Frucht- und Vittualieupreise zu Gießen vom 24. Februar bis 3. März 1838. iscyp is Fr. Roggsnbrod >. 25 Maas Doppelbier 16 auch '• unausgelaffenes Waizen Erbsen Korn Linsen Fr. 200 165 Marburg am Möit das 10 der Scheffel am 90 334 80 Darmstadt Gießen Maas Milch Pfd. Butter Handkäse Eyer . Malter Malter Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod ■ >i Wasserweck ■ „ Milchbrod • t, Taigscher Bierpreise. ordinaireS Bier i. Waizenmehl . . grob geschälte Gerste klein geschälte Gerste Pfd. gutes Ochsenfleisch . . „ Kuhfleisch „ Rindfleisch n Von schweren Rindern . „ Kalbfleisch • . . . . „ desgl. ausgernästetes . . „ Schweinefleisch. . . . ,, Hammelfleisch gemästet . Wurst von pur Schweinen „ gemischte Wurst . . . „ Bratwurst „ Schwartemazen . . • „ geräucherter Speck . . „ Schinken und Dörrfleisch „ RindSsett „ Hammelsfett . . . . „ Schweineschmalz, ausgelassenes das da» 16 18 Polizeiliche Bekanntmachungen. 12) Unter Bezugnahme auf die von mir erlassene, im letzten Gießer Anzeigeblatt erschienene Bekanntmachung vom 18. v. M. fordere ich hierdurch sämmtliche diesige Dienstherrschaften auf, die ihren Dienstboten beiderlei Geschlechts von mir ertheilten Aufenthalts-Erlaubniß-Scheine binnen vier Tagen, von der Publikation des Gegenwärtigen an gerechnet, auf das hiesige Polizcibüreau, bei Vermeidung einer Strafe von 1 fl. 30 fr., abzuliefern, um dagegen die durch die Allerhöchste Verordnung vom 1. Februar 1838 vorgeschriebenen Dienstbücher, wovon das Stück drei Kreuzer kostet, in Empfang zu nehmen. Gleichzeitig werden die Herrschaften derjenigen Dienstboten, welche der hiesigen Gemeinde angehören, erinnert, diese Dienstleute alsbald und bei Vermeidung der auf die Unterlassung durch die vorbelobte Verordnung angedrohtcn Strafen, auf dem dahicsigen Polizcibüreau anzuzeigen. Gießen den 28. Februar 1838. Der Großh. Hess. Kreisrath K. CH. K n o r r. 13) Eine bunte Schürze, ein Beutelchen mit einigem Geld und ein weißes Sacktuch sind gefunden und auf Großh. Polizeibüreau abgeliefert worden. Gießen am 1. März 1838. 56 am 9. Prinz. stellt worden Man bringt dieses mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß, daß von nun an alle Verbindlichkeiten, welche Andreas Konrad Sack ohne Zustimmung der genannten Kuratoren eingehcn sollte, als obne rechtliche Wirkung vor Gericht keine Beachtung finden können. Zugleich werden alle Diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an Andreas Konrad Sack zu haben glauben, aufgcsordert, solche so, gewiß im Termin, Dienstag den 3. April d. I., Vormittags 9 Uhr, dahier anzuzeigen, als sonst bei dem aufzunehmenden Znventarium keine Rückstcht auf dieselben genommen werden wird. Gießen den 27. Februar 1838. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Lim per t. r r. Februar 1838. Edictalladmigen. 