Samstag, den 37 Frucht- und Victualienpreise zu Gießen vom 18. bis 25. März. Brodpreise kr. Fleischpreise kr. vf. 2 a Maas 1 MaaS 1 Maas 1 auch Fruchtpreise. 6 5 6 4 5 7 10 8 7 8 5 10 9 12 8 15 16 20 16 18 13 20 18 2 8 12 2 1 1 1 1 Pfd. Butter 8 Handkäfe 5 Gier - . = c m = ®-H" <-» s • a g * ~ t: £ 6 21 22 4 ■1 8 4 8 Doppelbier..... Marktpreise. Milch ...... 25- Mär; — Pfd.MLth. — Ql. Roggenbrod . . . 2 „ 28 „ — „ ..... 5 „ 14 „ — „ 24 Lth. — Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod **- ^ '*- tn 3 1 Pfd. gutes Ochsenfleisch . . 1 „ Kuhfleisch .... 1 „ Rindjleisch .... 1 „ Von schweren Rindern. 1 „ Kalbfleisch..... 1 „ desgl. ausgemästetes . . 1 „ Schweinefleisch.... 1 „ Hammelfleisch gemästet 1 „ Wurst ron pur Schweinen 1 „ gemischte Wurst . . . 1 „ Bratwurst . ... 1 „ Schwartemagen . . . 1 „ geräucherter Speck . . 1 Schinken oder Dörrfleisch 1 „ Rindsfett 1 „ Hammelsfett .... 1 „ Schweineschmalz, ausgelassenes ... deSgl. unausgelassenes . t 1 Pfd. Waizenmebl..... j! i , grob geschälte Gerste . . ij| i , klein geschälte Gerste . . 2 „ Wafferweck . . 2 „ Milchbrod . . 3 „ Taigscher . . W i k r p r e i S e. i ordiuanes Bier . . . auch . Städte Gemäs Warzen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen 1 Pf. fl. i fr. Pf. fl. . fr. Pf. fl- kr- Pf. i fl. fr. Pf. fl. fr. Pt. fl. -i Darmstadt . . . das Malter 200 — — --1._ — 4 48 — 1 3 — - — — Gießen .... das Malter - 7 - 200 5 I 25 165 4 — — 2 40 — — — — — ——s auch -- 7 1 20 — 4 20 — 2 50 Marburg am 11. März das Mött -1 5 , 30 — 4 20 - 8 20 -j 1 50 — — — ---1 Wetzlar am 4. März der Scheffels 90 3 12i so 2 isoz 75 2 — 55 1 23| — — — — — —1 Bekanntmachung. 8) Die über die Richtigkeit der gleicharmigen Waagen zu führende Aufsicht betr. Die in rubricirtcm Betreff unterm 14. Februar d. I. erlassene, in M 13. des Gr. Regierungsblattes enthaltene höchste Bekanntmachung wird hiermit auch durch das Auzeigeblatt zur öffentlichen Kenutniß gebracht. „Da Zweifel darüber entstanden sind, ob Gewerbtreibenve, bei welchen unrichtige gleicharmige Waagen vorgefunden werden, nach Maaßgabe der in dem Gesetze vom 10. Decbr. 1817 über das neue Maaß- uud Gewichts-System enthaltcuen Bestimmungen zu bestrafen seien, so sieht sich das unterzeichnete Ministerium veranlaßt, um jenen Zweifeln vorzubeugen, Folgendes zur Nachachtung hiermit öffentlich bekannt zu machen: Nach Inhalt der Bekanntmachung vom 8. Januar 1819 bedürfen zwar gleicharmige Waagen keines Stempels, indem sie auf Verlangen jeden Augenblick geprüft werden können; allein von selbst vcrstebt cs sich, daß auch diese Waagen stets richtig sein müssen und daß jede Un- richtigkeit derselben, wodurch eine Benachtheiligung des Publikums hcrbeigeführt wird, straffällig erscheint. Wenn daher bei einem Gclverbtreibenden eine solche gleicharmige Waage gefunden wird, bei welcher sich ergicbt, daß eine Seite überwichtig ist, dann unterliegt dieses eben so 66 der in dem Gesetz vom 10. Decbr. 1817 angedrohten Bestrafung, als wenn unrichtiges Gewicht gebraucht worden wäre." Darmstadt den 14. Februar 1837. Gr. Hess. Ministerium des Innern und der Justiz. du Thil. ' Gießen am 16. März 1837. v. Rieffel. Der Gr. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen K. Ch. Knorr. Polizeiliche Verfügung. 9) Sämmtliche Eigenthümer oder Pächter von Gärten und Baumstücken in der hiesigen Gemarkung werden hierdurch aufgefordert, binnen drei Wochen die Raupennester an den darin befindlichen Bäumen und Hegen zu zerstören. Nach Ablauf dieser Zeit verfällt dann Jeder, an dessen Bäumen und Hegen sich noch Raupennester vorfindcn, in die gesetzliche Strafe von 4 fr. für jedes einzelne Stück. Zugleich bemerkt man, daß obige Verfügung auch auf die innerhalb der Stadt belcgenen Hausgärten ausgedehnt werden wird. Gießen den 16. März 1837. Der Gr. Hess. Kreisrath K. Ch. Knorr. EdlttaUadungen. 341) Auf eine von dem Bürger nnd Geschirrhalter Tobias Borncmann zu Gemünden, gegen seine Ehefrau Catharine Elisabeth, geb. Bornemann, von da gebürtig, auf den Grund der böslichen Verfassung, bei dem unterzeichneten Gerichte erhobene Ehescheidungsklage und den von dem Untergerichte dcöfalls eingeforderten Bericht, wird die genannte Ehefrau des Tobias Bornemanu, Catharine Elisabeth, geb. Bornemann, zu Gemünden, hierdurch vorgeladen, binnen einer Frist von drei Monaten sich so gewiß auf erwähnte Klage durch einen hiesigen bevollmächtigten Obcrgerichtsauwalt vernehmen zu lassen, als sonst in ihren Ungehorsam sie der böslichen Verlaffung geständig erachtet, mit ihrer Vernehmlassung ansgeschlossen und weiter w. R. erkannt werden wird. Marburg am 14. März 1837. Kurfürstliches Obergericht der Provinz Oberhcssen, Civil-Scnat. Arnold. 308) Alle Gläubiger der Andreas Ottischen Coucursmasse, welche ihre Ansprüche nicht in dem auf heute anberaumten Termin liquivirt haben, werden mit ihrer Befriedigung aus der vorhandenen Masse, dem angedrohten Präjudiz gemäß, hierdurch ausgeschlossen. Gießen den 27. Februar 1837. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 310) Forderungen an den Nachlaß der Wwe. des Schweinhirten Christoph Moriz Frank dahier sind binnen 14 Tagen anzuzeigen, nach Ablauf dieser Frist wird der Nachlaß an die sich gemeldet habenden Erben ausgeliefert werden. Gießen den 16. März 1837. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 333) Au ff ordern u g. Heinrich Dcrn und dessen Ehefrau zu Großeulinden haben nachfolgende Hypotheken conti stuirt: 1) Dem Gr. Hosgerichts-Advokat Müller den 13. Febr. 1808 wegen 200 si. Capital; 2) dem Gr. Bürgermeister Leun zu Großeulinden den 16. April 1810 wegen 200 st.; 3) dem Gr. Forstrath Klingelhöser in Gießen den 25. Juni 1812 wegen 200 ft.; 4) dem Postknecht I. Rau in Gießen den 8. Mai 1813 wegen 200 fl. Diese Capitalien sollen abgetragen, aber die Verbriefungen darüber verloren sein; man fordert daher diejenigen, welche die Obligationen besitzen nnd Ansprüche daraus formiren, hierdurch auf, solche binnen 4 Wochen anzugeben und zu begründen, widrigenfalls die Einträge mortificirt werden. Gießen am 23. Februar 1837. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 339) Prodigalitätserklärung und Gläubiger« nfforderung. Der Großh. Hofgerichts-Advokat Hofmanu I. dahier ist durch Dccret Großh. Hofgerichts der Provinz Oberhcssen vom 15. d. M. für einen Verschwender erklärt und ihm in der Person des Gr, 67 Hofgerichts-Advokaten Wiessell daselbst ein Eitrator bestellt worden. Man bringt dicß mit dem Anfügcn zur öffentlichen Kenntniß, daß von nun an alle Verbindlichkeiten, welche derselbe etwa ohne die Zustimmung seines genannten Curators in Bezug auf sein Vermögen contrahiren sollte, als rechtlich wirkungslos vor Gericht keine Beachtung finden können. Zugleich fordert man alle diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an denselben zn haben glauben, hiermit auf, diese in dem auf Freitag, den 28. April l. Z., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termin auf Großh. Hofgerichtskanzlei dahier bei dem llnterzeichneten so gewiß zur Anzeige zu bringen, resp. zu liquidiren, als sonst bei der Vermögensregulirung des Gr. Hofg.-Advok. Hofmann I. keine Rücksicht auf dieselben genommen werden wird. Gießen den 25. März 1837. In Auftrag Gr. Hofgerichts daselbst. Reitz, Gr. Hofg. - Sekretair. Besondere Bekanntmachung. 342) Auf Verfügen krcisräthlicher Behörde wird hierdurch bekannt gemacht, daß denjenigen hiesigen Bürgern, welche in die Schäfereien eintreten wollen, zur Beibringung der Flurbuchs-Ertracte eine Frist von 4 Wochen gestattet, dabei aber verordnet worden ist, i'daß bei 5 st. Strafe für jeden Contravcntionsfall die provisorische Vereinbarung als Norm gelten solle. Gießen den 24. März 1837. Der Bürgermeister M. Schneider. Versteigerungen. 257) Wilhelm Weidig's Wittwe und deren Kinder beabsichtigen, Erbvcrthcilungs halber, die ihnen zustebendcu Gütcrstückc freiwillig den 28. März l. Z., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Nath- hause, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meistbietend versteigern zn lassen. 61 Ruth. 1 Sch. Garten im Heegstrauch, an Zoh. Noll, giebt 6 kr. z. Rentei; 206 Ruth. 11 Sch. Acker am kleinen Grasweg, an Andreas Weidig's Wittwe, mit Wai- zen besaamt; 51 Ruth. 4 Sch. Acker daselbst, an ihr selbst; 51 Ruth. 3 Sch. Acker daselbst, an ihr selbst; 80 Ruth. 1 Acker am Mittelweg, im Cent, an Zoh. Herbert, ist mit Korn besaamt; 106 Ruth. 8 Sch. Acker hinter dem Weiher, an Conr. Weidig, mit Klee besaamt; 111 Ruth. 8 Sch. Acker zwischen dem Aul- und Leihgesterner Weg, an Heinrich Conrad Sack, mit Korn besaamt; 91 Ruth. 10 Sch. Acker am Gleiberger Weg, an Wilhelm Krailing, mit Klee besaamt; 48 Ruth. 2 Sch. Garten auf dem Saud, an Balthasar Weidig; 144 Ruth. 10 Sch. Acker über dem Rodt, an Christian Flett, ist frisch gedüngt worden; 81 Ruth. 8 Sch. Garten unter den alten Eichen, mit einem Häuschen, an Musikus Magen, 1 fl. 24 Alb. Zins auf das Rathhaus; 82 Ruth. Acker im Altenfeld, an Andr. Loos; 118 Ruth. 5 Sch. Acker am Grüningerpfad, an Wilhelm Frech's Kinder, 1 Biest med. in Kasten; 69 Ruth. 12 Sch. Acker am Atzelbusch, an Balser Müller, mit Korn besaamt, giebt 1 Biest med. in Kasten; 175 Ruth. 8 Sch. Acker in der Oberau, an Zoh. Wilh. Müller; 206 Ruth. 7 Sch. Wiese auf der Warth, an der Landstraße, an Anton Krailing; 73 Ruth. 1 Sch. Acker an der Landstraße, an Friedrich Lampus. Gießen den 10. März 1837. 