1 8*5 4. Samstag S l t l öc i gemischte Wurst . ■ r o v preis e 12;- 8 ■“ 1 Pfd. Bratwurst . . 4 - Säuvartemqgen..... 1 - - geräucherter Speck . . . . 1 > Schinken oder Dörrfleisch • 1 X Rindsfett ...... ■ 1 - Hammels fett 1 x Schweineschmalz ausgelassenes 1 x desgl. unausgelaisenes . . . Pfd. gutes Ochsenfleisch . . . - Knhffeisch - Rindfleisch ..... • Kalbfleisch . ". • • . • - desgl. auSgcmästbtes . . • Schweinefleisch . . . . x Hammelfleisch . . . . . X Wurst von pur Schweinen r t i s t, 1 ° — ,------- -----------. ,...... ----- PiB. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf 10 Pfd. Fleisch nicht niehr als anderthalb Pfund,Hmd so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nickt völlig fünf Lotb ansmaäN Köpfe, Fiche, Geraub, wie auch die ganz blutigen und nicht geniesbaren -Stücke vom Hals> sind von der .Zugabe gänzlich gusgelchlogen. Bäcker. EinLaihBrod von 5 Pfund Rvggenbrod in Jeinen Laiben Küm. oder IO ™ gern. Brod e s für 1 kr. 8 für 1 kr. Taigscher für 2 kr. für 4 kr. für 6 kr. für 12 fr- Namen No. dH. Straße kr pf P Lt Q P Lt Q Lt Q P Lt O Lt D Ltb. Q !Lth. O Lt v Georg Ebel 565-Knhgasse 16 3 — 19 —. 1 6 —1 1 25 __ 3 18 _ 17 5 2 4 2 6 2 Christ. Jughardt 107 Wallthorstr. 16 3 — 19 — 1 6 — 1 25 -- 3 18 ,— 17 5 2 - 4 2 6 2 L- Kämmerer 12 Marktplatz 16 3 1— 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 5 2 4 2 6 2 Conrad Kempf 414 Seltersweg 16 3 — 19 — 1 6 — 1 25 _ 3 18 — 17 .— 5 2 4 2 6 2 Louis Kempf 491 ditto 16 3 ,—- 19 — 1 6 — 1 25 J.___ 3 18 __ 17 — 5 2 4 2 6 2 Christian Löber 595; Neustadt 16 3 — 19 —— 1 6 — 1 25 .— 3 18 — 17 — 5 2 4 2 6 2 Philipp Lampus 345'Kreuz 163 —, 19 .— 1 6 1 25 — 3 18 — 17 .— 5 2 4 2 6 2 Daniel Löber 131jBrandgasse 16’3 — 19 .— 1 6 1 25 -- 3 18 —_ 17 — 5 2 4 2 6 2 Cai per Löber ! Neustadt 16 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 .— 5 2 4 2 6 2 Balth. Magnus 496 Selzersweg 16 3 — 19 — 1 6 .— 1 25 — 3 18 — 17 .— 5 2 4 2 6 2 Walth, Müller 544 Neustadt 16 3 .— 19 I---------------- 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 — 5 2 4 2 6 2 Conrad Noll 216 Mäusburg 16 3 — 19 ! p-- 1 6 — 1 25 — 3 18 — 17 .— 5 2 4 2 6 2 Heinr. Noll sen. 549 ditto 16 3 — 19 — 1 6 .— 1 25 — 3 18 .— 17 .— 5 2 4 2 6 2 Johannes Noll 632 Neustadt 16 3 — 19 •-- 1 6 ■— 1 25 .— 3 18 17 -— 5 2 4 2 6 2 Heinr. Noll jun. 106 Selzerszveg 16 3 — 19 -- 1 6 — 1 25 — 3 18 .— 17 .— 5 2 4 2 6 2 Christoph Seipp 710 Kuhgaffe 163 — 19 -- 1 6 — 1 25 — 3 18 .— 17 ■ ■■ - 5 2 4 2 6 2 Zustus Schiefer 313 Neuönwcg 16 3 --- 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 1— 17 — 5 2 4 2 6 2 Wilh. Schäfer 717 am Rathbaus 16 3 .- — 19 — 1 6 -— 1 25 .— 3 18 .— 17 — 5 2 4 2 6 2 Conrad llferb 33 Wallthorstr. 16 3 —— 19 1 6 .— 1 25 —' 3 18 « ■ ' 17 .— 5 2 4 2 6 2 CH. Wallenfplls 61 ditto 16 3 — 19 —-- 1 6 — 1 25 — 3 18 .— 17 .— 5 '2 4 2 6 2 M. WallenfellL 3- Wallenseil» 79 ditto 16 3 — 19 —- 1 6 1 25 _ 3 18 — 17 — 6 2 4 2 6 2 294 Neuenweg. 16 3 — 19 — 1 6 .— 1 25 — 3 18 — 17 — 5 2 4 2 6 2 Baltb. Wcitig 630 Neustadt 16 3 — 19 — 1 6 — 1 25 — 3 18 .