Samstag beu 22. Set ob er 4854. 2 ati in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf . t. r . ____I. <• <1a .. rt 1* A 11 fr Pt tl 7 7 7 19 17 12— 14 - 10 — Bratwurst Schwartemagen geräucherter Speck . . . . Schinken oder Dörrfleisch Nindsfett....... Hammelsfett Schweineschmalz ausgelassenes desgl. unausgelassenes . . tr.ipf. 10 — 1 Pfd. 1 - 1 - 1 - 1 - 1 - 1 - 1 - fr. pst 18 - 17 — 20 - 16 - 19 - 1 Pfd. gutes Ochsenfleisch - • > 1 - Kuhfleisch - - - - - 1 . Rindfleisch - - ' - - 1 . Kalbfleisch - - - - - 1 - desgl. ausgemästetes - - 1 - Schweinefleisch - > - - 1 - Hammelfleisch - - - - 1 - Wurst von pur Schweinen 1 - gemischte Wurst___________ Im. Die Zugaben dürfen in weiter niwts, als in Fleisch von derselben Gattung vesteyen uno zwa au, io Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf em Pfund nicht völlig fünf Lvth ausmacht. Köpfe, Fuße, Eeraub, wie auch die gan, blutigen unr nicht v .. . . j-.- ______ ex Z7..S .. A.. Snx nAniftrh AttdrtpfrhlnUPn V ä ck e r. S st § “ e: r y ; Roggcubrod in kleinen Laiben y.unt. oder gern. Brod Wasserweck Milcbbrod f Taigscher für 2 kr. f ür 4 fr.|i ür 6 tr.| ür 12 fr. f. 2 fr für 1 fr. für 1 fr. f. 1 fr Namen 169?! Straße j kr! pf> P, Lt !O j PlLt !O ?P Ißt |Q j PlLtjOk Lt l Q lLth.l Q Lth. O Lt Q pieorg Cvel 5«5! Kuhgasse 171 3 -119- 11 6 1-6 1 25 —I 3 181-1 171—1 5 1 1 1 5 2 Christ. Jughardt 10/! Wallthorstr. 17 3 -19- 16 — 1 25 — 3 is'—* 17 — 5 1 4 1 5 2 L- Kämmerer 12 Marktplatz 17! 3 -19 - 16 — 1 25 — 3 18 — 17- 5 1 4 1 5 2 Conrad Kempf 414’Seltersweg 17! 3 — 19 —1 16 — 1 25 — 3 18 — 171 1 5 1 4 1 5 2 Louis Kempf 4911 ditto 17’ 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 —। 17! — 5 1 4 1 5 2 Christian Löber 595! Neustadt 17 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Philipp Lampus 345! Kreuz 17 3 — 19 — 16 — 1 25 - 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Christian Linker 695. orte 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18- 17 — 5 1 4 1 5 2 Daniel Löber 131 Brandgasse 17 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Caspe r Löber Neustadt 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Balth. Magnus 496!Selhersweg 1! 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 1.8 — 17*- 5 1 4 1 5 2 Walth. Müller 544! Neustadt 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Conrad Noll 216 Mäusburg 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Deinr. Noll scn. 549 ditto 17 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Johannes Noll 632 Neustadt 17 3 — 19| — 1 6 — 1 25!— 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Heinr. Noll jun. 506 Selzersweg 17 3 - 19- 16 — 1 25- 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Chrigoph Seipp 710 Küh gaffe 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Justus Schiefer 313 Neuenweg 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Wilh. Schäfer 717 am Rathbaus 17 3 — 191 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Conrad Ufer 33 Wallthorstr. 17 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 CH. Wallenfells 61 ditto 17 3 — 19 — 16 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 M. Wallenfells 79 ditto 17 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 - 5 1 4 1 5 2 I. Wallenfells 294 Neuenweg. 