Samstag, den IS Avertissements zum Znscrircn in dieses Blatt müssen, in mit deutlicher Namcnsuntcrschrift der Einsender, lediglich 6ft. scdcsmal bis l ä n g st c n s Freitag« , Vormittags g Uh r, sUv Notiz für die Expedition d. Bl-, an dieselbe cingesendet werden- Frucht- und Victualienpreise zu Gießen vom 6. bis 13. April 1839. dFleischpreise. 1 kr- pf- Brovpreise. kr. Pf. I 1 Pfd gutes Ochsenfleisch . . '5 = 5 SS 1 " Kuhfleisch..... 1 „ Rindfleisch..... 1 " Kalbfleisch..... 1 „ desgl. ausgemästetes . 52« = 1 „ Schweinefleisch.... äi’-I1 » Hammelfleisch gemästet . gt:e .= 2=8. 1 „ Wurst von pur Schweinen =®:5^2e8,g1 1 /, gemischte Wurst . . . = gSTS-cS" 1 „ Bratwurst..... 1 " Schwartemagen . . . 1 " geräucherter Speck . . j -/ Schinken und Dvrrfleiich „ Rindsfett 1 " Dammelsfett .... -'S gä-,§-=" 1 -/ Schweineschmalz, ausge- KLLLsrtzLL laßeneS. . . . . . , y 1 dcsgl. unausgelaffenes . 8 10 8 7 6 10 9 12 8 16 16 20 16 18 13 20 18 2 2 2 2 — Pfd. 22j Lth. — Qt. Roggenbrod . . . 2 <> 3£ " — » „ .... 4 n 7 " — „ n .... 17 Lth. — Ot. gemischtes Brod . . . ^ 5 " — u Wafferweck 4 » — „ Mi'chbrod ...... Wierpreise. 1 Maas ordinaires Bier...... _ auch...... 1 Maas Doppelbier....... Marktpreise. j 1 Maas Milch........ 1 Pld. Butter........ and) 3 Kandkäse 5 Eyer..........* 1 Pfd. Waizenmebl ...... 1 grob geschälte Gerste . . ! 1 " klein geschälte Gerste . . . ' — 6 12 2 1 1 4 6 7 6 19 20 4 4 6 4 8 jl 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 | 1 | | | | . __________ dF r u tft t p r e i s e. Städte. G e m ä s Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Darmstadt . . . Gießen .... Marburg am 1. April Wetzlar am so März das Malter das Malter auch das Mött der Scheffel Pf. 200 209 90 ff-j i 4] kr 20 40 58ß- Pf- 180 80 fl. I kr. 50 10 30 Psi 165 75 fl- 6 5 4 2 kr. 24 30 20 354 Pf. 55 i =4 to * i fr. 50 10 20. 11 JJJJ l$| 5 6 kr. 20 1 1 1 1 1^1 fl. 6 7 kr. 24 Polizeiliche Bekanntmachungen. »(• ^0^. k. Obgleich man bei dem heutigen Stande des öffentlichen Unterrichts, sowie des Erriehunas, überhaupt zu der Annahme berechtigt wäre: daß eine Nothwendigkeit nicht vorliege, solche polizelllche Vorkehrungen und Anordnungen zu treffen, die gegen Störungen religiöser und kircbli» iowie gegen solche Handlungen überhaupt gerichtet sind, welche die der Kirche schuldiae Ehrfurcht verletzen, so haben doch fast täglich vorkommende, sehr traurige Erfahrungen das Geacn, SS.T6" WÄ»”- 1. . n Spiele der Jugend — ohne Unterschied —, wobei eine Berührung der Kirchenaebäude auf s,?tatt ^Ubet/ unnöthige Betreten der Kirchentreppen und das Verweilen auf denselben, die Verunreinigung gedachter Gebäude und ihrer nächsten Umgebung sowie ieder n/f..", T“6*.' <*« 8«W(, sind Hr,ngfl,„8 un,°rs-g, ,md 7",d-,?a7 °d-m Übertreter, sowie für febe einzelne Contravention mit 1 fl. 30 fr. bis 5 fl. Strafe geahndet. 9§ 2. «Irrend der Dauer des Gottesdienstes darf auf den Straßen und anderen öffentlichen Orten Wayreno oer »u» störende Ungebühr verübt werden. Ebenso haben wahrend ÄÄ Ä ZLLL Sch.tt.-n tt^cm» r. -i.m-n und «schm -r-.-mdc F-H-- ,m ttnd^3nge^!c.^.nnerhalb^jZZLinzclnen Th-ilnchmc. mit 2 S ft teflrctft. unterliegt einer Geldstrafe von 1 — 3 fl. B-i Leichenzkaen ist in den Straßen, welche der Conduct passirt, sich alles Lärmens, Hin- . nnh SSeraehend ai enthalten. Diejenigen, welche, ohne zu dem Zuge eigentlich zu zudrangens und N ) H ’ demselben hinten paarweise anzuschließen; dagegen bloße unb der Zug hierdurch m keinerlei Weise behindeA 3Ä'SÄTiwriSAw.'S.--.Nk°t-ngeNNHN.--N,te-°h°° der Ordnuna des Eonduetes weiter ziehen können. , « -A « » a Diesen Bestimmungen Entgegenhandelnde^verfallen in eine Strafe von 1 fl. r. o fl. «f„r hpm Kircböofe selbst hat bei Beerdigungen Ruhe und Anstand zu herrschen. Unii das 6mt ^ä'äTcä:» N,LL'LL"d«'ttS "n-U»Ä L»MchT°b°--°u«-n -«w;~KL-Lsta»n?g«°LL !2K'SSS“ ÄÄ1...t«.f. A -*•»" Beerdigungszeit hierdurch verboten. ? der Arretirung zu gewärtigen. g SchuM.ch.ig- lUte.tr«« g-gm»-i6 898 Klftr. ob. 25t Ruth. Wiese auf dem ut' Mühlacker, 3|-, 4. Klasse, zehntfrei; . sso 680 Klftr. od. 195 Ruth. Wiest in der Yf Hohl, 3. Klasse, zehntfrel; 2. Kpf. 2 Gesch. 3 M. Korn, 3 Kpf. 1 Gesch- 3 M. Hafer dem Fiskus; 32=8 »44 Klftr. od. 98 Ruth. Wiese an der Oberlach beim Kessel, 2. Klaffe, 3473 2902 O?Klftr. od. 726 Ruth. Wiese in 5 der Schinderseck, 4. Klaffe, zehnt- frei ; 3 fl. 22| kr. Zins dem Fiskus; Erbvertheilung halber öffentlich versteigert werden. Gießen den 21. März 1839. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. Haberkorn. 356) Montag den 15 April d. Z., mittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause Ruth, am Rosenkranz; 45 92 83 55 40 48 74 wann; 61 Ruih. zwischen dem Stadtgut und dem großen Grasweg; 43 Ruth, hinten an der Hardt, auf Buschl- schen Garten stoßend; Gießen den 27. März 1839. Großh.. Hess. Stadtgericht. 