181) Alle, welche Forderungen oder sonstige An- (put cf)? an bcn Nachlaß be6 Bürgers unb ©hinnpfn Webers gewesenen Stadthauptmanns Johannes Stuber dahier zu haben glauben, werden aufge- fordert, solche sogewiß binnen 14 Tagen dahier anzuzeigcn und zu begründen, als sonst dieselben der dem aufzunehmenden Inventar nicht berücksichtigt werden. Gießen den 22. Febr. 1838. Großh. Hess. Stadtgericht. Mülle r. 221) Der Metzger und Wirth Andreas bch wegen gänzlicher Unfähigkeit sein Vermögen zu verwalten und seinen Angelegenheiten vorzustehen, freiwillig unter tzuratel gestellt, und es sind ihm daher die Bürger und Metzgermeister Mathäus Weidig und Ludwig Konrad Sack zu Gießen, als Curatoren beZu Nr. D. 1124. Darmstadt Betreffend: Die Prüfung der Bauhandwerker vor ihrer Aufnahme als Binger durch die Großherzogl. Krnsbaumnster. Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern nnd durch bnugr ich im Lmrrrssr »,r dar» B°ch.wg,r» 6ieti @l,e'n bC" 26' 183S- D" »,e„. W Kr-i-r-ch das K n o an die Eroßherzogl. Proviuzial-Commissariate und Kreisräthe in den Provinzen a । Starkenburg und Oberhessen. 6 Aufnahme als Blecher veranlaßt ^aben^eit^ffA^" ^r“fl‘n3en der Bauhandwerker vor ihrer kommnung der Bauhandwerker binruwirk-n erreichen und immer mehr auf yerooK« W«nrer unb & ^läufig nur hinsichtlich der storbenen Mannes fortführen wollen binnen welche das Geschäft ihres vereinen nach den bestehenden Vorschriften eramim'rten ;FZain'^ on gerechnet, nehmen haben, und daß daher diejenigen Wittw-n rcrrStltU"4-I )rcS Geschäfts anzu- S «' >" -S Mm j-d°ch d°.gl»L Prü. ~ SB Stä<8ä: xty**“3*8 - verfügen und sich § N^°vlnzlal-Commrssartate und Kreisräthe haben hiernach das Weitere zu d u T li i 1. 57 Besondere Bekanntmachungen. 219) Alle, welche Schulgelder für den Besuch der Realschule, während der Monate September, Oktober, November und Dezember v. Z., — sowie Schul- und Holzgelder für den Besuch der Sta d tschule n vom 4. Quartal 1837 verschulden, werden, in Gemäßheit des Gesetzes vom 24. Mai 1833, hierdurch aufgefordert, diese Gelder innerhalb 8 Tagen, bei Vermeidung gesetzlichen Zwangs, an die Stadtkasse zu berichtigen. Gießen den 1. März 1838. Der Stadtrechner N e r n. 229) Realschule. Indem das Local der Realschule in mehreren Classen so beengt ist, daß höchstens nur so viele neue Schüler zu Ostern in dasselbe ausgenommen werden können, als in andere Classen übergehen; so ersuche ich diejenigen Eltern, welche der Realschule für dieses Jahr Schüler zu über, geben gesonnen sind, die Anmeldung schon jetzt zu machen. Dadurch wird es möglich, die nöthigen und möglichen Vorkehrungen zu treffen, daß bei zahlreicherer Anmeldung keine, oder nur wenige Abweisungen erfolgen. Die Anmeldungen können mündlich, im Schullokale Morgens von 10 — 11 Uhr, und schriftlich zu jeder Stunde geschehen. Gießen den 3. März 1838. Der Realschuldirector Prof. Dr. Braubach. 227) An den unterzeichneten Rechner der Gemeinde Wieseck und Fellingshausen, welcher andrer Dienstgeschäfte halber öfter abwesend sein muß, können mit Bestimmtheit jeden Dienstag und Samstag Vormittags Zahlungen geleistet werden. Gießen am 2. März 1838. Enders, wohnhaft bei Herrn Metzgermeister Peter Vogt in der Wallthorstraße. Versteigerungen. 223) Auf Nachsuchen der Curatoren des Wirths und Metzgers Andreas Konrad Sack dahier, sollen Montag den 5. März d. I, Nachmittags 2 Uhr und die folgenden Tage im Hause desselben: 1) vier Kühe, 2) allerhand Fahrgeschirre, namentlich ein Wagen, Pflug, Egge rc., 3) Frucht, Stroh, Heu und sonstiges Eefütter, 4) ein Haufen Dünger und 5) allerhand Hausgeräthschaften, öffentlich an die Meistbietenden, gegen gleich- baare Zahlung, sodann Montag den 9 April d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhaus, die dem Andreas Konrad Sack gehörigen Grundstücke, als: rr-fsv?: 39 Klftr. 