1834. Frucht- und Victualieupreise Zu Gießen vom 5. bis 12. Juli 1854 1 Pfd. gutes Ochsenfleisch . . 1 <> Kuhfleisch 1 " Rindfleisch . . . . . 1 » Kalbfleisch 1 u desgl. ausgemästeteS . . 1 ff Schweinefleisch . . . 1 " Hammelfleisch .... i " Wurst von pur Schweinen 1 " gemischte Wurst . . . 1 » Bratwurst 1 fr Schwartemagen .... 1 " geräucherter Speck . . 1 " Schinken oder Dörrfleisch 1 " Rindsfelt 1 Hammelsfett .... 1 ff Schweineschmalz ausgelassene 1 ff desgl. unausgelassenes . . Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestellen, 11:16 zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mcgr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Provortion, welches auf ein Ptd. nicht, völlig fünf Lott, ausmacht. Köpfe, Füße, Ge, raub, wie auch die ganz blutigen und Nicht gc- nicsbaren Stucke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Brodpreise. kr. Pf. 1 Pf. 6 Lth. — Qt. Roggenbrod . . . 3 » 18 ,/ — ff „ 7 n 4 tf — ff tf 30 Lth. 2 Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod T fr 3 „ Wasserweck...... 6 " 3 „ Milchbrod ...... 8 ff " ff Taigscher ...... 2 6 12 2 1 1 1 4 5 7 15 16 4 4 3 4 || I 1 «o I IM Ul 1 1 1 1 1 1 1 | Bierpreise. 1 Maas ordinaires Bier ....... auch 1 Maas Doppelbier ......" . , Marktpreise. 1 Pfd. Butter....... 3 Handkäse....... 6 Sver.......... 1 Pfd. Waizeumehl...... - . grob geschälte Gerste . . . - klein geschälte Gerste . . . F r u ch t p r e i s e. S t ä d t e. Gemas Waizen Korn • Gerste 1 Hafer Erbsen Linsen Pt. 1 fs. | Er. Pf. fl.lkr. Pf. ststkr. Pf. Ifl.lkr. flsPf.skr. Pf. Ifl.lkr. Darmstadt das Malter 200 —— 1 f.f—". — 3 12 — 2 42 — _ — _ _ _ Gießen . • • • • . e . . das Malter — 5'50 180 4 - 160 — — — — — —-- — _ _ auch — 6j- 200 4 20 — 3 15 — 3 — ■■ । MM» —-- ...... ______ ______ Marburg am 6. Zull .... .das Mott _ 4|30 __ 3 30 — 2 10 — 2 5 ■ ■ . —. _ _ _ Wetzlar am 5. Zuil..... das Achtel — 5150 — 4 36 3 45 — 3 40 Polizeiliche Bekanntmachung. 30) Folgende Gegenstände, als eine Heugabel', eine Kappe,. ' ein Chemiscttchen und c ein Beutel mit einigem Geld, sind ge,unden worden und anher abgegeben worden, woselbst solche der sich legitimircnde Eigcnthumer in Empfang nehmen kann. Gießen, den 11. Juli 1834. Großherzoglich Hessisches Polizei - Commiffariat. Ediclalladungen. 588) Aufforderung. Deimel Lepper auf der Leppermühle bei Großcnbuseck hat nachstehende Kapitalien aufgenommen: a) am 16. December 1772 bei Geheimenrath El- werts Wittwe $n Gießen, 600 fl.; b) am 13. Juli 1772 bei Luvwig Heinrich Planken Wittwe zu Gießen, 400 fl.; c) am 20. December 1773 bei Pfarrer Busch zu Gießen, 1200 fl.; d) am 27. Januar 1802 bei Frau Hauptmann v. Knoblauch zu Eschwegen, 400 fl.; c) am 18. Juni 1805 bei Frau Forstmeister Kramer zu Gießen, 400 fl ; f) am 31. Januar 1811 bei Frau Hofräthin Reich in Romrod, 50 fl. Alle diese Kapitalien sollen kn der Folge abgetragen worden, die darüber ausgefertigten gerichtlichen Schuldverschreibungen aber abhanden gekommen seyn, ohne daß dieselben in dem Hppothekenbuch gelöscht worden. Johannes Lepper, der dermalige Besitzer der für jene Darlehen verpfändeten Immobilien, beabsichtigt eine anderweite Verpfändung derselben, weshalb auf feinen Antrag alle diejenigen, welche auf sie aus gedachten Schuldverschreibungen irgend einen Anspruch glauben bilden zu können, aufgefordert werden, denselben so gewiß binnen 4 Wochen,, von heute an, dahier anzuzeigen und zu begründen, als sonst gedachte Schuldverschreibungen