Mai Samstag 39 18 Frucht- uud Victualienpreise zu Gießen vom 4 bis 11. Mai 1839 Avertisicmcnts »um Jnserircn in dieses Blatt müssen, in der Woche, jedesmal bis längstens Freitags, Bormittags 9 Uhr, ^J?«mcn"«"terWtift der Einsender, lediglich zur Notiz für di- Expedition d. Bl„ an dieselbe cinge,endet werden- Poliz'eLliche Bekanntmachung 25) Ein einzelnes Goldstück, ein Beutel mit Geld, eine Schippe, eine Hacke und ein unvollendeter Stramin-Hosenträger nebst Wolle, sind gefunden und aus Großh. Polizeibüreau abgegeben worden. Gießen den 2. Mai 1839. Fleischpreise. kr. Pf. Wrod preise. kr. kf.' IPfd gutes Ochsenfleisch . . Ig-gefe-sss 1 „ Kuhfleisch..... s gs-S-’s- 1 „ Rindfleisch..... 1 „ Kalbfleisch . . . . . 1 " desgl. ausgemästeteS . 1 ,, Schweinefleisch. . . £=$ = "■6^« 1 „ Hammelfleisch gemästet . = 1 „ Wurst eon pur Schweinen -stz^ZsM 1 » g-mischte Wurst ... 1 „ Bratwurst . . . . . 1 „ Schwartemagen . . . t n geräucherter Speck . . 1 " Schinken und Dörrfleisch 1 „ Rindsfett..... 1 „ Hammelsfctt .... 1 ,, Schweineschmalz, ausge- sei lafseneS....... I#- 1 „ desgl. unausgelaffenes . gi VT:'S- , V. ■ ,. 10 8 7 5 10 9 12 8 16 16 20 16 18 13 20 18 2 2 2 2 2 — Pfd. 22j £tl). — Qt. Roggenbrod 2 » sz " — " .. 4*7 " — " " 17 Lth. — Ot. gemischtes Brod . 5 „ — h Wafferweck . . 4 „ — „ Milchbrod . . . Nierpreise. 1 Maas ordinaires Bier . . . auch . . . 1 Maas Doppelbier . .. ...... Marktpreise 1 Maas W'lch • • .„• • • • 1 Pfd. Butter ...... auch . . . . 3 Handkäse . •• . . ... 7 Eyer..... . i Pfd. Waizenmebl . . . . . 1 „ grvb geschälte Gerste 1 » klein geschälte Gerste 2 6 12 2 1 i 4 6 7 . 6 11 15 4 4 6 4 8 1 ! I 1 Li III 1 1 1 1 1 1 1 1 F r u ch t p r e i s e. , Städte. G e m ä s Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Darmstadt . ... . Gießen • . . .. Marburg am 21. April Metzlar am 27. April das Malter das Aialter auch das Mölt der Scheffel Pf. 200 200 90 fl- - 9 4 kr. 20 io 57jy Pf- 180 80 ft. kr. 5 50 B 10 3 JO Pst 165 75 1 II70 8 KD *.1 Ox 1 ’ kr. 50 20 IIS 1 II 1^1 fl. 3 3 2 1 kr. 10 20 17 Pfl fl. 5 kr. 20 1 l l r.l l E fl. j kr. 24 1 lllj C. Versteigerungen. 530) Montag den 13. Mai d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus folgende, zum Nachlaß des Wcinhändlers Johann Heinrich Busch sen. gehörigen, in der Gemarkung Wicseck gelegenen Wiesen, nemlich: 898 D Klftr. auf dem Mühlacker, 4 3j 4. Klaffe, zehntfrei, 680 sIKlftr. in der Hohl, 3. Klaffe, zehntfr., 2 Kpf. 2 Gcs h. 3 Msch. Korn, 3 Kpf. 1 Geschd. Hafer dem Fiscus^ 2902 lD Klftr. an der Schinderseck, zentfrei. 136 4. Klasse, giebt 3 fl. 221 fr. Zins dem Fiscus, da die frühere Versteigerung derselben nicht ge- nehmigt worden ist, nochmals öffentlich verstei. gert werden. Gießen den 23. April 1839. Großh. Hess. Stadtgericht- Müller. L i m p e r t. 571) Montag den 6. Mai, Vormittags 9 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause 1) Zimmerarbeit im Betrage von 284 fl. 46% fr. 2) Maurerarbeit „ „ » 101 „ 42 „ 3) Steinhauerarbeit lt „ 531 „ 20 „ 4J Schlosscrarbeit „ „ „ 55 „ 30 „ 5) Fährlohn ,, s, " 42 „ „ öffentlich an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Die Voranschläge und Zeichnung fön- nen jeden Morgen von 9 bis 12 Uhr auf dem Büreau des Unterzeichneten eingesehen werden. Gießen den 30. April 1839. Der Großh. Bürgermeister M. Schneider. 