8 Sch. Haus, Stall, Hinterhaus Scheuer mit Grund, neben Jacob Franz, 1 fl. 17% kr. Zins dem Cameral-Fiscus, 56 Klftr. od. 16s Nth. Garten aufm neuen Weg, neben der Hofraithe, 222 Klftr. od. 64 Rth. am Barresgraben, an Jeremias Kunz, 1 Kpf. Korn, 1 Kpf. 3 Ms. Hafer dem Fiscus, 462 Klftr. od. 134 Rth. am Aulweg, rechts an Daniel Schneiders Wittwe, 332 Klftr. od. 96 Rth. am Erdkauterweg, rechts an ihm selbst, 2 Mcsten med. ans Hospital, 318 Klftr. od. 92 Rth. am Erdkauterweg, rechts an ihm selbst, 2 Mesten unständig ins Hospital, 547 Klftr. oder 158 Rth. am Atzelbuscher Weg, am Hospitalgut, 1% Mesten med. an Hrn. v. Schenk, 358 Klftr. od. 104Rth. auf der Leisehaiv, an ihm selbst, 54kr. Zins dem Fiscus, 138Klftr. od. 80 Rth. Garten am Nahrungsberg, an Daniel Rothauge, 45 kr. in Kasten und 3 kr. aufs Nathhaus, 151 Klftr. od. 44 Rth. unter den Eichgärten, an Johs. Jughard, 11% kr. aufs Rathhaus, 310 Klftr. od. 90 Rth. auf der Warth, am Hospitalgut, 705 Klftr. od. 205 Rth. am Wiescckerweg hinter den Gärten, an Konrad Ufer, 3 S. 2 K. 3 Ms. Korn dem Fiscus, 227 Klftr. od. 65 Nth. am Rain hinter der Warth, an Eberhardt Pausch, 358 Klftr. od. 104 Rth. auf der Leisehaid, an ihm selbst, 54 kr. Zins dem Fiscus, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an die Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 1. März 1838. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. Limpert. 222) Montag den 5. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll eine Quantität Kartoffeln im Hause des Wirths und Metzgers Andreas Konrad., 56 Sack dähier im Wege der Hülfsvellstreckung gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 27. Februar 1838. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. L i m p e r t- 142) Montag den 26. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstehende, dem Weißgerber Wilhelm Löber dahier zugehörige Immobilien , als: 10,1 Klftr. Haus mit Grund, an Job. Georg Hcdterrich, — 13 V, fr. Zins dem Fiscus, — Stall, bewohnbar, mit Grund und Mistenstätte an GeorgHeinrichHuhn, auf dahiesigem Rathhaus öffentlich versteigert werden. Gießen den 29. Januar 1838. Großhl. Hess. Stadtgericht M ü l l e r. 143) Montag den 26. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen die dem Schreinermeister Weber dahier zugehörigen Immobilien, als 18,6 Klftr., Haus, Stall und Grund, an Herrn Hofgerichtsrath von Grolman, — 1 fl. 12 fr. Zins dem Eameralfiscus, ?? I Klftr. oder 38 Ruthen Garten auf dem Sand, O । an Jeremias Sack, auf dahiesigem Rathhause öffentlich meistbietend, unter den im Termin befannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen den 5. Febr. 1838. Großhl. Hess. Stadtgericht Müller. 173) Fruchlversteigerung bei dem Rentamte Gießen. Montag den 5. März d. I., Vormittags 10 Uhr werden 45 Malter Waizen, 300 „ Korn, 150 „ Gerste und 200 „ Hafer, . unter den bekannten Bedingungen auf dahiesigem Rathhause versteigt. Gießen den 20. Februar 1838. Großh. Hess. Rentamt. Schneider. 