17 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 1 4 1 5 2 Balth. Weidig 630 Neustadt 17 3 — 19 — 11 6 — 11 25 — 3 18 — 17 — ö 1 4 1 5 S Lalth. Walther 102] Asterweg 17 S — 19 — 1 6 - 11 25 — 3 18 — 17 - 5 1 4 1 i 1 » Wierpreis e. 1 Maas ordinaires Bier . . . . . . fr. 6 Pf. 1 Maas Doppelbier . . . . . . . Pf. MarLtpreisr. __\ 1 Pfd. Hecht ------ - - - - 1 - Butter ---------- auch 5 Handkäfe ---------- 4 Cyer ------------ fr. 18 16 17 4 4 ’S ! 1 Illi 1 halb ©immer Erbsen ------ 1 -- - Linsen ------ 1 Pfd. Waizemnehl - ' - - - - - - 1 - grob geschälte Gerste - - , - 1 - klein geschälte Gerste - - - - fl. fr. 48 48 6 4 8 I» i i ILLI Getraidepreise vom 22. October in Frankfurter Wahrung den fl. a 60 fr. und das Pfund zu 32 Loth ländischen Gewichts. Städte G e m ä s Walzen Korn Gerste Hafer fl. fr. fl. | fr. fl. | fr. fl. fr. Wrrrmetavr..... Giessen...... Msrvurg am 16. October Wkrtrlar am 15. October das Malter das Malter auch das Mött das Achtel — 10 10 10 5 10 8 8 5 9 10 15 30 15 7 6 4 7 10 4 3 3 2 4 24 40 50 — E d i k t a l l a d u n g. 1) Johannes Gibb und dessen Ehefrau in Leihgestern errichteten am 14. März 1803 der früheren Universitäts-Wlttwcnkasse dahier bei dem vormaligen Justiz-Amte in Langgöns eine Schuld- verschrcibung über 200 ft. Kapital zu 5 pCt., welche nach der Anzeige des spateren Creditors, der Großherzoglichen Civil-Wittwen-Kasse in Darmstadt, verloren gegangen feint soll. Auf Anstehcn dieser letzteren wird der jetzige Besitzer dieser Schuldverschreibung anfgefordert, seine etwaigen Ansprüche an dieselbe innerhalb 4 Wochen sogewiß bei dem unterzeichneten Landgerichte geltend zu machen, gegenfalls dieselbe für mortificirt erklärt und danach weiter rechtlich verfügt werden wird. Gießen den 13. October 1831. Großh. Hess. Landgericht das. P l o ch. Versteigerungen. 1) Montag den 24. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen in dem Wirthshaus zur Krone in der Neustadt dahier zwei) Pferde und ein Wagen öffentlich meistbietend gegen baare Bezahlung versteigert werden. Gießen den 10. Oktober 1831. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. 2) Montag den 31. d. Mts., Nachm'ttags 2 Uhr, sollen ans dahiesigem Rathhaus eine Kommode und ein Kessel meistbietend gegen baare Zahlung versteigert werden. Gießenden 13. October 1831. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. *. Müller. 3) Montag den 24. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, sollen nachstehende, den Ludwig Frey'schen Minorennen zustehende Güterstücke: 32/1 71,9 Klftr. oder 21 Ruth. 4 Schuh Acker am Eichelbaum, neben Phil. Krailing, B. S. 13% 80,4 Klftr. oder 23 Ruth. 12 Schuh Acker vorm Schreier, neben Melchior Ihm, giebt 1 Gsch. 1 M. Korn, 1 Gsch. 3 M. Hafer dem Fiskus, 223 *s7rK 197,7 Klftr. oder 82 Ruth. 6 Schuh Äcker auf dem Kaisersbcrg an der Landwehr hin, giebt 3 Gsch. Korn, 2 M. Hafer dem Fiskus, o 78,1 Klftr. oder 23 Rth. 1 Schuh Grasstück im Wasserfall, neben Phil. Krailing, B. S. “7133 11,3 Klftr. oder 3 Ruth. 6 Schuh Garten auf dem Obergarten, neben Heinrich Krailing, nochmals öffentlich unter dm im Termine bekannt gemacht werbenden Bedingungen auf dem Rathhause dahier versteigert werden. Giessenden 18. Octbr. 1831. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M » l l e r. 4) Die Lieferung des Brodes und warmen Essens für das dahiesige Arresthaus rc. pro 1832 soll Dienstag den 1. November d. Js., Vormittags um 11 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, an den Wenigstnehmenden veraccordirt werden. Gießen den 20. October 1831. Merck, peinlicher Gerichts-Secretar. Besondere Bekanntmachung. 