Samstag, öen 18 Frucht- uni) Victualieuprelse zu Gießen vom 9. bis 16. Dezember. Flrisctzpreise. ff. Vf. 1 Wrovpreise. fr. | xf. 1 Pfd. gutes Ochsenflejsch . . =« = ="-S2'• 1 „ Knhfleisch..... = 1 „ Rindsieisch..... „ Von schweren Rindern . ZxLSSLLZ i „ Kalbfleisch..... = 1 ,, desgl. ausgemästetes . . 1 „ Schweinefleisch .... ,=3'E = 1 „ Hammelfleisch gemästet 1 " Wurst von pur Schweinen T = 5 ~ 1 „ gemischte Wurst . . . i „ Bratwurst . ... 1 „ Schwarremagen . . . S'-oS-”5? 1 ,, geräucherter Speck . . :•§ i „ Schinken oder Dörrfleisch 1 ,, Rindsfett..... 1 „ .ßammelitett .... 1 " Schweineschmalz, auigelasse- i • ~ö' nes . . . § 1 „ besgl. unausgelaffenes . 11 8 7 8 6 114 8 12 8 18 16 20 16 18 13 20 18 — -Pfd.25Ltb. — Qt. Roggenbrod . 2 11 „ — .. ••• 4 „ 22 „ — „ „ . • - 21 vth. -- Qt. Kümmel- oder gemilchte« 6 „ — „ Wasserweck .... 5 „ — „ Milchbrod .... 8 „ — „ Taigscher .... Vierprerse. 1 Maas ordinmres Bier..... auch . . . 1 Maas Doppelbier...... Marktpreise. 1 Maas Milch ....... 1 Pfd. Butter........ auch..... 7 Eier .......... 1 , grob geschälte Gerste . . . 1 , klein geschälte Gerste . . . Brod 8 12 2- 1 1 i 4 6 7 6 16 17 - 4 8 4 4 8 1 1 1 1 1 1 1 1 III 1 1 1 1 « 1 1 .flffruchtpreise. Städte Gemäs Waizen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen Darmstadt . . . Gießen .... Marburg am 3 Dez. iWetzlar «in 8. Dez.___ da« Malter da« Malter tat Mött der Scheffel Pf. 200 90 fL 9 — 7 i 3 fr. 20 Pb 200 _80 7 7 5 3 fr. 20 25 20 6 Vf. 185 _75 fl. 6 l 6 4 2 fr. 50 30 1 28 Pf- 55 fl. 3 3 3 2 1 fr. 10 10 h 1111?| Lnii i fr. fei 1 । 1 ll| fl. lUlllIl Polizeiliche Bekanntmachungen. 50) Nach einer Benachrichtigung der Fürstlich Solmstschen Regierung zu Brannfels ist seit 4 Wochen kein Milzbrand - Krankheitsfall bei dem Gricdelbacher Nindviehstand mehr vorgekommen und daher die in dieser Hinsicht angeordnete Sperre wieder aufgehoben worden. Es wird dieses mit dem Bemerken veröffentlicht, daß hiernach dem Verkehr mit Griedelbach kein Hinderniß mehr im Wege steht. Gießen den 13. Tccember 1837. Der Großhl. Heff. Kreisrath K. C h r. K n o r r. 51) Der zu Oberquembach unter den Schweinen ausgebrochene Milzbrand hat nach einer Benachrichtigung der Fürstlich Solmstschen Regierung zu Braunfels gänzlich anfgehört, was man mit dem Anfügen zur Kenntniß des Publikums bringt, daß Schweine ans jener Gegend dahier wieder cingcbracht werden können. Gießen den 13. December 1837. Der Großh. Hess. Kreisrath K. Ehr. K n o r r. 299 52) Wegen des Austreibens der Schaafe durch die Eigenthümer selbst, oder deren Gesinde ist Beschwerde erhoben worden, daher solches bei Mcidung einer jedesmaligen Strafe von Drei Gulden hierdurch verboten und verfügt wird, daß die Schaafe nur mit der ganzen Heerde durch den Schäfer auszutrciben sind. Gießen den 14. Dccember 1837. Der Großh. Heff. Kreisrath K. C h r. K u o r r. 53) Die Verfügung vom 25. vorigen Monats, wonach das freie Einbringen von Fleisch jeder Gattung gestattet worden, wird hierdurch wieder aufgehoben. Gießen den 14. December 1837. Der Großh. Hess. Kreisrath I. d. V. Zulehne r. 54) Ein Schlüffelhaken mit mehreren Schlüsseln und ein Pettschast und Uhrschlüssel, dem Anschein nach von Gold, sind gefunden und auf Großh. Polizeibüreau abgegeben worden. Gießen den 14. December 1837. Besondere Bekanntmachungen. 