1833 Samstag NB. Die Zugaben dürfen in weiter nicht«, al« in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr al« anderthalb Psund, und so weiter nach Proportion, welche« auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth auSmacht. Kopfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht geniesbaren Stücke vom Hal«, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. den 29. Juni Flei s d~p reise. 1 Pfd. gute« Ochsenfleisch ...... 1 - Kuhfleisch ........ 1 • Rindfleisch ........ 1 • Kalbfleisch........ 1 . de«gl. auSgemästete«..... 1 • Schweinefleisch....... 1 • Hammelfleisch ....... 1 « Wurst von pur Schweinen . . . kr. 11 8 7 6 10 12 I I 1 1 1 1 1 to 1 r-l 1 Pfd. gemischte Wurst ....... 1 - Bratwurst ........ 1 - Schwartemagen....... 1 • geräucherter Speck . . . . 1 - Schinken oder Dörrfleisch . . . 1 • RindSfelt........ 1 - Hammelsfett....... 1 . Schweineschmalz ausgelassene« 1 - de«gl. unauSgelasseneS..... kr. 8 irr 16 20 16 18 15 20 17 tei l 111111 H Bro d preise. Pf. 28 Loth Roggenbrod kr. 2 25 Lth. — Qt. Kümmel- oder gemischte« kr. 1 ■ 21 ,, 4 —— Brod ........ 8 ■M» 2 . 20 « ■ 6 — 6 » 3 » Wafferweck...... 1 ■W * . 8 . • NB. Sämn 12 tlich ! B 5 „ 3 « Milchbrod...... 1 „ — „ Taigscher ...... icker haben einen Preis. 1 1 — B i e r preise. kr. pf. lkr.lpf. t Maa« vrdinaire« Bier 6 - 1 Maas Doppelbier........|7 | — auch 6 — M a r k t preise. kr. pf. fl. rnlvs. 1 Pfd. Hecht . > . . 18 — 1 halb ®immer Erbsen......— 40:— 1 » Butter .... 14 — 1 - - Linsen......- 44 — auch 15 - 1 Pfd. Waizemnehl.......- 4 — 5 Handkäse..... 4 — 1 • grob geschälte Gerste .... — 4 — 1 - klein geschälte Gerste .... — 8 — Getraidepreise vom 29. Juni, in Frankfurter Währung den ft a 60 kr. Städte Darmstadt .... Gießen ..... Marburg am 16. Juni . . Wetzlar am 8. Suni . . G e m ä s Warzen Korn Gerste Hafer. Pf. I fl. 1 kr. Pf. fl. I kr. Pf.l fl. kr. Pf.t fl.'kr. da« Malter 4 3 al da« Malter 185 7 10 175 4 55 155 3 50 —— — auch _ 7 20 200 5 20 -— 4 — — 3 •* da« Mött — 6 — - — 4 —— — 2 40 —— S da« Achtel —- 8 10 — 6 10 — 4 15 8 so Bekanntmachungen. 22) Es i|l schon einigemal der Fall gewesen, daß die hiesigen Militairwachen und nament- lich die Wache am neuen Universitätsgcbäude durch Personen, welche sich in ihre Nähe geschlichen, beunruhigt worden sind. Auf desfalls geführte Beschwerde wird hiermit bekannt gemacht, daß fernerhin der Aufenthalt in der Nähe von Wacheposten nach eingetretener Feierabendstunde nicht mehr geduldet werden wird, und daß derjenige, welcher nach dieser Zeit in der Umgebung des neuen Universitätsgebäudcs sich betreten läßt, und sich nicht auf der Stelle wegen des Zweckes eines sol- chen Aufenthalts genügend legitimircn kann, arrctirt und den andern Morgen der betreffenden Be, Hörde zur weiteren Verfügung und resp. angemeffenen Bestrafung übergeben werden soll. Nach der Absicht und dem Zweck dieser Bekanntmachung versteht cs sich von selbst, daß die angedrohte Maaßregel auf ruhig vorübergehende Personen keine Anwendung finden könne. Gießen den 26. Juni 1833. Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen. K. CH. Knorr. vt. Stumpf. K.