;.Mai i?94. XVIII. WWW AsWMMM I I I Eyer ä 4 fr. i Räthsei 7 St. 5 5 3 8 i i 7 Meck — — Butter Bretzeln gemischt Brod oder Laigscher . , 2 1/2 n/4 31/2 t w Ochsen fleisch j — KüKfleisch , — Rindfleisch r — Kalbfleisch — Schweinefleisch — — Hammelfleisch — — Hammelsfrtt — — Rindsfett — — Schweinefett — — Seifen — Lichter — frische Butter — — geschälte Hirse — — grobgeschälte Gerste — klein geschälte Gerste Getraidepreise vom 26. April bis den 3. Mai, in Frankfurt. Wahrung den fl. ä 60 kr. und das L. zu 34toth CöLnisches Silbergewrcht» ji-, __~ ■ -U—- r jAk*' * <; In und Auswärtige Viktualien- und MarktPreise. | Giesen Darmst Dilleb. Fulda Marb. Weilb. Wezlak kr. pf. kr. pf- kr. pf. kr. pf. kr. pf. kr. Pf. kr. pf. 8 2 9 “ 8 — 7 2 8 - 8 — 8 ** 7 — 6 1 2 7 2 7 — 6 — 5 — 8 — *** *■* — *— 5 1 ***• . —* 4 2 7 — 4 - 5 — 6 — 5 s 6 M 8 — 10 2 8 — ro — 8 - 9 — 9 — 8 - 8 2 '— —— 8r- 6 - 7 — 6 — 90 - 105 — — —- — 90 24 —— — ♦— —E 90 — 90 — e .** 90 — ■** *** e*e* 16 — 20 — 16 — —— *—* td — 16 — —. —— — — — — 16 — ,r6 Xi r8 16 22 —' —— ■! ■— 16 — 18 — 2P — H “ 4 — —. —' ■ — 5 — —— 6 — 3 — ■ — — — 5 — — — 5 — 6 — — — — — 7 — —- — 6 — Städte. Gemäs. Wa ft izen kr. wiegt tb. Ko fl- rn "fr". wiegt tb. Ge> D 'ste wiegt 1t. Hl fl. ifer kr. iwlegi Darmstadt bas Malter 9 — 175 7 46 157 6] ich 140 4 h>3 98 Fkiedderg das Malter 7 20 200 6 30 190 5 —i: ■17° 5 — 125 Fulda das Maas 1 32 •—■ 1 15 . 1 — 141 Giessen bas Achtel 9 30 200 8 30 180 6 5 —• Mo Marburg das Mött 7 — 150 6 — X35 4 126 3 — 84 Weilburg das Achtel ui 3o 210 9 — 200 7 6 1.— — 5 40 Weflar das Achtel 10130 206 9 [241 190 [30 168 5 20 kr. Joth; 1 LLuint Schwarz Brob 1 j 10 i\ 31/4 ! , N ft — ) 70 ( — Sb eS gleichwrder in dtk Bibel, noch es" glei Wären keine Menschen auf dem Crd< Im Paradies war es nicht. ......,. _____ dem Süuden-fiUl, doch DiLlleicht-rst eime allen cultivirten Na^osseu^ BepHstden gft$ame Zeit nachher, erschien es auf Völker.7 hingegen, insonDerhrlt bvi den ukserim Erdball.- Bei den Armen möchte Negern, ist es nicht. PÄufigec findet eg ick hinter-die Znhl dieser Dinge größer sich unter den kalteü-sind öemperirter, schn^ als bei den Reichen; im Som« HimmMstrichen, al'sMKk tM Listen. - Mr abrr IqnvK sich die Sache nwhkum» Lekehrt rer oder Mineralien zu, zucyerr geyr, ve» H r„ 7,7 "VBV *nb»!k 1er oder -Mineralien zu stichm geht, be. -ünllkick r»?,? 2?.Ä?er ^wer und stecken, und man hat Beispiele, daß in Unfangs/iL es meistens klein, und dieser Absicht Feder und Dinte zu Hülfe kaumchchtbar; bald qber wächst es, ob genommen worden ist. Allein, dies ist es gliimjRihc Art von Nahrung zu sich gar schlechtes Palliativmittel. Vor» tnmmt) und üvirfr oft zwei bis drei Zoll' sichkige Leute treiben es mit diesem Dinq, sang und breit. Auch vermehrt es sich, ^^e kluge Aerzte mit den Krankheiten ih. Wo es einmal ist, oft geschwind , aber rer Patienten, und aufmerksame Erzie-, Ivedek gleich den Pflanzen, durchSamen, her mit den Unarten ihrer Zöglinge. Sie' Wurteln oder Ablegevj~ noch wie '.die ssichcn es gleichsam in der Geburt zu er» Thiere, durch Eier-, oder lebendigge. . D^rvn nimmt es überhand, so dohrne Jungen. kostet es viel Mühe, Meister darüber zu LHstweilen merkt man voraus, baß to6r eiL . » *.