Samstags den 15. September 1827. Giesser Nummer 37. Flcisch-Pr eise. 1 %. gutes Ochsenfleisch 1 — Kühfleisch — — ~ 1 — Rindfleisch — —- — 1 — Kalbfleisch, gewöhnliches 1 — desgl. ausgemästetes — 1 — Schweinefleisch — — 1 — Hammelfleisch — — 1 — Wurst von pur Schweinen 1 — gemischte Wurst, worin« Lung, Leber oder Blut von anderem Schlachtvieh ist 1 — Bratwurst — — — 1 — Schwartemagen — — 1 — geräucherter Speck — 1 — Schinken oder Dörrfleisch kr. 9 7 6 6 8 6 10 i 6 14 15 15 14 Pf. Fleisch-Preise. kr. Pf- — 1 Nindsfett — — — 12 — 1 — Hammelsfett — — —— 13 » —• — 1 — Schweinefett — — — 16 —— Brodtaxe und Gewicht. Für 1 kr. Schwarzbrod 17 Loth 5| Q. Für 1 kr. Weck L Loth 34 Q, Für 1 kr. Milchbrod 7 Loth 3| Q. Für Ikr. Butter-Bretzeln 4Loth 12D. Für 1 kr. Taigscher 13 Loth 1!Q. Vier-Preise. fr.ipf. 1 Maas ordiuaires Bier — — 4!— 1 — Doppelbier — — — 6|— Nota Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und »war auf zehn Pfund Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, wel. ches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füse, Geraub , wie auch die ganz blutig« und nicht geniesbare Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Markt-Preise. kr. pf. Markt-Prei ft. kr. Pf. 1 % .flecht — — — 18 — 1 halb Simmer Erbsen — — 32 — 1 — frische Butter — 14 — 1 halb Simmer Linsen — — 40 —* auch 15 — 1 %. Waizcnmehl — — — 3 2 4 Haudkä'se — — — — 4 — 1 — grob geschälte Gersten — 4 — 6 — — —- — 4 ___ 1 — fletn geschälte Gersten — 8 — — ) 150 C — polizeyliche Bekanntmachung. Der Burger Adam Lindenstruth ist zum Flurschützen ernannt worden, welches hier, durch zur Nachricht bekannt gemacht wird. Giessen am 13. Sept. 1827. Großßerzoglich Hessische Polizei-Deputation das. vdt. Rumpf. EdiktaLadung. Nachdem Johannes Schaum, Ludwigs Sohn, zu Langgöns, zur Bezahlung seiner Schulden den größten Theil seiner Feldgüter öffentlich hat versteigern lassen, und ein gütliches Arrangement mit seinen Gläubigern in Antrag gebracht hat; so werden sämmtliche Gläubiger desselben hierdurch aufgefordert, im Termin Donnerstag den 27. September Mor-. gens 10 Uhr ihre etwaige Federungen an denselben anzuzeigen und richtig zu stellen, auch sich des Versuchs zu einer gütlichen Vereinigung ru gewärtigen, widrigenfalls sie sonst mir ihrer Befriedigung aus den vorhandenen Güterkaufgelder ausgeschlossen werden. Giessen den 28. July 1827. Großherzogi. Hess. Stadtgericht. Weid ig, in Abwesenheit des Gr. S.adcrichters Bekanntmackunyen. 1) Donnerstags den 20ren September Nachmittags 2 Uhr, sollen auf hiesigem Rathhause die dem Johannes Jughard, Nathschoffen Sohn, dahier zustehenden Güterstücke , anderweit auf drei Jahre verpachtet werden. Giessen den 14. August 1827. Großherzogl. Hess. Stadtgericht. M n H c r. 2) Montags den 24tenSept. d. I. Nachmittags 3 Ühr s.Uen nachfolgende dem hiesigen Burger Joh. Philipp Muller zustehende Feldgüther, als: 140 R. 12 Sch. Acker an der Haard, an ihm selbst und Conrad Wagner, zhtfr. 91R. 7 S. Acker daselbst, an Balthasar Vogt, Conrads Sohn, zhtfr., 109 R. 11S. Acker das. an Ludwig Noll, giebt 40 kr. 3 Pfen. Zins zur Rentei, zehntfrei, im Wege der Zwangsveräuserung aufdahiesigem Rachhaus öffentlich an den Meistbie, renden versteigert werden. Decr. Giessen den 9. Aug. 1827. Von Commissions wegen. V a p st, Großherzogl. Hofgerichts-Sekretär. 