertigten Lehmsteine rc. zu verkaufen. Kauflieb- baber können wegen des Näheren bei Hrn. H. Berlin Auskunft erhalten. 452) Meine Musterkarten von Taperen und Borden, welche wieder auf das Reichhaltigste affor- tirt sind und zu den Fabrikpreißen verkauft werden, empfiehlt bestens Carl Frech. 469) Sluscat de Liinel, Malaga, Madeyra, Champagner, Punschcsscnz, JZ"3 empfehle ich zur geneigten Abnahme. I. G. A p p e l. 447) Saat-Hafer, rothen deutschen Kopf- und Luzerner Kleefaamen, sowie auch weiße Kern-Seife per K 16 fr. verkauft Balth. Spruck. Prüfet OZles und wühlet 464) HM Beste. 3. tvelpers, genannt der billige Aattumnann, empfiehlt sich zum bevorstehenden Markt mit einer Auswahl ächtfarbiger, moderner Dampfkattune, die Elle zu 6, 8, 10 bis 20 fr.; Wollenmousscline zu 12 fr.; Bettzeuge zu 11 bis 16 fr.; Leinwand und Gebilde zu Tisch- und Handtüchern zu 9 bis 18 fr.; seidener Westcnzeuge zu 1 fl. bis 1 fl. 45 fr.; feiner Herren-Halsbinden und Taschentücher von 10 bis 36fr.; Prochetüchelche'n in Seide, Wolle und Sammt von 5 bis 30 ft1. Ferner sind bei ihm auch fertige Piquet-Westen ä 54 fr. und englische Baumwollen- Strümpfe zu 24 fr. das Paar zu haben. Die Bude ist mit seiner Firma versehen und steht am Neustädter-Thor; bei schlechter Witterung aber im Gasthaus zum Darmstädter Haus. 482) Hafer, Gerste, Erbsen, Linsen und Wicken zum Säen sind zu haben bei , Georg Iugbardt, auf dem Markt. 96 470) Klees««» e n, deutschen Luzerner und weißen in sehr schönen Qua» litäten empfiehlt I. G. Appel. 465) Die der Gemeinde Bortöhansen, Landgerichts Marburg in Kurhessen, zustehende Waldung von circa 70 CAr. — worauf ein guter Bestand von 200jährigen Eichen und Buchen — soll aus freier Hand dergestalt auf den Abtrieb verkauft werden^ daß die Hauung noch vor Ablauf des Monats April l. I. stattfinve. Kauflustige, welche sich wegen ihrer Solvenz legitimsten können, können diese Hochwaldung täglich besehen und die weitern Bedingungen bei mir erfahren. Bortshausen, bei Marburg im März 1843. Ter Bürgermeister daselbst N. Nau. 453) Berliner Goldleisten in großer Auswahl bet Earl Frech. 477) Säe-Hafer das Malter zu'Sfl. 30 fr. bei I. Bramm. 454) Zn der Schloßgaffe Lit. A. 198 ist guter Kuhdüuger zu verkaufen. 484) Bei Hermann Claus in der Hintcraassc ist guter Mist zu verkaufen. Zu vermiethen. 379) Lit. A. 75 steht ein Logis, bestehend aus einer Stube mit Cabiuet, einer Stube im Hiu- rerhause, Kammer, Küche, Holzstall und Keller, zu vermiethen und im Mai d. Z. beziehbar. 38O) Zn dem Hause des Hofgerichtsraths Knorr in der neuen Stadtanlage ist eine sogleich beziehbare, »ach der Südseite zu gelegene Familieuwohunug in beliebiger Größe, mit Allem, was dazu gehört, zu vermiethen. Auch kann auf Verlangen ein Theil des Gartens zur Benutzung überlassen werden. 403) Bei Heinrich Bach in der Hintergasse sind mehrere möblirte Zimmer zu vermiethen. 413) Ein großes Zimmer, ohne Ofen parterre, welches auch zu einem Lager verwendet werden kann, ist zu vermiethen. Wo, sagt die Erpedition d. Dlts. 446) Ein Familienlogis ist zu vermiethen bei Gg. Reiber. 472) Bei mir ist eine möblirte Stube zu vermiethen. Heinrich Rothauge. Vermischte Nachrichten. 