Änzcigclilatt Her Stadt Giessen. •M. 19* Samstag den 13. S»üi. 18/43* Frucht- und Victualienpreise zu Gießen 13» bis 20. Mai 1843. Fleischpreise. 1 Pfund gutes Ochsenfleisch . . 1 „ Kuhfleisch ..... 1 „ Rindfleisch .... 1 „ Kalbfleisch .... auch 1 „ Schweinefleisch . . . 1 „ Hammelfleisch gemästet 1 „ Wurst von pur Schweinen 1 „ gemischte Wurst . . . 1 „ Bratwurst .... „ Schwartemagen . . „ geräucherter Speck . . 1 „ Schinken und Dörrfleisch 1 „ ' Rindsfett 1 ,/ Hammelsfett.... 1 „ Schweineschmalz, ausgelassenes ...... 1 „ desgleichen, unausgelassen fr. 14 12 11 6 13 10 12 8 18 18 22 18 16 16 22 20 i Anm. DieZu- | gaben dürfen in , weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, u.iroar' auftoPfd.FIiischL nicht mchralsan-^ i dcrthalbPfd.n.s. 1 w. nach Propor-k | tion,welches aufl I Pfd. nicht völlig 5j \ . Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Gc- . raub, wie auch die ganzblutigenund . nichtgenießbaren StückcnomHals, ■ stnd vondcr Zu- gabegänzlichaus-! I geschlossen. j Brodpreise. — Pf 1? Loth — Qt. Roggenbrot» . . 1 v 22 -z — „ „ 3 zz 12 n — „ ■ „ 16 Loth - Qt. gemischtes Brod . 5 -. . . auch ..... 1 Maas Doppelbier . . . cm Marktpreise. 1 Maas Milch ... . . 1 Pfund Butter ’ auch ' 2 Handkäse..... 5 Eper..... 1 Pfund Waizenmehl . " 1 " grob geschälte Gerste 1 " klein geschälte Gerste . .... Frucht preise. fr. 2 6 12 2 1 1 Pf. 4 6 7 6 2Ö 21 4 4 2 4 4 8 Städte Gemäs Waizen Korn Gerste Hafer I Erbsen Linsen Pf. fl. । fr. das Malter 200 — - das Malter 200 IO» 2f fl- , fr. Pf Pf- fr. Pf- fr. 20 10 48 544 45 7 84 72 3, 12 37j 20 80 11 4 4 fr. 20 Pf- 200 fl. 6 6 1 o Pf- 165 Darmstadt Meßen . . Marburg am 26. Februar Wetzlar am 6. Mai. auch das Mött der Scheffel - 81544 901 4j 4Ö fl. fr. 7, 30 8 - 2 35j ff 12 fl. 12 ■ " *_ * 2 ~l 1 —•* Polizeiliche Bekanntmachungen. ' »cn tozw L %** * Der Großh. Hess. Kreisrath daselbst. Prinz. Di- Conttavention g-ge- di- A«-rh°chst° V--°-dmm« v°„, 20. Soli 1832 in Erinnerung. 9 ' 9""^" " G?eß en den 3. L' 184? "^debenden Abdruck bei dem Publikum Der Großb. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. Prinz. 148 Ludewig von Gottes Gnaden Grossherzsg von Hessen und bei Rhein rc. rc. Wir haben Uns in dem Artikel 14 des Gesetzes vom 31. März 1818 über die Verwaltung der Posten geeignete Verordnungen gegen Beeinträchtigungen des Post-Instituts Vorbehalten. Deßhalb haben wir, mit Berücksichtigung der/ Grenzen zwischen dem Postregal und zwischen der Gewerbefreiheit von Privatpersonen, verordnet und verordnen, wie folgt: Artikel 1. Es dürfen der Regel nach Briefe und Briefpakete an solchen Orten, wo Briefposten sind, nur durch die Post abgescndet werden, wenn da, wohin sie bestimmt sind, auch eine Briefpost besteht. An solchen Orten ist daher das Einsammbln sowohl als das Fortbringen von Briefen untersagt: p allen und jeden Privatboten, welche regelmäßige Botengänge verrichten, scy es, daß sie dieß auf eigene Rechnung tbun, oder auf Rechnung eines Dritten, eines Privatunternehmers; allen Fuhrleuten, Frachtfuhrleuten, Karchern, Schiffern, Marktschiffcrn, Hauderern, (Lohnkutschern,) Vsttualienbändlern und anderen Privatpersonen, sic mögen entweder an bestimmten Ta- gm oder nicht regelmäßig einen Weg zurücklegen, um Personen oder Sachen zu transportiren. Artikel 2. Die Art und Weise, Briefe zu sammeln oder abzusenden, siebt jedem frei, wenn an dem Orte der Absendung zwar eine Briefpost ist, von welcher aber diese Briefe au den Ort ihrer Bestimmung da- rum nicht regelmäßig abgescndet werden können, weil an dem Bestimmungsorte keine Bricfpost ist, und weil die Briefe an diesen ihren Bestimmungsort auch nicht von der demselben (vom Ort der Absendung aus) zunächst befindlichen Briefpost au bestimmten Tagen befördert werden. A r t i k e l 3. Wenn an dem Orte der Absendung keine Briefpost ist,'so steht die Art und Weise, Briefe zu sammeln oder abzusendcu, jedem frei. Wenn jedoch diejenigen Personen, welche Briefe transportiren, auf dem Wege, welchen sie, der Regel nach, zu befolgen haben, an einen Ort kommen, wo eine solche Briefvost eristirt, von welcher die mitgebrachten Briefe an den Ort ihrer Bestimmung (sey cs, daß auch daselbst eine Briefpost eristire oder nicht) regelmäßig befördert werden, so sind diese Briefe an die genannte Briefpost zur weiteren Beförderung an den Bestimmungsort abzugeben. Artikel 4. , , , Bei den Briefen, welche aus dem Auslande kommen, treten dieselben Bestimmungen ein, auch in Beziehung auf Boten jeder Art. Artikel 3, Ungeachtet der in den Artikeln 1 bis 4 enthaltenen Verfügungen, ist cS stets