1 851 den 30. July Samstag Pfd. 2 1 11 1 gemischte Wurst 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 121- 8 — pr. 2 fr. 10 8 7 6 Bratwurst Schwartemagen geräucherter Speck . . Schinken oder Dörrfleisch Rindsfett Hammelsfett Schweineschmalz ausgelassenes Lesgl. unausgelassenes . . Pfd. gutes Ochsenflench - Kuhfleisch - - . Rindfleisch - - . Kalbfleisch - - , desgl. ausgemästetes . Schweinefleisch - • Hammelfleisch - - Wurst von pur Schweinen kr. 1 13 - 17 20 ■ 16 19 18 • NR Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf ' Tn Pfd Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Fuße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht aeniesbaren Stücke vom Hals, find von der Zugabe gänzlich ausge,chlossen. ---- B r o d P r e i s e. __.. 2 e N L O 2 Roagenbrod in kleinen Laiben Z N ß Z. S B ä ck e r. Zr — Küm gem. Dass Mil Tast Z i für 2 fr.| für 4 fr.jfür 6 fr.lfur 12ri. —— - - I j f.2 fr für 1 fr. für 1 fr. f. 1 fr. Namen flHNj Straße | frjpfl PtLt IP ISt |aiUlfit| Ql St ID |gtb.| Q | Lth. |Q |£t Q Georg Ebel 565 Kühgasse 16 — — 20 — 1 8 — i 28 —. 3 24 — 16 — 5 — 4-52 Christ. Jughardt 107 Wallthorstr. 16 - —— 20 — 1 8 — i 28 — 3 24 — 16 — 5 - 4-52 £. Kämmerer 12 Mar tplatz 16 - — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24 — 16 — 5 — 4 -52 Conrad Kemps 414 Seltersweg 16 — — 20 — 1 8 <— i 28 — 3 24 — 16 — 5 — 4-52 Louis Kempf 491 ditto 16 —' — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24 — 16 — 5 — 4 -52 Christian Löber 595 Neustadt 16 - — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24 — 16 — 5 — 4 -52 Philipp Lampus 345 jt reu j 16 — — 20 — 1 8 <— i 28 — 3 24 — 16 — 5 - 4-52 Daniel Löber 131 Brandgasse 16 - — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24—16—5— 4 -52 Casper Löber Neustadt 16 — — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24—18—5 - 4 -52 Balth. Magnus 496 Selzersweg 16 - — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24—16—5 — 4 -52 Walth, Müller 544 Neustadt 16 — — 20 — 1 8 — i 28 — 3 2t — 16 — 5 — 4 -52 Conrad Noll 216 Mäusburg 16 — — 20 — 1 8 —t i 28 — 3 24—16—5— 4 - 52 Heinr. Noll sen. 549 ditto 16 — — 20'— 1 8 — i 28 — 3 24—16—5— 4—52 Johannes Noll 632 Neustadt 16 - — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24—16—5 - 4—52 Heinr. Noll jun. 506 Selzersweg 16 — — 20 — 1 8 — i 28 —' 3 24—16—5 — 4 -52 Christoph Seipp 710 Kühgasse 16 — — 20 — 1 8 — i 28 — 3 24'— 16 — 5 — 4—52 JustuS Schiefer 313 Neuenweg 16! — — 20 — 1 8 — i 28 — 3 21—16—5— 4—58 Wilh. Schäfer 717 am Rathhaus 16’.— — 20- 1 8 —— i 28 — 3 24—16—5 - 4 -52 Conrad Ufer 33 Wallthorstr. 16 — — 20 — 1 8 •----------- i 28 _ 3 21—16—5 — 4—52 CH. Wallenfells 61 ditto 16 — — 20 — 1 8 — i 28 3 21 — 16 — 5 — 4—52 M. Wallenfells 79 ditto 16 - —- 20 — 1 8 — i 28 3 24 — 16 — 5 — 4—52 3- Wallenfells 294 Neuenweg. 16 - 20 — 1 8 — i 28 3 24 — 16 — 5 — 4—52 Balth. Weidig 630 Neustadt 16 — — 20 — 1 8 —— i 28 3 24 — 16 — 5 — 4—52 Btalh. Walther 102 Asterweg 16 — — 20 — 1 8 — i 28 — S 24 — 16 — 5 — 4 1—52 W i e r p r e i s e. Marktpreise. . . . . . . fr. 6 Pf. 1 Maas Doppelbier . . . . . . . . fr. Pf. fr. Pf. ft. fr. Pf 1 Pfd. Hecht ---------- 18 1 halb ©immer Erbsen ------ 1 4 1 - Butter ---------- 14 — 1 - - Linsen ------ 1 4 — auch 18 — I Pfd. Waizenrnehl ------- — 7 — 5 Handkäse ---------- 4 — 1 - grob geschälte Gerste - - - - — 4 — 4 Eyer ------------ 4 — 1 - Nein geschälte Gerste - - - - — 8 — Getraidepreife vom 30. July in Frankfurter Währung den fl. a 60 fr. und das Pfund zu 32 Loth ländifchen Gewichts. Städte G e m a s W a i z e n K o r n Gerste Hafer fl. 1 . fr. ft. 1 fr. fl. I fr. fl. I fr. DarmstaM das Malter — — — 7 8 4 29 Giessen das Malter 11 | 50 7 50 7 — 4 30 auch 12 — —- — — — 4 40 Marburg das Mött 9 — 7 — 6 — 3 20 DMrlUar das Achtel 13 — 10 30 ____8_ 50 6 — Polizeiliche Nachricht. 