<1 . ,77 «s kommen werde, aber meistens schleicht Wären keine Menschen auf dem Erd, 4s sich still und unvermerkt, wi^einKieb boden, so würde auch dieses Ding nict>e m der. Nacht, tin. da seyn. Dann bei den Th-eren ist keine ' Äas Geschlechts,wozu unser Ding gt>ut davon r» finden. Bei seiner Enr, gehört ,,ist setzrwÄtlaÜfhig/i sind begreift stehung und wahrend seiner Däner ist es Diele nützliche', Theilj auch uneuh w erste ns ganz nah der gewissen anderu behrliche'GattduMIl NuridieHattung, 0^^00 0^ höflichen Leuten vön welcher hje?bkeUede ist, istLanjun» »uvmit dem Zusatz: mtt Respect zu sa- dkMchb^r.^ jMan kann sie wröer essen gm7 9«nertnt werden. noch^rrWen, 'wedersteden noch brgten. --Anfressen--findet man öas'-LZitts- b-ci •** 5 71 ( gekehrt verhaften. Der Leuten, die eine sitzende Lebensart führen, ist eS nicht so häufig, als bet solchen, di« sich viel Be« wegung machen. Das Product, an dem es sich aufhält , und ohne das es gar nicht existiren kann, fein ttcfr, seine Mutter, wenn ich so sagen darf, bereitet ihm der Mensch, und nimmt den Stoff dazu bald aus dem Pflanzen - bald aus dem Thierreiche, insonderheit auch von den Jnsectett. Vielleicht ist manche Dame, während der Zeit, da sie sich dieses Näthsel vor» lesen läßt, damit beschäftigt, Dingen von der beschriebenen Akt ein solches Nest 'zu bereiten- Llnttkricht allerhand schädliche Thiere zu vertreiben. Ü n g e z i e f e k. Mittel, Wiesen und Aecker voMUn» geziefer frei und recht fruchtbar zu ma. chen: daß die Brachwürmer, Engerlinge oderKaywürmer, wie sie sonsten genannt werden, auf stark bedüngten Wiesen, die sie vor den magern vorzüglich lieben, am besten durch das Gipsen oder ungelösch» ten Kalk vertrieben werden können, habe • ich in einet beliebten ökonomischen Schrift mit Vergnügen gelesen, und die Probe davon zu einer Zeit gemacht, wo diese schädliche Gäste ganze Wiesen umkehrten, und solche gleich einem Brachacker machten. Ich ließ die Hälfte meiner Wiese, die sumpfig war, und bisher bloßes Schwel» jengrüs mit vielen sogenannten Küheitrrn vermischt, gab, im November statt des Dungs, mit ungelöschtem Kult stark be» streuen, und die andere Hälfte im Februar «ach Abgang des Schnees mit Gips. Die Kaywürmer, denen diese Art Dung» Masse entweder nicht behagen oder gar tödlich lM muß/ zogen rmdimHm fand ich unter dem Heugras Klee der Menge, wo ich doch keinen Saamen ausgestreut hatte, und die Heu - und Grummeterndte war überhaupt sehr er» giebig. Da ich nun für bas Gipsen zu ge* höriger Zeit, und wann damit mit dem eben so nöthigen Bedüngen jährlich abge» wechselt wird, schon eingenommen war und mich durch das bekannte Sprichwort: „ Gips macht reiche Väter und arme Kin» der "nicht adschrecken ließ, so kam mir der Gedanke, ob nicht auch die Saat« früchte, wenn sie mit ungelöschtem Kalk eingebeitzt würden, vor den Kaywür» mern, die auch in den Aeckern sich hau» fig zeigten, verwahrt werden könnten. Gedacht , grthan! ich ließ einen Scheffel, Maizen in einen großen Zuber schütten, solchen wie den Kernen in der Mühle, mit Hellem Wasser annetzen und' dann mit ungelöschtem Kalk bestreuen, und so lang unter einander mengen, biS jedes Saatkorn etwas Kalkmehl bekom» men hat, solches hierauf in Säcke fas» sen, und gleich