3) Montag den 17ten Sept. Nachmittags um 2 Uhr werden auf dahiesigem Rarh- haus nachfolgende, der verwimbten Reg. Sekr. Faber gehörende Güterstücke, in kleinen Ab.heilungen von I Morgen bis zu 1| Morgen auf 5 Jahre verpachtet: im Neustädrer Felde 1 ) 20$ Morgen 7 S. Acker am Crof, dorfer Weg über Herrn Postmeisters Kempf Garten, 3 2.) 12 Morgen 4 S. Acker am Wiesma, rec Weg, 3.) 28 Morgen 15 N. 8S. Acker am LeifertSröder Weg, im Wallpforter Felde 3^ Morgen 25 R. 12 S. Acker in der Lichtenau, zeh urfrei. Der Feldgeschworne Hr. Ebel dahier giebt über die Vertheilung der-Gu.'er nähere Auskunft. Giessen den 5. Sept. 1827. 4) Ich bin Willens wegen Mangel an Raum, meine nicht unterzubringende Mobilien, Fässer u. d. gl. als: 1 .) 8 neue gestemm.e Stubenthüren nebst Bekleidung, 2 .) 8 neue Fensterrahmen mit Sprossen, ebenfalls mir Bekleidung, - ) 151 c - * SJ einen eichenen Schrank, 4 .) eine tannene Kommode, S .) einen Küchenfchrank, 6 .) einen Futterkasten, welcher ohngefähk 8 bis 10 Malter Hafer hält, 7 .) Tische, Fässer u. d. gl. Montags den 17. Sept. d. I. Nachmittags um 2 Uhr, falls ein annehmliches Gebot geschieht , in meiner jetzigen Wohnung bei Wirtwe Moll in der Löwen gaffe, öffentlich an den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung versteigern zu lassen, und lade Steiglustige ergebenst hierzu ein. Giessen den 13. Sept. 1827. , E. Nauheimer. dem hiesigen Bürgermeisterey-Büreau offen, welches man mit dem Bemerken zur allge, meinen Kenntniß bringt, daß die Hausbe- sttzer nach srt.28. des benarmten Gesetzes das Recht gegen die Ausscheidung der steuerfreien Gebäude, so wie gegen das Verhätrniß der übrig gebliebenen Steuer, Kapitalien der steuerpftichtigen Gebäude innerhalb der Gemeinde, während einer perenuorischen Frist von 6 Wochen und zwar vom 3renSeptmbr. bis incl. den 15tenOerober dieses Jahres bei unterzeichneter Bürgermeisterei) geltend zu machen und die desfalstgen Reclamatitt ven einzureichen haben. Giessen den 1. Sept. 1827. 5) Nach eingegangener Nachricht wird i>er diesjährige Necrutirmlgs-Rath am 4un October dieses Jahrs in Giessen sich versammeln, und seine Geschäfte beginnen. Zufolge höheren Auftrags werden die hiesigen Bewohner hiervon in Kenntniß ger fezt, damit sie sich wegen ihren allenfalsi, gen Reclamationen versehen, und das Erforderliche vorstellig machen und vollständig begründen könrren. Namentlich wird ihnen dabei bemerklich gemacht, daß sie ihre etwaige in dem §. 32. der höchsten Orrs entworfenen Instruction näher beschriebenen noch zulässigen Reelamacionen in den ersten 5 Tagen wo der NecrurirungS-Narh eröffnet ist, mir den nöthigen Beweisen rollständtg an- und auö- führen, indem die nach Ablauf dieser Zeit eingegeben werdenden Reclamationen als verspätet unberücksichtigt bleiben werden. Giessen den i.Sept. 1827. Die Bürgermeisterei) das. 6) Das auf eingelangte Reclamation nach erfolgter neuen Taxation aufgestellte Hauserkataster der Gemeinde Giessen, und das mit Rücksicht auf diese Taxationen nach dem Gesetz vom 13ren April 1824. neu aufgestellte Kataster über die Ausscheidung der steuerfreien bei den steuerbaren Gebäuden, üegt dermalen zu Jedermanns Einsicht auf Die Vürgermeisterey dast 