erlaubt: a) eiii'elne Briefe entweder durch bksouderc von Einem bezahlten Boten (Erpressen) oder durch Brodgesiude in Auftrag der Dienstherrschaft und lediglich für diese abzustndcn; b) einzelne Briefe gelegentlich durch unbezahlte Gefälligkeit eines Bekannreu besorgen zu laßen; c) offene Frachtbriefe mit der Waare zu versenden, zu welcher sie gehören; wobei der Frachtbrief mit demselben Zeichen versehen seyn muß, wie das Paket, welches dre ^-aare enthalt; d) offene, schriftliche Aufträge, nach Belieben, zu versenden. Artikel 6. Den in den sämmtlichen vorhergehenden Artikeln ausgesprochenen Verfügungen unterliegen nur diejenigen Briefe und bricfähnlichen Pakete, welche das Gewicht, eines halben Pfundes nicht erreichen. Es dürfen aber nicht mehrere Briefe in ein Paket vereinigt werden, um durch diese Bereinigung em solches Gewicht zu erreichen und dadurch diese Verfügung zu umgehen. Artikel 7. Bücher und überhaupt gedruckte Sachen sind allen in den Artikel 1 biv 6 enthaltenen Bestimmungen nicht unterwürfen, sie mögen das im Artikel 6 bestimmte Gewicht erreichen oder nicht. Sie muffen )e- doch, wenn sie es nicht erreichen und nicht mit der Post abgesendet werden, so gepackt seyn, daß man erkennen kann, es seyen Bücher oder gedruckte Sachen. 149 Artikel 8. Wer gegen die Bestimmungen dieser Verordnung Briefe einsammelt, abholt, fortbringt, weiter versendet, aust'heilt, oder dazu, z. B., durch Ueberlaffung eines Locals, beiträgt, verfällt für jeden Brief, an dessen beabsichtigter Defraudation er Theil genommen, in eine Polizeistrafe von Einem Gulden. Die Briefe, welche defraudirt werden sollten, sind an'das nächste Bricfpostamt abzugeben, damit sie dieses besorge, und zugleich mit dem tarifmäßigen Porto von dem Orte an, wo sie auf die Post hätten gegeben werden sollen, bis an ihren Bestimmungsort belege. Artikel 9. Hauderer oderLobnkutscher (einschließlich der aus dem Auslande kommenden) dürfen regelmäßige (d. h. an bestimmten Tagen auch ohne besondere Bestellung wiederholte) Fahrzeuge nicht mit unterlegten Pferden, d. h. nicht dergestalt vornebmen, daß sie unterwegs im Großbcrzogthum entweder mit eigenen Pferden wechseln, oder sich mit einander mit Pferden, seye es mit Pferden allein oder mit Pferden und Fuhrwerk, ablösen. Es macht hierbei keinen Unterschied, ob sie für eigene Nechnug oder um Lohn eines anderen Hauderers, oder eines Privat-Unternebmers fahren. Wenn Hauderer an einem solchen Tage und in einer solchen Richtung, wofür sie regelmäßige Fahrten öffentlich angekündiget haben, mit unterlegten Pferden fahren, so wird vermuthct, daß dieß eine regelmäßige d. h. eine, ohne besondere Vvrausbcstellnng unternommene Fahrt scy. Artikel 10. So wenig cs übrigens (mit Ansnabme des in dem Artikel 9 vorgesebcnen Falles) nach der bestehenden Gesetzgebung jedem Hauderer untersagt ist, regelmäßige Fabrten vorzunehmen, so steht doch jedem Einzelnen nur die Bcfugniß zu, dieses Gewerbe entweder-für eigene Rechnung oder für Lohn (Rech- uung) eines Dritten zu betreiben. Richt aber sind die Hauderer berechtigt, durch Vereinigung Mehrerer eine Gesellschaft zu bilden, welche auf gemeinschaftliche Rechnung solche regelmäßige Fahrten vornimmt oder dazu sich anbietet, und cs greift dieses in das Postregal ein, welchem allein es überlassen ist, für Transportirung von Menschen durch eine Anstalt zu sorgen, welche die Kräfte einzelner Privatpersonen übersteigt. Artikel 11. Da die Transportirung von Paketen (von Sachen jeder Art außer den Briefen und Bricfpakcten) zu den Befugnissen der Post und der Fuhrleute gehört, so ist den Hauderern die Besorgung von Pake, tcn untersagt, mit Ausnahme desjenigen Gepäcks, welches die Personen mit sich führen, welche mit Hauderern reisen. Artikel 12. Was im Artikel 9 von Hauderern verfügt ist, gilt auch von Fuhrleuten jeder Art (Frachtfuhrleuten, Kärchern). Artikel 13. Die Uebertretung der Artikel 9, 10 und 12 wird mit einer Polizeistrafe von Fünfzehn Gulden für jeden einzelnen Fall, und des Artikels 11 mit einer Polizeistrafe von Einem Gulden für jedes Paket, belegt. Artikel 14. Von den in den Artikeln 8 und 13 bestimmten und wirklich eingehenden Strafen erhält der Angeber die Hälfte. Artikel 15. Sammtliche Provinzial-, Bezirks- und Lokalpolizei-Bchörden haben auf die genaue Beobachtung dieser Vorschriften zu achten; sie sind nicht bloö berechtigt, sondern auch, namentlich auf Verlangen eines Großhcrzoglichen Postamts, verpflichtet, in einzelnen Fällen Visitationen vornehmen zu lassen, um sich zu überzeugen, ob gegen diese Verordnung gehandelt werde. