den 4. Februar 1852. >: Sr. Samstag Er. Dfb. 10 8 Br o d p reis e Hes- k. i 1 1 1 1 1 1 19 17 Er. 10 8 7 6 17 20 16 Bun Distor, Hbadi; Neiß, 4 ®r- Schau, ehr». tlÜE ri'ch des Ork, gutes Ochsenfleisch Kuhfleisch - - Rindfleisch > - Kalbfleisch - - desgl. ausgemästetes Schweinefleisch - Hammelfleisch Wurst von pur Schweinen gemischte Wurst_____ Waid. , Ramsen, Wein- 'iEflnt, , von Km >theka er, öoi i(: & tratzc». , m r. ülpt. ■in mb •, ton , von Wei. mbach, ukopf, Pfd. Bratwurst Schwartemagcn geräucherter Speck SchinEen oder Dörrfleisch Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz ausgelassenes desgl. unausgelassenes . . . NB. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar aus 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht zöllig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht geniesbaren L-tücke vom Hals, find von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Pf. Pf. 1 1 1 1 1 1 1 1 B ä ck e r. Ein Laib Brod von 5 Pfund Roggenbrod in kleinen Laiben | Kum. oder! gern. Brod ’S s iM N Milchbrod Taigscher | für 2 Er. für 4 Er. für 6 Er. für 12 Er. f.2 Er. f. 1 Er. If.lEr. f. 1 fr. Namen HNss Straße Erl pf P!Lt Q Pl Lt Q P Lt Q P Lt>Q Lt O Lt Q f£t. Q Lt Q Georg Ebel 565 Kühgasse 16 — — 20 1 ~8 — 5' 28 3 24 ntii* 18 3raa 5 ^1 4 *2 5 £ Christ. Jughardt 107 Wallthorstr. 16 — —120 — 1 8 — 1 28 _ 3 24 ___ 18 5 1 4 2 5 L L- Kämmerer 12 Marktplatz 16 — —)2o — 18 — 1 28 3 24 ____ 18 __ 5 1 4 2 5 Ä Conrad Kempf 414 Selzersweg 16 — — 120 — 1 8 — 1 28 ___ 3124 _ 18 _ 5 1 4 2 5 3 Lov'.s Kempf 491 ditto 16 — H20 _ 1 8 — 1 28 __ 3124 ______ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Philipp Lampus 345 Kreuz 16 — -20 _ 1 8 — 1 28 _ 3 24 _ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Christian Linker 695 S'adtpforte 16 - — 20 _ 1 8 — 1 28 ._______ 3 24 _ 18 ___ 5 1 4 2 5 2 Christian Löber 595 Neustadt 16 — - 20 _ 1 8 — 1 28 ____ 3 24 18 _ 5 1 4 2 5 2 Daniel Löber 131 Vraudgasse 16 - — 20 — 1 8 — 1 28 3 >24 _ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Casper Löber Neustadt 16 - — 20 — 1 8 — 1 28 __ 3 24 ___ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Balthasar Magnus 496 Selzersweg 16 — — 20 — 1 8 — 1 28 — 3*24 ___ 18 — 5 1 4 2 5 8 Walth. Müller 544 Neustadt 16 — —120 —. 1 8 — 1 28 _ 3 24 '________ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Conrad Noll 216 Mäusburg 16'- —120 — 1 8 — 1 28 — 3 24 _ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Heinrich Noll sen. 549 ditto 16!- — 20 — 18 — 1 28 _ 3 24 _ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Johannes Noll 532 Neustadt 16 - — 20 _ 1 8 — 1 28 3 24 18 __ 5 1 4 2 5 2 Heinrich Noll jun. 506 Selzersweg 161 — — 20 .— 18 — 1 28 _____ 3 24 18 __ 5 1 4 2 5 2 Christoph Seipp 710 Kühgasse 161- — 20 — 1 8- 1 28 _ 3 24 _ 18 _ 5 1 4 2 5 2 Justus Schiefer 313 Neuenweg 16 - — 20 _ 18 — 1 28 ____ 3 24 _ 18 __ 5 1 4 2 5 2 Wilhelm Schäfer 717 am Nathhaus 16| — — 20 — 18 — 1 28 ___ 3 24 __ 18 _____ 5 1 4 2 5 2 Conrad Ufer 33 Wallthorstr. 16 - — 20 — 18 — 1 28 — 3 24 _ 18 ,__ 5 1 4 2 5 2 Ch. Wallenfells 61 ditto 16 — — 20 — 18 — 1 28 _ 3 24 — 18 _ 5 1 4 2 5 2 M. Wallenfells 79 ditto 16 — — 20 __ 18 — 1 1 28 ,_____ 3 24 — 18 __ 5 1 4 2 5 2 S- Wallenfells 294 Neuen weg 16 — — 20 — 1 8 — 1 28 _ 3 24 _ 18 __ 5 1 4 2 5 8 Balth. Walther 102 Asterweg 16 - — 20 — 1 8 — 1 28 _ 3 24 _ 18 __ 5 1 4 2 5 8 Balthasar Weidig 630 Neustadt 16 — -.20 — 1 8- 1 28 — 3 24 — 18 — 5 1 4 2 5 § 24 LZ i e r p r e i s e i Maas ordinaires Vier...... fr. 6 Pf. w f kr. 1 Maas Doppelbier......