Nr. iv. rf. Januar. i?94- Giessener WkMMMM In un- Auswärtige Viktualien- und Markt: Preise. Giesen! Darmst. Dilleb. Fulda Marb. Weilb. Wezkgr kr. Pf-l kr. Pf- kr. Pf. kr. Pf. fr. Pf- kr. Pf. kr. pf. I ft Ochseufleisch — 8 8 2 8 2 7 — 8 6 —— 8 8 : —* i — Kühfleisch — 7 7 6 2 7 w—- 6 i — Rindfleisch — 5 7 2 5 I — i — Kalbfleisch — 4 6 2 4 * 5 — 6 » ■ 6 6 i — Schweinefleisch — 8 9 2 8 2 7 *T 8 9 — 9 •W i — Hammelfleisch — 5| 7 2 7 7 """ 6 ■ 7 6 7 — Hammelsfett — 7 — Rindsfctt. — 9° 91 """ 90 24 —— ■** 90 —— 90 *** 9° — i — Schweinefett — 16 — (6 —", - —* *— 16 — — (6 —*1 i — Seifen — 16 —* ■ ■ 16 TS — 16 i — Lichter — 18 —* 16 18 *— 20 i — frische Butter — 24 24 —— ■** 20 •*- 24 i — geschälte Hirse — 4 — — —• E— — 5 — — 6 i — grob geschälte Gerste 3 —— —■ ■** 5 E— **■ 5 i — klein geschälte Gerste 6 7 6 ■■■* Eyer ä 4 kr. — — 4 St. 4 St. 5 St. 5 St. 5 St. 4 St. Getraidep den fl' Städte. Darmstadt Friedberg Fulda Giessen Marburg Weilburg Wezlar reise vom 18. ä 60 fr. und Gemäs. das Malter daS Malter das Maas das Achtel das Mött das Achtel daS Achtel Jan das Wa fi' 8 7 1 9 7 11 10 j .btt ft. izen kr. 20 30 — 30 30 l den 2 ZU 34 wiegt ft. 175 200 200 150 210 206 • £ Li HOOO QSOV 0 C rn kr. So 3o 12 30 — 24 1., in ölnisch wiegt ft. 157 190 — 180 135 200 190 Frc es C Gei fl. 6 5 6 4 6 mk Sil 'ste kr. 56 30 Furt. bergen wiegt Ib. 140 170 160 120 168 \7>4^UJU> -9* ?rti fer fr 45 40 40 20 ng wiegt U. 98 125 140 J34. 130 kr. Loth Quint Schwarz Brod 1 10 3i/4 Weck — — 1 6 21/2 Butter Bretzeln 1 3 ii/4 gemischt Brod oder Taigscher 1 d 1 3i/8 Aaftstf ) 14 ( Aufruf tige Vieh selbst \ dann er begreift/ fr er» genährt werden kann! — Iss es tttin nichts, als Mord, Zerstörung, Raub und Grausamkeit , wenn anderst nur sein Eigennu; dadurch befriedigt, sein wollüstiger Sinn gesättigt, sein Blutdurst steht und steht in jedem Gang seiner Ne» bengeschöpft, in jedem Wuchs derPflan» zeü, jbcr Thiere, kurz, in all und sekem die Nothwendigkeit des Daseyn Gottes, des Daseyn des Schöpfers! abererwill ihn njchserkenney, aus Betäubung, aus Unsinn, aus verhärteter Ruchlosigkeit nicht erkennen! — ist ein solcher Mensch danu nicht tiefer in der Schöpfung her» abgesunken, als das unvernünftigeThier - - — Und was habtihrinder Folge von so 'einem -Ruchlosen zu erwartens nem Nebenmenschen gewiß nicht d^Zep» ter in die Hand, ihn zu regieren; wem kein Gott m^r Gott ist, sezt sich, als Mensch tiefer herab, aksdasunbernnnsi zujugesellen, die wükhendeHalbmenschen Frankreichs zu vertilgen, und der Erde wieder Ruhe, Frieden und Glückseligkeit zu verschaffen? — Es ist bier nicht die Sache der Kreuzzüge; es sind keine raufend Stunden und Meilen entfernte astatische Wüsteneien , wo die Hoffnung, die Eurigen wieder zn sehen, in sehr ungewissen Folgen läuft! Die Gefahr ist hier nicht tausend Meilen entfernt und keine Meere scheiden euchvon der Gefahr! — Nejn! die Gefahr, die ewig anbal- rende Dreiheit, die mordet und zerstöret; eine Freiheit, sagt dererhabeye Burke: „die alles Skandeswesen — alle Ordnung Me Unterwürfigkeit — alleReligron, ja die ganze Gesellschaft zu Grunde richtet;" «»he in Heere und Massen auf, rhrVot' ker, und zeigt den Bösewichtern, daß euch der Tod des Unschuldigen ein Greuel in der Menschheit, der Tod des Schul, diaen, des Verruchten, dzSGotteslaug» ners aber gerecht und billig scheine, wenn schon eure Hand auch für dktsen Mord «inrrl Abscheu habt i sicht auf in Heere und Massen, ihr Völker, und schaffe? ■■ «vrv. en * re... Ruhe und Frieden dem bedrängten Lu. SN 2H(c «3 o. f ev C.U V 0 p e tl ropa wieder, Ruhe und Frieden der gan» trReCrh Gi fi d zen Welk wieder; dann bei