Samstags den 8. März 1828. Nummer 10. Giesser Fleisch-Pr ei se. 1 U gutes Ochseufleisch — — 1 — Kühfleisch —' — — 1 —■ Rindfleisch — — — 1 — Kalbfleisch, gewöhnliches 1 — deSgl. auSgernästeteS — 1 — Schweinefleisch — — 1 — Hammelfleisch — — 1 — Wurst von pur Schweinen 1 — gemischte Wurst, worinn Lung, Leber oder Blut von anderem Schlachtvieh ist 1 — Bratwurst —• — — 1 — Schwartemagen — — 1 — geräucherter Speck — — 1 — 'Schinken oder Dörrfleisch kr-!p5 9 — 7 - 6 — 5 — 9— 6 — 11 — ■ 7 — 14 —, 15 — 18 — 14 — Fleis ch-Preise. 1 Rindsfett — — — — — 1 — Hammelsfett — — — — 1 — Schweinefett — — — — fr. 12 10 16 Pf- Bro-taxe und Gewicht. Für 1 fr. Schwarrbrod -- — -Für 1 fr. Weck — — — Für 1 fr. Milchbrod — — । Für 1 fr. Butter-Bretzeln — Für 1 fr. Taigscher — — Lth^ 13 6 ' 5 3 - 9 Ctt. 21 n Vier-Preise. 1 Maaö ordinaireö Bier — — _ 1 — Doppelbier — — — fr. 4 6 pf. Nota. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf zehn Pfund Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Fuse, Geraub, wie auch die ganz blutige und nicht geniesbare Stucke vom Hals, find von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Marfr - P reise. 1 K Hecht — — — _ 1 — frische Butter — — fr. 18 17 Ff- Markt-Preise. 1 halb ©immer 'Erbsen — — — 1 halb ©immer Linsen — — — fr. 4Ö 48 pf. 7 HanMse ---M- 4 Eyer — —. — _ _ 18 8 4 — 1 U Waizenmeht — — — — 1 — grob geschälte Gersten — 1 — klein geschält? Gersten **• — 3 4 8 2 - ) 4 Ediktalladungen. I. Alle Forderungen an den Schultheisen Heuser in Steinberg / über dessen Vermör gen der förmliche Coneurs erkannt worden/ find bei Vermeidung des ohne weitere Ber kanntmachung eines Präclusivdekrets einten tenden Ausschlusses von der Masse den 28. März l. I. Morgens 9 Uhr kei dec unterzeichneten Behörde anzuzeigen und zu begründen. Giessen den 28. Januar 1828. Großherzogl. Hess. Landgericht. Ploch. Wortmann. II. Auf Requisition Großherzogl. Regier mngvamts dahier werden etwaige Gläubiger der'Maria Elisabeth« Henriette Frech aus Giessen, welche nach Elberfeld überzuziehen Willens ist, hiermit aufgefordert/ sich bim uen 3 Monaten mit ihren Forderungen bei Unterzeichnetem Gerichte so gewiß zu mell den, als sie sonst dahier nicht weiter gehört werden können. Giessen den 17. Febr. 1828. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. Bekanntmachungen. 1.) Mittwoch den 12ren März Nach, wittags 2 Uhr soll auf freiwilliges Ansuchen des Großherzogl. Steuereinnehmers Stein, das demselben zustehende / neben Kaufmann Hast und Conditor Döpfner gelegene Wohn, Haus nebst Zugebör, auf dahiesigem Rach, Haus nochmals öffentlich meistbietend verstell gert werden. Giessen den 6. März 1828. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. 2.) Montag den 10. März Nachmitr tags 2 Uhr sollen auf freiwilliges Ansuchen der Erben des Großherzogl. Registrators Finck dahier / die denselben zustehenden ' 166/2 Klftr. (49 N. 1 Sch.) Garten rechter Hand am Wiesecker Weg / an Christian Schneider/ giebt 3Kpf. I^Gesch. dem Cameralfiskus, 10 Pfenr Nlgsgeld/ zehntfrei / 191/0^ Klftr. ( 56 R. 6 Sch. ) Garten daselbst/ an vorigem, giebt 3 Kpft 1 Gesch. Korrr dem Cameralfiscus , 10 Pfennigsgeld/ zehntfrei / auf dahiesigem Rarhhaus öffentlich meiübier Md versteigert/ oder aber, nachdem sich Liebhaber finden, auf 3Iahre verr pachtet werden. Giessen den 4. März 1828. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Müller. 3.) Auf freiwilliges Ansuchen -es Bure gers und Bäckermeisters Conrad Simon dar hier / sollen die demselben zuftehenden Gür therstücke Montags deu 10. März Nachmittags 2 Uhr auf dahiefigem Rathhaus, unter denen als, dann bekannt zu machenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden, nemlich: 395,3 Klftr. 116 Rth. 9 Sch. Acker, stößt auf den Wiesmarcr Weg, an Heinrich Simon, 406,3Kl. 11991.. 15 Sch. Acker jenseits des Graswegs, an Susanne Vogt, 146,4Kl. 43 R. 2^ S. Garten auf der Weid, an Heinrich Simon, giebt 26 Alb. Zins aufs Rarhhaus, 229,2 Kl. 97 R 11S. Acker zwischen der Landstraße und dem Mittelweg, an Peter Seipp, 307,0 Kl. 90 R. 10 S. Wiese am Rier gelpfad/ an Christian Balthasar Becker, 434,8 Kl. 128 R. 6 S. Acker rechts dem Mittelweg, an Daniel Steinberger, zehntfr., 104,1 Kl. 30R. 12 S. Garten am Hamm, an Ludwig Müller, giebt 8Alb. 6 Pf. Zins zur Rentei, zhntfr., 263,7 Kl. 77 R. 14 S. Acker am obersten Weyher, im Cent, an Jacob May, — 5 47 C — 186,0Kl. 64N. ISS. Wen auf dem Barresgraben, an Ludwig Müller, halb zehntfrei. 599,9 Kl. 177 R. 2 S. Wiese auf der Weiserde, an Heinrich Simon, giebt li Mest. partim ins Hospital, 310,9 Kl. 91S. 139t. Acker am Sand/ kauterweg, an Johann Philipp Hoch, giebt 2f Mest. medum in Kasten, zehntfrei. Giesten am 26. Febr. 1828. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Mülle r. 4.) Montags den 17. März NachrE tags 2 Uhr sollen auf dahiesigem Rathhaus, die dem Burger und Schuhmachermeister Philipp Wilhelm Best dahier zustehende Immobilien, wegen Auseinandersetzung, unter den int Termin bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich meistbietend versteigert werden, nämlich 12,2 Klftr. 3 Rth. 10 Sch. Wohnhaus, an Ernst Konrad Balser. 147,5 Kl. 43 R. 9 Sch. Garten am Krofdorfer Weg, an Johannes Friebel, giebt 18 Albus Zins in hiesigen Kasten, zehntfrei. 161,7 Kl. 47 R. 12 Sch. Garten am Krofdorfer Weg, an Johannes Ockel, giebt 18 Albus Zins in hiesigen Kasterr, zehntfrei. Giessen den 29. Febr. 1828. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. Mülle r. 5.) Auf freiwilliges Anstehen der Er/ ken des Burgers und Schreinermeisters Ehrt/ stian Debus zu Giessen, sollen die denselben zustehenden Immobilien Donnerstags den 13. März Nachmittags „ , 2 Uhr auf dahiesigem Nathhaus, unter den im Ter/ win zu eröffnenden Bedingungen öffentlich, meistbietend versteigert werden , nämlich : 22,8 Klftr. 6 Rth. 12 Sch. Wohnhaus mit Stallung nebst Hofgrund, an Frie/ drich Melchior Petri. 312,6 Kl. 92 R. 5 Sch. Garten am Wetzlarer Weg, gibt 57Z Kreuzer ZinS dem Fiskus, zehntfrei, an G. Friedrich Haubach. 238,5 Kl. 70 R. 7 Sch. Garten in der Scheppeck, zehntfrei, an Friedrich Lönv. 260,8 Kl. 77 9t. Acker am Heegstrauch, gibt 5 Alb. 6 Pf. Zins aufs Rathhaus, zehntfrei, an Herrn Postmeister Kempf. 