• f 2 L Marktpreise. 1 Pfd. Hecht - - - - , - . - - , fr. 18 Pf. 1 halb ©immer Erbsen - - - st. fr. pf 14 1 - Butter ---------- 16 — 1 - - Linsen - - - $ - - _ 48 auch 17 — . i Ptd. Waizenrnehl - - - - 6 s Handkäie ----------- 4 — 1 - grob geschälte Gerste - 1 « - _ 4 4 Eher ------------ . 4 — 1 - klein geschälte Gerste - - - - — 8 - Getraidepreise vom 28. Januar in Frankfurter Währung den fl. ä 60 fr. Städte Gemas Walzen Korn Gerste Hafer fl. fr. fl. fr. fl. fr. fl. fr. NarmstaM..... das Malter — — — -___ 6 24 3 35 Giessen...... das Malter 8 50 7 10 5 10 3 30 auch 9 — 7 15 — 3 35 MarÄurg am 29. Januar das Mött 7 20 6 10 4 30 2 TM etil ar am 28. Januar das Achtel 10 — 8 25 6 10 4 —— Polizeiliche Nachricht, betreffend Diebstahl. Folgende Gegenstände sind in Frankfurt entwendet worden, als: 1.) ein silberner Suppenlöffel ) 3 ^ fünf ' - Löffel 1 mtt bcm Sllberzeichen Schott und einem X. 4 .) - - Gabeln 5 .) ein - Löffel i , , , 6 .) - - Gabel I von französischem Silber ohne Zeichen. 7 .) zwei Tischmesser mit schwarzem Stiel, auf der, Klinge das /Zeichen Bure Lane™ oder blos Langres. ” 8 .) ein Tischtuch, gezeichnet C. P. 3. Allenfallsige Spuren, welche zur Entdeckung der Thater fuhren können, sind alsbald dahier oder bei Hochlöblichem Polizeianite zu Frankfurt anzuzeigen. Gießen den 3. Febr. 1832. Großherzoglich Hessisches Polizei -Commissariat daselbst. R a n ch. E d i k t a l l a d u n g c n. 1) In dem Hypothckenbnch von Gießen findet sich der Eintrag, daß der gewesene Buchhändler Christian Krieger dabier sein Wohnhaus und Güterstücke unterm 10. März 1809 dem Rathscköff Hast wegen 4000 fl. verpfändet hat; das Capital soll abgetragen feint, es ist aber die Obligation abhanden gekommen, daher auf Antrag der jetzige» Besitzer der Güterstücke diejenigen, welche Ansprüche aus vorbemerkter Hypothek haben, anfgefordcrt werden, solche binnen 4 Wochen vor unterzeichnetem Gericht so gewiß auszuführen, als sonst nach Ablauf der Frist der Eintrag im Hypothekenbuch gelöscht werden wird. Gießen den 10. Januar 1832. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. 25 'l) Die Wittwe des gewesenen Eiseuhäudlcrs und Kastenmeisters Georg Melchior Becker, Katharina Elisabethe Juliane geb. Kammer zu Gießen, ist am 13. December vorigen Jahrs dahier verstorben und bat ein Testament hinterlassen, ru dessen Eröffnung Termin auf Donnerstag den 9. Februar d. I. Vormirtags 10 Uhr anberaumt w'orden ist- Da man die Jntcstaterben der vor- aedachten Erblasserin nicht kennt, so werden diejenigen, welche an den Nachlaß derselben Erb- oder sonstige Ansprüche machen wollen und ein Interesse dabei haben, der Eröffnung des Testaments beizuwohnen, hierdurch öffentlich aufgefordert, so gewiß in dem vorbemerkten Termin, entweder in Selbstpersou oder durch genüglich Bevollmächtigte vor unterzeichnetem Gericht zu erscheinen, der Eröffnung des Testaments sich zu gewärtigen, als sonst mit der Testaments-Eröffnung und Inventarisation dennoch wird vorgeschritten werden und bei Vertheilung des Nachlasses auf die Erb - oder sonstigen Ansprüche sich nicht meldender Interessenten keine Rücksicht genommen werden kann- Gießen den 7. Januar 1832. Großherzogl. Heff. Stadtgericht. Müller. 