in dem Hypothekenbuch werden gelöscht werden. Gießen den 25. Juni 1834. Großherz. Hess. Landgericht das. P l o ch. 645) Anton und Anna Sabina Muhly aus Al- lendorf an der Lumda haben nach dem hiesigen Hy- pothckenbuche der geistlichen Wittwencaffe dahier am 19. Januar 1824 wegen 400 fl. zu 5 pCt. eine Anzahl Grundstücke verpfändet, die dcsfalls ausgefertigte gerichtliche Schuldverschreibung aber angeblich verloren; der etwaige Besitzer derselben wird daher aufge- fordcrt, seine Ansprüche daran innerhglb 4 Wochen so gewiß dahier geltend zu machen, gegenfalls die Schuldverschreibung für mortificirt erklärt und der Eintrag im Hypothekeubuche gelöscht werden wird. Meßen am 9. Juli 1834. Großherzogl. Hess. Landgericht das. P l o ch. W o r t m a n n. 600) Nachdem über das Vermögen des Conrad Zöller, Wilhelms.Sohn, zu Kirchgöns, von Großh. Hofgericht der förmliche Concurs erkannt worden, so werden dessen bekannte und unbekannte Gläubiger-hierdurch aufgefordert, bei Vermeidung des Ausschlusses von der Masse im Termin Freitag den 5. September d. I., Vormittags 8 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte ihre Forderungen anzugeben und zu begründen, auch etwäige Vorzugsrechte geltend zu machen und sich der geeigneten Ver, gleichsvorschläge zu gewärtigen. Gießen am 25. Juni 1834. Grvßherz. Hess. Stadtgericht. Müller. Versteigerungen. 599) Der Bürger und Schneidermeister Andreas Stephan und dessen am 31. Mai d. I. gestor, bene Wittwe, Wilhelmine geborne Wagner dahier, haben am 1. December 1825 bei unterzeichnetem Gerichte eine letzte Willens-Disposition hinterlegt. Zur Eröffnung dieser Disposition ist Termin auf Samstag den 2. August d. I., Vormittags 10 Uhr, anberaumt, und werden daher alle Interessenten kraft dieses hiermit vorgeladen, in diesem Termine ihr Interesse anzugeben, und sich der Eröffnung zu gewärtigen. Gießen am 21. Juni 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 531) Das in dem Hausgarten des Gastwirths zum Adler, Philipp Büßer dahier, gelegene Kegelhaus nebst Zugehör, soll Montag den 14. Juli l. I., Nachmittags 2 Uhr, in dem Garten selbst, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, Schulden halber auf den Abbruch öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen am 29. Mai 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. Müller. 621) Nachstehende, der Ehefrau des gewesenen Stadtrechners Dietz, gebornen Frech, dahier zustehende Grundstücke, als: 37 Rth. 3 S. Garten in der Scheppeck an Peter Gail, 26 „ 9 „ Garten am Hamm, an Christ. Bals. Magnus, . sollen Montags den 14. Jul. d. I,, Nachmittags 2 Uhr, auf dem Nathhause meistbietend versteigert werden. Gießen am 4. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. Müller. 641) Dienstag den 29. b. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathbaus 2 Stück blaues und 1 Stück graues Tuch, im Wege der Hülfsvoll- streckung, zur Versteigerung gebracht werden. Gießen den 8. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht das. In Abwesenheit des Dirigenten Zimmermann. 606) Das zur Concursmasse des Friedrich Christian Magnus gehörige Gasthaus zum englischen Hof 16%37 3 R. 104 sj Kl. Wohnhaus, Scheune, doppelte Scheune mit 2 Ställen, Waschoder Backhaus, Schweinställen nebst Hosraithgrund, sodann die dasselbe umschließenden Grundstücke des Christian Balthasar Magnus: ,91% 1 M. 37,9 [] Kl. Acker zwischen der Landstraße und dem Mittelweg an Peter Verdrieß, ,919Z 3 V. 63,5 [] Kl. Acker daselbst, ,92y24 1 M. 1 V. 20,9 [] Kl. Acker zwischen der Straße und dem Mittelweg an Peter Seipp, ,92%.ga 3 V. -98 4/16 [] Kl. Acker daselbst und an Conrad Magel, sollen Freitag den 8. August d. I., Nachmittags. 