185 2. Samstag vf. Pf. iö>. 19 17 1 1 I 4 1 1 den 14. Januar i i i i i i i i er. 10 6 7 G 121- 8 — Rindfleisch - - - - « Kalbfleisch - - - - - Lesgl. ausgemästetes - - Schweinefleisch - - - - Hammelfleisch - - - - Wurst von pur Schweinen gemischte Wurst__________ NB Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter na» Proportion, welches auf em Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht geniesbaren Stücke vom Hals, sind von der Zugabe^gänzlich ausgeschloffen. Pfd. Bratwurst....... - Schwartemagen . ... - geräucherter Speck . . . - Schinken oder Dörrfleisch .« Rindsfett...... - Hammelsfett..... t Schweineschmalz ausgelassenes - desgl. unausgelaffenes . . 1 Pfd. gutes Ochsenfleisch Kuhfleisch - -- Er. 15 17 20 16 13 B a ck e r. Laib Brod 5 Pfund Roggenbrod in kleinen Laiben Küm.oder t? gern. Brod Wasserweck X Milchbrod * Taigscher für 2 ErJ für 4 fr.| für 6 Er. für 12 Er. S g Namen SN Straße Er Kl P Lt Q ,P Lt Q P Lt P 8t Q 2t IQ Lt Q Lt. Q Lt Q Georg Ebel Christ. Jughardt L- Kämmerer Conrad Kempf Louis Kempf Philipp Lampüs Christian Linker Christian Lober Daniel Lober Casper Löber Balthasar Magnus Walth. Müller Conrad Noll Heinrich Noll sea. 565 107 12 414 491 345 695 595 131 496 544 216 549 Kühgaffe Wallthorstr. Marktplatz Selzersweg ditto Kreuz Stadtpforte Neustadt Brandgaffe Neustadt Selzersweg Neustadt Mäusburg ditto U6 16 16 16 16 16 ‘® 16 16 16 16 16 16 16 ZZ — 20. 20 2,0 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 —| 1 1 1 1 1 i 1 1 i i 1 i i 1 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8 — 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 28 28 28 28 28 28 28 28 28 28 28 28 28 28 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 24 24 24 24 24 24 24 24 24 24 24 24 24 24 — 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 18 H IN 1 1 1 1 ININ 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 ‘ 5 5 "1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 —r 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 5 5 5 5 5 ; 5 5 5 5 5 5 5 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 L 2 Johannes Noll 632 Neustadt 16 — — 20 — 1 8 — 1 28 — 3 24 _ 18 — 5 1 4 2 5 2 Heinrich Noll jun. 506 Selzersweg 16 — — 20 — i 8 — 1 28 — 3 24 — 18 — 5 1 4 2 5 2 Christoph Seipp 710 Kühgasse 16 ;— 20 — i 8 — 1 28 — 3 24 — 18 — 5 1 4 2 5 2 Justus Schiefer 513 Neuenweg 16 — — 20 — i 8 —. 1128 — 3 24 — 18 — 5 1 4 2 5 2 Wilhelm Schäfer 717 am Nathhaus 16 — — ‘20 — 1 8 — 1 28 — 3 24 -— 18 — 5 1 4 2 5 2 Conrad Ufer 33 Wallthorstr. 16 — — i20 — 1 8 — 1 28 — 3 24 — 18 — 5 1 4 2 5 2 Ch. Wallenfells 61 ditto 16 — ,20 — 1 8 — 1 28 — 3 24 18 — 5 1 4 2 5 L M. Wallenfells 79 ditto 16 — 20 — i 8 _ 1 28 — 3 24 18 — 5 1 4 2 5 L I. Wallenfells 294 Neuenweg 16 — 20 — 1 8 — 1 28 —r- 3 24 — 18 — 5 1 4 2 5 2 Balth. Walther 102 Asterweg 16 — 20 — 1 8 — 1 28 — 8 24 18 — 5 1 4 2 5 s Balthasar Weidig 630 Neustadt 16 — ,20 — 1 8 1 28 — 8 24 18 — 5 1 4 1 2 6 e 6 Wierpreise. 1 Maas ordinaires Bier ...... fr. 6 * 1 Maas Doppelbier........ fr. 7 — Marktpreise. pf auch 5 Handkäse 4 Eyer - fr. 40 44 6 4 10 4 Pfd. Hecht - < - Butter - fr. pf. fl. 18 1 halb ©immer Erbsen ------ — 17 — 1 - - Linsen ------ — 18 — 1 Pfd. Waizenrnehl ------- — 4 — 1 - grob geschälte Gerste - - - - 1 - klein geschälte Gerste - - - - — 4 Getraidepreise vom 14. Januar in Frankfurter Währung den fl. a 60 fr. Städte Gem ä s Walzen Korn Gerste Hafer fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. DarmstaM..... das Malter — — — — 6 12 3 36 Giessen...... das Malter 8 30 7 — 5 5 3 15 auch 8 50 — ■ '1 ■ — —— 3 20 Marburg am 8. Januar das Mött 7 20 6 10 4 30 2 *— LMeltlar am 7. Januar das Achtel 9 50 8 20 6 — 4 — Besondere Bekanntmachungen. 1) Verhältnisse haben es nothwendig gemacht, den gewesenen Kaufmann Gerhard Tasche dabler, zum provisorischen Erheber aller städtischen Einnahmen zu bestellen. Indem man dieses hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt, bemerkt man zugleich, daß bis zu weiterer Verfügung, bei Vermeidung doppelter Zahlung, städtische Gelder, welcher Art sie auch seyen, nur an diesen gesetzlich bestellten Erheber geleistet werden können. Giessen den 13. Jan. 1832. Tie Bürgermeisterei) das. C. Silbereiscn. 2) Es werden hiermit alle diejenigen hiesigen Einwohner, welche Schul- und Schulholzgeld vom 4. Quartal 1831 zu entrichten haben, ausgcfordcrt, solches bis zum 1. Februar d. I. zu bezahlen, als sonsten gegen die Säumigen das gesetzliche Zwangsverfahren eintreten wird. Gießen den 7. Januar 1832. Die Stadt - Einnehmerei. Versteigerungen. 1) Nach nunmehr eingelangten Baurisse» und Kostenanschlägen sollen Montag den 30toi d. M. des Vormittags präcis 9 Uhr die Arbeim zur Erbauung eines neuen Schulhauses dahier aij hiesigem Rathhause der öffentlichen Versteigerin ausgesetzt werden. Die Arbeiten bestehen: fl. fr. 1) in Maurerarbeit, veranschlagt zu 3620 — 13 2) in Steinhaucrarbeit, - - 220 -36 3) in Zimmerarbeit, - - 1551 - 1 4) in Dachdeckerarbcit » - 393 - 54 5) in Schreinerarbeit -- - 1214 — 35 6) in Schlosserardeit <- - 546-46 7) in Glaserarbeit - - 455 -19 und 8) in Weißbinderarbeit - - 635 — 23 Die näheren Bedingungen, Voranschläge und Arbeitsriffe werden in dem Versteigerungslen mine offengelegt, können aber auch schon vorher zu feder Zeit von den Steigliebhabern auf dein Bürgermeiftereibnreau eingesehen werden. Indem man dieses zur öffentlichen Kenntnis bringt, wird noch bemerkt, daß die Steigere» 7 wegen Tüchtigkeit und zeitgemäßer Vollendung der Arbeiten Cautionen zu leisten haben. Gießen den 6. Jan. 1832. Die Bürgermeisterei das. C. Silbereisen. 2) Donnerstags den 26. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr sollen auf dem Rathhaus dahier ein Sopha und eine Commode öffentlich an den Meistbietenden gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 3. Januar 1832. Großherzogl. Heff. Stadtgericht. Müller. 3) Fruchtversteigerung bey dem Rentamte Giessen. Montag den 16ten d. M., Vormittags 10 Uhr, werden 500 Malter Korn und 120 Mltr. Gerste von dem hiesigen herrschaftlichen Speicher unter den bekannten Bedingungen versteigt. Gießen den 3. Januar 1832. Großherzogl. Hess. Rentamt. Schneider. 