Samstag, Sen 3 Septbn Frucht- und Victuallenpreise zu Gießen vom 27. August bis 3. September. FNeischpreise. fr. Pf- kr. | pf. 7 1 1 Maas 1 #1 uclitprels e. Städte G e m ä s Walzen Korn Gerste Hafer Erbsen Linsen ft. fr. Pf- ft- kr. Pf- ft. fr. 40 37 — 4 10 8 Maas Maas S s 10 8 7 8 7 6 7 Pst 165 2 6 12 2 1 1 1 1 1 1 1 8 15 16 20 16 18 13 20 18 4 5 4 S 6 16 17 4 4 3 4 4 5 7 fr. 15 5 ft. 3 4 fr. 40 25 das Malter Las Malter auch das Mott Achtel- Pf. 200 Pf- ISO 200 Hammelsfett .... Schweineschmalz, ausgelassenes ... desgl. m-ausgelassenes . Hammelfleisch .... Wurst rcn pur Schweinen gemischte Wurst . . . Bratwurst . ... • „ -Llilchbrod . . - „ Taigscher . . . Vierpreise. ordiuaires Bier . . . auch . . Doppelbier .... Marktpreise, Milch . ft. । fr. 6 j 10 6 | 15 5 । - 6 1 20 S’ ai K Darmstadt . . . Gießen .... Marburg am 1 August Wetzlar am 18 Juli Schwartemagen . . . 1 „ geräucherter Speck . . Schinken oder Dörrfleisch Rindssett..... 8 3^85.2 25 Lth. —Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod 7 „ — „ Wasserweck 1 „ Kalbfleisch . . . 1 „ desgl. ausgemästetes 1 „ Schweinefleisch . . 1 1 1 1 1 i Pfd. gutes Ochsenfleisch . . 1 „ Kichfteisch..... 1 „ Rindfleisch 1 „ Von schweren Rindern . Pf., ft. - 3 Qr , P? zeili ch e Bekanntma ch unae n. . r , . islUltatspolizeilichcn Rückstchtcn finde ich mich bewogen, fosgcnde, meistens auf bereits bestehende Vorschriften gegründete Anordnungen im wohlverstandenen Interesse alle hiestaen E », wohner zur allgemeine» und genauen Befolgung hierdurch zu veröffentlichen- ' 18 ® 1) Das «-.ze oder thellweisc Fortschaffcn, Abdecken und Verscharren aller aafall-...» pirtcil) und aller solchen Thiere, welche aus irgend einem Grunde gelobtet werden müssen und deren Fleisch entweder in der Regel nicht genossen, oder doch durch die Ursache ihres T°d5 unae, nEL 7 tC'“ Wn Stadtgebiete in Zukunft einzig und alle n nur von d?m städtischen Wasenmeister oder degen Leuten bewerkstelligt werden, zu welchem Behufe diesem lä^aftenS binnen drei Stunden nach dem erfolgten Tode des betreffenden Th-eres hiervon Anz iqe zu machen ch und können Ausnahmen von der gegenwärtigen Bestimmung in den geeigneten Fällen üu dani ^"finden, wenn hierzu vorher die besondere polizeiliche Erlaubuiß eingeholt worden ist -Str Zuwiderhandelnde werden für jeden einzelnen Fall, und zwar bei größeren Tbieraatt77//n / T 10 5rU,rb kln-'-ren mit 2 - 3 ff. Strafe belegt, Luch habenTfX b Ä "'.' l-er der nachfolgenden .n §. 3. enthaltenen Bestimmung entsprechend, zu entschädigen und di- sich ergebenden weiteren Kosten zu tragen. 4 "»,u-»o-gen unv cte . . . lgleichviel ob in oder außerhalb der Stadt) tobte Thiere oder Tbeike dann» Straßen, öffentlichen Plätze, Wege und Anlagen, oder in Brunnen, Kanäle Wasseraräbe» 1 Pfd. Butter auch 3 Kandkäse 5 Syer 1 Pfd. Waizenmehl . . . 1 , grob geschälte Gerste 1 , klein geschälte Gerste Brodpreise. — Pfd.30Ltt). — Qt. Roggcnbrod 2 „ 28 „ — „ 5 „ 20 „ — „ 172 «nanaereiat liegen läßt, oder auch an einen dritten Ort bringt, oder zu bringen sucht, ! S Sif nad? tz. 1. dieser Vorschrift ohnehin schon treffenden Strafe Noch M eine weitere welche sich je nach den Umstanden und dem Ermessen Les Richters von 1 fl. 30 fr. - 40 fl oder entsprechender Gefängnißstrafe belaufeir soll. 10 o. qtyv fcie im §. 