1 851. den 17. September. Samstag F j e i s cl) preise. pf. -pf. Pfd. »fb 2 1 gemischte Wurst 1 1 1 1 1 4 1 1 19 18 1 1 1 1 1 fr. 10 7 7 7 Bratwurst Schwartemagen geräucherter Speck . . . Schinken oder Dörrfleisch Rindsfett...... Hammelsfett Schweineschmalz ausgelassenes Lesgl. unausgelassenes . . . gutes Ochsenfleisch - - > Kuhfleisch - - - - - Rindfleisch - - - - - Kalbfleisch - - - - - tesgl. ausgemästetes - - Schweinefleisch - - - - Hammelfleisch - - - - Wurst von pur Schweinen kr. 18 17 20 16 19 IXB. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches ps? P^ Lt!O I PlLt!Q ?P >Lt!O z PlLt, QjLt lQ «Lthfl a| Euer ------------ 1 — 1 - klein geschälte Gerste ----- 8 Getraioepreise vom 17. September in Frankfurter Wahrung den ft a 60 fr. und das Pfund zu 32 Loch ländischen Gewichts. Städte G em ä s Walzen K o r n Gerste Hafer ff. fr. ff. I fr. ff. fr. ff. fr. Nrrrmstavt..... das Malter — — —. — 6 40 3 49 Giessen ...... das Malter 8 15 ff 55 5 20 3 30 auch 8 25 7 10 5 30 — — Mrrrsiurg am 11. September das Mött 6 30 5 —- 4 — 3 30 NNelrlar am 10. September das Achtel 9 — ‘8 30 6 — 4 E d i k t a l l a d u n g. 1) Die Wittwe des Gr. Landgerichts - Asscs- sor's Dr. Algeier ist dahier mit Hinterlassung dreier minderjährigen Kinder verstorben und es ist zum Behufe der Richtigstellung des, über deren Verlassenschaft zu errichtenden Inventars die Kenntniß der etwa vorhandenen Passiven erforderlich. Es werden daher alle diejenigen, welche etwaige Forderungen an dieselbe haben sollte», hierdurchaufgefordert, dieselben so gewiß in dem auf Montag den 26. Sept. l. I. Morgens 8 Uhr bestimmten Termine in dem hiesigen Hofgerichtsgebäude vor dem Unterzeichneten anzumelden, als sonsten, ohne Rücksicht auf sie, das Jnventa- rium abgeschlossen und das weiter Rechtliche verfügt werden wird. Gießen den 18. August 1831. In Auftrag Gr. Hofgerichts das. C l c m m, Hofg. Sekretariats - Accessist. 2) Zum Behufe der Erbauseinandersetzung der Fuhrmann Ludwig Müllers Wittwe dahier mit ihren Kindern ist zu wissen nöthig, welche Ansprüche und Forderungen an das Vermögen der Ludwig Müllers Wittwe und deren Ehemann gemacht werden. Diesem gemäß werden deren unbekannte Gläubiger aufgefordert, ihre Forderungen im Termin Donnerstags den 29. September d. I. Morgens bei unterzeichnetem Gericht anzuzcigcn. ' Giessen am 15. September 1831. Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. Versteigerungen. 1) 1) Montag den 26. d.Mts. Nachmittags 2 Uhr, sollen die zum Nachlasse der Müller Schwans Ehefrau gehörigen Mobilien, bestehend in Weiß- 'zcug, Bettwerk und sonstigem Hansgeräthe, sodann das Vieh, Schiff und Geschirr und verschiedene Mühlgeräthschaften unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen gegen gleich baare Zahlung in der Neumühle versteigert werden. ' 2) Von den neulich dem Meistgebote ausge- 191 setzten zum Nachlasse der Ehefrau des Mullers Schwan gehörigen Güterstücken, konnte der Verkauf nachstehender Grundstücke: 106ll/ia MH. Acker am Grunmger Psad am Hospitalgut, ist zehntfrei, j27 iyif Rth. Acker am Wetzlarer Weg, an Postmeister Kempf, zehntbar, 43 8/g Ruth. Garten am Hamm, an Daniel ^Schneider, ist zehntfrei, 117 iy Rth. in den Graben, am Graöwintcl im°Eent, giebt 2 Gcsch. Korn und3Gesch. Hafer dem Fiskus, , 69iyjG Mh. Acker auf der Warth, an Daniel Vogt, giebt Zehnten, 31/is Rth. Garten am Hamm, am Stadtgnt ^ur Neumühl gehörig, 8oyi6 Rth. Acker am Atzelbusch, an P. Anton 'Krailings