5) Verkauf einer Domanial - Jagd im Forst Gießen. In Folge Allerhöchster Entschließung soll die hohe und niedere Alleinsagd in dem Heuchelheimer Gemeindswaldchen bei Rodheim, nach den Bestimmungen des Gesetzes über die Domainenver- äußerungen vom 2. Juni 1821, öffentlich an den Meistbietenden veräußert werden. Dieser Jagdbezirk ist in der Gemarkung Heuchelheim gelegen, erstreckt sich über einen Flachengehalt von 147 % Morgen Waldboden und wird gegen Morgen, Mittag und Abend von den ■ Communalwaldungen der Königlich Preußischen 1 Gemeinden Atzbach und Kinzenbach, und gegen Mitternacht vom Großherzoglichen Domanialwald, Rodheimer Markwald und dem Privatwalde des Freiherr» von Firnhaber Eberstein begrenzt. Die angrenzenden Jagden gehören der Krone Preußen und dem Freiherrn von Firnhaber Eber- stein als Eigenthum. - . ^kauf dieser Jagd wird den 26. März . 1832, Vormittags lOUHr, indem Gemeindehaus ? L l.^ctm vorgenommen, wozu die Kauf- liebhaber emgeladen werden. Gießen den 9. Januar 1832. j Der Forstinspektor \ Rübsamen. ( t 6) Am 13. Februar 1832 und folgende Tage sollen auf dem hochgräfl. Jsenburgischen neuen Hofgute zu Büdingen (bei Gellnhausen) Pachtveränderung halber: eine Anzahl Pferde, worunter mehrere 4jähn- ge; eine bedeutende Anzahl 'Rindvieh, bestehend r in theils fetten, theils Zugochsen, fetten und frisch r melkenden Kühen, und eine Anzahl zwei- und t dreijähriger Stiere von sehr guter Race, ferner mehrere hundert Hämmel, theils fett, theils zur Zucht, diverses Schweinevieh von allen Sorten und Alter; ein Jagdwagen, Hausgeräth aller Art, Betten und Bettstellen, Kupfer und Messina, Mobilien rc., nicht minder mehrere englische Ackergeräthe, eine echt englische Heckerlingmaschine, so wie ein nach neuester nnd vortheilhaftester Art eingerichteter Dampf - Distil- lir-Apparat, auch einiges Wagnerholz und Wag- nergeräth, — auf dem genannten Hofe öffentlich meistbietend gegen baare Zah ung versteigert und damit der Anfang früh 9 Uhr gemacht werden, wozu an- durch Kaufliebhaber emgeladen werden. Büdingen im Decbr. 1831. In Auftrag seines abwesenden Prinzipals der Oberverwalter Carl Hirschberg. 7) Montags den 13. Februar 1832 Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiesigem Rathhause der dem Gr. peinlichen Gerichtssekretär Franz dahier zustehende Garten in dem Güntersgraben, 2862 Klftr. oder 824 Rth. haltend, im Wege der Hülfsvollstreckung öffentlich an den Meistbietenden unter den int Termin zu eröffnenden Bedingungen versteigert werden. Gießen am 22. Dec. 1831. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. Zu vermiethen. 1) Ein Logis , bestehend aus 4—5 Stuben, Kammer, Küche, Keller und Holzstall ist zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden Das Nähere bei Ausg. d. Bl. 2) Das seither von Herrn Judith bewohnte Logis m meinem Hause, ist durch dessen Abzug von hier, anderweit zu vermiethen; es besteht in 1 Stube, 2 Kammern, verschlossener Küche, Kel- 8 ler und Holzstall und kann sogleich bezogen werden. Schuhmacher Krailing in der Neustadt. 3) Bei A. Ziegelstein wird das bis jetzt von Dr. Klauprecht bewohnte Logis vakant. Dasselbe besteht in der 3ten Etage ans 2 Stuben nebst Ca- binet, Küche und Kammer; in der mittleren Etage aus einer großen Stube ans die Straße gehend, nebst Theil am Keller und Holzplatz. Auf Verlangen werden die Stuben auch meublirt. Feilgebotene Sachen. 