Nr. XIII. 'M rz.Märj. v?yx Giesser JnkclligenMatt. In und Auswärtige Viktualien/ und Markt-Preise. r T6 Ochsrnkleifch — 1 — Kübfteisch — I — Rindfleisch — I —. Kalbfleisch — I Schweinefleisch — 1 — Hammelfieisch — 7 — HammelSfet^ •— 7 — Rindsfett — i — Schweinefett — I — Seifen — I — Lichter — j — frische Butter — X — qeschalte Hirse — j — qrobqeschälte Gerste i — klein geschälte Gerste Eyer ä 4 fr. — — Weitab Dilleb. FuldalMarb. Diel Pf- 2 7 22 5 8 8 fr. 9 7 6 TO 6 9 8 10 8 11 os 90 20 6 St. 4St 4St 1 91 -12 2 8 - 7 - 9 2 8 -1 5 2 4 - 9 - 5 Giesen kr. ipf. 9 I - 90 24 90 —. 16 — 16 — 18 — 20 — 5 — 5 — 7 - 16 I 16 20 19 6 5 6 7 1 2 6 — 6 — 9 — 8 — 90 — 90 — 16 — 16 — 18 — 18 — 5 - 3 - 6 - iHaferlwieat wiegt Kern Genräs Städte 1Q.1 10 20 l68 das Achtel 206 11 190 30 4o 160 120 200 150 bas Malter daS Malter das Maas das Achtel daS Mött 13 9 98 125 180 135 53 30 ft- 14 15 1 14 Ib. 140 170 kr. 30 Darmstadt Friedberg Fulda Giessen Marburg Die; Wezlar 201 30 j 6 8 ’ioj-r- ! -'54 |— 24I30 i8|— »Waizen Getraidepreisevom 21.Marz bis den 28. Marz, rn Frankfurt. Wahrung .den fl. ä 60 kr. und das tb. zu 34 Loch Cölnrscdes Stlbergcw.cht. wirat ch. 175 200 wiear T7 157 190 — 140 -- J>4j is 30 — Gerste |Kjtr 7 3- kr. koch Quint Schwarz Brod 1 10 1 Weck — — X 4 3 1/2 Butter Bretzeln 1 2 13/4 gemischt Drob oder Taigschrr x 1 7 X Der -M) 5» ( — Der Lttsckatter Werdern Durchmarsch der Truppen durch unsre Stavr. (Schluß.) Und wozu brauchen die Europäer Liese Okterköpfgen? Ium allerschändlich. steu Handel; schien mir «i ne Stimm« zu» zurufen. Schau an ! dieses Pferdge» schmeide, das du so Gedankenlos b<# wunderst, und laß bann eine heisse Thrän« uiederstürzen; denn wisse, mit diesen Schaaken kaufen die bösen weisen Man« «er Menschen.*) Wehmuthsvollzog ich mich vom Fenster zurück, überlies mich Empfindungen deS tiefstenMitleids, und mein Herz blutete^ denn mir däuchte, ich sähe einen solchen Ungluklichen, den ein teuflischer Mäkler an einen Europäer verkauft hatte. Da saß er, lächelte seine Ketten an wir ein Verrückter, und flüsterte Fluch durch dir Nachtlufft. /, Fluch dir weiser Mann ! bu hast „miet) M einem Sohn des Hammers und „ der Thränen gemacht! Meine Hände „reiben sich in Ketten, meinen freien n Nacken drückt die Sckavengabrk. Wer „wird meinem alten Vater heuke den „rNanioc rösten, und meiner Mutter die „Cocos »Milch reichen? Wie das Gezisch „der Boma wird ihr die Kund« tönrn: „Weib! den du gebohren hast, haben „weise Räuber gestohlen, Siewirbder „Stunde fluchen, da sie «inen Knaben WS£. &p/ hinstürzen in den Tanz der „ Wildheit, meinen Namen ruf«n, und „ich kann nicht antworten, weinen, und „ ich kann meine Thränen nicht mit den „ihrigen mischen. Daß ich ihr«Stimme „nicht hören, daß ich ihre schrecklichen „Tänze nicht sehen kann, kummervoll „und stumm macht mich bas! — „ mah! du Mädchen der Lieb«, dein Litt kab ist nicht mehr. Die garstigen Männe» *) Noch im Anfang dieses JahrhunberteS must« «in Schiss, das < — 6oo&da* ven kaussen wollte, 12200 Pfund dieser Schneckenschaalen bei sich haben, mir - denen es seme Fracht bezahlen konnte. Gegen die Mitt« desselben brauch « man für dieselbe Sclarenzahi 25202 Pfund. Die Menschenhändler trettenia Gesellschaft zusammen, und bilden Caravannen, indem sie auf 2 —200 J0?