Samstag den 8. October 4851- i i i i r i 1 i i F l e i s ch p r e i s e. Pfd. gutes Ochsenfleisch - . - - - - Kuhfleisch . Rindfleisch ------- » Kalbfleisch ------- » desgl. ausgemästetes - - - - - Schweinefleisch ------ - Hammelfleisch - - - - - - - Wurst von pur Schweinen - - - gemischte Wurst - - 2 7 kr.Ipf. 10s- 7 7 — 12.'— 14>- 10’— 1 1 1 1 1 1 1 Pfd. Bratwurst....... • Schwartemagen..... - geräucherter Speck . . . . - Schinken oder Dörrfleisch - Rindsfett....... - Hammelsfett ....... - Schweineschmalz ausgelassenes - desgl. rmausgelasseneS . . . Pf. 19 18 fr. 18 17 20 16 19 Bäcker. f. 1 kr. e Name n |HN> S t r a ß e Lt|O Lt|O I PlLt| O>LtIQ 'S | Ltb. IQ |8t! Q r e i MB. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung, bestehen, und zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Propyrti.yn,.welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ansmacht. . Köpfe, Füße, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht geniesbaren Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. ' Ein Laib Brod , von 5 Pfund Roggenbrod in kleinen Laiben Küm. oder gem. Brod Wasserweck Milchbrod für 2 kr. für 4 fr.jfür 6 fr.|für 12 fr. f.2kr für 1 fr. für 1fr. Georg Ebel | 565 Kühgaffe 16| — — 1 20 _ 11 8 | i 28 al 9j 18 5 2 4 1 2 1 _ Christ. Jughardt 107 Wallthorstr. 16 — 20 _ i 8 i Lß 31 21 18 5 2 4 1 1 2 8 6 L. Kämmerer Conrad Kempf Louis Kempf Christian Löber Philipp Lampus Christian Linker Daniel Löber Caspe r Löber Balth. Magnus Walth. Müller Conrad Noll fceinr. Noll sen. Johannes Noll Heinr. Roll jun. Christoph Seipp Zustus Schiefer Wilh. Schäfer Conrad Ufer CH. WallenfellS M. WallenfellS S. Walle nfells «alth. Weidig B«lth. Walther 12 414 491 595 345 695 131 496 544 216 549 632 506 710 313 717 33 61 79 294 630 102 Marktplatz Seltersweg ditto Neustadt Kreuz Sladtpforte . Braudgasse Neustadt SelzerSweg - Neustadt Mäusburg ditto Neustadt SelzerSweg Auhgasse Neuenweg am Nathbaus Wallthorstr. ditto ditto Neuenweg. Neustadt Asterweg 16 16 16'. 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 1 1 1 1 1 1 I 1 1 1 1 1 1 1 1. 1 1 1 1 .1 1 1 1 Illi 1 1 1 1 1 1 l.l 1 1 । N 1 11 1 1 I. 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 •20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 '! 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Oktober in Frankfurter Währung Den fl. ä 60 fr. und das Pfund zu 32 Loch ländischen Gewichts. B e k a n n t m ach u n g der Orts -- Sanitäts - Commission zu Gießen, betreffend die zur Verhütung der ansteckenden ' , s°M- jur Mtalta rn* . rrh-l,-ug d-r «men «ufr -rf°rd-'I,ch • V daher alle jene Gegenstände beseitigt werden müssen, .welche sich m dieser Beziehung als hinder lich darstellen ; so wird in Gemäßheit der Instruction §.4. zur Vollziehung der Verordnung vom 12ten Septbr. 1831, hiermit verfügt:. , gw, bührlich nicht aufhalten, sondern unverzüglich aus der Stadt fahren. §.8. ■ Wenn der Mist wegen Mangels eines Platzes aufdem Hofe vor das Haus getragen werden muffst ftll bei 1 Thlr. Strafe die Straße alsbald wieder wohl gereinigt, und mit Wasser abgeschwenkt feyn 9. t Der Pfuhl aus Abtritten und Winkeln darr nicht in die Rinnen der Straßen ausgeschopft, som dern derselbe soll in großen verschlossenen Fässern während der Nacht ausgeführt nnd die Reinigung der Abtritte und Winkel rote: bisher, vor Eintritt ber Polizeistunde nicht angefangen werden. §. 