diesem Auf» c . tritt Frankreichs, bei diesem fchrecklicken O ihr, theure, selige Waffen-Brü» Auftritt Frankreichs, ist Ruhe undFrie» derber vereinigten Mächten, die ihr schon den für die g-nze Welt verloren;— wem hinüber seyd! ausgeliktenhabt ihr; glück» kein Gott mehr heilig ist, der giebt sei» seliger, als wir r die wir noch den groß» Mam so»fc*"*»«f*»« ten Greuel, die unseligste Schande der Menschheit erleben, an unfern Feinden trieben müssen , ihr habt für die gerechte Sache gewiß gekämpft; aber für die ge, rechteste aller gerechten Sachen zu kam» yftn- — für Gottes Sache zu kämpfen, steht erst noch uns bevor, und kein Blut soll zu werth, keines .zu theuer feyn, dir,- ses Schandmaal von der Menschheit ab» euwaschen, wib Glückseligkeit wieder her. »ustellenl — Und «hrzLUOerr noch, Volker Alle Europen», den Stahl in die Brust Frankreichs , den Stahl in Die Brust der Gotresläugner zu stossen? -- Steht in Heere, in Massen auf ihr Vol» selbst? ker, und zeigt den Horben des UnsinnS und derBophtit, daß Unsinn undLos- Leir euch nicht regieren solle, euch mcht regieren könne ! steht in Heere und Masi sen auf, ihr Völker, und zeigt den Wahn» finniäeh/ daffthr ein? ^rechelt nicht wol» „ L Die verruchteste Tirarrnet ist, eine Zeil; oder nicht, lhr Volker, zum Schwert «rViheit, die das Eigenlhum raubt; eine zu greifen, und all den rechtschaffnen die mordet und zerstöret; eine Mannern der vereinigten Mächten euch tende Gefahr, wenn ihr sie nicht in der ersten Geburt zerstört, würbet vor euren Zenfkern, tj? vor eurer Thür, tritt schon mir einem Aust über Die Schwellen eures Dauses, — Uno ihr zaudere nocfc Völker, Alle Europens! den Stahl in die Brust der Gortesläugner nr stoßen! — Und Du, große Beherrscherin der kapfernReUsscn ! Große, gerechteste Catharina ! Wenn Du die Schreckenpost Lieser für Religion und alle bürgerliche dies- und jenseitige Glückseligkeit, Zusammenhang und Ruhe zerstörenden Auftritte hören wirst, solltest Du wohl La noch entstehen, Deiner unendlichen Macht Schrecken uuf die Ungeheuer Frankreichs hinzuwälzen, den vereinig, ten Mächten ganz mit deiner Hochkraft Leizutreten und der vielköpfigten Hydra Len lezten Stoß zu versetzen? — Nein, Du kannst es nicht, Gerechteste unter allen Königinnen! Ger-chkestr unter allen Frauen! — Schau hin, große Kaiserinn, auf das Blut des Gesalbten! Höre das Röcheln der sterbenden, ermordeten Rönigskinder! Sieh auf die Tausende Der Unschuldigen, so um Rache schreien, und Dir, du Mächtigste, aus jenen ft. ligen Gefilden um Hülfe für ihre Hinter, laßne, durch alle Weiten herumirrende Anverwandten zuwinken! Ha! ich sehe dein mitleidvolles, zusammrngepreßtes Mutterherz! ich sehe die Toränen in dei. vemAuge, die du den unschuldig Bla. tendrn nachschickst, ich sehe den Schmerz, den du bei dem marternden Gedanken fühlest, daß alle Religion, alle Gottesfurcht , alle Liebe Des Menschenge- fchlechrs aufhören, und Mord, Unsicherheit , Schandthaeen und Gottesver- läagnung statt jener eintrertcn sollen! — Ha'! ich sehe, wie deine Stirne sich nun mit gerechtem Zorn umhüllt! Ich sehe, wie Deine gerechttfl Befehle jum Hufbruch wider die Gottaötrünnigen in die Provinzen laufen! Ich sehe, wie Deine mächtigen Heere für Gottes Sache sich herbeidrängen! Ha! ich sehe, wie Deine unüberwindlichen Phalauxe sich dem Rhein nähern, Deine furchtbaren Flotten durch den Ocean, vielleicht selbst durch die Dardanellen laufen u. J. w. und Tod und Verderben auf die Königs» Mörder und Goltesläugner hinschleu. dern! Ich sehe, Catharina, wieDuder Welt wieder Friede schaffst und Deinen großen Thaten dir Größte hinzuwindest! — Und wie sollten die