4 851. den 15. October Samstag Pfd. 2 i da- G. Roggenbrod m fletnen Laiben Bäcker s für 2 Fr.jfür 4 fr.jfiir 6 Fr. für 12 Fr. f. 1 fr f. 2 fr für 1 fr. 9? « m e n >HNj Straße |fr| pf| |gt |Q |«p]gt|a |gt |QI^|gt| Q|gtIQjgtb.] O1Lth? Q Br. 1 eher. 1 acht, 5 Mrten efatt» Zvor- 7 7 7 1 i 1 1 1 1 1 1 4 4 £t 5 5 st bei in 5 5 5 5 5 5 0 5 5 5 5 5 5 5 5 5 0 5 5 0 0 0 0 4 4 4 4 4 1 1 1 1 19 18 5 5 5 chtS> an». der h en in d- utzen n. und pk- r a iten, der- s § Lhor. Zützen hin en ' und 831. ir. 'and 5elb« itha- hter. If. 3 oh. tin. Bra- erbt* i die i ort) der Fr. 18 17 20 16 19 2 2 2 2 2 2 Bratwurst . . Schwartemagcn geräucherter Speck Schinken oder Dörrfleisch Rindsfett..... Hammelsfett .... Schweineschmalz ausgelassenes desgl. unausgelassenes . . D 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 NB. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch poii derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht geniesbaren Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. 1 Pfd. gutes Ochsenfletich Knhfleisch - - Rindfleisch - - Kalbfleisch - - desgl. ausgemästetes Schweinefleisch - Hammelfleisch - Wurst von pur Schweinen gemischte Wurst 5 5 5 0 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 0 5 5 fr. j pf. 10- für 1 Fr. 12 — mL 10 — s 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Georg Ebel 565 Kuhgasse 16 — — 19 1 6 __ 1 125 — 8 18 _ 17 ___ Christ. Jughardt 107 Wallthorstr. 16 — — 19 1 6 — 1 25 18 _ 17 __ g. Kämmerer 12 MarFtplatz 16 — — 19 — 1 6 _ 1 25 3 18 _ 17 .__ Conrad Kempf 414 Seltersweg 16 — _ 19 — 1 6 — 1 25 3 18 __ 17 goms Kempf 491 ditto 16 — _ 19 _ 1 6 _ 1 25 3 18 17 Christian Löber 595 Neustadt 16 — ____ 19 _ 1 6 _ 1 25 3 18 17 Philipp gampuS 345 Kreuz 16 — _ 19 __ 1 6 _ 1 25 3 18 17 Christian LinFer 695 Sladtpforte 16 — _ 19 — 1 6 — 1 25 3 18 17 _ Daniel Löber 131 Brandgasse 16 — — 19 — 1 6 — 1 25 3 18 ._________ 17 Casper göber Neustadt 16 — .— 19 — 1 6 _ 1 25 3 18 17 Balth. Magnus 496 Selzersweg 16 — — 19 — 1 6 — 1 25 3 18 __ 17 _ Walth. Müller 544 Neustadt 16 — — 19 — 1 6 __ 1 25 3 18 _ 17 _ Conrad N.oll 216 Mäusburg 16 — — 19 — 1 6 ,— 1 25 __ 3 18 __ 17 __ Heinr. Noll »en. 549 ditto 16 — -— 19 — 1 6 .— 1 25 _ 3 18 17 Johannes Noll 632 Neustadt 16 — — 19 — 1 6 -— 1 25 _ 3 18 17 Heinr. Noll jun. 506 Selzersweg 16 — — 19 — 1 6 — 1 25 _ 3 18 _ 17 Christoph Setpp 710 Kühgaffe 16 — — 19 -— 1 6 — 1 25 _ 3 18 _ 17 _ •jUftud Schiefer 313 Neuenweg 16 — -— 19 — 1 6 — 1 25 _ 3 18 __ 17 ___ Wilh. Schäfer 717 am Rathhaus 16 — 19 .— 1 6 _ 1 25 3 18 .__ 17 _ Conrad Ufer CH. Wallenfells 33 61 Wallthorstr/ ditto 16 16 19 19 1 1 6 6 — 1 1 25 25 — 3 3 18 18 — 17 {7 — M. Wallenfells 79 ditto 16 — — 19 — 1 6 _ 1 25 3 18 17 3- Wallenfells 294 Neuenweg. 