536) Die Lieferung von 1. 320 Centner Braunfohlen, 2. 60 Stecken Buchen-Scheidholz, 3. 40 Stecken Tannen-Scheidholz, für das dahiesige neue Arresthaus pro 1839, soll Dienstag den 7. Mai l. I., Vormittags um 10 Uhr, in des Unterzeichneten Wohnung an den Wenigst- nehmenden veraccordirt werden. Gießen den 25. April 1839. Merck, Rechner der Criminalfaffe. 598) Dienstag den 7. Mai d. Z., soll in dem Secretär Franzischen Walde zu Großen- linden eine Quantität Stock- und Reisholz meistbietend verfauft werden. Der Anfang ist Morgens um 9 Uhr am s. g. Bärenpfuhl. 589) Montag den 6. Mai d. Z., sollen in dem zum Revier Königsberg gehörigen Domanial- Walddistrifte großen Hain nachverzeichnete Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 63 Stecken Buchen-Scheitholz, 13 „ Eichen-Scheitholz, 10 „ Buchen-Prügelholz, 6 „ Eichen Prügelholz, 28 „ Buchen-Stockholz, 8 „ Eichen-Stockhplz, 1025 Wellen Buchcn-Reisholz, 250 „ 'Eichen-Reisholz, 4 Stämme Eichcn-Werfholz, 522 Cubif- fuß enthaltend. , Die Zusammenfunst und der Anfang der Versteigerung findet des Morgens um 8 Uhr, in dem ganz nahe an Königsberg gelegenen Distrikte, bei dem Holze selbst Statt, und wird gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft Zahlungsfrist bis Martinitag d. I. gegeben. Königsberg den 1. Mai 1839. Der Revierförster W e i d i g. Feilgebotene Sachen. 565) Eine Parthie Kanarienvögel und eine große, noch neue Vogelshecke sind zu verlaufen bei Heinrich Laudon, Lit. C M 65 in der Wollengaffe. 556) Seidenhüte das Stück 2fl. 30 fr. bis zu 3 fl. 12 fr., so wie schwarze und graue Filzhüte neuester Faeon, sind stets zu haben bei Ludwig Gail, Hutmachermcister, wohnhaft auf der Mäusburg neben Herrn Kaufmann Bücking. 604) Damen-Strohhüte und eine große Aus, wähl schöner Blumen sind um einen billigen Preis bei mir zu haben. Jeannette Holberg, wohnhaft in der Wallthorstraße. 573) Zu der bevorstehenden Saison empfehle ich mich in allen Sorten Mineral-Wasser, als: Schwalheimer, Selterser, Einser Kränchen, Weil, bacher Schwefel, Schwalbacher Weinbrunnen, Geilnauer, Marienbadcr Kreuzbrnnnen, Püllnauer Bitterwasser, Fachinger, Homburger Elisabethen- Brunnen, Kitzinger Ragozzi rc.; die Sorten, welche etwa nicht vorräthig seyn sollten, fann ich jede Woche frisch besorgen. L. Th. Felsing. 558) Mit einer neuen Auswahl Damen-, Herrn- und Kinderstrohhüte von 1—7 fl., mit Knaben-Kappen zu 18 fr., Sonnenschirmen von 1 bis 7 fl., Regenschirmen von 2 bis 9fl., mousselines de laiues, Sommer-Shawls, Tartans, Echarpe's, Foulards, Schleiern, Bändern, weißen Kleiderzeugen, Krägen in französischer Stickerei, Handschuhen, Cravatten, angefangenen Stickereien und sonstigen Artifeln empfiehlt sich, unter Zusicherung reellster Bedienung und billigst gestellter Preise, M. Heß, Lit. A 55. 