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und des beigedruckten Staats-Siegels. Darmstadt, den 20. Juli 1822. QL. 8.) Ludewig. du Thil. 150 Edictalladung. 771) Auf eine von der Ehefrau des Johannes Groß, Anna Maria, geb. Winzer zu Bottendorf, wider gedachten ihre« Ehemann, auf den Grund der böslichen Verlaffung bei dem unterzeichneten Gerichte erhobene Ehescheidungsklage und den von dem Untergerichte desfalls eingeforderten ordnungsmäßigen Bericht, wird der genannte Johannes Groß hierdurch vorgeladen, um binnen einer Frist, von drei Monaten, sich so gewiß aus erwähnte Klage durch einen hiesigen bevollmächtigten Obcrgerichts- Anwalt vernehmen zu lassen, als sonst in seinen Ungehorsam er der böslichen Verlaffung für geständig erachtet, mit seiner Vernehmlassung ausgeschlossen und weiter w. N. erkannt werden wird. Marburg am 28. April 1843. Kmrfürstl. Obergericht, Civil-Senat der Provinz Oberhessen. Bickell. Besondere Bekanntmachungen. 3) Die Entscheidungen über die Depotansprüche erfolgen an jedem Musterungstage nach beendigter Musterung. . 4) Ebenso wird das Erkenntniß der Aerzte über angegebene Fehler gleich nach beendigter Musterung den Conscriptionspflickstigen bekannt gemacht. 5) Diejenigen, welche an Fehler leiden, die durch die Sinne nicht wahrnehmbar sind, wie z. B. Kurzsichtigkeit, Schwerhörigkeit und fallende Sucht, haben sich mit den erforderlichen Bescheinigungen zu versehen. * Was diese Bescheinigungen enthalten müssen, darüber werde ich die Conscriptionspflich- tigen auf Verlangen näher verständigen. 6) Die Prüfung der Ercapitulanten wird Montag den 29. Mai, nach der Musterung, die Prüfung der Nichtercapi« kulanten aber den 1. Juni, Morgens 8 Uhr, vorgenommen. Die Einsteher müssen ihre Anmeldungsscheine vorzcigen, ohn>e welche ihre Untersuchung nicht stattfinden kann. 784) Bezüglich der diesjährigen Recrutirung bringe ich hiermit Folgendes zur öffentlichen Kenntniß: 1) Montag den 29. Mai d. I. , werden die Conscriptionspflichtigen von Gießen gemustert. Dieselben haben zu diesem BeHufe um halb 8 Uhr auf dem Rathhause zu erscheinen. 2) Mittwoch den 31. Mai ebenfalls um halb 8 Uhr wird geloost. > 7) Alle Conscriptionspflichtigen, welche sich nicht vertreten lassen, oder von der Recrutirungs- Commission im Laufe der Musterung definitiv entlassen oder bis zur nächsten Musterung verwiesen werden, müssen zur Ziehung persönlich erscheinen. Gießen den 9. Mai 1843. Der Bürgermeister Gg. Reiber. Der Großherzogliche Hessische , SteuerkommiMr des Bezirks Gießen an die Großherzoglichen Herrn Bürgermeister dieses Bezirks. Betreffend- Das Ab« und Zuschreiben in den Brandversicherungskatastern für das Jahr 1843. Bei Fertigung der Hebregister über die Drandsteuerbeiträge für das Jahr 1842 hat sich heraus, gestellt, daß tn den Brandversicherungskatastern rücksichtlich des Besitzstandes noch viele Unrichtigketten obwalten.Ordere @.£ Mf)£r hierdurch auf, die vorschriftsmäßigen Ab- und Zugangs-Verzeichnisse alsbald aufzustellen und solche längstens binnen drei Wochen an mich einzusenden. * , lieber abgebrannte oder abgebrochene Gebäude haben Sie besondere Abgangs-Verzeichnisse aufzn- stellen und solche gleichzeitig an mich abzuliefern. Schüler 783) Diejenigen, welche 1) das im Monat März fällig gewesene erste Ziel der dießjährigcn Communalsteuern noch verschulden, — und 2) mit Holzsteiggeld von der am 10. März im hiesigen Stadtwalde abgehaltenen Versteigerung im Rückstände sind, werden hierdurch aufgefordert, diese Rückstände in den nächsten 3 Tagen, bei Vermeidung gesetzlichen Zwangs, an die Stadtkasse zu berichtigen. Gießen den 11. Mai 1843. Der Stadtrechner Rern. 780) Da in Folge statutenmäßiger Vcrloosung die Schuldscheine des hiesigen Gesellschasts,Vereines sub. JVS 1. 31. 81. 157. 181. 187. 188. 208. 15t 253. und 282. zur Abtragung bestimmt worden sind, so werden die rechtlichen Inhaber derselben hierdurch aufgefordert, unter Production der Schuldurkunden, den 1. Juli d. Z-, die betreffenden Capitalien sammt den bis dahin verfallenen Zinsen, bei dem Rechner der Gesellschaft, Großh. Hofgcrichts-Advocaten Heß dahier, in Empfang zu nebmcn, indem von dem genannten Tage an die weitere Verzinsung aufhört. Gießen den 8. Mai 1843. Der Gesellschafts-Vorstand." 350) Der hiesige sog. Pfingstmarkt ist in dem Kalender irrthümlich auf Donnerstag den 8. Juni eingetragen, während er auf Donnerstag vor Pfingsten den 4 Juni abgehalten wird. Ich bringe dies zur öffentlichen Kenntniß und ersuche die einschlagenden Ortsbehördcn, dies im Interesse ihrer Ortsangehörigen noch besonders bekannt machen zu lassen. Buirbach den 8. März 1843. Der Gr. Hess. Bürgemeister Zahn. Versteigerungen. 