1) Die Abhaltung eines anderweiten Marktes ist auf deßfallsiges Vorbringen höheren Orts der hiesigen Stadt verwilligt worden, und soll derselbe Dienstag und Mittwoch den 8. und 9. November d. I. stattfinden. Man setzt hiervon das Handel treibende Publikum in Kenntniß. Gießen den 14. Octobcr 1831. Die Bürgermeisterey dahier. C. Silbe reisen. . 2) Alle diejenigen hiesigen Einwohner, welche Schulgeld vom 3. Quartal 1831 zu bezahlen haben, sind hierdurch aufgefordert, solches bis zum 1. November zu entrichten, widrigenfalls gegen die Säumigen mit Zwang wird vorgeschritten werben. Gießen den 18. October 1831. Die Stadteinnehmerey. ,, r 3) ,~a der Unterricht in den hiesigen Stadtschulen seinen Anfang wieder genommen hat, so werden die Eltern und Vormünder, welche ihre schulpflichtigen Kinder und Pflegbefohlenen bis jetzt noch nicht in die Schule eingeführt haben, hiermit ernstlich aufgefordert, dieses ohne Verzug zu thun. Gießen den 21. Oct. 1831. Der Inspektor Dr. Engel. Feilgebotene Sachen. 1) Forte-Pianos von 6 Octaven, und So- pbas mit Sprungfedern sind zu verleihen, und zu verkaufen, sowie verschiedene Meubles stets zu haben bey Marguth, in Nro. 21 an der Kirche. 2) Mehrere Kalendersorten auf das nächst, folgende Jahr 1832, der Hessische Hausfreund, der Landkalender, durchschossen und undurchschos- sen, verkauft um die bekannten Preise und sind zu haben bey Univers. Buchbinder Balser. 3) Trockenes Buchenscheitholz verkauft um billigen Preis Dauer, Wirth. 4) Bei dem Kaufmann Robert Schäfer in Marburg sind die hierunten bemerkten Obststämme rc. zu beygesetzten Preisen zu haben: Apfclstämme das Sück 13 %, 18, 27 u. 36 fr ,Birnstämme „ „ . ." . 36 bis 48 Kirschenstämme ».....24 u Osthcimer Kirschen niedrig ... 7 „ Pflanmen, Mirabellen, Reineclauden 24 ,, Aprikosen und Pfirsiug . . 36 bis 45 „ Nußbäume........27 „ Trauerweiden ....... 27 » Apfel- und Birn-Wildlinge. Man bittet bey der Bestellung genau zu bemerken, ob die Stamme Hochstämme oder Zwerg seyn sollen. Auch wird gebeten, die Bestellungen binnen 14 ^agen einzuschicken, damit ich dieselben mit einem Transport abschicken kann. 5) Unterzeichneter empfiehlt sich in allen Farben Engliicher und Hamburger Stickwollc, Stick- und Hekelseide, Seiden-, Leinen- u.Baumwollen-Stramin, Stick- u. Drath-Chanille, Stickmustern, allen Sorten Handschuhe von 20 fr. bis 1 fl. 12 fr., Florbändern, Kinderschürzen, Tüll Spitzen, gestickten Kragen und Hauben, Merino die Elle 18 fr., bestens. M. Heß, wohnhaft am Asterweg. 224 6) Ganz achtes, unverfälschtes Bau de Co- loo-ne die Flasche zu 48 fr. ist bei mir zu haben. " H. Lüde fing. 7) Unfehlbares Schweizer - Kräuter - Ohl zur Verschönerung, Erhaltung und Wachsthum der Haare. Dieses Ohl verdient wohl mit Recht vor allen andern bis jetzt entdeckten haarwackscnden Mitteln den Vorzug. Die sichersten Beweise luer- von sind dem unterzeichneten Erfinder der ausserordentliche starke Absatz, und die ihm von Zeit zu Zeit, je länger je mehr, zukommenden Briefe, worin die besten Zeugnisse über den Gebrauch und die guten Erfolge dieses Artikels enthalten sind. Um allen Verfälschungen vorzubeugen, ist jedes Fläschchen von diesem ächten Ohl