3) Der etwaige Besitzer der von Caspar Horn Pauls Sohn aus Steinbach im Jahre 1805. der Frau Hofräthin Baumer über 120 ff. Kapital errichteten angeblich abgetragenen Schuldverschreibung hat seine Ansprüche an diese innerhalb 4Wo- chen bei der unterzeichneten Behörde so gewiß geltend zu machen, als gegenfalls dieselbe für mortificirt erklärt werden wird. Gießen am 26. Jan. 1832. Großh. Hessisches Landgericht das. P l o ch. Besondere Bekanntmachungen- 1) Dem Wunsche des Herrn Kaufmanu Gerhard Tasche gemäß, hört die demselben provisorisch übertragene Erhebung ber städtischen Gelder mit dem 7. d. M. auf und geht Mittwochs den 8. Februar au den neu bestellten provisorischen Stadtrechner, bisherigen Regierungs-Amts-Actuar Nern (wohnhaft in den: Hause der Wittwe des Gemeinderaths Franz in der Schloßgaffe) über ; von welchem Tage an daher alle städtischen Gelder, bei Vermeidung doppelter Zahlung, nur an letztern zu bezahlen und eben so alle Ausgaben von ihm zu bestreiten sind. Gießen den 3. Februar 1832. Der Bürgermeister C. S i l b e r e i s e n. 2) Alle diejenigen hiesigen Einwohner, welche bei dem zuletzt abgehaltencn Forstgerichte in Strafen verurtheilt worden sind, werden hierdurch.auf- gefordert, solche von dem 15ten bis Ende dieses Monats und zwar an den von Großherzogl. Rentamt festgesetzten Zahltagen, als Dienstag und Donnerstag jeder Woche, so gewiß an das Großh. Rentamt dahier zu berichtigen, als sonsten gegen die Säumigen mit dem gesetzlichen Zwangsverfahren vorgeschritten werden wird. Gießen den 4. Febr. 1832. Der Bürgermeister C. S i l b e r e i s e n. 3) In Beziehung auf die in Nro. 4. dieser Blätter enthaltene Erklärung des Schuhmachers P. Bergmann v. 27. Jan. d. I., bemerkt die ffäd- tische Verwaltungsbehörde, daß sie es ihrer Stellung nicht entsprechend finden könne j in einem Lokal-Polizeiblatt, ihrer amtlichen Handlungen wegen, zu streiten. Sie hat übrigens für Einleitung des geeigneten Verfahrens wegen jenes Vorfalls Sorge getragen. Gießen den 31. Jan. 1832. Die Bürgermeisterei das. C. Silbereisen. geilgebotene Sachen. 1) Elastische Metall - Schreibfedern. Diese Federn sind nach langjährigen verschie, deutlichen Versuchen zu der möglichsten, ihrem Zwecke am besten entsprechenden Vollkommenheit gediehen. Dieselben bestehe» aus einer neu erfundenen Metall-Eompofition, welche der Schärfe der Tinte widerstehen; man kann mit ihnen so weich und schöner, wie mit einer gewöhnlichen Gänsefeder schreiben, beim Slumpfwerdcn können solche mit einem jeden scharfen Messer wieder verbessert ?er- 26 den, indem man sie nur zwei oder dreimal nach der Spitze zu schabt, ohne diese abzuköpfen. Sie gewähren den Vorthril eines jahrelangen Gebrauchs und ersparen das lästige Federschueiden. Zn haben bei Universitäts-Buchbinder Balser. 2) Bei Unterzeichnetem ist fortwährend eine Auswahl gut gepolsterter Meublcs neuester Fae.on zum Verkauf vorräthig. Auch werden solche auf Bestellung gefertigt. Gießen den 3. Febr. 1832. Christian Reiber, Tapezir, wohnhaft auf'm Kreuz. 3) Eine sehr schöne, gut und im neusten Geschmack gearbeitete einspännige Chaise ist zu verkaufen bei Carl Blei m a n n, Satklermeister. 