Samstag den 9, April. 1851. dF I t i 0 C y p r e i s e ____ fr. Pf. fr. Pb 1 Pfd. gutes Ochsenfleisch ----- 10 1 Pfd. Bratwurst . ........ 14 —• 1 « Ku hfl ei sch - - - - - - 7 2 1 - Sckwartemagen....... 17 —— 1 - Rindfleisch ------- 7 _ 1 - geräucherter Speck...... 20 1 » Kalbfleisch ------ 3 — 1 - Schinken oder Dörrfleisch . . . 16 —— 1 - desgl. ausgemästetes - - - - — — 1 - Rindsfett......... 19 •—- 1 - Schweinefleisch ------ 11 — 1 - Hammelsfett........ ■— —— 1 - Hammelfleisch ------ — 1 - Schweineschmalz ausgelassenes . . 18 —— 1 - Wurst von pur Schweinen - - 12 1 - desgl. nnausgelassenes..... 17 —■ 1 - gemischte Wurst - - 8 _ PiB. ©te Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, unb zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füße, Eeraub, wie mich die ganz blutigen und nicht geniesbaren Stücke vom Hals, stnd von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. W r o 0 p reise a$ ä c k e r. Ein Laib Brod von 5 Pfund Roggenbrod in kleinen Laiben Kinn, oder gem. Vrodj Wasserweck Milchbrod Taigscher für 2 fr. für 4 fr. für 6 fr. für 12 fr. f. 2 fr für 1 fr. für 1 fr. f. 1 fr. Namen LXo. dH. S t r a ß fr Pf P Lt Q P Lt Q P Lt O P Lt 1 IQ Lt Q Lth. Q Lth. O Lt Q Georg Ebel 565-Kühggffe 18 — 18 _ 1 ■1 ____ 1 22 _ 3|12 16 4 3 3 3 5 2 Christ. Jughardt 107lWattthorstr. 18 - — 18 _ 1 4 _ 1 22 __ 3 12 16 4 3 3 3 5 2 8. Kämmerer Conrad Kempf 12 414 Amrftplatz Seltersweg 18 18 - — 18 18 — 1 1 4 4 1 1 22 22 — 3 3 12 12 — 16 16 — 4 4 3 3 3 3 3 3 5 5 2 2 Louis Kempf Christian Löber 491 595 ditto Neustadt 18 18 5 _ 18 18 — 1 1 4 4 — 1 1 22 22 — 3 3 12 12 — 16 16 — 4 4 3 3 3 3 3 3 5 5 5 2 2 Philipp Lampus 34a Kreuz 18 - — 18 __ 1 4 — 1 22 __ 3 12 16 _ 4 3 3 3 2 Daniel Löber 131 Brandgasse 18 s — 18 ____ 1 4 _ 1 22 _ 3 12 _______ 16 4 3 3 3 5 2 Casper Löber Neustadt 18 - — 18 _ 1 4 _ 1 22 _ 3 12 16 _ 4 3 3 3 5 2 Balth. Magnus 496 Selzersweg 18 - — 18 __ 1 4 __ 1 22 _ 3 12 16 4 3 3 3 5 2 Walth. Müller 544 Nöustadt 18 s — 18 .__ 1 4 _ 1 22 _ 3 12 __ 16 _ 4 3 3 3 5 2 Conrad Noll 216 Mäusburg 18 - — 18 — 1 4 -- 1 22 .— 3 12 _ 16 .____ 4 3 3 3 5 2 Heinr. Noll sen. 549 ditto 18 - — 18 — 1 4 — 1 22 _ 3 12 _ 16 4 3 3 3 5 2 Johannes Noll 632 Neustadt 18 - — 18 — 1 4 — 1 22 _______ 3 12 _ 16 4 3 3 8 5 2 Heinr. Noll jun. 506 Selzersweg 18 - — 18 _ 1 4 — 1 22 _ 3 12 _ 16 4 3 3 3 5 2 Christoph Seipp 710 51ühgasse 18 - — 18 _ 1 4 — 1 22 ____ 3 12 _ 16 4 3 3 3 5 Z Justus Schiefer 313 Neuenweg 18 - — 18 — 1 4 — 1 22 — 3 12 .— 16 ___ 4 3 3 3 5 2 Wsth. Schäfer 717 am Rathbaus 18 — 18 — 1 4 — 1 22 _ 3 12 __ 16 _ 4 3 3 3 5 2 Conrad Ufer CH. Wallenfells M. Wallenfells 33 61 79 Wallthorstr. ditto ditto 18 18 18 1 1 1 18 18 18 1 1 1 1 1 1 4 4 4 1 1 1 1 1 1 22 22 22 1 1 I 3 3 3 12 12 12 — 16 16 16 1 1 1 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 5 5 5 2 2 2 I. Wallenfells 294 Neuenweg. 18 - — 18 .— 1 4 — 1 22 _ 3 12 — 16 __ 4 3 3 3 5 2 Balth. Weidig 630 Neustadt 18 - — 18 — 1 4 — 1 22 _ 3 12 __ 16 ___ 4 3 3 3 2 Balth. Walther 102 Asterweg 18 - — 18 — 1 4 — 1 22 — 3 12 — 16 '— 4 8 3 3 5 2 V l e r p r e i s e. Getraivepre.se vom 9. April in Frankfurter Währung den fl. ä 60 fr. ___________ und das Pfund zu 32 Loch ländischen Gewichts. 