238) Die zum Nachlaß deS Moriz Frank dahier gehörigen Immobilien, als: 16,1 Klftr. Haus, Stall mit Grund und Hof, an Philipp Lotz; 77,6 Klftr. oder 22 Ruth. 15 Sch. Garten am Seltersberg, giebt 10 kr. 3 pf. Zins dem Fiscus, an Ph. Hahn; 36,3 Klftr. oder 10 Ruth. 10 Sch. Garten am Nahrungsberg, au Christoph Ohr, 6 Alb. 6 pf. Zins der Stadt; sollen Montag, den 17. April, Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Rathhause unter den bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Gießen den 2. März 1837. Gr. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 315) Mittwoch d. 29. d. M. Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Walde des Hrn. Secretärü Franz 30 Morgen Wüstung in Abthciluugen von 2 Morgen in 5jährigen Pachtbestand öffentlich verpachtet, und wollen sich Liebhaber hierzu zur an- gesetzten Stunde im Bärenpsuhl einfinden, um die Bedingungen zu vernehmen. Gießen den 23. März 1837. Zn Auftrag P. Bergmann. 68 340) Auf dem hochfreiherrlich v. Schenk'- schen Forst zu Winnerod soll den 30. März des Morgens 7 Uhr ein Holzverstrich gehalten werden. 1) 250 Klstr. Bache »-Scheid-, 2) 70 „ Eichen-Scheid-, 3) 50 „ Buchen-Prügel-, 4) 20 „ Eichen-Prügelholz, 5) 80 „ Buchen-Erdstöcke, 6) 10 „ Eichen-Erdstöcke, 7) 100 Eichen-, Lerchen, und Tannen-Baustämme, 8) 500 Buchen- und Eichen-Wellenhaufen, 9)1200 Tannen-Bohnenstangen. Diejenigen Liebhaber, welche gesonnen sind, auf dieses genannte Holz zu streichen, können sich auf den angesetzten Termin des Morgens früh in Winnerod einfinden und die weiteren Bedingungen des Berstrichs hören. Winnerod den 18. März 1837. Sänger, v. Schenk'scher Förster. 343) Frucht - Versteigerung bei dem Rentamte Gießen. Donnerstag, den 13. April 1837, Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause 350 Malter Korn, 140 „ Gerste und 260 „ Hafer unter den bekannten Bedingungen versteigert. Die Gerste ist nicht beregnet worden und deshalb zum Säen und Malzen tauglich. Gießen den 22. März 1837. Großh. Hess. Rentamt daselbst. Schneider. 342) Freitag, den 31. März d. I., des Vormittags um 8 Uhr, sollen in hiesigem Gemeindc- walde, das Wehrholz genannt, 119 Stecken vorzügliches Buchen-Scheid- und Prügelhölz, 15 „ Eichen-Scheid- und Küferholz, 57 „ Buchen-Stockholz, 1825 Stück buchene Wellen und 14 „ buchene Achsen gegen baare Zahlung an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Langgöns am 21. März 1837. Der Großherzogl. Bürgermeister Fresenius. 338) Montag, den 1. Mai, Nachmittags 2 Uhr und die folgenden Tage, wird eine Sammlung vorzüglicher, allen Fächern der Wissenschaften angehöriger Werke in einem später bestimmt wer« denden Locale öffentlich meistbietend versteigert. Gießen im März 1837. CH. PH. Vogel. 