95,2 Kl. 28 Rth. 2 Sch. Garten auf der Weiserde, zehntfrei,- aü Georg Mell chior Weidig. Giessen am 28, Febr. 1828, Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M «llev. 6.) Nachkemerkte, zum Universitätsgut des Kaufmann Noll gehörige Grundstücke, nämlich 363,3 Klftr. (107 R. 4 Sch. ) Acker am Wi'esmarer Weg, an Wilhelm Ferber, zehntbar, 274,4 SL (819t.) Acker in der Lichtenau, an Georg Melchior Becker, zehnrbar, 271 Kl. (80R.) Acker allda an demsell ben, halb zhnkfr., 200,2Kl. (599t. 2Sch.) Acker, stöft auf den Warthweg, über'm Rod, an G. M. Becker, zehntbar, 243,7Kl. (719t 15Sch.) Acker allda, an Wilhelm Ferber, 209/1 Kl. (61 R. 12 Sch.) Acker an der Schwarzlach, an demselben, giebt ein Alb. Zins der Universität, zhntfr., 151,8Kl. (44R. 13Sch.) Garten auf dem Sand, an Philipp Carl Linck, zehntfr., 125,3 Kl. (37 91.) Acker an der CfM weide, an Philipp Reuschling, 175,5 Kl. (51 R. 13 Sch.) Acker auf der Rothhohl, an G. M. Becker, 111,1 Kl. (329t. 15Sch.) Wiese am Taubenanger, amHospitalguth,- zihntt frei, 105,5 — ) 48 ( — 105,5 Kl. (30 N. 14 SH.) Wiese am Hamm, an Wilhelm Ferber, zehntfrei, 180,2 Kl. ( 53 N. 3 Sch. ) Wiese bei der Mühle, an Hrn. Postmeister Kempf, zehntftei, 137,1 Kl. ( 40 R. 7 Sch.) Acker an Ioh. Müller, zehntfrei, 396,3 Kl. (116 R. 15 Sch. ) Wiese bei den Herrnwiesen, an der Wiesecker Pfarrwiese, zehntfrei, sollen Freitag den I4ten März Nachmittags 4 Uhr im Gasthaus zum Einhorn, an den Meistbietenden auf 3Jahre stückweise ver- liehen werden. Giessen den 20. Februar 1828. 8.) Montag den 10ten Mär; soll eine Quantität von dem Distriet Klingelfluß, großer Stadtwald, aufgearbeiteten Gehölz, bestehend in eichen Scheide Prügel/ Stock/ Wellen / und Stammholz, öffentlich meist/ bietend versteigt und der Anfang damit prä/ cis 9 Uhr an dem Klingclfluß selbst gemacht werden. Giessen den 6. März 1828. Bürgermeisterei daselbst. 9.) Donnerstag den 13. Mär; 1828. -es Morgens L Uhr sollen im Anneröder Gemeindswald, Distriet Helgenwald, nahe an der Grünberger Straße, nachstehende Sorten Holz, als 1) 280 Stecken buchen Scheit/ undPrü/ gclholz, 2) 180 Stecken buchen Stockholz, 5) 4000 buchene Wellen und 4) 140Bau/ und Werkstämme von. vor/ züglicher Güte.für Wagner, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Annerod am 6. März 1828. Der Bürgermeister Peter. 10.) Fruchtversteigerung im Rssntamte Giessen. Montag den 17ten. dieses Monats des Morgens 9 Uhr sollen auf dem hiesigen Rathhaus von dem Speicher dahier 300 Malter Korn und 100 „ Hafer öffentlich versteigert werden. Giessen den 6. März 1828. Der Rentamtmann Schneider. 11.) Mittwochs den 12ten März d. I- Vormittags 10 Uhr soll in dem hiesigen Hospital die Lieferung von 30 Stecken eichen Holz und 50 Stecken buchen Holz an die Wenigstfordernden versteigert werden. Giessen am 3. März 1828. Lauer, Rechner der Armenkaffe. 12.) Die Lieferung der bei Großher- zoglicher Hofgerichtskanzlei für dieses Jahr nochig werdenden Brennholzes, aus ungefähr 70 Stecken Buchspaltenholz bestehend, soll Mittwoch den 19. Mär; l. I. in der hiesigen Hofgerichtskanzlei, des Morgens 10— 12 Uhr, an den Mindestfordern- den versteigert werden. Die näheren Bestimmungen hierüber werden im Termin bekannt gemacht; können aber auch jeden Tag in dem Kanzleigebäude eingesehen werden. Giessen den 23. Febr. 1828. Hess. 13.) Der Unterzeichnete hat die Ehre dem hiesigen verehrten Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß er den nächsten Giesser Jahrmarkt allhier ankommen und im Darmstädter Haus logiren wird. Er empfiehlt sich mit einer vorzüglichen Auswahl von Damenschuhen, Sriefelchen und Pantoffeln, nach der neuesten Mode, und bittet um gütigen Zuspruch. Conrad Richter, aus Mainz. 