-S. 23) Die unter dem 2. April laufenden Jahres von Großherzoglichem Provknzial-Com- missair der Provinz Obcrhessen zur Verhütung der Weiterverbreitung der in mehreren Orten dieser Provinz unter dem Rindvieh ausgebrochenen Lungenseuche, ertheilte Vorschrift, wornach Niemand bis auf weitere Verfügung, bei 10 Nthlr. Strafe, Rindvieh in irgend einen Ort der Provinz oder auf einen Vichmarkt einführen und bringen darf, ohne mit einem Gesundheitsschein versehen zu fein, wird wegen des bevorstehenden hiesigen Marktes unter dein Anfügen zur Nach« achtung bekannt gemacht, daß derjenige, welcher diese Vorschrift nicht beachtet, außer der angc. drohten Strafe zu erwarten hat, daß er mit seinem Rindvieh zum Markte nicht zugelassen wer» den wird. Gießen den 27. Juni 1833. Großh. Polizei-Commissariat. Stumpf, Kr.-Sek. Edictalladungen. 519) Der hiesige Ortsbürger Joh. Fried. Otto Sames beabsichtigt, mit seiner Ehefrau nack Gellnhausen nberzuziehcn, und hat nm Er- theilung der Auswanderungs-Erlaubniß nachge-- sucht, weßhalb etwaige Gläubiger desselben hiermit aissgesordert werden, ihre Forderungen binnen 3 Monaten so gewiß dahier anzuzeigen und bei dem compctenkcn Gerichte geltend zu machen, als sonst die Entlassungsurkunde ertheilt werden wird. Gießen, am 7. Juni 1833. Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gießen, K. CH. Knorr. 570) Diejenigen, welche an den Nachlaß der Wittwe des Johannes Schunicht, gebornc Jenisch, zu Langgöns, Erb-- oder sonstige Ansprüche bilden zu können vermeinen, werden hiermit auf- gefordcrt, binnen 6 Wochen von heute an, solch« dahier anzuzeigen und gehörig zu begründen, so gewiß, als sonst der Nachlaß an die sich gemeldet habenden Verwandten abgegeben werden wird. Gießen am 19. Juni 1833. Grpßh, Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 577) Zu Anfang dieses Jahres starb dahier der Großh. Polizeirath Fritz. Da dessen Erben nur unter der Nechtswohlthat der Inventar-Errichtung die Erbschaft antreten- so wurde über gedachten Nachlaß ein Jnventarium aufgestellt, nach welchem sich eine Üebcrschuldung desselben ergeben hat. Es werden daher alle diejenigen, welche Fordern»- gen an diesen Nachlaß zu haben vermeinen, hierdurch, aufgefordert, in dem auf den 7. Slugrist d. I. Vormittags 10 Uhr anberaumten Termin entweder in Sclbstpcrson, oder durch gehörig Bevollmächtigte, auf dahicsigcm Hofgerichts-Gcbäude zu erscheinen, ihre Forderungen anzugcben und sich zugleich eines zu versuchenden gütlichen Arrangements zu gewärtigen, im Ausbleibnngsfall aber zu erwarten, daß ihre Forderungen nicht berücksichtigt und in Beziehung auf einen etwa zu Stande kommenden Vergleich, sie als der Mehrheit der Gläubiger beitretend, betrachtet werden sollen. Gießen den 24. Juni 1833. In Auftrag Großh. Hess. Hofgcrichts dahier. Kempf, Großh. Hofgcr. Sckr. Accessist. 576) Alle diejenigen, welche Forderungen an die Verlassenschaft der dahier verstorbenen Postmeisterin Hirsch, geb. v. Herdt, bilden zu können glauben, werden hierdurch aufgefordert, dieselben so gewiß binnen vier Wochen .vowheute an bei dem Unterzeichneten anzugeben und näher zu begründen, als sie sonst bei der Inventarisation des oben erwähnten Nachlasses nicht berücksichtigt werden können. Gießen den 25. Juni 1833. „ In Auftrag Großh. Hess. Hofgerichts dahier. Haberkor n. Besondere Bekanntmachungen. 