16 — — 19 — 1 6 — 1 25 _ 3 18 -___ 17 _ Balth. Weidig 630 Neustadt 16 — — 19 — 1 6 _— 1 25 _ 3 18 17 _ Balth. Walther 102 Asterweg 16 — — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 •— 216 »saa W i e r p r Msrktvreisr 1 Maas Doppelbier fr. pf. 6 - 1 Maas ordmaires Bier...... 0 e 1 Pfd. Hecht - - 1 - Butter - - o Handkäse - - - 4 Eyer - - - - auch fr. pf. 18 - 16 — 17 - 4 — 1 - 1 halb S immer Erbsen ------ 1 - - Linsen ------ 1 Pfd. Waizenmehl ------- 1 - grob geschälte Gerste - - . - 1 - klein geschälte Gerste - - - - fl.;fr. —[48 - 32 - 6 - 4 - 8 Pf Getraidepreise vom 15. Oktober in Frankfurter Währung den fl. a 60 fr. und das Pfund zu 32 Loth ländischen Gewichts. Städte G e m ä s W a i z e n Korn Gerste i Hafer si. 1 fr. fl. ! fr. fl. fr._ fl. fr. igarniötant..... Giessen...... MsrHurg am 8. October M4ei;lnr am 8. October das Malter das Malter auch das Mött das Acktel 9 10 7 10 50 10 8 8 5 9 10 15 30 20 7 5 4 7 30 50 4 _3 2 4 4 35 E d i k t a l l a d u n g. 1) Nachdem in Betreff des Schuldcnwesens des verstorbenen Gr. Kirchen- und Schulraths- Botenmeisters Pfeifer allhier Termin auf Montag den 17. October d. I. Vormittags 9 Uhr, auf dahiesigem Gr. Hofgerichtsgebäude anberaumt worden ist, um das noch Nöthige verhandeln zu lassen: indessen mehrere ausgetretene Gläubiger ihren bisherigen Wohn- u. resp. Aufenthaltsort verändert haben, der dem Unterzeichneten unbekannt ist; so werden dieselben hiermit aufgefordert, in genanntem Termin entweder in Sclbstperson oder durch einen gehörig Bevollmächtigten zu erscheinen, Vorhalts sich zu gewärtigen und das Nöthige zu verhandeln, widrigenfalls sie sonst als dem Beschluß,der Majorität der erschienenen Gläubiger beitrctcnd, werden angesehen werden. Giessen den 3. Oktbr.1831. In Auftrag Gr. Hofgerichts daselbst. Theo d. Limpert, Gr. Hofgerichts-Accessist. Versteigerungen. 1) Zum Behuf der Erbauseinandersetzung, sollen Donnerstag den 17. Nov. d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Ralhhanö nachstehende, von dem Fuhrmann Ludwig Müller hinterlassene Immobilien öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, als 221,4 Klftr. 65 Rth. 6 Sch. ein Wohnhaus, Nebenbau oder die Einfahrt, Schener, zwei Viehställe, Schweiustall, Hintergarten und Hof in der Sandgasse an Joh. Melch. Noll, giebt 31 fr. 1 pf. Zins in Kirchenfasten, 421,6 Klftr. 124 Rth. 8 Sch. Acker, am Schütz- gesbrunnerweg, an Justus Balth. Müller, giebt Fischer-Zehnten, 238,1 Klftr. 70 Rth. 5 Sch. Acker daselbst, giebt % Fischer-Zehnten, % zehntfr. 347,3 Klftr. 102 Rth. 12 Sch. Acker, am Steinbrunnen, an Phil. Christ. Burkhard, giebt 1 7& Mst. partim zur Universität, zehntfrei. 217 310,5 Klftr. 94 Nth. 10 Sch. Acker auf'iit Barresgraben im Cent, an Phil. Malkomesius, giebt 6 Mste. 2 % partim in Kasten, 2/„ zehntfrei , 81,11 Klftr. 24Rth. 4 Sch. Garten am Hamm, giebt 5 Alb. 4pf. Zinß znr Universität, zehntf., 307,8 Klftr. 110 Rth. 6 Sch. Wiese am Erdkauterweg, an Joh. Phil. Reiber, giebt 2 Kpf. 1 Ms. Korn 2 Kpf. 1 Es. 3 Ms. Hafer zur Rentei, 339,8 Klftr. 100 Rth. 6 Sch. Wiese a. d. Sandkaut, an Ludwig Müller, giebt 1 Kpf. Korn 1 Kpf. 3 Ms. Hafer zur Kellerei, zehntfrei, 84,8 Klftr. 25 Rth. 1 Sch. Wiese daselbst, giebt 1 Gs. Korn und 1 Es. 1 MS. Hafer, zehntf., 84,8Klftr. 25 Rth. 1 Sch. Wiese das., giebt 1 Gs. Korn und 1 Gs. 1 Ms. Hafer, zehntf., 322,9 Klftr. 95 Rth. 6 Sch. Acker am Wismarer Weg, an Johannes Noll, giebt 1 Kpf. 2 Ms. Korn 1 Kpf. 1 Gs. 1 Ms. Hafer unständig zur Kellerei, 294,6 Klftr. 87 Rth. Acker stößt auf den Krof- dorfer Weg, an Phil. Christ. Burkhard, 357,5 Klftr. 