753) Montag den 22. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll die zu dem Nachlaß des Sattlers Lorenz Ferber gehörige Hofraithe sis 7 Klftr. Wohnhaus auf dem Lindc,nplatz, neben Schuhmacher Peter Bergmann, erbvertheilungshalber nochmals versteigert werden. Gießen den 4. Mai 1843. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Haberkorn. 530) Nachfolgende Immobilien des Mechanikus Ludwig Jungk dahier 1) MKlftr. Wohnhaus an der Stadtpforte neben Bäcker Keil und Adolph Schmidts Wittwe; 2) 3 ,, „ Hinterhaus an der Stadtpforte neben der Bach, sollen Montag den 15. Mai l. I>, Morgens 9 Uhr, auf dahiesigem Rathhauö öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießers den 14. März 1843. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Dr. Zimm ermann. 802) 1) Montag den 22. Mai l. Z, Nachmittags um 2 Uhr, soll das zum Nachlaß der Schuhmacher Jak. Bölker's Wittwe gebonge Wohnhaus in der Maigaffe und der Garten auf der Weißerde, auf dahiesigem Rathhaus versteigert werden. 2) Die Versteigerung der Mobilien soll Montag den 15. l. M., Nachmittags 1 Uhr, in der Behausung selbst vorgenommen werden. 3) Forderungen an den Nachlaß sind binnen 8 Tagten dahier anzumelden, widrigenfalls sie bei der Erbverthcilung nicht berücksichtigt werden. Gießen, den 10. Mai 1843. Großh. Hess Stadtgericht. ' Müller. 803) Nachstehendes Wohnhaus des Karl Silbereisen , 17lHKlftr. oder 5,1 Rth., Wohnhaus, Stall, Schweinstall und Scheuer mit Grund u. Hofraum, in der Caplans» gasse neben Glaser Keck, soll. Donnerstag den 18. l. M-, Nachmittags um 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause versteigert werden. Gießen den 10. Mai 1843. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 801) Die Oellieferung für die städtische Laternenanstalt, vom 1. Juli 1843 bis Ende Juni 1844, in circa 26 Ohm bestehend, sddann die Lieferung des Dochtgarns und der Talglichter soll Donnerstag den 1. Juni, Morgens um 9 Uhr, an den Wenigstfordernden auf der Bürgermeisterei dahier vergeben werden. Gießen den 11. Mai 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 754) Das der.Stadt Gießen gehörende, ehemals Hofkammerrath Oßwaldsche Hans mit Berg und einem entsprechenden Theil des Gartens soll Montag den 22. Mai, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause dahier an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 5. Mai 1843. Der Bürgermeister Gg. Reiber. ' 788) Samstag, den 27. d. M-, Vormittags um 10 Uhr, kommt bei der unterzeichneten Stelle die Lieferung von 100 Stecken Buchen-Scheidholz an den Wenigst- <1 152 nehmenden zur Versteigerung, -wozu Liebhaber ein- geladen werden. Gießen den 12. Mai 1843. Gr. Hess. Universitäts-Rentamt Martin. 789) Samstag den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, kommt bei der unterzeichneten Stelle die Lieferung von 40 Stecken Buchen-Scheidholz in das Gymnasium an den Wenigstnehmenden zur Versteigerung, wozu Liebhaber eiugeladen werden. Gießen den 12. Mai 1843. Gr. Hess. Gymnasialkasse. Martin. 804) Freitag den 19. Mai d. I., Vormittags lim 9 Uhr, sollen in dem Domauialwald deö Reviers Schiffen- bcrg, in den Distrikten Schiffenbcrg und Brauhoff, nachstehende Holzsortimente össentlich versteigert werden: 19 Stecken Buchen-Scheid, 9 ff Eichen „ 2 FF Nadel ,, 7 FF Linden „ 8% FF Buchen-Prügel 15 FF Eichen ,, 7 FF Radel „ 1 FF Erlen „ 34% FF Buchen-Stöcke 38% FF Eichen ,, 11 FF Radel-, Erlen- und Wcichholz 10300 Gebund Buchen-Reifer 2125 „ Eichen ,, 350 „ Radel „ 200 ,, Weichholz-Reiser. 24 Eichen-Stämmc, 742 Eubikfuß haltend 6 Eschen „ 97 FF FF 1 Buchen-Stamm 28 FF FF 8 Obstbaum-Stämme 80 FF FF 1 Weiden-Stamm 8 FF FF 131 EschemStangen 46% FF FF 2 Birken ,, 6 FF FF 4 Radel „ 11 FF FF Die Zusammenkunft ist am Forstgarten. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Credit bis Martini d. I. gegeben. Gießen den 12. Mai 1843. Der Gr. Revierförster des Reviers Schiffenberg, v. Buseck. 775) Holzversteigcrnng zu Königsberg. Dienstag den 16. d. M., sollen in den Domanialwald-Distrikten Rothcstrauch und Bleideberg: 263% Stecken Buchen-Scheitholz, 10 „ Eicken „ 118% „ Buchen-Prügelholz, 1 „ Eichen „ 286 „ Buchen-Stockhvlz, 7 „ Eichen „ 2250 Wellen Buchen-Reisholz, 50 „ Eichen „ und 28 Stämme Buchen-Werkholz = 711 Cubfß. öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist des Morgens 8% Uhr im Distrikte Rothcstrauch, bei dem Bergwerke. Königsberg den 7. Mai 1843. Der Gr. Revierförster des Nev. Königsberg L. Dittmar. 