MnzeigeNatt S'fi;5S ISO. Samstag den 7. Januar. 1 Frucht- und Victualienpreise zu Gießen vom 7. bis 14. Januar 1843. pf. Fleischpreise i Frachtpreise Städte Gemäs 4 6 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 6 23 24 4 8 6 4 8 kr. 2 6 12 ■1 1 das Malter das Malter auch das Mött der Scheffel 1 Pfund gutes Ochsenfleisch . Kuhfleisch . . . . Darmstadt .... Gießen Marburg am 26. Februar Wetzlar am 31. December. Rindfleisch Kalbfleisch .... auch....... Schweinefleisch . . . . Hammelfleisch gemästet . Wurst von pur Schweinen , gemischte Wurst .... Bratwurst..... Schwartemagen . . . geräucherter Speck . . . Schinken und Dörrfleisch . Rindsfctt Hammelsfett Schweineschmalz, ausgelassenes ....... desgleichen, unausgelassen kr. 10 8 7 5 11 6 12 8 15 16 20 16 13 13 20 18 1 , 1 1 1 1 1 1 1 1 i 1 1 l,cl 1“? Anm. Die Zu gaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch van derselben Gattung dclkchcn, ».zwar ausioPfd.Fleisch nicht mcbralsan-^ derthalbPfd.u.s.! w. nach Proper-' tivn.wclchcsausl Pfd. nichtvöllig 5 Loth ausmacht, i Köpfe, Füße, Ge- raub, wie auch die ganzblutigcnund nichtgcnicßbaren; Stücke vom Hals, find «ander Zu< gäbe gänzlich ausgeschlossen. Brodpreise. 1 — Pf. 21 Loth - Qt. Roggenbrod .... | 1 tt 31 i> — ff h .... i 3 if 30 ff — if ff .... 16 Loth — Qt. gemischtes Brod...... ' 5 r> 1 ff Wafferwcck ....... ■ 4 t" 1 ff Milchbrod........ Bierpreise. 1 Maas ordinaires Bier....... auch........ । 1 Maas Doppelbier......... Marktpreise. ! 1 Maas Milch . . . ........ 1 Pfund Butter .......... auch ......... ' 3 Handkäfe............ ! 5 Eper............. ! 1 Pfund Waizenmchl ........ [ 1 ff grob geschälte Gerste...... । 1 * klein geschälte Gerste ...... Waizcn Koru Gerste Hafer Erbsen Linsen Pf. i fl. । kr. Pf. fl- kr. PH fl. kr. PH fl- kr. Pf. fl. kr., Pf. fl. kr. 200 — - - 5 - 200 10j 50 200 8 30 165 6 80 — 4 35 — 9 36 - 9 86 - 8;541 — 4 20 — 2 35i — 1 45 — — _ — 7 - 90) 4>6J 84 3 31 72 2, 43 — 1] 50 — .— — — — —. Polizeiliche Bekanntmachungen- 1) Schon im Jahr 1833 ist von Seiten der Direktion des akademischen Hospitals dahier an die hiesigen Dienstherrschaften die Aufforderung ergangen, sich für den Fall der Erkrankung ihrer Dienstlcute deren Aufnahme in die klinische Anstalt durch Leistung eines, an die Hospitalkasse zu zahlenden wöchentlichen Beitrags von nur 3 Kreuzern, zu sichern und sind damals die näheren Bedingungen in einer besonderen Bekanntmachung veröffentlich worden. Die Absicht, welche diesem Anerbieten znm Grunde lag, konnte keine andere sein, als, einerseits de» Herrschaften die Möglichkeit zu verschaffen, ohne besondere Kosten und ohne empfindliche Störungen in ihrem Hauswesen, den Anforderungen der Humanität völlig genügen und den kranken Dienstboten eine regelmäßige ärztliche Behandlung, sowie eine sorgsame Pflege ausserhalb ihres Hauses angedeihen lassen zu können, andererseits die Dicnstleute davor zn bewahren, ihren Angehörigen oder Gemeinden zur Last fallen und dabei dennoch Gefahr lanseu zu müssen, wegen Unzulänglichkeit der erforderlichen Mittel vernachlässiget zu werden. Diese wohlmeinende Absicht scheint indessen verkannt, oder mindestens doch nicht nach Verdienst gewürdigt worden zu sein, denn nur Wenige haben bisher jener Auffordeiung entsprochen und von dem dargebotcnen Auskunftsmittel Gebrauch gemacht. 