1. bezeichneten Dienstleistungen hat der Wasenmcister das ganze Zubehör s »ur 5 tm s. i. j ) be. {(ciiicmi abcr, wie bei Hunden, Katzen :c., bei welchen die ber V P f ■ verbältnistmäßiae Entschädigiing darbietet, eine billige, in streitigen Haut, das Fett 'bestimmende, von dem letzten Besitzer des Z^«° «'l-L'Lstr'L «miL »»« °°r Stad. ,n ieissonde S.e9«..,»ä «» ®"‘ welch- in 8* ein« änß,re„ MW ^e eine« , \ $1.2iiiTnnbeä ac sck lacktet werden müssen, darf nur dann ausgchanen und zum sonstigen krankhafte! s > 9 .. «x, i«nbniß der Polizeibehörde cingeholt worden. — Dieser Genüsse abgegeben wee ei , $ -' bcr Eonfiscation des noch erreichbaren Fleisches eine «4 -°«°-» •* W 5 fr Sei», «er kn de7"Lr«nm.° Webende, Stad. befindlichen Mrssgrub... nnd «isschiche sollen gehenden nicht »niinfrnti,V nenn.. einpnffenbe Thilren nnznbringen, welche verschlossen zu halten Wand an den g.e.gn- - • S gi„ß<’rh,nt muß _ damit acfnndheitsschädliche Ausdünstungen und ohne R-th nicht ,n offnen sind. «Merten »J - M ss - fUBn.il Strohe, k-nd nnd SWZMMTLMLSW ß"""fich 2'°7gLig'-n, daß ans seine Kossen da« Erforderliche von Po,Herwegen -nge. ordnet >U"den , - Stadt ziehende Ausflüsse, welche ganz oder theilweise mr, L wHhf ^aud‘e und Senk - Gruben, Abtritten und Winkeln, Ställen oder sonstigen «offen nnd Rinne,, find sset« offen nnd. von "SisSS SW« WLMZMZMAMW Bess.m°mng-n worden fn>,r^»^„ . ^8^. (fa 6jc @|a6t geltenden Polijeivorsch,Pen für die de. Woch ^r den nehmlichen Verbindlichkeiten und bei Eontraventionsfallen «er gleichen R-chth-ilm, w>- die »orange,-g«e ®efe8e«(iele bessimmt, »orjnnePnen, nut dem 173 einzigen Unterschiede jedoch, daß an den drei erst bezeichneten Tagen die Reinigung nie vor 9 Uhr deS Vormittags ihren Anfang nehmen darf. 9) Eltern und Dienstherrschaften bleiben für die auf die gegenwärtigen Anordnungen Bezug habenden Handlungen ihrer Kinder und Dienstboten verantwortlich. Gießen den 13. August 1836. Der Gr. Hess. Kreisrath K. Ch. Knorr. 23) Ein Geldbeutel mit einigen Kreuzern Geld, eine Gürtelschnalle, ein Halstuch und ein Sacktuch sind gefunden und auf das Polizeiburcau abgegeben worden. Gießen den 2. September 1836. Der Gr. Kreisrath. I- d. V. Z u l e h n e r. 24) Zwei herrnlos umherirrende Hnude sind anfgefangcn und inZLcrwahrnug genommen worden. Die allenfallsigen Eigenthümer haben sich so gewiß binnen 8 Tagen auf dem Polizei, bureau zu legilimiren, widrigenfalls die in Frage stehenden Hnnde den dermaligen Besitzern alö Eigenthum werden zuerkannt werden. Gießen den 2. September 1836. Der Gr. Kreisrath. I. d. V. Z u l e h n e r. ----- H ,Mii ii iriwgäiro™™.,.------—------ Edictalladung. 872) Johannes Stanbitz, ehelicher Sohn des verstorbenen Johann Peter Staubitz und dessen gleichfalls verstorbenen Ehefrau Elisabeth, geb. Nau, von Baumbach, welcher im Jahr 1812 als Soldat mit der ehemaligen westphälischeuChaffcur- garde nach Rußland marschirt, nicht wieder zurück- gekommen — und von seinem Leben und Aufcnt- halc keine Nachricht gegeben, wird oder seine etwaigen dahier unbekannten Erben auf den Antrag seiner nächsten Verwandten hiermit vorgeladen, innerhalb drei Monaten, von heute an gerechnet, sich bei unterzeichneter Stelle zu melden, — widrigenfalls ersterer für todt erklärt — die anderen aber mit ihren etwaigen Erbansprüchcn ausgeschlossen werden sollen und das Vermögen den ^ausgetretenen Verwandten verabfolgt werden wird. Marburg am 18. August 1836. Kurfürstliches Landgericht. Hille. vt. Scheu ck, Rechtspraktikant. Besondere Bekanntmachung. 