Kramstag, Sen 18 Ff!cischprerse. kr- | Pf. Wrovpreise. S' 24 Lth.-Ot. Kiimmel- oder gemischtes Brodl o h 2 ,, Wasserweck .... ■gc'S'gi 5 Milchbrod 6 2 s 1 4 1 - 1 »a - 6 auch # r u Ci) t y t r i ß c. Städte Walzen Linsen ft. : :r. fl. Pt Korn I Hafer ! Erbsen 2 3 20 18 10 7 12 8 15 16 20 16 18 18 4 4 10 8 7 8 5 1 1 das Malter das Malter auch das Mött ^derScheffel 6 12 4 8 fr. j pf. •ng 4 'P t. : fl. — i 3 -u 55 1 IPfd.gutes Ochsenfleisch . 1 „ Kuhfleisch .... 1 „ Rindfleisch .... 1 „ Von schweren Rindern 1 „ Kalbfleisch .... 1 „ desgl. ausgemästetes . t .. Hammelsfett . . " äS 1 „ Schweineschmalz, ausgelassenes . . . 1 „ desgl. unausgelassenes . - 40 - 50 — 50 — 21 — MarSlvrerse. Maas Milch . . . . i 1 Pfd. Butter iE: 8 Handkäse 4 Sier ...... | 1 Pfd. Waizenmehl , . ' K t , grob geschälte Gerste I t , klein geschälte Gerste fl. ! kr. 4 j 48: 4 ) — 3 ! 10! 1 M ^rud)t< und Victualienpreift zu Gießen vom 18. bis 25. Rphrnor rrui. ,u.>,, , IUI II III II Illi II, - ,m1 Roggenvrod 5 „ 14 " — " " ’ ’ Taigscher . . Wierpreise. Maas ordinaires Bier . . . j Darmstadt . . . Gießen . . . . Marburg am 12 Febr. ! Wetzlar am 18 Febr. s x ausgemastetes . , 1 » Schweinefleisch.... s«”=S 1 „ Hammelfleisch .... 8-Z 1 Wurst von pur Schweinen 1 „ gemischte Wurst . . 1 „ Bratwurst . ... 1 „ Schwartemagen . ’ ‘ 1 „ geräucherter Speck f " SH°ber Dörrfleisch 1 ,, Rindsfett..... ... , auch . . Maas Doppelbier Pf. 200 L kr. Pfl fl. ‘fr. Pf. — 7 — 200 5 10 165 — — 5 30 _ — 5 20 — 4 10 90 3 124 assasä 80 0 164 75 <074 a s Ct l d’ anjuzcigm, widrigenfalls dieselben bei AuKllnna den Naäflaß ?es^e!dn^^"' sonstige Ansprüche an bcy Zuventars unberücksichtigt bleiben. ' 3 ZU FrEenbach Md fm^Termch" ®Clt6 1 ®^crt icii 13- Februar 1837. »E-rstag, den 9. März, Vormittags, .. u 1 uiinrmaMurra. Unb 1 KinderMürzche» ^^nbrXben^ mS^ouf 5£,er6 1 Hemmkette Gießen am 24. Februar 1837. i-onzeibureau abgegeben worden, Der Gr. Kreisrath. I. d. V. Z u l e h n e r. 40 Besondere Bekanntmachungen. 203) Die Liste der Eonscriptionspflichtigen des Jahres 1837 ist mt dem Nachhause angehestet. Hat irgend Einer. der Betheiligten Einwand gegen den Inhalt der Liste vorzubringen, so muß er diesen innerhalb 14 Tagen, vom 26. d. M. an gerechnet, auf meiner Geschästsstube anzeigen, damit die nöthigen Abänderungen gemacht werden können. Auch die im Jahre 1817 gebornen, in diese Liste etwa nicht aufgenommenen Conscriptions- pflichtigen haben sich znm Eintrag in solche ebenfalls vor Ablauf von 14 Tagen zu melden, wenn sie nach Art. 24. des Rekrutirungsgesetzes nicht zuerst marschiren wollen. Weiter wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß etwaige Depotansprüche bis zur Abnahme der Ortsliste, welche den 12. März erfolgt, angebracht sein müssen, weil spätere Meldungen den Betheiligten leicht in Nach- theil bringen können. Gießen den 24. Februar 1837. Der Bürgermeister M. Schneider. 202) An die Stelle des verlebten Flur- sch ätzen Müller soll ein anderes Subject, welches sich hinsichtlich seines moralischen Betragens sowohl, als dauerhafter körperlicher Constitution zu dieser Stelle qualificirt, erwählt werden. Man fordert diejenigen, welche sich dazu tauglich halten, hierdurch aus, sich baldigst anzumelden. Gießen den 24. Februar 1837. Der Bürgermeister M. Schneider. Versteigerungen. 150) Montag, den 27. Februar a. c., des Morgens um 10 Uhr, sollen auf der Geschästsstube des Nnterzeichncten die Bauarbeiten im hiesigen Schloß an die Wenigstnehmeuden vergeben werden. Die Voranschläge, Nisse und Bedingungen lieaerr in erwähnter Geschästsstube zur Einsicht offen, fl. kr. 1 j Maurer - und Steinhauerarbeiten 689 40 2) Zimmerarbeit ...... 