10. I Bei Uebertretung dieses Verbots sollen nicht allein die Hauseigenthümer mit 2 Thaler Geldstrafe ungezogen, sondern auch die Arbeiter nebst dem vorbehaltenen Regreß, mit angemessener ArreststraW §. 4. Abläufen des Ausgusses aus den Kücken, dann des Wassers vom Waschen u. dergl. muß : sogleich bei 30 kr Strafe hinlänglich reines Wasser nachgegossen und der Straßenkandcl ausgeschwer.kt zwar äusser der Stadt und an dessen Abfluß, auch nur in einer Gegend, wo der freie Zug der Lust nicht durch enge Bebauung gehindert wirv, verstattct sepn. Zu Erreichung dieses Zwecks ist der Lohgerberzunft dahier bereits unferm 17ten August 1829 von Großherzogl. Polizei-Tepntation die Weisung zugegangen, ihre Lohgruben binnen Jahresfrist ausserhalb der Stadt zu verlegen. Da indeß diese für die Gesundheit der Bewohner Gießens woblthatige Verfügung bis jetzt noch nicht realisirt worden ; so müssen bis zu deren Realisirung die Gerber bei einer Strafe von 10 Thaler für die erste Contraven- tion, und bei Verdoppelung dieser Strafe in Wiederholungsfällen, die zu verarbeitenden animalischen Materialien, so lange dieselben noch einen bösen kadavereusen Geruch verbreiten, nicht von den Waschbänken oder von ihrem Hofe auf freie Straße und Plätze bringen und daselbst aushänqen. §. 15. Alle Canäle und Flutgraben sind häufiger wie bisher zu reinigen, und wer sich untersteht, Un» reinlichkeiten und krepirtes Vieh in die Stadtbache zu schütten oder zu werfen, wird unfehlbar mit Ge- fängniß bestraft. Eben so wird die muthwillige Verunreinigung der Winkel an Häusern und andern Plätzen gleichfalls bei unfehlbarer Gefängnißstrafe untersagt. Gießen den 4. Oktbr. 1831. Aus Großherzogl. Orts-Sanitäts-Commission. vt. Möller. E d l kt a l l a d ll n gen. 1) Nachdem in Betreff des Schuldenwesens des verstorbenen Gr. Kirchen- und Schulrathö- Botenmcisters Pfeifer allhier Termin auf Montag den 17. October d. I. Vormittags 9 Uhr, auf dahiesigem Gr. Hvfgc- richtsgebäude anberaumt worden ist, um das noch Nöthige verhandeln zu lassen: indessen mehrere aufgetretene Gläubiger ihren bisherigen Wohn- u. resp. Aufenthaltsort verändert haben, der dem Unterzeichneten unbekannt ist; so werden dieselben hiermit aufgefordert, in genanntem Termin entweder in Selbstperson oder durch einen gehörig Bevollmächtigten zu erscheinen, Vorhalts sich zu gewärtigen und das Nöthige zu verhandeln, widrigenfalls sie sonst als dem Beschlussder Majorität der erschienenen Gläubiger beitretend, werden angesehen werden. Giessen den 3. Oktbr.1831. In Auftrag Gr. Hofgerichts daselbst. T h e o d. L i m p e r t, Gr. Hofgerichts-Accessist. Besondere Bekanntmachung. 1) Es wird hiermit zur Kenntniß der bethei- ligten, im Jahr 1811. gebornen Militairpflichti- gen gebracht, daß den 25. October d. I. der Re- crutirungsrath für die Provinz Oberhessen eröffnet und am 29ten Octobr. geschloffen werden wird. Wer in der vorbemerkten Zeit seine etwaigen Reklamationen und Beschwerden nicht vorträgt, oder die Beweisführung zur Begründung seines Gesuchs nicht vollständig erbringt, der hat es sich selbst beizumessen, wenn er von dem Recrutirungsrathe mit seinem desfallsigen Vorbringen definitiv abgewiesen wird. Um jedoch jeder Entschuldigung von UnkeuntnV der bestehenden Vorschriften vorzubeugen, werden die von der Recrutirungscommissson vor den Re- crutirungsrath verwiesenen Leute, sowie diejenigen, welche bei der letzten Ergänzung von denRe- gimentern als untauglich zurückgewiesen worden sind, hiermit nochmalen auf die Art. 28. 