14.) w. ) 49 ( — 14 .) Diejenigen, welche noch Strichgelder aus den Geheimenrath Langsdorfischen, Prof. Snellischen und Assessor v. Schmal- kalderischen Versteigerungen zu bezahlen haben, werden aufgefodert, solche an den Erheber Hrn. Ritter dahier binnen 8 Tagen zu leisten, widrigenfalls sonst Mahnung auf ihre Kosten erfolgen wird. Sign. Giessen den 7. März 1828. Der Hofgerichts-Sekretär Bapst. 15 .) Die Erhebung der Ausstände des R e n t a m t s Giessen. Da die Verzeichnung der Rentamts - Ausstände nun vollendet ist, so werden alle diejenigen , welche noch für gepachtete Grundstücke , ersteigtes Heu , Grummet und Holz, bann mir Grundzinsen aus den Jahren vor 1827 im Rückstand sind, aufgefordert, ihre Schuldigkeiten um so gewisser bis Mitte des Monats März an den gewöhnlichen Zahltagen abzuführen, als ansonsten die gesetzt lichen Zwangs -Masregctn verfügt werden. Man verspricht sich um so mehr eine allgeme in e Berücksichtigung dieser Aufforderung , weil besondere Rücksichten gegen Einzelne, weder zu lästig noch des Drangs der Geschäf.e halber möglich sind. Giessen den 28.Febr. 1828. Großherzogliches Rentamt. Schneider. 16 .) Commifsions - Waaren betreffend. Ich habe mich veranlaßt gefunden, die Versteigerung aufzuheben,' und meinen sämmtlichen Waarenvorrath, wovon ein Theil gar nicht auf der Auetion ausgeboten wurde, dem Herrn Johann Wilhelm Stein in der Neustadt in Commission zu geben. Derselbe wird einem Jeden gegen sogleich baare Zahlung die von mir in dem Inventar bemerkten, und bedeutend unter dem Einkauf angesezten Preise machen. Giessen den 29. Fcbr. 1828. Christian Gerhard Tasche. 6.) Bekanntmachung an alle Grundbesitzer in der Gemarkung Giessen. Die Grundbesitzer der Ge- markuug Giessen werden benachrichtigt, daß das neu errichtete Flurbuch von derselben auf dem Gemeindehause zu Giessen offen gelegt worden ist. Die Gütergeschosse, oder Zusammenstellungen derjenigen Besitzungen, welche einem und demselben Besitzer zugeschrieben sind, werden unter die Interessenten ausge- theilt, welche man hierdurch einladet, ihre Bemerkrtngen innerhalb der gesetzlichen Frist von 6 Wochen abzugeben. Die Pächter oder sonstigen Geschäftsträger derjenigen Grundbesitzer, welche nicht in der Gemeinde wohnen, werden besonders aufgefordert, lezteren von der Offenlegung obiger Aocenstücke Nachricht zu geben, oder inr'Namen derselben nöthigen Falls die Bemerkungen selbst zu machen. Schließlich wird bemerkt, daß der pe- remtorische Termin von 6 Wochen mit dem 19ten April 1828. zu Ende geht, und nach Ablauf desselben keine Reelamationen mehr angenommei: werden. Giessen den 7. März 1828. Die Bürgermeistern) das. M. Schneider. 