574) Johannes Schneider von Frankenbach ist durch Verfügung Großh. Hofgerichts dahier für einen Verschwender erklärt worden. Indem man dieses hierdurch zur öffentlichen Kenncniß bringt, wird bemerkt, daß für die Folge von demselben abgeschlossene Rechtsgeschäfte nur dann für verbindlich und gültig geachtet werden können, wenn sie mit Genehmigung der für ihn bestellten Cura- toren, der Ortsbürger Christian Schneider und Johannes Wallbxech von Fraukenbach, abgeschlossen worden sind. Zugleich fordert man hierdurch diejenige«, welche aus irgend, einem Rechrögrunde Ansprüche an das Vermögen des Johannes Schneider bilden zu könnens vermeinen, auf, dieselben im Termin, Freitag den 2. August d. I., Morgens 9 Uhr, anzugeben und zu begründen, wornach sodann wegen ihrer Befriedigung das Geeignete verfügt werden wird. Gießen am 25 Juni 1833. Großh. Heß. Stadtgericht. Müller. Zimmermann. 578) Viehversicherungsverem. Es wird hiermit zur Kcnntniß der Interessenten gebracht, daß die Wirksamkeit des Vereins mit dem 1. Juli ins Leben tritt. Für den Vereinsvorstand, Dr. Vir. Versteigerungen. 575) Montag den 1. Juli d.J., Nachmit- 1 tags von 2 bis 5 Uhr und die folgenden Tage zu derselben Zeit, sollen in der Wohnung der Wittwe Koch am Markt, verschiedene Mobilien, namentlich 1 Sopha, 12 Stühle, 2 große Schränke, 1 Schreib- comtoir, 1 runder Tisch, 2 Kommodchcn, sodann Kleidungsstücke, Weißzeug und Bettzeug gegen gleich haare Zahlung öffentlich versteigert werden. Gießen den 26. Juni 1833. In Auftrag Großh. Hess. Hofgerichts dahier. Habcrkorn. Großh. Hofg. Sekr. Accessist. 530) Auf freiwilliges Ansuchen der hinterlassenen großjährigen Kinder des Burgers und Fuhrmanns Wilhelm Henkel dahier, soll die den- selben zugehörige Hofraithe, als 41,9 Klftr. Wohnhaus mit Stall und Grund hinter dem Arrcsthaus, an Wilhelm Krailing, giebt 3 fr. 1 j pf. Zins in Kasten, Montag den 1. Juli d. I, Nachmittags 2 Uhr auf dem Narhhaus meistbietend versteigert werden. Gießen den 13. Juni 1833. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. 573) Nächsten Montag, den 1. Juli d. I., soll das im Walddistrict Fernewald aufgearbeitete Gehölz, bestehend in Eichen- und Kiefern-, Scheit-, Prügel-, Stock- und Neisholz, so wie einige Kie« fern-Baustämme, meistbietend öffentlich verstek- gert werden. Der Anfang ist Morgens 8 Uhr am Anneröderweg, Abtheilung Bruderwinter. Gießen den 26. Juni 1833. Der Bürgermeister C. Silbereisen. 571) Frucht - Versteigerung bei dem Rentamts Gießen. Dienstag den 9. Juli, Vormittags 9 Uhr, werden die Reste der herrschaftlichen Frucht-Vorräthe vom vorigen Jahre, in etwa 380 M ltr. Korn und 160 Mltr. Hafer bestehend, auf hiesigem Rathhause versteigert werden. Gießen den 25. Juni 1833. Großh. Rentamt. Schneider. Feilgebotene Sachen. , 556) Unterzeichneter ist gesonnen, sein Wohnhaus aus freier Hand zu verkaufen. Bäcker Schmitt in der Neustadt. Zu vermiethen. 569) 200 Gl. Curatel-Grlder sind in hiesige Stadt auszuleihen; das Nähere bei H. C. Sack. 537 ) 200 Gulden Vormundschaftsgelder sind auszuleihen. Ausgeb. dieses sagt wo. 579) Ein Logis, in 3 Stuben, Kammern, Keller und verschlossenem Holzstall bestehend, ist aus dem Markt zu vermiethen und alsbald bezieh, bar. Gießen den 28. Juni 1833. I. B. LooS. " Vermischte Nachrichten. 