1 Maas ordinaires Bier......| kr. 6 Pf. 1 Maas Doppelbier...... !'E __________ Mark t # r e t 0 6 1 Pfd. Hecht ------ - - - , 1 - Butter ---------- 5 Handkäse ------ . 3 Eyer ------ ------ kr. 18 19 20 4 4 1 halb ©immer Erbsen - - - - - 1 - - Linsen ------ 1 Pfd. Waizenrnehl ------- 1 - grob geschälte Gerste - - - - 1 - klein geschälte Gerste - - - - ff. 1 kr. 66 4 7 4 8 Pf. Städte Gemas W a t 5 e n K o r n Gerste H a f e r fl. kr. fl. kr. fl. kr. fl. kr. Darmstavl Giessen j Marburg TMerlar 1 das Malter das Malter auch das Mött das Achtel 12 12 10 14 20 30 10 10 7 11 20 30 30 6 7 6 8 20 3 4 3 5 SSÖ 40 30 Wvictallavungen. [1] Alle diejenigen, welche an die, zum Nachlaß der Wittwe des Försters Lang zu Herr- manstein gehörigen, von Herrmann Scholl herrührenden und noch auf diesen Namen zugeschriebenen, in Herrmansteiner Gemarkung gelegenen Güterstücke, Erb- oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, werden aufgefordert, solche binnen 4 Wochen dahier geltend zu machen, widrigenfalls jene Güterstücke zur Vertheilung gebracht werden, und sie sich den daraus erwachsenden Nachthcll selbst beizumesien haben. Gießen den 18. März 1831. Grhzl. Hess. Stadtgericht. M n l l e r. [2] Da die Erben der dahier verstorbenen zweiten Ehegattin des Herrn Criminal-Gerichts- Sekretärs Franz, einer gebornen Oßwald, den Nachlaß derselben unter der Rechtswohlthat eines vorher aufzustellenden gerichtlichen Inventars angetreten haben, und daher die Vorladung der unbekannten Gläubiger erforderlich ist; so werden diejenigen, welche Forderungen an den gedachten Nachlaß haben sollten, hierdurch aufgefordert, solche binnen vier Wochen, von heute an gerechnet, bei dem unterzeichneten, vom Großherzoglich Hessischen Hofgericht dahier in dieser Sache bestellten, Eommissarius cinzugeben, und sich darauf rechtlicher Verfügungen zu gewärtigen, gegenfalls sie damit von der Masse, ohne daß nachber eine besondere Abweisung erfolgen wird, werden ausgeschlossen werden. Gießen den 8. April 1831. Von Commissions wegen. D i e tz , Großherzogl. Commissionsrath. [3] Nach dem Hypothekcnbuch haben Wilhelm Geisler und seine Ehefrau, Ortsbürger zu Mainzlar, vor dem Jahre 1805 bei dem Burger und Bäckermeister Joh. Georg Lvber zu Giessen ein Darlehn von 400 fl. erhalten und für solches ihre Hofraithe und mehrere Güterstücke verpfändet. Die Wittwe und die Erben des Will). Geisler behaupten, daß sie auf die amtlich ausgefertigte Obligation das fragliche Kapital nie erhalten, weil der bemerkte Gläubiger mit den Unterpfändern nicht zufrieden gewesen, daß sie aber nicht wüßten, wo die Obligation hingekommen sey. Sie wollen dermalen über die Unterpfänder anderweit disponiren und haben deshalb auf Mor- 77 tification jener Obligation angetragen. Es wird daher Jedermann, der aus irgend einem Grunde einen rechtlichen Anspruch aus der mehr ermähnten Schuldiirkunde an Wilhelm Geislers Erben