873) Landwirthschaftliches Fest in Gießen betreffend. Die Theiluahmc, welche das hiestge Publikum au dem im vorigen Jahre dahier Statt gehabten landwirchschaftlichen Feste gezeigt hat, läßt cm gleiches Interesse an dem 'diesjährigen hoffen. Dasselbe findet Montag, den 12. d. M, auf den Wiesen an der alten Wieseck- brücke vor dem Neuenweger Thore Statt. Es wird hierbei die Anordnung getroffen werden, daß die Zuschauer Gelegenheit haben, den Preisvcrtheiluugen des laudwirth- schaftlichen Vereins, den andern Festlichkeiten und Belustignngen beizuwohnen, ohne sich dem Gedränge auszusetzcn. Zur Deckung der Kosten ist bereits eine Subskriptionsliste eröffnet worden und man glaubt sich der Hoffnung hingeben zu können, daß durch zahlreiche Unterzeichnungen von Beiträgen die Möglichkeit her- beig'efnhrt wird, dem Feste die größtmöglichste Ausdehnung zu geben. Gießen den 1. Septbr. 1836. Der Comite des diesjährigen landwirthschaftlichen Festes. Versteigerungen. 875) Moutag, den 12. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen tu dem Gasthaus zur Krone 2 Ochsen im Wege der HülfSvollstreckung gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 1. September 1836. Gr. Hess. Stadtgericht. -Müller. 874) Montag, den 19. September d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Nathhause 174 1) 1 Commode, 2) i Schrank, 3) 1 Hobelbank, 4) 1 Sackuhr, 5) 1 Kessel, 6) 5 zinnerne Teller, 7) 2 desgl. Schüssel, 8) 1 kupferner Kessel, 9) 1 Kuchenpfanne im Wege der Hülfsvollstreckung gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen am 30. August 1836. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 10 Arbeiten können vor der Versteigerung cingeseheu ir tr n H ir 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) tr rr ff tr ff tf ff tf tr ff tf tf ff tt tr n 8 5 2t 2 23 17 16 48 33 36 48 rt ft tr rt n tt tr ir Schreinerarbeit Weißbinderarbcit Steindcckerarbeit Kieferarbeit Handarbeit Schneiderarbeit — n — ii 421 ir 880) Künftigen Montag, den 5. d. M., Vormittags 9 Uhr, sollen auf dahiesigem Rath- hause verschiedene städtische Arbeiten, namentlich Fuhrenarbeit, veranschlagt zu 25 fl. 30 fr. Zimmerarbeit 9) Kürschnerarbeit an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Die Voranschläge über die Benennung der werden. Gießen den 2. September 1836. Der Bürgermeister Silbereisen. Fcilgebotcne Sachen. 867) Hamburger Patent-Stahlfedern bester Qualität sind zu den billigsten Preisen bei mir zu haben. Auch empfehle ich eine schöne Auswahl grauer Filz« und schwarzer Seidenhüthe. H. Lüdek ing. 876) Feinste englische Transparent-Sperma« cetti-Lichter in allen Farben bei C. G. Taschö. 855) Neue holländische Häringe sind zu haben bei Z. Pistor's Wittwe. Zu vermiethen. 