«i. l«n wett verschiedene Kuppeln von zcrbis 40 Sklaven herführen , bi« all« das «othige Wasser unh Korn tragen, um in den dürren Wüsten, durch welch« man reifen muß, leben zu können. Die Art sich ihrer zu versichern, ohne ch. ren Marsch gar zu mühsam zu machen, ist künstlich. grausam ausgedacht. Man. dä^ßkirdE Sclaven ein« 8 bis9Fus länge hölzerne Gabel an den Hals Diese ist hinten mit einem vernieteten Nagel so zugemacht, Laß der Kovf nich» durch kann. Der Stiel- der Gabel, der von sehr schwerem Holze ist, fälle vorne her, und ist dem,- der sie am Hals hat, so beschwerlich, daß , ob er- gleich frei« Arme und Beine har, er weder gehen, noch die Gabel aufbebew kann. Wenn man sich in Marsch setzen will, stellt man alle Sclaven hinter, rmander. Jede Gabel legt und befestigt man mit dem Ende auf Vie Schur.' des Vordermannes, uNV das gehr so von einem Sclaven zum andern. Lis auf den allerbordersteN, dessen Gabel durch einen von den Führern getragen werden muß: Sette» kann man andern Fesseln anlegen , ohne selbst die Lai? davon zu empfinden.- Ades um die Ruhe deg Schlafes ohne Sarge ««niesen wvSm! 3Uw' "”t9lr^.r.5uf seinen Weg. Merkt em Negek, daß fein Gast n^ii lkvremAppetit ißtso sucht er das beste Stück aus der Schüssel mein“ Wo« 6m,ln' Uff6 "ich, •< M 8rnW>#h» mif dem 3#r#fi 3* tof pp** ) f» ( iß eben genannt?? unzertrerinlerMsrgen» Rah! den l7ten April d. I. Vormittags vm 9 Uhr indes Wilhelm Willen B-hau, (ung in Wiesseck, öffentlich an den Meist, hietenden auf l Jahr verstrichen werden sollen; alS können die Liebhaber solche porherin Augenschein nehmen , und falls ihnen die Lage unbekannt, vvn dem Hen. xich DöÜ in Wiesseck angewrrsrn werden- E ck st e i n, Hochadel, v- Echenckiicher Ad- mininrator, 2) Ein solider Franzose, der^stubiert hat, deutsch und italienisch, n«bfi seiner Muttersprache vollkommen spricht und schreibt, für den man repontmen kann, Wünscht seinen jetzigen Auff«nki)<-it juver# Andern, und auf irgend ern« Art als Leh» rer oder Konrestor sein Brop zu veroie. «en. Er ist mit Beglaubigungsschreiben vom König von Preussen versehen. 3) Es wird ein Informator gesucht, Welcher in der lateinischen und französischen Sprache, wie auch Mathematik undLog'kUnlerrjchtertdeiientan. Solue sich jemand finden, welcher diefe Grelle annrhmen wollte, tau dei Ausgeber OK# srs nähere Nachricht erhalten. 4) Diejenige Liebhaber, bie auf Öen Itetonomie Garren und ^orfkwirrb- schäft, mit ifl. 48kr. pränumenrt ha, den, können solche gegen Rückgabe des Scheins adholen uno auf den folgenden pränumeriren. Wer noch in die Pranu« mrration eintreken will, dem steht dazu der Beytritk bis zur Messe offen. Kriegcrsche Buchhandlung. ■ Gottesdienst am 29 Mär;. In der St.PancratiuSk'rche. Mor# HenS Herr Professor Palmer. Nach» Mittags Hr. «SupcmttnO- Müller. In der Burgkirche. Morgens Herr Guperintendrut Ochulz. Nachmittags Herr Pfarrer Buss. Am ssbarfteitag. In der Gr. PanLlatlUskirche. Mor« gens Herr Guperittkend. Müller. Nach# Mittags Hr. Pfarrer Buff. In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buss. Morgen den 29. März haben das Frischbacken, die Beckermeister : Philipp Brück, in der Wallpförler Straße, Jo# Hannes Seipp, auf dem Kreuz, undJug» Hard , in Oer Neustadt. Geraufte bei der Stadtkircke. Am 22. März Dem Bürge, u. Mez« ger, David Lampus, ein Söhnl. Geraufte bei der Burgkirche. Am 15. Marz. Dem K. K- R'ttmei» fier Freiherrn v. RbeniS, eiuSöhnl. Beerdigte. Am 18, Marz. Hr. Johann Ludwig Lind, Fürst! Hess. Darmilädk. Hauptmann, alt 5., Jahr, 5 Mon. n Tage. Am 20. März. Ein Leinweber auS dem EvSdorfer Grund. Am 22. März Der Bürger». Schuh« Macher Georg Philipp Einlaus, alt 72 I. Am 23. März Des verstorbenen Rathsschöffen Hrn. Jacob KohlermannS hinterlassene Wittib, alt Ü7J. Eod. Hr. Georg Wilh Friedr. Lieb# knecht, Fürst!. Rrgierungsadvokat und Prvcuraror allhier. Eod. Hr. Schwerin, Kön Preuss. Feldprediger beim Garderegiment. Eod. D m Burger und Mezgcr Mo# rijMehl, ein Söhnlein, alt 11/4 Jahr. Am 24. März Hr. EladtchndicuS Arnoldi von Tlardach , im Zw.ybrücki» scheu, alt 32 I. _ Am 25. März. Hr.v. Harditsch, K. K. Kapnain von Ocr©tflaV8=3nfflntcrir,