95 Ruth, am Rosenkranz; 53 Ruth. Lag-Gärten in der Scheppeck; 116 Ruth, am Schlangenzahl, auf dem Aulweg; Ruth, am obersten Weiher; Ruth, am Haasenköppel; Ruth, links am Sandkauter Weg; Ruth, auf der Weißcrde, am Leihgester- ner Weg; Ruth, zwischen der Chaussee und Marburger Straße. Ruth, am Schlangenzahl; Ruth, am untersten Riegelpfad, auf das Bruch stoßend; 46 Ruth, in der Stephansmark; 40 Ruth. Laa-Gärten an der Schoor; 85 Ruth. Haus mit Grund und Zunmerplatz, Holzschoppcn am Haus und kleiner Holzschoppen; 85 Ruth. Grabgarten am Haus, öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Li« bekannt m-ch-°d-» B-dt-gnng-n, Erbvertheilung halber, versteigert werden. Müller. L i m p e r t. 10t 420} Die zum Nachlaß des Uhrmachers Moritz Graf dahier gehörigen Mobilien, bestehend aus Kleidungsstücken, Bettung, Weißzeug, Holzwerk und allerhand Hausgcräthe, sowie neue Wanduhren und mehrere silberne Taschenuhren, sollen Donnerstag den 18. April d. Z., Nachmittags 2 Uhr, Erbverthcilung halber, in dem Grafischen, in der Saudgasse, dem allen Arresthaus gegenüber, gelegenen Wohnhause, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 4. April 1839. Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 414) Die zu dem Nachlaß der ledig verstorbenen Johannette Petri, nachgelassenen Tochter des Burgers und Weißbinders Peter Petri dahier, gehörigen Mobilien, bestehend aus gut erhaltenen Kleidungsstücken, Bettung und Weißzeug, Porzellan, Schränken, Tischen, Stühlen, einer Kommode und dergleichen, sollen Montag den 22. Aprils. I-, Nachmittags 2 Uhr, Erbverthcilung halber, in der Wohnung der Peter Petrischen Kinder auf dem Asterweg, öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 4. April 1839. Großh. Hess. Stadtgericht. Mull er. 405) Mittwoch den 10. April d. I., Vormittags 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhanse 1) Maurerarbeit, veranschl. zu 59 fl. 45%-fr. 2) Zimmerarbeit, veranschl. zu 12 ft. 39% fr. 8) Schreinerarbcit, veranschl. zu 144ft. — fr. 4) Schlosserarbeit, veranschl. zu 48 fl. 16 fr. 5) Glaserarbeit, veranschl. zu 29 fl. 4 fr. 6) Weißbinderarbeit, veranschl. zu 62 ft. 21% fr. 7) Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 45 C. 54 kr. Summa 402 ft. 3% fr. an den Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden. Die Voranschläge können jeden Morgen von 9 bis 12 Uhr auf der Bürgermeisterei eingesehen werden. Gießen den 4. April 1839. Der Großh. Bürgermeister M. Schneider. 413) Der geräumige Keller unter dem neuen Schulhause soll Donnerstag den 11. April d. Z, Vormittags um 9 Uhr, öffentlich meistbietend verpachtet werden, welches mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß die Bedingungen jeden Morgen von 9 bis 12 Uhr auf der Bürgermeisterei eingesehen werden können. Gießen den 5. April 1839. Der Großh Bürgermeister M. Schneider. 401) Mittwoch den 10. April d. Z., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause 1) Schreinerarbeit, veranschl zu 8fl. 48 kr. 2) Maurerarbeit, veranschl. zu 1 Oft340fr. 3) Dachdeckerarbeit, veranschl. zu 14 ft. 32 fr. 4) Zimmerarbeit, veranschl. zu 2fl. 40 fr. 5) Fuhrlohn, veranschl. zu 6 ft. 45 fr. 6) Handarbeit, veranschl. zu 46 fl. 39 fr. öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 5. April 1839. Der Großh. Bürgermeister M. S ch n e i d e r. 400) Montag den 8. April, Vormittags 8Alhr, sollen im Gießener Stadtwalde, Distrift Annaberg und Lumpenmannsborn, die aufgearbeiteten Holzsorten, als: 42% Stecken Buchen-Scheidholz, 29 „ Buchen-Prügel, 56% „ Buchen-Stockholz, 7% „ Eichen-Scheidholz, 12% „ Eichen-Prügel, 24 „ Eichen-Stockholz, 1 „ Eichen-Klotz, 2525 Buchen - Wellen, 525 Eichon-Wellen, 150 Wachholdcr-Wellen, 18 Buchen-Stangen mit 68 Cubicfuß, 16 Eichen-Stangen mit 227 Cubicfuß, 19 Buchen - Stämme mit 748 Cubicfuß, 1 Hainbuchen-Stamm mit 16 Cubicfuß öffentlich ^meistbietend versteigert werden. Der Sammelplatz ist auf der Licher Chaussee bei dem Lumpenmannsborn. Gießen am 4. April 1839. Der Großh. Bürgermeister M. Schneider. 352) Die Martin Glaumen Eheleute in Hochelheim beabsichtigen, ihre bei dem Dorfe Hochelheim gelegene Mahlmühle nebst dazu gehörigen Gütern, nämlich: alt. Lok-- Magdeb. Maas. Maas. Rth.Sch. Rth. Fuß , ,,, .. . 