593) Sehr gute Kohlen, vorzüglich zum Bügeln geeignet, sind um billigen Preis zw haben bei A. V o g e l, Schlossermeister. 137 611) Ein großer eichener, polirter Kleider- schrank mit zwei Thüren, steht dahier sehr billigen Preises zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo. 572) Ein gebrauchter Schreib - und Arbeitstisch von Eichenholz, dessen Platte 5' 7|" lang, 2' 11" tief, von der Erde einschließlich der Platte 3' 1" hoch im alte» Maas, mit einer Schublade und 4 Schrankthüren, worunter viele Gefache, versehen ist; sodann gehört dazu, zum beliebigen Aufstellen auf die Platte, an die Hintere Seite ein Repositorium, an die vordere Seite ein schwarzer Pult mit 3 verschließbaren Abtheilungen, und wird weiter dazu gegeben, ein Schraubenstuhl (oder Bock), —ist zusammen unter einem sehr billigen Preis zu verkaufen. Schreinermeister Stengel dahier giebt nähere Auskunft. 582) Eine schöne Auswahl von Blumentöpfen und sonstigem Erde-Geschirr jeder Art, ist stets zu haben bei Häfner Faber's Wittwe, in der Hintergasse. 607) Bei Conrad Dörr sind zwei Wagen Kuhdünger zu verkaufen. 594) Unterzeichneter hat die Ehre, sich in nachstehenden Artikeln, als: Baumwollen-Strickgarnen, Nähbaumwoll-Zwirn, Stramin- und Stickwolle, allen Arten Schnüre, grauem und gelbem englischem Bestechgarn, Einschlaggarn, Zwirn, Fischbein, Nähnadeln und Strickstöcken, Herrn- und Kindertaschen-Tüchern und allem sonst dahin Einschlagenden, bestens zu empfehlen; und indem er billige Preise und promte Bedienung verspricht, bittet er um geneigten Zuspruch. F. H o l b e r g, wohnhaft auf dem Neuenweg bei Wittwe Schreier neben der Tabaksfabrik. 606) So eben ist bei Unterzeichnetem angekommen und zu haben: Flora des Großherzogthnms Hessen. Ein Taschenbuch für botanische Evciirsionen von G. F. Schnittspahn. 1. Heft. 8. broch. Preis 27 fr. Das Ganze besteht in 3 Heften, welche im Laufe dieses Sommers erscheinen. G. F. Heyer, Sohn. Zu vermiethen. 596) 150 st. Vormundsgelder liegen zum Ausleihen bei Weinhändler Hering bereit. Gießen den 2. Mai 1839. 608) 300 st. liegen in hiesiger Stadt zum Ausleihen bereit; bei wem? sagt Ausgeber dieses. 579) Zn Lit C M. 85 sind zwei möblirte Stuben mit Sopha zu vermiethen. , 526) Eine Familienwohnung, bestehend in zwei heizbaren Stuben, eine oder zwei Kammern, Küche, Keller, Holzplatz und Mitgebrauch des Waschhauses, ist zu vermiethen und in 14 Tagen beziehbar bei I. Bramm, am Markt. 576) Eine möblirte Stube mit Sopha ist zu vermiethen bei Friedrich Malkomesius, auf der Mäusburg. 577) Durch den Wegzug des Herrn Lectors Borre ist das seither von demselben in meinem Hause bewohnte Logis leihfällig geworden und kann Anfangs Juli wieder bezogen werden. I. L. C. M ü n ch. 587) Bei dem Unterzeichneten sind zwei möblirte Stuben mit Kabinetts zu vermiethen. G e o r g H e ß, in der Brandgasse. 597) Eine möblirte Stube ist zu vermiethen bei L. Wagner, Schuhmachermeister, in der Lindengasse. 603) In Lit. A No. 111 in der Wallthor- straße sind zwei möblirte Stuben mit Sopha zu vermiethen. 