4) Ein Fuder Erbsenstroh ist zu verkaufen. Das Nähere bei der Expedition dieses Blatts. Zu vermiethen. 1) Nahe am Kirchenplatz sind im Ganzen oder vertheilt 2 Stuben, 2 Kammern und Küche zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden können. Ausgeber sagt, wo. 2) In meinem Hanse in der Flügelsgasse sind 2 Stuben mit Kabinet, eine Kammer, eine Küche, ein Holzstall und ein Keller zu vermiethen, und können nach Wunsche alsbald bezogen werden. Auch kann eine meublirte Stube, mit oder ohne Kabinet, abgegeben werden. Roth, Rechnungs-Revisor. 3) In dem hiesigen Gesellschaftshaus ist der oberste Stock, bestehend: aus 4 Stuben, 2 Kabi- nets, Magdkammcr, 2 Küchen, Schwarzzeugkammer, Holzremisc, Keller, Mitgebrauch der Waschküche und Pumbe, zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Gießen den 3. Feb. 1832. Vermischte Nachrichten. 1) Angelegentlichste und letzte Bitte. Es ist hinreichend bekannt geworden, daß ich bereits mit dem Jahre 1827mein Sortiments-Büchergeschaft geschlossen, es meinem Sohne zum Fortbe- Hierzu ein trieb für seine alleinige Rechnung abgetreten habe, und seitdem mich einzig mir meinem Verlags- u. Buchdruckereigeschäft beschäftige. Meine Ausstande forderte ich unter Berücksichtigung vieljähriger mch freundschaftlicher Verbindungen, mit he manster Schonung ein, und bin mir bewußt, Niemand eine gewünschte Nachstch versagt, oder gedrückt zu haben. Nachdem ich indessen mit dem Schlich des letzten Jahres 1831 meine Hand- lunasbücher revidirte, gewahre ich, daß noch viele meiner Debenten mit den ganzen oder theilweiseu Resten im Ruch stände sind. Diese fordere ich nun so dringend als ernstlich auf, binnen jetzt und der Ostermesse dieses Jahres ihre Verpflichtungen gegen mich zu erfüllen, da eine längere Nachsicht meinen eigenen Pflichten Widerstreiten würde. Ich bitte einen Jeden, den diese Aufforderung angeht, sie nicht abermals unbeachtet zu lassen, indem ich mit Eck t April d. I. alle Restanten, die noch« Rückstände sind und sich nicht genüget mit mir arraugirt haben, an meinen A- walt, Herrn Hofgerichts - Advokam Trapp l. zu verweisen mich geuötW sehe. Gießen am 29. Jan. 1832. G. F. Heyer Vater. 2) 200 sl. Vormundschaftsgelder liegen gl- gen genügende Sicherheit und zu 4 pCt. Zinsen in hiesige Stadt zum Ausleihen bereit. Wer? sagt Ausgeber dieses. 3) Gegen ein sicheres Unterpfand sucht jemand 200 fl. zu leihen. Wo? sagt Ausgeber dieses. 4) 300 fl. liegen gegen doppelte Versicherung und zu gewöhnlichen Zinsen zum Ausleihen bereit. Markus Low. Beilage.__________ Beilage zu Nro. s. Ferner vermischte Nachrichten. 5) Empfehlung. Unterzeichneter empfiehlt sich einem hochzuverehrenden Publikum durch die Anzeige: "M er nicht nur das Einsetzen einzelner Zähne, Reihen und ganzer Zahngebisse von chemischen, unzerstörbaren Emaille-Zahnen neuester Vervollkommnung (welche sich im Munde stets rein und unverändert erhalten) und allen andern Arten Mafien mit allen nur möglichen Ressorts, wie es die Kunst nur vermag, von ihm selbst verfertigt, versteht, sondern auch, nach dem ganzen Umfange der Zahnarzneikunde, jedem Leidenden die gewünschte mögliche Hülfe zu leisten bereit und im Stande ist." Bevor man sich von dem Nutzen und der Haltbarkeit seiner künstlichen Zähne überzeugt hat, ist er nicht gewohnt, Bezahlung dafür anzunehmen. Ta er sich nur kurze Zeit hier aufhalten wird, so ersucht er diejenigen, die seine Hülfe wünschen, sich bald bei ihm zu melden, und ist am sichersten anzutreffen Vormittags von 8 bis 11 Uhr und Nachmittags von 2 bis 5 Uhr. Er logirt im Gasthaus zum Einhorn Nr. 4 — 5. Gießen den 3. Febr. 1832. Lämmle i n, Kakserl. Ruff, autorisirter und Kön. Preuß. Hof - Zahnarzt rc. aus Breslau. 