568) Von der schon seit mehreren Jahren von Herrn Commerzienrath Linz in Darmstadt errichteten Militair-Vertretungsanstalt, hat Unterzeichneter die Besorgung für die Provinz Oberhesse» übernommen. Ich verfehle daher nicht, dieses hiermit mit dem Bemerken zur allgemeinen Kruntniß zu bringen, daß alle militairpflichtigen Personen, welche in diesen Verein zu treten ge, sonnen sind, sich deshalb bei mir melden, überhaupt jede beliebige Auskunft hierüber von mir erhal, test können. Gießen den 25. Juni 1833. S. Landauer. 567) Morgen findet wohlbesetzte Harmonie- Musik auf dem Gleiberg in dem Seipp- und As, mus'schen Garten Statt. 566) Sonntag den 7. Juli 1833 wird der Unterzeichnete tut Cursaale zu Salzhausen ein Vo, kal- und Jnstrumental-Eoncert zu geben die Ehrt haben, wobei er namentlich bemerkt, daß nach Beendigung des Concerls ein Ball erfolgen wird. G. Schierholz. 580) Vermöge Beschlusses der Schenckischen Familien-Conferenz vom 11. Juni des l.J. ist der Amtsverweser Hr. Licentiat Tassius, seinem Ver, langen gemäß, in den Ruhestand versetzt, und zum Erheber für die v. Schenckischen Samtbau, und Eusergerichts-Revenüen Hr. Heinrich Schmandt zu Schwcinöberg bestellt worden, was hierdurch zu» allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Schweinsberg am 12. Juni 1833. Die beiden Senioren der v. Schenckischen Familie Carl Ludwig Schenck K. Schenck zu Schweinsberg, zu Schweinsberg, Erbschcnck und erster zweiter Baumeister. Baumeister. 572) Es wird eine tüchtige Hausmagd, dir mit Kochen umgehen kann, gesucht. Ausgeber sagt von wem. 478) SouverakneS Heilmittel gegen die Epilepsie von Dr. Joh. Hartmann, ehemals Professor an der Universität zu Jen» Tie wichtigste, in ihren Folgen für dir ganze Tauer des menschlichen Lebens nicht zll berechnende Krankheitsform ist unstreitig die Fallsucht (Epilepsie), eine Krankheit, die seit Jahrhunderten schon eine noch nicht gelöste Auf, gäbe aller Zeiten und Nationen geblieben ist, um solche gründlich heilen zu können. Der größte Theil der Art Betheiligter, Hierzu eine Beilage. welche auch n Nervet um at werden bangen E Zeitrat treffliä solcher wenden Höffnu noch b' tun de lief) zu zu eins selben Schnur sche I merkt zur Kci so fürs mittel halten T in Fr> F ä l s c lanbt Pflicht blikum $ mich, heitszt John i tten gr, »erhaupt r er Hal, uer. rmonie, md As, vird der em Vo, ie Ehre >ß nach n wird, olz. ackischen > ist der m Der, ind zum u, und chmandt urch zur ren der Familie, ick rberg, meister. gd, bfr usgeber psi- Jem ür dir icht za ig die >ie seit e Auf, m ist, ligter, erläge welche theils schon viele Jahre, theilS aber auch wahrend kürzerer Zeit an diesem heftigen Nervenübel leiden, hoffen sehnlichst nach Hülfe, um auf irgend eine Weise davon befreit zu werden; ja Viele blicken hoffnungslos und mit bangen Gefühlen in die ferne Zukunft. Eine langjährige Erfahrung, in welchem Zeitraum ich so glücklich gewesen bin, dieses treffliche Heilmittel an einer sehr großen Zahl solcher Kranken mit dem besten Erfolg anzuwenden, ja bei solchen, denen kein Strahl der Hoffnung der Wicdergenesung leuchtete, den, noch damit geheilt worden sind, bewogen mich, nm der leidenden Menschheit auch ferner nützlich zu seyn, dieses Mittel mit aller Sicherheit zu empfehlen und zur größern Verbreitung desselben zu veröffentlichen. Die allgemeine Hauptniederlage Sck)nurgasse Lit. L. Nr. 71, dem groß