Aamstag den 24. Gctoder 1829. 9 2 12 Qt. Lth i>ot- Die Zugabe» dürfen in' weiter 2 ^als, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlesstu. t Städte G em ä s 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 5 6 1 1 1 1 1 1 1 .7 6 3 10 üb. Waizenmehl — grob geschälte Gersten — klein geschälte Gersten Fflriscv-V reise 1 gutes Ochseilfleisch — 1 - Kühfleisch — — 1 — Rindfleisch — — Mrnvurg assirfjar ’ nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf zehn Pfund Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Lotb ausmacht. Köpfe, Füse, Geraub, wie auch die ganz blutigen.und nicht genieSbaren Stücke vom Darmsiavl Glessen 1 — — gemischte, worin Lung, Leber oder Blut von anderem Vieh ist — Kalbfleisch — — - — desgl. ausgemästetes — Schweiueflcisch — - — Hammelfleisch — — - — Wurst von pur Schweinen U i r r = y t n e r Maas ordinaircs Bier - — Doppelbier — - — Bratwurst — — — — Schwartemagen — — — geräucherter Speck — — — Schinken oder Dörrfleisch — Mndsfekk — — — — Hammelsfett — — — — Schweineschmalz ausgelassenes — desgl. unausgclassencö — - ■ 7' ■>-;..... Wrodta^e unv Gewichf. Für 1 fr. Schwarzbrod — . — Für 1 fr. Weck — — -- Für 1 fr. Milchbrod — - Für 1 kr. Butterbretzcln - Für 1 kr. Taigschcr — - 4 Handkäse — — 5 Eper — — — 1 halb Timmer Erbsen 1 — — Linsen ttupfl 18 - 15 - 16 - 4 - 4 - 40 - 44 - 4 * 4 - 8 - Getraidepreise vom 24.Oktober in Frankfurter Währung den fl. a60 1t. und das Pfund zu 32 Lolch ländischen Geflstchts. ;; ■ " das Blalter das Malter auch das Mött das Achtel lkr-lpf. 9 2 7 — 6 — 6 — Markt-Ureise. 1 üb. Hecht — — — — 1 — frische Butter — — — auch 8 14 15 20 14 16 10 1 16 14 Wa i z e n * Ä 0 r it T c r st e . Hafer Preis Gew. Preis j Geiv. ; «Preis Gew. Preis stPew. ,st- | Fr. Pftu, st. Fr. Pfd. st: re. Pfd. ff. Fr. Pfd' — — 190 —il 170 4 —■ 2 30 8 7 200 7 —— 200 3 30- 160 2 35 120 6 — 150 4 — 153 3 20 120 1 30 90 7 20 206 6 40 190 4. 15 158 2 56 152 — ) 104 ( Gv i Rt a I c i ta tio n. 1) Wf Requisition Großherzogl. Regie- rungsamtes dahier werden alle diejenigen, welche Ansprüche an Maria Loder Tochter des verstorbenen Melchior Loder in Glessen zuha- ben glauben, hierdurch aufgefodert, dieselbe» binnen einer Frist von 3 Monaten um so gewisser geltend zu machen, als sonst, da diese Maria Löber nach Licdelshelin Großherzog- tdums Baden überzuzichen gedenkt und zu dem Ende um Entlassung aus dem hiesige» Un- terthanen-Berbande nachgesucht Rechts- Hülse von hieraus weiter Nicht geleistet wer> den wird. Giessen den 20. Oktober 1829. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ü ll e r. Versteiger u n 3 en. 1) Das dem dahier verstorbenen Burger und Rothgerber Peter Vetzberger zuge- standcne Wohnhaus und Stalls auf dem Tiefenweg neben H/'unch Draud, giebl 3 Sllb. 7 Pf. Zins aufs Rathhaus, 14 jilftr. 4 Sch. Grund haltend, soll Donnerstag den 29tcn October l.^.Nach- mittags 2 Uhr auf dahiesigem Rathhaus öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Giessen den 15ten Sept. 1829. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M ülle r. 2) Künftigen Montag de» 26ten dieses, Nachmittags um 2 Uhr, soll auf dem Brand am Zeughaus Bettwcrk, welches noch m gutem Zustand ist, gegen gleich baare Zahlung versteigert werden. Giessen den 22. Octbr. 1829. tiföonTictc tJckanntmadjung. 1) Diejenigen hiesig-» E'Nwohner, roetdie Schulgeld für das 3te Quartal zu ent- richL,ch°>L fin», fordert, solches bis zum Itei kommenden Monats November anher zu entrichten , n>u beigen Falls gegen die Säumigen mit 6cm gesetzlichen Zwang vorgeschritten wird. J Giessen den 15. Octbr. 1829. Die Stadteinnchmcrei. ^feilgebotene Aactzen. 1) Mein Commissionslager in alle» Sorten Thee, ist mit ganz frischen Maaren wieder auf das Beste versehen, und ich empfehle dasselbe zur geneigten Abnahme in'/, und */4 ist. Paquers zu den möglichst billigsten Preißen. Louis Labroise. 2) Feinster orientalischer Räucherbalsam bei G. Florey jun. tn Leipzig. Die geehrten Abnehmer dieses Räucherbalsams werden finden, daß derselbe alle übrigen dergl. Fabrikate in Ansehung seiner Güte und feinen Wohlgeruchs übertrifft. Zehn bis zwölf Tropfen auf den warmenOfen oder Blech gegossen sind hinreichend ein geräumiges Zimmer mit dem angenehmsten Wohlgcruche anznfüllcn. Sollten sich bemerkte Eigenschaften nicht bewähren, so ist man crbötig -das Geld ohne Widerrede zuruck- zugebcn. Das Fläschchen kostet 6gr. und ist zu haben bei Herrn Heinrich Lüdeking in Giessen. 3) So eben habe ich wieder einen Transport acht englische Universalglanzwichse von G. Flectwcedt in London erhalten. H. Lüde king. 4) Gutes Buchcnschcidholz verkauft um billigen Preis Daniel Wirth. L u vermiet- en 1) In dem Wohnhause der Unterzeichneten ist ein Logis, bestehend in vier heizbaren Stuben, zwei Kammern, Küche, Keller, verschlossenem Holzplatz u. einem Hausgärtchen, zu vcrmiethen und kau» mit dieses Jabrs bezogen werden. Giessen den 22. Oct. 1829. Assessor Ecksteins Wittwe- 2) Eine möblirte Stube, welche gleich bezogen werden kann, ist zu verm»- then bei 3 o h. K e i l. 3) In den Neuenbäuen sind zwei mo^ blirte Stuben, mit Kabinet und Sopha, i» vcrmiethen und sogleich beziehbar. Bei wen ist ein Logis, welches den Iteu November bez^ 105 c — gen werden kann, zu vermiethcn, bestehend m 2 Stuben, 2 Sammer, Küche, Holzplatz und Thcil am Keller. Das Nähere ist bei Jacob Franz auf dem Neuenweg zu erfahren. 5) In den Neuenbäuen ist ein geräumiges, möblirteö Zimmer an einen oder zwei Gymnasiasten zu vermiethcn; auf Verlangen können solche auch die Kost rc. erhalten. Das Nähere bei Ausgeber. 6) Bei Friedrich Lony Wittwean der Kühgaß sind zwei möblirte Stuben zu vermiethcn, welche sogleich bezogen werden können. „ „ 7) In Nr. 123 der Wallthorstraße ,st eine mcublirte Stube zu vermiethen. 8) In Nr. 494. auf dem Seltersweg sind zwei Zimmer nebst Kammer, — ohne Möbeln zu vermiethcn und können sogleich be zogen werden. Vermischte Nachrichten. 