17.) Militär Vertretung sanstalt. Alle, die der Militärvertretungsanstalt bci- trcten wollen und einem Dritten die Besorgung des Geldes übertragen, wollen darauf sehen, daß ihnen mit umgehender Post die Original-Beitrittsscheine, ohne deren Besitz Niemand als beigetreten angesehen werden kann, ausgehändigt werden, da hier alles augenblicklich besorgt wird. Original-Beitrittsscheine können nach der hiestgen, zur Sicherheit der Gesellschaft durch den verehrlichen ersten Ausschuß vor- geschlagenen Controlle, nie, selbst an die reichsten Geschäftsführer, vor erklärtem Beitritt und geschehener Zahlung, aus dem Grund gesandt werden, weit jeder Beitrer lende nach der laufenden Nummer mit) auf den - ) 50 ( - ten Beitrittv'tag erst ttt das Kassebuch ein, getragen werden muß, bevor ich den Bei, trittsschein ausfertigen darf, und daher nie Hummern oder Data offen stehen dürfen, und zwar aus dem Grund, daß die Herren Vorsteher, die beim Beginnen der Muste, xung täglich die Kaffe durch ihre Unterschrift schließen, um auch keine Möglichkeit zu lasten, daß noch einer, der bereits verloren, nach der Ziehung aufgenommen werden, und der ganzen Gesellschaft hierdurch großer Schaden erwachsen könnte. Deßwegen wurde auch vergangenes Jahr mehreren zu spät Veigetretenen, die sich zu, fällig fteigcspielt hatten, das nach dem Zie, hungstag hier angekommene Geld äugen, hlicklich zurückgesandt. Darmstadt den 4. Febr.1828. Ernst Emil Hoffmann. 18 .) Unterzeichnete sind entschlossen, ihr Waarentager, bestehend in Cattun, Baum, wollenzeuch, Biber, Halstücher re. um bald möglichstdamit aufzuräumen, einer öffentlichen Versteigerung auszuseßen; indem sie hierzu die Steiglustigen einladen, bemerken sie, daß Mittwoch den 12. Mär; Nachmittags halb 2 Uhr der Anfang damit gemacht wird, und zu diesem Behufe ein geräumiges Loeal im Gasthaus zum Hirsch bestimmt worden. Dle Mustern der bei dieser Versteige, rung vorkommenden Gegenstände können tag, lich in unserer Behausung eingesehen werden. J I. M. Hess Erben. ig.) Einem verehrten Publikum mache ich hiermit schuldigst bekannt, d aß ich den Verkauf meiner Tapeten für Giessen und die Umgegend dem Tapezier Herrn Christian Reiber allein übertragen, und ihm auch schon eine schöne und vollkommene Aus, wähl'von Tapeten und Bordüren zugezendet habe, auch fernerhin jedes neu gemacht wer, dende Muster demselbeir zusenden werde. Sollten aber solche Muster nusgewählt werden , welche bei Herrn Reiber nicht vor, rächig sind; so werde ich diesem Mangel mit der möglichsten Schnelle abzuhelfen bereit sevn. Darmstadt -en 2. März 1828. G. Hochstätter, Tapetenfabrikant. In Bezug auf die Bekanntmachung des Herrn G. Hochstätter beehre ich mich, ein verehrtes Publikum darauf aufmerksam zu machen, daßj die Tapeten des Herrn Hoch, stätter um den Fabrikpreis bei mir abgegeben werden, und solche von noch mehr Soliditd und Eleganz wie ausländische sind. Ich verfehle daher nicht, auf deren Wohlfeilheit aufmerksanr zu machen und um geneigten Zuspruch zu bitten. Giessen den 6. März 1828. Christian Reiber, auf dem Kreuz. 20 .) Wir haben uns im Laufe des vorll gen Jahres in Laubach eine Fabricke in Bett, barchende, Zwilch und leinen Meubles,Zeu, chen bestehend, etablirr, wodurch wir in den Stand gesetzt sind, blaue'Bettbarchende ber ster Qualität die Elle zu 18. 