1) Zwei goldene Vorstecksnadeln, wovon eine mit einem weißen Steinchen, und ein Tabacksbeutel nebst mehreren Schlüsseln, sind gefunden, und hierher abgegeben worden. Die Eigentümer können diese Gegenstände hier in Empfang nehmen. Gießenden 29. jult 1831. Großherzoglich Hessisches Polizeycommissariat daselbst. R a u ch. Ediktalladu ngen. 1) Alle diejenige, welche Federungen an die vor kurzem dahier verstorbene Wittwe des Musikmeisters Bastert oder deren genannten Ehemann zu baden vermeinen sollten, werden aufgefodert, solche im Termin Samstag den 27. August dahier so gewiß anzuzeigen, als sonst weiter keine Rücksicht auf solche genommen wird. Gießen den 21. July 1831. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 2) Da sich bei Aufstellung des Status über den Nachlaß der dahier verstorbenen Jungfer Helene Handwerk eine Ueberschuldung ergeben hat, daher vom Großherzogl. Hofgericht der Provinz Oberhessen die Vorladung der unbekannten Gläubiger verordnet, — und dem Unterzeichneten der Auftrag hierzu ertheilt worden; so werden diejenigen, welche Forderungen oder sonstige Ansprüche an den gedachten Nachlaß haben sollten, hierdurch aufgesordert, solche binnen sechs Wochen, von heute an gerechnet, bei dem Commissarins einzu- gebcn, und sich darauf rechtlicher Verfügung zu gewärtigen, gegcnfalls sie damit von der Masse, ohne daß nachher eine besondere Abweisung erfolgen wird, werden ausgeschlossen werden.— Giessen den 18. July 1831. Von Commissionswegen Dietz, Commissionsrath. Versteigerungen. 1) Donnerstag den 4. August Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlaß der Wittwe des Musikmeisters Bastert gehörigen Mobilien, beste« hend in Zinn, Porzellain, Weißzeug, Kleidung, rc. in der Wohnug der Lcinwaudhändlerin Loth dahier, öffentlich gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigert werden. Giessen den 21. July 1831. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller 2) Das zu dem Schuldenwesen des Anton, modo Johannes Muth, Bäcker zu Gladenbach, gehörige Wobnhaus nebst Zugehör, soll im Termin Mittwoch den 3ten August l.J., des Vormittags 10 Uhr, einer wiederholten Versteigerung ausgesetzt werden. Indem man dies zur öffentlichen Kenntniß der Kaufliebbaber bringt, wird nachrichtlich bemerkt, daß dasselbe an der Straße liegt und zur Betreibung einer kleinen Wirthschaft, welche auch seither darin geführt wurde, geeignet ist. Gladenbach den 5. July 183!. Großherzogl. Hess. Landgericht. Staudinger. 3) Die Testaments-Erben des im Jahr 1801 verstorbenen peinlichen Gerichts-Assessors Eckstein sind entschlossen, das ihnen zugehörige, von dessen nunmehr gleichfalls verlebten Wittwe nutznieß- lich besessene, in der Sonne zwischen dem Posamentier Mailänder und dem Gesellschafts-Haus gelegene Wohnhaus nebst Nebenbau, HauSgarten und Hofrauin dem öffentlichen Verstrich auöznsetzen. Es ist Termin hierzu auf Montag den 8ten August d. I. anberaumt worden, und können sich die Kaufliebhaber an besagtem Tage Nachmittags 2 Uhr im Hause selbst, wo der Verstrich vorgcnommen und die Kaufbedingungen bekannt gemacht werden, einfinden, vorher aber wegen Einsicht des Verkauf-Objekts bei Unterzeichnetem melden. Gießen den 28. July 1831. Vermöge Auftrags B a p st, Großherzogl. Hofg. Sekretär. 