227) Montag den 12. März, Nachmittags 2 Uhr, sollen 22 Triebviertel auf mehrere Jahre an die Meistbietenden verpachtet werden, welches hierdurch zur Nachricht mit der Bemerkung be, kannt gemacht wird, daß am SchießhauS der Sammelplatz ist. Gießen den 2. Marz 1838. Der Bürgermeister M. Schneider. 114 fl. 8 20 4 4 1) 2) Schreincrarbeit Maurerarbeit Handarbeit . Fuhrlobn Steinbrechen 4) 5) 6) 7) unter n ff ft fr ft ft tf ft 523 365 200 57 fr. ft Spenglerarbeit ... » „ » „ den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Wenigstnehmen« den öffentlich versteigert werden. 220) Freitag den 9. März d. I., Morgens 9 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause: Schlofferarbeit . . Gießen den 27. Februar 1838. Großh. Bürgermeisterei. M. Schneider. Feilgebotene Sachen. 213) Beispiellos wohlfeil! Schillers sllinmtl. Werke. Original-Taschen-Ausgabe in 12 Bänden. Velinpapier. Mit Schillers Portrait in Stahlstich. Subscriptionspreis für alle 12 Bände nur 5 fl. 24 fr. Ladenpreis nach Vollendung viel höher. Das Ganze erscheint in 4 Lieferungen, jede zu 3 Bänden, welche bei Ablieferung mit 1 fl. 21 fr. jede zahlbar sind. Im Mai d. I. ist die letzte Lieferung fertig, und bitte ich nm baldige Bestellung, indem die ersten Besteller die besten Kupferabdrücke zu erwarten haben. Gießen den 1. März 1838. 6. E. F t r b e r. 210) Wohlfeilste Ausgabe von Schillers Werkers! Kchillers sämmtliche Werfe in einer neuen Taschenausgabe in 12 Bänden auf Velinpapier, mit dem Portrait des Verfassers in Stahl, erscheinen demnächst in der Eotta'schcn Buchhandlung, und nimmt der Unterzeichnete Bestellungen darauf an. Ungeachtet des ohnehin an Wohlfeilheit selbst die uncorrecten und unvollständigen Nachdrücke übertreffenden Preises von 5 fl. 24 Kr., wird die Anschaffung auch noch dadurch erleichtert, daß das Werf in 4 monatlichen Lieferungen ä 1 fl. 21 Kr. aus- gegeben wird, und erst bei Empfang jeder Lieferung der Betrag für dieselbe zu entrichten ist. Nach Erscheinen der letzten Lieferung (im Mai dieses Jahres) tritt ein bedeutend erhöhter Ladenpreis ein. G». Fr. H £ n £ r, Sohn. Hierzu eine Beilage. 50 Beilage z u j\s 9. ein Pferdegeschirr aus der Hand zu verkaufen. dig besetzten, in gutem Bau stehenden, */ Morgen . Ausgeber dieses sagt wo? 224) Bei Ludwig Schneiders Wittwe iß eine Auswahl neuer Zuber angekommen, und es bittet dieselbe höflichst um geneigten Zuspruch. 211) Meinen mit guten Obstbäumen vollstän 8 Rth. großen Gemüsegarten, % Morgen Grasgarten und Sandstück— beide Gärten liegen ganz in der Nähe des Sandstücks — will ich unter vor- theilhaften Bedingungen verkaufen. H. Schneider. 216) An folgenden Schreibmaterialien habe ich wieder neue Sendungen erhalten, und verkaufe davon Schrcibscdcrn per 100 Stück 36, 48 kr., 1 fl., 1 fl. 30 fr., 2 ff., 2^ fl-, 3 fl., 3 % ff., 4 ff., 4% ff., 5 ff., 7 ff., 9 ff. Bleifedern Englische und Wjener per Dutzend 8, 10, 12, 20, 24, 30, 36, 48 kr., 1 ff. und 1 ff. 12 kr. Tintenpulver von 3. Schmidt in Wien das Paqnet von 2 £* Wiener, oder 2% £‘ Darmstädter Gewicht kostet 2 ff. 36 kr., das halbe Paguet 1 ff. 18 kr. Dieses Pulver liefert eine Tinte, deren