20 4 36 — Grundfläche der Hofratthe mit einem zweistöckigen Wohnhaus und Mahlmühle von zwei Gängen, einer Scheuer und einem Viehstall; 102 9 — 18 60 Gemüßgarten vor dem Hof; 18 12 29 70 Grasgarten am Pflanzgarten und dem Mühlgraben; 11 8 18 60 Grasplatz am Stall; 22 12) n. 9n Grasplatz hinter der Scheuer; 32 8) Wiese, die Insel genannt, zwischen der alten Bach unt>' dem Mühlgraben; 4 8 7 10 Garten vor der Mühle, rechts der Fahrt, am Weg, einer öffentlichen Versteigerung auszusetzen. Man hat Termin hierzu auf Donnerstag den 18. April d. I., Vormittags um 10 Uhr, anberaumt, an welchem Steigliebhaber sich in der Behausung des Königl. Schultheißen Braun in Hochelheim einfinden können. Die Steigerer müssen im Termin ihre Zahlungsfähigkeit durch gerichtliche Zeugnisse um so gewisser nachweisen, als sonst ihre Gebote nicht berücksichtigt werden. Atzbach am 11. März 1839. Königl. Preuß. Landschrciberei. Otto. 421) Donnerstag den 11. April d. A., Morgens 9 Uhr, sollen in dem Domanialwald des Reviers Schiffenberg, District Buchenberg und Wachhol- derhaide, nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden. Die Zusammenkunft ist in dem District Buchenberg bei JVö. 1OS7. Gegen vorschriftsmäßige Bürgscheine wird Credit bis Martini d- I. gegeben. 7' Stecken Buchen-, Eichen-, Nadel-Scheid, 72 n n ff ff Prügel, 81 ff n " ff Stockholm 700 Gebund Buchen - Reiser, 1950 ff Eichen ff 6150 ff Nadel ff 50 ff Aspen ff 1375 ff Dorn ff 1 Nadel- Stamm 12 Cubicfuß, 168 Nadel-Stangen 236% Cubf. haltend. Gießen den 5. April 1839. Der Nevierförster v. Bnseck. 401) Künftigen Mittwoch, den 10 d. M., Vormittags 10 Uhr, soll in der hiesigen Reitbahn der zum Großh. Universitäts-Marstall gehörige Mallach, Ali, unter den bei der Vesteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden, wozu man Liebhaber einladet. Giefien den 5. April 1839. Der Großh. Universilätsrechner Martin. 361) Eine Lieferung von 90 Stecken Buchen- Schcidholz für das Großherzogliche Provin- zial-Commiffariat und Entbindungs-Institut wird Mittwoch den 10. April d. Z., zusammen oder rn getrennter Parthie an Wenigstnehmende ver- accordirt. Alle Diejenigen, welche einen Theil an dieser Lieferung, oder die ganze Quantität zu übernehmen geneigt sind, werden zur Versteigerung auf gedachten Tag im Provinzialcanzleigcbäude, des Vormittags um 10 Uhr, sich einzufinden, eingeladen. Gießen den 26. März 1839. 402) Fruchtversteigerung bei vem Rentamte Gladenbach. Dienstag den 23. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden im Gasthause zum Blankenstein dahier: 30 Malter Korn, circa 55 „ Gerste und 200 " Hafer öffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach den 4. April 1839. Großh. Hess. Rentamt v. Gehren. 359) Fruchtversteigerung. Von den Fürstlich Solms-Lichischen Frucht- Vorräthcn aus der Erndte 1838, sollen an folgenden Tagen, unter den gewöhnlichen Bedingungen, öffentlich versteigert werden: 1. Dienstag den 9. April 1839, Vormittags um 10 Uhr, vom Speicher zu Lich 140 Malter Gerste; 2. Donnerstag den 11. April 1839, Vormittags um 10 Ubr, in der Burg zu Södel, vom dortigen Speicher 50 Mltr. Gerste; 3. Dienstag den 16. April 1839, Vormittags um 10 Uhr, in der Krone zu Riederwci- sel, vom dortigen Speicher 220 Malter Gerste. Lich am 23. März 1839. Fürst!. Solmsischc Rentei das. Kratz. 390) Montag den 8. April d. I., Vormittags 10 Uhr, soll im hiesigen Bürgerhospital die Lieferung der Waaren, welche zu den Kleidern der auf Pfingsten confirmirt werdenden Armenkinder erforderlich sind, an die Wenigstnch- menden öffentlich versteigert werden. Gießen den 4. April 1839. Der Rechner Lauer. 103 392) Künftigen Montag, den 8. April, Nachmittags %2 Uhr, sollen im Heyer'schcn Garten auf dem Neuenweg verschiedene Gegenstände, namentlich mehrere Schränke, worunter ein großer eichener Kleiderschrank, ein deßgleichcn von Nußbaumholz, für eine Wirthsstube geeignet, ein Bettsopha mit Pferdehaar-Matratze und Kissen, mehrere Pferdchaar-Matratzen und Federbettwerk, eine große Quantität Teller Und Schüsseln in feinem Perlen-Zinn, Verschiedenes an Glaswerk und Geräthschaften in Kupfer, Messing, Eisen und Blech, sodann mehrere Fässer, eine große Waschbütte mit eisernen Reifen, ein großes leinenes Wagcntuch und sonstige Gegenstände, gegen gleich baare Zahlung, dem Mcistgcbot ausgesetzt werden. 415) Friedrich Wirth und seine Schwester sind gesonnen, Montag den 15. April d. Z., Nachmittags 2 Uhr, ihr Wohnhaus in der Kaplansgasse mit allem Zubehör, sodann einen *4 Morgen 7 Ruth. 14 Schuh haltenden Garten am Wismarer Weg, mit guten Obstbäumen bepflanzt, ■ auf dahicsigem Rathhaus, unter annehmbaren Bedingungen, versteigern zu lassen. 360) Bei dem Großh. Bürgermeister Fresenius zu Longgöns stehen fünf leere, 4 Ohm haltende und drei 2 Ohm haltende, vorzüglich gut gehaltene, weingrüne Fässer, worin sehr guter 1834r. befindlich gewesen, sämmtlich in Eisen gebunden , zu verkaufen. Sie werden aber nicht einzeln, sondern nur im Ganzen an einen Liebhaber, aus freier Hand, verkäuflich abgegeben. Feilgebotene Sachen. 