Trier, schen Hof gegenüber in Frankfurt a. M. In Bezug auf nachstehende Anzeige be, merkt die Hauptniederlage, und bringt solches zur Kcnntniß allen Denjenigen, welche an dieser so furchtbaren Krankheit leiden, daß jenes Heilmittel nur allein ächt aus dieser Quelle zu erhalten ist. Da ein gewisser Herr Gaudelius-Razen in Frankfurt a. M. die Nachahmung und Fälschung dieses ächten Heilmittels sich erlaubt hat, so halte ich es für die höchste Pflicht, einen solchen Betrug desselben dem Publikum in aufmerksame Erwägung zu bringen. Original. (Coyia.) Danksagung. Schleiden, im Landkreise Jülich, Bürgermeisterei Siersdorfs, den 23. April 1833. Wohlgeborncr Herr! AuS Dankgcfühl angctrieben, beehre ich mich. Ihnen Nachfolgendes über den Krank« hcikszustand meiner 5ljährigcn Frau, Agnes Johnen, zu berichten. Die mir von Ew. Wohlgeboren «uterm 2. Februar v. I. überschickten Heilmittel der Fallsuchtskrankhcit meiner erwähnten Frau, Hachen durch Gottes Hülfe und Segen die gänzliche Genesung derselben bewirkt. Herzinnigsten Dank fei) demnach Ew. Wohlgeboren für die Hülfe, die Sie meiner Frau geleistet haben, wodurch dieselbe unter Gottes Beistand von einer Krankheit geheilt worden ist, an welcher sie mehr als 30 Jahre höchst empfindlich ge« litten hat. Dank aber auch unserm Schullehrer Jo« seph Kummer hier, der mir diese Gesund, heitsquelle angewiesen hat. In der frohen Hoffnung also lebend, daß meine Gattin fernerhin von ihrer Krankheit bt'S an's Grab möge befreit bleiben, bin hochver» ehrend Ew. Wohlgeboren ergebenster Diener I. H. Thelew. Kirchliche Notizen. Evangelische Gemeinde: Gottesdienst am 30. Juni. Morgens: Gey. Kirchenrath Dr. Palmer. Nachmittags: Inspektor Dr. Engel. Kopulirte. Den 23. Juni: Johann Heinrich Straub. Burger und Schreinermeister allhier, des »er« storbenen CorporalS bei dem Großberzoglichen Leibre» giment, Johann Peter Straub, hinterlaßener ehelicher Sohn; und Jungfer Juliane Katharine Luise Jacobine, des verstorbenen Burgers und Stadtbleichers, Johannes Hilgardl, hinterlassene eheliche Tochter. Getaufte. Den 21. Juni: Dem Großherzogl. KreiSbaumeister, Carl Müller, eine Tochter, Elisabeth« Friederike Auguste. , Den 28. Juni: Dem Burger und Weinhandler, wie auch Mitglied des Gemeinderaths, Friedrich Balthasar Asmus, ein Sohn, Hermann. Beerdigte. Den 21. Juni. Johannette Catharine, des verstorbenen Burgers und Universitäts-Unter- xedellen, Ludwig Conrad Flett, hinterlassene Wittwe, alt 65 I. 1 M. , ,< Den 27. Juni: Georg Kraus, au« Hatzfeld, Sok- dat im 2. Bataillon des 4. Infanterie - Regiment«, alt 82. I. Frischbacken. Sonntag den 80. Juni: Balser Walther «m Asterweg, Balser Noll in der Neustadt, Balser Wallenfel« an der Kühgahe, Heinrich Noll auf de« Seltersweg. । das Achtel Angckommene und abgereiste Fremden vom 19. bis 26. Juni. 3« Len Gasthäusern. > » Einhorn ■. £)r. Reiz, v. Darmstadt, Forstcan- didat Fraul. Bogen, v. Arolsen. Hr. Lindeberg, Fr. Bru!l, Frank, von Po,eck, ». Paderborn. Hr. Erlinger, v. Marburg, Hr. Burger, Hr. Hirsch, v. Offenbach, Hr. Emmerich, v. Hanau, Hr. Freund, Hr. Muller, v. Erfurt, Hr. Kreuter, «. Schwelm, Karifleule. Hr. Kunkel, v. Dinzelstadt, Fabrikanr. Hr. Zulehner, v. Mainz. Hr. Langsdorf, v. Friedberg, Landrichter. Hr: Bode, v. Baden, Schreiber. Hr. Deliher, v. Darm- stadt