863) Zn Lit B. M 100 sind auf 93er« langen 4, 5 bis 6 heizbare Zimmer, zwei Kam« mern, Küche, Keller, Holzstall, Mitgebrauch der Waschküche zu vermiethen und können sogleich bezogen werden. 870) Das bisher von Frau Georgi auf dem Scltersweg bewohnte Logis ist anderweit zu vermiethen. 869) Eine meublirte Stube mit Kabinet und Sopha ist auf den nächsten Eursus zu vermiethen bei Schneidermeister Walther, in der Hintergasse. 866) Zn Lit. A. JVa 97 auf dem Astcr- weg ist eine Familienwohnung zu vermiethen und kann bis den 15. October bezogen werden. 877) Ein gutes Sopha und zwei meublirte Stuben sind an solide ledige Personen billig zu vermiethen und sogleich zu beziehen bei M a r g u t h, an der Kirche. 844) Der Nebenbau meines Hauses, neu eingerichtet und tapezirt, mit vier Stuben, Kabinet, zwei Kammern, Küche, Holzplatz und Keller, so wie eine meublirte Stube des Vorderhauses, sind zu vermiethen, letztere an einen soliden stillen Bewohner. Binzer. 883) In der Caplansgasse bei Schreinermeister Herbert ist ein angenehmes Familienlogis zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Vermischte Nachrichten. 879) Da auf meine Einladung in der Ertra- Beilage des Gießer Wochenblatts M. 35. bis jetzt nur sehr wenige Personen zur Richtigstellung ihrer Gütergcschosseu erschienen sind, so fand ich mich genöthigt, zur schnelleren Beschleunigung dieses Geschäfts, welches bis Ende October ohnfehlbar beendigt sein muß, einen andern Weg einzu- schlagen, wozu die Gegenwart der Grundbesitzer nicht nöthig ist. Indem ich dieses hiermit zur Kenntniß bringe, bemerke ich, daß ich alle seit dem Jahr 1828 bis jetzt vorgefallenen Bcsitzwechsel in ein besonderes Verzeichniß bringen und demnächst den Interessenten zur Unterschrift vorlegen werde. Gießen den 1. September 1836. Metzler, Geometer. 884) Zu der Sonntag, den 4. und Montag, den 5. d. M., in Rödchen Statt findenden Kirchweihe lade ich ergebenst ein. G. C. Körber, Wirth. 871) Bei günstiger Witterung ist Morgen Tanzmusik zu Badenburg. Hierzu eiue Beilage. Ferner: vermischte Nachrichten. 882) Der unterzeichnete Vorstand erlaubt sich auf M 38 des vorjährigen Wochenblattes hinzuweisen, in welcher auf einen dahier gegrün- deren Krankenunterstützungsverein nicht allein aufmerksam gemacht, sondern auch auf die Bortheile, die ein solcher mit geringen Beiträgen verbundener Verein seinen Theilnehmern bietet, hingewiesen wurde. Schon ein flüchtiger Blick in die Statuten wird die Ueberzeugung geben, daß dieser Verein vielfache Vortheile gewährt, kenn was kann wohl einem Familienvater angenehmer sein, als in vorkommenden Krankheitsfällen für sich und die Sei- nigen gegen einen monatlichen Beitrag nicht allein freie ärztliche Bedienung, sondern auch die Verabreichung der Medicin in gleicher Weise in Anspruch nehmen zu können. Bei der Gründung des Vereins, welcher nun beinahe anderthalb Jahre besteht, wurden Statuten entworfen, welche bei aufmerksamer Prüfung zu erkennen gaben, daß dieselben, um das Institut auch für künftige Zeiten zu erhalten, einer- wesentlichen Verbesserung bedurften. Diese Verbesserung ist nun durch einen mit solchen Geschäften vertrauten Mann bewirkt worden und ein Vergleich der früher» mit den jetzigen