380 40 3j Dachdeckerarbeit.....141 56 4) Schreinerarbcit. ...... 568 38 5; Schlofferarbeit...... 544 49 6) Glaserarbeit ...... 101 31 7) Weißbinderarbeit..... 393 — Gießen den 16. Februar 1837. Hofmann, Gr. Pr. - Baumeister. 177) Dienstag, den 28. Februar d. I., Nach- mittags 2 Uhr, soll in dem Gasthause zur Krone eine Kuh öffentlich meistbietend im Wege der Hülfs- Vollstreckung versteigert werden. Gießen den 15. Februar 1837. Gr. Hess. Stadtgericht dal. Müller. 178) Mittwoch, den 1. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen ans dahiesigem Nathhause eine Parthie Weibs- und Mannsklcidcr, ein Paar goldene Ohrringe und eine goldene Uhr, diese letztere im Wege der Hülfsvollstrecküna, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gieße» den 10. Februar 1837. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. Limpert. 118) Montag, den 20. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesigem Nathhause das dem Weißgerbcr Wilhelm Löbcr dahier gehörige Hans und Stall von 10,1 [jSfftr. Flächeninhalt auf dem Seltcrsweg, neben Joh. Philipp Noll, giebt 13/ kr. Zins dem Kammcrfiscus, öffentlich au den Meistbietenden, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Gießen am 25. Januar 1837. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 119) Auf Antrag der Erben der Lederhändler Michael Juug's Wittwe dahier sollen Montag, den 27. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, ans da- hiesigcm Nathhause nachfolgende Immobilien, als: 5,4 Klstr. oder 2/ Rüchen Hans nebst Grund, neben Spenglermeister Habcnicht; 100,3 Klstr. oder 39 Rth. 10' Sch. Garten im Gartfcld, neben Melchior Becker; unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 31. Januar 1837. Gr. Hess. Stadtgericht das. Müller. 200) Meine, vor der Stadt Gießen an der Chaussüe nach Lich und Grünbcrg vorthcilhast gelegene, vor 5 Jahren neu errichtete Ziegelbrennerei zu 10,000 Ziegeln, 3000 Backsteinen und 25 bis 30 Maas Kalk jedesmal gut zu brennen eingerichtet, nebst Wohnung, Oekonomiegebäuven und Hofraum bin ich Willens, Mittwoch, den 15. März, Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Nathhause in 41 Eigenthum versteigem zu lassen. Liebhaber dazu können die Gebäulichkeiten und Fabrikgeräthschaften jederzeit vorder cinschcn und die vortheilhasten Ver- kaufsbedingunaen mit mir besprechen. Daniel Stamm, Schreinermeister. Für denselben H. Schneider. Zugleich will derselbe künftigen Montag Mittags 3 llhr eine Parthie Brennholz im Ganzen und y2 Stecken in seinem Hofe versteigern lassen. Der Obige. 148) Der znm Nachlaß des Zsaak Herz Hornberger dahier gehörige Acker, 247, 3 Klftr., oder 73 Ruthen, im Wallpförter Feld, rechter Hand der Landstraße, an Peter Seipp, giebt 1 Sr. 1 Ms Korn, dem Kaminerfiskns, zehntfrei, soll der Erbauseinandersetzung wegen Montag, den 13. Mär z d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dahiestgem Nathhaus öffentlich versteigert werden. Gießen den 9. Februar 1837. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 206) Die Lieferung des Brennholz-Bedarfs für dabicstgcs Arresthaus und Militair - Eommando pro 1837, bestehend in 110 Stecken Buchen-Scheid- holz, soll Dienstag, den 7. März l. I., Bormittagö nm 10 Uhr, in des llnterzeichneten Wohnung, an den Wenigst- nehmenden veraccordirt werden. Mer ck, Rechner der Criminalkasse. 