— 17 — 5 2 4 2 6 2 Balth. Walther 1102 Asterweg 16.3 — *19 -- 1 6 1— 1 26 — 3 18 _ 17 — 5 2 4 2 6 2 W i e r p 1 Maas ordinaires Bier . 1 Maas Doppelbier . M S H L 1 p r e i S e. Pf. auch 1 1 5 7 sich den daraus für sie ciitsteheuden Nachtheil selbst zuzuschrciben haben. Giessen den 14. December 1830. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. Versteigerungen. Pfd. Hecht W Butter Handkäse . Eyer . . reis t Giessen den 18. December 1830. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. O ' Müller. 2) Die von Philipp SchaLlers Wittwe zu Großenlinden dem Großherzogl. ^Hofgerichts- Canzellisten Lampus.unterm 10. April 4810 über em-Capital von 150 fl. ausgestellte gerichtliche Obligation soll verloren.gegangen sc.yn. Wer diese Urkunde besitzt und Ansprüche daraus zu habet? vermeinen sollte, wird anfgefordert, solche binnen vier Wochen Wähler anzuzeigen, wss drigenfallö die Hypothek gelöscht wehdeu wird. Giessen den 28> De'ccmber,.1830. Großherzogl. Hess. 'Stadtgericht. Müller: Getraidepretse vom 8. Januar in Frankfurter Währung den fl. a 60 fr. ____ und das Pfund zu 32 Loth ländischen Gewichts. E I i c t a I l a A u n g e N- » 3) Man fordert diejenigen, welche For- >„• «■ \ derungen an den Nachlaß des Schultbcisen Mar- »OÄ ' des '-amet Don- tut Wagner zu Mendorf an der Vabn da den JC'3 sen. m Rodheiui mit Zuverlaßigkeit verthel- hkervurcy aus, längstens bis zum Termin, Sam- fonnen' werden alle d-eientzen, welche stags den 15. Januar 18.31, solche dahier auru- Forderungen an dieselbe haben, hiermit aufge- zeigen, nach welchem Termin die Vertheiluna deS fordert, binnen vier Wochen sich bei unrcrzeich- Vermögens vorgenommen werden wird ' und sie ueter Gerichtsstelle zu melden und'ihre Forder- s-, t.-.- «. . L J. uugen zu beMnnden, widrigenfalls sie sich den für sie entstehenden Nachtheil selbst zuzuschreiben haben. 1) Montag den 10. Januar 1831, Vormittags 10 Uhr, kommen dahier 200 Malter Hafer und 100 Centuer Heu zur öffentlichen Versteigerung. Gladenbach am I7.Dezemb.1830. Der Großherzogl. Nentamtmann Nube. 2) Donnerstag den 20ten Januar. 1831. Nachmittags 2 Uhr soll nachstehendes dem gewesenen Stadunüllcr Heinrich Koch zugehöriges Grundstück, als. e» 1 233,7 Klftr. 69 Hith! Wiese am Heegstrauch, an Balthasar Vogt, fr. 18 Pf. 1 halb ©immer Erbsen . ff- fr. 82 20 — 1 - - Linsen...... 1 4 21 4 — 1 Pfd. Waizeninebl..... . 6 1 5 grob geschälte Gerste .... _ 4 — 1 - klein ge,chäite Gerste .... — 8 Städte G e m ä s W aize n K o r n G erste H afer Preis | Geck. Preis Gew. Preis Gew. Preis sGew. fl. kr. ! Pfd. fl. 1 fr. Pfd. fl. fr. i Pfd. fl. fr. Pfd. DarmslaDi Giesokn Marburg LMMar__ das Malter — — 1 190 — 170 — — —■ 2 . 54 das Malter auch das Mött das Achtel 10 20 i 200 1 — 1 -F 8 1 20-1 150 11 ! 40 i 206 10 7 10 30 30 30 200 153 190 6 5 7 20 160 120 158 3 2 4 30 15 120 90 125 zu 273, 1 Klftr. 80 Rth. 10 Sch. Acker, am Schwalbischen Acker, neben Christian Wal- lenfels, gicbt 3% Gesch. Korn und 1 Kpf. y^afer dem Fiskus, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Giessen am 13. December 1830. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. Vesonvere Bekanntmachungen. 1) Da der 6jährige Zeitraum, für welchen nach Art. 14 der Gemeinde-Ordnung die letzte Wahl eines Bürgermeisters der Stadt Giessen vollzog en worden, ablautt: so hat Großherzogl. Regierung der Provinz Oberhcssen die Vornahme einer anderweiten Wahl von Candidaten des Bürgermeisteramts verfügt, und den unterzeichneten Großherzogl. Landrath mit deren Leitung beauftragt. Es wird demnach zu Vornahme dieser Wahl Termin ans Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. 4) Die Früchte des Pfarrfonds Leihgestern von >830, bestehend in 1% Mltr. Waitzen, 18% — Korn, 11 — Gersten, 7 — Hafer, sollen Mittwoch den 19. Januar 1831, Morsens 10 Uhr, im Schulhause zu Leihgestern, öffentlich versteigt werden. Großcnlinden am 30. December 1830. A. Hoffmann, Pfarrer. 5) Nachbemerkte, dem Burger und Fuhrmann Georg Melchior Henkel dahier zugehörige Güterstücke, als: Mittwoch den 19. Januar 1831, Vormittags von 9 bis 12 Uhr, auf dahiesigem Rathhause anberaumt; wer an diesem ersten Tage verhindert ist, kann auch noch die drei folgenden Tage, des 20., 21. und 22. Januars, jedesmal von 9 bis 12 Uhr abstim- iiieit. Man halt sich von dem wahren Bürgersinne der hiesigen Ortsburger überzeugt, daß kein Stimmberechtigter versäumen werde, bei einer für das Wohl der Stadt so wichtigen und einflußreichen Handlung von seinem Stimmrechte Gebrauch zu machen, und sich durch Versäumung der Abstimmung an den eben bemerkten Tagen nach Art. 37, pos. 4 der Gemeindeordnung, von der Mitwirkung bei der Wahl eines Bürgermeisters werde ausschließen lassen Da jedem bekannt ist, wie groß der Umfang der einem Bürgermeister übertragenen Dienstgeschäfte, wie! einflußreich.fein Wirken für das Wohl der Stadt sei), so legt sich von selbst dar, wie noth- wenvig es ist, daß jeder sein Wahlrecht mit Vorsicht und Ucberzeugung gebraucheund zu den von einem jeden vorzuschlagenden drei Can- dida'tcn nur solche Männer wähle, welche mit Einsicht und Fähigkeit, auch Thätigkeit, Unei- geniiittzlgkelt und Liebe für das Wobl der Stadt verbinden. M ist hiernach kaüm'nötk..'- 535, Klftr. ( l 58 Rth.) Wiese bei der Erdc- kant, an Balth. Euler, gicbt 1 Kpf. 1 Gesch. 2 Ms. Korn und 1 Kpf. 2 Gesch. 2 Ms. Hafer dem Fiskus. 401,9 Klftr. (118 Rth.) 11% Sch. Acker am Scbwarzacker, an PH. Roll,' gicbt % Messe nnstatig in Kasten, sollen Donnerstag den 20. Januar 1831, Nach- mittags 2 llbr auf dahiesigem Rathhaus, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden/ Giessen den 4. December 1830. • " ' Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Mhller. . m tlhWW 27. sanitär 1831, NachMltkags söstchuf dahlcsigem 'RatMis ' * worriach diejenigen, welche das Staatsbürger! auf dahiesigem Rathbaus öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Giessen den 3. Dezbr. 