Statute» wird das eben Gesagte hinlänglich bestätigen. Der Vorstand des Vereins macht dieses mit dem Anfügen bekannt, daß die neuen Statuten bei dem Rechner des Instituts PH. Vogel zur Einsicht offen liegen und indem er sich auf schon früher gegebene Zusagen stützt, schmeichelt er sich mit der Hoffnung, daß alle gut gesinnten Familienväter, denen das Wohl der Ihrigen am Herzen liegt, die Statuten einer aufmerksamen Durchsicht unterwerfe» und durch ihren Veitritr zum ferner» Bestehen dieses Vereins beitragen werden. Zugleich wird bemerkt, daß schon vom 1. Januar d. I. sämmtliche Theilnehmer freie ärztliche Bedienung genießen. Gießen den 31. August 1836. Der Vorstand. 868) Morgen ist Tanzmusik im Buschischcn Gartensaale. 865) 760 ft. werden gegen koppelte Versicherung zu 4 pCt. in hiesiger Stadt zu leihe» gesucht. Das Capital kann gleich, auch in einem Vierteljahr genommen werden. Ausgeber dieses Blattes sagt von wem. 878) Ich zeige hiermit an, daß ich nunmehr auf der Mäusburg bei Hrn. Gemeindcrath und Wirth Ludwig Herbert wohne. Gießen am 2. September 1836. Dr. Sames, Hofgerichts-Akvokat. 863) In meinem Hause- Lit. A. M. 179 ist eine Familienwohnung, so wie eine meublirte Stube zu vermiethen und sogleich zm. beziehe«. Zugleich bemerke ich, daß stets eine Arrswah! Herrn, und Dameuschuhe und Stiefeln von verschiedener Faeon bei mir zu haben sind. L. Wagner, Schuhmacher. 864) Indem ich einem verehrten Publikum die ergebenste Anzeige mache, daß ich mich als Glasermeister dahier etablirt habe, bitte ich, mich mit recht großem Zutrauen zu beehren, das ich durch geschmackvolle, dauerhafte Arbeit und schnelle Bedienung zu würdigen wissen werde. Meine Wohnung ist in dem, dem Hrn. Bäcker Löber in der Neustadt gehörigen und dessen Hause gegenüber stehenden Gebäude. Carl Ludwig Keck, Glasermeister. 814) Meine verehelichen bekannten und unbekannten Geschäftsfreunde benachrichtige ich hiermit, daß mein Material- waarenlager während der bevorstehenden Herbstmesse sich in dem gelben Hirsch auf der Friedberger Gasse in Frankfurt a. M. befindet. Offenbach den 19. August 1836. S. I. Homburger. 881) Die Beantwortung der am vorige» und vorvorigen Samstag unter M 836 und als Extrabeilage dieses Blattes erschienenen Anzeige» finde ich mich bewogen, mir so lange vorzubehalten, bis eine über dieselben eingeleitete Unter, suchung ihr Ende erreicht hat. — Da es den Anschein hatte, als ob sich Viele nach der Einsicht der Entrepreneursrechnuttg sehnten, nahm ich hieraus Veranlassung, die Hm. Abonnenten in einem schriftlichen Circular zu diesem Zwecke zu mir einzuladen. Es fand sich dennoch Niemand ein, »nd ich übergab deshalb vor einigen Tagen die Rechnung nebst den Be, legen an Gr. Disciplinargericht mit dem Gesuch um die Bestätigung ihrer Richtigkeit. — Diejenigen Herren, welche den Abonnement, preis mit 3 fl. 36fr. an Hrn. Vogel entrichtet, ersuche ich, da mir dieser über die Vertheilung der ihm von mir eingehändigten Einlaßkarten keine schriftliche Nachweisung zugestellt, zum Behuf der Rückzahlung des übrigen Geldes ihre Karten an mich einzusenden. Draubt, stud. rei sali. 880) In Folge einer neuen Einrichtung passirt die von Cassel nach Frankfurt