4) Montag den 22ten August Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus das von dem Burger und Schuhmacher Joh. Georg Moog dahier hinterlassene 12,2 Klafter Wohnhaus, Holzschoppen, Schweinstall, Gärtchen vor dem Haus, 84,4 Klafter Garten am Nahrungsberg, an Balser Schmall, unter den im Versteigerungstermin bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießenden 7. July 1831. Großhzl. Hess. Stadtgericht. Müller. 5) Die Holzversteigerung, welche den 25ten July im Gießer Stadtwald wegen eingetretenen Regenwetters nicht abgchalteu werden konnte, soll nun Montag den l ten August, Vormittags 7 Uhr, au dem bestimmten Orte vorgenommen werden. Gießen den 28. July 1831. Der Beigeordnete H. Schneider. 6) Die Unterzeichneten sind Willens, ihr elterliches Wohnhaus auf dem Markt neben Balthasar Vogt und Christian Franz, nebst Misteustätte und Stall auf dem Burggraben, sodann einen Garten, ohngefähr ’/. Morgen haltend, mit einem Häuschen und gemeinschaftlichem Brunnen, links an der Chaussee vordem Wallthor, neben Herrn Professor Schmidt, entweder aus freier Hand, oder mittelst öffentlicher Versteigerung, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen zu verkaufen, wozu Termin auf den 8. August d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Rathhaus festgesetzt wird. I. L. Mann berg er. C. Mannberger. 7) Die Frau Dr. Schenk ist entschlossen, ihr auf dem Sclteröweg gelegenes Wohnhaus nebst Garten, Hofraum und allen Zubehörungcn Montag den 15. August d. I. Nachmittags 3 Uhr auf dahiesigem Rathhaus öffentlich an den Meistbietenden, unter den bei der Versteigerung eröffnet werdenden Bedingungen, versteigern zn lassen. Gießen den 27. July 1831. Besondere Bekanntmachungen. 1) Es werden hiermit die hiesigen Einwohner, welche Haus-, Platz-, Trieb - und Wiesenviertel- Zinsen, sowie Bestandgelder von Triebvierteln rc. pro 1831 an die Stadt-Kasse zu entrichten haben, aufgefordert, solche bis spätestens den 10. August abzuführen, als sonsten gegen die Säumigen mit dem gesetzlichen Zwang vorgeschritten werden wird. Gießen den 20. July 1831. Die Stadteinnehmerey. _ 2) Nach einer von der Königlich Preußischen Staatsregierung erlassenen gesetzlichen Bestim mung darf keinen diesseitigen Unterthanen vor Erreichung des dreißigsten Lebensjahres die Erlaub- niß ertheilt werden, ein Gewerbe durch Umherziehen in den Preußischen Staaten zu betreiben. Dergleichen Personen werden ansonsten von den Preußischen Behörden bei ihrem Eintritt in das fremde Staatsgebiet zurückgewiesen. Indem man dieses höheren Auftrages zufolge hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt, macht mau zugleich darauf aufmerksam, daß alle diejenigen, die nach Ausweis des vorzulegenden Taufscheins das dreißigste Lebensjahr noch nicht überschritten haben, von Großh. Regierung mit ihren -Gesuchen werden abgewiesen werden. Gießen den 27. July 1831. Die Bürgermeisterei) das. C. Silbereisen. 3) Unter dem 5ten Oktober 1829 ist von der unterzeichneten Behörde das Folgende bekannt gemacht worden: „ Um mehrfachen Jrrthümern und Uebclstän- den in Betreff der Schuldensachen der Studiren- den zu begegnen, sieht sich das unterzeichnete Gericht veranlaßt, folgendes zur allgemeinen Kennt- niß zu bringen: 1) Alle Klagen wegen Forderungen an Stu- dirende müssen nach §. 