und seine Wittwe zu haben vermeint, aufgefor- dert, diesen so gewiß binnen 2 Monaten dahier an- zuzeigeu und zu begründen, als sonst dem Antrag der Letztere» stattgegebcn werden wird. Giessen am 20. Febr. 1831. Grhzgl. Hess. Landgericht. Ploch. Besondere WeLannlmschung. [1] Die Offenlegung der Häuserverzcichniffe betreffend. Die Häuserbesitzer in der Gemarkung Giessen werden hierdurch in Kenntniß gesetzt, daß das Häuserverzeichniß derselben, woraus die Klassen und die Normalstcuerkapitalicn der einzelnen Häuser ersehe» werden können, auf dem Gemeindehaus offen gelegt worden ist. Die Häuserbesitzer werden eingeladen, dieses Vcrzeichniß zu prüfen, und ihre etwaigen Bemerkungen, nach Vorschrfft des Art. 28 im Kataster- gesetz vom 13. April 1-824, innerhalb der per- emtorischen Frist von 6 Wochen an den Ortsvorstand abzugeben. Diese peremtorische Frist von 6 Wochen geht mit dem 11. April 1831 zu Ende, und nach Ablauf derselben wird keine Reclamation mehr angenommen. Giessen den 21. Febr. 1831. Unterz, der Großhzgl. Steuerkommissär L e u ch t w e i s. In Bezug auf obige Bekanntmachung, wird dicß zur allgemeinen Kenntniß gebracht Giessen den 24. Febr. 1831. ~er Großherzogliche Bürgermeister M. Schneider. Mrsieigerungen. [1 ] Künftigen Montag den 11. April, sollen in der Neumark ' 2 Stecken Eichen-Scheidholz, 148 — Kiefern — — — Prügelholz, 2 - Eichen-Klotzholz/' 1 — Kiefern — 300 Eichenwellen 4250 Kiefernwellen und 23 Kiefern- und Fichten - Baustämme versteigert, und der Anfang des Morgens 8 Uhr gemacht werden. In Auftrag des Bürgermeisters der Beigeordnete Schneider. [2] Den 14. April l. I. Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Oberseilbacher Forst dicht bei Altenbuseck nachfolgende von Milchlingische Gehölze, gegen gleich baare Zahlung, meistbietend verstrichen, als 1 .) 25% Klftr. Buchen-Scheidholz, 2 .) 79% Klftr. Eichen - Scheidholz, 3 .) 15% Schock Zopfreiö, 4 .) 14% Fuder anbrüchiges Holz. Treiß a. d. L. Mack, von Milchlingischer Curator. [3] Den 19. April l. I. Vormittags 10 Uhr, werden auf dem Oberseilbacher Forst dicht bei Altenbuseck, nachfolgende von Milchlingische Gehölze, gegen gleich baare Zahlung, meistbietend verstrichen, als 1 .) 14 Stück Pfostenholz zus. 483 C.Fuß. 2 .) 17 St. kurzes Streckholz 1072 — 3 .) 3 St. langes Strcckh. 396 — 4 .) 1 Bucheustamm 26 — 5 .) 5 Klftr. Stückholz 6 .) 8 Stamme Schreiner- u. Waguerholz 621 — 7 .) 4 Bucheulänge 156 8 .) 2 Klftr. Felgenholz. Treiß a. d. L. den 19. März 1831. M a cf, von Milchlingischer Eurator. [4] Montag den 25. April Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiesigem Rathhaus das dem Bürger und Schreiner Ludwig Ferber zustehende halbe Wohnhaus nebst Hinterhaus, halbe Scheuer nebst Stall, halbem Hinterzarten und halbem Hof mit Grund neben Ludwig Becker auf dem Reichensand unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen im Wege der Hülfsvollstreckung öffentlich dem Meistgebote ausgesetzt werden. Gießen den 7. März 1831. Großhl. Hess. Stadtgericht. Müller. (51 Montags den 18. April Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause das dem Burger und Wagnermeister Andreas Loos dahier zugehörige Wohnhaus nebst Hofgrund 55,9 Klftr. 