20. & 22 kr., ganz weisse do. zu 20 kr., Futterbarchende zu 16 kr. , rothen do. zu 30 & 36 kr., breiten Zwilch in allen beliebigen Desseins das Scuck zu ft. 6| & 7., | breiten do. zn 18 kr. die Elle und Meubleö,Zeuche zu 16 & 18 kr. geben zu können. Wir bemerken noch, daß wenn von vorstehenden Waaren ganze Stücke genommen werden, wir solche verhältnismäsig billiger geben. Hierin und in allen sonst führenden Ar, tickeln empfehlen wir uns bestens, uud bitten um geneigten Zuspruch. Gebrüder Arnstein. 21 .) Nach erlangter obrigkeitlicher Er, laubniß ist der Unterzeichnete gesonnen, zwei doppelte Jagdgewehre und eine Pürschbüchse von vorzüglicher Güte, welche von Herrn Großmann auf siebenzehn Carolin tapirt wor, -en, öffentlich verloosen zu lassen. Es wer, -en drei Gewinnst« gemacht, und das Loos kostet dreißig Kreuzer. Liebhaber kön, - ) können die Gewehre täglich Bei Herrn Groß,' mann in Augenschein nehmen. Loose sind m meinem Hause zu bekommen. Zugleich erbiete ich mich, den Herrn Liebhabern auf Verlangen Loose und nöthigen Falls auch die Gewehre ins Haus zu bringen. Der Lag der Verloosnng wird noch besonders in diesem Blatt bekannnt gemacht werden. Ich bitte um geneigte Abnehmer. Jacob Präger/ 22 .) In meiner Wohnung empfiehlt sich Jemand im Waschen aller Arten kostbarer, türkischer, englischer, gedruckter undTrikor Shawls, wie auch Kleider von Krepp und Seide, Strümpfe und Strohhüte, mit Bell behaltung des gehörigen Glanzes apprerirt und die Franzen neu aufgearbeitet. Die woll lenen Kleider, als Merinos und Bombassins werden ohne Verlust der Farbe sammt dem Futter bearbeitet und von den Flecken gercll nigt. Alle Aufträge werden mit strengster Pünktlichkeit erfüllt. Giessen den 28. Februar 1828. Weinwirth Philipp Loos an der Stadtpforte. 23 .) 170. Gulden sind dahier auszulell hen. Ausgeber sagt bei wem? 24 .) Die auf Mittwoch den 12. März angekündigte Versteigerung der Ioh. Wilh. Heyer'schen Güterstücke unterbleibt vor der Hand. Adv. Dr. Bender. 25 .) Fruchtverfteigerung. Mitll Wochs, den 12. des künftigen Monats März, sollen, Vormittags 9 Uhr, auf dem Univer- sitäts r Fruchtspeicher, einige Parthieen von Korn und Gerste, Malrerweiß öffentlich versteigert werden. Giessen den 27. Febr. 1828. Oßwald. 26 .) Ein nahe vor dem Neustädter Thor gelegener Garten, 65 Ruch. 14 Sch. hak 51 ( — tend, mit guten Obstbäumen beflanzt, ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres ist bei Ausgebern zu erfahren. 27 .) Ein Stück Grabland im Altenfeld, ohugefähr 1 Viertelmorgen, ist auf mehrere Jahre zu vermiethen. Franz, in der Schloßgasse. 28 .) Ein Pflug, eine Egge und ein noch ganz neuer Strohbank mir Schneidmester, stehen allhier zu verkaufen, deren Eigenthill mer bei Ausgebern zu erfragen ist. 29 .) In eine hiesige Spezereihandlung wird ein auswärtiger junger Mensch, well eher die nöthigen Vorkenntnisse bcsizt, in die Lehre gesucht. Näheres erfährt man bei Ausgebern dieses. 30 .) Eine in dem Schneiderhandwerk erfahrne Person wird als Arbeiter für eine Decadirmaschine gesucht. Bei Ausgebern das Nähere. 31 .) Ein Haufen guter Dünger ist zu verkaufen. Bei wem, sagt Ausgeber. 32 .) Gegen 14 eichene Baustämme stehen nahe am Neuweger Thor zu verkaufen. När heres bei Ausgeber. 