2) Ein Kinderkäppchen, ein kleines Halstuch und ein Federmesser. sind gefunden und auf Großh. Polizeibüreau dahier abgeliefert worden, Gießen den 5. Januar 1843. Inzwischen haben sich mehrfache Fälle ergeben, wo auf dahier erkrankte Dienstleute in den Läufern ihrer Dienstherrschaften nicht diejenige Sorgfalt verwendet werden konnte oder wollte, welche kbr Rustand erheischte; manche davon sind wegen anfänglicher Vernachlässigung des Uebels in schwere und lanawiericu Krankheiten verfallen, die öfters mit dem Tode endeten, während sie dadurch ihren Angehörigen oder Gemeinden auch noch bedeutende Kosten verursachten; andere wieder, von ansteckenden Krankheiten Befallene, haben die Ansteckung auf ganze Familien übertragen und so manchmal entsetzliches, namenloses Unglück herbeigeführt. 1 Die Erwägung solcher, das Wohl der Einzelnen wie das der Gesammtbeit gleich gefährdenbell Vorkommnisse, veranlaßt mich, unter besonderer Hinweisung auf die Eingangs crwähnle, in M LZ dieses Anzeigeblattes von 1833 erschienene Bekanntmachung, die hiesigen Dienstherrschaften dringend ein» zuladen, jenem, eben so sehr in ihrem als in ihrer Dienstleute wohlverstandenem Interesse begründeten Vorschläge beizutreten, indem ich sie gleichzeitig darauf aufmerksam mache, daß diejenigen, welche diese» wohlmeinenden Aufforderung nicht entsprechen, sich die für sie daraus möglicherweise entspringenden Nachtheile selbst zuzusckn eiben, eine lknterstützung der Behörde bei Erkrankungsfällen ihrer Dienstboten in keiner Weise zu erwarten, sondern lediglich die Sorge für den Kranken auf ihre eigene Haftbarkeit bin zu übernehmen, endlich auch zu gewärtigen haben, daß nach Umstäudeu in der fraglichen Beziehung die erforderlichen polizeilichen Maaßregeln ut Anwendung kommen. Gießen am 6. Januar 1843. Der Großberzogl. Hess. Kreisrath das, Prinz. Edictalladung. 3) Zum Zwecke der Erbauseinandersetzung und Feststellung des Vermögens der Kinder des Christian Jacob Wallenfels, Bäckers dahier, werden sämmtliche Gläubiger desselben und dessen Wittwe aufgefordert, ihre Rechnungen binnen 14 Tagen dahier einzureichen, oder ihre Ansprüche anzumelden. Gießen den 3. Januar 1843. Großh. Hess, Stadtgericht. Müller. Besondere Bekanntmachungen. 16) Die hiesigen Gewerbtreibendcn werden hierdurch eingeladen, ihre Patente für das laufende Jahr künftigen Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag auf dem Rathause zu unterzeichnen. — Ich wünsche, daß sie sich an jenen Tagen pünktlich einfinden, weil die Patente nach Ablauf dieser Zeit an den Großh. Steuer -Commiffär zurückge- sender werden müssen. Gießen den 6 Januar 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 19) Für das Jahr 1843 bringe ich in Erinnerung, daß die Veröffentlichung der in dem Regierungsblatt erscheinenden Gesetze und Verordnungen in der von kreisräthlichcr Behörde nachgegebenen Weise durch Offenlegung auf dem Rathhause geschiehet, und keine besondere Bekannt- znachung derselben stattfindet. Gießen den 6. Januar 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 1) In nachbenannten Gemarkungen sollen die Grundrenten nach dem Rentenablößungsgesetze vom 27. Juni 1836 im achtzehnfachcn Betrage zur Ablößung gebracht werden: I. in der Gemarkung Appenborn: die der Gesammtfamilic der Freiherrn von Nordeck zur Rabenau in dieser Gemarkung zustehendc Zehntgrundrente