gehende Liiefpost, welche die Corresponkcnr von hier nach 176 Baiern, Oestreich, Baden, Würtemberg, Schweiz und Frankreich rc. befördert, 2 Stunden früher hier durch, als bisher. Man setzt -das correspondrrende Publikum hier, von mit dem Bemerken in Kenntniß, daß die fran- kirt werbende Korrespondenz, welche mit dieser Post ihre Beförderung erhalten soll, schon um 7 Uhr Abends abgegeben werden muß; dagegen die unfrankirten Briefe längstens 5 Uhr Morgens, wo die Briefkasten gewechselt werden, in diese deponirt sein müssen. Gießen den 27. August 1836. Großhcrzogl. Hess. Postamt. Baue r. Frischbacken. Sonntag, den 4. September. Balthasar Walther am Asterweg, Johanne» Noll in der Neustadt, Heinrich Noll auf dem Seltersweg. Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde. Gottesdienst am 4. Se»tbr. Morgens: Kirchenrath Dr. Engel. Nachmittags: Pfarrer Spengek. Getaufte. Den 30. August: Dem Burger und Musikus, Carl August Christian Feldbaus, ein Sohn, Johann Adolph Leonhard Wilhelm Ludwig Christoph. Den 31. August: Dem Burger und Metzgermeister, Conrad Euler, ein Sohn, Heinrich Carl Conrad. Beerdigte. Den 28. August.: Caroline Christiane Henriette Franziska, des Burgers und Schneidermeisters, Johann Heinrich Ronner, Tochter, alt 10 I. 8 M. 4 T. Den 29. August: Georg Friedrich, des verstorbenen Burgers und Schuhmachermeisters, Heinrich Franz, Sohn, alt 12 I. 7 M. 26 T. Den 2. Septbr.: Wilhelmine Luise Margarethe Elise, des Großherzoglichen Freipredigers und Lehrers an der ersten Stadtknabenschule, Wilhelm Staudinger, Ehegattin, alt 23 I. 5 M. 11 T. Katholische Gemeinde. Beerdigte. Den 3 0. August: Christine Georgine, deS Burgers und Schneidermeisters, Georg Schmitt, Tochter, alt 6 M. 29 T. Angekommene und abgereifte Fremden vom 26. August bis 1. September. In den Gasthäusern. Im Einhorn: Hr. Prediger Kölofiz u. Hr. Crümnas- rath Penart von Surinam, Hr. Architect Schaschin von Petersburg, Hrn. Kaufl. Graf u. Weimann von Berlin, Krug von Leipzig u. Georgesohn von Königsberg, Hr. Rittmeister v. Arepschildt von Hannover, Hr. Pfarrer Ebel von Reiskirchen, Hr. Control. Liegt von Atzbach, Hr. Kaufm. Ludwig von Ulm, Hr. Professor Homeyer von Berlin, Hr. Ober-Medicinalrath Stieglitz von Hannover, Hr. Dr. Eichhorn von Berlin, Hr. Accessist v. Preuschen von Herborn, Hr. Mechanikus Müller von Frankfurt, Hr. Lieutenant v. Haleskh von Mainz, Hr. Fabrik. Scheller von Homburg, Hr. Kaufm. Sutro von Aachen, Hr. Prof. Herling von"Frankfurt, Hr. Hauptm. Rath u. Hr. sekret. Kohde von Darmstadt, Hr. Kaufm. Stentzkopf von Hannover, Hr. Gastwirtb Hoch u. Hr. Oekonom Röthig von Großsteinheim, Hrn. Oekonomen Kröll von Kleinumsiadt u. Sodting von Großsteinheim. Im Kappen: Hr. dort. j»hil. Mohr von Hamburg, Fräul. Eckstein von Hungen, Fräul. Wolf von Cassel, Hrn. Kaust. Hurter von Elberfeld u. Boder von Offenbach, Hrn. doct. jur. Mautheg u. Krahg aus Norwegen, Hr. Arzt Kleinertz von Cöln, Hr. Lord Gardner von London, Hr. Beamter Serin von Osnabrük, Hrn. Kaust. Hermann u. Kirschbaum u. Hr. Conduct. Henrichs von Frankfurt, Hr. Part- Bernhart von Hamburg, Hr. Kaufm. Röder von Offenbach, Hr. Part. Glendenberg von Ballenstädt, Hr. Rath Kestner von Hannover, Hr. Geb. Medicinalrath Berndt von Greißwendt, Hr. Deichinspekror Heyfelder von Küstrin, Hr. Maler Becker von Düsseldorf, Hr. Handelsm. Rothschild von Punktstadt, Hr. Kaufm. Bentheim von Auerheim, Hr. Consul Mardir von Lübeck, Frau Wolf von Cassel, Frau Eckstein von Hungen, Hr. Kaufm. Helmicke von Bremen, Hr. Conduct. Bechtold von Frankfurt, Hrn. Gutsbesitzer Dörner u. Frankenberger von Eberstaden. Außer den Gasthäusern. BeiHrn. Hofg.