Nr. VIII. 2,. Februar. 1794." Giessener ZuMtMMM __ - ■ ■■■-■ ,—r i . — In und AuswärtigeVißtualien- und Markt-Preise. x Eyer ä 4 Fr. — — 4St. 3 St zSt. 5St. 5@f. 4St. Giesen Darmst Dilleb. Fulda Marb. Meilb.Mezlar Fr. Pf. Er. Pf. Er. Pf. Er. Pf. fr. Pf- fr. Pf. fr. Pf. £ Tb Ochfensieisch — 8 —* 8 2 8 — 7 — 8 8 8 1 — Kübfleisch — 7 —- — 7 6 —— 6 2 7 -p- 6 —■ 1 — Rindfleisch — 5 7 2 — — 5 1 —- —* i — .Kalbfleisch — 4 —— 6 2 3 — 5 —— 6 — 5 — 6 #■** 1 — Schweinefleisch — 8 - — 9 2 8 — 7 — 8 9 —- 9 —* 1 — Hainmelfleisch — 5 7 2 — — 7 — 6 7 — 6 wrt» 7 — Hammelsfett — 90 91 —— **— —— —— 90 24 Ml 7 — Rindsfett — 90 —— 90 *** — 90 •— — Mt 1 — Schweinefett — 16 — (6 — — — —— ■■■ 16 —— ■■ — — <6 WM» 1 — Seifen — 16 *— — — —— - •*— — — 16 —* - 16 WM» 1 — Lichter — 18 — — —— •— 16 18 — — — 20 MM f — frische Butter — 21 24 — —- — — — 20 — ■** «WM» 24 ■MÄ 1 — geschälte Hirse — 4 — —— — ew 5 »■"» — 6 mV 1 — grob geschälte Gerste 3 ——- — *—• ----- — — " 5 — — — 5 ,M| 1 — klein geschälte Gerste 6 — — — — — —- 7 —> — — 6 ■Ml Getraidepreise vom 15. Febr. bis den 22. Febr., in Frankfurt. Wahrung den fl. ä 60 fr. und das lb. zu 34loth Cölnifches Silbergewicht. Städte.^ Gemäs. Waizen wiegt Korn wiegt Gerste wiegt Hafer l wiegt Darmstadt fl- fr. tb. fl- fr. ib. fi. fr. Ib. fl. fr. tfc. das Malter 8 30 175 7 56 157 6 3 140 4 56I 1 98 Friedberg daö Malter 7 20 200 6 30 190 5 170 5 1'2$ Fnlda das Maas 1 30 — 1 23 — 1 — 59 — — 41 Gieflm das Achtel 9 30 200 8 3o 180 6 160 5 30 140 Marburg das Mött 7 — 150 6 — 135 4 -MM* 120 3 84 Weilburg das Achtel iij 30 210 9 200 6j20 m-— 4 30 Wejlar das Achtel io j 30 206 9 24 190 613° 168 5 20 130 fr. Loth Quint Schwarz Brod 1 10 3i/4 Weck — — 1 6 2 1/2 Butter Bretzeln 1 3 11/4 gemischt Brod oder Taigschcr 1 8 31/2 b IMtr —■* ) 3 ° ( Ltebev M vsktbeilhaften Anbau der Erdäpfel oder Grundbieren, und von der Erzeugung des ErdäpfeLsaamen». Beschluss Viele hakken oder felgen gleich nach dem Auskeimrn aus dem Boden, und Wenn der Keim stärker geworden ist, etwa gegen die Heuerndte häufelt man den Stock. Viele Häuseln gar nicht, sondern felgen nur zwei vis dreimal, so oft nemlich di/ Abtreibung des Grases und die Locker, Helt des Bodens es erfordert. Beim le;, ten felgen wird der Grund nur in etwas Näher an den Stock gebracht. Diese haben in Absicht aufs häufeln Len Grundsatz: Was man dem einen Stock giebt, muß man dem andern neh. Men. Dies ist wahr, wenn anderst nicht die Vrstigkeit des Bodens, oder die Ab. Haltung des Wassers das häufeln noth. wendig macht. Ueörigens, man felgt oder häufle, fo thm man es nicht zu spät , sondern vorher, ehe die Wurzeln sich im Boden ausgebreiter Haden. Und wenn man häufelt, fo arbeite man den Grund nichtspizig an dasKraut herauf, sondern mache den Haufen un# ren breit, daß die Wurzeln Raum ha, den und geschont werden. 4) Der Schöpfer hat nns zur Aus. Wahi fleischfarb- undweisblühendeL d» äpfel geschaffen, die im G-schäm ck s.br verschieden sind. A^e weisblixhenbe Gat» tungen Haden einen süßnchteni Geschmack, und so viel ich noch Leute hörtet so zie. hen sie die fleischfaroiadlübeäde den an» LttU -os.- Mu wähl- also die besten. 