im gesetzlichen Geldanschlage von 72 fl. 47% kr. II. in der Gemarkung Bernsfekd: 1) die der Gesammtfamilic der Frciherrn von Nordeck zur Rabenau daselbst gehörende Zehntgrundrente von 100 ff. 3 L) die einem Theilc der sogenannten Geibels Erben, modo der Gemeinde Bernsfeld, als Rechtsnachfolgerin derselben, in dieser Gemarkung zustehende Zehntgrundrente ä IS fl. (% des Geibel'schen Zehntens.) Zugleich wird bemerkt, daß die Zehntpflichtlgen auch auf Ablößung der demnächstigen, in der Ausmittelung begriffenen Zehntgrundrente von den anderen 8Z des Geibel'schen Zehntens, welchen a) Pfarrer Römheld zu Dautphe; b) Conrector Dornseiff zu Biedenkopf; c) die Erben des in Har- lentod verlebten Pfarrers Dornfeiff, namentlich die Wittwe des Geometers Metzler, Cbristiane geb. Dornseiff in Gießen, der Pfarrer Dornseiff in Holzhausen, der Rector Dornseiff zu Biedenkopf, der Oberfinanzkammeraccessist Dornseiff zu Darmstadt und Karolinc Dornseiff setzt in Gießen; d) die Erben der verstorbenen Ebefrau des Nicolaus Briel in Derbach, namentlich Louise Briel in Derbach, Henriette Schmidt, geb. Briel, zu Biedenkopf, Wilhelm Briel in Derbach und Wilhelmine Briel daselbst; e) die Erben der verlebten Ehefrau des verstorbenen Schullehrers Lochmann in Alsbach/ namentlich Anna Katharina, Philipp Wagners Wittwe daselbst und Ernstine, Ebefrau des von Zell nach Amerika ausgewanderten Karl Schneider zu beziehen hat, provocirt haben und daher auch sofort zu deren Ablößung geschritten werden wird, sobald die Rente festgesetzt ist; IIL in der Gemarkung Lindenstruth: die dem Kaiserl. Oestreichischen Kammerherrn und Generalmajor Friedr. Christoph Graf von Degenfeld Schönburg izu Ramholz bei Schlüchtern in dieser Gemarkung zustehcnden Geld- und Fruchtgefälle im gesetzlichen Anschläge von 18 fl; IV. in der Gemarkung Saasen: <) die der Freifrau von Schenk zu Schweinsberg aufWäldershausen, geb. von Zwirnlein, modo deren Erben, dem Gr. Kammerherrn und Mi- nisterialrath Freiherrn Schenk zu Schwcins- berg zu Darmstadt und den beiden noch unmündigen Kindern der verstorbenen Freifrau von Zwirnlein, geb. Freiin Schenk zu Schweinsberg, Hans von Zwirnlein und Friedrich von Zwirnlein zu Wiesbaden in der Gemarkung Saasen gehörende Zehntgrundrente a 23 fl. 35 fr. und 2) die dem Kammerherrn Freiherrn Ludwig Schenk zu Schweinsberg zu Hanau, modo dessen Erben, Forstjunkcr Hermann und Premier- Lieutenant Karl von Schenk zu Schweinsberg in Schweinsberg in dieser Gemarkung angd» rende Zehntgrundrente a 86 fl. Alle bekannte wie unbekannte bei Ablößung dieser Gefälle Betheiligten, mit Ausnahme des Großh. Hess. Lehnsfiskus bei den sub I erwähnten Freiherrlich v. Rabeuau'schen Gefällen, — mit welchem sich die Berechtigten, soweit diese Gefälle Großh. Lehen sind, bereits verständigt haben, — werden daher aufgefordcrt, sogewiß binnen 2 Monaten ihre allenfallsigen Rechtsansprüche an diese Gefälle dahier anzuzcigen, als sonst nach Ablauf dieser Frist die Zablung der Abkaufskapitalien und zwar die de» Freiherr» von Nordcck zur Rabenau gehörendell (sub I. u. II. 1.) gegen Ausstellung derAblößungs- Urkunde durch den Senior familiae, Gr. Oberforstmeister Freiherrn von Rordeck zur Rabenau zu Seligenstadt, au deren Rentmeister Engel zu Londorf, von den sub. II. 2. erwähnten Geibel'schen Zchnt- gefällen an die genannten Berechtigten, von