Nr. L 7, Januar 1796.. Giesser JlitelligtlkMatt. In und'Auswärtige Viktualien- und Markt-Preist. Giesen Darm st. Dilleb. Fulda Mard. Weilb. Wezlar. fr. Pf- kr. Pf. kr. Pf. kr. pf. fr. Pf- fr. pf. fr. pf. I ft Ochsenfleisch — 13 - 14 — 13 — 12 — 12 — 13 — 13 — 1 — Kühfleisch — 12 — —- --- 10 — II — 9 — 12 — 12 — I — Rindfleisch — 10 1 — 13 — —— — — — 8 — '— —— 1 — Kalbfleisch —• 10 — 12 2 5 9j — 9 - " 1 — 13 - £ -- Schweinefleisch — 13 — 14 - 13. ■------ 12 — 12 ! — 16 — 10 —. 1 — Hammelfleisch — lo - 13 — 12 9 1 2 9 । 2 13 - 5 — Hammelsfett — 9° — ! 6^ — -- 90 - . — — 5 — Rindsfett — .90 — --- ■--—— 90 — — •-- W» 1 — Schweinefett. — 28 — 16 — —— —' - 18 — — —“— —« I — Seifen — 32 — —- —— -- 28 — —- j 1 — Lichter — Z2 — -5 — 30 — —- — 34 — L — frische Butter — 38 - 38 — —— —- —. —- 30 — — — 36 — 1 — geschalte Hirse — 8 — - —— . — — — 8 — —— 8 — 1 — grob geschälte Gerste 8 — — —• “ ■ — 6 __ —— — 9 — 1 — klein geschälte Gerste 10 — - — - 8 — — — — -w Eyer ä 4 fr., —- — 2 SN 2. Sn 3 St.. ZSN. 4 St. 3 St. Getraidepreise vom gi..Dec. bis den 7.Jan.,, in Frankfurt. Wahrung den-fl. ä6vkr.und das ft.zuZchLoth Cölnisches Eilbergewicht. Städte. Gemäs.. Warzen wiegt Korn wiegt j Gerste wiegt Hafer wiegt ft. fr ft. ft. kr. ft. ft. fr ft. ft fr. Darmstadt das Malter. 10 30 »75 8 — »57 6 2 140 5 26 . 98 Friedberg das Malter. 15 200 11 — 190 9 — 170 10 — 125 Fulda das Malter. 16 — i — 12 — 1 _____ _ — —— !___________ :____________________ — Giessen das Achtel. 14 — 200 9 20 180 6 30 160 7 20 140 Marburg das Mott. io 3o- »SO 5140 135 3 20 120 3 — 84 Diez das Achtel. 22 3° 340 »7 LO 300 11 10 — "** —— ■— Wezlar das Achtel. 14 — 206 9i3o 190 ' 7 — 168 8 — — kr. Loth. Quint Schwarz Brod' L 9 11/4 Weck — — * £ ' - 4 3 Butter Bretzeln I 2 I t/2'. MÜM Brod oder Taigscher I v 6 3 3/4. 3«' — ) 3 ( — •»„ 6tlw nunmehr »«flössen-» W' ift t>« bi-stü« Armen-L°ff- «"$«- J nommcn uns verausgabt ivorDcn, als: fl. !Alb. Pf. i6.j6 ,20 । 7 2940 — | Summa 28 4 Wöchentlich den hiesigen Stadt- Armen ^7 Künder der hiesigen Industrie. Schule, an Kleidungsstücken, 2 17 20 21 29 Brod, und sonstigen Bedürfnissen Den Armen an e^rtra Steuern * An die Handwerksgesellen • Summa >28235 4 I 2 1349 984 «tio! 781 1016 61 52 60 39 10 12 40. 12 20 4 E in nahm. Aus den wöchentlichen Büchsen An Sttftungs -PdNsionen • Aus'der Fürst!. R^gierungS - Buchse Von Fürstl. Universität - Aon löbl. Magistrat * Aus der Ober - Amts • Buchse * Aus der Sradtschreiverei - Büchse » An gesammieten Collecten. Gelder - Bon Zünften und gutherzigen Christen A u ög a b. 4 £ 1 Die Zrage: Musi der Hausherr oder Ver Mieths-- mann Die Einquartierung tragen? 