Hr. Rahnberg, v. Wetzlar, Schauspiel-D,rector. Dr.v. Level, v. Offenbach, Forstmeister. Hr. Fleisch, v. Berlin, Senator. Hr. Freimann nebst Familie, v. Hamburg, Schauspieler. Hr. Vombauer, Lütteingshau- len, Hr. Wardenburg, Hr. Scheele, v. Bremen, Hr Diltey, «.Frankfurt, Hr. P^ul, «.Friedberg, Sir. Richter, v. Eilenburg, Hr. Maar, v. Hamburg, Hr. Kramer, v. StraSburg, Hr. Weil, v. Mainz, Hr. Na- termann, v. Münden, Kaufleute. Hr. Oberfinanzrath Freiherr von Krug, v. Darmstadt. .. Im Rappern Hr. von Biebera, v. Romrod, Land- lagermeistee. Hr. Jans, v. Bremen, Kaufmann. Hr. Lager, Candidat, Hr. von Dockum, Offizier, v. Copen- hagen. Hr. Friede, v. Berlin, Patticulier. Hr. Ne- bolffn, v. Petersburg. Hr. Bcldp, v. Lausanne. Hr. Baumann, v. Mergenthal, Lithograph. Frau v. Dibitsch, Celle. Hr. Sellhe,m, v. Conradsburg, Coiiducteur #r- Volkmann, v. Lauterbach, Maler. Hr. greift, von Ulkohl, v. Karlsruft. Hr. Bruck, v. Alsfeld. Hr. Wehr- heim, «.Bremen, Hr. Weibrau, «.Berlin, Hr. Schmutz, v. Offenbach, Kaufleute. Hr. Wrede, v. Heiingshaü- 0ncm’ ®r- ®r(,f Harding, v. Wien. Hr. ron Behr, v. Curland. Hr. Christ. «. Hanau, Kaufmann. Hr. Lieutenant Selig „erst Familie, v. Hanau Im Schwanen: Hr. Vomhor nebst Sohn, v. Biedenkopf, Sattler. Hr. Thomas, v. Niederdieten, Bürgermeister. Hr. Ganz, v. Hanau, Hr. Metro, v. Mar- burg^ Hr. Oppenheimer, v, Offenbach. Hr. Steinberger v. Marburg, Hr. Samuel, v. Königstein, Hr ^crina v. Eichelheim, Hr. ©tiefer nebst Schwester, «7 Marburg. Kaufl. Hr. Stürz, v. Engelrod. Schultheis. Im Stern: Hr. Earmchls, v. Eulenburg. Hr Dadenstadt, v^Drensburg, Hr. Heller. ». Gotha, Rotft- gerber. Hr. Mudei u. Schrub, «.Marburg Fubrl Hr» Reinbold, v. Cassel. Tuchmacher. Im Darmstädter Haus: Hr. Eiienftari n Spengler. Hr. Schultheis, «Nürnberg v. Ottweiler, Kammmacher. Hr. Werner ip dausen, Hr. Bergmoser, v. Allendorf, Kaufleute. w ‘ör’ Hacker, v. Kothen, Volk. ßr Ah?mann ' S(,nbef6m' H"' "hl- «. Oberfchmidte«, «-.In d" S«nne: Hr. Sell, v. Schlitz. Fräuleiii ro J' Dberoftmen. Hr. Berge, «. Gülenslebcii. fjf Rost, v. Jugenau, Hantelsm. * „ . Imsidler: Hr. Hoffmann, v. Elpenrod, Kaum Jäger' enifct' bceusberg. Hr. Reiffert, v. Cassch Außer den Gasthäusern. Bei Hrn. Stud. Heinye: Fräul. Heintze, «. stgj, chcn. , -Lei Hrn. Reg.-Ratb Ebel: Hr. Medic Ratd Dillenbura"^^ ^mil,7 11' ^käul. von Breidenbach, l Dillenburg. — Bei Hrn. v. Crem« : Hr. a. r, Greze, v. Marburg, Stud. — Bei Hrn. Adv. Siein- berger: Fraul. Emmilius, v. Aßlar. — Bei Frau Nea. Ratbin Trapp: Frau Geh. Rälbin Thilenius nebst L v. Wieebaden. — Bei Hrn. Kaufm. Labroise: § » lnd. Kech, v. Hanau. — Bei Frau Landrätbiii Krebs: Fraul. Nies, «. Voehl. — Bei Hrn Assessor Ebe,: Hr. Pfarrer Welker nebst Familie «. Zckershau em - Be, Frau, von Rau: Hr. Br. Jan«, v. Darmstadt Hc" $r. Magnus: Frau Schauipielerin Hoppe n°bst Tochier, «. Wetzlar. - ?ei Frau Landräthu §cebs. Hr. Krewrentmeister Schott, v. Wetzlar — »ei Hrn Weinhand,er B. Seipp: Fräul. Kr'auS, «. Manen,chloß. — Be, Hrn. Wirth: Hp. I. Müller, K^handker, «. Hanau. Bei Hrn. Oppermann: Fr. Pfarrer d Amaur, v. Watzenborn. — Bei Hrn. Hirsch- Jbv. Hirschhorn, v. Friedberg. — Be^Hrn. Maye??v s/ünber^' 3tOttcvbflm' $r,3U Redaktion und Verlag der Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.