208) Künftigen Montag, den 13. März, soll der etwas über einen halben Morgen ballende, an dem Hamm, neben Bernhard Frechen Wittwe gelegene, Garten des Herrn Oberappellationsgerichts- Raths Benner auf dahiestgem Nathhaus, Vormittags um 10 Uhr, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Gießen den 23. Februar 1837. Dietz, Großh. Commissionsrath. 198) Samstags, den 4. März 1837, Vormittags 11 Uhr, soll im hiesigen Bürgerhospiläl die Lieferung von 30 Stecken eichen Holz und . 50 - buchen Holz an die Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden. Gießen am 22. Februar 1837. Der Rechner Lauer. 209) Auf freiwilliges Ansuchen der Regierungsrath Befferer's Erben sollen Mittwochs, den 15. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, nachfolgende Güterstücke, als: 701,3 Klftr. oder 207 Rth. bet der Tanbentränk, neben der Stadt, 1 Sr. 2 Kpf. 3 Gesch. 3 Ms. Korn und 31 fr. Zins dem Fiscus, giebt den 10. Pfg.; 701,3 Klftr. oder 207 Rth. daselbst, neben Joseph Möhl, 1 Sr. 2 Kpf. 3 Gesch. 3 Ms. Korn und 31 fr. Zins dem Fiscus, giebt den 10. Pfg.; auf dahiestgem Rathhause unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 15. Februar 1837. Gr. Hess. Stadtgericht das. Müller. v.Grolman. 193) Donnerstag, den 2. März d. I. und die folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, werde ich in meiner Behausung mehrere Mobilien, als: Com- modeu, Tische, Stühle, Spiegel, Bettladen, 6 vollständige, in gutem Zustande befindliche Betten, so wie sonstige Gegenstände, als auch mehrere Neste Tuch, eine Parthie Westenzeuge n. s. w., öffentlich versteigern; sodann Montag, den 6. März d. I., Rachmittags 2 Uhr, eine Kuh, ein zweijähriges Rind, Wagen, Pflug, Egge u. bergt., auch einen Haufen guten Kuhdnng von circa 18 Wagen voll, 10 St. Schaafe meistbietend versteigern laffeu; ferner Dienstag, den 7. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf hiesigem Rathhause mein Feldgut, in Aeckern, Sand stücken und Gärten bestehend, wovon der eine Garten am Rod gelegen, 50 Ruthen haltend, mit Häuschen, guten Obstbäumen besetzt und wohl geordnet, der andere hinter den Eichen, 2 Morgen haltend, zu % mit Korn und Klee ausgestelltist, auf 6 Jahre zu verpachten, und wollen sich Pachtliebhaber zu diesem wohl ausgestellten Feldgute zur angesetzten Stunde einfinden, um die Bedingungen, welche vor der Verpachtung bekannt ge- macht werden, zu vernehmen. Gießen den 24. Februar 1837. P. B e r g m a n n. 204) Die in vorigem Anzcigeblatt einge- rückt gewesene Versteigerung einer Drehbank rc. kann eingetretener Hindernisse wegen nicht den 8. künftigen Moiiatö März, sondern den 9. desselben abgehalten werden. 196) Fruchtversteigerung bet dem Rentamte Gießen. Domterstag, den 9. März 1837, Vormittcigs 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause 300 Maller Korn, 180 „ Gerste und 42 260 „ Hafer unter den bekannten Bedingungen versteigert. Gießen den 22. Februar 1837. Gr. Hess. Rentamt. Schneider. 195) Mittwoch, den 1. März, Nachmittags 1 Uhr, sollen mehrere Trieb, und Wüstungsviertel auf mehrere Jahre in Pacht an den Meistbietenden gegeben werden, welches mit dem Bemerken bekannt gemacht wird, daß bei der Versteigerung die Bedingungen mitgetheilt werden und die Zusammenkunft um die bestimmte Stunde am Schießhause festgesetzt ist. Sollte indessen übele Witterung diese Versteigerung an diesem Tage verhindern, so wild ein anderer Termin bekannt gemacht werden. Gießen den 24. Februar 1837. Der Bürgermeister M. Schneider. Feilgebotene Sachen. 