298) Schul« achrrcht. Weil es für den nachfolgenden Unterricht von der größten Wichtigkeit ist, daß schon der erste Elementarunterricht nach einem mit jenem übereinstimmenden Plane ertheilt wird, so habe ich es für zweckmäßig erachtet, meinem Unterrichtsiustitut eine vierte oder Vorbereitunasclasse anzureihen, in w^ehe Kinder ohne alle Vorkenntnisse, also mit dem Beginne der Schulzeit aufgenommen werden können. Das Honorar für diese Classe bedsiat vierteljährig fünf Gulden. Mit dem ersten April beginnt ein neuer Lehrcurs, daher ich die Eltern welche ihre Kinder meiner Anstalt anvertranen wollen, ergeh en ft bitte, ihre Anmeldungen gefälligst im Monat März zu machen. Zu feder Zeit bin ich mit Vergnügen bereit, den Lehrplan vonulegeu und jede außerdem gewünsckite Auskunft zu ertheilen Gießen, den 2. März 1843. Stadtpfarrer BonHard. r. 4^) Meinen zwischen der Lahn und dem Weü- larer Weg gelegenen, beinahe 2 Morgen haltenden Garten bin ich Willens, auf mehrere Jahre zu verpachten. Otto, Advokat. 458) Zn der Walllhorstraße sind 3 möblirte Zimmer mit Sopha zu vermiethen. Ausqeb. d Bltts. sagt wo. ü 457) Vor dem Seltersthor ist eine kleine Familienwohnung zu vermiethen und im Juli beziehbar bei Heinbach, Instrumentenmacher. 473) Bei Unterzeichnetem, nahe am Gesell- schaftshaus, ist ein möblirtes Zimmer mit Sopha zu venmethen. PH. Kattrein, Knopfmacher. (.487)., M 93 .auf dem Asterweg ist eine möblirte Stube nut Cabiuet zu vermiethen. 486) Eine Wohnung von 3—4 Zimmern, Kabuler und Küche ist in Lit. D. 181 nahe am Markt zu vermiethen, und können auch einzelne Zimmer mobürt abgegeben werden. 4 o 3O82. 2" Lit. B. M 91 in der Sonne sind 2 mob irte Zimmer mit Sopha und Cabiuet zu vermiethen. 5 474) Zwei Familienwohnungen, wovon die kleinere sogleich, die größere aber den 1. Mai bezieh- und auf den nächsten Sommerfemester einige mob irte Zimmer mit Sopha's versehen, sind zu ver- in leiben bei Z- P- Stich, Buchdr. auf dem Asterweg. • ' 97 Hessischer Patent-Ofen. I ----••0K>X>-- Aridem ich nachstehend eine kurze Beschreibung der Vorzüge und Wirkung dieses von dem Herrn Polizeirath Zulehner inventionirten Stufen-^fcns ganz eigenthümlicher Construction folgen lasse, benachrichtige ich zugleich das geehrte Publikum, daß ich den Verkauf davon übernommen und zu diesem Behuf hier eine Niederlage errichtet habe, woraus solche Oefcn in geschmackvollster Ausführung sanunt allem Zubehör zu 38 fl. der größere und der kleinere zu 28 fl., jederzeit zu beziehen sind. Größere Bestellungen wollen, um sie pünktlich effcctuiren zu können, zeitig gemacht werden. Gießen im März 1843. Carl Burkhardt, Schlossermcister. Der Hessische Patent-Ofen vereinigt durch die zweckmäßige Vertheiluug seiner eisernen und thöncrncn Flächen, woraus er zusammen gesetzt ist, die Vortheile weichender eiserne und die, welche der Thon-Ofen jeder einzeln darbieten, weil er vermöge seiner eisernen Flächen schnell und mittelst der thöncrucn Kacheln anhaltend erwärmt. Durch denselben wird eine stärkere Erwärmung des Fußbodens, sowie überhaupt eine gleichmäßigere Ver- thcilung der Wärme, als dieß durch die bisher gebräuchlichen Oefen möglich ist, erzielt; was, wie leicht begreiflich, in gesundheitlicher Beziehung, namentlich für kranke und schwächliche Personen vom größten Wertste sein, muß. Mit dem Patentofen ist ohne nachzuschürcn mehrere Stunden lang eine unveränderte Temperatur zu erhalten, eine Eigenschaft die ihn allein schon empfehlenswerth machen dürfte Der Luftzug kann durch eine einfache Vorrichtung an den Ofcnthürchen nach Belieben