-RathKrug: Hr. Hofrath Dr.Stammler von Alsfeld. — Bei Hrn. Prof. Liebig: Hr. Dr. Pelouzer von Paris u. Fräul. Moldenhauer von Darmstadt. — Bei Hrn. Stud. Jassoi: Hr. Dr. Kasseler von Bieber, bei Gelnhausen. — Bei Hrn. Accessist v. Schenk: Hr. v. schenk von Wäldershausen. — Bei Hrn. Reg.-Rath Ebel: Hr. Pfarrer Ebel von Stockhausen u. Fräul. FabriciuS von Arnsburg. — Bei Hrn. Hofg.-Rath Knorr: Fräul. Giesse von Antwerpen. — Bei Hrn. Postscribent Müller: Hr. Musikus Dittmann von Weilburg. — Bei Hrn. Professor Dr. Weiß: Hr. Pfarrer Weiß von Seckmauern u. Hr. v. Kreß von Offenbach a M. — Bei Hrn. Weinwirth Hering: Hr. Juspeckvr Münch von Rurpersburg. — Bei Hrn. Dr. Ennemoser: Frau Pfarrer Thum von Freienseen. — Bei Hrn. Kaufm. Heusler: Hr. Pfarrer Heusler von Langsdorf.— Bei Frau Sekret. Pauli: Fräul. Bücking U. Fräul. Schleider von Marburg. — Bei Hrn. Advokat Hoffmann 11.; Frau Hoffmann von Hof-Gi!!. — BeiHrn. Lehrer Braun: Hr. Schulvicar Braun von Weikenhausen. — Bei' Hrn. Accessist Krach: Hr. Pfarrer Hensler von Hungen. Bei Hrn. Geh. Justizrath Stickel: Fran Votenmeister Greß von Wetzlar. — Bei Hrur. Prof. Dr. Schäfer: Hr. Kammer-Rath Schäfer von Schlitz. — Bei Hrn. Hofg.-Rath v. Grolman: Hr. Candidat Henrich von Grünberg. — Bei Hrn. Hvfg.-Advokat Hoffmann II.: Hr, Medicinal-Rath Rieger von Darmstadt. — Bei Hrn. Hofg.-Advokat Faber: Hr. Maler Engel von Düsseldorf. — Bei Hrn.'Obereinnehmer Hoffmann: Hr. Goldarbeiter Hensler von Hanau. — Bei Hrn. Geometer Metzler: Hr. Pfarrer Dornfeif von Holzhausen. — Bei Hrn. Dr. Völker: Frau Pfarrer Völker von Eberstadt, Frau Landrichter Völker von Lich u. Frau Polizei-Rath Fritz von Homberg. — Bei Frau Hofg.-Rath Oeser: Hr. Pfarrer Oeser von Lindheim. — Bei Hrn. Stadtrichter Müller: Fräul. Grote von Kirchen. — Bei Hrn. Advokat Kraus- kopf: Frau Rentmeister Simon von Eringhausen. — Bei Frau Amtsverweser Böhm: Fräul. Meper von Nassau. — Bei Hrn. Commissions-Rath Dietz: Fran Kreiobaumrister Holzapfel von Friedberg. — Bei Hrn. Lehrer Rosenthal: Hr. Lehrer Lindheim von Steinbach. — Bei Frau Hofg.» Rath Oeser: Hr. Pfarrer Ebel u. Frau Ebel von Winnerod. — Bei Frau Präsident v. Stein: Fräul. v. Stein von Homberg. — Bei Frau Hofgerichts - Rath Buff: Frau Actuar Scheuermauir von Hungen. — Bei Hrn. Stadt- richter Müller: Hr. Assessor Ravß von Grünberg. — Bei Hrn. Bereiter Bansa: Frau Staatsrath Jaup von Darmstadt.' — Bei Hrn. Advokat Bender: Fräul. Zinck von Zwingenberg. — Bei Hrn. Kirchenrath Dr. Palmer: Hr. Obereinuebmer Fink von Romrod u. Hr. Candidat Bring- leb von Schotten. — Bei Hrn. Cantor Hiepe: Fräul. Anthers von Lich. — Bei Hrn. Oberinspektor Dietz: Frau Steuereinnehmer Crecelius von Hungen. Druck und Verlag der G. D. Brühl'scheu Buch- und Steindruckerei.