Vorzüglichkeit, Dauer und besondere Wohlfeilheit jede bisher fabrizirte übertrifft. Das ganze Paquel dieses Pulvers, welches 12 Maas gute Tinte gibt, ist mit dem Siegel des Fabrikanten versehen und wird auch in kleineren Theilen abgegeben. Gießen den 2. März 1838. L. A a h r e i s. 217) Wollenes Strickgarn in allen Farben zu sehr billigen Preisen empfiehlt M. Heß. 203) Die in hiesiger Gemarkung mir zu- stehenden ZmmoKttien, als: 1) einen Garten am langen Steeg, hält 64 Nth. 5 Schuh, 2) eine Wiese am Steinweg, einen halben Morgen haltend, bin td) gesonnen, unter annehmbaren Bedingungen, aus freier Hand zu verkaufen. Die verwittwete Steuer-Sekretär Balser. 228) Frisch gewässerte Stockfische jeden Tag, bei A. G. A p p e l. 214) Ein Haufen, Kuhdünger ist zu »er# raufen, bei Wittwe Deye r. 20l) Ein fehlerfreies 6jähriges Pferd, Wallach, zu jeder beliebigen Arbeit sehr brauchbar, lieht, sowie vollständlge^ackergeräthschaften und Zu vermiethen. 200) Der Garten des Feldwebels Mootz am Wetzlarerweg, über % Morgen groß, mit jungen tragbaren Obstbäumen versehen, ist auf mehrere Zahre zu verleihen. Zn Auftrag Stein, Steuer-Einnehmer. 205) Bei Schuhmacher Georg Zunker auf dem Selzersweg ist ein Logis, bestehend aus einer Stube, 2 Dachkammern, einem Boden, einer Küche, verschlossenem Keller und Holzstall, auch Mitgebranch des Bleichplatzes im Garten am HauS, zu vermiethen und kann den 1. April bezogen werden. 206) Der seither von Herrn Universitäts- Ncchner Martin bewohnte Nebenbau ist anderweit zu vermiethen, und kann Ende Mai bezogen werden. Gießen den 1. März 1838. Z. C. Se i p p. 208) Zn Lit. D. M. 85 in der Neustadt ist eine Familienwohnung zu vermiethen und kann alsbald bezogen werben. 207) Bei mir ist ein Logis, bestehend aus zwei Stuben, einer Kammer, Küche, Keller, Holzstall und Dungstätte, zu vermiethen, und kann im Mai bezogen werden. , B. Franz, rn der Katharinengasse. 209) Das in meinem Hause Lit. C. M45 von Herrn Professor Dr. Vir bewohnte Logis ist vom 20. des nächstkünftigen Monats Mai zu vermiethen. Dr. Pilger. 218) Ein Garten nebst Häuschen am untern Niegelpfad ist zu vermiethen in Lit. A. 229) Herr Schauspieldirektor Friese sucht für sich und seine Gesellschaft, für die Dauer ihres hiesigen Aufenthalts, mehrere Logis. Hierauf Re- flectirende wollen sich an die Nedaction dieses Blattes wenden. 60 Vermischte Nachrichten. VEg* 184) Ach beehre mich, die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich Sachen zur Verpfändung in die hiesige Leihanstalt, unter Zusicherung der größten Verschwiegenheit und der reellsten Bedienung, zu besorgen jederzeit bereit bin, und bitte meine verehrten Gönner, mich mit häufigen Aufträgen der Art zu bedenken. Die Vergütung für meine Mühe bleibt einem Jeden selbst überlassen. Meier Rothenberger, wohnhaft bei Wittwe Schwan in der Neustadt. 215) Im hiesigen Bürgerhospital kann - Wolle zu Bettcouverten, das Pfund ä 6 kr. geschlumpt, sowie Pferdehaare aus Bett- matratzen, das Pfund a 2 kr. gezupft werden. Gießen den 1. Marz 1838. . Der Verwalter Pfeil. 225) Auf der Straße von Gießen nach Großenlinden ist ein seidenes Taschentuch, mit gelbem Grund und schwarzem Muster, verloren worden. Der Finder erhält bei Ablieferung in meiner Wohnung oder auf der Polizey, Einen Gulden Belohnung. Professor I. Liebig. 