2 .Uhr, auf dahiesigem Rathhaus unter den zu eröffnenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 27. Juni 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. Müller. 644) Mittwoch den 16. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus 1) ein Kleiderschrank, 2) eine Jagdflinte, 3) zwei Kommoden, im Wege der Hülssvollstreckung zur Versteigerung gebracht werden. Gießen den 1. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. G. F. Limpert, in Abwesenheit des Stadtrichters. 642) Donnerstag den 24. d. M., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus 2 Sopha'ö, 6 Stühle, im Wege der Hülssvollstreckung versteigert werden. Gießen am 7. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht G. F. Limpert, in Abwes. des Stadtrichters. , 643) Donnerstag den 28. August, Nachmittags 2 Uhr, soll die den Schreiner Joh. Riebschen Eheleuten dabier zugehörige Hofraithe, als: 80,8 Klfir. 23"/^ Rth. Wohnhaus an der Chaussee vorm Wallthor, Hinterhaus, Remise und Pferdestall, Kühstall mit Holzschoppen und Schweinstall,- nebst Hof und Grund mit zwei Gärtchen neben und hinter dem Haus auf dahiesigem Rathhaus im Wege der Hülssvollstre- ckung versteigert werden. Gießen am 8. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. G. F. Limpert, in Abwesenheit des Stadtrichters. 639) Donnerstag den 31. d. M., Nachmittags 2 Uhr, soll auf dabicsigem Rathhaus eine Chaise im Wege der Hülssvollstreckung versteigert werden. Gießen am 2. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. G. F. Limpert, in Abwesenheit des Stadtrichters. 638) Nächsten Dienstag, Vormittags 8 Uhr, soll in der Nähe des neuerbauten Arresthauses ein der Stadt zugehöriger Garten, in sechsjährigen Pacht nebst der diesjährigen Erndte, öffentlich an den Meistbietenden im Garten selbst versteigert werden und wollen sich Lusttragende zur obigen Stunde am neuerbauten Arresthause einfiuden. Gießen den 10. Juli 1834. Der Bürgermeister C. Silbereisen. 637) Wegen geschwisterlicher Theilung werden in meinem Hause, bei Konrad Sack auf dem Neuenweg, Montag den 21. Juli Nachmittags 2 Uhr, verschiedene Sachen, nämlich: Frauen-Mäntel u. Hemden, Bettung, Bettladen, goldue Ringe rc., gegen gleich baare Zahlung versteigert. 624) Versteigerung in Wetzlar. Montag den 14. Juli und die darauf folgenden Tage, Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Hause des Hrn. Rentmeisters Schott, die hinterlassenen Mobilien der verstorbenen Frciiil v. Bock, als: Sopha's, Stühle/ Schreibtische, Cbiffoniere, Commoden, Tische, Schränke, Spiegel, Gemälden und Kupfer, Uhren, Bettstellen, Bettung, Weißzeug, Porcellain- und Glaswerk, Küchengeschirr !c. öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Bezahlung versteigert werden, und sollen die Gemälden und Kupfer Dienstag den 15/ohnfehl- bar vorkommen. 632) Freitag den 18. Juli, des Vormittags nm 9 Uhr, werden 118 Ruthen Korn ans dem Barresgraben, an Konrad Magel, 100 Ruthen Walzen am Leifertsröder Weg, an Heinrich Simon und 80 Ruthen Walzen auf der Stelnkaute, an Bäckermeister Christian Schäfer gegen baare Zahlung meistbietend versteigert. Kauf- liebhaber werden ersucht, sich an dem Versteigerungstermine in hiesigem Rathhause einzufinden. Gießen den 11. Juli 1834. Der Domänenbote Dauernheim. 