46 der Disciplinarsta- tuten, wenn sie als privilegirte oder legale angesehen werden sollen, vor dem Ende des Semesters, in welchem die Schuld contrahirt wurde, d. h. vor dem gesetzlichen Termine des Anfangs der Vorlesungen des folgenden Semesters, angestellt werden. 2) Zur Anstellung der Klage genügt in der Regel die Uebergabe der Rechnung bei dem zeitigen Rector der Universität. 3) Diese Rechnungen müßen genau specificirt und mit genauer Angabe des Tages, an welchem die einzelnen Posten contrahirt wurden, versehen sein. 4) Dieselben müssen nicht blos den Familiennamen der Studirenden, sondern auch dessen Vornamen und Heimath, so wie dessen jeweilige Wohnung allhier enthalten. 5) Sie müssen immer auf ?,incn vollständigen Bogen, welcher das sogenannte Actenformat hat, geschrieben sein. Hierzu 6) Jede Rechnung darf nur auf einen Studenten ausgestellt seyn. 7) Zur Erhaltung guter Ordnung ist es durchaus erforderlich, daß das Gericht sogleich davon in Kenntniß gesetzt werde, wenn eine bei demselben eingeklagte Forderung ganz oder theilweise bezahlt worden ist. Da dieses in neuerer Zeit nicht regelmäßig geschehen ist, so wird hiermit verfügt: a) daß Alle, welche wegen der von Ihnen bereits eingeklagten Forderungen noch gar nicht oder nicht vollständig befriedigt sind, bis zum Anfang des neuen Semesters eine neue, dem jetzigen Stand der Schuld entsprechende Rechnung cinzugeben haben, wenn in ihrer Sache weiter vom Gericht soll vorgeschritten und nicht die Schuld als bezahlt von demselben einstweilen soll abgesehen werden. h) Daß diejenige, welche in der Zukunft nicht auf eine, den Bestimmungen Nro. 4. 5 u. 6 entsprechende, Weise die geschehene gänzliche oder theilweise Befriedigung dem Gerichte schriftlich anzeigen, es sich selbst zuzu- schreibcn haben, wenn bei den von ihnen in der Folge anzustcllenden Klagen nicht mehr cx officio ohne weiteres Anrufen verfahren wird." Da die unter Rro. J. 6. und 7 b enthaltenen Bestimmungen in Vergessenheit gerathen zu seyn scheinen; so sieht man sich veranlaßt, neuerdings aufdie- selben aufmerksam zu machen. Zugleich sieht man sich genöthigt, da viele Gläubiger die unter 7 gegebene Vorschrift nicht berücksichtigt haben, in Beziehung auf die wirklich eingeklagtcn Forderungen zu erklären, daß nur bei denjenigen weiter aus herkömmliche Weise verfahren werden wird, wegen welcher neue, den Forderungen dieser Bekanntmachung entsprechende Klagen bei dem Rector der Ilnived» sität oder dem Sekretariate dieser Stelle eingegc- ben werden. Alle übrigen werden bis zu neuem Anrufen vorläufig als bezahlt behandelt werden. Gießen den 25. July 1831. Gr. Hess, akademisches Disciplinar-Gerrcht. Dr. Adria n. Feilaebotene Sachen. 1) Eine gute frischmelkende Kuh mit dem vierten Kalbe steht dahier zu verkaufen. TaS Nähere bei der Redaktion. eine Beilage. Beilage zu Rro. 31. Ferner feilgebotene Sachen. 2) Gutgehaltene Holländische Häringe von 1830 das Stück 4 kr. sind zu bekommen bei F. Hensler, 3) In Florbändern zu billigem Preiße empfiehlt sich M. Heß. 4) Ein geräumiges Wohnhaus Nro. 194. aebst Stallung ist zu verkaufen. 5) Grüne Kerne, Citronen und holländische Häringe werden fortwährend verkauft bei L. F. Höstereich, am Neuen-Weg Nro. 310. 6) Ganz frisches Selterswasser, aus dem Herzogthum Nassau, wie auch Selzerwasser bei Okarben verkaufe ich zu billigem Preis. L. L. Fel sing, aufm Markt. Zu vermiethen. 