30. 34. und 42 des Necrutirungsgesctzcs vom 20. July vorigen Jahres aufmerksam gemacht und zugleich aufgefo-- dert, an einem der obengenannten Sitzungstage mit einem von dem unterzeichneten Bürgermeister ausgestellten versiegelten Signalement zu erscheinen. Was die Depotansprüche, die nicht bei der Re- crutirungscommission vorgekommen sind, betrifft, so kann zwar der Recrutirungsrath hierüber nicht mehr entscheiden, indessen darf derselbe dock) nicht in den nachstehenden Ausnahmsfällen seine Entscheidung verweigern: t.Jwenn die zur Begründung des Depotanspruchs dienenden Umstände erst nach der Ziehnng, oder so knrz vor der Ziehung eingetreten sind, daß die erforderlichen Zeugnisse zur Ziehung nicht mehr beigebracht werden konnten; 2.) wenn die Recrutirungscommission einen Depotanspruch um deßwillen verworfen hat, weil ein bey der letzten Ergänzung als untaug, lich entlassener, oder ein von der vorigen Musterung aus irgend einem Grunde zur laufenden Ziehung verwiesener Bruder als frei) geblieben angesehen wurde, und sich diese Umstände nunmehr so geändert haben, daß der als frey geblieben aufgerechnete Bruder entweder zum Militärdienst abgegeben, oder zur Abgabe mit dem nächsten Contingcnt bestimmt worden, oder gestorben, oder arbeitsunfähig geworden ist, so wie wenn 3,) die etwaige Verspätung eines völlig begründeten Depotanspruchs erwiesenermaßen in c:# ner Versänmniß der unteren Behörden ihren Grund hat. Gießen den 25. September 1831. Der Burg er meist er. Silbereisen. Versteigerungen. 1) Zum Behuf der Erbauscinandersetzung, sollen Donnerstag den 17. 9lov. d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dahiestgem Nalhhaus nachstehende, von dem Fuhrmann Ludwig Müller hinterlassene Immobilien öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden, als 221,4 Klftr. 65 Rth. 6 Sch. ein Wohnhaus, Nebenbau oder "die Einfahrt, Scheuer, zwei Viehställe, Schweinstall, Hintergarten und Hof in der Sandgaffe an Joh. Melch. Noll, giebt 31 fr. 1 pf. Zins in Kirchenkasten, 421,6 Klftr. 124 Rth. 8 Sch. Acker, am Schntz- gesbrunnerweg, an Justus Balth. Müller, giebt Fischer-Zehnten, 238,1 Klftr. 70 Rtb. 5 Sch. Acker daselbst, giebt % Fischer-Zelmtcn, % zehntfr. 347,3 Klftr. 102 Rth. 12 L>ch. Acker, am Steinbrunnen, an Phil. Christ. Burkhard, giebt 1 78 Mst. partim zur Universität, zehnt- frei , 310,5 Klftr. 94 Rth. 10 Sch. Acker am'm Bar- rcsgraben im Cent, an Phil. Malkomesius, giebt 6 Mste. 2 % partim in Kasten, % zehnt- frei , 81,11 Klftr. 24 Rth. 4 Sch. Garten am Hamm, giebt 5 Alb. 4 pf. Zinß zur Universität, zehntf., 307,8 Klftr. 110 Rth. 6 Sch. Wiese am Erdkanterweg, an Joh. Phil. Reiber, giebt 2 Kpf. 1 Ms. Korn 2 Kpf. 1 Es. 3 Ms. Hafer zur Rentei, 339,8 Klftr. 100 Rth. 6 Sch. Wiese a. d. Sand- kaut, an Ludwig Müller, giebt 1 Kpf. Korn 4 Kpf. 3 Ms. Hafer zur Kellerei, zehntfrei, 84,8 Klftr. 25 Rth. 1 Sch. Wiese daselbst, giebt 1 Gs. Korn und 1 Gs. 1 Ms. Hafer, zehntf., 84,8 Klftr. 25 Rth. 1 Sch. Wiese Pas., giebt 1 Gs. Korn und 1 Gs. 1 Ms. Hafer, zehntf., 322,9 Klftr. 95 Rth. 6 Sch. Acker am Wismarer Weg, an Johannes Noll, giebt 1 Kpf. 2 Ms. Korn 1 Kpf. 1 Gs. 1 Ms. Hafer unständig zur Kellerei', 294,6 Klftr. 