1) Wirthschafts-Empfehlung. Die nunmehr beendigte Einrichtung der von mir in meinem (ehemals HerrnObcrfinanz- rath Emmerling'schen ) Wohnhause auf dem Burggrabcn ctablirtcn W ein- und Kaffee- Wirthschaft zeige ich so wohl meinen Freunden und Bekannten, wie einem verehrten Publicum hierdurch an, und schmeichle mir, durch die vorhandenen Bequemlichkeiten, — besonders schönes Lokal begünstigt, jeden billigen Anforderungen entsprechen zu können. Auch werde ich mir jederzeit durch vorzüglich reine Weine und gute Speisen, verbunden mit der aufmerksamsten und billigsten Bedienung die vollkommene Zufriedenheit derer, die mich mit ihren gut- gen,Besuchen beehren, zu erwerben suchen-i- 4 G. D. Ebel. 2) Wirthschafts-An zeige. 3n Bezug auf meine frühere Bekanntmachung vom Juny d. I., bringe ich hierdurch zur öft fentlichen Kunde, daß die bisher untcrbro" chenc Gastwirthschaft, in dem von mir erkauften Gasthaus zum Einhorn zu Giessen, mit dem Iten künftigen MonatS November wieder beginnen wird. Nur allein die Vornahme nöthiger Veränderungen, verbunden mit dem Wunsche, dieses längst rühmlichst bekannte Gastwirtbschasts - Local so cinzurichten und zu verbessern, daß ich mich des Beifalls und der Zufriedenheit meiner hochverehrten Herrn Gäste versichert halten könne, "konnte eine solange Unterbrechung veranlassen. Ich verbinde hiermit die weitere Anzeige, daß alle Wirthschaft in meinem Gasthaus zum Gold neu Löwen, worin ich, wie ich mir schmeichele, seit 20 Jahren, mir das Zutrauen derer, die mich mit ihrem gütigen Zuspruch beehrten, erworben habe, vorläufig mit dem Iten November gänzlich g e- s ch l o s s e n w i r d. ■ . Indem ich somit allen, welche mich mit ihrem gütigen Zuspruch in meinem bisherigen Gasthaus zum G o l d n e n Löwen beehrten, meinen verbindlichsten Dank abstatte, und mich ihrer ferneren Gewogenheit empfehle, lade ich sowohl ferne als einheimische Gönner und Freunde gehorsamst ein, mir ihr gütiges Zutrauen auch fernerhin im Gasthaus zum Einhorn zu schenken, und mich mit fleißigem Zuspruch zu beehren. Ich dagegen werde es mein höchstes Bestreben scyn lassen, nur durch reelle und promte Bedienung Bcy- fall zu erhalten. Giessen den 22. Octbr. 1829. I u ftus Müller, künftig Gastwirt!) zum Einhorn. 3) Die sonntägige Freischule nimmt beit 1. November, Morgens um 8 Uhr wieder ihren Anfang. Diejenigen, welche dieselbe diesen Winter über besuchen wollen, fo- dcre ich hiermit auf, sich sämmtlich, im Laufe der künftigen Woche, bei mir, oder meinem Lehrer einschreiben zu lassen; bemerke indessen, daß auf ordentlichen Besuch der unten angegebenen Lehrstunden gerechnet wird, die ohne gegründete Entschuldigung Versäumenden als'von dem Institute ausgeschlossen be, trachtet werden. Abcndstuudcn: Montagsund Donerstags von 8 bis 9. Rechnen. — Dienstags und Freitags von 8 bis 9. Geometrie.