105 Rth. 14 Sch. Acker stößt auf den Gleiberger Weg, an Conr. Magel, giebt 2 pf. Zins zur Rentei, 767,8 Klftr. 226 Rth. 14 Sch. Acker am Lei- fertsröder Weg, an Daniel Steinberger, 265,2 Klftr. 78 Rth. 5 Sch. Acker daselbst, an Gottfried Keil, 273,4 Klftr. 81 Rth. Acker auf der Hohleich, an Phil. Moriz Hering, 44,4 Klftr. 13 Rth. 2 Sch. Acker das., an Phil. Christ. Burkhard, 76,4 Klftr. 22 Ruth. 14 Sch. Wiese a. d. Weilburger Grenz, an Bals. Euler, 66,8 Klftr. 19 Rth. 12 Sch. Wiese das., an Philipp Pfeiffer, 247,9 Klftr. 73 Rth, 3 Sch. Acker am großen Grasweg, an Jerem. Dan. Müller, 268,8 Klftr. 79 Rth. 6 Sch. Acker linker Hand an der Marburgerstraße, an Welch. Schäfer, ö'kbt 1 Kpf. 1 Ges. 3 Ms. Korn und 1 Kpf. onl i J'rr? ^afer zur Kellerei, zehntfrei, 201,1 Klftr. 59 Rth. 11 Sch. Acker daft, an ZE?,Gaffel, giebt 2 % Mste. unständig der Universität, ^Klftr. 108 Rth. 13 Sch. Acker a.Schütz- gesbrunnerweg, an Heinrich Simon, giebt / Zehnten, 431,5 Klftr. 127 Rth. 9 Sch. Wiese in den großen Weiden, an Heiur. Noll, H. D. S., zehntfrei, 160,2 Klftr. 47 Ruth. 5 Sch. Acker auf dem Barresgraben an ihm selbst, giebt 3 Meste J Va Cftsch. partim in Kasten, halb zehntfr., 183,5 Klaftr. 54 Rth. 8 Sch. Acker daselbst, an vorigem St., halb zehntfr. 270,0 Klftr. 80 Rth. Acker an der Lehmen- kaute, an G. Wilh. Ockel, 203,8 Klftr. 60 Ruth. Acker am Grüninger Pfad, an Conrad Balthasar Vogt, giebt 7 Alb. 4 pf. Zinß auf's Rathhaus, 223,6 Klaftr. 66 Rth. Acker daselbst, an vorigem Stück, giebt 8Alb. 2 pf. .Zinß auf's Rathhaus, 347,3 Klaftr. 102 Ruth. 12 Sch. Acker am Strinbrunncn, an Jeremias Dan. Müller, giebt 1% Meste partim zur Universität. Gießen den 6. Oktober 1831. Großherzogl. Heß. Stadtgericht. Müller. 2) Donnerstag den 20. Oktbr. Vormittags 10 Uhr soll auf dahiesigem Rathhaus die Schuld, Verschreibung der Großherzogl. Hessischen Staatsschulden -Tilgungs-KasseLit. G. No. 1088 über 1000 fl. nochmals zur öffentlichen Versteigerung an den Meistbietenden ausgesetzt werden. Gießen den 6. Oktbr. 1831. Großh. Hess. Stadtgericht. 5JJi ü l l e r. 3) Künftigen Montag den 17. Oktober soll das im Fernewald liegende Holz, bestehend in Eichen- und Küfer-Scheid-, Prügel-, Stock- und Rei- serholz versteigert und der Anfang des Morgens 8 Uhr am Bruderwinter gemacht werden. Der Beigeordnete , , H. Schneider. 4) Nächsten Mittwoch den 19. d. Mts., Morgens 9 Uhr und folgende Tage, lasse ich auf dem Hardthofc 2 Paar sehr gute Ochsen, 3 Kühe, 27 Schweine, 2 Wagen, 2 Eggen, 2 Pflüge, 2 Paar Holz, und 1 Paar Erndte-Leitern, 218 2 Stoßkarn, verschiedene Ketten, ferner 40 Tische, 15 Dutzend Stühle, 1 Kommode mit Aufsatz, 4 Bettladen, 3 Küchenschränke, Zinn, Bettwerk, eine Parthie Fässer, Bouteillen und Gläser, 2 Vogelhecken und sonstig? Oeconomie-, Wirthschafts - und Küchen-Geräthschafcen, gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden versteigern. Ehr. Silbereisen. Besondere Bekanntmachung. 