den sub III. erwähnten Gefällen au den Gräflich Dcgen- feld'schen Revenüenerbeber, Beigeordneten Johannes Link zu Bellersheim, von der sub IV. 1. bemerkten Zehntgrundrente gegen Ausstellung der Ablößungs- urkundc durch die genannten Erben und Namens der unmündigen Kinder durch deren Vater, den Herzogl. Nassauischen Kammerherrn und Regierungs- Rath Freiherrn von Zwirnlein zu Wiesbaden, an den Freih. von Scheuk'schen Rentmeister Bezzen- bergcr zu Schweinsberg, und von der sub IV. 2. erwähnten Rente an den Freih. von Schenk'scheu Rentmeister Schmandt zu Schweinsberg erfolgen wird. Grünberg den 21. Dezember 1842. Großh. Hess. Landgericht das. WelÄer. Versteigerungen. 1886) Montag d. 9. Jannar 1843, Nachmittags 2 Ilhr, sollen die nachbcmerkten, den Töchtern des Kirchen- seniors Johannes Seipp dahier zustehenden Güterstücke erbvcrtheilungshalber auf dahiestgem Rathhause öffentlich meistbietend versteigert werden, nemlich: 1) 263 Klftr. Acker aufm Gleibergerweg, 2. Kl., ztbr., an Jeremias Wallenfels; 2) 167 „ Acker Garten am Hamm, 2. Kl., ztfr., an Oekonom Hast und Balthasar Magnus; Gemarkung Wieseck: 3) 308 Klftr. Wiese an der Wieseck, % 3., % 4. Kl., ztfr., an Hofgerichts- Aovokac Faber zu Gießen und Ziegler von Wismar; t 4) 312 Klstr. Wiese am Sauerngraben, % 2., \ 3. Kl., ztfr., air Johannes Jughardt zu Gießen; 5) 244 ,, Wiese am langen Zaun, 3. Kl., ztfr., an Johannes Kreiling zu Wieseck. Gießen den 10. December 1842. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 18) Die Lieferung der diesjährigen Besoldungs- 'frucht für die städtischen Diener wird Freitag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause an den Wenigstfordernden vergeben. Gießen den 6. Januar 1843. Der Gr. Bürgermeister Gg. Reiber. 11) Montag den 9. d. M., Vormittags 9 Uhr, wird die Versteigerung bei den Herren C. Silb e,t? eisen Kx Ooinp. dahier in deren Behausung fortgesetzt, und es kommen dabei folgende Gegenstände vor: circa 15 Ctr. Heu, 1 Pferdegeschirr und 1 Sattel, ,, 150 Stück leere Fässer von Stückfaß bis zu X Ohm-Faß, mehrere Ständer, Bütten, eine Reise-Chaise, eine Partbie altes Eisen und Candis- Kistchen-Bretter, ein großes Kellerlager u. s. w. Ferner an demselben Tage, in dem Keller des Herrn Landauer in der Schloßgasse: 1 weingrünes Lagerfaß, 18 Ohm haltend, 10 weingrüne Stückfaß, mehrere Zulast, 2 Ohm- und 1 Ohm-Fässer, sowie ein Kellerlager, unter den in der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen. Gießen den 5. Januar 1843. 27) Erbvertbeilungshalber soll Montag den 9. d. M., Nachmittags 2 Uhr, und die folgenden Tage in dem Hause des verstorbenen Universitätszeichnenlehrers Dickorc nach- uerzeichnete Gegenstände, als: Silber, Kupfer, Zinn, Porzellan, Glas, Betten, Weißzeug, Herrn- und Frauenkleider, Schränke, Kommode, Stühle, Tische, Küchengeräthschaften, Fässer, Züber, Waschbükten, worunter eine große mit eisernen Reifen von 18 bis 20 Lasten, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. 2) Auf Antrag des Hrn. Pfarrers Beppler von Dorlar sollen wegen seines bevorstehenden Uebe>- zugs nach Hochelheim nachstehende Mobiliargegenstände, nämlich: ein Wagen, Karrir und Pflug, 8 Fuder Kornstrvh, eine Parthie Heu, 25 Achtel Hafer, 600 Wellen und anderes Gehölz, sowie Oeconomiegeräthe Dienstags am 17. Januar, Vormittags 9 Uhr, einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden, wozu man Kaufliebhaber einlaoet. Atzbach den 3. Januar 1843. Königl. Preuß. Landschreiberei Otto. ö“* 3«) Eiqueur- und Essenz - Versteigerung. Kommenden Mittwoch, den 11. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Gasthofe zum Prinz Carl dahier verschiedene Sorten feiner Ligueure, sowie ferner achter Jamaika-Rum, Grog- uud Puusch-Essenz in Flaschen und 5 Maas- Füßchen öffentlich gegen gleich baare Bezahlung an den Meistbietenden versteigert werden. Proben werden am Tage der Versteigerung abgegeben. 10) Freitag den 13. Januar, Morgens 8 Uhr, sollen in dem Albacher Gemeindewald, Distriet Stangenheeg, ungefähr 33 Stecken Birken-Prügel, 3650 Birken-Wellen, % Stecken Eichen-Prügel, 2 Stecken Eichen-Stöcke, 150 Eichen-Wellen, 1475 Wellen Birken-Vesenreiser, 6319 Birken-Reifstangen und 5 Eichen-Stämme, 244 Cubfß. haltend, an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist am Hattenröder-Weg. Albach am 2. Januar 1843. Der Bürgermeister. S chäfer. 26) Eine Q-uantität Rocken-, Warzen- und Futterstroh, wie auch Spreueu, sollen Freitag den 13. d. M., Vormittags 10 Uhr, tfuf dem v. Dresky'scheu Hofe in Bnrchardsfelden an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. 5 17) Einschlaggarn in bester Dualität empfehlen Gebr. Heß, Kreuz Lit. C. M 190. 25) Es ftehcn dahier eine Waschbütte von mittlerer Größe, ein 74 ohmiges Weinfäßchen und eine Parthie Weinflaschen zu verkaufen. Wos sagt d. Expedition d. Blts. Vermischte Nachrichten. 6) Dienstag den 10. Januar werden die berühmten Milanollo ein Concert dahier geben. Gießen den 6. Januar 1843. H. Hofmann- Feilgeboten. 15) Möglichst votlkommrnc Sc- leuchtung Lurch Lumpen und Zu vermiethen. 23) Die mittlere Etage meines Hauses steht anderweit zu vermiethen und ist sogleich beziehbar. Gießen den 28. December 1842. G. Wolf, Maurermeister. 32) Eine Stube mit Kochofen, eine Kammer, eine Küche mit Sparheerd nebst Holzraum ist zu vermiethen und Näheres bei Ausgeber dieses Blattes zu erfahren. a 9 fr. per Pfund, holl. Häringe, sehr saftigen Schweizerkäß empfiehlt @ Appel. Jur Erzielung derselben eignen sich^vortbeil- haft die dazu erfundenen, nach phyfitalrsch chemischen Grundsätzen fabrtcrrten^par- dochte; denn man erhalt damit gegen die rohen baumwollenen oder gemischten und die blos gefärbten Dochte nicht nur cm viel stärkeres, gashelles, dem Auge durchaus wohlthätiges Licht ohne Rauch, wobei keine Oelverschwendung Statt findet, sondern es brauchen diese Dochte auch nach 6—8stun- digem Brennen kaum einmal geputzt zu werden. Ein Versuch wird das oben Gesagte bestätigen und den Consumenten znr Ueberzeugung bringen, daß bei bedeutendem Oelaufwand und doch schlechter Beleuchtung die Schuld nicht immer der Lampe, sondern sehr häufig dem Dochte beigemeffen werden muß. — Die Dochte sind mit der Chtffer L w. versehen und sind von dem Vereine für Gewerbfleist in Preußen in d-ffeu Verhandlungen als dem Bedürfnisse entsprechend, bestens empfohlen. G.-ß-n im Smnmr 1843. $ @ Anszuleihen. 33) 500 sl. werden in hiesige Stadt auszuleihen beabsichtigt. Das Nähere sagt die Expedition dieses Blatts. 12) Herzu gl. Nass. Anlehen. Ziehung am l.Febr.1843. Haupttreffer: sl. 20000, 4000, 2000, 1000, 2 a 400, 2 ä 200. Dazu sind Original- 25 Gulden-Loose zu 3 fl. 30 fr. zu vermiethen. C. L. Reiß, Lit. A. «A5 78. 