592) Das von Herrn Hofgerichts-Assessor Weber bisher bewohnte Logis in der neuen Stadtanlage ist vom 1. Juli d. I. an wieder ander- weit zu vermiethen. Dr. S u n d h e i m. 591) Zwei Familienwohnungen, die eine in der 2. Etage, bestehend aus 4 bis 5 an einander- stoßenden Stuben, Küche, Keller, Mitgebrauch der Waschküche und sonst allen möglichen Bequemlichkeiten; und die 3. Etage, bestehend in 3 Stuben, Kabinet, Küche, Keller, Holzplatz — sind zu vermiethen und können bis zum 1. August bezogen werden. Auf Verlangen können auch die beiden Etagen zusammen abgegeben werden. L. Bock, in der Wallthorstraße. Vermischte Nachrichten. 584) Unterzeichneter hat die Ehre, anzuzeigen, daß er bis zum 20. Mai hier eintreffen wird. C. Hummel, Balletmeister und Lehrer der Tanzkunst. 138 sondern im Gegentheile, die Schmerzen wurden zeitweise heftiger und stiegen aufs höchste. Erst nach dem Genuß des 16. Bades fühlte ich zu meiner großen Freude, daß das liebet im Ab, nehmen war. Von da an nahm nun auch mein Gesundheitszustand mit jedem Tage merklich zu, so daß ich, nachdem ich 28 Bäder genommen hatte, mich völlig hergestellt fand. Gott, und Demjenigen, der eine so heilsame Anstalt ins Leben gerufen hat, vielen Dank! — Vorstehendes zur öffentlichen Kenntniß zu bringen, fühle ich mich innigst verpflichtet, indem die Einrichtung und Anwendung dieser Bäder, so wie deren heilsame Folgen und die damit verbundene lobenswerthe Behandlung der Badegäste, jedem Leidenden nicht genug empfohlen werden können. Darmstadt im September 1838. Charlotte Lombard, Ludwigsstraße bei Hrn. Buchbinder Büchler. 602) Der Unterzeichnete beehrt sich, ergebenst anzuzeigen, daß er das Gasthaus „zum Nassauer Hof" dahier übernommen hat, und empsiehlt sich, unter Versicherung der billigsten Behandlung, allen resp. Reisenden bestens. Frankfurt a/M. den 27. April 1839- Wilhelm Rind. 580) Ein Kinder-Wagen, in Federn hängend, wird zu kaufen gesucht; von wem? ist bei Ausgeber dieses Blattes zu erfragen. 612) Neue Sopha's mit Stahlfedern und Roßhaaren gut gepolstert und schön gearbeitet, sind zu vermietheu oder zu verkaufen bei Marguth an der Kirche. 578) Bei dem Unterzeichneten können etliche junge Leute, welche eine annehmbare Hand schreiben, Beschäftigung erhalten. Metzler, Geometer. 590) Lndwigsbad zu Darmstadt. Nachdem ich in dem hiesigen Ludwigsbade die s. g. Russische Wasserdampf-Badeanstalt, verbunden mit kaltem Strahl-, Sturz- und Regenbade, einige Zeit gegen rheumatische Beschwerden mit dem besten Erfolge gebraucht habe, bringe ich mit Vergnügen meine, bei dieser Gelegenheit gewonnene Ueberzeugung zur öffentlichen Kenntniß, daß dieses Unternehmen des Herrn Hofchirurgen Warthorst sehr zweckmäßig, bequem und geschmackvoll eingerichtet ist. Darmstadt den 2. April 1839. Dr. Ritgen, Gr.Hess. Geh. Medicinalrath und Prof. d. Medizin. Im Jahre 1819 bekam ich einen heftigen Anfall von Gicht, der vier Monate dauerte, und in Folge dessen meine linke Hand steif und unbrauchbar blieb. Ein weiterer Gichtanfall, der mich vor zwei Jahren befiel, und ebenfalls vier Monate dauerte, raubte mir auch den vollständigen Gebrauch der rechten Hand. Ich gebrauchte hierauf das Dampfbad