übrigen christli» chen Nationen aus Norden l nicht den nemlichen Gang gehen und die gerechteste aller Sachen zu vertheidigen, herbeieilen; und warum, sage ich, soll Amerika und die Schweiz, deren Freundschaft sich das prahlerische Frankreich in all seinen Lügenblättern so sehr rühmt, warum, sage ich, sollen diese auf ein. mal die Religion ihrer Väter verlasse«, Gottesläugner und Königsmörder Der# lheibigen, und den Bund Gottes, die Stütze all ihrer bisherigen Glückseligkeit und inneren Ruhe mit Füßen treten! — Nein, dies können sie nicht! das werden sie nicht, oder ich, und alle rechtschaffne Welt verkennten diese brave Völker! — Selbst Sclim, wenn ihm dieser Greuel zu Ohren kömmt, wird izt den Franken, da diese die Binde ihrer politischen Heu. chelei abgezogen , und der Satan in sei» ner Gestalt erscheint; da Frankreich, sage ich, den gefährlichen Anschlag selbst ver- räth, welchen es auf Selims Turban, so wie auf alle Kronen hak; auch fein Zepter zittert, auch sein Gott, unser aller, so wie Selims Gott geschändet, verflucht, verläugnet ist— Ha! auch Selim wird den Franken die Stärke sei. ner Macht zeigen, und die Bosheit dieses ruchlosen Volks bekämpfen helfen! — Es ist w flicht Mhs t>ik Sache der ' Poll, ■ü* ) ( —* bieten- "Sn d« Kri-g-rsch-n Buchhandlung jährlich für 45.fr. ju Haden. Morgen den sS.Jan. hat das Frischbacken der Beckermeister Bernbek auf dem Neuenweg. Ein, und Auspasstrte. Am i6.Jan. Hr. Kammerrath Bachmann aus Zweibrücken, log. bei Herrn Regierungsrath Sues. Eod. Baron v. Spiegel, Domherr in Hildesheim, durchpass. Eod. Hr. Gcheimerrathv.Brandenstein zu Wickersdorf, durchpass. Eod. Hr. Kapitain v. Borstel, irr K. Preuss Diensten, durchpass. Am,8 Jan. ZweiHrn.Lieutenants v. Mengering, von den K. Preuss. Husaren, durchpass. Am 2o. Jan. Hr. Lieuten. Gleissen» berg, in K. Preuss. Diensten, log. im Riesen. Eod. Hr. Major Morgenstern, in K. Preuss. Diensten, durchpass. AM2i.Jan. Hr. Lieutenant Meyer, von der K. Preuss. Artillerie, log. im Riesen. Am 22. Jan. Hr. Hofrath Michaelis von Hess. Cassel, durchpass. Gebohrne und Getaufte bei der Stadt* kirche. Am 15 Jan. Dem Burgern. Wag. nermeister Jvh. Balth Loos, ein Töchterl. Beend i g re. Am,2. Jan. Des verstorbenen Burgers und Beckers, Joh. Peter PistorS hinterlassenes Töchterl,, alt n/4Jahr. Nachricht. Nachdem- Unser gnädigsterLandes, fürst und Herr, aus den Registern der bereits eingegangenen Haus - Collecten* Gelder, für die vertnebene Hanan-Lich» ttnbergi-schr Unterthanen Hochstdcro m die cbristliche und mildthätige Gestnnun. lieben getreuen Diener und Un. ?.^!!banrn aeseztes Vertrauen, mitgeruhr- t rt«!nnfittbana bewährt gefunden, und Vgnädigstes Wohlgefallen erkennen geben lassen; als bleibt Euch dieses zur Nachricht und Bekanntmachung andurch ohnverhalten. Sie- s.n den l^tenJanuar I794- t Hess. Geheimer Rath, Regie- rungs-Direktor, Geheime, und Regiecungs-Räthe daselbst. Bekanntmachung. Bei den Dechertscheu Erben in der köwengasse soll auf nächsten Mittwoch den 29ten dieses von 1 Uhr an folgendes an den Meistbietenden gegen baarr Zah. luna freiwillig versteigt werden: i) eine Quantität Stroh und Heu, b^2)"ein^Reitpferd, 7 — 8 Jahr alt, 2) iKarrn nebst Zugehor, , Pflug, Egge, Schlitten, nebst Geschirr, und allerhand Hausrath, Liebhaber können sich also gesezten TagS und Stunde daselbst einfinden und mit- »ÄÄÄ M«. ^l»?-n^und Völker' — Alles, alles ist gens Herr Superintendent Bechtold. L!?or!n. ÄepE alles gewonnen! - Nachmittags Hr. Superintend. Müller. In der Burgkirche. Morgens Herr „MiMchrzaudert noch/ Volker aue Buff. Nachmittags Herr Su- „Europens, den S ah in Brust £’cjnt