Wittwe, zehntfrei, wegen Nichterreichung des Schätzungswerths nicht genehmigt werden. Auf Anstchen der Interessenten werden deshalb solche nochmals dem Mcistgc- bote ausgesetzt und Termin zur Vcrsteigernng auf Montag den 3. Oktober Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Rathhause anberaumt, wo alsdann den Kauflustigen die Bedingungen eröffnet werden sollen. Gießen den 15. Sept. 1831. Großh. Hess. Stadtgericht. M alle r. 2) Donnerstags den 29ten Septbr. Vormittags 10. Uhr soll auf dahiesigcm Rathhans eine Schuldverschreibung der Großherzogl. Hessischen Staats - Schulden - Tilgungs-Kasse — Lit. G. No. 1088. über 1000 ff. int Zwangsverfahren öffentlich an den Meistbietenden, gegen gleich baare Zahlung, versteigert werden. Gießen den 15. Septbr. 1831. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 3) Montag den 3ten October Nachmittags 2 Uhr sollen nachstehende, den Kindern Iler Ehe des gewesenen Stadtmüllcrs Ludwig Frey dahier zugehörigen Güterstücke, alö: 112,6 Klftr. oder 33%a Ruth. Acker auf dem Sand, neben dem Pfarrgur, an Georg Heinrich Lony, giebt 3 fr. Zins zur Rcn- tey; 279,7 Klftr. oder 82yaR. Garten in den hintersten Schießgärtcn, neben Conrad Leng, giebt 3 Alb. Zins aufs Rathhaus; 226,9 Klftr. oder 67 Ruth. Acker am Grünenweg, neben Heinrich Mylich, H. S., zu Wieseck, giebt 1 Kpf. 2 Ges. 3 Ms. Korn und 2 Kpf. 1 Ms. Hafer dem Fiskus; 211,0 Klftr. 62ya Ruth. Ackeydaselbst, an Konrad Schmitt, giebt 1 Kpf. 2 Ges. 3M. Korn und 2 Kpf. 1 Ms. Hafer dem Fisk. 161,9 Klftr. 47 ob.13/^ Rth. Acker in der Lickten- au, neben Johann Heinrich Speyers Tochter Iter Ehe, giebt 1 Kpf. 2 Ms. Korn und 1 Kpf. 1 Ges. 2 Ms. Hafer dem Fisk. unter den im Versteigernngstcrmin bekannt gemacht werdenden Bedingungen auf dahiesigem Rathhaus an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Gießen den 16. August 1831. Großhzl. Hess. Stadtgericht. M alle r. 4) Nachstehende von dem Küfermeister Philipp Peter Cröcker und dessen Wittwe hinterlassene Immobilien, als 10, l Klftr. ein Haus nebst Grund aufdem Sel- tcrsweg, an Caspar Görg, 46 kr.d. Fiscus, 188,4 Klftr. 55 Ruth. 10 Schuh Garten am Altenfeld, an Görg Weismüller, giebt 5 fr. Zinß in Kasten, sollen Montags den 26. Sept. d. I.,Nachmittags 2 Ubr, auf dahiesigem Rathhans öffentlich an den : Meistbietenden versteigert werden. Gießen den 12. August 1831. Großhl. Hess. Stadtgericht. Müller. 5) Tie mit Michaelis d. I. leihfällig werdenden an der Lahn gelegenen städtischen Erbleih- mühlen, bestehend in 3 Mahl-und 1 Schlagmüh- i le, sämmtlich in gutem Stande und das ganze Jahr ! hindurch reichlich mit Wasser versehen, sollen, da j nach der auf den 7. d. M. anbckauint gewesenen ; Versteigerung mehrere Nachgebote stattgefunden j haben, nochmalen auf dahiesigcm Rathhause der i öffentlichen Verpachtung ausgesetzt werden. Es ist hierzu Termin auf Montag den 19. September Nachmittags präcis zwei Uhr anbcraumt worden, I und werden Pachtlusttragende mit dem Bemerken, | daß nur zahlungsfähige Leute, die sich über ihre Solvenz anf glaubhafte Weise legitimiren können, mitbieten dürfen, zu dieser Versteigerung eingc- laden. Gießen den 9. September 1831. Die Bürgermeisterei) das. C. Silbereisen. 19-2 6) Künftigen Montag als den 19. d. Mts. Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiesigem Rathhause das Brechen der Steine im Hangenstein unter den im Termine bekannt gemacht werdenden Bedingungen versteigert werden. Gießen den 15. September 1831. Der Bürgermeister C. S i l b e r e i s e n. 7) Dienstag den 20. September Nachmittags 2 Uhr wird auf dahiesigem Rathhause eine Par- thie Wegbauarbeit, sowie auch das Anfahren einer Quantität Lehmsteine in die hiesige Güterwagc und die Verfertigung mehrerer Paar Schuhe für die hiesigen Flurschützen öffentlich an die Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 15. September 1831. Der Bürgermeister C. S i l b e r e i s e n. 8) Montag den 26. September d. I. Nachmittags 2 Uhr, werde ich die in meinem Garten am Gasthaus zum Pfau steckende Kartoffeln einen Morgen haltend in 8 Ubtheilungen theilwcsse oder auch im Ganzen, je nachdem die Liebhaber es wünschen, so wie auch darauf folgend ein Stück mit Dickwurz auf dem Hamm an den Meistbietenden versteigern lassen. W. Felsi ng. 9) sObstversteigerung. 1 Montag den 19. September, Nachmittags 2 Uhr, werde ich zu Baden bürg meine dießsährige Obst-Ernd-e, bestehend in Acpfel, Birnen und Zwetschen, auf dem Stamm, baumweise an den Meistbietenden versteigern lassen. Liebhaber werden hierzu mit dem Bemerken höflich eingeladeu, daß sehr gute Sorten, sowohl an Tafel - als Haushaltungs-Obst, sich oorten befinden. I. G. Tasche. 10) Durch den nahen Abzug von hier nach Wiesbaden, bin ich gesonnen mehrere Gegenstände, nemlich: eine Drehbank, einen Erker, zwei bockhölzerne Kegel-Kugeln, mehrere Zündmaschinen und noch sonstige Gegenständerc. Mittwoch den 21. d. M. Nachmittags halb zwei Uhr einer öffentlichen Versteigerung in meiner Wohnung aus- znsctzen. , Ludwig Geismar. Feilgebotene Sachen. 1) Fortwährend unterhalte ich ein vollständiges Lager von Tuch, Bieber, Castorin, euir l’ain (festes Hysenzeug), Westen, Zephir, Ta- mciituch, Hemdenflanell rc., und verkaufe solche zu den billigsten Preisen. Durch Beziehung meiner Tücher aus der ersten Hand, bin ich in den Stand gesetzt, für die Dauerhaftigkeit der Waare zu haften. Ich habe den Grundsatz angenommen, zwar zu den billigsten aber auch zu den festgesetzten Preisen zu verkaufen, da es nach meiner Meinung nichts lästigeres giebt, als das wechselseitige Mißtrauen zwischen Käufer und Verkäufer, wo der Eine, durch die Erfahrung belehrt, daß man seine Forderung zu hoch findet, gcnöthigt wird, wirklich zu überfordern; und der Andere, in der Gewißheit überfordert zu seyn, ein Gebot thut, das unter seiner eigenen Schätzung stehet, — ein Kampf, worin aber der Käufer immer zuerst ermüdet und den Vortheil dem Verkäufer überlaffen muß. Ich schmeichle mir daher, daß meine Re- gel zu festgesetzten Preißen zu verkaufen, mir die Gunst meiner Gönner sichern wird, und bitte um geneigten Zuspruch. Gießen im September 1831. S. H i r s ch h o r n. Wallthorstrasse Nro. 150. 2) Ein fast noch ganz neuer Glaskasten, 4 Fuß breit und 6 Fuß hoch, steht dahier billig zu verkaufen ; das Nähere bei Ausgeber. 3) Bei Unterzeichnetem sind fortwährendgutgepolsterte Meubles in einer modernen Auswahl zum Verkaufe vorräthig, sowie auch auf Bestellung bald zu haben. Auch unterhält derselbe sein Ta- petcnlager in einer großen Auswahl immer vor- rälhig. CH. Reiber, Tapezir wohnh. auf'm Kreuz. 4) Alle Gattungen Strickwolle sind billig zu verkaufen bei A. H e u ch e l h e i m's Wittwe, wohn- , haft in der Hintergaße. 5) Öfteren Nachfragen zu begegnen, ist nun bei meinem alten Aepfelwein auch wieder süßer und Brauser zu haben. Joh. Bramm. 6) Es ist wieder eine schöne Auswahl wasserdichter Seidenhüte nach der neuesten Mode angekommen, und zu folgenden Preisen bei mir zu haben Nro. 1. .......2 ft. 20 fr. "2. ...... 