1) Wir sind Willens, entweder unsere ganze in der Kapellansgasse stehende Hofraithe, oder auch nur das Haus mit dem dazu gewünscht werdenden Platz aus freier Hand zu verkaufen, und ersuchen die etwaigen Liebhaber, wegen der Bedingungen mit uns in Unterhandlung zu treten. Johann Schäfer und Ehefrau. 2) Schönen Hafer verkanft in Malter und größer« Parthien billig L. F. Felsing. 3) Garnier-Tüll in allen Breiten, gestickte Tüllkragen, Iaconnet, Sammetgürtel, Florbander, glacirte Handschuhe u.s. w. habe ich erhalten und erlasse diese Artikel zu den billigsten Preisen. Auch mit allen Sorten Stickwolle, Seiden und Leinen, so wie Stick- und Hä- kelseide bin ich versehen und empfehle mich bestens M. Heß am Asterweg. 4) Meine vorrathigen Stickmuster verkaufe ich zu den billigsten Preisen. M. Heß. Vermischte Nachrichten. 2) Die Ziehungen der Güter- und Silberwaaren - Lotterie zu Marburg sind nun so weit vor sich gegangen, daß auch die Hauptzichung der 6tcn Klasse den 13. Februar d. I. stattfiudet. In dieser Ziehung werden gewonnen: 10,000, 8000, 3500, 3000 und 1500 fl. und noch sehr viele kleinere Treffer. Kaufloose hierzu sind bei den meisten Kollekteurs in den Provinzial- und Hauptstädten, so wie bei dem Dirigenten dieser Lotterie, Secretär Lilienfeld, zu Marburg zu billigem Preise zu haben. 3) Wir haben auf hiesigem Orte eine Barchent- und Zwillich-Fabrik angelegt, und ersuchen daher alle diejenigen, welche "für uns zu wcbey, spinnen oder spulen beabsichtigen, sich baldigst bei uns melden zu wollen. Gießen den 8. Decbr. 1831. Gebr. Homberger und Söhne. 4) Nach der, im Wochenblatte Nr. 52 v. Z.. enthaltenen polizeilichen Anzeige bin ich, gegcr Leistung einer Caution von 200 fl, zum Leicher besorger für die hiesige Stadt bestellt worden itit glaube mir schmeicheln zu dürfen, daß ich die bisher erhaltenen, hierauf bezüglichen Aufträge zm größten Zufriedenheir der verehrten Besteller besorgt habe. — Da ich jedoch vermuthe, daß einem großen Theil der ftteftgcn Einwohner noch unbekannt ist, daß mir dieses Geschäft von hochlöblicher Polizei-Behörde übertragen worden, so beehre ich mich, dieses hiermit nochmals zur öffentlichen Kenntniß mit der Versicherung zu bringen, daß ich jeden Auftrag zur Lcichcnbesorgung am das pünktlichste und gewissenhafteste nach der b) stehenden Tarordnung erledigen werde. Gießen den 11. Januar 1832. Fr. Habenicht, Schneidermeister. 5) Da die gemeinschaftliche Führung unseres Mauerergeschäftö aufgehört hat und Jeder solches von jetzt an für seine eigene Rechnung führt, ss verfehlen wir nicht, dieses hiermit zur allgemeinen Kenntniß zu bringen. Gießen im Januar 1831. Gebrüder Kann, Maurermeister. ' 1) Die Nummern 40 und 172 haben die 2 Tische, und die Nummern 78, 90, 149, 187, 259, 261 und 282 die in der Armenkinder-Strick- schule gefertigten Effekten, welche am 20. v. M. zum Besten der Armenanstalt verloost wurden, gewonnen. Luise Stein. Hierzu eine Beilage. Beilage zu Nro. 2, Ferner vermischte Nachrichten. 