1409) Die Zinsen aller bei der Spar, und Leihkaffe angelegten Eapitalien sollen im Monat Dezember bezahlt werden. Es werden daher die Interessenten aufgefordert, ihre Capitalzinsen, welche zu Ende des Monats Dezember fällig werden, an den, auf den Mittwoch jeder Woche bestimmten Geschäftstagen, unter Vorlegung ihrer Schuldscheine auch dann in Empfang zu nehmen und zu quittiren, wenn solche dem Capital zugeschlagen werden sollen, die Capitalien erst im Laufe dieses Jahres angelegt wurden und mithin volle Jahreszinsen noch nicht ausgewachsen sind. Da die Arbeiten am Ende des Jahres sich zu sehr häufen, so würbe es sowohl dem Interesse der Zinsen-Empfänger, als der Verwaltung entsprechen, wenn die Empfangnahme schon Mittwochs den 6. und Mittwochs den 13. Decbr. Vormittags von 8 bis 12 Uhr geschehen und nicht dis zu den spätern Geschäftstagen verschoben werden wollte. Auch die Capital-Anlagen von Einem Gulden an bis zweihundert Gulden, deren Zinsen mit dem 1. Januar 1838 beginnen sollen, müssen schon im Monat Dezember d. I. geschehen. Man ersucht insbesondere die Dienstherren, ihr Gesinde hierauf aufmerksam machen zu wollen, und bemerkt schließlich noch, daß die 3 und 6 Kreuzer - Stücke aus Staaten, die nicht zur Münz-Convention gehören, bei Capital - Anlagen nicht angenommen werden können. Gießen den 30. November 1837. Der Rechner der Spar- und Leihkaffe. K e h r. 1472) Zu Anfertigung der Hundesteuerlistc pro 1838 wird das Ab- und Zuschreiben der Hunde innerhalb 8 Tage für Diejenigen in Erinnerung gebracht, welche entweder solche in der Liste auszustreichen oder neu in Zugang zu bringen haben. Die Anmeldungen geschehen bei dem Großh. Steuereinnehmer Maend'l dahier. Gießen den 9. December 1837. Der Bürgermeister M. Schneider. Versteigerungen. 1456) Donnerstag den 28. Dezember d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen im Gasthaus zur Krone dahier nachfolgende Gegenstände: 1) ein vollständiger Frachtwagcn, 2) zwei Fahr-Pferde, öffentlich au den Meistbietenden, im Wege der Hülfsvollsireckung gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 8. Dezember 1837. Großh. Hess. Stadtgericht Müller. L i m p e r t. 1480) Versteigerungen der 1837v fiskalischen Früchte bei dem Rentamt Gießen. Nach höherer Verfügung werden die 1837r fiscalischen Früchte in folgenden Terminen, jedesmal Vormittags 10 Uhr auf hiesigem Nathhause versteigert werden- Montag den 8. Januar, Montag den 5. Februar, Montag den 5. März, 300 Donnerstag den 5. April, Donnerstag den 3- Mar, Dienstag den 5- Zum, Donnerstag den 5. Juli des kommenden Jahres 1838. Gießen den 15. December 1837. P Großh. Hess. Rentamt Schneider. 1481) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Gießen. Montag den 8. Januar 1838, Vormittags 1370) Nachstehende, in ihren Wirkungen ganz ausgezeichnete Artikel, erlaubt sich Eudes- genannter, bei dem sich für Gießen das einzige Commissions-Lager befindet, hiermit zu empfehlen: Grprovte Maar-Mnetur. Sicheres und in seiner Anwendung ganz einfaches unschädliches Mittel, weißen, grauen, gebleichten und hochblonden Haaren in kurzer Zeit eilte schöne dunkle Farbe zu geben, und dabei das Wachsthum der Haare zu befördern. Untersucht und genehmigr von den Medizinal-Be- hörden zu Berlin, München und Dresden. Preis pro Flacon 1 Rthlr 8 gGr., bei Abnahme in größer» Flaschen ist der Preis bedeutend billiger. Proben von der vorzüglichen Wirkung dieser Tinctur liegen zur beliebigen Ansicht bereit. 10 Uhr, werden 350 Mltr. Korn, 150 „ Gerste und 250 „ Hafer, unter den bekannten Bedingungen auf hiesigem Rathhause versteigert. Gießen den 15. December 1837. Großh. Hess. Rentamt S ch n e i d e r. 1463) Dienstag den 19. d. M., sollen die in dem hiesigen Gemeindewald Hain, nahe an der Bieber, nachstehende Holzsortimente öffentlich versteigert werden. 