651) Nächsten Montag, den 14. Julius, Nachmittags um 2 Uhr und an den folgenden-Tagen von derselben Stunde an, werden in der Behausung des Nagelschmieds Kunz auf dem Neuenweg, verschiedene Mobilien, Silber, Kupfer, Ziun, ein Sopha, Com- moden, Tische, Schränke, Stühle, Spiegel, Porccl- lan, Bettwerk, Küchengeräthe u. s. w. gegen gleich baare Zahlung versteigert. Gießen den 11. Juli 1834. Besondere Bekanntmachungen. 652) Jacob Jung, Jacobs Sohn, von Rodheim hat sich freiwillig der Verwaltung seines Vermögens Gegeben und es ist ihm der Großherzogliche Beigeordnete Jnng zu Rodhcim §ls Eurator bestellt worden. Dieses wird hierduG) mit dem Bemerken, daß von demselben ohne seinen Eurator abgeschlossen werdende Rechtsgeschäfte für unverbindlich für ihn geachtet werden, zur öffentlichen Kenntuiß gebracht. Zugleich fordert man hierdurch diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrund Anspüche an das Vermögen des Jacob Jung bilden zu können vermeinen, auf, dieselben im Termin Freitag den 8. k. M., Morgens 8 Uhr, anzugeben und zu begründen, wornach sodann wegen ihrer Befriedigung daS Geeignete verfügt werden wird. Gießen den 11. Juli 1834. Großherz. Hess. Stadtgericht. In Abwesenheit des Dirigenten Zimmermann. 646) Da der Termin zur Zahlung der Bestandgelder von verliehenen städtischen Triebvirteln und sonstigen Grundstücken am 1. Juli cingetreten ist, so werden Alle, welche Gelder dieser Art verschulden, hierdurch aufgefordert, dieselben binnen 8 Tagen so gewiß an die Stadtcaffe zu berichtigen, als sonst nach Vorschrift des Gesetzes mit Zwang gegen die Säumigen vorgegangen werden muß. Ebenso werden diejenigen, welche mit der Zahlung der bei der Henerndte fällig gewordenen zwei Dritthcilen des Steiggeldes für Gras von städtischen Wiesen noch im Rückstände sind, an Brrichtignng derselben mit dem Anfügen erinnert, daß nach Ablauf von 8 Tagen auch dieserhalb gegen die Debenten das gesetzliche Zwangsverfahren eingeleitet werden wird. Zur Vermeidung von Mißverständnissen macht man übrigens darauf aufmerksam, daß der ständige ZinS von den, im lebenslänglichen Besitz der Bürger befindlichen Trieb- und Wiesenvierteln erst im Monat October erhoben- wird. Gießen den 11. Juli 1834. Der Stadtrechner Nern. 635) Mittwoch den 23. d. M. wird der 2te diesjährige Vieh- und Krämermarkt dahier abgehalterr. Butzbach den 8. Juli 1834. Ber Bürgermeister B. Kachel. Feilgebotene Sachen. 626) 30 bis 40 Malter auserlesene Kartoffeln sind zu verkaufen oder auch an eine sichere Person bis zur diesjährigen Erndte leihweise zu übergeben. Von wem, sagt die Erpcdition. 632) Ein Schreibsecretär, welchen ich als Meisterstück verfertiget habe, steht bei mir zu verkaufen. Rudolph Herbert, Sckreinermcister, wohnhaft in dem ehemals Orthjschen Hause in der Kaplansgaß. ' 633) Die Tabacke von C. P. Hodann in Mainz zu 24 und 28 fr. das K, sind in 3/4 ’/2 und % ä zu bekommen bei L. F. Höstereich auf der Mäusburg. 636) In Spitzen, Tfill, Shäwlchen, Handschuhen, Strümpfen rc. ic. empfiehlt sich zu den billigsten Preißen M. Heß. 649) Frischer langer Rübsaamen ist zu haben bei W. Löb er auf dem Seltersweg. Zu vermiethen. 648) Mein Hinterhaus auf dem Seltersweg, welches mit dem 1. October laufenden Jahrs leihfällig wird, steht anderweit zu vermiethen. Liebhaber dazu wollen sich mit mir besprechen. D. Pimper. 609) Bei I. Schreiber auf dem Neuenweg ist ein Logis zu vermiethen. 