4) Einem verehrten Publikum zeige ich hr'er- durch ergebens! an, daß ich das bisher mit meinem Bruder in Gemeinschaft geführte Maurcrgeschäft von jetzt au auf meine eigene Rechnung betreibe, und bemerke hierbei zugleich, daß ich in unserm älterlichen Hause auf dem Selzersweg zwei Stie- gftt hoch wohne. Gießen im Januar 1832. Justus Kann, Maurermeister. 5) Wegen Auseinandersetzung des Neumül- lers Schwan mit seinen Kindern haben alle diejenigen, welche Forderungen an dieselben zu machen haben, die desfallsigen Noten bis Ende dieses Monats an mich einzuschicken. Justus Schiefer, 7) 1000 fl. Vormundschaftsgeldcr liegen gegen genügende Sicherheit, jedoch nur in hiesige Stadt, zusammen oder getrennt, zum Ausleihen bereit. Das Nähere in der Redaction d. Blts. 8) Unterzeichneter wird den 20. Januar im Saale zum Einhorn dahier eine Tanzreperition zu geben die Ehre haben. Durch dieselbe wird den Honoratioren und Freunden der Terpsichore und Erato ein angenehmer Abend dargeboten. Der Eintrittspreis ist 48 fr. ä Person. Erwachsene Damen, so wie Eltern, deren Kinder Theil an der Repetition nehmen, haben den Zu, tritt frei. Der Anfang ist Abends 6 Uhr. Akademiker P. B. Bartholomay, Universitäts-Tanz - und Fcchtlehrcr. 9) Souveraines Heilmittel gegen die Epilepsie (Fallsucht), wodurch schon viele tausende leidender Individuen beiderlei Geschlechts und von jedem Alter einer vollkommenen Herstellung sich zu erfreuen hatten. Der Unglücklichen, welche damit befallen sind, gibt es so viele, daß es um so erfreulicher seyn muß, wenn ein unfehlbares Mittel dagegen sich darbietct. Der Unterzeichnete, dem hiervon das Debit für ganz Deutschland überlassen worden ist, bringt solches hiermit zur öffentlichen Kenntniß. Johann Gaudelius, in Bornheim bei Frankfurt a. M. wohnhaft bei Herrn I. A. Kämpf. 10) Zur allgemeinen Militär- Vertretuugs-Anstalt, die eine Sicherheit und zwar von 102,000 fl. depo-- nirt hat, die für jedes Mitglied, welches vor oder nach dem Loosen heirathen will, ohne die geringste Vergütung die gesetzliche, 400 r’. betragende Cantion leistet, haben bereits mehrere hundert Personen ihren Beitritt erklärt. Ich lade die 1812 gebornen Bcitritts- lustigen mit der Bemerkung ein, daß meine Anstalt einzig und allein für sich besteht, worauf ich aus triftigen Gründen besonders aufmerksam mache. Darmstadt den 1. Decbr. 1831. Ernst Emil Hoffmann. Angekommcne und abgcreiste Fremde vom 7. bis 13. Januar. Sn Gasthä usern. Im Einhorn. -Sr. Kempf, von Herborn, Hp. Rosen- borf, Großh. Rcvierförster; Derr Leonbardi, v Darmthal, von Offenback, Hr. Zickler, von Wetzlar, Hr. Student; Madame Muller, von Marburg. Hipolit, von Alsfeld, Hr. Rosenthal, von Rödel- Im Rappen. Hr. v. Notsmann, von Darmstadt, heim, Hr. Hirsch, von Frankfurt, Hr. Hirsch, von Großh. Hess. Major; Hr. Rübsamen, vvn Coblen;, Offenbach, Kaufleute; Hr. Pfifferling, von Eichels- Conducteur; Hr. Gros, von Frankfurt a. M., Herr 10 Dässel, von Cassel, Hr. Vollprecht, von Rüsselsheim, Kaufleute; Demoiselle Schäfer, von Jesberg. Im Adler. Hr. Wagner, von Schotten, Metzgermeister; Hr, Fink, von Bingen, Zinngießer; Hr. Sancio, von Darmstadt, Handelsmann. Im Hirsch. Hr. Bensing , Hr. Müller, von Schwenningen, Uhrenhändler; Hri Jost, von