7) Montag den 17ten d. M. Mor, gens prHciS halb 3 Uhr soll das in dem großen Giesser Stadtwald vorräthige Gehölz, bestehend in eichen Scheit- Prügel- Stock, und Wellen Holz, öffentlich meistbietend ver, steigt und der Anfang damit an der Grün, berger Strasse, ohnweit des Exercierplatzes, gemacht werden, welches man hierdurch zur öffentlichen Kenntnis bringt. Giessen den 12. Sept. 1627. Vürgermeisterey daselbst^ 8) In Bezug auf die höchste Verord, nüng in Nro. 28. des diesjährigen Regie, rungsblart, bringt der Unterzeichnete zur Kenntniß, daß die hiesigen Einwohner die ch^agdWaffenpässe, unter zu beachten wollenden Vorschriften, künfttg an ihn zu bezahlen haben. Giessen den 13. Sept. 1827. Der Steuer - Einnehmer M ä n d l. „ 9) Um mit meinem Waarenvorrath auf, zuräumen, mache ich hiermit bekannt, daß ich .bei Ankäufen, welche die Summe von Zwanzig Gulden erreichen, an dem bisheri, gen netto Prciß einen Rabbat von 15 pCL gegen sogleich baare Zahlung gebe, und in Par, ** ) 152 ( •** Parthien ein noch grSßettr Nachlaß statt fin- »en wird. Gissten den 15. Sept. 1827. Christian Gerhard Tasche. 10) In der Wallthorstraße in der Nähe der Post, ist eine möbliere Stube zu ver- miechen. Bei wem, ist bei Ausgebern zu erfragen. 11) Aus der Bekanntmachung im votü genWochenblatt, wonach die Verpachtung des hiesigen Schießhauses in -em Schwalbischeu Garten vor sich gehen soll, könnte man leicht denken, daß in dem Sch ieß hau s selbst keine Witthschaft mehr wäre. Um diesem denkbaren Mißverständnis zu begegnen, fühle ich mich veranlaßt, zu erklären, daß bis Ende 1 8 2 8, wo meine Leihe zu Ende geht, alle Sorten von Speisen und Getränken bei mir, nach wie vor, um -ie billigsten Preise zu haben sind. Giessen den 14. Sept. 1827. G. H. Kraus. 12) Die Veitritö-Erklärung zur Allge- meinen Militär; Vertretungs t Anstalt pro 1828. kann jezt schon hier oder bei Herrn Landrathsgehülfen Geis, oder Steuer ; Einnehmer Gustav Hoffmann für Giesen abgegeben unv die Statuten unterschrieben werden. Das Deitritsgeld ist, wenn die Bei- tretenden sichere Leute sind, fl. 50., sonst Statutengemäß fl.75. Diese können ans ein, oder mehr- malen bezahlt werden, so Wiedas Geld dahier zur Casse frei aögeklefert ist, wird derOriginal-Beitrir s-S ch e i n (ohne dessen Besitz Niemand alö zur Gesellschaft gehörend angesehen werden kann) ausgeferrigt. Das mir auch dies Jahr (wo gegen 1000 Personen beitraken) wiederholt geschenkte Zutrauen, werde ich fernerhin durch Pünktlichkeit und zweckmäßige Einrichtungen zu erhalten suchen. Den Herrn Gesettfchaftsmitglieder und Einsteher giebt die von mir jezt sp e c i e l l geleistete, fi. 90,000. betragende Caution, (die ich im nothwendig werdenden Fall verhältnißmaßig Vergrößern werde) hinlängliche Sicherheit, was durch Deponirung der Einsteher - Gelder ein ganzes Jahr lang nicht der Fall für Erste re war. Eben so bürgt der aus dem Herrn Oberforstrath Sell, Herrn Forst t Di- rektions $ Sekretair Hauser, Herrn Gemeinderakh G r o d h a u s bestehende Ausschuß, fift pünktliche. Statutengemäße Besorgung. Da ich alle Verwaltungs-Kosten, und eben so die Auslagen ./ Statutengemäß aus meiner Tasche bezahle, und nur die Kosten der Einsteher und Nummertauscher in Aufrechnung bringe, so verliere ich z u m V o r t h e i l e der Gesellschaft einen großen Tbeil meiner Gebühren. Darmstadt den 21. Juli 1827. Namens der Militär-Vertretungs- Anstalt pro 1828 der Commerzienrath Ernst Emil Hoffmann. e» »*'**"** fr*-*' Getraid d Städte. Darmstadt Giessen War.burg WeUar ■w*****V exreise vom en fl. ä 60 k G e m ä s. das Malter, das Malter, auch Das Mott, das Achtet. 