810) Mittwoch den 24. Mai 1843, Vormittags um 10 Uhr, sollen folgende, zur Masse des Geschäfts von E. Silbcreisen u. Comp. gehörige Gegenstände, als: eine Parthie 3, 2, 1, %, % u. % Ohmfäsi- ser, sowie eine Parthie leere Säcke, Schachteln, Kistchen und sonstige Emballagen, in der Behausung des Hrn. Philipp Gail in der Neustadt, öffentlich gegen gleichbaare Zahlung versteigert werden. 779) In der Wohnung des ' Metzgermeisters Carl Lampus, auf der Mäusburg Lit. B. 39, sollen, Mittwoch, den 17. Mai d. I., Nachmittags um 2 Uhr, mehrere Geräthschaften, worunter rin Sopha, noch brauchbares Clavier rc. öffentlich versteigert werden. Feilgeboten. 790) Am Wallthor, ganz in der Nähe 111551 der Hauptstraße, ist ein Haus zu verkaufen, welches 4 heizbare Stuben, 2 Küchen, mehrere Kammern und einen schönen gewölbten Keller enthält. Auch steht daselbst ein Glaserker zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausgeb. d. Bltts. 782) Eine bedeutende Parthie guter Fässer, 2 — 4 Ohm haltend, die sich zum Lagern von Brandwein, Aepfelwein und Bier sehr gut eignen, sowie auch mehrere dauerhafte Pfuhlfässer und eine Quantität Heu habe ich zu verkaufen. Großenlinden den 10. Mai 1843. Jean Gossi. 758) Aechte Berliner Goldleisten, welche mit in Düsseldorf nachgeahmtcr Maare nicht zu verwechseln bitte, empfiehlt Carl Frech. 153 796) Eine neu erhaltene Sendung Mousse- lines de laines, Crepp Reine, Balzarine, Mouse- lines, % breite schwarze Seidenzeuge, farbige ge- streifte Seidenstoffe, gewirkte und Sommer-Shawls, Tischteppiche, Sonn- und Regenschirme, Spitzen zu sehr billigen Preißen rc. empfiehlt M. Heß, Lit. A. AS 55. 689) Mein Lager von Tapeten, welches auf's Beste assorürt, empfehle ich und bemerke, daß ich von 18 kr. bis zu höheren Preißen per Stück verkaufe. H. Hochftäkter. 793) Unterzeichnete empfiehlt sich in einer großen Auswahl Strohhüte, Stickereien, Hauben und tu dieses Fach einschlagenden Artikeln zu den billigsten Preisen. Zohannette Holbcrg, auf dem Scltersweg. 794) Die sehr, beliebten einfarbigen Sommer-Shawls haben wieder in schönen Farben erhalten und empfehlen billigst Gebrüder Heß, Lit. C. M 190 am Kreuz. 797) 300 Brüsseler Damen- und Kinder- Strohhüte habe ich so eben erhalten, von 30 kr. bis 1 fl. 12 kr. das Stück, worauf besonders aufmerksam macht M. H^ß, i Lit. A. AS 55. 798) Pariser Glacc-Handschubc empfiehlt 800) Sehr saftigen Schweizer- und'Limburgcr- Käß, holl. Sardellen und Herings cmpftblstt^^ 792) Bei Unterzeichnetem stehen mehrere Claviere zu verkaufen oder zu vermicthen. H. Leicht. 807) Ein Clavier und ein Kinderwägelchen sind zu verkaufen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts. 799) Gute Kochbohnen und Linsen bei Z. G. Appel. 809) Hafer verkauft Balth. Spruck. 806) Eine gute Deeimal-Waage von 200 L Tragkraft, ein beinah neuer Braukessel, 4 Ohm haltend, werden billig abgegeben. Näheres bet Schlossermeister Stohr. Zu vermiethcn. 745) SttfLit. C. AS 18. auf dem Seltersweg sind 2 möblirte Zimmer zu vcrmiethen. 731) Zn Lit. C. M 154, auf dem Seltersweg, sind 5 Zimmer mit Möbeln zu vermiethcn, es werden dieselben aber auch, wenn es gewünscht wird, als Familien-Wohnung abgegeben. 762) Das seither von Herrn Decanats-Rechner Dauernheim bewohnte Logis ist sinderweit zu ver- mietben und sogleich beziehbar. Z. Bramm. 731) Zn Lit. D. AS 1. auf dem Kreuz sind zwei gut möblirte Stuben zu Vermietheu, wovon die eine mit Cabinct versehen ist. 630) In Lit. A. AS 34, in der Hintcrgaffe, sind 4 Stuben, 2 Küchen, Holzremis, Keller und Mitgebrauch der Waschküche zu vermiethcn und am 15. Zuli bezicbbar. 778) Ein Logis, bestehend ans 3 Zimmern, 1 Kammer und Küche, nebst Boden und Keller, ist zu vcrmiethen und sogleich beziehbar bei ' 6 H. Lüdeking. 766) Ein Logis, bestehend in sieben Stuben, Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethcn und alsbald zu beziehen bei D. Stamm, Ziegler. 781) In Lit A. AS. 151 auf dem Brand, ganz in der Nähe der Aula, ist ein freundliches Zimmer mit Cabinct zu vermiethcn und sogleich zu beziehen. , 772) In Lit. B. AS 19 am Markt, rst eine möblirte Stube zu vermiethen. 790) Zn Lit. D. AS 1 auf dem Kreuz, sind zwei gut möblirte, in einander gehende Zimmer zu. vermiethcn, auch kann das Logis an eine kleine Familie abgegeben werden. 785) Ein möblirtes Zimmer, dem Hrn. v. Lohr gegenüber, welches auch monatlich abgegeben werden kann, ist bei mir.zu vermiethcn. Heinrich Rothauge. 795) Gute Claviere mit 6 Octaven sind zu vermiethen bei Marguth, Lit. A. M 18. hinter der Kirche. 