408) Strohhüte und Kappen, italienische und genähte, für Damen, Herrn und Knaben, in allen Sorten und großer Auswahl, zu den billigsten Preisen bei M. Heß. 410) Daß ich auch für dieses Jahr wieder mit den vorzüglichsten Sorten von Gemäß-, Blumen- und Feldsämereien, so wie mit Blumen- Zwiebeln, Wurzel- und Knollengewächsen rc., auf das Vollständigste assortirt bin und mich für deren Frische und Aechtheit verbürge, bringe ich hiermit in empfehlende Erinnerung. Gießen im April 1839. Kaspar Georg, Gärtner. 279) Poudre de Chine. Sicheres und durchaus unschädliches Mittel, grauen, rothen und verbleichten Haaren, binnen wenigen Stunden (4 längstens 5 Stunden) eine schöne natürliche und dauernde schwarze oder braune Farbe, je nach Wunsche des Gebrauchenden, zu geben. Wir verbürgen uns nicht nur für die Wahrheit obiger Aussage, sondern machen uns verbindlich, einem Jeden, der nach richtig vorgeschriebenem Gebrauche die versprochene Wirkung nicht finden sollte, den für dieses Mittel gezahlten Preis sogleich zurückerstatten zu lassen. Preis per Flasche mit genauester Gebrauchsanweisung 2 fl. 20 fr. oder 1 Rthlr. 8 gGr. Vilain 8? Cornp., in Paris. In Commission bei Carl Frech in Gießen. 310) Der Unterzeichnete beehrt sich, hiermit bekannt zu machen, daß er nachverzeichnete Weine von vorzüglicher Qualität und zu sehr billigen Preisen liefert, als: 1835r Dünheimer, per Ohm 40 fl. (Rheinhessen.) 1831r Geisenheimer, per Ohm 44 fl. (Rheingau.) 1834r Gaubickelheimer, per Ohm 44 fl. (Rheinhessen.) 1834r Niersteiner, per Ohm 56 fl. (Rheinhessen.) 1831r Rauenthaler, per Ohm 85 fl. (Nheingau.) 1834r Deidesheimer, per Ohm 90 fl. (Haardtgebirge.) 1836r Reudorfer, per Ohm 90 fl.) 1827r Hochheimer, per Ohm 170fl..'(Rheingau) 1834r Hackenheimer per Ohm 170fl.) Ingelheimer, rother, 44 bis 90 fl. die Ohm. Die Weine werden nur per Compt. und frei bis zur Fuhre geliefert, und etwaige Bestellungen können direct bei dem Unterzeichneten, oder bei Herrn Distrikts-Einnehmer Barth in Butzbach, geschehen. Mainz im Februar 1839. Balthasar Barth. 396) Ein Haufen Dung ist bei Wittwe Rahn auf dem Seltcrsweg zu verkaufen. 397) Eine Sendung frischer Citronen, per Stuck zu 3 und 4 fr., ist angekommen bei Johann Stephan, im Darmstädter Haus. 104, 398) D t e Amerikanische Caoutckouc oder Gummi - Elafticum - Auflösung, ist das sicherste und beste Mittel, Leder wasserdicht, weich und mild- zu machen. Werden Stiefel oder Sckuhe damit sorgfältig eingerieben, so wird man bei dem nassesten Wetter nie Feuchtigkeit verspüren; die Wichse nimmt sie gleich wieder au und widersteht allen nachtheiligen Einwirkungen derselben, sie möge noch so viel Schwefelsäure enthalten, daher auch das so häufige Platzen des Leders verhindert wnd. Jägern, sowie allen denjenigen, welche der nassen Witterung viel ausgesetzt sind, wird dieses Mittel sehr erwünscht und von großem Nutzen scyn. Hermann Bach. 389) Wegen Vorgerückten Alters ist der Ei- genthümer eines in Marburg an der Hauptstraße gelegenen, zu jedem Geschäftsbetrieb sich eignenden Wohnhauses, in welchem seit einer langen Reihe von Jahren ein Specerei-, Eonditorei-, Brandwein- und Liaueur-Geschäft mit dem besten Erfolg betrieben wurde, Willens, dasselbe mit oder ohne Geschäft zu verkaufen. Es dürfte einem jungen und thätigen Manne nicht leicht eine vortheilhaftere Gelegenheit zu einem Etablissement, wie diese, in einer sehr lebhaften Provinzial-Haupt- und Universitäts- Stadt, sich darbieten, zumal, da eine Menge guter Kunden dieses Geschäftshaus besuchen. Die Redaction dieses Blattes sagt, bei wem auf portofreie Anfragen das Nähere zu erfahren ist. 409) M. H e ß, Lit. A JVb. 55 empfiehlt seine vollständig assortirten Maaren in französischen Nvuveautes, als: Mouffelines- Laines-Kleider, Shawls, Fichus, Schleier, Colliers, Echarpe's, in Gaze und inousselines de laines, faeionirte, weiße Klei- derzeuge, Gardmenzeuae, Franken, fac. Atlas, Taffet- und Gaze-Bänder, Handschuhe u. s. w., von den billigsten bis zu den feinsten Qualitäten, — und wird von allen diesen Artikeln die möglichst billigsten Preise stellen. 403) Meinen, unter den neuen Eichen liegenden, 44 Ruthen haltenden Garten, bin ich Willens, Montag den 29. April, Nachmittags 8 Uhr, auf hiesigem Rathhause versteigern zu lassen; auch kann derselbe aus der Hand verkauft werden. Johannes Moll. Hierzu 416) Aus der Messe zurückgekehrt, zeigen wir einem geehrten Publikum hiermit ergebenst an, daß wir uns mit unfern bisher geführten Artikeln wieder auf's Vollständigste assortirt haben,, und besonders nachstehende Waaren zu den billigsten Preisen empfehlen: alle Arten Pfeiffenbestecke und Pfeiffeuköpfe; Glace-, Pariser, wasch- lcderne, seidene, halbseidene und baumwollene Handschuhe für Herren, Damen und Kinder; Handschuhhalter, Pariser, Göttinger und Mainzer seidene und Lasting-Cravatten; alle 'Arten Uhrketten, Stirnbänder, Gummi- sowie sonstige Hosenträger; Kindergürtel; ferner Reit- und Fahrpeitschen; Friseur- und Elfenbeinkämmez alle Arten Dosen, besonders schottische; Kleider-, Haar-, Zahn- und Nagelbürsten; Spiegel, seidene und baumwollene Regenschirme; Brosche, Vor- stecknadeln, Ringe, Hemdenknöpfchen, Cigarrenröhrchen; Messer und Gabeln, neusilberne und Metall-Löffel jeder Art; Obst- und andere Harmonikas; Seife und Pomade in verschiedenen Sorten. Auch werden alle in die Drehxrprofession einschlagenden Bestellungen von uns angenommen und auf's Prompteste besorgt. Gebrüder Landauer. 