mit des Erfinders Pettschaft K. W. und die umwickelte Gebrauchsanweisung nebst Umschlag mit dessen eigenhändigem Namenszug versehen. Von diesem Ohl ist in Gießen eine Niederlage. Diese befindet sich bei I. D.Felsing's Wittwe, woselbst das'Fläschchen gegen portofreie Einsendung für 2 ff. 30 fr. zu haben ist. R. Witter, in der Schweiz. Der ausserordentliche schnelle Absatz des ersten Versuchs, welchen ich mit obigem Ohl machte, bewog mich, wiederum ein grösseres Quantum auf das Lager foinmen zu lassen, worauf ich mir einen eben so zahlreichen Zuspruch verspreche. I. D. Felsing's Wittwe. 8) Die so schnell vergriffenen, rothen wollenen türfischen Gesmidheitsleibbinden a fl.2. 30 fr. per Stuck, siud sowohl einzeln als dutzendweise, so wie auch ganz feine weiße englische wollene Damenleibbinden ass 2 per Stück u. für Kinder a fl. 1.30 fr. per Stück zu haben bei Beer Jssaac St übel Schnurgasse Li t. II Ktr». 58 der Borngasse gegenüber in .Frankfurt a. M. UV. Briefe und Gelder werden franco erbeten. Zu vermiechem 1) Eine ui en bürte Stube, die sogleich bezogen werden kann, ist zu vermitthen bey F r i edrlchiKnndss Wittwe, ; , audexjHchloßgasse.. Berich 5n Rro. 42. in den Brodpreisen, statt ein Laib Br Hierzu e 2) Ein Logis, bestehend aus 3 — 4 Stuben, Küche, Keller und Holzplatz, ist zu vermiethe» und kann sogleich bezogen werden. Die Redaction sagt wo? 3) Zwey meublirte Stuben, wovon eine mit Kammer, sind zu vermiethen bey Gürtler Messer unweit d. Rathhause. 4) Zwey Stuben mit, auch ohne Meubles, wobei ein gutes Sopha abgegeben werden kann, sind zu vermiethen b-y Buchbinder Daniel Kühn's Wittwe. 5) In Nro. 12 am Markt sind 2 Logis von Anfang Novembers an zu vermiethen. Das eine besteht in zwei Stuben, nebst Küche, Holzplatz und Theil am Keller, das andere in einer Stube, nebst Kabinet, sowie Küche, Holzplatz und Thejl am Keller. 6) In dem Wigaudt'schen Hause in der Löwengasse Nr. 429 sind 2 meublirte Zimmer zu vermiethen, welche sogleich bezogen werden können. E. Mannberger. 7) Bei Heinrich Noll aus dem Seltersweg sind 2 Stuben, bei der einen Stube, befindet sich auch eine Kammer, die eine mit Meubles, die andere je nachdem sich Liebhaber finden, mit, auch ohne Meubles zu vermiethen. Beide Logis können sogleich bezogen werden. 8) In meinem Hause ist eine Stube nebst Kabinet und einer Kammer, oder statt deren noch eine Stube, unter Mitgebrauch des Bodens und Kellers, zu vermiethen. Balth. Weidig, Küfermeister. 9) Auf dem Neuenweg in Nro. 313 sind 2 meublirte Stuben zu vermiethen, und können sogleich bezogen werden. 10) Nahe an der fahrenden Post sind 2 meublirte Stuben, mit Sopha's versehen, zu vermiethen. Bei wem? sagt die Rcvaction. 11) In Nro. 127 am Wallthor ist eine geräumige Wohnung für eine stille Familie zu vermie- then, und kann sogleich bezogen werden. Gießen den 21. October 1831. ••'ylotiU„u. Markus Löw. 12) In Nr. 283 auf dem Kreuz ist eine meublirte Stube, mit einem Alkofeu zu vermiethen. t i g ti n g. )d von s Pfd. 16 Fr. lese: 17 Fr. ine Beilage. Beilage zu Nro. 43. Ferner zn vermiethen. 12) In der Weidengasse Nr. 271 sind3Zim- mer, 1 mit und 2 ohne Meublcs zn vermiethen. 13) Bei Emil Grüncbcrg Nro. 591 ist eine geräumige Stube nebst Kammer, Boden und Keller zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werdcir. 14) In Nro. 29 an der Kirche ist eine meu- blirte Stube zu vermiethen. 