78 an Carl Marguth hinter der Kirche unter den alsdann eröffnet werdenden Bedingungen, im Wege der Erecution, an den Meistbietenden versteigert werden. Giessen am 3. März 1831. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. [6] Ten künftigen 18. April und folgende Tage, sollen in dem vormaligen Gasthause zum Preuß. Hof zu Wetzlar, allerlei Effecten: als Silber, Weißzeug, worunter mehrere Tafel - Gedecke von Damast und feinem Bildwerk, Bettungen, Vorhänge und Leinengeräthe, mehrere So- pha's und Canapee's mit dazu gehörigen gepolsterten Stühlen, Kommoden, Tische, Robrstühle und Bettstellen aller Gattungen, moderne Spiegel, Glaswerk, Porzellain u. Steingut, Zinn, Kupfer, Messing, Küchen- und Kellergeschirr, weingrüne Fässer aller Gattungen, Bouteillcngerüste, Bütten und Züber, eine Kelter, ein Kieferwägclchen, Mistbeetfcnster, Vorräthe von Hafer, Heu, Grummet und Stroh k. vom Eigenlhümer einer freiwilligen Versteigerung ausgesetzt und an den Meistbietenden gegen baare Zahlung überlassen werden. Zu gleicher Zeit läßt der Eigenthümer einige Fässer, ohngefähr 16 Ohm, feiner und bestgehaltener weißer Rheingauer und Scharlachberger Weine, aus den Jahrgängen 1811, 1819 und 1822 nebst einigen Ohmen 1828r rothen Ingelheimer versteigern, und wird der Tag dieser Wein- versteigcrung noch besonders in diesen Blattern angezeigt werden. Wetzlar am 1. April 1831. D. Schmidt. [7] Donnerstags den 5. Mai d. I. Nachmittags 2 Uhr soll auf dahiestgem Rathhaus nachstehendes, dem Burger und Fuhrmann Ludwig Schwan und dessen Ehefrau, zugehöriges Grundstück, als 273,1 Klft. 80 Rth. 18 Sch. Acker am Schwal- bischen Acker, neben Christian Wallenfels, giebt 3% Ges. K. u. 1 Kpf. Haf. d. Fiscus, nochmalen öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Gießen am 19 März 1831. Grhzgl. Hess. Stadtgericht. Müller. [8] Künftigen Donnerstag, den 14. dieses, Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, werden in der Wohnung des Herrn Rathöschöffen Seipp auf dem Kreuz, Tische, Stühle, Schränke, 1 Clavier, Küchengeräthe, Bücher- und verschiedenes Haus» geräthe gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Gießen den 5. April 1831. [9] Dienstag den 19. April Vormittags 9 Uhr, werden auf hiesigem Rathhause 100 Malter Korn in schicklichen Parthieen, unter den bekannten Bedingungen versteigert. Gießen den 1. April 1831. Großhzgl. Hess. Rentamt. Schneider. vermiethen. [1] In meinem Hause auf dem Kreuz wird bis den 1. Juli d. I. die seither von Herrn Musikdirektor Hofmann bewohnte zweite Etage leih- fällig, bestehend in zwei Zimmern, 4 Kammern, Küche, Mitgcbrauch der Waschküche, abgesondertem Theil des Kellers, Holzraum und abgetheiltem Raum auf dem Boden, und kann bis dahin anderweitig vermiethet werde». Gießen den 6. April 1831. G. PH. Gail. [2] In meinem Hause auf dem Kreuz wird bis zum 5. Juni die obere Etage leihfällig, bestehend in 3 heizbaren