abgcsperrt werden, was Has Anwenden einer Klappe im Rauchrohr gänzlich überflüßig und das lebensgefährliche Eindringen der Kohlendämpfe in die Stube unmöglich macht. Der Ofen läßt sich leicht putzen. Dieses Putzen ist jedoch, namentlich bei Holzbrand nur selten erforderlich. Kein anderer Ofen eignet sich so wie der in Rede stehende, zur gleichzeitigen Heitzung zweier Ziimner, indem derselbe von einander geschoben und ohne Verlust der Heitzfläche benutzt werden kann. Endlich ist der Hessische Patent-Ofen für jedes gewöhnliche Brennmaterial gleich tauglich und die Er- sparniß die durch ihn bewirkt wird, bedeutend, wie durch alle Diejenigen bezeugt werden kann, welche sich dieses' Ofens seither bedient haben. 4 Ucl'cr die Vorzüge und die Wirkung des 'Ofens liegen viele der günstigsten Zeugnisse bedeutender Auetoritätcn vor. Hier dürfte es genügen, unter letzteren die Herren Professoren an der hiesigen Hochschule: Dr. I. Liebig, Di-. Buff, Dr. v. Ritgen und die Herren Provinzialbaumeister Hoffmann und Müller zu nennen und das Wesentliche eines Gutachtens anzuJihren, welches Herr Professor Dr. Buff in Folge der, im verflossenen Winter mit dem Patent-Ofen angestclltcn genauen Versuche abzugebcn die Güte hatte. Dieses Gutachten lautet also: Auf den Wunsch des Herrn Polizeiraths Zulchner habe ich im Laufe dieses Winters von den nach seiner Vorschrift aus gebranntem Thon und Eisen construirten Oefcn sowohl die größere wie die kleinere Sorte in meinem Arbeitsziminer geprüft und finde beide Arten ihrem Zwecke sehr wohl und zwar weit besser entsprechend, als die meisten anderen Oefenconstructionelk. Ich finde die Vorzüge 98 dieser Oefen hauptsächlich in Folgendem. Der eigentliche Feuerraum ist verhaltnißmäßig zu den anderen Oefen, klein, theils von schlechten Leitern (Backsteinen) theils von der Fcuerluft selbst umgeben und nach außen sehr gut verschließbar. Die Circulation der Feuerlust ist so angeordnet, daß alte nach außen liegenden Theile des Osens immer vom Feuer getroffen werden. Dadurch und zu Folg? des ziemlich langen Weges den die heiße Luft zurück zu legen hat, findet eine so vollständige Abnutzung der Hitze statt, daß die abgenutzte Luft niemals über 100° C warm in den Schornstein entweicht; ja nach Abschlicßung des Ofens, mag er auch mit glühenden Kohlen ganz angefüllt sein, sinkt die Temperatur an der Ausmündung in den Schornstein rasch auf 40 u. 30° C. Diese Oefen sind für Holz und Braunkohlen gleich brauchbar. Um mein Zimmer zu erwärmen, waren jedesmal 8—12 Pfund Braunkohlen erforderlich. Dasselbe war nach einer halben Stunde erträglich, nach drei viertel Stunden vollständig durchwärmt, und diese Temperatur, 16—17° in der Mitte des Zimmers, erhielt sich dann drei Stunden unverändert. Nach dieser Zeit mußte wieder nachgelegt und sofort auf je drei Stunden Zeit 3—5 Pfund Brennstoff verwendet werden, dergestalt daß, um ein Zimmer von der Größe und Lage des meinigen 12 Stunden genügend warm zu erhalten, selbst an den kältesten Tagen nicht über 27 Pfund Braunkohlen erforderlich waren, aber auch nicht unter 17 Pfund verbraucht wurden. Von Buchen-Scheitholz consumirte ich eine verhältnißmäßige Gewichts- menge. Mein Zimmer, ist übrigens, die Fensternischen nicht eingerechnet, 22' 7", Gr. Hess. M. breit, 20' 5" tief, 15' hoch; es hat drei Fenster, wovon das eine nach Süden, die beiden anderen nach Osten gerichtet sind. Die Fenster messen 7' 2" Höhe und 4' 2" Breite, schließen aber gut; die Mauern haben eine Dicke von 3'. Es sind zwei Thüren da. Gießen am 20. März 1843. ,gez. Dr. Buff, Professor der Physik. 