337) Da das der Ludwig Conrad Hoffen Wittwe dahier zustehende Wohnhaus in der Caplans- gasse neben Johann Anton Müller's Wittwe, gicbt 4Vt kr. der Stadt, auf der unter dem 30. Januar d. I. abgehaltenen Versteigerung nicht auf den Tarationswerth gebracht worden ist, so soll dasselbe anderweit Montag, den 8. Mai l. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiesigem Nathhause unter den im Termin be, kannt gemacht werdenden Bedingungen meistbietend versteigert werden. Gießen den 10. März 1837. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 335) Auf Antrag der Interessenten sollen Montag d. 10. April d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Nathhaus nochmals die zum Nachlaß der Leverhändler Michael Jungi- fchen Eheleute dahier gehörigen Immobilien, als: 1) % Klftr. ov. 2 % Ruth. Haus nebst Grund neben Spenglermeister Habmicht; 2) ,0% Klftr. od. 29 R.th. 10 Schuhe Garten im Gartfelv neben Melch. Becker; und Dienstag den 11. April v. I. und die darauf folgenden Tage Nachmittags 2 Uhr in der Wohnung des verstorbenen Lederhändlers Jung, die zu dem obigen Nachlaß gehörigen Mobilien, bestehend: in Meubles, Bettung und Weißzeug, Kleidungsstücken, Küchengeräthfchaften und sonstigen Gegenständen, öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Gießen d. 22. März 1837. Großh. Hess. Stadtgericht das. Müller. Limpert. 332) Dienstag, den 25. April d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Nath- hausc nachfolgendes, dem Schneidermeister Habe- nicht zugehörige Grundstück: 9 7e Klftr. oder 21 Ruthen 1 Sch. Garten auf dem Sand neben Gottfried Felsing, zehntfrei, 69 öffentlich an den Meistbietenden, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden. Gießen den 22. März 1837. Gr. Hessisches Stadtgericht das. Müller. Limpert. . 336) Dienstag, den 28. März d. I., des Morgens 9 Uhr, soll in dem dahiesigen Gemeindewald, Distrikt Rillschcid und Bnchholzbcrg, nachbenanntes Holz öffentlich meistbietend versteigert werden: 1) Am Bnchholzbcrg 100 Stecken Buchen-Scheid- und 60 Stecken Buchen-Prügelholz; 2) im Wald, Distrikt Rillschcid, nahe an der Chaussee gelegen, 63 Stecken Buchen-Scheidholz, 49 - Eichen-Scheidholz, 84 » Buchen-Prügelholz, 36 - Eichen-Prügclholz, 16 Stämme Eichen-Bau- und Werkholz, 5 Haufen Buchen-Stangenholz, 3 „ Eichen-Stangenholz. Der Anfang geschieht am Bnchholzbcrg, die Zusammenkunft ist am genannten Tage des Mor- acns 8 Uhr dahicr. Rodheim den 23. März 1837. Der Bürgermeister G. Wagner. 314) Montag den 3. April werden im Do- manialwald des Reviers Schiffenberg öffentlich mcist- bictend versteigert: 14 Stecken Eichenscheide 12 „ „ u. Aspen-Prügel 37 „ „ u. Nadelholz-Stöcke 9700 Gcbund Buchen-, Eichen-, Radelholz-und Dorn-Rciser 13 Küfernftaugen zu Rüstreidel rc. Der Anfang geschieht des Morgens 8 Uhr auf dem Steinberger Weg am Gießer Feld. Gegen verordnungsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis Martinitag d. I. gestattet. Baumgarten am 24. März 1837. Der Revierförster Borkhausen. 