1) Die Abhaltung eines anderweiten Marktes ist aus deßfallsiges Vorbringen höheren Orts der hiesigen Stadt verwilligt worden, und soll derselbe Dienstag und Mittwoch den 8. und 9. November d. I. statt finden. Man setzt hiervon das Handel treibende Publikum in Kcnntniß. Gießen den 14. October 1831. Die Bürgermeisterei) dahier. E. Silbereisen. Feilgebotene Sachen. 1) Da die in dem zum öffentlichen Verstrich der Behausung des Großh. Gehesmenraths und Professors Dr. Crome auf dem hiesigen Canzleyberg am 4ten dieses Manats gestandenen Termin geschehenen Gebote die Genhmigung des Eigenthü- mers nicht erhalten haben; so wird zu deren Pri- vatverkaufhiermit nunmehr die Concurrenz eröffnet, und werden die Kaufliebhaber ersucht, sich dieser« halb an den Unterzeichneten zu wenden, der ihnen micht nur Gelegenheit geben wird, die sehr vortheil- haL eingerichtete, und in dem besten Zustande sich befindende, Besitzung täglich in Augenschein zu nehmen, sondern auch in Hinsicht der Bezahlung des Kaufschillings die annehmbarsten Bedingungen anzubieten beauftraget ist. Gießen den 13. October 1831. Dr. Sundheim I. 2) Ganz ächtes, unverfälschtes Eau de Cologne die Flasche zu 48 kr. ist bei mir zu haben. H. Lüdeking. 3) Unfehlbares Schweizer-Kräuter-Öhlzur Verschönerung, Erhaltung und Wachsthum der Haare. Dieses Ohl verdient wohl mit Recht vor allen andern bis jetzt entdeckten haarwachsenden Hierzu ri Mitteln den Vorzug. Die sichersten Beweise hiervon sind dem unterzeichneten Erfinder der ausserordentliche starke Absatz, und die ihm von Zeit zu Zeit, je länger je mehr, zukommenden Briefe, worin die besten Zengnisse über den Gebrauch und die guten Erfolge dieses Artikels enthalten sind. Um allen Verfälschungen vorzubeugen, ist jedes Fläschchen von diesem ächten Öhl mit des Erfinders Pettschaft K. W. und die umwickelte Gebrauchsanweisung nebst Umschlag mit dessen eigenhändigem Namenszug versehen. Von diesem Öhl ist in Gießen, eine Niederlage. Diese befindet sich bei I. D.Felsing'sWittwe, woselbst das Fläschchen gegen portofreie Einsendung für 2 fl. 30 kr. zu haben ist. K. Miller, in der Schweiz. Der ausserordentliche schnelle Absatz des ersten Versuchs, welchen ich mit obigem Öhl machte, bewog mich, wiederum ein größeres Quantum auf das Lager kommen zu lassen, worauf ich mir einen eben so glänzenden Zuspruch verspreche. I. D. Felsing's Wittwe. 4) Bei dem Kaufmann Robert Schäfer in Marburg sind die hierunten bemerkten Obststämme rc. zu beygesetzten Preisen zu haben: Apfelstämme das Sück 13 %, 18, 27 u. 36 kr. Birnstämme « «... 36 bis 48 « Kirschenstämme «.....24 « Ostheimcr Kirsche» niedrig ... 7 » Pflaumen, Mirabellen, Reineclauden 24 « Aprikosen und Pfirsing . . 36 bis 45 « Nußbäume........27 » Trauerweiden .......27 « Apfel - und Birn-Wildlinge. Man bittet bcy der Bestellung genau zu bemerken, ob die Stämme Hochstämme oder Zwerg seyn sollen. Auch wird gebeten, die Bestellungen binnen 14 Tagen einzuschicken, damit ich dieselben mit einem Transport abschicken kann. 5) Unterzeichneter empfiehlt sich in allen Farben Englischer und Hamburger Stickwolle, Stick- und Hekelseide, Seiden-, Leinen- ».Baumwollen-Stramin, Stick- u. Drath-Ehanille, Stickmustern, allen Sorten Handschuhe von 20 kr. bis 1 fl. 12 kr., Florbändern, Kinderschürzen, Tüll, Spitzen, gestickten Kragen und Hauben, Merino die Elle 18 kr., bestens. M. Heß, wohnhaft am Asterweg. e Beilage. Ferner feilgebotene Sachen. 