Wohnzimmern, einem Cabinet, Küche, verschlossenem Holzstalle, Theil am Boden und Keller, und kann bis dahin anderweitig vermiethet werden. Gießen den 22. März 1831. G. Phl. Gail. [3] In No. 182 in der Schloßgasse ist ein Logis zu vermiethen, bestehend in zwei Stuben, einem Kämmerchen, Küche, Holzstall und Theil am Keller, welches bis den ersten Mai bezogen werden kann/ [4] Ganz nahe bei der fahrenden Post ist ein Logis zu vermiethen, besteht in einer Stube, Kammer und Theil am Keller. Bei wem? sagt der Ausgeber. [5] Ein Logis, bestehend in 3 Stuben, 1 Kammer, Küche, Keller und Holzstall, ist zu vermiethen, auf Verlangen kann anch noch eine Stube zugegeben werden. Conrad Euler in der Neustadt. [6] Ein uud ein halber Morgen, 6 Ruthen 19 Schuh Wiese auf der Au bei Wicseck, sind auf 6 Jahre zu verleihen; das Nähere ist bei Wirth Phl. Loos zu erfahren. Gießen den 8. April 1831. (Hierzu eine Beilage.) Beilage zu Nro 15. Tu Vermiethen Lerner. k7i Mein auf dem Neuenweg gelegenes Wohnhaus Nro. 318, mit Stall und Miststätte, N im Ganzen oder auch theilwe.se zu vermiethen, m« km» im AM rgi In den neuen Bauen ist bei Unterzeichnetem ein Logis, bestehend aus 3 auch 4 Stuben, mit Cabineteu, zwei Kammern, Küche, Keller und verschloßnem Holzplatz zu verm.etben, welches im Mai bezogen werden kann. Bürg y. ^seilgebolene Suchen. [1] Zu Vilbel ist ein guteS Billard mit vollständigem Zugebör zu verkaufen und das Nähere bei dem dastgen Gastwirth yerrn Dreicher zit erfragen. Vilbel im April 1831. [2]’@S sind 7 Paar im besten Zustande befindliche Fensterläden mit Beschlägen zu verkaufen. Ausgeb. d. sagt wo. [31 Sehr gutes Heu ist zentnerweis zu verkaufen. Wo? sagt Ausgeber. [4] Ich habe diese Messe sehr billige Par- thien von breiten und schmalen Baumwollenzeugen, breiten gedruckten Zeugen, Lederleinwand, guten Sarsenets, und von verschiedenen weißen Maaren, Einkäufe gemacht, wodurch ich int Stande bin, zum Fabrikpreis zu verkaufen. Auch bin ich mit einer schönen Auswahl von frisch erhaltenen Strobhüten und gewirkten Shawls versehen, und werde in allen diesen Artikeln zur vollkommenen Zufriedenheit meiner Kunden verkaufen. Ä. Heichelheim, Wittwe, in der Hintergasse. [5] Wetterauer Hafer, Mcste und Malter, ist zu verkaufen bei Joh. Goltf. Keil. [61 Verkauf von wohl feilen Obstbäumen. Da die Zeit zum Pflanzen der Obstbäume bald anfängt, so biete ich dieselben, welche mit den besten Obstsorten veredelt, hiermit an: Aepfclsiämme, zwei Sorten ä 2 und 3 Groschen, Kirschcnstämme, Reineclauden, Pflaumen, ge- , Propste Zwetschen a 4 Groschen. — Diese Preise verstehen sich unter 100 Stück, bei einer Parthie von 100 Stück werden die zwei Sorten Aepfel- stämme zu 1 x)„ und 2 Groschen verkauft. Auch sind Aepfel - und Birn- Wildlinge, sowie Weinreben mit Wurzeln, als frühe blaue Burgunder, weiße Gutedel und Traminer, sehr btllg zu halben. Das Sortenverzeichniß ist gratis zu haben. Not. Einige Hundert besonders starke und schöne Aepfelstämme, werden das Stück für 30 fr. abgegeben. Probstämme können im Garten des Herrn Earl