20) Mein Commissionslager Stearin-Lichter 4,5 und 6 aufs Pfund, so. wie Chaisen-Lichter per Pfund 36 fr., bei Abnahme von 12 Pfund 35 fr., P!t)lr dichter Ite Qualität 40 fr., Soda- und Kernseife Pfund für! fl. 30 fr., sowie Parfümerie und frische Gemüse empfehle ich . M. Heß, Lit. A. Ao. 55. 21) Eine Auswahl Mousselines de laine und Bombasets, 20 Procent unterm Preiß, sowie meine vorräthige Strickwolle, circa noch 130 Pfund, erlasse ich, um schnell damit aufzuräumen, zu sehr billigen Preißen und noch mehrere zurückgesetzte Maaren empfehle ich bestens. M. Heß, Lit. A. M. 55. 6 7) Herr Milanollo beabsichtigt mit ftinett Kindern am 10. d. M. ein Concert zu geben, daher das auf den 12. bestimmte Gesellschafts-Con- ' cert auf einen andern Tag verlegt werden muß. Gießen den 6. Januar 1843. Der Vorstand der Concertgesellschaft- 4) Ein geübter Lehrer, der bisher mit dem besten Erfolge meh-.eren 5—8jährigen Knaben aus den angesehensten Familien täglich 4 Stunden Unterricht in den Elementargcgenständen ertheilt bat, wünscht noch einiqe wohlerzogene Kinder desselben Alters an diesem Unterricht Tkeil nehmen zu lassen. Nähere Auskunft kann man bei Reallehrer Stein erhalten 31) Ein Knecht, welcher bereits 16 Jahre mit Pfaden gefahren hat, und mit allen Arbeiten um- zugehen versteht, sucht einen Dienst. Das Nähere -st bei der Erpedition d. Blts. zu erfahren. ' ®in Bursche, der alle Arbeiten und mit ^f .^eu umgeben kann, sucht einen Dienst. Wer sagt d. Expedition d. Bltts. r ™ 29) Am l. Januar ist von der Nena^iie Ma ™ tatS'2"''" ™ arbeite. b»r9 wird'^-l Ö/rl0rCn 3-C9nnSen- Der redliche £ .r wird gebeten, dagelbe gegen eine Belohn,»^ l» der Expedition d. Bits, abzugeben 8) Da nach ärztlichen Versicherungen durchaus nicht mehr zu befürchten steht, daß die Krankheit, welche mein Haus getroffen, noch nachtbciliqe Folgen Nach sich ziehen könnte, so zeige ich dieses einem verehrten Publikum schuldigst an, mit der Bitte, "rr das frühere Vertrauen nicht zu entziehen, und der Versicherung reeller und prompter Bedienung. Gießen den 5. Januar 1843. Peter Franz, Schneidermeister. ./^ Unterzeichneter beehrt sich, hiermit zur offentlrchen Kenntmß zu bringen, daß er sein Geschäft als Mechaniker dahier, begonnen hat, und daß er vorzugsweise mathematische und physica- l'sche Instrumente verfertigen wird. Mit der Bitte, mir in dieser Beziehung recht häufige Auftrage zu ertbcilen, verbinde ich das Versprechen pünktlichster Besorgung derselben, und werde ich mich des geschenkten Zutrauens stets würdig zu zeigen suchen. Gießen im Januar 1843. Reinhard Fuhr, Lit. A. «45 151. 28) Um, wo möglich, Unannehmlichkeiten ru begegnen, bringe ich hiermit zur Anzeige, daß nach Ablauf dieser Woche sämmtliche Schuldner der Aua Heichelheim schen Masse eingeklagt werden. Gießen den 7. Januar 1843. M. H. Stern, Curator der Masse. 