1830. Gr. Hess. Stadtgericht. M ü l l e r. 3) Das zum Nachlaß der Wittwe des Sei- lermeisters Moritz Schulz gehörige, von Heinrich Müllers Wittwe dahier crstcigte % Wohnhaus, *Z Scheuer, % Stallung und Grund auf dem Sclzersweg, neben Johann Philipp Noll, gicbt 9 fr. 2 pf. Zins zur Rentei, soll Montags den 14. Februar 1831 auf dahiesigem Ratbbaus nochmals meistbietend, unter den im Termin zu eröffnenden Bedingungen, versteigert werden. Giessen den 28. December 1830. 4 M 1 Pf i r 5 Hc 7 Ey S Da Gil Mr MN zes k len,z Fort fordi netei ungc für f habe Gro Can etir Obl dies« hab, ehe drig recht durch gerichtliche Verurtheilung zu einer peinlichen, im Zuchthause verbüßten Strafe verloren haben, oder an dessen Ausübung gehindert i*n6, Auch sind ferner nach Art. 35 der Gemeindeordnung von der Wählbarkeit zu dem Amte eines Bürgermeisters ausgeschlossen: 1) Militärpersonen während des Dienstes ; 2) Geistliche und Schullehrer, so wie alle active Staatsbeamte. £‘c. an ö£tt vorbemcrkten Tagen auf dem Rathhause m Empfang zu nehmenden Stimm« Heftel müssen von den Abstimmenden persönlich wieder abgeliefert werden, und macht man noch besonders darauf aufmerksam, daß die Abstimmenden die Stimmzettel nicht selbst zu unterschreiben haben, wodurch eine völlige Stimmenfreiheit gesichert wird, und daß, da oft mehrere Ortö- burger denselben Namen führen, der Abstim- mende denjenigen, welchen er wählen wollen, °urch Beifügung der Unterscheidungs - Namen so bestimmt zu bezeichnen hat, daß kein Zweifel über seine Absicht entstehen kann, den man, da die Stimmzettel nicht unterschrieben sind, nicht durch Befragung des Stimmenden zu lösen im Stande wäre. ' Mer gegen alles Erwarten bis zum 22. Januar nicht abgestimmt hat, ist mit seiner Stimme ausgeschlossen, es wird alsdann eine Abstim- mungslifte aufgestellt, die Namen der drei Manner , welche durch Stimmenmehrheit zu Candida- ten des Bürgermeisteramts erwählt werden, werden öffentlich bekannt gemacht, und Wahlproty- cott, so wie Abstimmungsliste drei Tage lang m dem Wahllokale niedergelegt, damit binnen dieser Zeit jeder Ortsbürger Einsicht nehmen, auch gesetzliche Einwendungen gegen die Wahl, oder gegen die Gewählte bei der vorgesetzten Regierungsbehörde vorbringen kann. Giessen den 26. Deccmbcr 1830. Ter Wahl-Commissär Großherzoql. Hess. Landrath Ou v r re r. 2) Die Erhebung des städtischen Oetroi vom Fleisch ist mit dem 1. Januar 1831 der Stadt- emnehmerei übertragen worden, wovon man die hiesigen Einwohner mit dem Anfügen in Kennt- Nlß setzt, daß die Erhebungsstunden von October bis Ende Februar von Morgens 8 bis 12, von Mittags '2 bis 5 Uhr, Pvn Marz bis Ende September von Morgens 7 bis 12, von Mittags 2 bis 7 Uhr, vorläufig bestimmt worden sind. Giessen den 24. December 1830. Die Bürgermeisterei daselbst. Feilgevotene Aschen. 1) Da mir von den Gedichten meines verstorbenen Sohnes, Franz Marlame, noch eine bedeutende Anzahl von Exemplaren liegen geblieben ist: so bin ich gesonnen, den allenfall- sigen verehelichen Abnehmern das Bändchen zu 18 kr., in Bezug auf diesen Rest, zn überlassen. Maria Marlame, wohnhaft bei Bäcker Schäfer in der Löwengaffe. 