6) 5 bis 600 Falz-Ziegel sind in ganzen und halben Hunderten zu verkaufen. Bep wem? sagt die Redaction. 7) Nro. 273 in den Neuenbäuen ist in der Belle-Etage ein feiner, kaum getragener weißer Filzhuth neuster Faoon, für nicht allzugroße Häupter passend, unter äußerst agreablen Bedingungen, zu kaufen. Näheres bey dem Verkauflustigcn. 8) Ein den von Großh. Sanitäts-Commission zu Darmstadt gegebenen Vorschriften entsprechender, als Präservativ gegen die Cholera dienender Liquer ist bei mir die Bouteille ä 1 fl. 12 fr. zu finden. Auch ist bei mir der berühmte Pest-Essig, ein Schutzmittel gegen ansteckende Krankheiten, in Flaschen von einem halben Schoppen zu dem Preise von 30 fr. zu haben. Eine Niederlage dieser Artifel ist bei Herrn L. Th. Felsing in Gießen. Großenlinden im October 1831. Jean Gossi. Zu vermiethen. 1) In meinem Hause Nro. 57 ist em Logis, bestehend in einer Stube mit geräumigem Kabinet, Küche, Keller, verschlossenem Holzplatz und Boden, zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. P. Franz. 2) Das bisher von dem Herrn Privatlehrer Weitershausen bewohnte Logis wird weiter vcr- miethet, und fann sogleich bezogen werden. Es eignet sich nicht blos für eine Familie, sondern auch für zwei ledige Herrn, die eigne Meublcs und Bedienung haben. Dr. Winckler. 3) Zwep meublirte Zimmer, wovon das Eine tapezirt mit Cabinct und Sopha, sind auf dem Seltersweg zu vermiethen. Bey der Redaction das Nähere. 4) Ohnweit der Stadtpforte ist eine Stube, Kammer, Küche, großer Holzstall und verschlossener Keller zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. D. R i t t e r. 5) Bei Schuhmachermcister Georg Junker i auf bem Seltersweg ist ein Logis, bestehend aus I ; Stuben nebst einem Kabinet, 1 Kammer, Kcl- < ter, verschlossenem Holzstall und Mitgebrauch des ; Bleichplatzesim Garten beim Haus zu vermiethen, ) tind kann Anfangs Nov. bezogen werden. t ~ 6) In Nr. 283 auf'm Kreuz ist eine meublirte Stube mit einem Alkofen zu vermiethen. t 7) 3n Nr. 344 auf'm Kreuz ist eine meublirte r Stube zu vermiethen, und kann sogleich bezogen, 5 auf Verlangen auch noch eine ertra Schlafstube dazu gegeben werden 8) Eine möblirte Stube mit Kabinet ist zu i vermiethen; bei wem sagt Ausgeber dieses. ’ 9) 3 möblirte Stuben sind zu vermiethen; . bei wem? ist bei Ausgeber zu erfahren. Vermischte Nachrichten. i 1) Anfragen an die Lokal-Sani- täts co mmission. Nässe und Kälte sollen der Verbreitung der Cholera besonders förderlich seyn; haben also die Bewohner von Giessen nicht eine Ursache mehr, die sie umgebenden dichten und häufigen Nebel zu fürchten? und läßt sich Nichts zu deren Verminderung beitragen? für den Augenblick wohl schwerlich ; aber wenn wir dießmal von der fremden Dame nicht beehrt werden, so sind wir deshalb nicht für alle Zeiten verschmäht. Und meines Bedün- kcns ist der Uebertritt der Lahn u. Wieseck Haupt- ur,ache unserer starken Nebel; liegt nun'dessen Verhinderung nicht ganz äusser unserer Macht, so konnte es vielleicht Aufgabe der Lokal - Sanitäts- Commission werden, jenem Nebel zu steuern. Tie Herstellung eines geigncten Bettes für die Wieseck möchte wohl in kurzer Zeit bewerkstelligt werden können, wenn man sich über die Anschaffung der Mittel nur recht vereinigt hat. Ich sollte denken, wenn die Besitzer der Wiesen im Wieseck- thale, deren Werth durch diese Arbeit bedeutend vermehrt wird,, die Hälfte und die andere Hälfte der Kosten die Stadtbewohner entrichteten, so würden keinerlei Interessen zu nahe berührt werden. Die Lahnuferbauten unterliegen so viel mir bekannt, allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen. Salvo mcliori. 2) Der Unterricht in der Kcch'schen Elementar - und Realschule wird Mittwoch den 19. Octo- bcr wieder begonnen. Um mehrfach ausgesprochenen Wünschen entgegen zu kominen, wird in der Folge der Unterricht derer, welche mit den ersten 220 trauen und die vollkommenste Zufriedenheit der ver- 26 Oct. r.r er.», ».fff*«-»»’«'- 3"' Gotlesvienst am 16. Gclover. Sn der evangel. Kirche. Morgens Inlpector !>r. Engel. Nachmittags Kandidat Naumann. Aovulirtc veiver rvangel.GemtMve Dent4 Oct. Andreas Müller, Bürger u. Schuhmachermeister atthier, dermaliger Wittwer; und Jungfer Maria Eleonore, weil. Lorenz Bolp, Burgers undSchud- machermeisters in Grimberg, eheliche Tochter. Getankte bei ver evangel. Gerne mve. Den 8. Oct. Dem Großh. Hofgenchts - Botenmeister, Georg Friedrich Lehr, eine Tochter, Friederike Wilhelmine Chrt^ne.^ <1. ^m Bürger u. Küfermeister, Philipp Conrad Magnus, ein Sohn. Christian Gottfried Ludwig. Dens Dem vor vier Monaten verstorbenen Bürger u. Schreinermeister, Andreas Wilhelm Stroh, em «ohn-, b^D?nst D'em Bürger u. Schuhmachermeister, Philipp peoubard Ott, eiue Tochter, Christine Thereie. Den 10. Oct. Dem Kanzellisten, Wilhelm Christian Tievland, eine Tochter, Katharine. . , ® 9 Sen 11- Oct. Dem Bürger u. Schnewermc istcr, PH,, lipp Mel. Herbert, ein Sohn, Martin Sebastian Hermann. XcrTiiate hei ver evangel. Gemeinde. "Äew. S "Ä Schmitz.««.«»». hülfe, des verstorbenen Großherz. Bauiecrerais,^ i v) Schmitz, in Darmstadt, hinterlassener Lohn, alt 1. 3 ^sen^btt Jungfer Sohannette Christiane, des Bürgers mStrumpkwebermeisters, Bernhard Hartmann, a.och- m' Ä« a^Oct.^Anna Johannette Dorothea, weil. Jacob Helfmann, Bürgers und SchubmachermetsterS allh.er, *^S^^^%****” o?!. ‘ä« »»'-*" : ..*■ ■ Lmelüis Scribent bei Großherz. Rentamt allh.er, des Großh. Pfarrers Vizelins in N'ederohmen, Sohn, alt ehrten Eltern zu erhalten, und bittet um recht zahlreiche Theilnahme. Gießen den 13. October 1831. CH. Weiß, wohnhaft in Nro. 197 ohnweit der Stadtkirche. Sonntag den 16. October haben das Frischbacken dre Bäckermeister: Christ. Lynker an der Stadtpforte, Balkb. Walther am Asterweg, Cbrist. Seipp b.Kühgaß gegenüber, Heinrich Noll am Seltersweg. Anfanqsgründen des menschlichen Wissens ver- reichlichen Fortschritten ihrer Kinder in diesen Fä- traut gemacht werden müssen, in einem von dem chern überzeugen; - sie schmeichelt sich, das Zu- dcr Realschule abgesonderten Locale betrieben werden, dadurch die Möglichkeit bedingt, auch kleinere Kinder in größerer Anzahl, als dleß bisher