411) Rahm - und Schweizerkäse, deutscher Kleesamen, Luzerner, Russischer undSecländerLein« und Hanssaamen rc. bei I. G. Appel. 410) Ausgesetzte Bänder zu ganz billigen Preisen bei M. Heß, Lit A. M 55. 407) In Lit. A JVa 198 in der Schloß- gaffe sind gute rothe und weiße Frühkartoffel zu verkaufen. 345) Bei Christian Sack tu der Kaplans- gasse ist ein. Haufen Dung zu verkaufen. 422) Unterzeichneter ist Willens, fein HauS^ zu verkaufen. W. Steinmüller. Zn vermiechen. 395) 164 ff. Vormundsgeld liegen gegen genügende Sicherheit zum Ausleihen bereit. Ausgeber d. B. sagt, bei wem? eine Beilage. 105 Beilage z u jss 14. 387) Bei dem Unterzeichneten ist eine Familienwohnung, bestehend in 4 heizbaren Stuben, 2 Kammern, Küche, Keller, Mitgebrauch der Waschküche und des bei dem Hause befindlichen Bleichplatzes, zu vermieden und kann Anfangs Juli bezogen werden. N. Kratz, in den Neuenbäuen. 424) Ein gut gehaltenes Triebviertel ist auf mehrere Jahre zu verleihen. Ausgeber sagt wo? 388) Ein Tbeil der mittleren Etage im Hause des Herrn E. L. Reiß am Ilsterweg ist zu vermiethen und den 1. Juli zu beziehen. Das Nähere in der Wohnung selbst 418) In Lit. I) .AS 166 ist eine Familien - Wohnung zu vermiethen, bestehend aus 1 Stube, Kabinet, Küche, Holzstall und Keller, und kann im Monat Mai bezogen werden. 334) Auf der Mäusburg, in Lit. B M, 30, ist ein Logis für eine kleine Familie zu vermiethen. Auch ist daselbst eine halbe Scheuer auf ein oder mehrere Jahre abzugeben. 379) Eine nicht sehr große Familienwohnung, welche alsbald bezogen werden kann, ist bei mir zu vermiethen. H. Lüdeking. 406) Ein ganz nahe vor dem Wallthor gelegener Garten, von % Morg., ist zu vermiethen. Das Nähere bei der Expedition d. B. 290) In Lit D 85 ist eine Familienwohnung zu vermiethen, welche im Monat April bezogen werden kann. Vermischte Nachrichten. 393) Der Unterricht in der Unterrichtsanstalt des Unterzeichneten nimmt für das nächste Sommerhalbjahr den 15. April, Morgens 7 Uhr, seinen Anfang. D. Balser. 412) Ein Hausbursche wird gesucht. Eine Wohnung für einen ledigen Herrn, Dame oder auch für eine Familie ohne Kinder, ist vacant b" I. G. Appel. 391) Daß ich mein bisheriges Logis bei Rothgerbermeister Hrn. Pugge auf dem Kreuz verlassen habe und jetzt in dem ehemaligen Neu- bauer'schen Hause in der Schulstraße wohne, zeige ich ergebenst an. Ludwig Koch, Herrnkleidcrmachcr. 394) Unterzeichneter empfiehlt sich mit einer großen Auswahl neu erhaltener Tapeten in den neuesten Defseins zu den billigsten Preisen, und bemerkt, daß solche jederzeit bei ihm vorrathig zu haben sind und er für seine auswärtigen geehrten Abnehmer Musterkarten gefertigt habe, welche auf Verlangen stets auf einige Tage versendet werden können. Auch empfehle ich mich mit einer Auswahl gut gepolsterter Möbels neuester Faoon zu den billigsten Preisen. Christian Reiber, Tapezierer. 417) Am ersten Osterfeiertag ist Morgens in der Kirche im Kreuzgang ein Sacktuch von feinem. Batist mit den gestickten Buchstaben C. A. verloren worden. — Die redliche Finderin, welche es einer Frau reichte, die solches jedoch mit der Bemerkung, daß es ihr nicht gehöre, zurück wies, wird ersucht, dasselbe an die Redaction d. B. abzugeben. 423) Die Unterzeichnete hat die Ehre, einem geehrten Publikum hierdurch die ergebenste Anzeige zu machen, daß sie bereits unter dem lOteit Januar d. I. als Hebamme verpflichtet worden ist. Mit dieser Anzeige verbindet sie zugleich die Bitre um zahlreichen Zuspruch. Gießen den 4. April 1839. Joh. Conrad Rodner's Ehefrau. 