1) 52 Stecken Buchen-Scheidholz, 2) 23 Stecken Eichen-Scheidholz, 3) 21 Stamm Eichen-Bau- und Nutzholz, 4) 2 „ Buchen- » Die Zusammenkunft ist des Morgens um 9 Uhr in Nodheim. Nodheim den 13. Dezember 1837. Der Bürgermeister G. W a g n e r. Feilgebotene Sachen. 1401) I. C. Heßler vormals I. C. Lauck i n H a n a u a. M. empfiehlt auf bevorstehende Festtage feilt in allen Arten vollständig affortirtcs Silberwaaren. Lager neuester Facon und eigner Fabrik. Derselbe wird auch die ihm zu Theil werdenden sehr geehrten Aufträge zu jeder Zeit, unter Zusicherung einer billigen Bedienung, auf das Pünktlichste besorgen. 1425) Lütticher Doppelflinten, sowie Znnd- maschinen werden auf Probe verkauft bei Carl Frech. 1466) Ganz frischer Salzlapperdan per Psv. 14 kr. bei F. H e n s l e r. Aromatisches Kräuteröl, zum Wachsthum und zur Verschönerung der Haare, selbst für ganz kahle Stellen, welches unter der Garantie verkauft wird, daß es ganz dieselben Dienste leistet, als alle bisher angepriesenen und oft über 1 Rthlr. kostenden Mittel dieser Art. Das Flacon von derselben Große kostet 12 gGr. Lahnperlen. Sicheres Mittel, Kindern das Zahnen außerordentlich zu erleichtern, erfunden vom Doctor Ramcois, Arzt und Geburtshelfer zu Paris. Preis pro Schnüre 1 Rthlr. Von den unendlich vielen Zeugnissen, welche über die vortreffliche Wirkung dieser Perlen eingegangen sind, erlaubt sich Endesgenannter nur eins bekannt zu machen. Z e u g n i ß. Ich hatte das Unglück zwei meiner lieben Kinder durch die gefährliche Periode des Zahnens zu verlieren, und mit Bangen sah ich dieser Zeit bei meinem jüngsten Söhnchen entgegen, da wendete ich die vom Herrn Dr. Ramcois empfohlenen Zahnperlen an, und mein Kind hat auf die leiseste Weise diese schmerzvolle Periode überstanden, und befindet sich gesund und wohl. Erbgericht Muldau. Joh. Gottfr. Freyer, Erb- und Lehnrichter. Carl Frech. 301 2< ifl G S £i Z ro w bi il zr C tc d< gl Xi di ei w B bi K 6 Z m ii: le 6 SS ni 1433) Ach habe seidene Regenschirme in verschiedener Größe und Qualität, ebenso seidene Glace- und baumwollene Ballhandschuhe, sowie weiße Ballcravatten erhalten, und halte mich hierin sowohl, als auch in Gegenständen zu Weihnachtsgeschenken geeignet, bestens empfohlen, als: kurze und lange Uhrketten von verschiedener Form für Herren nud Damen, Vorstecksnadeln und Vorstcckskuöpfchen in Broncemit ächterFeuer- vergoldung, Cigarrenröhre und Cigarren-Deckek- pfeifen, Hofenträger, Geldbörsen, Cigarrenetuis und Taschen in Leder, Straußfedern oder Horn, Stammbücher, Brieftaschen, Brillenekuis, Fußteppiche, Vorlagedecken mit Landschaften, Blumen und andern schönen Zeichnungen, Damentaschen, .ieisefacke, Kindertaschen, Schlafröcke für Erwachsene und für Kinder, einfache und doppelte Bctt- couverts, Cravatten in Seiden- und andern Stoffen, Chemisetten, Hemdkräge», Filz- »nd Selbenhüte; eine große Auswahl Westenzeuqe in Seide, Casimir, Valentias und andern Stoffen. Gießen den 30. November 1837. Georg Emil Böhm. H""dschnhe für Herren und Damen empfiehlt zu den billigsten Preisen Chr. Oppermann, auf dem Markt, Lit. A. ^5 2. , /^73) Außer dem seither geführten sehr beliebten feinsten Varinas (geschnitten 1 ff. 12 fr und in Rollen 1 ft. 3 fr. per Pfv.) und Portorico habe ich auch nunmehr verschiedene Sorten Varinas - Portorico zu 40, 44, 46, 50 und 54 fr. per Pfd., welche hinsichtlich ihres