1) In Nro. 582., ohnweit der Stadtpforte, sind 2 Stuben, wovon eine mit Kabinet versehen, Küche, 2 Kammern, großer verschlossener Holzplatz und verschlossener jKeller, zu vermiethen. 2) Ein Logis, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, wovon 2 aneinanderstoßen, 1 Zimmer mit, und 1 ohne Kabinet, 2 Kammern, Küche, Keller, Boden und Mitgebrauch der Waschküche, ist zu vermiethen, und kann auf Verlangen sogleich bezogen werden. L ü d e k i n g. 3) In meinem Hause in der Schloßgasse wird bis den Iten Octbr. d. I. leihfällig die zweite Etage, seither bewohnt von Mad. Clicquot, sodann die dritte Etage, seirher bewohnt von Hrn. Canz- list Landmann; bestehend, jede aus 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, verschlossenem Keller und Holzstall, und können bis dahin anderweit vermiethet, auch kann aus Verlangen in der 2ten Etage noch eine Stube dazu gegeben werden. Scharmann. 4) In der alten Post ist die obere Etage zu vermiethen. 5) In meinem Hinterhause ist ein Logis, bestehend aus 3 heizbaren Stuben, 2 Kabineten, Holzplatz ic. bis zum 1. August beziehbar, zu vermiethen. Felsing au'fm Markt. 6) Ein großes meublirtes Zimmer ist in der Nähe des Neuenwegs und den Neuenbäuen zu vermiethen, und das Nähere bei Ausgeber zu erfahren. 7) Die angenehme Wohnung in meinem Wallgarten, welche bisher mein Tochtermann, Herr Dr. Bender bewohnte, wird in Folge dessen Abzugs nach Frankfurt, erledigt. Die Wohnung enthält im ersten Stock 6 heizbare Pieeen, bequeme Küche, Holzremise, Waschküche, und besonderen Keller; in den Mansarden 2 Zimmer mit Oefen und der Aussicht in den Garten, daran eine geräumige Kammer, mit besonderem Eingänge. Unter Zugeständniß des Mitgenusses der Annehmlichkeiten des Gartens, wünsche ich die Wohnung an eine geräuschlose Familie wieder zu überlassen. Giessen den 15. July 1831. G. F. Hey e r, Vater. 8) In Nro. 293. sind 2 Stuben, 2 Kammern , Keller und Holzstall zu vermiethen. 9) In meinem neuerbauten Hause auf dem Seltersweg ist das bisher von Fräulein Fischer bewohnte Logis anderweit zu vermiethen, und kann bis den 1. September dieses Jahrs bezogen ^werden. Sodann ist in meinem Hause in der Löwengasse eine möblirte Stube mit Kabinet zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. Heinrich Hellmold. 10) Das Logis in meinem Hause, welches bisher Herr Freyprediger Heyer bewohnte, ist ander- weit zu vermiethen, und kann im Oktober bezogen werden. I. W. Stein. 11) In meinem Hause auf dem Kreuz ist die 2te und 4te Etage leihfällig, und können täglich anderweit vermiethet werden. Giessen den 11. July 1831. G. Ph. Gail. 12) In dem Niesischen Hause in der Hintergasse ist der untere Stock, bestehend in 2 heizbaren Stuben, Kammer, Küche und Keller, zu vermiethen. Desgleichen im dritten Stock eine heizbare Stube nebst Kabinet. Beide Logis können sogleich bezogen und für den Preis von 60 fl. abgegeben werden. Das Nähere bei Ausgeber. Vermischte Nachrichten. [1] Die Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha, welche am 1. Juli d. 1.1937 mit 3,684,400 Thaler Pr.Ct. versicherte Individuen zählte, und den sehr bedeutenden Gesammtfonds von 310,397 Thaler Pr.Ct. hat, kann sowohl ihren dermaligen Mitgliedern, als auch den neu zugehenden Versicherten, die Beruhigung geben, daß sie auch für den Fall einer ungewöhnlich großen Sterblichkeit, z. B. bei eintretender Choleraepidemie, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen im Stande ist. Sie bietet daher eine sichere Gelegenheit zur Fürsorge für die Hinterbliebenen, überall wo