4- Erzeugung den Grundbieren - Saa- \ mens. Man kann bei aller vorbrschriebenen Sorgfalt doch oft wenigeincrndkrnz und La liegt der Grund an der fchlewrerr Gattung der Saamengrundbieren. Dan wende sichsjdaher zum Grundbierrniäa. men, und erzeuge eine frisch« unverfälschte Gattung. Viele dörren blos die Saamenrol» len vom Kraut, und reiben den Sgamcn aus: Allein ich befand mich bei folgen, der Verfahrungsark besser. Im Herbst, wenn die Saamenrollen vom Stock ab, Zufällen beginnen, das Kraut, ohne ci, nen Reifen bekommen zu haben, gelb» licht wird, sammelt man die Saamen» rollen., halt sie in. einem Zimmer, das nicht warmist, aber in dem ee doch Nicht frieret, so lang auf, bis sie weich wer. den. Alsdann nimmt man einen Zuber mit Wasser, steckt ein Messer auf den Rand, und macht einen Schnitt m jede Rolle, und drückt sie in das Waffr'r aus. Der Saame ftzt sich mit dem zähen Schleime zu Boden. Man gießt das Wasser ab , und den zurückbleibenden Saamen filtrit man durch einen Lumpen. Man legt den Saamen auf ein Fließ, papier, laßt ihn an einem temperirken O-.t, aber ja nicht auf dem Ofen, tro. cken werden, zerreibt ihn und siebet ihn, und hält ihn an einem temperirken Ort zum Gebrauch auf. Wenn er Gene» ration das Menschenglfchlecht vermehren , so büß nach einem Zeitraum von hundert Jahren gerade «ach einmal so viel Menschen, nemlich 2000Millionen, zusammenlebten. Allem dieser lieber, schuß geht für Krieg«, Epidemische Krank» Heiken, und Hungersnoth darauf. Wenn kein Mensch auf der Erdege,' starben wäre, und wenn man das Alter des Menschengeschlechts 5700 Jahre rech, net, so würden gegenwärtig 173,000 Menschen beisammen leben Da nun das feste Land, welches ungefähr den vier» ten Theil der bekannten Erde auSmacht, 2,322,000. Quadratmeiken, oder 1,587« Billionen Quadratschuhe beträgt ; so würden sich als denn immer noch 9,100 solcher Quadratschuhe für einen Men» schen finden. Wenn ein Menschenalter, im Durchschnitt genommen, 30 Jahre ist, so wird innerhalb 30 Jahren allemal eine neue Menschengeneration leben. Auf 100 Jahre werden drei bis viertehalb Gene» rakionen kommen, und das Menschen, geschlecht wird sich also in einem Jahr, hundert eben so vielmal erneuern. Der Schluß im nächsten Stück. Bekanntmachung von verschiedenen Sacken. 1) Ein gutes Forte-piano, welches in dem besten Stand ist, und vier Züge hat, steht aus der Handzu verkam fen. Lusttragende können auf dem Post, comtoir dahier nähere Nachricht ein, Liehen. 2) In der Kriegerschen Buchhand» lung sind: Gebhardts, Georg Ludwig, zwei Predigten zum Besten der durch den Krieg unglücklich gewordenen Einwoh, «er der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, ä 12 fr. zu haben. Gottesdienst am 22. Sekt*. In der Gt. Pancratttrstirche. Morgens Herr Superintendent Bechtold. Nachmittags Herr Kandidat Buff von Niederwöllstadt. In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Eu» perinteudent Schulz. Morgen den 22. Febr. hat das Frischbacken der Beckermeister Brück in her Wallpförter Straße. Ein» und Anspassirte. Am 13. Februar. Hr. Hauptmann Schmidt und Hr. Lieuken. Hering, beide in Hess. Cassel. Dienst, log. im Einhorn. Eod. Hr. Major v. Langenschwarz, in Hess. Cassel. Diensten, durchpass. Eod Hr. Hofrath Dietz von Wej- lar, durchpass. ' Am 14 Febr. Hr. Obristlieukent. v. Pappenheim, von Darmstadt, log. im Einhorn. Eod. Hr. Auditeur Michaeli, inK. Preuss Diensten, durchpass. Eod. Baron v. Steinmetz, Lieuke, nant in Kaisers. Diensten, durchpass. Eod. Hr. Lieuken. Eydergaß, in K. Preuss. Diensten, durchpass. Am 15. Febr. Hr. Geheimer Revi- sionsrarh Robert nebst Familie, von Marburg, log. in der Post. Am 17. Febr. Hr. Lieuken. Jordan, in K° Mainz. Diensten, durchpass. Am 18. Febr. Hr. Hauptmann v. Saro, äusser Diensten, durchpass. Eod. Hr. Hauptmann v. Darctzky, in K. Preuss. Diensten, durchpass. Am 19. Febr. Hr. Corner v. Grol- mann, in K. Preuss. Diensten, log. bei Hrn.Regierungs-Direktorv Grolmann. Eod. Hr. General-Major v. War. tensleben, in Kaiser!. Diensten, durchp. Eod. Hr. Lieuken. Morascurt, in K- Preuss. Diensten, durchpass.