15) Nro. 236 in den Neuenbäucn sind zwey meublirte Stuben z» vermiethen. 16) Bei mir sind in der zweiten Etage 3 Stuben, 1 Kammer, 1 Küche, sowie ein Boden zu Holz, zu vermiethen, und können bis den 1. November bezogen werden. I. G. Keil. 17) In meinem Hause in der Schlrßgasse ist die mittlere Etage zn vermiethen, bestehend in 3 Stuben, Kammer, Küche, verschließbarem Keller und Holzstall; auch kann auf Verlangen noch eine Stube. dazu abgegeben und sogleich bezogen werden. Scharmann. 18) In meinem neuerbauten Hause, an der A'egelhüttc in der Nähe des Noll'schen Gartens gelegen, ist ein Logis, bestehend in 3 heizbaren Zimmern, 2 Kammern, geräumiger Küche, Theil am Keller, Waschhaus und Raum zu Holz, zu ver- miethen und kann sogleich bezogen werden. Hierbei bemerke ich zugleich, daß bei mir alle Arten Hafnerwaarcn, wie z. B. Kochgeschirre, Theekau- nen, Schüsseln rc. nach der neusten Art, stets vvr- rathig zu billigen Preisen zu verkaufen sind. G. H. Braun, vor dem Neustädter Thor. 19) Zwey meublirte Zimmer, wovon das Eine tapezirt mit Cabinet und Sopha, sind auf dem Seltersweg zu vermiethen. Bey der Redaction das Nähere. Durch das Beibehalten eines, in der Buch- ; binderey als geschickt anerkannten, soliden Gesellen, der diesem Geschäft seine ganze Aufmerksam - ; keit widmen, und möglichst schnell befördern wird, werde ich in den Stand gesetzt seyn, das dem Verewigten geschenkte Zutrauen in gleichem Grade zu erhalten; und da mir die besten Quellen bekannt sind, von woher die vorzüglich - guten Schreibmaterialien bezogen werden können, so dürfen auch hierin meine verehrten Abnehmer der reellsten, promtesten und billigsten Bedienung versichert seyn. Das Lese-Institut werde ich nicht nur in seinem ganzen Umfange fortbesiehen lassen, sondern, den Rath mit der neuesten Literatur Vertrauter beachtend, die Nummern durch allmäbligcs Ankäufen neuer Werke zu erhöhen, und dieser gcmcinnüüigcn Anstalt noch mehr Ansdehnung zu geben suchen. Möchten die Freunde und Gönner des Verstorbenen ihre Liebe und ihr Zutrauen, als ein theures Erbe, auf mich und meine, noch unerzogenen, Kinder übergehen lassen! Die tiefe Wunde, die der unerbittliche Tod einer zahlreichen Familie schlug, wird zwar zu bluten nie aufhören; aber doch alsdann minder schmerzend empfunden werden! Giessen den 19. Oct. 1831. Buchbinder Daniel Kühn's Wittwe. 2) 1000 fl. liegen gegen doppelte Sicherheit zum Ausleihen, bereit, jedoch nur in hiesige Stadt Tie Redaction sagt wo? ,. wird von Jemand ein Garten von / Morgen oder weniger zu miethen gesucht. Das Nähere bei der Redaction. ,, .4) 2ch babe mich entschlossen, eine Strickschulc für iiinge Mädchen zn errichten, und werde svwobl m Kammmolchen als Mützchen Unterricht ertheilen Es wird stets mein Bestreben seyn, mir das Zu- trauen der Aeltern zu erwerben. Auch bin ich er- botlg Halstücher, Mützchen und Kammisölcken billigen Preifes zu stricken. 20) Ohnweit der Stadtpforte ist eine Stube, Kammer, Küche, großer Holzstall und verschlossener Keller zu vermiethen, und kann sogleich be- zv gen werden. i t t e r ^Vermischte Nachrichten. reiae» l’‘c^urrf’ ergebenstanzu- W/», daß ich das von meinem, leider nur allzu- i« Aff’» ®ianne bisher geführte Geschäft 'n allen feinen Verzweigungen fortführen werde. Dorothea Lampus, wohnhaft in Nro. 526 in der Kaplansqasse. . 