der Familienvater nicht im Stande ist, bei seinem Leben ein gewisses Vermögen zu sammeln. Doch suspendirt die Bank den Abschluß neuer Versicherungen an den Orten, wo sich Spuren der Cholera zeigen. Nähere Auskunft wird ertheilt und Versicherungsanträge sind zu machen bei dem unterzeichneten Agenten der Bank. Gießen den 23. July 1831. Dr. B a n s a. 2) Feuerversicherungs-Gesellschaft in Elberfeld. Unterzeichneter fährt fort für Rechnung des obigen Jnftitnts Versicherungen auf Gebäude, Waareu und Mobilien zn den billigsten Prämien zn besorgen. Jede nähere Auskunft wird auf Verlangen ertheilt, und Plane werden gratis verabfolgt. Giessen den 6. Inly 1831. Ioh. Balthasar Noll. 3) Auf vielfaches Anfragen fand ich mich veranlaßt, mich mit weiugrünen Fässern, zu Bohnen und Gurken einzumachen, zu versehen, und mache hiermit einem verehrten Publikum ergcbenst bekannt, daß ich eine große Wahl vorrathig habe. G. Faber, Küfermeister. 4) Nächsten Monat den lOten August fährt eine Chaise von hier nach Frankfurt und Wesbaden. Wem diese Gelegenheit dient, kann sich bei Unterzeichneten melden. Daniel Becker, wohnhaft a. d. Asterweg. 5) Ein Kandidat der Theologie, der schon mehrere Jahre hier unterrichtet hat,, wünscht noch einige am liebsten jedoch weibliche Zöglinge privatim in Elementarunterricht zu nehmen. Derselbe erbietet sich auch zu Privatunterricht in der griechischen und lateinischen, so wie in Orthographie und Stylistik der deutschen Sprache. Das Nähere bei der Redaktion. 6) Allgemeine-Militärvertretungs-Anstalt. Hierzu haben gegen 900 Personen ihren Beitritt erklärt. Darmstadt den 25. July 1831. Ernst Emil Hoffmann. 7) Künftigen Montag den 1. August, Nachmittags 2 Uhr, läßt Unterzeichneter 1 Sekretär und 3 Kommode im Noll'schen Garten öffentlich verloosen. Loose das Stück zu 12 fr. sind noch zu haben. Gießen den 28. July 1831. Rieb. 8) Morgen ist Tanzmusik auf dem Hardthof. 9) Morgen ist Ball mit freiem Eintritt im Busch'schen Garten. Sonntag den 31. July haben das Frischbacken die Bäckermeister: Christian Wallenfels in der Wallthor- ftraße, Caspar Löber in der Neustadt. Conrad Nost aus der Mäusburg u. Jacob Wallenfells auf dem Neuenweg. Gottesdienst am 31. Julg. In der evangel. Kirche. Morgens Herr Jnspector Engel. Nachittags Herr Kandidat Bus. aus,Wölfers- heim. (Probepredigt.) Wopulirte bei der evangel. Gemeinde. Den 28. July. Ludwig Christian Mattbäus Wießne- cker. Bürger und Maurer allhier; und Katharine Elisa- bethe, weiland Balthasar Reinhard. Bürgers allhier, ehe. liche Tochter. «getaufte bei der evangel. Gemeinde. Den 22. July. Dem Bürger und Schreinermeister, Konrad Ludwig Ferber, eine Tochter, Philippine Christine Johannette. Den 21. July. Dem Bürger u. Fuhrmann, Christian Pfaff, eine Tochter, Louise Antonie. Dens. Dem Bürger und Metzgcrmeister, Jeremias Malcomestus, ein Sohn, Philipp Karl Jacob Emil., Den 26. July. Dem Bürger und Glockcngiesermeister Andreas Otto, eine Tochter, Maria. Dens. Dem Bürger und Schreinermeister, Konrad Ludwig Hoß, ein Sohn, Heinrich Philipp Marlin. beerdigte bei der evangel. G emeinde. Den 28. July. Fräulein Karoline Ferdinande Wtl- helmine, des Herrn Superintendenten vr Palmer, Tochter, alt 17 I. 3 M. 10 T. Dens. Johannette Maria, des Bürgers und Polizcy» Sergeanten, Friedrich Bierau, EhefrauZalt 26 I. 4®. 13 Tage. . . .. Dens. 28. Herr Kandidat Friedrich Christian Pielich, alt 25 I. 8 M. 4 T. Redaction und Verlag der Brühl'scheu Buch- und Steindrnckerei.