4905) Der Gigenthüwer emes prächtigen Landsitzes, welcher ganz zum Vergnügen mit den schönsten Garten- Anlagen umgeben, und nur eine Viertelstunde von Frankfurt a. M. gelegen ist, wünscht einen einzelnen Herrn oder ein lediges Frauenzimmer, wenn auch schon in vorgerückten Jahren, lebenslänglich zu sich aufzunebmen Derselbe setzt aber voraus daß diese Person einiges Vermögen besitzt und ra sie ganz als Familienglied angesehen werden wird, geneigt ist, ihre fernere Lebenszeit im Zirkel einer achtbaren Familie zu verleben, indem er versichert, daß dieselbe JLg« $Äf d'e beste'Behandlnngb un^ Bedienung zu gewärtigen hat. Näheres hierüber der Johann Heinrich ^^rn,^Gutsbesitzer in Oberrad bei Frank- MKÄMUML- memenmach^ C.Fingerhuth in Cassel crfS Sluf dle,e Instrumente, die durch 300 Loose 9i 12 fr., ausgespielt werden sollen, mache ich 'm Herrn Studiosen und Gymnasiasten, sowie überhast dtezemgen resp. Herren aufmerksam, die auf dl- Einlage von 12. fr. einen Werth von aenitöiÜ '««» «ÄS len. Es gibt 2 Gewinnste, und wird Taa Ausspielung in diesem Blatte ana/ zeigt. Zahlreichen Beischriften entgegensehend 9 W. Magen, Musiklehrer, Loweng. Lit. 0.^87. 1 Kirchliche Anzeigen. Evangelisch«- Gemeinde. Gottesdienst. Am 8. Januar. Morgens: Pfarrer Bonhard. Nachmittags: Kirchenrath Br. Engel. Getaufte. Den 3. Januar. Dem Bürger und Kaufmann, Emil Pistor, eine Tochter, Julie Karolme, geboren den 2, December- 1842. Angckvmmme und abgereifte Fremden vom so. December 1842. bis 5. Januar 1843. Frischbacken. Dem 8. Januar. Karl Ebel auf dem Kreuz. Jacob Pogt in der Wallthorstraße. Georg Noll in der Neustadt. Elleben Lieutn. v. Erfurt. Hr. Baron v. Meyn, Lieutn. , „ ■ , ,. ^räul Horst v. Oberohmen. Hr. Voll- < „ Neuenkirchen. Hr. Weller, Oec. v. Obersorge. MMUpUMM Oberstcuerb. v. Darmstadt. , . ssr «Mbe, Geschstsm. v. Marienhausen. & m Wruheim.' Hr. Schäfer, Kutscher von Kreuznach. Weidenhausen. Hr. Birk, Fuhrm. v. Münzenberg. Hr. Fuchs, In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Kaulmann, Kfm. v. Schwelm. Hr. Düdenbender, Direct. v. Oberlahr. Hr. Heisling, Kfm. v. Bamberg. Hr. Steinmetz, Part. v. Frankfurt. Hr. Bukmg, Lederfabr. v. Alsfeld. Hr. Bausch, Kaufm. v. Coblenz. Hr. Lästert, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Lohfink, Part. v. Hemgen- fiadt. Hr. Baron v. Horde, Äammerherr v. Lippstadt. Hr. Zager, Kfm. v. Mainz. Fräul. Jons von Wegerbuich. Hr. Toll, Gastw. v. Grünberg, Hr. Rübe, Part. u. Hr. Devarlle, Kfm. v. Frankfurt. Hr. Martin, Kfm. v. Pforzheim. Hr. Röhrig, Lcrw. v. Schönberg. Hr. Gregorewitz, Kaufm. v. Neuwied. Hr. Heil, Fabr. v. Göttingen. Hr. Scherer, Part, v. Frankfurt. Hr. v. Pillwitz, Offizier v. Lurembu^. Hr. Feder, Priv. v. Darmstadt. Hr. Bornemann, Fabr, v. Danach. Hr. Döring, Buchh. von Bremen. Hr. Dilsheimer, Gutsb. v. Crefeld. Hr. Wuppermann, Fabr. v. Bremen. Hr. Seipp, Pfarrer v. Battenberg. Im Rappen: Hr. Hrutschauer, Br. med. v. Grätz. Hr. Kohler, Kfm. v. Magdeburg. Fräul. v. Reichenau v. Wiesbaden. Hr. Baron von Warnsdorff, Obergr -Ref. v. Fulda. Hr. Wattenwvl, Stud. v. Bern. Hr. Fikenyscher, Kaufm. v. Cöln. Hr. Hrabowszky, Agent v. Pesth. Hr. Enler, Buchh. v. Fulda. Hr. Wagner, Kfm. v. Berlin. Hr. Baron von Den «. Januar. Dem Bürger und Friseur, Hermann Treppinger, eine Tochter, Henriette, geboren den 24. December 1842. Beerdigte. Den 30. December 1842. Bertha Luise Karoline Edeltraude Weber, des Großherzoglichen Hof- gerichts-Raths, Eduard Weber II., eheliche Tochter, alt 1 I. 4 M. 19 T., gestorben den 27. December. Den 1 Januar. Ferdinand Strack, des verstorbenen Großhcrzoglichcn Pfarrers in Obereisenhausen, Constantin Strack, ehelicher Sohn, Handlungsdicner dahier, alt 21 I. g M., gestorben den 30. December 1842. Die Psarrgescbäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Bonhard. cxrt fcem