Wohlgeruchs, einer Cigarre nicht viel nachstehen und sich durch Leichtigkeit ganz besonders ans- zeichncn. Diese Tabacke sind von den feinsten Blättern Portorico und Varinas zusammengesetzt und glaube ich mit diesen Sorten einem von den resp. Tabacksrauchern schon längst gefühlten Bedürfnisse abzuhelfen und alle Ansprüche zu befriedigen, welche in dieser Beziehung nur gemacht werden können. Meine in diesen Artikeln gesammelten Kenntnisse dürfen meine geschätzten Kunden als Bürgschaft für das oben Gesagte annehmen und ich bin der festen Ueberzeuaung, daß ein gefälliger Versuch mir die fernere Abnahme sichert. NB. Bei Abnahme von 15 — 20 Pfd. und Comptant - Zahlung gestatte ich auf die quä- stionirten Sorten 5% Rabatt. Gießen im Dezember 1837. I. G. Appel. 1439) Mit neu erhaltenen Goldwaaren ,tt Gegenständen des neuesten Geschmacks, ru Weihnachts- und Neujahrs-Geschenken besonders geeignet, empfiehlt sich C. T r a p p. 1463) China-Pomade, welche den Haarwuchs befördert, ganz ächtcs kölnisches Wasser und noch sonstige Parfümerie empfiehlt Chr. Oppermann, auf dem Marke. 1474) Um vielseitigen Wünschen zu entsprechen, verkaufe ich nunmehr jeden Tag frischgewässerte Stockfische. J. G. A p p e [.. 1438) Schöne Citronen, getrocknete Zwe'- schen, Brunellen, Mirabellen ic. bei H ö str e i ch auf der Mäusburg. 1426) Neue Zusendungen von feinstem Jamaica-Num in Original-Gebinden, setzen mich in den Stand, denselben, gleich wie die Punsch- Essenz davon preiswürdig abgeben zu können. C. S i l b e r e i s e n. 1412) Der Unterzeichnete erlaubt sich, einem kunstliebenden Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß bei ihm eine Sammlung von Oelgemälden, eingerahmten Kupferstichen und Lithographien jeden Mittag von 1 Uhr an cin- geschen werden kann, und verbindet hiermit die Versicherung, daß dieselben die früher bei ihm ausgestellt gewesenen nicht nur in jeder Beziehung übertreffen, sondern auch deren Preis äußerst billig gestellt ist. Gießen den 30 November 1837. Ch. PH. V 0 g e l, wohnhaft bei Herrn Nagelschmied Lenz, unweit der Stadtpforte. M64) Pulver vom Libanon (Poudrc du Lübau) em ganz vorzügliches und erstes erprobtes Mittel, welches den Haaren eine beliebige Farbe mit» theilt, als kastanienbraun, schwarz und braun, erfunden von S. T. Piver zu Paris und brevetirt von Sr. Majestät, dem Könige der Franzosen. Dieses Pulver, welches in versiegelten Büchsen und mit einer Gebrauchs-Anweisung versehen ist, kostet per Büchse 1 ff. 30 fr., und ist zu haben vki C h r. O p p e r m a n n, auf dem Marft. 302 1464) Zwei neue eichene lackirte Bettladen stehen dahier zu verkaufen. Ausgeber sagt wob 1465) Braunkohlen und trocknes Buchenscheidholz, verkauft um billigen Preis D a n i e l W l r t h. 1430) Der Unterzeichnete beehrt sich hierdurch sich als Commissionär einer der solidesten inländischen Weinhandlungen zu geneigten Bestellungen in allen Jahrgängen und lagen, Rbeinaauer, Pfälzer und Mosel, sowie der ge- wö Än 'nicht deutschen Weine, bestens zu empfehlen. Auch an einer reichen Auswahl leichterer, jedoch reiner Weine von seltener Wohlfeilheit, als Tischweine oder für den Bedarf einer ländlichen Wirthschaft besonders zu empfthlen, fehlt es nicht. — Ein großer TKett des Debits dieses Hauses ist eigenes Gewächs, und nicht unbedeutende Aufträge von hiesigem Orte aus sind bereits zur erfreulichsten Befriedigung der Herren Empfänger durch den Unterzeichneten ausgeführt worden. Mit Vergnügen wird derselbe jede gewünschte Auskunft