786) Ein Logis, von drei anch vier Stuben, zwei Kammern, Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethen bei Orgelbauer Bürgy's Wtwe. 77O) Zn meinem Hause, Lit. C. Ao. 18 auf dem Seltcrsweg, ist eine Familien-Wohnung zu vermiethen, welche gegen Ende dieses Sommers bezogen werden kann. Louis Labroisse. 768) Eine angenehme Familien-Wohnung ist zu vermiethcn bei Wilhelm Ferber in der Löwengasse. 805) Ein möblirtes Zimmer mit der schönsten Aussicht in die Umgegend, ist zu vermiethen bei Georg Becker, im Promenadehaus. 154 Auszuleihen. l können bis zum 15 August 11 <9; E der K-rchenkasse zu Waldgirmes aeaen 52 »rt ?flf'rh bel-eb-gen Summen aus- geueben werden. Stabere Auskunft ertbcilt der Sete 1ia‘,b ä“ ^^girmes, sowie der Unter« Gießen im April 1843. Dauern heim, Decancttsrechner. 769) Eine kleine Familien-Wohnung ist tu vermiethen, auch kann an eine einzelne Person eine Stube abgegeben werden bei Schuhmacher Wannig cnß, , nm Walltbor. 808) Eni kleines Logis in Hof gehend ift an fV 8to3STs«,T'9 iU N »em? 81t)- fflei Wittwe Vogt in der Wallthorstraße a>.n"an!7'bLu'U'l-cnwohnimg zu Vermietheu und gleich ° L ^U l bcWen werden, auf Verlangen dem Reichensand Lit. C. .45 99 ift ein moblirtes Zimmer zu vermiethen. Vermischte Nachrichten. 7733 Sechster Rechenschafts-Bericht Örrlinifrljtn Lebens-versirlierungs-GrsUlsrhaft. diach den von der Direction der k , , * E Sä von 111 600 Thalern zahlbar e6 -st dadurch d e S« von der Direktion mit Zuziehung der Herren'Neviler?!^b^stbuß aus dem Jahre 1838 gewährt, nach den zwei Dritteln daran participirenden auf snr8rl°minenen ^Mittelungen, den auf Höhe von von dem Betrage der für das ,ders-cherten ^ eine Dividende von 16-/ proCent busch Abrechnung aus die nächste, von den Perci stenten^u^enw^cktÄ^'s ®,e ^"^ung derselben geschieht Mrgcn Quartal-Termine, von welchem ab Jahres-Prämie, mithin in bem. vhnc Nückstcht aus die nach §. 12 etwa zugestanderen' Gcschasts-Plans, die Verstcherung sich datirt die ganze jährliche Prämie oder die erstcEmina^JÄÄT Denjenigen Versicherten also, welche wird die Dividende schon in diesem Term.L -? • 8 ?f ^eftlbe am 1. Julius d. I. zu leisten haben Versichrungen, resp. vom 1. October d. I.' 1. Januar" und "1 des Anfangspunkts^ihrer Men Terminen von ihnen zu leistenden Prämienzahlungen bericbtmt 4 Abrechnung auf bie in betreffende» Pramien-Quittung bemerkt. 'Zahlungen berichtigt. Der abgerechnete Betrag wird in der gleichfalls erfreuliche Aussicht laufenden Jahres gewähren für das fernere Gedeihen der Gesellschaft Berlin, den 19. April 1843. < n1Ucut- M. Magnus. F. Lütcke. Direktoren. fcSFÄSÄ’tfeT'?* Ä»em ergeb«. Gießen den 5. Mai 1843 unentgeltlich ausgegcben werden. 8 Joh. Balth. Itoll. ------------------------.^L^r0£rltntfr|)fIt Lebens - versicherungs - Gesellfcbaft Hierzu eine Beiiage^ ' ------------------- BoilagezuMlSdesAnzeigeblattsderStadt Giessen. 777) Bekanntmachung. Der so eben fertig gewordene Rechnungsabschluß der Feuerversicherungsbank f. D. vomJabre 1842 ergiebt das Resultat, daß nur 93?/a pro Cent von der nach §. 32. der Bankversaffung zu berechnenden Prämienrate zu der Mehrausgabe des Zabrcs 1842 erforderlich sind. Mithin wird dasjenige, was die Theilnehmer, in Folge der Bekanntmachung des Bankvorstandcs vom 27. Mai 1842, mehr bezahlt haben, denselben zurückerstattet. Jedem einzelnen der resp. Bauktheilnebmer wird eine Abrechnusig zugcfcrtigt werden. Bei der stbr bedeutenden Anzahl derselben wird es aber nicht möglich sein, diese Arbeit vor 5—6 Wochen zu beendigen, wovon die resp. Banktheilnehmer hiermit in Kenntniß gesetzt werden. GotKa, den 28. April 1843. Die Bankverwaltung. 767) Das auf den 18. d. M. angekündigte Concert der Concertgesellschaft muß wegen 93 er» binderuug des Orchesterpersonals schon den 17. Mai stattfinden. , Gießen den 8. May 1843. Der Vorstand der Concertgesellschaft. 766) Morgen den 14. d. M. ist bei günstiger Witterung auf''dem Schiffenberg JBlechhistriuiientalniusik zu finden. 787) Blechharmonie - Musik ist Morgen, Sonntag den 14. d. M. Nachmittags, unterstützt vom Musikchor der Wetzlarer Schützen auf dem Westphälischen Hof anzutrcffen. Chr. Brauneck. 