2) Bier neue Sopha's mit Sprungfedern und baumwollenen Ueberzügen versehen, sind wegen meiner Abreise, zu einem sehr annehmbarell Preis, zu verkaufen. Friedrich Senner, Sattler und Tapezir, wohnhaft auf dem Sclzcrsweg. 3) Bei mir sind fertige Canapec's, Stühle und Sessel nach den neuesten Faunen um billigste Preise zu haben. Auch tausche" ich alte dagegen kin. I. Wieser, Tapezir, wohnhaft bei Hrn. Kaufmann Jughardt _ auf dem Markt. 4) Zwei fette Schweine sind dahier zu verkaufen. Bei wem? ist bei Ausgeber dieses zu erfahren. 5) Eine Quantität Kübdung und ein großer Kumpf von Sandstein mit eisernen Stäben, der zum Gebrauch an eine Pumpe zu stellen gefertigt ist, stehen zum Verkauf. Näheres sagt Ausgeber dieses Blatts. Zu Vermiethen. 1) Ein Logis, bestehend in zwei, auch drei Stuben, Küche und Theil an Boden und Keller, ist in Nr. 158 dahier zu vermietbcn, und kann sogleich bezogen werden. 2) In meinem Wohnhause an der Stadt- Pforte dahier ist die mittlere Etage zu verleihen, bestehend in 3 Stuben, 2 Cabinettcn und Küche, Und kann sogleich bezogen werde». Auch kann Keller und Holzstelle mit verliehest werden. S ch m a l s. Hiezu eine Beilage. ®u verrmethen f ritt ft. 3) Zwei heitzbare Stube», wovon eine sammt Alkofen tapezirt ist, verschlossener Holzstall und Keller sind, zu. vermiethen. Nach Wunsch kann auch noch eine kleine tapezirte Stnbc beigegeben werden. Wo? sagt Ausgeber dieses. Vermischte ^Nachrichten. 1) In einer hiesigen Buchdruckern kann ein junger Mensch als Druckerlehrling unter annehmbaren Bedingungen in die Lehre-treten. Tas Nähere in der Erpedition dieses Blatts. 2) Ich bitte wiederholt, Niemanden auf meinen Namen etwas zu borgen, weil ich für nichts hafte. Geheimerath Dr. Crom e. 3) Im Gasthaus zum Preußischen Hof in Wetzlar wird der Wirthschaftsbetricb von mir unterzeichnetem Eigcnthümer und Gastgeber ununterbrochen fortgesetzt. Dieses zur Widerlegung aller irrigen Gerüchte, die wegen eines von mir beabsichtigt werdenden Verkaufes oder auch Verpachtung dieses im besten Rufe und Nahrung sich befindlichen Gasthofes, bisher entstanden sind, oder noch ferner verbreitet werden dürften. Meine hochverehrtesten Gönner und Freunde bitte ich daher, mich auch im Laufe dieses neu# begonnenen Jahres recht oft mit gütigem Zuspruch beehren und erfreuen zu wollen. Wetzlar am 1. Januar 1831. Daniel Schmidt. 4) Zu gründlichem Privatunterrichte in der Arithmetik, Algebra, Geometrie, Stereometrie ic. erbietet sich Müller, bei Hrn. Dr. Koch. 5) 500 fi. sind gegen genügende Sicherheit in hiesiger Stadt auszuleibe». Wo? erfährt man in der Erpedition dieses Blattes. 6) Ein Etui mit chirurgischen Instrumenten habe ich am Abend des 6. Januars von meiner Wohnung bei Hrn. Uhrmacher Trapp am Lstldenplatz bis auf das Kreuz verloren. Ich bitte den Finder, gegen eine angemessene Bclvh- nnng,, dasselbe an mich abzulicfern. Dr, Ray-. 