342) Daß ich nicht mehr in Münzenberg, sondern auf dem Hofe meines Vaters zu Ringels- Hausen, im Kreis Nidda, wohne, zeige ich hiermit ergebenst an. Ningelshausen den 20. März 1839. Hermann Hitzel, Sohn. Eingesandt. Gestern,als ich zu demFrankfurter-(Selters-) Thor herein kam, sah ich an dem Eingänge deS Gasthauses zum Prinzen Carl dahier einen Zettel von Hrn, Kircher, welcher eine große malerische 106 Reise durch die amerikanischen Freistaaten ankündigt, und beschloß, mir von dem Wertbe dieser Ansichten selbst Ueberzeugung zu verschaffen. In Folge dieses Besuchs finde ich mich veranlaßt, öffentlich ausznsprechen, daß wir noch nie unter den bisher besuchten Panoramen ein gelungene- res, meisterhafteres Gemälde vor unfern Augen sich entfalten gesehen haben, und noch nie haben wir uns in unserer Übeln Meinung von dergleichen Schaustücken so sehr enttäuscht gesehen, als durch das Kircher'sche Kunst-Panorama. Besonders überrascht wurden wir durch die unvergleichlich schönen Ansichten von Philadelphia, und wir konnten diese Hauptstadt in ihrer herrlichen Malerei nicht genug beschauen. Richt weniger überraschend sahen wir die Ansichten von Baltimore, New-Jork und Cbarlostown, welche in großen Rund - Umsichtcn dargestellt sind. Möge Herr. Kircher auch hier eine rege Theilnabme finden, zumal da der billige Preis von 18 Kreuzern, und für die, die sich als Dienstboten ausgeben können, die Hälfte, es jedem gestattet, sich diesen Kunstgenuß zu verschaffen. Frischbacken. Sonntag den 7. April. Conrad Ufer am Linden- xlatz. Johannes Noll in der Neustadt. Johannes Illg" hard auf dem Seltersweg. Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 7. April. Morgens: Pfarrer Spengel. Nachmittags: Gymnasiallehrer Dr. Koch. Kopulirte. Den 2. April. Anton Ludwig Philipp Cbristjan Koch, Burger und Schneidermeister dahier, des hiesigen Burger- und Schneidermeisters, Anton Karl Koch, ehelicher Sohn; und Jobannette Karoline Decker, des hiesigen Burgers und Schuhmachermeisters, wie auch Mitglieds des Gemeinderaths und deS Schulvorstandes, Philipp Anton Becker, eheliche Tochter. Denselben. Johann Georg Molk, Burger und Maurermeister dahier, ein Wittwer: und Jvbannette Elt- sabethe Margarethe Lchell, des verstorbenen hiesigen Burgers und Büchsenmachers, Johann Georg Schell, hinterlassene eheliche Tochter. Den 4. April. Johann Heinrich Lehrmund, Burger und Schlossermeister dahier, des biesigen Bürge s und Bäckermeisters, Johann Friedrich Lehrmund, ehelicher Sohn; und Christiane Susanne Kann, des verstorbenen hiesigen Burgers und Maurermeisters, Daniel Balthasar Kann, hinterlassene eheliche Tochter. Getaufte. Den 31. März. Dem Burger und Schneidermeister, Kaspar Häuser, ein Sohn, Adolph Mar. tin, geboren den 13. März. Denselben. Dem Burger, Karl Bernheisl, «in Sohn, Theodor Wilhelm Martin Johann, geboren den Li. März. Denselben. Dem Burger und Metzg-rmelster, Philipp Heinrich Konrad Ferber, ein Sohn, Jacov Rar! Georg Mackin August Justus, geboren den 26. Februar. Den 1. April. Dem Burger und Bäckermeister, Jacob Vogt, ein Sohn, Karl Christian Konrad, geboren den 25. März. Denselben. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm Daniel Heinrich Martin, geboren den 15. März. Beerdigte Den 28. März. Ein unehelicher Sohn, Jacob Johann, alt 2 I. 4 M., gestorben den 26. März. Den 3V. März. Heinrich Aloys Kroneberger, des verstorbenen Korporals, Heinrich Kroneberger. hinterlassener lediger Sohn, alt 29 I. 3 M, gestorben den 28. März. • ©en 1. April. Konrad Jacob Schwan, Burger und Schubmachermeister dahier, alt 29. I. 7 M. 17 T., gestorben den 30. März. Den 3. April. Heinrich Leonhard Christian Karl Simon, des Burgers und Fuhrmanns, Heinrich Simon, Sohn, alt 4 I. 5 M. 1 T., gestorben den 31. März. Tie Psürrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Spengel. Angekommene und abgereiste Fremden vom 29. März bis 4. April 1839. I n den Gasthäusern. Im Happen-, Hr. Conducteur Reissert v. Frankfurt. Hr. Kfm. Roltd v. Alsfeld. Frau Putzmacher Hutter v. Regensburg. Hr. Bürstenmacher Steinbauer v. Hamburg. Die Hrn Kst. Aron v. Marburg Mayer v. Dlvtbo Eichelheim v. Marburg u. Holl-r v. Bremen. Hr. Prof. Dietz v. Bonn. Hr. Sleuer-Jnspector Küstner v. Hanau. Hr. Conducteur Müller v. Frankfurt. Hr. Kfm. Schneider v. Biege. Hr. Candidat Klump v. Bessunqen. Hr. Eymna siallehrer Haas v. Darmstadt, Frau Christmann, m. Familie,«. Offenbach. Fräul. Bendorf v. Cassel. Fräul. Meuz v. Jesberg. Hr. Pfarrer Klein v. Buchenau. Hr. Stud. Hasselbach v. Heckelberg. Hr. Lehrer Schulz v. Arolsen. Hr. Oberlieuten. v. Rau v. Triest. Hr. Kfm. Steingasser $. Miltenberg. Hr. Referendar Hille v. Treis. Hr. Dr. Trebbin v. Ponzlin. Fräul. Stremel v. Bernburg. Zrei- Herr v. Hommer, Part., v. Zerbst. Die Hrn. Kst. Rose ». Pfeddersheim u. Müller v. Coln. Hr. Dr. Herold v. Marburg. Frau Eckhardt v. Schlitz. Hr. Pfarrer Lam< pres v. Alsfeld. Freiherr y. Riedesel, m. Dienersch., ».Altenburg. Hr. Kfm. Heyer v. Dlottv. Hr. Stock v. An- gersbach. 