5) Neben meinem Küfer - Geschäft babe ich eine Bier-, Brandwein- und verschiedene Liauerc- Schenke in nieinem Hause und über die Straße eröffnet. Indem ich um geneigten Zuspruch bitte. spruch. Redaktion und Verlag der Brühl'schen Buch- und Steindruck-erel. nung zu haben wünschen, belieben sich an die Ver- lagsbandlung zu wenden, welche ihnen die billigsten Bedingungen gewahren wird. Darmstadt den 10. Oct. 1831. L. W. Lkske. Cl)el'®eOn)i(t‘8tit. Peter Rödel. Bürger u. Sckubmacher- meister allhier, dermaliger Mtwer; »-AM,» «Mann», 9) Ich verfehle nicht, einem verehrten Publikum anzuzeigen, daß ich mich als Bürger und Dachdecker crablirt habe, und bitte um geneigten Zu- Gießen den Ll. Oct. 1831. Gustav Koch, Clottesvitnsr am 23. Gctober. In der evangel. Kirche. Morgens Superintendent Dr Palmer. Nachmittags Jnfpector Br. Engel. Getautte bei ver cvangrl. Clrmemvr. Deut 6. Octbr. Dem Bürger und Kaufmann. Georg Christ WallenfclS. eine Tochter. Pauline Karoline. ^er>19. Oct. Dem Groß». Hofgerichts-Advocate,i. Georg KrauSkopf, ein Sohn, Friedrich Ludwig Wilhelm 1-5endigte vei der tvsngel. G-emktMe. Den 11. Oct. Martin Sebastian Herman, des Burgers und Schneidermeisters, Philipp Melchior Herbert, 18.' Oct.^HenriettePhilippine Wilhelmine Margarethe, weil. HeinrichTraut, Flurschützen allhier, hinterlassene Tochter, alt it> 1.10 M..L7 T. ^en 20. Oct. Frau Kath. Elnabethe Henriette, des Grvßher;. N-sstrunas-Registrators, Ludwig Liebknecht, Ehegattin, alt283.S M. ST. . Mopulirtc vrivcr Lalyol. GtMttrrve. Den 9. Oct. Johann Michael Schmitt, Burger und Schneidermeister allhier, Johann Michael Schmitt, Bur- a rs und Schneidermeisters allhier, ehel. Sonn; u. Clila- i betba, weiland Anton Schäfer, Burgers u. Backers allhier, ' b^O^Tocht^r-t Schmitt, DocwrderRechts- ' Wissenschaft,'weil. Franz Phil. Schmitt, DoctorS der Arz- - neiwissentchaftin Bingen, ehek. Sohn ; und Fräulein ^.he- : refe, des v erstorbenen Gr. Obristtteutenants srdr. Nebel, 226 bemerke ich, daß ich stets bemüht seyn werde, mir vorzügliche Maare zu unterhalten. Gießen den 13. Oktober 1831. e Conrad Dorr. Wohnhaft dem Gymnasium gegenüber. 6) Indem ich hierdurch anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen habe, und jetzt m LmZ. mir erhuftoi Keickersche» tz»use auf dem Seltersweg wohne, empfehle ich mich >N allen Urten von Küferarbeiten, und bitte um geneigten Zuspruch. Gießen den 20. Oct. 18al. w 1 Balth. Weidig, Küfermeister. 7) Durch Veranlassung mehrfach an Unter- reichnete ergangener Wünsche, ist sie entlchlv,- L eine Strick- und Näh-Schule zu errichten. Diejenigen Eltern, welche ihr das Zutrauen schenken, und ihre Kinder in dieiem Unterricht anvertrauen, werden st ch recht bald von den reichlichen Fortschritten ihrer Kinder m diesen Fachern überzeugen; — sic schmeichelt stch, daö Zutrauen und die vollkommenste Zufriedenheit der verehrten Eltern zu erhalten, und bittet um recht zahlreiche Theilnahme. Gießen den 13. October 18._>L Cb. Weiß, wohnhaft in Nro. 197 ohnweck der Stadtkirche. 