334) Montag, den 3. April d. Z., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause 1) ein Sopha, 2) zehn Portraits, 3) eine goldene Damenuhr mit Haarkctte, 4) ein Paar goldene Ohrringe und 5) mehrere Fingerringe, öffentlich meistbietend im Wege der Hülfsvollstreckung versteigert werden. Gießen den 17. Februar 1837. Grossist Hess. Stadtgericht das. Müller. Feilgebokene Sachen. 324) Gut gedörrtes und rein gefegtes Malz von unberegneter, in Rüsselsheimer und Hatters- heimer Gemarkung gewachsener dünn schäliger Gerste wird in einzelnen Maltern sowohl, als auch in Parthien bei dem Unterzeichneten verkäuflich abgegeben. C. Sil bereifen. Die oben beschriebene Gerste, so zur Saat ganz besonders geeignet ist, wird in obigen Quantitäten ebenfalls abgegeben. C. Silbereisen. 317) Allen meinen verehrten Gönnern und Freunden mache ich die ergebenste Anzeige, daß ich durch einen billig gemachten Einkauf einen recht guten reinen 1835r. Rheinwein, den Schoppen zu 9 kr. von heute an verkaufe. Heinrich Deibel, Wirth in Wieseck. 321) Ein Ockonom bat in Mainz 4 Stück Deidesheimer, 4 Stück Ungsteiner, 4 Stück Guntersblumer, 3 Stück Boscnheimer 1834r. Weine vorzüglichster Qualität lagern und wünscht dieselben wo möglich zusammen und gegen gleich baare Zahlung zu verkaufen. Derselbe ist Besitzer eines sehr- großen Weinlagers — wo auch andere Sorten z. B. vom Jahre 1833 per Stück zu bekommen sind. Herr Christoph Gebhard in der Sonne ertheiltnä- here Auskunft. 294) Ein am laugen Steg gelegener, mit Obstbäumen versehener Garten, enthaltend 1% Viertel, ist aus freier Hand zu verkaufen oder zu vcrmiethen. Bei Ausgeber dieses Blattes kann man das Nähere vernehmen. Zu vermletbeu. 223) Bei Jacob Wallenfels auf dem dieueit« weg sind zwei ineublirte Stuben ans das nächste Semester zu vcrmiethen. 325) Auszuleihen in der Kirchenkaffe von Wicscck sind 160 ft. sogleich und 50 fl. am 15. Mai d. I. gegen gerichtliche Schuldverschreibung. Wer hierauf reflectirt, der wende sich an den Kirchenvorstand. Heuchelheim den 16. März 1337. A. Faber, Dekanats - Rechner. 327) Ein %. Morgen haltender Garten nahe an der Stadt, mit einem Häuschen, ist zu verpachten. Ausgeber sagt bei wem? 329) 300 fl. zu 4 pCt. liegen in hiesiger Stadt zum Auslrchen bereit. 70 Vermischte Nachrichten. 293) Die Tapetenfabrik von Brand in Frank, furt empfiehlt sich im Verkaufe neuer, geschmackvoller und wohlfeiler Tapeten und Bordüren, wozu die Muster bei Univ.-Buchbinder Balser in Gießen zur Ansicht bereit liegen. 316) E. Döring empfiehlt sich bestens mit einem großen Vorrath Pntzwaaren, nämlich mit einer großenAuswahl Strobhüthe, Hauben, Bänder, Stickereien, Kinderhüthe, Häubchen und was sonst noch zu diesem Fache gehört. Mein Logis ist wie immer JVä 5. im Gasthaus zum Rappen. 319) Den zweiten Feiertag ist gute Tanzmusik auf dem Weller'schen Hof anzutreffen 322) Es ist ein Kinderpantoffel von ge- webeuem Stramin am grünen Donnerstag zwischen dem Kreuz und Selterskhvr verloren gegangen. Man bittet den Finder, ihn gegen eine Belohnung abzugeben. Wo? sagt Ausgeber dieses Blattes. 