774) Ich warne Jedermann, Niemand, ohne meine Eümsilligung, Etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich solche Zahlungen nicht leiste. Carl Senner., Frischbacken. Sonntag den 14. Mai. Christian Jugharvt in der Wallihorstraße. Adolph Keil in der Marklstraße. Jacob Wallenfcl's Wiiiwe auf dem Neuenweg. Joh. Zughardt auf dem Sellersweg. Kirchliche Anzeigen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Den 14, Mai. Morgens: Geheimer Kirchenrath Dr. Dieffenbach. Nachmittags- Freiprediger Stau« dinger. KopnUrte. Den 7. Mai. Johann Wilhelm Klingel- Höffer, Bürger und Fuhrmann dahier, ein Wittwer; und Marie Catharine Älingelhöffer, des verstorbenen Bürgers und Fuhrmanns, Philipp Klingelhöffer, hinterlassene Wittwe, ge- borne Map. Den 11. Mai. Hermann Karl Christian Grube, Bürger und Zimmermcister dahier, des Bürgers und Zimmcr- meistcrs, Johann Peter Grube zu Moisling bei Lübeck, ehelicher Sohn; und Christine Elisabethe Margarethe Lindenstruth, des verstorbenen Bürgers und Zimmermeisters, Johann Wilhelm Lindenstruth, hinterlassene Wittwe, geborne Löber. Getaufte. Den 7. Mai. Dem Bürger und Schuh- machcrmeister, Karl Keil, eine Tochter, Dorothea Anna Maria, geboren den 24. April. Den 8. Mai. Dem Großherzoglichen Professor der Forstwissenschaft und Revierförster, Dr Karl Zimmer, em Sohn, Gustav Adolph Karl, geboren den 24. Aprü. Den 10. Mai. Dem Bürger und Universitäts-Unter« pcdellen, Karl Daniel Krämer, ein Sohn, Johann Jost Wil- helm, geboren den 27. April. Den 11. Mai. Den, Großherzoglichen Hofgcrichts- Advokaten, wie auch Mitglied des Gcmeinderaths, Wilhelm Löber, eine Tochter, Henriette Luise, geboren den 8. April. D e n se l b e n. Dem Bürger und Schneidermeister, Heinrich Frech, eine Tochter, Christiane Eleonore Marie Karoline, geboren den 25. April. Denselben. Dem Großherzoglichen Gpmnaflaldircktor, Dr. Eduard Geist, Zwillingstöchter, Charlotte und Sophie, geboren den 23. Februar. Beerdigte. Den 22. April. Johanna Maria Klomp, des Bürgers und Schneidermeisters, Anton Klomp in Herborn, eheliche Tochter, alt 26 I. 1 M. 9 T., gestorben den 21. April. Dem 5. Mai. Katharine Henriette Elisabethe Karoline Müller, des Großherzoglichen Hofgerichts-Advocaten, Friedrich Müller II, eheliche, Tochter, alt 16 I. 9 M. 16 £., gestorben oen 3. Mai, Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. Angekommene und abgereiste Fremden vom 5. bis 11. Mai 1843. 3 n den Gasthäuser» Im Einhorn: Hr. Zentner, Bergverwalter v. Frankfurt. Hr. Bermann, Privatm. v. Oberursel. Hr. Bücking, Kfm. v. Alsfeld. Hr. Vorlauf, Partie, v. Braunsbach. Hr. Meier, Stud. v. Gedern. Hr. Riegel, Künstler v. München. Hr. Meier, Rentier v. Beuern. Hr. Maser, Pachter v Aule. Hr Holzaper, Rentier v. Ludwigsburg. Hr. v. Bach, Ho;- rath v. Steinau. Hr. Dr. Flach v. Marburg Hr. Simon, Rentier v. Frankfurt. Hr. Lcppold, Kfm. v. Rothenburg. Hr. Rien, Rentier v. London. Hr. Schnaber, Gutsbesitzer v. Mergentheim. Hr. Weimer, Kfm. v.,WormS. Hr. Schnau- bert, Kfm. v. Coblcnz Hr. Henrich, Schauspieler v. Ham- 156 bürg. f'r. v. Linse, Geh. Staatsrath v. Darmstadt. Hr. Schulz/Kfm. v. Frankfurt. Hr. Hellmann, Kfm. v. Altenburg Hr. v. Auerswald, Obristlieutenan^v. Insterburg. Hr. Musprath, Rentier v. Liverpool. Hr. Spiegel, Pächter v. Blaubeuer». Hr.Brüttel, Kfm. v. Mainz. Hr. Müller, Wirth v. Wcrthheim. Hr. Euler, Kfm. v. Ruppertsberg. Hr. Bender, Kfm. v. Kassel. Hr. Klaer, Dr. v. Bonn. ytn. Falk und Zcritor, Dr v. London. Hr. Bunge, Kfm. v. Cöln. Hr. Haumann, Kfm. v. Darmstadt. Hr. Haffen, Kfm v. Kaufbeuern. Hr. v. Langermann, Rentier v. Constanz. Hr. Staus, Rentmstr. v. Obererlenbach. Hr. Kahn, Kfm. v. Mainz. Hr. Malinkrodt, Kfm. v. Dortmund, Hr. Wegrethcr, Kfm.v. Pforz, heim. Hr. Herger, Musikdirektor v. Augsburg. Hr. Bari- ville, Capitain ».London. Hr. Weidner, Schauspieler v. Berlin. Hr. Koch, Kfm. v. Carlshafen. Hr. Förster, Kfm. v. Kaufbeuern. Hr. Ahlendörfer, Privatm. v. Frankfurt. Hr. Otto, .Major v. Worms. .Hr. Jacobi, Kfm. ».Hamburg. Hr. Block, Kfm. v. Langenbcrg. Im Rappen: Hr. Sobrew, Dr. med. v. Turin. Hr. Aull, Architekt v. Nidda. Hr. Baron v. Ballo, Dr. med. v. Weinheim. Hr. Baron v.Davall, Stud. v.-Vevep. Hr. Walther, Stud. v. Wimpfen. Hr. Briccialdi, Künstler v. Nom. Hr. Setting, Kfm. v. Fulda Hr. Baron v. Wattenwvll, Stud. v. Bern. Hr. de Bombe, Stud. v. Neufville Hr. Jessing, Kfm. v. Mainz. Hr. Pieper, Kfm. v. Barmen. Hr. Dr Schmitt, Richter v. Mainz. Hr. Pfaff, Pfarrer v. Wallernhausen. Hr Petersen, Chemiker v. Barmen. Hr. Bastick, Chemiker v London. Hr. Baron v. Riedesel, Accessist v. Altenburg. Hr Freiherr v. Lepel, Hof-G.-R. v. Darmstadt. Hr. Scckel, Kfm. v. Dietz. Hr Müller, Part. v. Hamburg. Hr. Meier, Kfm v Vlotho. Hr. Werhahnc, Kfm. v. Bremen. Fräul. Somcrter v. Niedermoldau. Hr. Lerch, Oberbaurath v. Darmstadt. Hr. Günther, Obcrfinanzrath v. Darmstadt. Hr. Ludwig, Dr. Phil. v. Marburg. Hr. Karsch, Geh. Rcg.