184) Cigarren von vorzüglich guter Qualität 6ct I. G. Appel. 191) Verschiedene Sorten Brustpapliotten, Althan-, Capilair-, Klapperrosen- und Himbeer- sprup empfiehlt Moritz Hopfner, Conditor. 186) Punschessenz von Jselner in Düsseldorf bei I. G. Appel 182) Bei Wilhelm Weidig's Wittwe auf dem Kreuz sind Braunkohlen der Centner zu 26 kr. zu haben. 185) Düsseldorfer Senf in bester Qualität b" I. G. Appel. _, bOD Ein Sparherd mit geschloffenen Platten steht billig zu verkaufen. Ausgeber dieses sagt wo. 203) Branntweingespühl verkauft Georg Heinrich Lony. Zn vcrmietheu. 126) In Lit. B. 82. ist eine Familien- wohnung, bestehend ili 1, auch 2 Stuben, Kammer, Keller und Holzplatz, zu vermiethen; auch kann 1 Stube mit Meubles abgegeben werden und ist sogleich zu beziehen. Weil, Schneidermeister. Gesuche. ,,, "3) Ein propres Stubenmädchen, das nicht allem alle häuslichen Arbeiten versteht, sondern auch im Nähen wohl erfahren ist, wird in Dienst äe- sucht. Näheres bei Ausgeber dieses Blattes. J 208) 3 alte Stnbeuthüren werden tu kan, fett gesucht. Das Nähere bei Ausgeber dieses Blattes. 207) Ein Logis, bestehend in 2 heizbaren Zimmern, 2 geräumigen Kammern, Küche. Keller «erschlossenem Holzplatz und Bodenraum, L von einer kleinen stillen Familie bis Ende Mar gesucht. Ausgeber dieses Blattes sagt wer. Vermischte Nachrichten. 201) Zn Beziehung auf meine Ankündigung 8uk nro. 51. dieses Blattes v. I. -eine ick mm, mehr an, daß ich Montag, den 27. Februar, in ©teßen ankommen und im Gasthofe zum Rappen logrren werde. Emrst Kling, P Kurh ess. appr. Zahnarzt aus Hanau. o Das von Schneider Prediger bewohnte Logis istzu vermiethen und kann am 15 Mai be, zogen werden. Caspar Georg, auf dem Seltersweg. 192) In meinem Hause auf dem Selters, irege kann eine angenehme Familienwohnung bestehend in 2 Stuben mit Alcofen, Küche, 1 Karn- mer Mitgebrauch der Waschküche, vechchloffeüem Holzplatz re., abgegeben werden. Fr. Zimmer, Kaufmann. tiDU» Bulein Kairger be« iDopntc , bcftdjenb m 6 Rüiuncirt Wastbkück?^?ck^ H°lzplatz und T!)eil an be? Waschküche, auch kann auf Verlangen ein Stall abgegeben werden, wird bis Ende Mar beziehbar. Carl Ebel, auf dem Kreuz. 194) Eine Stube, mit oder ohne Menbles, ist zu vermietheu bei L. Wagner, Schuhmacher in der Lindengasse. 189) Das von Schlossermeister- Noll bewohnte Logis rn meinem Wohnhaus ist zu verlehnen und am 15. Mai zu beziehen. Conrad Berger's Wittwe, in der Neustadt. 205) Bei guter Witterung werde ich Mor- gen )iiit einer vollständigen Harmonie-Musik im Buschischen Gartcnsaale aufzuwarten die Ehre haben. Bauer, Stadtmusikus. 187) Bei Aufnahme der zum Nachlasse des verstorbenen Privatdocenten doct juris Hameaur gehörigen Bibliothek hat es sich gezeigt, daß von derselben mehrere Bücher, Heste und insbesondere einzelne Bände größerer Werke ausgeliehcn sind. Der Unterzeichnete ersucht daher die Besitzer dieser Bücher, solche gefälligst an die Erben des Verstorbenen möglichst bald abliefcrn zu wollen, damit sie in das Büchervcrzeichniß annoch eingetragen werden können. Gießen den 23. Februar 1837. Im Auftrag der Erben Borngesser, H.-G.-S.-Accessist. 190) Daß ich von heute an italienische Glanz- und Bordenstrohhüthe zum Waschen annehme nnd denselben die neueste Fcwon zu geben im Stande bin, benachrichtige ich meine verehrlichen Kunden, mit der Bitte, mir solche recht zeitig zukommeu zu lassen. Henriette Heß. 181) Unfern Verwandten nnd Freunden zeigen wir andurch unsere eheliche Verbindung an. Babenhausen den 17. Februar 1837. Wambold, Sergeant. Christine Wambold, geb. Krämer. Schiffs gelegen beiten für A u s wandere r. P a ck e t f a h r t von Bremen nach Newyork. 