8) (Den Hess. Hausfreund f. 1832 be^So eben ist erschienen und wird an Alle, welche die Bestellungen darauf eingesandt haoc», wv> Der Hessische Hausfreund, ein Volkskalenver für das Jahr 1832, rum zehntenmal herausgegeben, geziert mit mehreren Holzschnitten, eme Auswahl von belehrenden und belustigenden Artikeln für den Bürger und Landmann entbaltend. Preis 8 tu, mit Papier durchschossen 10 kr., und zu haben el allen Buchhandlungen und Buchbluoeru oes Groß, herzogthums Hessen, in Gue^n bei Umversi- ». tiefem MM«. «* lendereine Anzahl in Commiston oder für ihre Rech- m Langen, ehel. Tochter. ___________ wohnhaft auf dem Tiefenweg in ■ dem ehem. Emmelschen Hause. Sonntag den 23. October haben das Frischbacken die Bäckermeister: Christ. Wallenfels am Walltbor. Conrad Noll der Kühgaß gegenüber, Jacob Wallenfels auf dem Neuenweg und Caspar Leber in der Neustadt. Extra Beilage zu Nro. 43. Em großer Theil der Einwohner Großenbuseck^s ist durch das bekanntlich Vorgestern daselbst ansgebrochene Feuer in die traurigste Lage versetzt worden. Diese erheischt, znmal bei dem herannahenden Winter, die thätigste Hülfeleistung. Der schon 'öfter würdig hervorgetretenc Sinn der hiesigen Einwohner zur Unterstützung Nothleidcnder, hat auch bey dieser traurigen Veranlassung sich bewährt, es wurde durch rasch veranstaltete Privatsammlnngen nicht nur den dringensten augenblicklichen Bedürfnissen abgeholfen, sondern auch die Aussicht auf nachdrücklichere Unterstützung der Beschädigten eröffnet. Weitere Beiträge zu diesem Zwecke darf man von den meisten Orten des Vaterlands, vorzugsweise von Gießen, erwarten. Erwägend, daß dieses ganze Unterstütznngsgeschäft am Zweckmäßigsten von einer Privatgesellschaft und einem aus dieser gewählten Ausschüsse geleitet werde, indem nur auf diese Weise in der Regel das wahre Bedürfniß der Beschädigten klar ermittelt und die Austhcilnng der Beiträge zweckmäßig und unpartheiisch besorgt wird — hat sich eine Anzahl hiesiger Einwohner zu einer solchen Gesellschaft vereinigt und bei abgehaltener Versammlung die Unterzeichneten als Ausschuß gewählt. Hiervon unsere Mitbürger benachrichtigeiib , eröffnen wir hiermit die Sub- scription zu Beiträgen, über deren gewissenhafte Verwendung nicht nur strenge Rechenschaft abgelegt, sondern wobei auch in demnächst abzuhaltender, vorher bekannt zu machender Sitzung, jedem Interessenten die Möglichkeit gegeben werden wird, sich über die zweckmäßigste Verwendungsart auszusprechen. Mittlerweile wird der Ausschuß über die eingehenden Beiträge nur insoweit verfügen, als nn- aufschiebliche Bedürfnisse daraus zu befriedigen sind. Die Herrn Unternehmer der gestern eröffneten Subskriptionen haben ihre Function an unterzeichneten Ausschuß abgetreten. Um den Umfang des Bedürfnisses vorläufig nur im Allgemeinen ermessen;» können, bemerken wir, daß äusser sonstigen Gebäuden 44 Häusern, meistens völ- lig abgebrannt und hierdurch 45 Familien, aus 250 Köpfen bestehend, um den größten Theil ihrer Habe gebracht worden stnd. Beiträge aller Art, namentlich auch Naturalien, werden angenommen. Wir ersuchen die Subscribenteu für den Fall, daß Einige derselben nicht vorziehen sollten, wöchentliche oder monatliche Beitrage zu leisten, die Geldspenden alsbald bei der Unterzeichnung abzuliefern. Die Naturalien werden zweckmäßig aufbewahrt werden. Indem wir schließlich bemerken, daß die hiesige Polizeybchörde ersucht worden ist, aller Betteley der Beschädigten in hiesiger Stadt durchaus zu steuern, laden wir zu zahlreicher Unterzeichnung ein. Gießen, den 23. Oktober 1831. Silbereisen, Hoffmann, Schneider, Dr. Heß, Bürgermeister. Obereinnehmer. Rentamtmann. Hvfg. Advokat. Roth, P. Follenius, Rechnungsrevisor. Hvfg. Advokat.