107 Im Einhorn' Hr. Actuar Flor 6. fcomterg. Fräul. Lack v. Rödelheim- Die Hrn- Sfl Löwenstein v. Gesecke, Köpfer v. Hanau u. Theis v. Gladenbach. Hr. Rentier Ogle v. Lenden Hr. C pitarn v. Gambog, m Familie u. Bedienung, v. Strasburg. Hr. Pari. r. Ladiges, m. Familie, v. Bamenner. Hr. Fabrikant Fischer p. Eßlingen. Die Hm. Kfl. Umpfenbach v. Pforzheim u. Butterweck v. Welter. Hr. Amtmann Schneider v. Paderborn. Die Hrn. Kfl. Dorrkauf v. Dresden u. Zimmermann v. Frankfurt. Die Hrn. Amtm. Emelius v. Londorf u. D,filier v Coblenz. Hr. Pfarrer Storger o. Mannheim. Die Hrn. Kfl. Becker v. Berleburg, Wollmar o. Laasphe u. Plitt o. Biedenkopf. Hr. Lebrer Beck v. Großkarben. Frau Wollmar v. Laasphe. Fräul. Pütt u. Hr. Part. Reinbott v. Biedenkopf. Hr. fiftn. Höchster v Wetzlar. Freiherr v. Menshengen, K. R. Obrist, v. Odessa. Im Prinz Carl; Hr. Lichter II. Hr. Lupus v. Fulda. i)r. Apotheker Schobinger v. §t. Gallen. Hr. GeschäfW- ührer Eichhorn t>. Offendach. Hr. Fuchs o. Mannheim. Hr. Stein v. Hanau Oie Hrn. Kfl. Lotter v. Hanau u. Braun v. Stuttgart. Hr. Panoramenbesitzer Kircher o. Hünfeld Hr. Kim. Plitt v. Frankfurt. Oie Hrn. Fabrikanten Motersotzn, Meininge, Wüsterniann u. Lanz v. Lippstadt. Im Adler; Die Hrn. Stellten. Semse v. Trier u. Zander v. Potsdam. Frau Hardt v. Tr-is. Hr. Canv. Renner v. Fauerbach. Hr. Stern v. Laubach. Hr. Kfm. Schmidt v. Wvrritz. Im Schwane»; Hr. Gerber Mooz v. Harrbeim. Hr. Valentin u. Hr. Gottschalk v. Gaiberg. Hr. Oek. Steindecker v. Kostheim. Hr. Cvnducteur Kruse v. Arnsberg. Hr. Kfm. Rosenbaum r. Homberg. Frau Fischer v. Allendorf. Hr. Oek. Botl v. Grünberg Die Hrn. Kfl Grüneberg u. Reichwal o. Arnsberg u Rothschild v. Brilon. Hr. Kammmacher Baumann v. Berlin. Im Hirsch; Hr Fnbrm. Jops v. Schönau. Hr. Bote Werner v. Gladenbach. Hr. Heller v. Schwenningen. Hr. Part. Gilz v. Franksurt. Hr. Oek. Langohr v. Merlau. Hr. Drechsler Rebm v. Felsberg. Hr. Plenck v. Engelberg. Hr. Weiler v. Schwenningen. Die Hrn. Kfl. Hüp-l v. Reichersvausen, Wahle, v. Winkerberg, Noll v. Darteln u. Wilde v. Gastrop. Frau A essersä midt v. Biedenkopf. Die Hrn. Oek. Kraft, Heinrich, Zager, Wehn, Lektermann u Nvrth c. Biedenkopf, Hr. Oek. Dieterich v. Cassel. Hr. Förster Dieterich v. Hatzfeld. Hr. Oek. Emm v. Seckbach. Die Hrn. Oek. Schneider, Heßler v. Ostheim v. Echzell. Hr. Fuhrm. Lofink v. Bingenheim. Im Darmstädter Haust Hr. Zirck v. Maulbach. Fr. Hirsch v. Burkhardsfelden- Hr. Schwan v. Stondorf. Hr. Rechnungs-Prbtr. Kramer v. Darmstadt. Hr. Sol- dar Tapper v. Londorf. Hr. Tuchmacher Ploch v. Alsfeld. Hr. Bergmann Rotbe ». Neudorf. Hr. Becker v. Batten, feld. Hr. Waldschmidt p. Obermörle. Hr. Bramm p. Frankfurt. Hr. Schriftsetzer Engel v. Grünberg. Hr. Weber v. Friedensdoif. Hr. Schneider v. Frohnhausen. Hr. Heinemann v. Berleburg. Hr. Bürgermeister Schnei- der u. Hr. Lehrer Kinckel v. Frphnhausen. Hr. Fey v. Holzbausen. Hr. Krämer v. Zell. Frau Pingel u. Hr, Kronewell v. Nauenheim. Hr. Plaum v. Hartenroth. Im Stern: Hr. Tuchmacher Menget v. Marburg. Hr. Strumpfweber Bender u. Hr. Oek. Hartmann v. Frankenberg. Die Hrn. Fuhrl. Schneider v. Marburg u. Schütz v. Sangen'alj«. Hr. Röhrig v. Homberg. Zn den Privathäusern. Bei Frau Rentamtm. Bott: Hr. Gymnasiast Koch v. Büdingen. Bei Frau Apotheker Kunhardt: Fräul. Renner v. Friedbeig. Bei Hrn. Orgelbauer Bürgy: Fräul. Rupp v. Wei'bi rg. Bei Hrn. Domäncnbote Daüernheim: Hr. Stadtrechnei Deines v. Allendorf. Bei Hrn. Geh. Justizrath v. Helmolt: Frau Sander v. Alsfeld. Bei Hrn. Eommissionsralb Dietz: Hr. Prof. Dr. Dietz v. Bonn. Bei Hrn. Obersinanzralh v. Krug: Hr. Oberappellationsrath v. Krug v. Darmstadt. Bei Hrn. Reikkmchl Becker: Hr. Schmitt v. Engeibach. Bei Hrn. N Kratz: Hr. Buchhdlr. Diehl v. Darmstadt. Bei Hrn. Dekalier Horsch: Elisa Horsch v. Biedenkopf. Bei Hrn. Buchhändler. Ferber: Fräul. l'Allemand v. Diellenburg. Bei Hrn. Geb. K. R Dr. Dieffenbach: Hr. Accessist Werner v. Friedberg. Bei Frau Sekr. Herzterger: Hr. Rector Herzberger v. Gladenbach. Bei Hrn. Lehrer Stein: Hr. Gymnasiast Franz ».Hachenburg. Bei Hrn. Condiior Silbereisen: Hr. Kfm. Haas o. Dillenburg. Bei Hrn. Canzlist Wigandt: Hr. Jäger Schröder v. Wetzlar. Bei Fräul. Minnigerode: Fräul. Weber v. Frankfurt, Bei Hrn. Kfm. Müller- Hr. Pharmazeut Münch v. Jena. Bei Hrn Kfm. Noll: Fräul. Schott v. Wetzlar. Bei Hrn. I. Walther: Hr. Gasiwirth Heinz v. Gladenbach. Bei Frau Hofger.-Rath Krug- Hr. Kammer- Director Langermann v. Ortenberg. Bei Hrn. B. Magnus: Hr. Tbierarzt Lübn v. Osthofen. Bei Hrn. Adv. Wetzler: Hr. Commis Wetzler v. Offenbach. Bei Hrn. Regierungsrath Dr. Zimmermann: Frau Dr. Böckmann v. Daunstart. Bei Frau H. G R. Buff: Fräul. Buff v. Assen- beim. Bei Hrn. Kfm. Hoffmann: Hr. Müller u. Hr. Dr. Kilian v. d. Neumüble. Die Schiffbarmachung der Lahn betreffend. Vor einigen Wochen ist in einer Anlage des Gießer Anzeigeblatts ein Gegenstand zur Sprache gekommen, welcher allerdings die Aufmerksamkeit aller gemeinnützig gesinnten Einwohner Gießens verdient, weil er von ungemei- ier Wichtigkeit ist, nämlich die Schiffbarma- hung der Lahn. Wird zwar die Herstellung einer Wasserstraße von Gießen bis zum Rbeine oder gar auch bis zur Weser noch gar lange ein frommer Wunsch bleiben, so dürfte doch das