geben, seine Uufwar- tung im Hause zu machen jederzeit bereit fein, und das ihm geschenkte Vertrauen auf das Vollkommenste zu rechtfertigen sich bemühen. Zugleich verfehlt er bei dieser Gelegenheit nicht, sein bisher betriebenes Geschäft als Mäkler in An - und Verkauf von Staats - Effecten, Häusern, GAern, Pretiosen rc., in An- und Verleihen von Capi- talien, in Miethen und Vermiethen von Wohnungen u. s. w., unter Zusicherung der strengsten Verschwiegenheit bestens zu empfehlen, und um geneigten Zuspruch ergebenst zu bitten. H. E l k a tt, wohnhaft bei Herrn Kiefermeister Dörr in den Aeuenbäuen, dem Geschellschasts- Haus gegenüber. 4285) Mallaga, Madera, Cognac, Arrac und Rum, sowie Bischof- und Punsch-Essenz, Himbeersaft und Liqueur etc. bei Höstereich, auf der Mäusburg. 1476) Der Unterzeichnete empfiehlt eine Auswahl von Möbeln, als: Canape's, Divans, Armfessel, Stühle, Tabourets und Fußschemel, nebst mehreren sehr schönen Arbeitstischchen. H. H o ch st ä t t e r. 1475) Aechte neue holländische Häringe und Lacksardellen, Bückinge zum Rohessen und zum Backen bei C. G. Tasche 1479) Die Spreu von 4 Fuder Hafer und 2 Fuder Korn, deßgleichen auch das Haferstroh, welches sehr gut gewittert, ist zu verkaufen ui M 529 der Kaplansgasse. 1483) Zch habe eine Partie Damen-Schlas« rode, sowie Cravattcn für Kinder zu verschiedenen sehr billigen Preisen erhalten. Gießen den 14. December 1837. G. E. Böh in. Zu vermiethen. Wohnungsveränderung und Anbietung. 1245) Wegen nicht hinreichenden Raums wird der Herr Äreisbaumeister Müller im April nächsten Jahres die sonst sehr geräumige Wohnung in meinem Eckhause an der Schloßgasse verlassen, und ist solche von Mai an anderweit zu vermiethen. Für einen noch größeren Raum- bedarf können 3 schöne Zimmer der obern Etage des Hauses dazu abgegeben, auch solche an Personen mit eigenen Möbels oder eine kleine Familie billig vermiethet, und alsbald bezogen werden. Näheres wird man bet Herrn Heyer Sohn auf erfolgende Anfrage erfahren können, sowie bei mir selbst. Gießen den 24. Octvvcr 1837. G. Fr. Heyer, Vater. 1467) Bei dem hiesigen israelitischen Kranken - Unterstützungs - Vereine liegen j 40 0 fl- gegen hinlängliche Sicherung, in hiesige Stadt, zum Ausleihen bereit, welche auf den 1. März 1838 in Empfang genommen werden können. Näheres bei S. H i r s ch. 1470) 500 fl. Vormunds-Geld liegen zu 4V2- Procent, gegen gerichtliche Versicherung bei" dem unterzeichneten Vormund zum Ausleihen bereit; es wird dieses Geld auch in Abtheilnn- gen zu 400 fl. verliehen. Allendorf den 8. December 1837. Der Vormund Caspar Volk. 1478) In meiner Behausung in der Flügelsgasse habe ich ein Logis zu vermiethen, welches durch weitere Anstellung des pensionirten Polizei- Offizianten Schneider am 1. Januar 1838 beziehbar ist. P> B » r g m a n n. 1459) Eine angenehme Familienwohnung, bestehend aus vier Stuben, zwei Kammern und sonst dazu nöthigcn Bequemlichkeiten, ist ander- weit zu vermiethen und im Mai k. I. zu beziehen. Das Nähere bei Ausgeber dieses. 1436) Das bisher von Herrn Hofgerichts- Advoce.t v. Burci bewohnte Logis ist anderweit 303 zu vermieten und mit dem 1. April f. I. beziehbar. Interessenten belieben sich deßhalb wegen des Nähere» an mich zn wenden. W. D i ck o r e. Vermischte Nachrichten. 