verflossenen Jahr 1842 wurden bei der hiesigen evangelischen Gemeinde 46 Paar copulirt;^ getauft wurden 207 Kinder imd zwar 116 Knaben und 9t Mädchen (darunter siiw 22 uneb liche Kinder, 13 Knaben und 9 Mädchen), zweimal wurden Zwillinge und 2 Kinder todtgeboren, und es starben 182 Personen, demnach übersteigt die Zahl der Getauften die der Gestorbenen um 25. Israelitische Gemeinde. — Tun 4 Januar. Emilie Mayer, des Mavn Maye? von Mr hinterlassene Wittwe, geborne Garde, Ä I 10M 13 T, gestorben den 2. Januar. liche, im Alter von 86, 76, 76, 73, 60, 40, 39, 35 uno Jahr, und 2 Paare wurden getraut. 9) Gin ohngefähr ‘4 Jahr altes Mops-Hündchen, weiß mit gelben Streifen, männlichen Geschlechts, ist vor einigen Tagen dahier aufgefangen und bei dem Unterzeichneten angezeigt worden. Der Elaentbümer desselben wird deshalb ersucht, diesen Hund gegen Erstattung der Kosten dahier in Empfang Troheam 30. December 1842. ^rOl) Der Großh. Beigeordnete Loth. L4) 108 und 136 haben die Spinnrä- @rn(i 8 Gctchstsm. ti. Heckcrsdorf. Hr, Birken stock, Geschstsm. von Wohnfeld. Im Darmstädter Haus: Hr. Kraut, Hndlsm. v. Scheibenberg. Hr. Klein, Oec. von Gemünden. Hr. Schneider, Biirgermstr. v. Frohnhausen. Hr. Bastian, Kupferschm von Wetzlar. Hr. Eschle, Handlsm. v. Fortwangcn. Hr. Reis, Oec. v. Bleidenroth. Hr. Beck, Gcschäftsm. v. Oberohmen. Hr. Bauer, Soldat v. Londorf. Hr. Stern, Soldat v. Leidhaken. Hr. Arnold, Soldat v. Friedrichshausen. Hr. Becker, Corp. v. Buchceau. Hr. Engel, Oec. von Kilseheim. Hr. Bach, Oec. v. Kothen. Im Stemt Hr. Kreber. Kfm. v. Hachborn. Hr. Kappes, Bote v, Homberg. Hr. Häuser u. Hr. Weiser, Hndlsl. von Sstabenhausen. Hr. Felda, Oec. von Allendorf. Hr. Lenz, Färber von Hoßloch. Hr. Schön, Färber v. Belgrad. Hr. Hr. Finger, Fuhrm. v. Wachsenberg. Hr. Sau«, Fuhrm. v. Marburg. Zn den Privathäusern. Bei Hrn. Dr. Köhler: Hr. Matern, Priv. v. Weilburg. - Bei Hrn. vr. Credner.- Hr. Creducr, Kfin. v. Triest. — Bei Hrn.Landg.-Act. Euler- Hr.Ouvrier, Oec.v.StammLeim — Bcr Hrn. Adv. Dr. Diehm: Hr. Hill, Acc. v. Büdingcu - Wer Pfarr. Volkers Wittwe: Hr. Ramspcck, Lehrer v^Fried- Bel Hrn. Baron v. Lesch- Hr. Ratzen, Gymnasiast v. Weßlar. - Wer Hrn. Geh -Rath v. Lehr: Hr. Baron v Jungenfeld, Lieutn. von Butzbach. - Bei Hrn. Kanzleirath Klenim : Hr. Klemm, Pharm. v. Frankfurt. — Bei Hrn Geh Justlzr. von Hclmolt: Hr. Baron v. Rotsmann, Lieutn von Worms. — Bei Orgelb. Bürgp's Wittwe- Hr. Prätorius, Lehrer v. Steinbach. - Bei Hrn. Hofger.-Rath Freiherr v. Stein- Hr. Baron v. Stein, Ministerial-Secr. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Hofger.-Rath v. Schmalkalder: Hr. v. Schmal- kalder, Acc. v. Darmstadt. — Bei Hrn. Hofger.-Secr -Acc Herbst: Hr. Mathes, Gutsb v. Seehof.— Bei Hrn. Superintendent Simon- Hr. Kießling, Rentamtm. v. Hungen. - Der Hrn. Dr. Levi: Hr. Mayer, Kfm. v. Mannheim u. Hr. Levinau, Rent. v. Hanau. — Bei Hrn. Mcdizinalrath Prof. Dr. Wllbrand: Hr. Usner, Pfar. v. Oberkleen. — Bei Hrn. Prov.-Baumstr. Müller: Hr. Hus, Pfar v. Wölfersheim.— Ber Hrn. Wlrth F. Mayer: Hr. Goldschmidt, Hofagcnt v. Homberg, Hr. Reuhof, Metzger v. Friedberg, Hr. Straus, Metzger v. Offenbach, Hr. Schlesinger, Kfm. v. Wetzlar, Hr. Hirschsprung, Kfm. v. Mainz u. Hr. Boppard, Kaufm. von Herborn. Druck und Verlag der G. D. Brübl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.