Busch, im ehemaligen Gasthaus zum Löwen in Giessen eingesehen werden. Marburg am 8. März 1831. Robert Schäfer. Vermischte Kuchrichten. [1] Einem geehrten Publikum mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine auf der Friedberger Straße, der Post gegenüber geführte Wirthschaft verlassen und nunmehr durch Erkaufung eines weit größeren Locals in den Stand gesetzt worden bin, meine resp. Gäste weit besser wie früher bedienen zu können. Ich lad? daher meine Gönner und Freunde ergebcnst ein, mich mit ihrem gütigen Zuspruch, sowohl in als außer reit Messen zu beehren. Es soll und wird jederzeit mein eifrigstes Bestreben seyn, die völlige Zufriedenheit der geehrten Gäste durch gut zubereitetc Speisen und Getränke jeder Art sowohl, als auch durch prompte und billige Bedienung zu erwerben suchen. Christoph Maas. Gastwirth zum Mohrenkopf. Lit. L, No. 127 auf dem Markte. [2] Es wünscht jemand einen Laufdienst, womit auch wohl noch sonstige Arbeit verbunden ist, zu erhalten; wer? sagt die Expedition d. Bl. [3] Daß ich meine Wohnung in dem Hause des Jeremias Wallenfels auf dem Neuenweg verlassen und jetzt bei Herrn Sck'uhmachcrmeister Christian Franz auf dem Marktplatz wohne, zeige ich hierdurch ergebcnst an. Gießen im April 1831. Chr. PH. Vogel. 14] Ich verfehle nicht einem geehrten Publikum, sowie meinen Gönnern und Freunden die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen und nun in meinem erkauften Hause, welches ehemals der verstorbenen Wittwe Hofmeyex gehörte, in der Schloßgasse wohne. Jacob Walther, Schneidermeister. [5] 900 fl. liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen in hiesige Stadt bereit. Das Nähere sagt die Expedition d. Bl. [6] Sechshundert Gulden liegen zum Aus- lechen in hiesige Stadt bereit; bsi wem? sagt Ausgeber d. Bl. [7] Fr. Vrazy, Sohn, Tapetenfabrikant aus Mainz, hat die Ehre, ergebcnst anzuzeigcN, daß er die Offenbacher Messe zum erstenmal mit einem schönen Assortiment Pariser und Lyoner Tapeten sowohl, als auch ans seiner eigenen Fabrik bezogen hat. Indem er die billigsten Preise und vorzüglich gute Maaren verspricht, bittet er um geneigten Zuspruch. Seine Niederlage ist bei Herrn W. E. Kopp in der Schloßgasse II No. 9. [8] Auf mehrfaches Nachfragen, beehre ich mich, einem verehrten Publikum ergebend anzuzeigen, daß ich wieder gut gepolsterte Stühle und Sopha's nach der neusten Fa«-on vorräthig habe, und auch immer eine moderne" Auswahl unterhalten werde, so wie auch gute Roßhaare, Sprungfedern, Stuhlgurthen, ächt englische gelbe Nägel, um Mendels zu beschlagen, und noch mehrere in dieses Fach einschlagende Artikel, um die billigsten Preise abgebe, und mich bestens zu empfehlen suchen werde. Mit diesem verbinde ich zugleich die Anzeige, daß ich mein schon längst bekanntes Tapetenlager wieder mit einer sehr bedeutenden und schönen Auswahl neuer Deffeins von Tapeten und Bordüren, erneuert habe, und welche auch alle schon vorräthig und gleich zu haben sind. Für die Bequemlichkeit meiner auswärtigen geebrtesten Abnehmer habe ich mehrere