— Mittwochs von ) 106 c von 8 bis 9. deutsche Sprachlehre. Morgenstunden: Sonntags von 8 bis 9. Schönschreiben; von 11 bis 12. Zeichnen, Den Bauhandwcrkcrn iujrb auf Verlangen mein Lehrer, welcher bisher an der Gewcrb- und Sonntagsschule zu Frankfurt am Main thätigwar, gegen ein billiges Honorar, den ihnen nöthigen mathematischen Unterricht er- theilcn; überhaupt ist derselbe zum Privatunterricht in allen Zweigen der Mathematik und der Handelswissenschaftcn crbötig. Zum Schlüsse dieser Anzeige erlaube ich mir meine Elementar- und Realschule erge- benst $u empfehlen. Giessen den 24. Octbr. 1829. Dr. K 0 ch. die linke Hand vcrlohrcn. Den redlichen Finder bitte ich um gefällige Rückgabe desselben. Ferdinand Vogel. Gottesvienst am 2d. Gctover. In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Inspektor Engel. Nachmittags Herr Kandidat Wendeberg, aus Schotten. (Pro- beprcdigt.) In der Hospitalkirchc. Morgens Herr Freyprediger Cella rius. Soumag den 25. Octbr. haben das Frischbacken, die Bäckermeister: Christian Wallenfels in der Wallthorftraße, und Balthasar Weidig in der Neustadt. .. Nedactcür und Verleger: Buchdrucker V r ü h l. 4) Der Unterzeichnete macht einem ver- chrungswürdigen Publikum die ergebenste Anzeige, daß er mit Anfang des künftigen Monats seinen Zeichnenunterricht wieder eröffnet. Das Honorar des freien Handzeichnenunter- richtö beträgt für 20 Stunden . l.fl. — 5) Tie Unterzeichnete findet sich veranlaßt, wegen dem sich verbreiteten falschen Gerüchte, als habe sic ihr bisher bewohntes Logis verlassen, hiemit anznzeigeü, daß sie nach wie vor bei Herrn Hauptmann Stüber mit Marktplätze wohne. Indem sie sich zugleich in Verfertigung von Winter-Mode-Hütcn, Hauben Chemisetten für Herrn und Damen nach dem neuesten Geschmack, im Tüllspitzenwa- schcnlind Fedcrnkrausen empfiehlt, bemerkt sie noch', daß sic auch alte abgetragene Damenhüte wieder frisch auffärbt, 1 L. Paul i. Getautte v.d.evangtl. Gemeinve. Den 18. Octbr. Dem Ortöeinnchmcr, Herrn Friedrich Martin, eine Tochter, Ka- roline Auguste, ’ Dcu 20. Octbr. Dem Burger u. Schuh- füvpraktische Geometrie . . l.fl. 12kr. . machet, August Löbcr, eine Tochter, Ka- Vcrmögen - oder elternlose Kinder von 8 bis roline. 14 Jahren zahlen die Hälfte. B. Petri, Weißbindermcister. Mervigtevei vieser Gemrinve. August Friedrich Karl, des Obersteucrbotcn, Herrn Friedrich Büchner, Sohn, alt 5 M. 8 T. Dens. Herr Johann Christian Jacob Pi- stor, Kaufmann und Kemeindcrath allhicr, alt 41 I. 9 M. 12 T. Den 2Q. October. Ludwig Theodor, des Herrn Hofgerichts.-Kanzlisten, Pbilivu Barth, Sohn, alt 4 M. 5 T. Den 22. Octbr, Friderike Elilabctbe Henriette Johanna. Karoline Sophst Ä Herrn Regicrungs-Kallzlistc-l, Georq Ludwig Eberhardt, Tochter, alt 6 M. 2 T. ' Den 23,Octbr. .Margarethe Christine, -9).Gute cherßc,Kartoffeln sind achtel- des Burgers, Bernhardt'Kühnhold, Toch- weis zu verkaufen, so wie eine moblirtc Stube, . ter, alt 1 I, I M. 13 T. die sogleich bezogen werden kann, zu vermie- । theu bet • G. M a t e rat Hittwo (Kttauftr bei ver LSthol. Gtmeinve, auf dem Tiefcnweß. Den 21.' Octbr. Dem Burger und. 7) Am 1 fiten October habe ich einen Schneidermeister, Heinrich Kräling, ciiss ledernen , Mt Pelz gefütterten Handschuh an Tochter, Johannotte Elisabethc.