-Nath v Berlin Hr. Boeffer, Steinhauermstr. v. Ziegenhain. Hr. Rollhausen, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Bücking, Kfm. v. Als- feld. Hr. Brücker, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Reinhold, Kfm. v Hanau. Frau Oberförster Fröndheff v. Münster. Hr. Dr. Kröger v. Münster. Frau Heinbuch v. Marburg. Hr. Caspari, Rechnungskammerbote v. Darmstadt Baron v. Wedler, Accisbeamter v. Stettin. Hr. Holler, Kfm. v. Bremen. Hr Grosse, Äsm. v Frankfurt. Hr. Weil, Kfm. v. Darmstadt. Fräul. Schmitt v. Cassel. Hr. Wilms, Kfm. v. Bour- scheid. /,„ p,inz Carl-, Hr. Holzermann, Kfm. ».Laasphe Hr. Alles, Müller v. Münzcnberg. Hr. Plitt, Kfm. v. Biedenkopf r r. Heß, Hndlsm. v. Einartshausen. Hr. Götz, Bauaufseher v. Oberwöllstadt. Hr. Hillerich, Fabrik, v. Groß- zimmern. Hr. Licßcr, Stud v. Weilburg. Hr. Kunz, Salz- factor v. Weilburg. Hr. DöckcniuS, Oeconom v. Ottlar. Hr. Kitz, Lieutenant v Rendel. t r. Ameud, Bauaufseher v. Großgerau Hr. Dohlen, Schauspieler v. Emden '£r. Lederer, Kfm. ». Gladenbach. Mad. Ulrich ». Schmalkalden. Hrn. Beier u. Hauch, Müller v. Niedcrramstadt. Hr. Norts, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Kleinschmidt, Kfm. v. Würzburg. Im Darmstädter Haus : Frau Koch u. Stepper ». Dillenburg. Hr. Becker. Hndlsm. v. Arnstadt. Hr. Ruhl, Hndlsm. v Neustadt Hr. Gaßner, Hndlsm. v. St Jacob. Hr. Becker, Gendarm v. Arnstadt. Hr Schwarz, Geschstsm. v. Bremer - fähroe. Hr. Bogt, Geschstsm. v. Lehrbach. Hr Eschle, Hndlsm. v. Fortwangen. Hr. Becker, Geschstsm. v. Bromskirchen. Hr. Alles, Oecon. v. Münzenberg. Hr. Wetzel, Hndlsm. v. Bengelstadt. Hr. Conradi, Lehrer v. Ebersgöns. Hr. Holz, Kfm v. Paris. Hr. Krauskopf, Geometer v. Königsberg. Hrn. Philippi u. Erb, Geometer v. Elpenrod. Hr. Litraud, Kutscher ». Berlin. Frau Strack v. Homberg. Hr. Tilger, Geschstsm. v. Jtzstein. Jungfer Röder v. Lisbcnhausen. im Hirsch; Hr. Christ, Musikus v. Großkrotzenburg. Hr. Stüber u. Kolbeck, Hndlsm. v. Blaß. Hr. Hermann, Fuhrm. v. Endbach. Hr. Weber, Fuhrm. v. Buchenau. Hr. Schneider, Fuhrm. v. Mornshausen. Hr. Werner, Bote v. Gladenbach. Hr. Weigand, Fuhrm. ». Schotten. Hr. Deiß, Geschstsm. v. Simmerbach. Hr. Doffp, Schauspieler v. München. Hr. Schönberg, Hndlsm. v. Burggräfenrod. Hr. Lohfink, Fuhrm. v. Bingenheim. Hr. Weber, Fnhrm. »'Buchenau. Hr. Finkernagel, Fuhrm. v. Reibertenrod. Hr Schmidt, Geschstsm. v. Mornshausen. Hr. Reitz, Geschstsm. v. Lutterberg. Hr. Wagner, Bote ».Gladenbach. Hr. Seines, Fuhrm. v. Lützen. Im Stern: Hr. Fich, Privatm. v. Niedermockstadt. Hr. Kempf, Fuhrm. v. Münden. Hr. List, Privatm. v. Oberu- burg. Hr. Hermann, Fuhrm. v. Siegen. Zn den Privathäusern. Bei Hrn. Bereit. Bania- Frau Doctor Strecker nebst Frl. Töchtern v Mainz. — Bei Frau Forstrentmstr. Schott- Frau Assessor Klingelhöfer v. Alsfeld. — Bei Hrn. Kfm. Roll: Hr. Zang, Kfm. v. Kitzingen — Bei Frau Hofkammerrath Sartorius: Hr. Sartorius, Obersinanzkammer-Registrator v. Darmstadt. — Bei Hrn. Hofg.-Rath Weher. II. - Hr. Wollweber, Distrikts-Einnehmer v. Richen. — Bei Hrn. Bauaufs. Baumgardt- grau Feldwebel Dern v. Darmstadt. — Bei Hrn. Particulier Lampns- Hr. Schmitz, Fabrik, v. Solingen, und Hr. Schmitz, Färbermeister v. Burscheid. — Bei Hrn. Jnspector Melius Wittwe- Frau Pfeil v. Butzbach. - Bei Hrn. Dr. Weigand - Hr. Weigand, Förster v Unterflorstadt. — Bei Hrn. Dr. Geist: Hr. Müller, Justizrath v. Wertheim. — Bei Hrn. Schneidermeister Kratz: Jungfer Kratz v. Elpenrod. — Bei Hrn Hofg.-R. Buff: Fräul.. Richter v. Obcr- mockftadt. — Bei Hrn Hofg.-Adv. Steinberger: Fräul. Löber v. Leivheckeu. - Bei Hrn Hofg.-Adv Krauskopf: Hr. Schmitt, Revierfürster v. Dautphe — Bei Hrn. Hofg.-R. Roth: Frau Apotheker Werner v. Friedberg. — Bei Hrn. Geh -Justizrath v. Helmolt: Fräul v. Geisa v. Alsfeld u. Hr. Baron v. Breidenbach, Lieutenant v Friedberg. — Bei Hrn. Kreisraths- diener Klein: Hr. Reibling, Privatm. v. Niedcrwöllstadt. — Bei Hrn Jns.-Mand. Frank: Fräul Braun v. Neukirchen. — Bei Hrn. Advocat Welker: Fräul. Euler ». Darmstadt. — Bei Hrn. Kaufm. Windecker II.: Fräul. Emmel v. Elm — Bei Hrn Ksm. Münch - Hr. Münch, Pfarrer v. Butzbachs — Bei Hrn. Tapezierer Reiber: Jungfer Schmitt v. Frankfurt. — Bei Frau Nentamtm. Schnuck: Hr. Neuß, Oberfinanzrath v.. Salzhausen — Bei Frau Controleur «scharmaim: Hr. Scharmann, Pfarrer v. Dexbach. — Bei Hrn. Stud. Schwalb: Hr. Dilger, Stud. v. Idstein. — Bei Hrn. Wirth Meier: Hr. Morie, Kfm. v.Vacha. Hr Haas, Lehrer» Gladenbach. Hr. Wehrheim, Kfm. v. Medebach. Hr. Kahn, Kfm. v. Königstein. Hr. Rosenberg, Kfm. v. Schmittc. Hrn. Meisel u Heß, Kfl ». Soden. Hr. Kaiser, Ksm. v. Mardorf. Druck und Verlag der (S>. D. Brül' scheu Buch- und Sueindruckerei in Gießen.