3 " 8 " » 3.......3 " 36 " u 4. ...... 4 " 24 " L üd ekin g. Hierzu eine Beilage. Beilage zu Rrs. 38 Ferner feilgebotene Sachen. 7) Unterzeichneter empfiehlt feine Maaren, als: Englische und Hamburger Stickwolle, Stick- und Hekelseide, Stick- undDrath-Chanille, Baumwollen- Stick-u. Blattgarn, Baumwollen-Leinen-' und Seidenstramin, eine schöne Auswahl Stickmustern, Strarnin- u. Nähnadeln, waschlederne Dänische glacirte Herrn-, Damen-u.Kinder-Handschuhe von 12 fr. bis fl. 1, Flor - Atlas und Gürtelband, auch habe ich Merino in Commission, wovon ich die Elle zu 17 u. 18 kr. verkaufe, sowie weißes Futterzeug, und verspreche die billigsten Preise und reelle Behandlung. M. Hess. 8) Ich verfehle nicht, anzuzeigen, daß ich verschiedene Modelle vonHüten u.Hau- ben, neuester Pariser Faxon, erhalten und empfehle mich unter Zusicherung der billigsten Preiße bestens. Henr. Hess. Zn vermiethen. 1) Ein Logis, bestehend in einer auch zwei Stuben, Kammer, Küche, Theil am Keller und verschließbarem Holzplatz, ist bei mir zu vermie» then, und kann sogleich bezogen werden. C. B. Höring. 2) Bei Schreiner Stamm in der Neustadt sind 6 Zimmer, mit oder ohne Meublcs, zu ver- miethen. 3) Das in meinem Hause seither von Schneidermeister Stohr bewohnte Logis in der. zweiten Etage, wird durch dessen Hausankanf frei, und ist so wie die dritte Etage ins weitere zu vermie- then; auch sind daselbst aufs nächste Semester 2 meublirte Stuben zu vermiethen. Christian Pimber, in der Schloßgaste. _ . n4) 3« meinem Hause in der Wallthorstraße ssud 2 Stuben mit oder ohne Möbel zu vermiethen. Christian JugHardt junior. 5) In meinem Hause Nro. 57 ist ein Logis, bestehend in einer Stube mit geräumigem Kabiner, Küche, Keller, verschlossenem Holzplatz und Boden, zu vermiethen, und kann bis zum 1. Oktober bezogen werden. P. Franz. Vermischte Nachrichten. 1) Da wir die Ucberzeugung gewonnen haben, daß eine gegenseitige Versicherungsgesellschaft nur durch große Ausdehnung ihres Verbandes zu dauernder Festigkeit gelangen kann, und da in einer Zeit, wo die näher kommende Cholera mit ungewöhnlicher Sterblichkeit droht, die Vereinigung der vorhandenen Mittel in einer allgemeinen deutschen CentralanstaK wüuschenswerth und nothwendig erscheint, so haben wir, die Errichtung einer „mitteldeutschen Lebensversicherungsanstalt" aufgebend, uns der Lebensversicherungsbank für Deutschland in Gotha als einer anerkannt wohl begründeten und auf gleichen Grundsätzen der Gegenseitigkeit und Öffentlichkeit, wie unser Unternehmen, beruhenden Anstalt, in Folge einer mit derselben getroffenen Uebereinkunft angeschlosseu und machen dieß mit der Birte bekannt, daß alle Diejenigen, welche sich zur Theiluahme an der uns zu gründen beabsichtigten Anstalt bereits gemeldet haben, oder sich noch zu melden gedachten, sich nun an die Bank oder deren Agenten wenden mögen. Gießen den 26. August 1831. Der Ausschuß für die mitteldeutsche Lebensversicherungsanstalt. G. F. Heper, Vater. Fr. Schmitthenner. K. E. Knorr. G. H. Schirmer. Der Unterzeichnete Agent der Lebensversicherungsbank. für Deutschland in Gotha, bringt die vorstehende in den Allgemeinen Anzeiger der Deutschen eingerückte Erklärung des Ausschusses für die mitteldeutsche Lebensversicherungs - Anstalt zur Kenntniß des hiesigen Publikums, und bemerkt, daß fortwährend und so lange die Cholera hier nicht ausgcbrochcn ist, Versicherungs-Anträge bei ihm angenommen werden. Gießen den 15. September 1831. Dr. B a n s a. 194 2) Allgemeine Militärvertre- tungs - Anstalt. Hierzu haben gegen 1200 Personen ihren Beitritt erklärt. Darmstadt den 10. September 1831. Ernst Emil Hoffmann. 