6) Eine solide Herrschaft sucht ein braves Mädchen, welches schon einige Jahre gedient hat, waschen, bügeln, nähen und stricken kann, auch im Kochen nicht ganz^ unerfahren ist, auf Ostern zu miethen. Ausgeber d. Bl. sagt das Nähere. 7) Morgen ist vollständige Harmonie, Musik bei günstiger Witterung im großen Saale des Buschischen Gartens, so wie nachher ein Tänzchen veranstaltet werden kann. 8) Zur allgemeinen Militä Vertretungs-Anstalt, die eine S cherheit tuib zwar von 102,000 fi. dep nirt hat, die für jedes Mitglied, welchi vor oder nach dem Loosen Heimchen wi ohne die geringste Vergütung die gesetzl che, 400 sl. betragende Cantion leiste haben bereits mehrere hundert Persone ihren Beitritt erklärt. Ich lade die 1812 gebornen Beitritts lustigen mit der Bemerkung ein, daß meint Anstalt einzig und allein für sich besteht worauf ich aus triftigen Gründen besonders aufmerksam mache. Darmstadt dm 1. Decbr. 1831. Ernst Emil Hoffmann. Angekommene und abgereiste Fremden vom 28. Januar 3n Gasthä ufern. Im Rappen: Hr. BUÜH, Gr. Steuererheber, von Vöhl; Hr. v. Lenz, König!. Preutz. Lieutenanr, Hr. Steckmann, Kön. Preuß. Eapitain, von Berlin; Hr. Deichmann, Hr. Schrader, Hr. Pomp, von Marburg, Studenten; Hr. Haas, von Dillenburg, Hr. Katz, Hr. Jung, von Bremen, Hr. Meyer, von Bensheim, Hr. Straus, von Mainz, Hr. Storck, von Osthofen, Hr. Zöppritz, von Darmstadt, Hr. Heinrich, von Franks, a. M„ Hr.Elbenstng, von Vlotho, Hr. Stupp, von Libau, Kaufleute; Hr. Kleindorf, Particulier, von Hanau; Madame Schäfer, von Marburg; Fräulein Dister, von Ziegenberg. Im Einhorn: Hr. Steinmetz, Herzogl. Nass. Finanz- rath, von Hadamar; Hr. Weidig, Gr. Revierförster, von Königsberg.; Hr. Graf von Oriollo, von Berlin; Hr. Vigelius, Caplan, Hr. Döring, Bürgermeister, bis 3. Februar. Hr. Heiser, Gemeinderathsmitglied, von Kirtorf; Hr. Glaser, Präceptor, von Grünberg; Hr. Lämm- lein nebst Fräulein Tochter, Kön. Preuß. Hofzahnarzt , von BreSlau; Hr. König, Student, von Marburg; Hr. Röckert, Particulier, von Darmstadt; Hr. Asbeck, von Vörden, Hr. Bär, Hr. Lindheimer, von Offenbach, Hr. Lindheim, Hr. gell, von Frankfurt a. M., Hr. Brink, von Kassel, Hr. Wagner, von Rotterdam, Kaufleute. Im Adler: Hr. Dietz, Hr. Simon, von Mainz, Hr. Kratz, von Dillenburg, Hr. Wellenkamp, von Frankfurt «. M., Hr. Höffer, Br. von Braunfels, Hr. Klaber, Secretär, Hr. Weisbrod, Mahler von Wetzlar; Hr. Lang, Candidat, Hr. Keck, Fabrikant, von Alsfeld; Fr. Schmidt, von Zeilbach. Im Hirsch: Hr. Stürz, Gr. Eichinspector, von Romrod; Hr. Becker, von Jrlingshausen, Hr. Haubensack, 28 von Gönningen; Hr. Braun, von Winterberg, Handelsleute; Hr. Weber, Seilermeister, von Butzbach; Hr. Bastert, Hr. Lembach, Hr. Frohnhäuser, Tuchfa- drikanten, Hr. Braun, Bäckermeister, von Biedenkopf; Hrn. Gebr. Dechert — Martin, Oekonomen, von Maar. Zm Schwanen: Hr. Klockenbring, Obercontrolleur, von Battenberg; Herren