323) Um dem gegen mich verbreiteten falschen Gerüchte, als wäre ich meines praktischen Hebammendienstes entbunden, zu begegnen, erkläre ich dieß als eine bösliche Lüge, — und halte mich deshalb in dieser Eigenschaft nach wie vor bestens empfohlen. Gießen den 21. März 1837. Hebamme Arn old. 321) Ein Lehrer am Gymnasium zu Gießen ist geneigt, zwei Gymnasiasten, oder junge Leute, welche die Realschule frequentiren — in Kost und Logis zu nehmen und auf Verlangen denselben Unterricht im Griechischen und Lateinischen zu ertheilen; überhaupt für ihre wissenschaftliche Ausbildung zu sorgen. Ausgeber dieses Blattes nennt den Namen des Lehrers. 328) Die Musterkarte des Tapetenlagers von Herrn Heinrich Amtmamr in Mainz sind mir dieser Tage zugesandt worden, und ich kann dieselben ihrer reichen Auswahl und billigen Preise wegen bestens empfehlen. Louis Labroisse. Meater in Messen. Montag, den 27. März. (Erste Vorstellung im Abonnement.) Prolog. Von Gustav Hagemann. Zur Eröffnung der Bühne, gesprochen von August Friese. Dann folgt zum Ersteumale: Die Braut aus Der Residenz. Original-Lustspiel in 2 Akten, von Ihrer Königl. Hoheit der Prinzessin Amalie von Sachsen. Dann folgt zum Erstenmale: Neckereien, oder: Das Zncognit o. Dramatischer Scherz in 1 Akt, aus Kotzebue's „Armuth und Edelsinn" entlehnt. Dienstag, den 28. März. (Zweite Vorstellung im Abonnement.) Zum Erstenmale: Der böse Geist Lumpaci, vagabundus, oder: Das liederliche Kleeblatt. Zauberposse mit Gesang, in 3 Akten, von Nestroy, Musik vom Kapellmeister Adolph Müller. August Friese. 326) Den 2. Osterfeiertag ist Entröe - Ball im Busch'scheu Garten-Saale. 330) Zlm 2. Osterfeiertag ist bei dem Wirth KlinMm Wieseck Tanzmusik anzutreffen. 318) Am 2. Osterfciertage ist gut besetzte Tanzmusik bei Wirth Löwenstein in-Wieseck anzutreffen. Frischbacken. Am 1. Feierthge: Wilhelm Schäfer am Rathhaus. Am 2. FriertagerZMHristian Wallenfels in der Wallthorstraße. Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 1. Osterfeiertage. Morgens: Geheimer Kirchenralh Br. Palmer. Nachmittags: Kirchenrath Mr. Engel Am 2. Osterfeiertage. Morgensi Kirchenrath Br. Dieffenbach. Nachmittags: Pfarrer Spengel. Getaufte. Den 19 März. Dem Burger und Weinhändler, Friedrich Balthasar^Asmus, eine Tochter, Anna Amalie Auguste Den 21. März. Dem Großherzoglichen Hofgerichts- Advvcaten, Friedrich HeßHein Sohn, Friedrich Heinrich Gustav. Den 23. März. Dem Burger und Schuhmachermeister, Jacob Dörr, eine Zwillingstcchtcr, Pauline. Denselben. Dem Burger und Maurer, Pdilixp Euler, eine Tochter, Henriette Zohannrtle. Beerdigte. Den 19. März. Henriette, des Großherzoglichen Hofgerichts-Advocate«, Ludwig Welcker, Ehefrau, alt 43 Z. 22 T. Denselben. Elisabeth, weiland Ludwig Schneider, Soldaten dahier, Wittwe, alt 82 I. Den 20.cMärz. Luise Friederike, des Großherzog- lichen Stadtgerichts. Actuars, Friedrich Christian Binzer, Ehefrau, alt 28 I. 9 M. 10 T. Den 21. März. Luise Karoline Sophie Friederike, de« Großherzoglichen Professors der Theologie, Br. Karl August Credner, Tochter, alt 7 M. 15 T. Deen 22. März. Wilhelm, des Burgers und Stein- deckermeisters, Gustao Koch, Sohn, alt 8 M. 8 T. Druck und Verlag der G. D. Brnhl'schen Buch-und Steindruckerei.