8.S u Wa fi. 5 5 4 ! -> 5 epi nd 1 izen fr. 50 40 bis di )as T. wi^gt 190 200 150 208 m 1< zuZ Kor fl. 4 4 5 4 >.S 2L 'N fr. 25 40 )ept. i oth Im wiegt । 170 200 180 135 190 n Frank idischeu Gerste fl. ifr. 4 - 3 10 3 15 2 \ — 3 !4v 'urttr Gewi wiegt! Ä>. 150 160 120 158 W chls. Ho fl. 2 2 1 i 2 rhn fer fr. 27 10 48 .20 MZ wiegt -u. 120 2.) 15« Beilage zur Num. 37. dss Giesser Bekanntmachungen. 1) Versteigerung von Silber- werk, Porcellan und v er sch i e d er nen andern G eräth sch a ft e n zu Schlitz -ei Fulda. Dienstags den 16. October l. I. und die folgenden Tage soll, dahier zu Schlitz in dem Saale der Gräflich Görtzifchen Vorr derburg, verschiedenes, zum MobiliarNachr laß des verstorbenen Großherzogl. Hessischen ScandeSherrn Herrn Carl Heinrich Johann Wilhelm Grafen von Schlitz genannt von Görtz re. gehörige, Silberwerk und Poreel- lan nebst andern Gerächschafcen, unter der nen -ei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden verkauft werden. Die vorzüglichsten Gegenstände der Verr steigerung sind: 1) Ein vollständiges silbernes SEftfeL'Ser- vice, Augsburger Probe, wozu vier Terrinen mit Einsatzschalen, doppelt , ten Deckeln und Fußgestellen, vier Casseroles, zehn Dutzend Teller^ je,. -es Dutzend im Durchschnitt zu 30. bis 31. Mrk. an Gewicht, und nach dieser Maßgabe alles übrige , zu einem Tafelgeschirr (Vaiselle) , Erforderliche gehört und im Innern vergoldet ist. 2) Sechs Dutzend silberne Bestecke, zu jedem Dutzend gehören zwei Ragoüt- Löffel und" ein Besteckkasten. Jedes Dutzend an reinem Silber, ohne Ra- Löffel und Messerklingen, zu 121 Mrk. Gewicht im Durchschnitt. (Faden t Arbeit ). 3) Drei Dutzend silberne, im Feuer vergoldete , Dessert - Bestecke. Jedes Dutzend zwischen 1 und 8 Mrk. an Gewicht. 4) Ein porcellanen Dessert - Service Wtt Sächnscher Fabrik, mit goldnem Rand, arabesquen Reifen und in der Mitte Anzeigungs-Blatt. mit, nach der Natur gewählten, Bl"^ men und Pflanzm, deren Namen a«l der Rückseite stehen. Es enthält sechs Dutzend Teller, Compotierenj Glo«- eieren en Vase etc. 5) Neun Stück Plateaux in -ronzirten Rahmen nebst Laubwerk-Mahlerei In -lauem Grund und unbelegten Spiegelgläsern ; nebst neun hierzu gehörigen Gruppen von Sächsischem Biscuit. 6) Vier Fruchtschalen mit Postamenten von Bronze und im Feuer matt vergoldeten Figuren. 7) Ein vollständiges Tafel - und Dessert - Service von Sächsischem Por- eellan, weiß mit -unten Blumen und goldnem Rand, zu 24. Couverts. Hierzu gehören 24. Dessert - Bestecke, ■ wovon die Messer Hefte von Porcellan haben, die Klingen aber so wie die Gabeln und Löffel ganz im Feuer vergoldet sind. 8) Verschiedene sehr feine damastene Tafelgedecke von sechs bis sieben Ellett Breite, ohne Nach, zwanzig Ellen Länge, doppelten Rouleaux auch Ta, feltucher von sieben Ellen im Quadrat nebst resp. zwei , vier und sechs Dutzend dazu gehörigen Servietten. 