1419) Die dritte Verloosung des Großh. Hess. Kabinets-Lotterie-Anlehens geschieht den 15. Februar 1838, worin die bedeutenden Prämien von 30,000, 6000, 2000, 1000, 2 a 4Ö0, 2 a 200, 2 a 100, 70 a 40, 900 a 27 Gulden gewonnen werden. Zu dieser vortheilhaften Ziehung verkaufe ich Original- 25 fl. Präwienscheine, und bemerke. Laß jeder Prämien-Schem an 42 Verloosungen Antheil nimmt, wo jedes Zahr eine Verloosung stattfindet; jedes Loos muß im Laufe von 42 Jahren mit Gewinnst herauskommen, und der Jnnhaber kann nichts verlieren, sondern mehr gewinnen, als die Einlage ist. Gießen den 30. Rovbr. 1837. C. Levi Reiß in der Wallthorstraße, am Eingänge des Asterwegs. 1435) Es hat sich das Gerücht verbreitet, als beabsichtige ich, von hier weg zu ziehen, welches ich hiermit als falsch widerlege, und zugleich versichere, daß ich die Wünsche meiner verehrten Gönner in Verfertigung geschmackvoller Arbeit auf das Pünktlichste befriedigen werde. Gießen den 6. Dezember 1837. I. Wiese r, Tapezierer, wohnhaft auf dem Scltersweg. 1461) Ich fordere Diejenigen, welche für die akademisch klinischen Anstalten Arbeiten gefertigt, oder Lieferungen gethan haben, hiermit auf, ihre betreffenden Rechnungen bis längstens zum 15. Januar k. Z. um so gewisser an mich abzugeben, als sonst späterhin, nach gemachten Rechnungsabschlüssen, keine Rücksicht mehr auf ihre Forderungen genommen werden kann und darf. Gießen den 15. Dezember 1837. P e p p l e r. 1477) Mittwoch den 20. l. M. fährt eine Chaise von hier nach Darmstadt; wem diese Gelegenheit dient, kann sich bei Weinhändler Hering melden. 1482) Zu der Ausspielung des dem Oeco- nvmen Euler gehörigen Pferdes sind noch Loose zu haben bei Ludwig Da mb mann, wohnhaft bei Herrn Justus Kann. 1468) Ich habe einen dunkelblaue», noch ganz neuen Herren-Mantel zu verkaufen. Christoph Zimmermann, in der Schloßgasse. 1469) Es sucht Jemand einen getragenen, aber noch gut erhaltenen Mantel zu kaufen. Ausgeber dieses Blattes sagt wer? Frischbacken. Sonntag den 17. Dezember. Wilhelm Schafe am Ratbhaus. Carl Ebel auf dem Kreuz, Ludwig Kämmerer auf dem Seltersweg. Kirchliche Nvtizeri. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst. Am 17. Dezember. Morgms: Pfarrer Spengel. Nachmittags: Kirchenrath Dr. Engel. Getaufte Den 10. Dezember. Dem Burger und Schuhmachermeister, Georg Junker, eine Tochter, Eli äbethe. Seit 14. Dezember. Dem Burger'und Schlosser- meister, wie auch Mitglied des Gemeinderaths, Ludwig Karl Burkhardt, eine Tochter, Christine Marie Bertha Wübelmiue. Beerdigte. Den 9. Dezember. Magdalene Xandry, des verstorbenen Burgers und Bäckermeisters, Ludwig X«ndry in Neuysenburg,^ hinterlassene Tochter, alt 25 I. 3 M. Den 11. Dezember. Johann Ernst Balthasar Müller, Burger dahier, alt 63 I. 6 M. 19 T. Den 12. Dezember. Franz, dcs Burgers und Eonectors, Karl Mannberger, Sohn, alt 4 I. 10 M. 19 T. Den 11. Dezember. Barbara, des Privatscriben- ten, Christian Karl Mitze, Ehefrau, alt 27 I. 4 M. 26 T. Tie Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche besorgt Pfarrer Spengel. Da mit dem Ende dieses Jahres das Abonnement dieses Blattes für das laufende Jahr zu Ende geht, so ersucht man alle verehelichen Interessenten dieses Blattes, welchen cs gefällig sein sollte, solches auch das kommende Jahr fortzuhalten, längstens innerhalb 14 Tagen Anzeige davon in der unterzeichneten Buch- und Stcindruckerei zu machen, und die Pränumeration ä 1 fl., preuß. Court, zu 105, zugleich mit einzuschickcn; — von Auswärtigen wird solche jedoch unter portofreier Einsendung erbeten. Den verehrten einheimischen Abonnenten wird jeden Samstag Nachmittags dieses Blatt ins Hans gebracht. Druck und Perl«- der G. D. Brühl'schen Buch, und Steindruckerei.