87 Rth. Acker stößt auf den Krof- dorker Weg, an Phil. Christ. Burkhard, 357,5 Klftr. 105 Rth. 14 Sch. Acker stößt auf den Gleiberger Weg, an Conr. Magel, giebt 2 pf. Zins zur Rentei, 767,8 Klftr. 226 Rth. 14 Sch. Acker am Lei- fertsröder Weg, an Daniel Steinberger, 265,2 Klftr. 78 Rth. 5 Sch. Acker daselbst, an Gottfried Keil, 273,4 Klftr. 81 Rth. Acker auf der Hohleich, an Phil. Moriz Hen'ng, 44,4 K i ftr. 13 Rth. 2 Sch. Acker das., an Phil. Christ. Burkhard, 76,4 Klftr. 22 Ruth. 14 Sch. Wiese a. d. Weilburger Grenz, an Bals. Euler, 66,8 Klftr. 19 Rth. 12 Sch. Wiese das., an Philipp Pfeiffer, 247,9 Klftr. 73 Rth, 3 Sch. Acker am großen Grasweg, an Irrem. Dan. Muller, 268,8 Klftr. 79 Rth. 6 Sch. Acker linker Hand an der Marburgerstraße, an Melch. Schäfer, giebt 1 Kpf. 1 Ges. 3 Ms. Korn und 1 Kpf. 1 Ges. 3 Ms. Hafer zur Kellerei, zehntfrei, 201,1 Klftr. 59 Rth. 11 Sch. Acker das., an Heinrich Staffel, giebt 2 J/'„ Mste. unständig der Universität, 367,9 Klftr. 108 Rth. 13 Sch. Acker a.Schütz- geSbrunnerweg, an Heinrich Simon, giebt X Zehnten, 431,5 Klftr. 127 Rth. 9 Sch. Wiese in den großen Weiden, an Hcinr. Noll, H. D. S., zehntfrei, 160,2 Klftr. 47 Ruth. 5 Sch. Acker auf dem Barresgraben an ihm selbst, giebt 3 Meste 1/3 Gesch. partim in Kasten, halb zehntfr., 183,5 Klaftr. 54 Rth. 8 Sch. Acker daselbst, an vorigem St., halb zehntfr. 270,0 Klftr. 80 Rth. Acker an der Lehmen- kaute, an G. Will). Ockel, 203,8 Klftr. 60 Ruth. Acker am Grnninger Pfad, an Conrad Balthasar Vogt, giebt 7 Alb. 4 pf. Zinß auf's Rathhaus, 223,6 Klaftr. 66 Rth. Acker daselbst, an vorigem Stuck, giebt 8Alb. 2 pf.-Zinß auf's Rathhaus, 347,3 Klaftr. 102 Ruth. 12 Sch. Acker am Strinbrunnen, an Jeremias Dan. Müller, giebt 1% Meste partim zur Universität. Gießen den 6. Oktober 1831. Großherzogl. Heß. Stadtgericht. Müller. 2) Das von dem Küfermeister Philipp Peter Kröcker mtö dessen Wittwe hinterlassene Wohnhaus nebst Grund auf dem Selters,veg, an Kaspar Görg, giebt 46 kr. dem Fiscus, soll Montags den 10. Oct. d. I. Nachmittags 2 Uhr auf dahiesigem Rathhaus wegen der darauf gesche- benen Nachgeboten nochmalen zur öffentlichen Versteigerung gebracht, undchann unwiderruflich zugeschlagen werden. Giessende» 4. Octbr. 1831. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. 3) Donnerstag den 20. Oktbr. Vormittags 10 Uhr soll auf dahiesigem Rathhaus die Schuldverschreibung der Großherzogl. Hessischen Staatsschulden-Älgungs-Kasse L-it. G. No. 1088 über 1000 fl. nochmals zur öffentlichen Versteigerung an den Meistbietenden ausgesetzt werden. Gießen den 6. Oktbr. 1831. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller. - 4) Samstags den 15. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhaus, auf freiwilliges Ansuchen des Oekonomen Christian Silbereisen das demselben zustehende, ans der Hardt bei Gieße« gelegene Hofgut, bestehend in 1) einem vor wenigen Jahren erbauten großen zweistöckigen Wohnhause mit gewölbtem Keller nebst einem geräumigen Brennhaus mit Malzboden u. Backofen, großer Scheuer, worunter zwei gewölbte Keller, feder zu etwa 25 Stückfässern, befindlich sind, sodann Stallung zu 20 Stück Rindvieh'Md für 40 Stück Schweine, 2) gegen 80 Morgen Ackerland, Garren und Wiesen, öffentlich an den Meistbietenden unter den alsdann bekannt zu machenden, auch vorher schon bei