7) Der Beitritt zur allgemeine« Militär - Vertretnngs - Anstalt für die im Jahr 1811 Geborne kann schon jetzt hier bei mir, oder in den Bezirken bei denen Herrn Geschäftsführern angezeigt werden. Da ich wenigstens zwei Drittel alter Einsteher ans Oberhessen erhalte , so gehet doppelt so viel Geld aus meiner Anstalt nach Oberhessen, und die Meinung, durch den Beitritt bei mir gierige das Geld nach Darmstadt, ist falsch. Ich habe eine Cantion voii90,000fl deponirt. I ch vertrete die vor dem 20sten Jahre heurathen Wollende, ohne daß die Gesellschaft oder das Mitglied das Geringste dafür zu bezahlen hat. Pro 18304i traten 1363 Personen bei. Die Herrn Prediger und Bürgermeister ersuche ich um fernere gütige Empfehlung meiner zuerst gegründeten Anstalt. Darmstadt den 1. Januar 183k. Ernst Emil Hoffmann. Literarische Anzeige. Der Verleger der beliebten Stunden der Andacht hat die Ute Oriainalauflage, 12 Bändchen in Taschenformat — so lange bet übrigens nur noch kleine Vorrath aus- rcicht — von fl. 6 — auf den unerhört billigen Preis zu drei Gulden herabgesetzt. E.remplare sind in meiner Handlung zu erhalten. B. C. Ferber. Gotlesvirnst am 9. Samear. Jtt der evangelischen Kirche. Morgens Herr Kirchenrath Dieffenbach. Nachmittags Herr Inspektor Engel. Sonntag den 9. Januar haben das Frischbacken die Bäckermeister Heinrich Noll sen. im Stern auf der Mäusburg; Balthasar Weidig in der Neustadt; Christian Jughardt in der Walltborstraße, und Philipp Lampus auf dem Kreuzt Ropulirte bei der evangelischen Gemeinde. Den 2. Januar. Heinrich Konrad Karl Euler, Burger und Metzgermeister allhier, Johann Balthasar Euler, Burgers und Kühhirten allhier, ehelicher Sohn; und Jungfer Maria Amalie, Johannes Zimmermann, Burgers und Oeco- nomen allhier, eheliche Tochter. Getankte bei der evangel. Gemeinde. Den 26. December 1830. Dem Reitknecht bei dem hiesigen Universitäts-Marstall, Heinrich Koch , ein Sohn, Peter Ludwig. Den 31. December. Dem Burger und Bezirksboten, August Hartmann, ein Sohn, Julius August. Den 2. Januar 1831. Dem Burger und Weißbindermestier, Anton Balthasar Petri, eine Tochter, Maria Margaretha. Den 4. Januar. Dem Burger und Barbier, Christian Schäffer, ein Sohn, Johann Philipp Emil Wilhelm Martin. Beerdigte bei der evangelische» Gemeinde. Den 27. December 1830. Margaretha, des gewesenen Lazareth - Verwalters, Friedrich Bären, Ehefrau, alt 54 I. 7 M. 28 T. Den 1. Januar 1831. Philippine, weiland Johann Conrad Stvhr, Soldaten dahier, Tochter, alt 81 I. 5 M. 22 T. Denselben. Johann Heinrich Kronenberg, Landrathsdiener allhier, alt 43 I. 7. M. Den 2. Januar. Bertha Karoline, des Burgers und Uhrmachers, Moritz Graf, Tochter, alt 1 I. 1 M. 24 T. Den 4. Januar. Leonhardt Möser, Burger und Schuhmachermeister dahier, alt 47 Jahr. Denselben. Christian Johann Wilhelm Ferdinand Karl, des Herrn Hofgcrichtsadvocalen, Georg Krauskopf, Sohn, alt 4 M. 2 T. Den 5. Januar. Philipp Wilhelm Busch, Burger und Bierbrauer allhier, alt38J.7M.6T. In dem verflossenen Jahre 1830 sind bei der evangelischen Gemeinde dahier kopulirt 31 Paar; geboren 174; gestorben 160, demnach 14 mehr geboren als gestorben. Redaktion und Verlag der Brühl'schen Buch- »u Steindruckerep.