392) Ter Unterzeichnete empfiehlt feine aus den besten Quelle bezogenen ächten und frischen Wald-, Feld-, Garten- und Blumen-Sämereien, Blumenzwiebeln, Knollen- und Treibhaus-Gewächse und Georginen oder Dahlien von der schönsten Auswahl und den neuesten Sorten. Durch Geschäftsverbindung mit dem ersten und berühmtesten Kunst- gäptner ist er in den Stand gesetzt, stets das Neueste für Blumenliebhaber zu liefern. Preißverzeichnisse sowohl über dessen Sämereien, als auch über Georginen oder Dahlien sind bei ihm zu haben. Gießen den 10. März 1843. Caspar Georg, Gärtner. 347) Ach empfehle mich meinen Gönnern und Gartenfreunden wieder mit ächten und frischen Sämereien, für deren Güte ich garantire. ■ Preiscourrante sind gratis zu erhalten. Z. Nicolai. 415) Mein Lager ist mit den neuesten, ordinären und feinen Tapeten und Bordüren aufs Reichhaltigste versehen und werden die Mustercharten von Herrn A. Balser in Gießen abgegeben und Bestellungen übernommen. L. Brandt in Frankfurt. 456) Wohnungs - Veränderung. Zch wohne nicht mehr in der Wallthörstraße, sondern beim Schneidermeister Walther in der Hiutergasse, neben dem Herrn Reallehrer Stein. Zugleich bemerke ich, daß ich auch während der Ferien Unterricht im Schreiben, Zeichnen, Rechnen und im kaufmännischen Buch- Halten ertheile. Zm Laufe deck Frühjahrs und Sommers werde ich meine Zeichnen - Schüler wöchentlich einige Stünden nach der Natur zeichnen lassen, und dieselben im Anfuehmen von Gegenständen im Freien unterrichten, wodurch ich dem mangelhaften Zeichnen-Unterricht nach Vorlagen abhelfen werde. B. galten6erg. 479) Ich zeige hiermit meinen geehrten Gönnern und Freunden ergebenst an, daß ich mit meiner Feder-Dampfmaschine auf Verlangen auch in dem Hause Bettfedern reinige. Katharine Wedel. Hierzu eine Beilage. Beilage zu^LS-es Anzeigeblatts der Stadt Giessen. 476) Zur Nachricht. Ich zeige hiermit ergebenst an, daß ich mittelst einer Maschine alte Bettfedcrn, per Pfund zu 4 fr., r'inige, und kann, nach offener Ueberzeugung, die feste Versicherung geben, daß die Federn völlig gereinigt und von allen Krankheitsstoffen gesäubert wer den. Auf Verlangen können die Flaumen von den Federn sortirt werden. E. Strack, Tapezier. 455) Carl Biiivbamn^ A Schirm- Fabrikant in Marburg, empfieblt sich zu dem bevorstehenden Markte einem hochverehrten Publikum mit eiuer großen Auswahl baumwollener und seidener Regenschirme und Sonnen- und Knackschirme in allen Gattnn- g'N eigenen Fabrikats, sowie im Ueberzieben und allen übrigen Reparaturen derselben. Prompte und reelle Bedienung versprechend, bemerkt derselbe noch, daß alte Gestelle statt Zahlung angenommen werden. Seine Wohnung ist im Gasthaus zum Prinz Carl dabier. Gießen den 21. März 1843. 483) Meinen geehrten Gönnern und Freunden mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich mein bisheriges Logis, bei Hrn. Kratzenberger in dcr Wolken- zaffe verlassen habe und nun in dem Hause des verstorbenen Daniel Ritter in der Marktstraße wohne. Georg Moog, Schuhmachermeister. 