2jus Dem Recht Der gestmDen Vernunft beantwortet.. Die Last der Einquartierung liegt auf öen Häutern und eo ipfo auf den ^aus^ bestcn'rn. Wer kein Haus hat, kann Niemand Quartier geben;, das iss ganz, natura sich und begreiflich.. Wenn aber Ver Hausbesitzer fein Hau-- oder einen Ibfil davon an temand veimie- thet: (0 veimiethet er blvs den tlutjen, nid)t die Laft; denn er nimmt Geld für, und Niemand würde ein solcher Narr seyn und für eine Last Geld geben. Der Miethemar n qenieset also bloS- den Nutzen des Hauste oder der Wohnung; dem Hausherrn bleibt die Last, wohin z B die Unterhaltung des HauftS, die Steuern und Abgaben und — Die Rosten Oer Einquartierung gehören. So ists nach der Natur der Sache. Solls anders seyn: so muß das durch einen erw.suchen- besvndern Bertrag bestimmt, werden. S. Ml Dienstveranderungen zu liessen. 1) Herr Cvnsistorial-AssessorLeuSlerist Re- gierunasrath geworden, und an dessen Stelle ist Herr peinlicher Gerichts-Assessor Elwertzum Kammerconjulenren ernannt. 2) Herr Regier.mgs-Accessist Lotz ist Advokat geworden.. 3) Herr Kanzellist Fuhr ist Regierungs- Secretair geworden. 4) Herr Accessist Lindt ist Kanzeüist geworden! S) Herr Advocat SueS ist gestorbene 6) Herr Candidat Pfaff, Balser, Ouvrier,- Sues, sind Regierungü - Accessisten geworden. 7) Herr Advocat Wiesner ist peinlicher- GmchtS-Actuar geworden.. 8) Hern.- 3) Herr T) Sundheim iß prinlrcher G<- '-richte * Assessor geworden. Bekanntmachungen. Nächsten Mittwoch den ulen dieses, Nachmittags i. Uhr, soll in dem Hause des Burgers und SchieshausbeständerS Schwalb eine 6jährige Kuh, welche die Seuche vor 4 Wochen überstanden hat und fie daher nicht wiederbekommt , an den Meistbietenden versteigert werden. Bei der hiesigen Stadtki-rche sind tm verflossenen Jahre 1796. Kopulirt 4O Paar. Gebodren und getauft 54Kna'ben, 62 Mädchen, überhaupt 116, worunter 7 Uneheliche. Gestorben und beerdigt i;6., worunter 8z von l —5 Jahren, von 5—roJah- . ren, 2 von la — 15 Jahren, 4 von 15 — 25 Jahren , 10 von 25 —40 Jahren, 22 von 40 —62 Jahren, 15 von 60—Lo Jahren, -5 von 80 —100Jahren. In dem verfiossenen !7yvgerJahr sind bei der hiesigen Burgkirche Kopulirt g2Paar. Getauft tySöhne und loTöchtrr. Summa 29 Kinder, worunter 6 Uneheliche. Beerdigt 44 , also r 5 mehr gestorben als gebohrrn. Das saure Bier;u verbessern. Man hangt eine Handvoll gesiebte Bü« chenasche in einem ^einentuche durch das 'Spundloch in das Bierfaß, und laßt dies darin. Sauer gewordene Getränke wieder tn’nf* bar zu machen. Allerlei Getränke, als Spanischeroder jeder süsser Wein, der sauer gewordene Meth oder Bier, werden trinkbar gemacht, -wenn man vier bis sechs Lvth si