Friedberg, Kaufmann. I m S ch w a n e n. Hr. Sinowsky, von Lanza in Polen, Sonntag den 8. Januar baden das Frischbacken die Bäckermeister: Christian Wallenfels in der Wallthorstraße, Conrad Noll auf der Mäus- l'urg , Christian Löber in der Neustadt, und Jakob Wallenfels auf dem Neuenweg. CloNesvrrnsr um 15. Isnusr. In der evangel. Kirche. * Morgens Jnspector Dr. Engel. Nachmittags Kandidat Kuhl, aus Bindsachsen. (Probeprcdigt.) Gclaukte Del Der evangel. CememAe. Ten 6. Jan. Dem Großherzoglichen Postmeister, Peter Marzellin Bauer, eine Tochter, Ottilie Margarethe Johanna Julie. Ten 7. Jan. Dem Kandidaten, Heinrich Köhler, eine Tochter, Fricderickc Theodore Bertha Lisette. Dlficier Hr. Koch, Hr. Stroh, von Windhausen, Geschäftsleute. Hr. Lang, von Biala, Tuchmacher Hr. Dieflch und Bruder, von Stumpentenrod, Gr' Geometer. Im Darmstädter Haus. Hr. Glewitz, von Hitz- krichen, Gr. Geometer. Hr. Bärget, von Ortenberq, Hr. Steinling, von Rahnstadt, Hr. Uhl, Hr. Seht von Oberschmrtten, Geschäftsleute; Hr. Walther, von Lindheim, Bürgermeister. Den 8. Jan. Dem Großherzoglichen Stadt- gen'chtsactuarius, Ludwig Gravelius, eine Tochter, Clothilde Philippine Auguste Ernestine Franziska. Den 10. Jan. Dem Dr. der Philosophie, Karl Völcker, eine Tochter, Julie Friedericke Maria. Beerdigte bei der evang. ö^emeinLe. Den 12.Jan. Ernst Ludwig, des Burgers und Pumpenmachermeisters, Conrad Balthasar Lang, Sohn, alt 10 M. 16T. Getknrkte bei der Luthol. Gemeinde. Den l.Jan. Dem Bürger Andreas Grab, ein Sohn, Carl Friedrich Andreas. Berichtigung. In! vorigen Anzeigeblatt ist bei den, im 1.1S3! (sei der evangelischen Gemeinde, Gebornen statt 92 Mädchen zu lesen: 82 Mädchen. Berichtigung. Nicht die hessischen, sondern die polnischen % und -/ Thaler- Stücke sind von der Annahme ausgeschlossen, welches ich in Bezugnahme auf meine Bekanntmachung im vorigen Wochenblatt hierdurch berichtige. Dieser Jrrthum ist durch mein Versehen veranlaßt worden. Gießen am 12. Januar 1832. Ter Steuer - Einnehmer M ä n d l. Die unterzeichnete Redaction bringt >.tr KenntNiß der verehrlichen Abonnenten des als Beilage zu dem Giesser Anzeigeblatt neu erscheinenden „Hessischen Boten, Sonntagsblatt für Stadt und Land", daß sich dazu eine hinreichende Anzahl Theilnehmer gefunden hat, und das Unternehmen also als zu Stande gekommen zu betrachten ist. ' Dieses Blatt wird für die Folge jeden Samstag regelmäßig als Beilage zu dem Giesser Anzeigeblatt erscheinen, und mit demselben an die verehrten Abonnenten abgegeben. Ter /4 jährige Preis ist 18 fr. Man ersucht die verehrlichen Interessenten, welche sich noch darauf zu abonm'ren wünschen, dieses baldigst zu bewerkstelligen, damit noch complette Ercmplare an sie abgegeben werden können. Redactiou und Verlag der Brüh loschen Buch« und Steindr ucker ei. Tie Beilage zu dem heutigen Anzeigeblatt, Nr. 2 des Hessischen Boten, enthält: Des Hessischen Boten Betrachtungen am letzten Abend im Jahr. 2. ■— Der Chatten Wohnsitze, Körperbau und Sitten. Schluß. — Aus Gießens Vorzeit. — Strafe der Verläumdung bei den alten Sar- maten. — 1. Näthsel, — Ursache der unglücklichen Ehen. — 2. Räthsel. — Nützliches Allerlei.