unterzeichnetem Gerichte einzusehenden Bedingungen versteigert werden. Gießen den 27. September 1831. Großh. Hess. Stadtgericht. M ü l l er. 5) Freitag den 14. October, Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus nachstehende, der Frau Präceptor Schlund, gehonten Noll, gehörige, in der Wiesccker Gemarkung gelegene Wiesen: 241 Rth. Wiese im Selnberg, an Wilhelm Schäfer, zebntbar, 53 Rth. 3 Schuh daselbst, an Jeremias Bernhard, zehntbar, 115 Rth. 6 Schuh Wiese am Sauerngraben, an Eberhard Mank, M. S., zehutfrei, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich dem Meistgebot ausgesetzt werden. Gießen den 23. Sept. 1831. Faber, Hofgerichts-Advocat. 6) Montags den 10. Oktober d. Js. Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem NathhauS eine Commode, ein Sopha und Spiegel öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 21. September 1831. Gr. Hess. Stadtgericht. Müller. 7) Der meiner Schwester gehörige Garten an der Schur zwischen dem Neustädter und Selzer- thor, neben Frau Frech im Rappen, soll Dienstag den 18ten d., M. des Nachmittags um 1 Uhr im Garten selbst öffentlich im Ganzen, oder theilweise versteigert werden. Der Garten enthält % Morgen 20 Ruthen, u. ist mit einem Häuschen und Brunnen versehen. Näheren Aufschluß hierüber ertheilt der Unterzeichnete. Sollten sich keine Kaufliebhaber finden, so werde ich den Garten auf 3 oder 6 Jahre verleihen. Gießen den 6. Oktober 1831. I. Melchior Frech. 8) Mittwoch den 12. Octbr. Morgens 7 Uhr, soll eine Parthie Eichen rc. Scheid-, Prügel-, Stock- und Reiserholz versteigert und der Anfang in der Catharinenhütte gemacht werden. Der Beigeordnete H. Schneider. Feilgebotene Sachen. 1) Die so schnell vergriffenen, rothen wollenen türkischen Gesundheitsleibbinden a fL2. 30 kr. per Stück, sind sowohl einzeln als dutzendweise, so wie auch ganz feine weiße englische wollene Damenleibbinden a fl 2 per Stück u. für Kinder a fl. 1.30 kr. per Stück zu haben bei Beer Isaac St übel Schnurgasse Lit. II Nro. 58 der Born- gasse gegenüber in Frankfurt a. M. NB. Briefe und Gelder werden franco erbeten 3) Emcm verehrten ^r.Ht'fun: macke ick er# stellst die Anzeige, onp in Meinem bereits etablir- t’fn siadcn auf dem Settersweg fortwährend alle beliebige Sorten Herrn- und Damensckuhe in Leder und Saffian, Winter- und Obersckuhe, Pantoffel in Stramin und Saffian, desgleichen alle Sorten Kinderschübe und Leder, sowie überhaupt alle sonstige dabin cinschlagende Artikel zu den billigsten Preisen zu haben sind. Aufträge und Bestellungen werde ich auf das reellste und den Wünschen meiner Gönner entsprechend besorgen, und bitte um geneigten Zuspruch# Hermann Goldmann. 4) Brandweingespül der Zuber ’ für 2 fr. ist jeden Morgen von 6 bis 7 Uhr zu bekommen he». GeorgReiber in der Neustadt. 5) Wir ermangeln nicht, einem verehrlichen Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß unser Lager wieder aufs vollständigste mit Suchern zu Herrn - und Damen-Mäntel,, Drap de Ze- phire et Drap de Cesar et Circassien. 53ie her, changeant Merinos, Flanell und allen in dieses Fach einschlagenden Artikeln affortirt ist. Auch haben wir eine sehr schöne Auswahl von Baumwollenzeugen, blauem, weißem und rothem Barchent, zwillichen Möbelzeugen eigener Fabrik, welche wir zu sehr billigen Preisen abgeben können.'Unter Versprechung von reeller und billiger Bedienung, bitten wir nm geneigten Zuspruch. Gebr. Ar nstein. 