Musterkarten gefertigt, die immer auf einige Tage versendet werden können. Christ. Reiber, Tapezir, wohnhaft auf'm Kreuz. [9] Ein junger Bursche, der mit Pferden umgehen kann und in sonstiger Arbeit und Bedienungen einer Herrschaft geübt ist und gute Zeugnisse hat, sucht einen Dienst. Näheres ist zu erfahren bei Ausgeber d. Bl. [10] Da ich gesonnen bin, die Schule des Herrn Vicarius Korndörfer zu übernehmen, so mache ich hiermit bekanm, daß dieselbe Mittwochs den 13. April, in meinem Logis ihren Anfang nehmen werde. Palmer, candi datus tli eol ogiae. [11] Einem verehrten Publikum verfehle ich Nicht die ergebenste Anzeige zu machen, daß ich mich als Schieferdeckermeister dahier ctablirt habe. Indem ich alle in dieses Fach einschlagenden Arbeiten Redaction und Verlag der Brü übernehme, verspreche ich auch die prompteste und schnellste Beförderung derselben. Conrad Dörr. [12] Zur allgemeinen Militär -Vertretungs- Anstalt, die eine Cantion von 90,000 fl. geleistet b«t, die ohne die geringste Vergütung (von Seiten der Einzeln und der Gesellschaft) alle heu- rathen wollende Mitglieder selbst vor der Musterung vertritt, und in der jedes Mitglied von Eintritt an, ohne Beschränkung außer Land reisen kann, haben bereits gegen 600 Mitglieder ihren Beitritt erklärt. Die Herren Vorsteher pro 183%2 sind: Herr Geheime Sekretair Trigo« phorus, Herr Ober-Finanz - Rath Goldmann, Herr Beigeordnete Liebig. Darmstadt den 10. März 1831. Ernst Emil Hoffmann. Gottesdienst am io. April. In ter evangelischen Kirche. Morgens Herr Su- rermtentent Palmer. Nachmittags Herr Jufpeclor Engel. Sonntag den IO. April haben das Frischbacken: Georg Ebel an der Kübgaffe, Balthasar Magnus auf dem LÄterSweg, Daniel Leber in der Brandgasse unk Christian Loder in der Neustadt. GrtcnrNr bei der rvrmgel. Gemeinde. Den j. April. Dem Herrn Strafenbaumeister, Karl Müller, eine Tochter, Auguste Luise Karoline. Dens. Dem Burger unk Schreinermeister, Johann Konrad Leng, ein Sohn, Balthasar Karl. Den 3. April. Dem Burger, Bernhard Kühnhold, ein Sohn, Peter Karl. Dens. Dem Herrn Professor vr. Cröfmann, eine Tochter, Charlotte Therese Ottilie. Dens. Dem Burger und Fuhrmann, Lrdwig Dörr, ein Sohn, Emil Christian Ernst Konrad. Dens. Dem Burger nnd Schcnfärbermeister, Andreas Heinrich Jughardt, ein Sohn, Karl Johann Georg Philipp. Den 4. April. Dem Burger und Privatscribenten, Johann Georg Pfeil, eine Tochter, Wilhelmine Karoline Jvhannette Georgine. Den 6. April. Dem Herrn HofgericktS Advocaten, Paul Follenius, eine Tochter, Anna Julie Karoline Eleonore. Nrerdigte bei der evangrl. Gemeinde. Den 3. April. Susanne Christine, weiland Philip» Peter Kröcker, Burgers und Küfermeisters asthier, hiy- terlastene Wittwe, alt 48 I. s M. 18 Tag. Dens. Frau Friederike Karoline, des" verstorbenen Herrn Hofraths, Christian Arnoldi, hinterlassene Wittwe , alt 48 I. 9 M. 9 T. Den 6 April. Johann Friedrich Karl Emil, weiland Georg Heinrich Lvnv, Bürgers und MeygermeisterS allhier, hinterlassener Sohn, alt 16 I. 8 M. IS T. Buch-und Stkindruckerei. hl'sch en