des Hrn Hofchirurgen Warthorst. Rach etwa 18 Bädern erhielt ich den Gebrauch der linken Hand wieder, die rechte hatte sich sehr gebessert, und ist nun, nachdem id) in diesem Frühjahr den Gebrauch der Dampfbäder wieder angefangen habe, ebenfalls vollständig wieder hergestellt. — Ueberhaupt wirkt das Dampfbad bei alten Leuten höchst woblthätig, weil es dem Körper die frühere Gelenkigkeit wiedergiebt. Auch auf die Verbesserung und Stärkung meiner Augen war das Dampfbad von so auffallend heilsamer Wirkung, daß ich meine frühere Brille, welche für meine Augen zu schwach wurde, jetzt wieder gebrauchen kann. Diese an mir selbst erprobten Wirkungen des Dampfbades zu veröffentlichen, halte ich für eine Pflicht gegen alle Diejenigen, die an ähnlichem liebel leiden und Hülfe dagegen suchen. Darmstadt den 11. April 1839. t du Hall, Obrist. Schon seit anderthalb Jahren litt ich an Kopfgicht, welches liebel sich namentlich im letzten Winter wieder so stark bei mir einstellte, daß ich den heftigen Schmerzen unterliegen zu müssen glaubte. Alle ärztliche Hülfe und angewandte Mittel blieben ohne Erfolg und meine Lage war die schrecklichste! An der Grenze der Verzwerf- lung nahm ich dann meine .letzte Zuflucht zu den dahier von Herrn Hofchirurgen Warthorst eta- blirten Dampfbädern. In den ersten 28 Tagen, wo ich diese Bäder gebrauchte, fand ich indessen nicht die gewünschte Linderung meiner Krankheit, Hierzu eine Beilage. 575) Ein Mädchen vom Lande, welches kochen kann, mit Kühen umzugehen weis und> mit auten Zeugnissen versehen ist, kann in der Rahe von Gießen einen guten Dienst erhaltent und sogleich eintreten. Die Redactton dieses Blatt ertheilt nähere Auskunft. 609) Am 1. Mai ist von dem Wallthor bis in die Sonne ein kleines Päckchen in blauem Papier mit der Adresse "Fräulein M. Seidel m Lich'„ verloren worden. Der redliche Finder wird gebeten, solches gegen eine Belohnung int Hause beö Herrn Dr. Völker abzugeben. 139 Beilage z u jv irr. 601) Sonntag den 5. Mai, sowie rer Dr. Kirchliche Notizen. Evange lische Gemeinde. 573) .Höfliche Einladung an die Herrn Studirenden zu dem auf den 4. Mai für sie angeordneten Feste Hardchofe. 8. O ß w Samstag auf dem a l d. 5®6) lunger Mensch, der die Schuh- macher-Profession zu erlernen wünscht, kann in d-e Lehre treten bei Friedrich Hoch, Schuhmachermeister. 605) Zn Verbindung mit einer der berühmtesten und bedeutendsten auswärtigen Färbereien bin ,ch ut den Stand gesetzt, Aufträge auf alle Ar- ten, sowohl der feinsten als ord. Färbereien, ru übernehmen, als namentlich: Seide inZeuaen und Garnen irder Art, wie auch erblaßten oder abgetragenen Seidestoffen, seidene Bänder, Seide in Strangelchen, welche auf dem Lager abqeblaßt sind, alle Arten Wollen- und Baumwollen- zeuge rc., seidene und wollene Shawls, mit der Versicherung der schleunigsten und promtesten Besorgung. Auch übernehme ich Aufträge zum Waschen von Blonden, und kann hier ebenfalls die beste und schleunigste Ausführung allen Den- lenigcn, welche mich mit ihren gütigen Aufträgen beehren, versichern. J Gießen den 3. Mai 1839. Wilhelmine Tasche, geb. Eberhard. 