3) 330fl.Curatelgelder liegen gegen hinlängliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Ritter. 4) Ein mit guten Attesten versehener Mensch, der mit Pferden umzugehen versteht, kann allläg- lich in einen Dienst treten, bei wem sagt Ausgeber. 5) (Kunstanzeige.) Der hier anwesende unverbrennliche Athlet, Jan Chylinski, von dem mehrere öffentliche Blatter*) auf das Vortheilhafteste erwähnten, wird auch hier seine merkwürdige Proben von Muskelkraft und Unverbrennlichkeit nur in 2 Vorstellungen, welche im Saale des Busch'schen Gartens den 17. und 18. d. Mts. stattfinden, produziren, wozu er ergebenst einladet. Der Anfang ist pracise 6 Uhr. Geöffnet wird um 5 Uhr. Eintrittspreis ä Person 18 kr. und 9 kr. Kinder die Hälfte. Zettel besagen das Nähere. 6) In Hausen bei Schiffenberg findet Sonntag den 18ten und Montag den 19ten September Kirchweih Statt, wozu Unterzeichneter mit dem Bemerken höflichst cinladet, daß bei ihm gutbesetzte Tanz - und Harmoniemustk anzutreffen und für möglichste Bequemlichkeiten, so wie für gute Speisen und Getränke bestens gesorgt worden scy. Hausen bei Schiffenberg den 15.Sptr. 1831. L e r tt. 7) Künftigen Sonntag den 18. und Montag den 19. Septbr. findet in Annerod Kirchweibe Statt, wozu Unterzeichneter höflichst einladet und dabei be- merkt, daß des Tags Tanzmusik auf dcr sogcnanten Platte und Avends in seiner Behausung anzutreffen und für gute Weine, sowie sonstige Getränke u. gute Speisen bestens gesorgt worden sey. Annerod den 15. Septbr. 1831. Conrad Schmidt. Sonntag den 18. September haben daS Frischbacken: die Bäckermeister Chr. Jughardt am Wallthor, Heinrich Noll im Stern, Balth. Weidig in der Neustadt u. Philipp Lampus am Kreuz. Gottesdienst am 18. Aeptember. In der evangel. Kirche. Morgens Herr Jnspector Engel. Nachmittags Herr Kandidat Palmer, aus Gie. ßen. (Probepredigt.) Ropulirte dei der evangel. Gemeinde. Den 14. September. Franz Andreas Stannek, Bürger und Seiler allhier, Jacob Stannek, Ortsbürgers in Olau, im Königr. Preußen, ehel. Sohn; u. Maria Magdalena, Christoph Ludwig Petri, Bürgers und Weißbin- dermeisters allhier, ehel. Tochter. Getankte bei der evangel. Gemeinde. Den 13. Sept. Dem Bürger u. Schuhmachermeistrr, Georg Junker, ein Sohn, Joh. Balth. Karl Emil. Den 14. Sept. Dem Postillion, Kaspar Ra», ein Sohn, Konrad Martin. Den 15. Sept. Dem Bürger und Seiler, Franz Andreas Stannek, ein? Tochter. Katharina Luise Elisab.z Dens. Dem Großberzogl. Zolleinnehmer, Ernst Christian Kattmann, eine Tochter, Amalie Katharine. Beerdigte bei der evangel. Gemeinde. Den 8. Sept. Elisabeth Maria, weil. Joh. Weil, Sergeant, Ehefrau, alt 82 I. Den 10. Sept. Joh. Balthasar Euler, Bürger und Kühhirte allhier, alt 65 I. 8 M. 19 T. Den 15. Sept. Jungfer Karoline, des verstorbenen Großh. geisll. Jnspectors in Michelstadt, Frirdrich Christ. Schmidt, hinterlassene Tochter, alt 23I. G rämte beider KaHjoL Gemeinde. Den 14. Sept. Der Wittwe des am 8. Mai d.,5 verstorbenen Hcfgerichts-Accessistcn Franz Tippel, eine Tochter, Maria. *) Man lese Leipziger Tageblatt Nrv. 118 unb 254. Sachselqeitung Nro. 118 und Freiburger Nachrichten Nro. von 1850. — Redaction und Verlag der Brühl'schea Buch- uud Steittdruckerei.