613) Mein Haus auf dem Kirchenplatz kann den 1. August von neuem bezogen, aber auch zu jeder Zeit verkauft werden. Gießen den 26. Juni 1834. Ur. Palmer. 625) Nahe an der fahrenden Post ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in zwei Stuben, daran ein Cabinet, Kammer, Küche, verschlossenem Holzplatz und Theil am Keller. Hierzu eine Beilage. Beilage z u Nro. 28. merken, daß ich -raid) das Bügeln schon gewaschener Sachen besorge, sowie ich mich auch zu Näharbeiten in meiner Wohnung sowohl, a!s außer dem Hause erbiete und billige und gute Arbeit zusichere. Elisa betha Noll, wohnhaft bei Steindecker Schwalb an der Stadtpforte. 6-7) Ein Mädchen, das int Kochen erfahren ist, wird in Dienst gesucht. Wo? sagt Ausgeber. 628) Einem geehrten Publicum emvfeble ich die von mir gefertigten Bürstenwaaren und Glaspapiere für orientalische Malerei und bitte um gefällige Aufträge. I. W. K e i p e r, wohnhaft in dem Hause des Hrn. Bergmann auf dem Lindenplatz. 629) Ein Bund Schlüssel mit einem Spring, ringe sind in der Nähe des Walltbors am verflösse, nen Freitag gegen Abend verloren worden. Der redl. Finder wird gebeten, dieselben an die Expedition d. Bl. abzugeben. 634) Unterzeichneter erbietet sich zum' Unter, richt in der französischen und italienischen Spraebe; auch lehrt er die Theorie der Musik nach Gottfried Weber. Zugleich bringt er seinen Unterricht im Sin, gen, auf dem Klavier und der Guitarre, wieder in Erinnerung. Kantor Hiepe. 650) Mit obrigkeitlicher Erlaubniß wird die hier anwesende Kunflreiker - und Seiltänzer - Gesellschaft heute, Samstag den 12. und Sonntag den 13. d. M., Abends 6 Uhr, noch weitere Vorstellungen zu geben die Ehre haben. Frischbacken. Sonntag den 13. Juli: Christian Wallenfels in der Walllborstraße, Conrad Nell auf der Mäusburg und Jacob Wallenfels auf dem Neuenweg. Peter Egenolf. 655) Morgen, Sonntag den 13. Juli, Nach, "uttags nach geendigtem Gottesdienst, findet im Wic^ secker Wald an der Leimenkant, ein Gänse, - Pfeifen - und Tücher-Ausschießen Statt. Zugleich wird hierbei bemerkt, daß für gute Speise und Getränke bestens gesorgt werden wird. 1 Wiescck, den 12. Juli 1834. Wirth Joh. Kling. Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde: , .. Gottesdiench Am 13. Juli: Morgen« Kirchenrath vr. Engel. Nachmittags: Cand. Lehr. ®etaufte. Den 4. Juli: Dem Burger u. Kaufmann, Georg Earl Wmtecker, eme Tochter, Auguste. JLTC'9te- ?e'’ L Suh': Gustw Wi-be'm Christian, des Stastemnebmers, Conrad Nern, Sohn, alt 1 I. 7 M. 2 Wi hetm, des Bürgers, Christoph Phj- lipp Vogel, sobn, alt II Tage. VH e ' nLudwig, des Burgers und Sch-eider- meisteiS, Wilhelm Daniel Schmidt, Sohn, alt 8 3. 10 M. 4 T Vermischte Nachrichten. 631) Menagerie-Anzeige. Mit obriqkeit- 647) Im Waschen feiner Gegenstände, als: enheilt^wo!d^"?ein! s'C (St(aubni6 Sv'tzen, Hauben, Kleider, Chemisetten u. dgl., em- bestehend in lebenden bl£nbenbe Menagerie, (.Wie >ch mlch ,u gmigtrn WM mit °-m B» PubNcum, dcnihm hier schon vor sechs Jahren geschenkten Beifall auch diesesmal zu ertheilen, und sicht mit Vergnügen einem zahlreichen Zuspruch entgegen Der Schauplatz ist rechts an der Lahnbrücke Gießen den 12. Juli 1834. Augekommene und abgcrciste Fremden vom 5. bis 9. Juli. Außer den Gasthäusern. . Dr. Dover v. C chvnüadt, Hr. Gundlach ".Cassel, Hr. Owill v. Dffenback, Hr. Winter ». Harr. Hr Walern v. Löhnberg, Kaust.. Fr. Rath Molker v. Hanau, »oaul. Sckramback v. Frankfurt, Hr. Kim. 3inner r. Han- "°ver, Hr. Christ v. Frankfurt, Hr. K