613) Piauoforte's von 6 Octaven und geringere über 5 Oetaven, sind zu verleihen oder zu verkaufen in Lit,AM18. 585) Lehrlings - Gesuch. In einer nahe gelegenen Stadt ist in einer frequenten Eonditorei eine Lehrlings-Stelle offen wo derselbe, nicht allein Gelegenheit hat, sich vollkommen in der Eonditorei auszubilden, sondern auch die Distillation bis zu den feinsten L-queurs lernen kann. Wo? t'il bei der Erve- ditlon dieses Blattes zu erfahren. . JL81) kann ein junger Mensch bei einem hiesigen Schtthmachermcister in die Lehre treten! Ausgeber dieses sagt bei wem. 610) K n n st a n z e L g e. Zch mache dem geehrten Publikum hiermit ergebenst bekannt, daß ich die Ehre haben werde. Mit meiner Gesellschaft, bestehend in Kunstreitern, Acrobaten nebst gut dresirten Pferden, hier Vorstellungen zu geben. Die erste Vorstellung findet Dicnstaq den 7. Mai, vor dem Neustädter-Thor Statt. H. G o l d k e t t e. 583) Unterzeichnetem ist zwischen Burkhardsfelden und Oppenrod ein Hühnerhund, weiß von Farbe mit braunem Kopf, einem braunen Sattel und einem braunen Fleck am Hals, entlaufen. Derjenige, welcher denselben zurückbrinqt, erhält eine angemessene Belohnung. B. Kullmann. DrMrtstt-UNLsrhaLtrma Statt, wozu höflichst einladet . 8.1) « f e r. fahmmg^' Wnterje‘d),1efem Mt am Himmel- vollstäudigs Harmonie-Musik Statt, wozu ergebenst einladet / Henrich Deubel, in Wieseck. tage Len 9. d. M., werde ich, wenn es die J'"brung erlaubt, in den Seipp- und Asmus' Gleiberg, das geehrte Publikum durch Ausführung der neuesten Bfc «'N W«. mit etrnX“ fei« Blechinstrumenten, angenehm zu unterhalten suchm. 2- Bauer. Frischbacken. Gottesdienst. Am 5. Mas Moraens- ÄpengeL Nachmittags: Kirchenrath Dr. ($i,ge( * Am Himmelfahrtstage. Morgens' Kirchenralk. Enges Nach,mttags: Pfarrer Spengel. MMzWWsMAÄ Wl) Sonntag den 5. Mai, sowie Donner- stag den 9. Mai, als am Himmelfahrtstane findet auf dem Schiffenberg 140 Angekommene und abgereiske Fremden vom 25. Aprü bis 2. Mal 1839. den Gasthäusern. Schmickert v. SerSin, Gtern- Irn Hirsch: Hr. Uhrmacher Calo; v. Mainz. Hr. Bote Werner v. Gladenbach. Die Hrn. Fabrikanten Metz v. Biedenkopf. Di- Hrn. Fuhrt. Henz v. Seelbach u. Rapp v Hatzfeld. Hr. Schreinermstr. Eifert v. Herchenhaui. Hr Schmidt B-rck v. Bellnhausen. Hr. Fubrm. Schmidt p. Gladenbach. Hr. Kutscher Krug v. Homburg. Hr.Dr. Kunz ». Braunschweig. Oie Hru. Stud. Kreisler u.Wvgk v. Arholfen. Är. Kim. Schmitt v. Coblenz. Hr. Fuhrm. Lohfink v. Bingenheim. Hr. Haubensack v. Oonnuigen. Hr Fuhrm. Finkernagel v. Seibertenrod. Hr. Oek. senkranz v.SÄwaivach. Hr.Schloffer Unverzagt v.Bledenkopf, Im Darmstadter Haus'. Frau Neubaus t>. Sangcticiu. Hr. Fuhrm. Kaiser v. Scholten. Hr. Schnellläufer , Herg v Bischofheim. Hr. Goldarbeiter Nordlinger v. HohNM- aen. Hr. Mechanikus Karkovsky v. Hannover. Hr. Ruhl v. Michelvach. Hr. Conditor Bembeckler v. Oldenburg. . Hr. Schmitt v. Gillstadt. Hr. Fuhrm. Wolf v. Echzell. Hr. Bote Hill v. Schlitz. Hr. Grebenst-.n u Hr. Fei v. Holzhausen. Hr. Nicke, v. Gleiberg. Hr. Vogt v. Ram- berg. Hr. Geometer