183) Die nachbenannten, in feder Hinsicht in erster Ctasse stehenden und als vorzüglich schnellsegelnd bekannten, kupfcrfesteu und gekupferten P a Ä e t sch i f f e werden im Laufe dieses Jahres in folgender Ordnung von hier nach Newyork abgehen und au den bezeichneten Tagen bestimmt erpe- dirt; nämlich: am 15. März Schiff Newyork, Capt. I. Wächter. ff 15. April „ Isabella, „ I. Meyer. „ 15. Mai Schiff Constitution, „ F. Volckmann. „ 15. Juli „ Newyork, „ I. Wächter. „ 15. August „ Isabella, „ I. Meyer. „ 15. Oetobcr „ Constitution, „ F. Volckmann. n 15. Novbr. „ Newyork, „ I. Wächter. „ 15. Decbr. „ Isabella, „ Weyer. Passagiere haben sich, da die Plätze in den mit Schlafkammeru versehenen Eajüten meistens früh besetzt werden, möglichst zeitig zu melden. — In Betreff von Gütern verbleibt es bei der früher festgesetzten Bestimmung, daß solche spätestens zwei Tage vor der Erpeditionszeit von hiesiger Stadt abgeschifft sein müssen. Mit der Annahme von Passagieren und Frachtgütern ist der Unterzeichnete beauftragt und crthcilt gern nähere Auskunft. I. D. Lübering, Schiffsmakler. Bremen, Januar 1. 1837. Nach Newyork am 1. April: das ganz neue dreimastige Bremer- Schiff Atlantic, Capt. H. Graue. Nach B a l t i in o r c Mitte März: das dreimastige Bremer Schiff Johannes, Capt. H. Sengstacke; am 1. April: das brcimastige amcrik. Schiff Dra- per, Capt. I. A. Hillert; am 1. Mai: das drcimastige Bremer Schiff Elise, Capt. I. Koch. Obige Schiffe kann ich in Folge ihrer schönen Cajüten und hohen geräumigen Zwischendecken Passagieren zur lleberfahrt bestens empfehlen, und ersuche ich diejenige», welche damit zu reisen beabsich- teu, sich zeitig bei meinem Agenten Herrn I G. Appel tu Gießen zu melden, der über alles Weitere nähere Auskunft ertheilt. Bremen, im Februar 1837. I. D. Lüder in g, beeidigter Schiffsmakler. Auf vorstehendes nehme ich höflichst Bezug und bemerke, daß ich jede gewünscht werdende Auskunft !nit Vergnügen ertheile. I. G. A p p e l. 168) König!. Sachs couf. Lebensversicherungs- Gesellschaft zu Leipzig. Wie sehr die Lebensversicherungen Jedeut, er sei reich oder unbemittelt, auzuempfehlen sind, lehrt die tägliche Erfahrung. Der Familienvater ohne Vermögen, der den Seinigen nach seinem Tobe ein sorgenfreies Leben sichern will; der Schuldner, der nach seinem Ableben seine Gläubiger befriedigt wünscht; der Geschäftsmann, der ein anvcrtrantes, oder im Handel und andern Itutcrnchmungcn ange- leg'es Capital gegen die Wechselfälle des Glückes schützen will, um unvermeidliche Ausgaben zu decke':. 44 nm Auseinandersetzungen möglich zu machen, ohne daß sic das Stammvermögen anzugrcifen genöthigt wären; der Kaufmann, welcher der Hemmung seines Geschäfts vorbeugen will, die daraus entstehen könnte, daß sein reicherer Associe plötzlich mit Tode abginge und er verbunden wäre, dessen Vermögen herauszuzahlen; derjenige, der uneheliche Kinder ohne Wissen und Beeinträchtigung der rechtmäßigen Erben bedacht wissen will, oder dessen Absicht es ist, edle Zwecke, z. B. milde Anstalten, das Wohl treuer Diener u. s. w. auch nach dem Tode noch zu befördern, ohne den Näherstehenden vielleicht unangenehme Ausgaben aufzuerlegen; — für sie alle bietet die Versicherung des eigenen Lebens oder das Leben eines Andern, das zweckmäßigste, leichteste und sicherste Ausknnftsmittel dar. — Da die Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft auf Oeffent- lichkeit und Gegenseitigkeit gegründet ist, so findet ein besonderes Interesse für Einzelne auf keine Weise Statt, vielmehr gehören die entbehrlichen Ucber- schüsse den sämmtlich lebenslänglich Versicherten, wodurch die ohnehin mäßigen Beiträge vermindert werden. Ein Ersparniß von 6 pf. täglich reicht bei einem Alter von 30 Jahren bin, um ein Capital von mehr als 300 Thalcrn auf Lebenszeit versichern zu können. Nach erlangter Ueberzeugung, daß Lebensversicherungen auf die mannichfachste Art auf die Verhältnisse des Menschen wohlthätig einwirken können, und daß die Einrichtung der Leipziger Lebensversicherungs-Gesellschaft ihren Mitgliedern wichtige Vortheile darbictet, habe ich mich zur llebcrnahme der Agentur für hiesigen Ort und Umgegend entschlossen, und halte cs für Pfiicht, das Publikum mit dem Bemerken hierauf aufmerksam zu machen, daß jede nähere Auskunft, ingleichen die Statuten und andere Drucksachen unentgeldlich ertheilt werden. Wetzlar den 15. Februar 1837. F> v. Lenz, Agent der Leipziger Lebensversicherungs- Gesellschaft. Die in den Jahren 1831 und 1832 lebenslänglich aufgenommenen Mitglieder d er Königs. Sächs. conf. Lebensversicherungs-Gesellschaft zu Leipzig haben im Laufe des Jahres 1837 bei Entrichtung ihrer fernem Prämie 25 Procent Dividende zu empfangen. Dieß erfreuliche Resultat hiermit bekannt ma- —.... — «•'■■■»ai».'inw». ..twnMtCTWAKTM-w Druck und Verlag der G. D. Brr cheud, bin ich gern bereit, weitere Auskünfte zu geben. Wetzlar den 15. Februar 4837. F- v. Lenz, Agent d. G. in Leipzig. Frischbacken. Sonntag, den 26. Febr. Conrad Noll auf der Mäus< bürg, Balthasar Noll in der Neustadt, Christian Jughardt in der Wallthorflraße. Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 26. Februar. Morgens: Kirchenrath Dr. Dieffen.bach. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel. Getaufte. Den 19. Februar. Dem Burger und Bäckermeister, Jeremias Wallenfels, ein Sohn, Christian Karl Heinrich Martin Emil Ludwig. Den 22. Februar. Dem Großherzoglichen Professor und Kreisthierarzt, Dr. Karl Wilhelm Dir, ein Sohn, Jacob Friedrich August Otto. Beerdigte. Den 17. Februar. Georg Balthasar Loos, Bäcker dahier, des verstorbenen Burgers ufld Wag- uermeisterS, Johann Peter Loos, hinterlassener Sohn, alt 60 I. 11 M. 1 T. Den 18. Februar. Christine Rebecca Friederike, des verstorbenen Burgers u. Schneidermeisters, Johann Philipp Wagner, hinterlassene Wittwe, alt 72 I. 5 M. 19 T. Den 20. Februar. Johannette Maria Elisabethe, des verstorbenen Invaliden, Georg Mootz, eheliche Tochter, alt 50 I. 11 M. 25 T. Den 21. Februar. Christine, des aus dem russischen Feldzug nicht zurückgekehrten Hautboisten, Peter Schlott- hauer, Ehefrau, alt 64 I. 5 M. 15 T. Den 22. Februar. Der Hvspikalite, Johann Gottfried Stückratv, des verstorbenen Burgers und Schuhmachermeisters, Johann Daniel Stückrath, hinterlassener Sohn, alt 80 I. 8 M. 11 T. Denselben. Friederike Elisabethe, des verstorbenen Großh. Pfarrers, Wilhelm Steinberger in Hermannstein, hinterlassene Wittwe, alt 67 I 3 M. 8 T. Den 23. Februar. Anna Katharine, des verstorbenen Burgers und Feldgeschwornen, Johannes Stein in Büdingen, hinterlassens Wittwe, alt 53 I. 9 M. 9 T. Denselben. Philipp Ludwig, des verstorbenen Un° terofficiers, Johannes Witzler, ehelicher Sohn, alt 28 I. 9 M. 7 T. Israelitische Gemeinde. Den 19. Februar. Frommet, Löb Abraham« hinterlassene Wittwe, alt 98 I. ihl'schen Buch- und Steindruckerei.