431) Daß ich alle Arten Putzarbeiteil nach neuester Mode fertige, Band, Hüte re. färbe, Herren- und Danien-Strohhütc wasche, überhaupt jede zu dem Pntzgeschäft gehörende Arbeit bestens und billigst besorge, dieses verfehle ich nicht, dem rcsp. Publikum ergebenst anzuzeigen, und um gütigen Zuspruch zu bitte«. Meine Wohnung ist in dem Hause weincs Schwiegervaters auf dem Neuenweg Lit. Wilhelmine Schneider. 277) 2n'e neuen Tapeten Musterkarten des Hrn. Amtmann in Mainz sind mir eben zugekommen; sic enthalten eine große Auswahl sehr schöner, preiß- würdiger Tapeten, und verdienen daher empfohlen zu werden. Louis Labroisse. 463) Unterzeichneter empfiehlt sich zu allen in fein Fach 'einschlagenden Malereien. A. Funk, Porzellanmaler in Wetzlar. 448) klnterzeichnetc empfiehlt sich hiermit im Bügeln und Fälteln in und außer dem Hause und bittet um geneigten Zuspruch. Ihre Wohnung ist bei Schneider Volz in der Löwengaffe. Maria Petri. 306) Das den Schreiner Balthasar Schwan'schen Eheleuten zustehende Haus mit Hinterbau am Tiefcu- weg, welches leicht häuslich einzurichten ist, nebst Stallung und Hofraum, ist ans freier Hand zu verkaufen oder zu verleihen und das Nähere bet Schreiner H. Helmold, Vater, zu erfahren. 460) 2 Stuben aneinander, mit besonderen Eingängen und durch nur einen Ofen heizbar, nebst Holzplatz, ohne Möbel, mit Bedienung, für Brüder, Anfangs Mai d. Z. beziehbar, werden gesucht. Besitzer wollen gefälligst genau bezeichnet, das Nähere bei der Redactiou d. Bltts. unter P. 11. einsenden. 480) Es ist am vorletzten Freitag im türkischen Kaffeehaus ein s. g. Palisanderholz - Stock wcgge- komincu. Der, welcher ibn mikgehen hieß, und dem Eigenthümer wohl bekannt ist, wird ersucht, denselben zur Verhütung von Unannehmlichkeiten, ungesäumt daselbst wieder abzugebeu. Frischbacken. Den 26. März. Carl Ufer am Lindenplatz. Balthasar Noll in der Neustadt. Franz Lampus i» der Löwengaffe. Carl Noll in den Neuenbäuen. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 26. März. Morgens: Kirchcn- rath Ur. Engel. Nachmittags: Pfarrer Bonhard. Getaufte. Den 17. März. Dem llniversnätS-Untcr- pcdcllen, Johann Konrad Fleischer, eine Tochter, Margarethe Christine Lucia Karoüne Georgette Johannette, geboren den 6. März. Den 19. März. Dem Bürger und Metzgermeister, Jacob Melchior Möhl , ein Sohn, Ludwig Martin Philipp Hermann, geboren de» 3 März. 100 Beerdigte. Den 18. März. Karl Friedrich Moritz Konrav Hopfner, des Großhcrzoglichen CriminalgerichtS-Se- cretärs, Hermann Hopfner, ehelicher Sohn, alt 11 W. S T., gestorben den 9. März. Den 19. März Hedwig Brumhard, des Großherzoglichen Stadtgerichts-Assessors, Adolph Brumhard, Ehefrau, ge- borne Winterberg, alt 32 I. 8 M. 27 T., gestorben den 17. März. Denselben. Dorothea Wilhelmine Jacobine Detzber- gcr, des Bürgers und Schreinermeisters, Wilhelm Vetzberger, eheliche Tochter, Klt 11.7 M. 17 T., gestorben den 16. März. Den 20. März. Elisabethe Katharine Jung, des verstorbenen Polizcidieners, Johannes Jung, hinterlassene Wittive, geborne Loder, alt 78 I. 3 M. 9 T., gestorben den 17. März. Den 22. März. Andreas Friedrich Münch, Bürger und Weißbindermeistcr, alt 15 I. 9 M. 22 T., gestorben den 20. März. Den- 23, Mär z. Sophie Venator, des gewesenen Ober- steuerboten zu Vöhl, Gottlied Venator, eheliche Tochter, alt 14 I. 14 L., gestorben den 21. März. Die Pfarrgesckäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Katholische Gemeinde. Getauft. Den 20. März. Dem hiesigen Bürger und Gesellschastsdiener, Konrad Sack, rin Sohn, Ludwig Karl, geboren ven 10. März. i । Angekvmmene und abgereiste Fremden vom 17. bis 23. Marz 1843. In den Gasthäusern Im Huppen -. Hl. Blyth, Dr. med. V. London. Hk. Belte, Kfm. v. Rotterdam. Hr. Arcnz u. Hr. Otto,, Kaust, o. Bremen. Hr. Baron v. Lepcl, Hofgr.