a^ssäen. Die Haupt» fache ist, daß diese angenetzte Saatsrucht Noch feucht in Boden kommt, und nicht über Nacht angemacht werden darf, weit Man sie sonst vor Staub nicht säen könnte» Die auf diese Art angenetzte Saat» früchte ließ ich nicht auf die besten, son» der» auf die schlechten Aecker säen, der' Ekfolg war eben so gut, daß solche soviel gutes Korn wie die besten Aecker getra» gen, und ht der Scheuer gaben zehn Garden ein Malter, da man sonst fünf» zehn bis zwanzig brauchte. Gleiches Einbeltzen schlägt auch inf- Hgberfeld an, bei Haber, Gersten, Spelt, und Wicken, und wann fein unge»- loschter Kalk zu haben ist , so thut das Einbkitzen mit Gips hlk NtMlichtüDienste,- b'lson» ~ ) 7* ( Eod Hr. Liezrken. Laukard, in Hess. Cassel. Diensten, durchpass. Am 27. April. Mr. de Mieeur le Comte de Sead re r au Regt. Dauphin au Service du Roi de fraric.e, log. im Rappen. Am 28. April Baron v. Grotthuss, Kapit. in Kön. Preuss Diensten/ log.im Einhorn. Eod. Hr. Hauptmann Schäfer/ in .Hess. Cassel. Diensten/ durchpaff. Eod. Hr.RegierungSrathV. Schmer- seid/ in Hess. Cassel.Diensten/ durchpass. Eod. Hr. v Honhorst , Kapit. in Kön. Preuss. Diensten, durchpass. Am 30. April. Hr. Geheimerrathv. Brandenstein zu Wickersdorf, durchpaff. Ropulirte bei der Stadtkirche. Am 1 Mai Johann Wilhelm Wan- nid)/ Burger und Schuhmacher allhier, -Michael Heinrich Wannich, Burgers u. Schuhmachers allhier, ehelicher Sohn, und Christina Catharina, weiland Andreas Decherts, Bürgers allhier, nachgelassene eheliche Tochter. Gebohrne und Getaufte bei der Stadt« kirche. Am 20. April. Dem Burger vnb Fuhrmann Johann Henrich Schäfer, ein Söhnlein. Am 27. April. Dem Fürstl. Regie, rungöpedell Daniel Becker, ein Töchrerl. Gestorbene und Beerdigte bei der Stadtkirche. Am r.Mai. Hrn. Johann Henrich Müllers, deö entlassenen XVlnerRathS Mitglieds und Easthaltere zu den drei schwedischen Kronen, Ebtfrau, alt 46 Jahr, starb an einer auerehrenden Krankheit. besonders weil viele Landleuke die Wicken mit Gips zu bestreuen gewohnt sind ; es ist das beste Mittel zu Vertreibung der Kaywürmer und Mäuse, die Ot'n Kalk meiden und sogleich wegziehen. Der Verfolg im nächste» Stück. Bekanntmachung. 1700 Gulden liegen hier in Giessen zum Ausleihen in kleineren Summen ge, gen gerichtliche Hypotheken parat. Ausgeber dieses ertheilt nähere Nachricht. Gottesdienst am 4. Mai. In der St. Pancratiuskirche. Morgens Herr Superintend. Müller. Nachmittags Herr Kandidat Schmitt. In der Burgkirche. Morgens Herr Pfarrer Buff. Nachmittags Herr Do- cent Schmidt. Morgrn den 4. Mai hat das Frisch, backen der Beckermeister Georg Melchior Löber, in der Neustadt. Ein, und Auspasstrte. Am 24. April. Baron v. Weinheim, nebst Familie, aus der Schweiz, log. in her Post. Eod Herr Professor be Beauclair, aus Marburg, mit izStudenten, Eng. länder, durchpass. Eod. Hr. Consistorialrath Hassen, kamp, aus Rinteln, durchpaff. Eod. Baron v- Roeden, Hannöverischer Gesandter, durchpaff. Am 25. April. Hr. Major v. Rau, in Engi. Diensten, durchpass. Eod. Hr. Lieutent. Bratfisch vom Hess. Cassel. Jägercorps, durchpass. Eod. Hr. Hofrath Pfau von Marburg, durchpaff. Am 26. April. Hr. Justizrath v. Zan- thier. Hr. Assessor Stern von Marburg, log. in her Post.