6) Ächte englische Wichs ist in großer und kleiner Quantität zu haben bey H. Goldmann, auf dem Seltersweg. 7) Ein ganz vorzügliches Clavker mit 6 Oc- taven steht dahier billig zu verkaufen; bei wem sagt Ausgeber. • 8) Bei Unterzeichnetem sind gewirkte farbige Schuhe für 54 fr. zu haben, welche die gewöhnliche Straminschuhe an Güte weit übertreffen, desgleichen von allen Sorten Lampendvchten zu den billigsten Prcißen, von den gewöhnlichen Tafellampen sowohl einzeln als im Dutzend zu 6 fr. fortwährend zu haben. G. Steup, Posamentier, wohnhaft bei Herrn Weinwirth Ebel. G1) Er. 'm hoffen E-aude testndli'cher Ochsenwagen mit allem Zubehör, ist billig zü verkaufen. Das Nähere bei Ausgeber. Zu vermiethen. 1) Bei mir sind in der zweiten Etage 3 Stuben, 1 Kammer, 1 Küche, sowie ein Boden zu Holz, zu vermiethen, und können bis den 1. November bezogen werden. I. G. Keil. 2) Eine auch zwei Stuben mit Cabinet, mit auch ohne Meubles, sind zu vermiethen bei) I. Präger. 3) Tav Logis in meinem Hause, welches zeit- her Herr Freiprediger Heyer bewohnte, ist anderweit zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. I. W. Stein. 4) In Nro. 4 auf dem Markt sind 2 Stuben, 1 Kammer, Küche, Holzplatz und Keller, wie auch eine Stube mit Kabinet, zu vermiethen. 5) Nro. 26 nahe an der Stadtkircke sind 5 heizbare Zimmer, ein Kabinet, eine Kammer, verschlossener Holzstall , verschlossener Keller und Theil an der Waschküche zu vermiethen und kann bis den 1. November bezogen werden. 6) Bei Schuhmachermeister Georg Junker auf dem Settersweg , ist ein Logis, bestehend aus 2 Stuben nebst einem Kabinet, 1 Kammer, Keller, verschlossenem Holzstallund Mitgcbrauch des Bleichplatzes im Garten beim Haus zu vermiethen, und kann Anfangs Nov. bezogen werden. 7) In Nr. 12 am Markte, sind zwei Logis von Anfang Nov, an zu vermiethen, das eine besteht in 2 Stuben, nebst Küche, Holzplatz u. Theil am Keller, das andere in einer Stube nebst Kabinet, Küche, Holzplatz und Theil am Keller. Vermischte Nachrichten. 1) Allgemeine Militärvertretungs-Anstalt. Hierzu haben gegen 1200 Personen ihren Beitritt erklärt. Darmstadt den 10. September 1831. Ernst Emil Hofsmann. 2) Der Unterzeichnete, welcher durch zweckgemäßen namentlich alt« sprachlichen Privatunterricht sich der Zufrieden- 214 beit mehrer hiesigen Fam»:'?n ju erfreuen hatte, wird mit dein 24. l. M. seinen Privatunterricht für Knaben über folgende Lehrgegenstände eröffnen: 1. Religion, 2. deutsche Grammatik, 3. Kalligraphie, 4. Geschichte, 5. Geographie, 6. Arithmetik, 7. Geometrie, 8. Naturgeschichte, 9. Lateinisch, 10. Griechisch. Das Honorar für die sub 1 — 8 verzeichneten Gegenstände beträgt a) bei Anfängern 8 fl jährlich b) i! Erwachsener» 12 fl. jährlich. Diejenigen, welche den Unterricht im Lateinischen und Griechischen genießen, honorircn diesen noch besonders mit 8 fl. jährlich. Ter Unterzeichnete wird indessen mit steter Berücksichtigung der elterlichen Verhältnisse das Honorar für die beiden letzten Lehrgcgenstände noch ermäßigen und nach Umständen ganz erlassen. Eine gleichmäßige humane Behandlung der ihm anvertranter Zöglinge, sowie ein planmäßiges gründliches Unterrichtsverfahren wird das Ziel seiner Bestrebungen sepn und der Erfolg derselben das Vertrauen rechtfertigen, womit ihn die