Samstag, den 8. Februar. 1834. Frucht- und Victualieupreise zu Gießen vom 1. bis 8. Februar 1834. fr. ' Pf. Brodpreise. F l e i s ch p r e i se. fr. Pf. Lth. 2 3 ,, Taigscher B l e r p r e l s e. 1 Maas ordinaireS Bier auch 1 Maas Doppelbier Marktpreise. i auch 2 Fruchtpreise. Erbsen Linsen Tf.l fl |fr. Pf. Iff-Ifr. 2 2 3 5 1 2 6 12 2 1 1 1 18 19 4 4 3 4 1 1 1 1 1 1 9 6 12 8 15 16 20 16 IS 13 20 19 10 8 7 5 1 3 6 29 7 6 7 4 5 7 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Qt. Kümmel- oder gemischtes Brod » Wasserwerk » Miichbrod PiB. Sie Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleuch von derselben Gattung bestehen, und zwar aus io Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfd. nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Ge- raub, wie auch die ganz blutigen und nicht ge- niesbarcn Stucke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. __________ Pfd. Butter . . . . Handkäse Sver Pch. Waizenmehl . . - grob geschälte Gerste - flein gestalte Gerste Ptd. gute« Ochsenfleisch . . . . . Kuhfleisch . . ...... • Rindfleisch . . • Kalbfleisch • desgl. ausgemästetes . . . . » Schweinefleisch . . . . . - Hammelfleisch...... » Wurst von pur Schweinen • gemischte Wurst ..... • Bratwurst • • » Schwartemagen ...... • geräucherter Speck . . . . • Schinken ober Dörrfleisch . . • Rindsferl - Hammelssett - Schweineschmalz ausgelassenes . « beSgl. unauSgelaffeneS . . . . Pf. 4 Lth. — Qt. Roggenbrot» u 12 u -- r/ » 24 >' — " rz Städte. Gemäs Waizen Korn Gerste Hafer Pf. Ifl.lfr. Pf. fl.fr Pf. Ifl./fr. Pf. fl-lfr. Darmstabl ........ Gießen......... Marburg am 2. Februar . ,. . Wetzlar am 1 Februar .... bas Malter bas Malter auch bas Mott das Achtel 200 6j30 5 15 6 45 180 200 4 5 4 5 35 15 11 S 1 1 1 | 3 _8 3 3 30 35 2 50 i 1 1 1 1 1 2 35 3| 5 3110 21 — 3 20 Ediccalladung. 65) Zur Richtigstellung des Inventars über den Nachlaß des am '26. vorigen Monats dahier verstorbenen Großh. Regiernngsraths Am end ist zu wissen nökhig, ob noch Forderungen an denselben gemacht werden. Zu dem Eside werden Diejenigen, welche der- gleichen zu haben vermeinen sollten, hierdurch edicta-' liier aufgefodert, solche binnen 3 Wochen a dato um so gewisser bei unterzeichnetem Jnventarisations-Com- miffär anzuzeigen und richtig zu stellen, als sie ansonst hierorts nicht weiter berücksichtigt und mit jenen an die einzelnen Erben verwiesen werden müssen. Gießen, den 23. Januar 1834. Von Hofgcrichks - Eommissions wegen. Bapst, Großh. Hofger.-Secr. Versteigerungen. 87) Die für dieses Jahr vacant gewordenen Triebviertel sollen Dienstag den 18ten d. M., Vor- mittags 9 Uhr, auf dahkesigem Rathhause, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in 6 jährigen Pacht öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Nummern und Lage, so wie die Versteige- rungsbedingungen liegen auf dahiesigem Rathhause zur Einsicht offen, und ist Flurschütz Jung angewiesen, etwa weitere Auskunft über diese Grabstücke zu er- theilen. Gießen, den 4. Februar 1834. Der Bürgermeister C. Sil der eisen. 49) Nachstehende, zur Concurs-Masse des gewesenen Stadtrechners Dietz gehörige Immobilien dahier, als: 21,6 Kl.