226) Ein Taschentuch und ein Paar Handschuhe sind auf dem Maskenballe verloren gegangen. Man bittet den Finder, diese Gegenstände gegen eine Belohnung an die Redaction dieses Blattes abzugeben. 182) Hiermit beehre ich mich erge- benst anzuzeigen, daß der nun eingeführtc Geldcours, nach welchem der Thaler nicht höher als 1 fl. 45 kr. ausgegeben werden darf, mich bestimmt hat, von meinen bereits eingeführten festen Preisen, bei gleich baaren Zahlungen einen Rabatt von 5 Procent von heute an zu vergüten. Gießen den 24. Februar 1838. H. M. Bücking. 183) Ich verfehle nicht, einem geehrten Publikum bekannt zu machen, daß ich meine Wohnung verändert und in dem Hause des, Herrn Tabaksfabrikanten Gail auf dem Kreuz wohne, und empfehle mich zugleich in der Hebammenkunst, sowie auch im Schröpfen nach Vorschrift des Arztes. Wilhelmine Engel, Hebamme. 202) Ich zeige einem verehrlichen Publi- kum hierdurch ergebenst an, daß mein Geschäft mrt Kleiderverkauf aller Art, gerade so fortbe- trieben wird, wie bei meinem verstorbenen Manne "7 .gleich bemerke noch, daß ich Pfander in hiesiges Pfandhaus unter der größten Verschwiegenheit zu besorgen mich empfehle; die Vergütung für meine Mühe steht einem jeden nach Belieben freu Abraham Lcvi's Wittwe wohnhaft in der Hintcrgasse bei Hrn. F. Ufer. em„ 20M Es wird ein gut erhaltenes Kinder- Wagelchen zu kaufen gesucht. Das Nähere ist in lat. B. ZZ auf dem Eanzlciberg zu erfragen. 212) In der Nähe des Wallthors wird ein Garten zu mieihen gesucht. Ausgeber dieses jagt von wem. 208) Ich warne hierdurch Jeden, auf meinen Namen zu borgen, indem ich für nichts hafte. Eberhard G e n g n a g e l. 199) Einem hochzuverchrcndcn Publikum zeigen wir hiermit ergebenst an, daß wir, wie in früheren Zähren, nunniehr wieder Strohhütc und zwar zu den bekannten äußerst billigen Preisen zu waschen übernehmen. Geschwister Kaufmann. Frischbacken. „ den 4. März. Christian Löber in der Neustadt. Moritz Wallenfels in der Wallthorstraste, Facob Wallenfels auf dem Neuenweg. * i Kirchliche Notizen.. Evangclische Gemeinde. Gottesdienst am 4. März. Morgens: Kirchenrath vr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Sxengel. Getaufte. Den 25. Februar. Eine uneheliche Tochter, Margarethe Wilhelmine. Den 4. März. Ein unehelicher Sohu, Emil Wilhelm. Beerdigte. Den 24. Februar. Elisabethe, des Burgers und Uhrmachers, Moritz Graf, Ehefrau, alt 52 3. Den 25. Februar. Georg Christian, des Bürgers und Kaufmanns, Georg Christian Sprock, Sohn, alt 8 M- 14 T. Denselben. Conrad Philipp Carl Ludwig Vogt, Burger und Metzgermeister dahier, alt 83 Z. IM. 28 T. Den 26. Februar. ZohamieSSchneider, penstonir- ter Polizeiofficiant dahier, alt 57 I. Den 27. Februar. Carl Lisberger, Orechslerge- selle, des verstorbenen Gr. Pfarrer« zu Großeneichen, Georg Lisberger, Sohn, alt 20 I. 3 M. g T. Den 1. März. Eine todtgeborne Tochter des Burger« und Tapezierers 7 Heinrich Ludwig Christian Senner. Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Kirchenrath Dr. Engel. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch« und Steindruckerei.