33 .) Ein schwarzer Nock, welcher für einen Knaben der confirmirt wird, paft send wäre, ist zu verkaufen, und der Eigen- thümer bei Ausgebern zu erfahren. 34 .) Ein Logis im zweiten Stock, bestehend in 2 Sruben nebst Kabinek, 1 Kammer, Küche, verschlossenen Holzstall, die Hälfte am Keller, besonders verschlossen, ist zu vermiethen, und kann zu Anfang des Monats Mai bezogen werden. Schmied Thomas. 35.) ) 52 l 55 .) In Nro. 556. Auf -em Seltersweg eine Stube auf das nächste Semester zu vermiethen. - Auch ist daselbst ein Haufen Pferdedünger zu verkaufen. Gottesdienst am 9- Marz. In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Kirchenrath Dieffenbach. Nachmittags Herr Inspeetor Engel. 56 .) Meine respect. Gönner und Gar- tenfreunde benachrichtige ich hierdurch, daß alle Sorten Gartens Sämereien ächt und frisch bei mir wieder zu haben sind. Ein Sämerei-Verzeichniß ist gratis bet mir zu bekommen. ' „ , , Johannes Nikola». 57 .) Wohlfeiles Conversatrons- L e x i c o n. Um mit dem kleinen Vorrathe der sechsten Auflage des bekannten Co n v e rs at io ns - L exi cons jezt nach Erscheinen der siebenten Auflage gänzlich aufzuräumen und dadurch auch Unbemittelten Gelegenheit zu geben, sich in den Besitz dieses nützlichen Werks zu setzen, will die Verlagshandlung soweit die Exemplare reichen, die vollständigen 10 Bände der 6cen Auflage für den geringen Preis von ft. 9. gegen Baarzahlurig a-geben, wozu noch für Fracht und andere Unkosten von Leipzig bis hier fl. 1. 30 fr. kommt. Wer von diesem vortheilhascen Anerbieten Gebrauch zu machen wünscht, beliebe sich sogleich bei mir einzeichnen zu lassen, damit sich nicht der kleine Vorrath vergreift, und die sp ät eren A u f- träge dadurch unausgeführt bleiben müssen. V. C. Ferber, Buchhändler. Morgen den 9. März haben das Frischbacken, dte Bäckermeister: Iugard, in der Wallthorstraße, und Ebel, an der Kühgaß. Getaufte bei der evangel. Gemeinde. Den 1. März. Dem Burger und Instrumentenmacher, Philipp Heinbach, ein Sohn, Ludwig Karl. Den 2. März. Dem Burger und Nothr gerber, Wilhelm Schwan, ein Sohn, Johann Magnus Heinrich. Dens. Dem Burger und Schmicdmei- ster, Heinrich May, eine Tochter, Marie Luise Dorothea. Den 5. März. Dem Burger und Metzger, Peter Vogt, eine Tochter, Johan- nette Katharine. Dens. Dem Burger und Wirth, Io, Hann Friedrich Noll, eine Tochter, Marie Theodore Henriette Luise. Dens. Herrn Kaufmann, Jacob Pi- stor, ein Sohn, Justus Wilhelm Karl. Den 6. Märu Dem Burger u. Noch- gcrber, Philipp Balthasar Simon, eine Tochter, Elisabethe Philippine. Beerdigte bei dieser Gemeinde. Den 1. März. Anna Elisabeths , des Burgers und Stadtmüllers, Georg Adam Weber, Ehefrau, alt 45 I. 2 M. 20T. Getraidevreise vom t.März bis den 8. März t« Frankfurter Währung 6fl, ft ä 60 ft und das «. zu 32 Lvth ländischen Gewichts. S t ä d t e j Darmstadt Giessen Marburg Wezlar G e m Ä r das Malter das Malter auch das Mott das Achtel Waizen wkrgtj - - •u-3>t«s6»xasj'a . BuCTj-mm ir< ifl. ! fr. D. —, \ — 190 9 — 200 6 30 150 9 30 206 Korn fl. | kr. 5 45 4 50 6 30 wiegt tfe. 170 180 । 135. 190 | ; Gerste fl. kr. 1 5 16 4 30 1 3 20 5 10 wiegt D. 150 160 120 158 Hafer fl. kr. 1 3 3 2 40 1 1 48 | 3 io wiegt "sr 120 90 152