— Wohnhaus Nebenbau, Waschhaus mit einer Stube, Srall, Holzschoppen nebst Grund auf dem Selzerswege an Herrn Prof. Vogt. 3V. 13"/Rth. Acker hinter den Schießgärten an Melchior Frech. 4 V. 22§/Rth. Garten rechts am Wieseckerwege, an Buchhändler Heyer, giebt 3 Kpf. 3 Ges. 1 Ms. Korn und lOten Pfennig. 2 Sß.31lV Rth. Wiese am Heegstrauch, an Phil. Friedr. Habenicht, zieht 9 Alb. 6% pf. Zins aufs Rathhaus. 4 Mg. 7/^Rth. Wiese am Heegstrauch, an Christian Balth. Becker, 16 Alb. Zins aufs Rathhaus. sollen wiederholt Donnerstag den 27. Febr. d. I. Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhaus meistbietend versteigert werden. Gießen, den 5. Januar 1834. Großherzoglich Hess. Stadtgericht. Müller. 82) Nachbemerkte, dem Kaufmann Noll ge-. hörige, Grundstücke, nämlich: 363,3 Klftr. (107 Rt.4Sch.) Acker am Wismarer Weg, an Wilhelm Ferber, zhtbar, 274,4 » 81 »— n Acker in der Lichtenau, an 271 « 80 » 200,2 Georg Melchior Becker, zehntbar, Acker allda, an demselben, halb zehntfrei, Acker, stößt auf den Warthweg, über'm Rod-, an G. M. Becker, zehutbar, Acker allda, an Wilhelm Ferber, Acker an der Schwarzlach, an demselben, giebt 1 Alb. Zins der Universität, ztfr., Garten auf dem Sand, an Philipp Carl Linck, zhtfrei, 125,3 n 37 * — * Acker an der Eselsweide, an PH. Reuschling, 175,5 » 51 ii 13 » Acker auf der Rotbhohl, an G. M. Becker. 111,1 - 32 " 15 * Wiese am Taubenanger, am Hospitalgut, zehntfrei, 105,5 » 30 ri 14 ii Wiese am Hamm, an Wilhelm Ferber, zehntfrei, 180,2 » 53 n 3 „ Wiese bei der Mühle, an Herrn Postmeister Kempf, zchntfrei, 137,1 „ 40 „ 7 i> Äcker an Joh. Müller, zehntfrei, 396,3 « 116 ii 15 " Wiese bei den Herrnwiesen, an der Wiesecker Pfarrwiese, zehntfrei, sollen Donnerstag den 13. Februar, Nachmittags 3 Uhr, im Hause des Herrn Ferber, im Hessischen Hof, an den Meistbietenden stückweise, unter den bei der Ver, steigeruug bekannt gemacht ^werdenden Bedingungen, als Erbe und Eigenthum, verkauft werden. Die Bedingungen sind für die Käufer sehr vor- 'theilhaft. — Ein sechsjähriger Zahlungstermin wird außer ander» Vortheilen dabei bewilligt. Gießen, den 30. Januar 1834. 81) Montag den 10. Februar, Nachmittags 1 Uhr, bin ich Willens, einen Pferdewagen, zwei Pflüge, einen Kartoffelpflug, eine Egge, zwei neue und zwei alte Hamen, einen Hemmschuh, mehreres Pferde- und Wagengeschirr, Küh- und andere Ketten, zwei Ackersiehle, ein Paar Leitriemen und eine Sense, mehrere Joche, zwei Rollseife, ein dickes Bindeseil, einen Haufen Mist, einen Reitsaltel mit einem Stangenzaum, Schaftröge und Schafreife und sonst allerlei zur Oeco- nomie gehörige Gegenstände, so wie Heu und Stroh von aller Art, Dickwurzeln und Kohlrabi, und zwei silberne Taschenuhren versteigern zu lassen. Auch soll meine Scheuer in demselben Termin auf 5 Jahre an den Meistbietende» verpachtet werden. Joh. Gott fr. Keil. 84) Montag den 14. Februar d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause 1 Kommode und 1 Schrank, im Wege der Hülfsvollstreckung, versteigert werden. Gießen, am 29. Januar 1834. Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 88) Das km Walddistrict Fernewald aufgearbeitete Gehölz, bestehend in Eichen-, Kiefer-, Scheit-, Prügel-, Stock- und Rciserholz, so wie Kiefern und Fichten Stamm- und Stangenholz, soll Montag de» 10. Februar, Vormittags 9 Uhr, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist in Annerod und der Anfang im Bruder-Winter, am Anneröder Weg. Gießen, den 4. Februar 1834. Der Bürgermeister C. Silberersen. 06) Die von dem NathschöffFriedrich Hels- rief) Kempf dahier hinterlassene Güterstücke, als: 106,9 Klftr. 31 Nth. 9 Sch. linker Hand am Wicsecker Weg, an Jac. Wallenfels, 84,1 433,7 252,4 295,0 906,7 453,7 528,3 94,6 550,3 216,8 270,0 665,5 254,1 w 24 « 128 » 74 „ 87 u 267 » 133 „ 155 „ 27 „ 162 „ 64 rr 79 „196 „ 75 „ 103 „ 84 giebt 3 Gesch. Korn dem Fiscns. » 13 " daselbst, zehntfrei, 3 Gesch. Korn dem Fiscus. h — // unterm Wiesecker Weg, an Phil. Römer, 1 S. 3 Gesch. 1 Ms. Korn dem Fiscus. „ 8 " daselbst, zehntfrei, 1 S-, 1 Kpf. Korn dem Fiscus. / in der Lichtenau, zehntfrei, an Kaspar Völzel. i> 10 •> in der Lichtenau, stößt auf die Wiesen, zehntfrei, an Daniel Steinberger; 1 Sr., 2 Kpf., 3 Gesch. Korn und 2 Sr., 1 Gesch. Hafer dem Fiscus. » 15 » auf der Warth, zehntfrei, an Andr. Jughard; 2 Kpf. Korn dem Fiskus. „ 15 „ daselbst, zehntfrei, an Kas- fpar Stooß; 2 Sr., 2 Ms. Korn dem Fiscus „ 15 „ Garten auf dem Sand, an Elis. Maria Flett; 12 fr. Zins dem Fiscus. „ 7 „ auf dem Gartfeld, an Andr. Lampus; 4 fl. 39% fr. Zins und lOten Pfennig dem Fiscus. „— „ Wiese auf der Hohleiche, an Daniel Hahn; 1 Meste unständig in hiesigen Kasten. „ 11%,, am Mittelweg, an Moritz Höpfner's Kinder lr Ehe, zehntfrei. „7 „ am Sandkauter Weg, an Phil. Jac. Herbert, zbtfr. „— „ Garten in Güntersgraben, an Balser Pistor; giebt 1 Gesch. Korn und 1 Gesch. 1 Ms. Hafer dem Fiscus. „ 14 „ Wiese am Saurengraben, an Jacob Simon. „ 14 „ Wiese über der Gänsbach, an Frau Rentm. Schott, sollen Montags den 3. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhause dahier meistbietend versteigert werden. Gießen, am 7. Februar 1834. Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 99) Nächsten Dienstag den Ilten dieses Monats und in den darauf folgenden Wochentagen werden in meinem Hause Mobilien aller Art, gegen gleich baare Zahlung, versteigert. Es wird durch die Schelle noch besonders bekannt gemacht werden, welche Gegenstände an jedem der zur Versteigerung bestimmten Tage vorkommen. Im Allgemeinen nur wird bemerkt, daß Meubles jeder Gattung, darunter namentlich zwei gute Sopha's und eine große Schreib-Commode, mehrere Kleider- und Weißzeug-Schränke, auch Bettwcrk, Zinn, Küchenge-' räthe u. s. w. mit versteigert werden. Auch einen Theil meiner Bucker, vornämlich juristischen Inhalts, so wie eine Anzahl Bücher eines Freundes werden, und zwar nächsten Mittwoch den 12ten d. M., Nachmittags von 1 Uhr an, versteigert; die Verzeichnisse dieser Bücher sind bei Herrn Buchhändler I. Ricker dahier zur Einsicht aufgelegt. Gießen, den 7. Februar 1834. P. Follenius. 