geschehen konnte, aufznnehmen. Die funfzah- rige unermüdete Wirksamkeit des Unterzeichneten, dieser von ihm mit den größten Aufopferungen gegründeten Lehranstalt die ihrem Zwecke entsprechende Einrichtung zu geben, und der Umstand, daß bereits eine große Anzahl ihrer Zöglinge rn verschiedenen Kreisen des staatsbürgerlichen Lebens wirket, einige, welche später^d-e academstche Lauft bahn einzuschlagen sich entschlossen, « M O befunden wurden, in die oberen Klassen des Groß- herzoglichen Pädagogiums einzutreteu, ra sogar zwei, nach kurzem besonderen Vorberettungscurse, unmittelbar die Landesuniversität beziehen dursten, möchten mehr, als alle lobpreisenden Empfehlungen, derselben eine fernere rege -Theilnahme der Freunde wahrer Jugenderziehung sichern,. und zu ihrem weiteren Gedeihen beitragen. Schließlich nur noch die Versicherung, daß durch mem gegenwärtiges Lehrerverhaltniß an dem hiesigen Gym- nasium meine Stellung als Vorsteher nnd erster Lehrer der von mir gegründeten Lehranstalt durcf- aus keine Veränderung erleidet. Gießenden 15 October 183L 3) Es wird in hiesiger Stadt ein geräumiger Kelley,»leihen gech,!? RSH-r- .» m der Expedition d. V. zu erfahren. 4) T-a ich meine Wirthschast auf dem , > - Hof nächsten Sonntag den 16. Monats zu sch e- ßen beabsichtige, so werde ia, auf eicsen ^ag z>> Letztenmal Tanzmusik halten, und lade also jubie, fm6 51 wige hiermit ergcbenst an, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen hab^ und nunmehr bei Schuhmachermcister Felsing am W 6) Durch Veranlassung mehrfach an sie er- solche künftigen Montag den )7; hA 2 ft richt anvertrauen, werdeu^sich^rech----———- N u L^und^telndruckerer. —--MdaHVerlag der Bruhl'schm Buch- uno Verstrich von Holz, Haus- und Garten - Gerathe. Montag den 3. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, werden in dem Hause des Geh. Raths Dr. Crome, sechs Klafter kleingemachtes Buchen-Holz, in verschiedenen Haufen vertheilt, nebst einigen Garten- und Blumen-Bänken, Tische und andere Garten-Gerüche, zwey große Leitern, auch verschiedenes Zinn, mehrere eiserne Groppen, ein großes Zeichenbrett, mit den dazugehörigen mathematischen Instrumenten, ein Kronleuchter, ferner eine Zünd-Maschine, drei Vorfen- ster, ein bequemer Haushaltungs. Schrank, einige Stühle, ein Thee-Kessel, in meßingnem Kästchen u. f. w. gegen gleich baare Bezahlung öffentlich versteigert werden. Dienstag Nachmittags 2 Uhr soll die Behausung des Großherzogl.Geheimen- Raths und Professors Dr. Erome auf dem Canzlepberg dahier öffentlich versteigert werden. Dieselbe befindet sich in dem besten Zustande und verbindet mit einem dazu gehörigen Höfchen mehrere vortheilhafte Einrichtungen nnd Buquemlichkeiten, als namentlich eine eigene Badeeinrichtung, einen sehr guten Brunnen, mehrere Wandschränke u. s. w. und kann jederzeit in Augenschein genommen werden. . . Der Verstrich selbst geschieht in der Wohnung des Unterzeichneten und werden in demselben die sehr vortheilhaften Bedingungen vorgelegt werden. Gießen den 1. Oktober 1831. In Auftrag Dr. Sundheim i. ■ <1 1 1 1 et L- Cc Lo Ct P! ei 3 B L 3 b C ■j> $ C C ffl D- Cc B W Ci H i iS i •«!