Hergert, Vezirkschirurg, von Lauterbach; Fleischer, Kammerdiener, von Göttingen; Herrn Winterberg, Bürgermeister, Klingel- Hoffer, Kirchenverwalter, Borgers, Uhrmacher, von Wetter; Hr. Bernhard nebst Frau, Orgelbauer, von Romrod; Herren Stamm, von Felda, Bär, von Aronenberg, Rothschild, von Schönstadt, Semmler, von Alsfeld, Bock, von Niederohmen, Handelsleute. Im Hessischen Hof: Frau Staaböarjt Schimpf, von Friedberg. I m D a r m st ä d t e r H a u s - Hr. Schneidmuller, Brrr- germeister, von Gölzehain; Herren Engel, Eißmer, von Ortenberg, Wingefeld, von Bobenhausen, Oeko- nvmen; Herren Kick, von Alsfeld, Lomanns, Schmidt, Sonntag den 5. Februar haben das Frischbacken die Bäckermeister: Johannes Noll in der Neustadt, Daniel Löber an der Brandgasse, Ludwig Kämmerer auf dem Markt und Balthasar Magnus auf dem Selzeröweg. Gottesviensl am ö. Februar. In der evangel. Kirche. Morgens Jnspector Dr. Engel. Nachmittags Dr. Koch. GerarMe beiver evangel. Gemeinve. Den 29. Januar. Dem Burger und Weißbinder, Wilhelm Dick, eine Tochter, Susanne Emilie. Dens. Dem Burger und Bäckermeister, Daniel Steinberger, ein Sohn, Christian Ladung. Dens. Dem Burger und Seilermeister, Georg Conrad Berger/ ein Sohn, Johann Christian Julius Georg Karl. Dens. Dem Burger und Weißbindermeister, Johann Philipp Anton Petri, eine Tochter, Georgine Maria Christine Luise. von Oberursel, Haubensack, von Gönniugen, «ist von Lauterbach, Herdt, vonRamberg, Handelsleute' Hr. Kraft, von Bleinchenbach, Hr. Sang, von Stern' fels, Bürgermeister. Im Stern- Herrn Böhl, Köhl, Wolf, von Homberg a. d. O., Engelbrecht, von Hofgeismar, Becker, on Bellnhausen, Handelsleute; Friedländer, Schauspieler, von Danzig; Peters, Graveur, von Berlin; Dais' Licentverwatter, von Wetter; Wengler, Gerichtsschreiber, von Witzenhausen; Hoppe, Conducteur, von Coblenz. Außer den Gasthäusern. Bei Hrn. Major Kämmerer: Herren Gebrüder Kämmerer, Kön. Preuss. Lieutenants. Bei Hrn. Hofgerichts-Advokaten Hofmann II.: Hr. Oekonom Hofmann, von Niederramstadt. Bei Hrn. KreiSthierarz! Dr. Vir: Hr. Kaufmann Zkppritz, von Darmstadt. Bei Hrn. Dr. Stammler: Hr. Candidat Dickel, von Laubach. Den 1. Februar. Dem Großh. HofgerichtS- Advokateu, Karl Trapp, ein Sohn, Hermaiui Friedrich Gustav Franz. Getaukte bei ver bathol. Gcmeinvr. Den 20. Januar. Dem Mustkdircctor Hofmann eine Tochter, Namens Maria Susanm Ernestine Henriette. Veervigte bei ver evang. Gerneinvk Den 24. Januar. Karoline Josephine Johanna, des Kandidaten, Karl Mannberger, Tck ter, alt 2 I. 9 M. 22 T. Den 28. Januar. Charlotte Therese des Großh. Professors Dr. Crößmann Tochtu, alt 10 M. 9 T. Den 31. Januar. Elisabeth Katharina, iw land Philipp Noll, Musquetiers im Leibregiment, Ehefrau, alt 68 I. 8 M. 11 T. Den 1. Februar. Ein unehelicher Sohn, Wilhelm, alt 2 M. Den 2. Februar. Ernestine, des Kandidaten, Karl Mannberger, Tochter, alt 3 M. 21 T. Die Beilage zu dem heutigen Anzeigcblatt, Nr. 5 des Hessischen Boten, enthält: Des Heß sllchen Boten Schilderungen und Betrachtungen des menschlichen Lebens. 1. Der Säugling. Fortsetzung. — Mittheilungen aus der Geschichte von Polen. 1. Urzeit, Fortsetzung. — Ter Leucht thurm auf der Insel Pharos. — Räthsel. — Name lind Feste des Monats Januar. Nedactioil und Verlag der Bruhl'scheu Buch- und Steindruckcrei.