Beisenherz «.Lauterbach. Hr. Tuchmacher Klein u. Hr. Gärtner Lottmannv. Ettnigen. Hr. Schreiner v. Niederweidbach. Frau Leicht v. Landau. Hr. Soldat Büchmann v. Berlin. Hr. Pohl Ramberg. Hr. Fritz v. Oberseibertenrvd. Hr. Barbier Gerhardt u. Hr. Corpora! Weckler v. Cassel. Die Hrn. Oek. Hill v. Selters u. Brückmann v. Felda. Hr. Gerichts-Diener Heß v. Schlitz. FrauSchmitt ».Laasphe. Hr.GeometerBusser v.Wetzl. L Stern: Oie Hrn. Musiker Schneider, Hartmann u. Hauer v. Fulda. Hr. Mechanikus Weningerv. Braunschweig. Hr. Kammmacher Steinberg v. Strahlsund. Hr. M-tzger Westheimer v. Großeichelshenn. Hr. Buchbinder Schuler v. Gunzenhausen. Hr. Achenbach v. Holzhausen. Die Hrn. Metzger Ötscher v. Breslau u. Wittorp v. Hamburg. Hr. Gelber Diemer v. Mainz. Oie Hrn. Fuhrt. Bohle v. Sachsenberg u. Franck v. Marburg. Hr. Typograph Runner v. Bautzen. Hr. Fuhrm. Lmze v. Lutter- bera Hr Oek. Reitz v. Burggemunden. Hr. Fuhrm. Monte v Carlshafen Hr. Schneider Bübighäuser « Dodenau. Hr. Stud.MauS«.Niederkleen. Hr.FarberArnoldv.Hattau. r/m Prinz Carl: Hr. Spediteur Borger u. Hn Kfm. Spieß v. Offenbach. Die Hrn. 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Helmolt: Hr- «r ^ H-lmo v Großkarben. Bei Hrn. Domanenbote Dauer,lyeim. vr. Ar Assessor v. Grolman »■ N-dda. -öm Pepp,er : Frau Apotheker Rittershausen ». D.^»M f \ Hrn Orgelbauer Bürg,: Frau Rühl «- Obetk.een^ Bei SrmSekr." Jäger: ^ul.Sckwarz @rSer8gn' Bei^Hni" Kfm. ^Müller: Hr" Tuchfabrikant' Scküll v.^Düren. Bei Hrn. Rentamtm. Krebs: Hr- Schlich ® Florheim. Bei Hrn. C. Schultheiß; Hr. Pfarrvicar Förster v. Willingen. M Rappelt: Hr. Prof. Zenin v. Berlin. Die Hrn. Ist. Born v. Frankfurt, Lerch v. Lauterbach u. Gouverne v. Montabaur. Fräul. Weiler v. Rosenthal. Hr. Assessor Schnatz v. Gladenbach. Hr. Ebeling v. Rotterdam. Hr. Stud. Hofmann v. Mainz. Hr. Kfm. Brunne v- Werlohe. Hr. Pfarrer Lampas, m. Familie, v. Hatzfeld. Hr. Ktm. Meier v. Bremen. Hr. Dr. Herold v. Marburg. Hr. Obrjstlieuten. Küble v. Cöln. Hr. Stud. Muller v. Herborn. Hr. Conducteur Müller v. Frankfurt. Freiherr v. Leutrum, Part., m. Dienersch., v. Hannover. Hr. Apotheker Stümke v. Burgwedel. Hr. Kfm. Hernzerlmg v. Biedenkopf. Hr. Stud. Draut ». Mainz. Hr. Conducteur Meirer v. Fulda. Hr. Kfm. Naumann, m. Familie. ». Schnittlach. Hr. Conze v. Hannover. Die Hrn. Stud- v. d. Decken v. Wachen, Waßmann v. Haltersen u. Schil- — ' Kern v. Afterode. ..d d-r ch- >'d Skeindruckerei. _ .. . ~ „ qn ninrif Kliiabetbe Schnei- bach, des verstorbenen Sergeanten, Johannes Schopbach, “3-1 ”■6I- Schneider, hinterlassene Wittwe, geborne Hildebrand, alt gestorben den -8. WU. — 57 3. ii M. 6 T., gestorben den 28. April. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche ve- D en l. Mai. Elisabeths Katharine Friedericke Schop- IW Pfarrer Spengel. ._______.....TOank- furt. Hr. Oek, Schmitt v. Muschenheim. Hr. Kfm. Neuaav v. Frankfurt. Hr, Stud. Kühles v. Marburg. Hr Oek. Klee v. Appelshausen. Hr. Gastwirtb Winter v. Halle. Hr. Medicinal-Rath Neunkäffer, m. Bediniung, v. Berlin. Hr. Apotheker Engel v. Mergentheim. Hr. Kfm.