9) Ein moderner Stadtwagen ( Coupd ) mit allen zum Reisen erforderlichen Zu- -ehörungen , und noch wenig gebraucht. 10) Eine Offenbacher bedeckte Calesche, ebenfalls mit allen zum Reifen gehörigen Gerächschaf.en, und in vollkommen gutem Zustande. 4 Ausserdem wird noch vieles andere Porcellan , wie auch plattirte und -ronzirte Tafel- und Dessert - Gerächschaften, Gläser und andere Sachen versteigert. Sämmk- — ) o ( — Sämmtliche Gegenstände können einige Tage vor der Versteigerung von den Kauft lustigen in Augenschein genommen werden. Schlitz den 16.Iuly 1827. In Auftrag des, zu Folge der Verfügungen des am lOten December v. I. verstorbenen Großher/ zogt. Hessischen Standesherrn Herrn Carl Heinrich Wilhelm Grafen von Schlitz ge/ nannt von Görtz/ ernannten und von dem Grohßerzoglich Hessischen Ober/Appellations/ gericht bestätigten / auch von denen Herrn Miteuratoren bevollmächtigten Fideieommiß/ Curators und Testaments / Eyeeutors, des Großherzoglich Hessischen Herrn wirklichen Geheimenraths und Neqieruugs.'Präsidenten Freiherrn von Stein ExeeUenz in Giessen. Der Gräflich Görtzische Rath F. C. Lange. 2) In meinem Hause, dessen untere Etage Herr Professor Wilbrand bewohnt, ist in der oberen noch ein Logis vaeant, wcl/ ches ich an eine kleine Familie oder eine ein/ zelne Person / die Aufwartung und Möbel hat, zu verlehnen wünsche. Es bestehet aus drei Stuben und drei Kammern/ einem Vor/ platze, dem nöthigen Raum zum Aufbewah/ reu'von Brennholz tu s. w. Giessen den 6. Sept. 1827. Oßwald. 5) Ohnweit der Stadtpforte sind zwei W Neu möblirte Stuben zu vermiechen, »velche zu Anfang des künftigen Winter/Se/ Mesters bezogen werden können. Bei wem/ sagt Ausgeber 4) Ein halb Dutzend neue Stühle von Nußbaumholz, zum polstern geeignet/ sind asthier zu verkaufen. Näheres bei Ausgeber. 6) Meinen verehrten Gönnerinnen/ hvelche mir bisher Ihr gütiges Zutrauen ge/ schenkt, wollte ich die Anzeige Machen, daß ich auf diesen Winter mit ganz vorzüglicher schöner Win.er/Mode, in Hüthen/ 'Hau/ ben / Chemisetten re. versehen, mich Ihres ferneren gütigen Zuspruchs empfehle. Louise P a u l i Wittwe. 6) Künftigen Sonntag den 23ten ttnd Montag den 24ten Sept, ist Kirchweihe in Hausen. Ich lade dazu höflichst ein, und werde für gute Speisen, guten Wein und übrige Getränke, so wie auch für gute Be/ dienung besorgt seyn. Hausen den 14. Sept. 1827. Dern. 7) Morgen fist Tanzm usik auf der Haardt. Giessen den 15. Sept. 1827. Gottesdienst am 16. Sept. In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Inspeetor Engel. Nachmittags Herr Kandidat Neun, aus Büdingen. (Probe/ predigt.) Morgenden 16.Sept. haben das Frisch' backen, die Bäckermeister: Schwan, auf dem Selzersweg/ und Christian Löber/ in der Neustadt. Getaufte bei der evanyel. Gemeinde. Den 9. Sept. Dem Burger u. Schrei ner, Iaeoh Kohler, ein Sohn, Ludwig Emil Philipp Martin. 7 ' 3 Den 11. Sept. Dem Burger u. Blau/ färber, Andreas Heinrich Iughardt, ein Sohn/ Georg Dantel. Beerdigte bei dieser Gemeinde. Den 1. Sept. Wilhelmine Christine Luise Margarethe Iaeobine, des Burgers und Schneiders, Johann Heinrich Rönirer, Tochter / alt 7 T. < Den 6. Sept. Anna Elisabetha Rühl, von Zell/ alt 68I. 2 M. ; / Den 9. Sept. Aus der Armenkasse: Io/ hannete Maria Elisabeth, weiland Chris/ tian Heuser/ ehel. Tochter/ alt 711. 2M.