verehrten Eltern beehren werden. H. Köhler. Meine Wohnung ist Nr. 452 auf dem tiefen Wege. 3) Durch die Verlegung meiner Handlung in das Kaufmann Eckstein'sche Haus auf dem Markt, ist es mir möglich, meinem bisherigen Geschäft eine größere Ausdehnung zu geben, und namentlich eine Spezerephandlung damit zu verbinden. Indem ich um geneigten Zuspruch bitte, mache ich zugleich die ergebenste Anzeige, daß ich eine schöne und große Auswahl in Glas, Porzelan, Mode - und Eisenwaaren aller Art, sowie in allen bisher von mir geführten Artikeln, erhalten habe. Carl Frech. 4) Meinen Geschäftsgönnern und Freunden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich meine bisherige Wohnung verlassen und nunmehr bei Wittwe Moll in der Löwengaßc wohne. D. Schneider, Kufcrmeister. 5) In meinem neuerbauten Hause, an der Ziegelhütte in der Nähe des Noll'schen Gartens gelegen, ist ein Logis, bestehend in 3 heizbaren Zimmern, 2 Kammern, geräumiger Küche, Theil am Keller, Waschhaus und Raum zu Holz, zu ver- miethen und kaun sogleich bezogen werden. Hier- Berich. In dem vorigen Wochenblatt Nro. 40 lies Zeile 9 v. t i »gebra ch t. _________ Redaction und Verlag der Brühl'scl ber bemerke ich zugleich, daß bei mir alle Arten Hafnerwaaren, wie z. B. Kochgeschirre, Theekan- nen, Schüsseln rc. nach der neusten Art, stets vor, rathig zu billigen Preisen zu verkaufen sind. G. H. Braun, vor dem Neustädter Thor. 6) Unterzeichneter empfiehlt sich im Putzen und Setzen von Oefen und Dekadirmaschinen bestens unter Zusicherung der billigsten Preise und reeller Bedienung. Gießen den 6. Oktober 1831 Balthasar Becker, Burger und Maurergesell, wohnhaft bei SchuhmachermcistcrZimmermann in der Schloßgasse. 7) Morgen ist gutbesetztc Tanzmusik in da, hiesigem Schießhaus anzutreffen. Literarische Anzeige. 8) In der Buchhandlung des G. F. Heyer Sohn ist zu habe» ; Von dem was bei Annähe rung oder wirklichem Ausbruch der asia tisch ca Chvsera zur Erhaltung der Gesund, he it Jedermann und an jedem Orte von Nutzen sein wird — gehest. Preis 4 Kreuzer. — u. Verzeichn iß einiger Apparate und Mittel, welche während einer Epidemie d e r As i a t i s ch e n Cholera in Familien vorräthig gehalten werden können, nebst specieller Anweisung zur Anwendung der, selben, geheftet Preis 5 Kr. , Sonntag den 9. Octoder haben das Frischbacken die Bäckermeister : Wilhelm Schäfer am Rathhaus, Moriz Wallenfels in der Wallteorstraße^ Wittwe Noll in der Neustadt und Heinrich Noll auf dem Seltersweg. Clottcsvirnsl am 9. tiSctotirr. Zn der evangcl. Kirche. Morgens Znspector Br. Enget. Nachmittags Pfarrer Spengcl. Wopulirte tiriörr evangtl.GemeinvI. Den 1. Octbr. Jacob Eberhard Cronenberg, Landrathsdiener allhier, weil. Jeremias Cronenberg, Feld- webels allhier, ehelicher Sohn; und Christiane Katha- rine, Nicolaus Hörste, , Invaliden allh , ehel. Tochter, ©ctaufteüri ver evangkl. Clemrinve. Den 30. Septbr. Dem Burger und Wirth, Joh. Bramm, ein Sohn, Adolph Wilhelm Moritz Martin. Dens. Dem Burger und Barbier, Wilhelm Gra- velius, ein Sohn, Karl Adolph Julius Georg Ferdinand. Den 4. Octbr. Dem Großherzogl. Grenzaufseher, Balthasar Mootz , ein Sobn, Georg. Den 6. Octbr. Dem Großherzoglichen HofgerichtS- Advokaten, Ludwig Weicker, ein Sohn, Karl Johann, k i g u n g. 0. unter Polizeylichen Verfügungen §. 1. statt angebracht. Buch- uud S te in druck er ei.