partielle Befahren der Lahn in der Nähe unserer Stadt schon an sich von erheblichen Vvrtheilen für uns sein und viel geringeren Schwierigkeiten unterliegen, als man sich gewöhnlich vorstellen mag; ich meine das Befahren der Lahn auf der Strecke unmittelbar oberhalb der Stadt bis zur knrhcssischen Grenze und über dieselbe hinaus zum Zweck des leichtern Transports mehrerer unent- 108 behrlicher Bedürfnisse, namentlich der Bausteine und des Holzes. An die Herstellung des Fahrwassers auf dieser Strecke knüpft sich dann wohl eher die Erweiterung bis nach Weilburg bin, von wo die Lahn bereits schiffbar gemacht ist, an. Daß der Staat in der Kürze etwas von Erheb- kichkeit für diesen Gegenstand rhun wird, läßt sich nicht erwarten; dagegen würde sich derselbe auch in der angedeuteten Beschränkung wohl für ein Privatunternehmen eignen, welches bei Beachtung aller Umstände einen günstigen Erfolg zu sichern scheint. Es wird den Lesern dieses Anzeigeblattes daher vielleicht nicht unangenebm seyn, einige thatsächliche Mittheilungen zu erhalten, welche auf den gefälligen Aeußerungen eines anerkannt tüchtigen. Herzoglich Nassauischen Baumeisters, der zugleich vie Leitung der Lahnschifffahrtsangelegenheiten in einem großen Districte über sich hat, beruhen und in Verbindung mit den hier ortskundigen Verhältnissen einen richtigen Blick auf diesen Gegenstand gestatten. Zunächst ist zu beachten, daß die Befahrung der Lahn von der Stelle, wo unsere Bausteine und unser hauptsächlichster Brennholzbedarf Herkommen, nämlich von der Gegend von Odenhau- sen und Staufenberg bis an die oberste Stadtmühle keiner weiteren erheblichen Schwierigkeit unterliegt, als der Unterbrechung durch das Wehrder Bäöenburger Mühle; ja selbst von dem Dorfe Argenstein (bei der Nähbrücke zwischen Marburg und hier) an, bis hierher, liegt kein weiteres Wehr dazwischen. Abgesehen von diesem Badenburger Wehr, sind die Hindernisse des Befahrens mit Nachen nicht von irgend einer Erheblichkeit. Die größten Lahn-Nachen von 75' Länge und 12' Fuß Breite gehen bei regelmäßiger Ladung nur 18" tief im Wasser und der ganze Wasserbau der Lahn von Weilburg bis Lahnstein ist nur auf 18"Fahrwaffer beim kleinsten Wässerstande gerichtet. Däbei fördern diese Nachen beim kleinsten Wasserstände bergauf und bergab 100 bis 110 Centner, dagegen bei regelmäßigem Wasserstaude bergauf 250, bergab dagegen 700 bis 800 Centner. Die Führten der Lahn, welche sich bis gegen den Rhein hin in derselben finden, bieten hier kein Hinderniß dar; sind dieselben bei kleinem Wasser so flach, daß sie das Normal-Fahrwasser von 18 Zoll nicht bieten, so wird in dem Sand der Drnck und Verlag, der G. D. Brü Sohle des Flusses eine vertiefte Rinne geschöpft oder geräumt und mit dem Material werden Wasser beileitende Nippen gebildet, welche eine trichterförmige Zusammenziehung des Fahrwassers und damit dessen Erhöhung auf 18" zur Folge haben. Diese Vorrichtungen müssen zwar jedes Zahr nach den Winterfluthen erneuert werden, welches die Schiffer selbst besorgen, allein ihre Anlage ist so wenig kostspielig, als diese Erneuerung; durch Einengung des Strombetts verbessern sich diese Vorrichtungen jedoch, mittelst des Einflusses der größeren Gewalt des Wassers auf die Flußsohle, nach und nach dergeßalt, daß sich das Gefälle mit zunehmender Wassertiefe zuletzt beinahe gänzlich ausgleicht. Die Negulirung des Lahnbekts von der Kur- hessischen Grenze und selbst weiter hinauf bis hierher läßt sich auf diese Weise weit leichter und wohlfeiler vornehmen, als dies von den schiffbaren Theikeu der Lahn möglich ist. Denn in unserer Gegend und bis zu einer ziemlichen Strecke unterhalb Wetzlar bat die Lahn weit weniger Fall, als in dem Nassauischen Lahnthal, wo sie meistens, von hohen Bergen eng eingeschloffen, mit stärkerem Fall dem Rhein zueilt, alö in unserer Gegend, wo sie sich mehr gekrümmt durch das breitere Thal hinzieht. Man vergleiche auch nur den Lauf der Lahn von der Badenburg hierher und über derselben bis nach Odenhausen hin. Kaum 3 oder 4 Stellen finden sich, wo der Fluß auf circa 10' um einen Fuß fällt, und wenn diese kurzen Störungen vorüber find, gleitet er mit kaum sichtbarer Bewegung durch die Fläche. Diese Führten haben auch bei mittlerem Wasserstand stets wenigstens 18" Tiefe und sind leicht in der oben geschilderten Weise so zu reguliren, daß sie selbst beim geringsten Wasserstand dieselbe Tiefe haben. Es ist dies indeß nicht einmal nöthig; denn abgesehen davon, daß im hohen Sommer die Fahrten nicht erforderlich wären, würde auch nur auf Nachen von geringerem Umfang und auf eine Schiffahrt zu reflectiren seyn, welche nur zu Thal Frachten führte und zu Berg unbeladen ginge. (Fortsetzung folgt.) l'schen Buch- und Steindruckerei. Bekanntm « HUng. -........... ®