110) Zur Befriedigung der Gläubiger des stud. theol. E. Graf aus Worms, sollen dessen dahier zurückgelassene Effecten, bestehend in Büchern, Kleidungsstücken 2C., Mittwoch den 19. d. M., Nachmittags 2 Uhr, in der Wohnung des Strumpfwebers Wusetzky dahier, gegen gleich baare Zahlung, an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen, den 6. Februar 1834. Vermöge Auftrags Clemm, Universitäts - Secretär. 106) Mittwoch den 12. Februar, Morgens 9 Uhr, sollen in dem Heibertshäuser Wald 48 Stecken Scheitholz, 22 n Prügklholz, 31 „ Stockholz, 1970 Wellen Reiser und 5 Baustämme, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, und es sind dieselben in der Nähe des Wegs und gut abzufahren. 77) Montag den 10. Februar d. I. und die folgenden Tage, von Morgens 9 Uhr an, sollen auf dem Freiherrl. von Wiesenhüttenschen Hof zu Niederweisel 8 Zugpferde, 14 Kühe, 14 Rinder, 1 Fassel- ochse, eine Anzahl Kälber und Schweine, sodann Pferdegeschirr und Ackergeräthe, eine beträchtliche Quantität Korn, Waizen, Gerste, Hafer, Kartoffeln, Erbsen, Branntwein, Stroh und Hausgeräthschaften aller Art öffentlich gegen gleich baare Zahlung, unter den vor Anfang der Versteigerung bekannt zu ma- cheuden Bedingungen, auf Ansuchen der Interessenten, verkauft werden. Lieh, den 23. Januar 1834. Großh. Hess. Fürstl. Solmsisches Landgericht daselbst, Dr. Schulz. 36) Fruchtversteigerung bei dem Refft, amte Gießen. Dienstag den 11. Februar Vormittags 10 Uhr, werden 300 Malter Korn, 150 „ Gerste, 150 „ Hafer und 150 Centncr Heu auf dahiesigem Rathhanse, unter den bekannten Bedingungen, versteigt. Gießen, den 22. Januar 1834. Schneider. 91) Naturalienverstcigerung bei dem Rentamte Gladenbach. Donnerstag den 20 Februar d. I., Vormittags um 10 Uhr, werden in dem Gasthause zum Blanken, stein dahier 35 Malter Korn, 200 „ Hafer und 90 Centner Heu öffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach, am 4. Februar 1834. Großherz. Hess. Rentamt daselbst. v. Gehren. 90) Mittwoch den 12. Februar werden im Do- mamalwald des Reviers Schiffenberg öffentlich meistbietend versteigert: 4 Stecken Obstbaum- und Eichen-Scheite. 17 » Nadelbolz-Scheite. 32 „ Bucken- und Eichen-Prügel. 23 ff Nadelholz-Prügel. 50 ff Buchen- und Eichen - Stöcke. 13 ff Nadelbolz - Ltöcke. 2600 Gebund Buchen- und Eichen-Reiser. 1850 ff Nadelholz- und Dorn Reiser. 8 Nadelholzstämme, 179 Cubikfuß. 22 Eichenstämme, 746 Cubikfuß und 4 Eschenstämchen, 64 „ enthaltend. Der Anfang geschieht Morgens 9 Uhr, bei günstiger Witterung im District Häuserborn, auf dem Häuser Weg, zunächst Hausen, bei regnerischem Wetter aber auf dem Gemeindehaus zu Watzenborn. Gegen verordnungsmäßige Bürgschaft oder Zahlungsfähigkeits-Bescheinigung kann Zahlungsfrist bis Michaelis d. I. gestattet werden. Zugleich wird hiermit die Bekanntmachung verbunden, daß das bereits versteigerte Holz bis zum 22. Februar an jedem Tage abgefahren werden kann, nach dieser Zeit müssen aber die Fahrtage wieder eingehalten werden. Baumgarten, am 5. Februar 1834. Der Großh. Revierförster Borkhausen. 95) Bekanntmachung eines Holz- verstrichs. Auf der Hochfreiherrlich Herr von Schenk'schen Waldung zu Winmrod soll Montag den 10. und Dienstag den 11. Februar, des Morgens um 7 Uhr, ein Holzverstrich gehalten werden. 1) 233 Buchen Scheit-Klafter. 2) 47‘/4 ft Prügel ,, 3) 113