-Rath v. Darmstadt. Hr. Hofmann, Kfm. v. Bremen. Fräul Hahn v. Hirschfeld. Hr. Schenk, Bergrath v. Darmstadt. - Hr Eglinger, Kfm. v. Mainz. Hr. Rosalez, Chem. v. Cadir. Hr. Nicolai, Kfm. v. Frankfurt. Hr.'Friedbörig, Kfm. v. Bingen. Hr. Unger, Kfm. v. Schlitz. Hr.Jung, Kfm. v. Weilburg. Hr. Becker, Fabr. u. Hr. Grimm, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Thuriell, Nent. ». Hr. Schürmann, Kfm. v. Suffulk. Hr. Gaquoin, Kfm. v. Hanau. Hr. Budach, Rcg.-Rath v. Cassel. Hr. Dr. Büchel, Prof. v. Marburg. M Einhorn : Hr. Zentner, Bergverw., Hr. Rittner u. Hr. Ehemann, Kaust, v. Frankfurt. Hr. Baron v. Heidtwolf, Obergcr.-Dir. v. Marburg. Hr. Stremi, Kauft«, v. Höchst. Hr.'Richard, Gutsb. v. London. Hr. Scherer, Kfm.v. Hei- dclberg. Hr. Storch, Berginsp v. Friedberg. Hr. Oberndorfers Antiq.-Buchh. v. München. Hr. Arnstein, Kaufm v. Laudach. Hr Wunderlich, Kaufm. v. Frankfurt. Hr. Stein, Pfarrer v. Niederkleen. Hr. Kaiser, Kfm. v. Offenbach. Hr. Spruth, Nentmstr. v. Würzburg. im Prinz Carl-. Hr. Ferber, Oec. v. Hercherhain.. Hr. Haas, Kfm: v. Dillenburg. Hr. Henkel, Oec. v. Wallau. Hr. Weisenburg, Lithogr. v. Offenbach. Hr. Schneidmüller, Handssm. v. Sellnrod. Hr. Levi, Kaufm. v. Worms. Hr. Kahl, Kfm. v. Büdingen. fm Adler’. Hr. Grandprä, Tabaksfabr. v. Berncastel. Hr. Klein, Geschstsm. v. Rödelheim. fm Hirsch-. Hr Haller, Handlsm. v. Schwenningen. Hr. Bork, Fuhrm. v. Schotten. Hr. Pöff,Fuhrm. v. Löffel- scheid. Hr. Hetzer, Oec. v. Burkhards. Hr. Kappes, Musik, v. Altheim. Hr. Werner, Bote v. Gladenbach. Hr. Nullmann, Fuhrm. v. Gedern. Im Darmstädter Haus : Hr. Kratz, Kutscher v. Laubach. Hr. Muth, Geschstsm. v. Breidenbach. Hr. Schreiner, Corp. v. Ziegenhain. Hr. Eschle, Handlsm. v. Fortwangcn. Hr. Weber, Hndlsm. v. Niedershausen, Hr. Fuchs, Oec. v. Rittersdorf. Hr. Spieß, Geschstsm. v. Hanau. Hr. Kortlang u. Hr. Koch, Priv. v. Mühlheim. Hr. Drullmaun, Fuhrm. v. Wetzlar. Hr. Fey, Fuhrm. v. Holzhausen. Im Siern: Hr. Müller, Hndlsm. v. Schmalkalden. Hr. Eidam, Steinh. v. Roth. Fr. Weirauch, Tppogr. v. Lindau. Hr. Lundt, Sattler v. Wien. Hr. Bler, Sattler v.Padcrborn. Hr. Dittmac, Oec. v. Höringhausen. Hr. Nagel, Gem -Rath v. Horbshausen. Hr. Döhne, Geschstsm. v. LiderSheim. Hr. Hallenberg, Geschstsm. v. Sachsenberg. Hr. Engelbach, Bote v. Biehenkopf. Hr. Müller, Oec. v. Hausen. In den Privathäusern. Bei Hrn. Metzger G. Lampus: Hr. Sehrt, Fabr. von Grimberg. — Bei Frau Hauptm. Schildwächter: Fräul. Euler v. Offenbach. - Bei Hrn. Mefferschm Sartorius: Frau Müller v. Lauterbach. — Bei Hrn. Kreisrathsd. Klein: Hr. Reinhard, Oec. von Kleinkarben. — Bei Hrn. Buchh. Ferber: Fräul. l'Allemand v. Dillenburg. — Bei Hrn. Buchb. Helm: Frau Weller v. Niederkleen. — Bei Hrn. Kfm. Hast: Hr Hast, Oec von Rinnbach. — Bei Hrn. Prof. Dr. v. Klippstein: Hr. Rosalez, Bergwerksbcfl. von Cadir. — Bei Hrn. Wirth F. Mayer: Hr. Hirschsprung, Kaufm. v. Mainz, Hr. Böhm, Kfm. v. Höringhausen, Hr Kaiser, Kfm. v. Mardorf, Hr. Stern, Kfm. v. Niederkleen u. Hr. Levi, Kfm. v. Annerod. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei tu Gießen.