Samstags den 10. Februar 1827. Nummer 6. F Irisch -Pr eise. 1 %. gutes Ochsenfleisch 1 — Kü.hfleisch — — — 1 — Rindfleisch — — — 1 — Kalbfleisch, gewöhnliches 1 — desgl. ausgemäfletes — 1 — Schweinefleisch — — 1 — Hammelfleisch — — 1 —Wurst von pur Schweinen 1 — gemischte Wurst, worinn Lung, Leber oder Blut von anderem Schlachtvieh ist 1 — Bratwurst — — — 1 — Schwartemagen — — 1 — geräucherter Speck — 1 — Schinken oder Dörrfleisch kr. pf. 9 — 7 — 6 " 6 - 7 — 5 — 9 - 5 - 14 - 15 — 14 - 13 - Fl ei sch .'Preise. ' 1 U. Rindsfett — — — 1 — Hammelsfett — — — 1 — Schweinefett — — — kr. 17 10 14 Pf- Br o dta xe und Gewicht. Für 1fr. Schwarzbrod 16 Loth 14 Q. Für 1 fr. Weck L Loth 1 Q. Für 1 fr. Milchbrod 7 Loth 1 Q. Für 1 fr. Butter- Bretzeln 4 Loth | D» Für 1 fr. Taigscher 12Loth l|ü, Bier-Preise. 1 Maas ordinaires Bier — — 1 — Doppelbier — — — kr. 4 6 Pf- arotai Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, unv »war auf zehn Pfund Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmocht. Kopfe, Füse, Geraub, wie auch die ganz blutig, und nicht geniesbare Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Markt-Preise. fr. pf. Marft, Prei fe. kr. Pf- 1 Hecht — — — 18 — 1 halb ©immer Erbsen — — 36 — 1 — frische Butter — — 13 — 1 halb Sirnrner Linsen — — 44 — auch 14 1 %. Waizenrnehl — — — 3 2 7 Handkäse — — — — i 8 — 1 — grob geschälte Gersten — 4 — 5 Eyer — — — — 1 4 — 1 — klein geschälte Gersten — 8 - )22( - fr k- « . .«• Bekanntmachung. Freudige Ereignisse und der Genuß gesellschaftlicher Vergnügen setzen gute Menschen J? in eine Stimmmrg, worin ihnen eine augenblickliche Gelegenheit, ihre anaenehmen Empfindungen 'durch Wohlthun zu erhöhen und zu veredleu, willkommen sey würde. ' Um jbngj diese Gelegenheit bei dem bevorstehenden hohen Jubelfeste, sowie auch jederzeit zum festen ihrer Armen zu verschaffen, wird die Armenanstalt jedem, der es verlangt, zu der Sammlung und Aufbewahrung der bei solchen Gelegenheiten den Armen ruruwcndenden Geschenke erne Buchse zrrstellen , und dieselbe etwa nur jährlich , und wie sichs von lewst versteht,^verschlossen, durch einen Offtcianten der Anstalt zur Ausleerung abfordern lassen. Der Herr Bezirks-Pfleger, Lederhändler Jung will die Gefälligkeit haben, die schriftlichen Anforderungen derjenigen die dergleichen Hausbüchsen verlangen, zu weiterer Besorgung anzunehmen. Abgetragene Kleidungsstücke, und besonders Linnengerärhe, wer- «sn der Armuth sehr wohlthä.ige Geschenke seyn; und es ist die zur Annahme derselben rwthlge Veranstaltung in dem Hause der Armen - Arbeitsanstalt, neben dem Burger-Hos- Male getroffen. Giessen am 5. Februar 1827. Großherzogl. Hessische Armen - Commission. Dr. Palmer. Rauch. Dr. Engel. Schneider. ~ vt. Lauer. k Ediktalladungen. I. Zur Richtigstellung des Inventars über Den Nachlaß des ohnlängst dahier verstorbenen Rathschoffen Johann Philipp Reiber, werden alle diejenigen, welche Anforderungen zu haben vermeinen, aufgesordert, solche innerhalb vier Wochen bei unterzeichneter Gerichtsstelle so gewiß anzuzeigen, als widrigenfalls der Nachlaß ohrre Rücksicht auf sie vertheilt werden wird. Giessen am 9. Febr. 182'7. Großherzogl. Hess. Stadtgericht« Müller. n. Alle diejenigen, welche an den ganz unbedeutenden Nachlaß des dahier verstorbenen Musieus Jmmlec Anforderungen Haben , werden aufgefordert, solche innerhalb 8 Tagen dahier anzuzeigen / widrigenfalls über jenen ohne Rücksicht auf sie verfügt werden würde. Giessen den 9. Febr. 1827. Großherzogl. Hess. Stadtgericht* Müller, HI. Um das Inventar über den Nachlaß des dahier verstorbenen Großherzogl. Hofgerichts - Advokaten Sack abschließen zu können, werden diejenigen, weiche Forderungen an den Verstorbenen haben, hiermit aufgefordert, solche bis den 2Zten künftigen Monats bei dem Unterzeichneten anzugeben, gegenfallS die befragte Verlassenschaft unter die Erben vertheilt werden wird, und sie also ihre etwaige Ansprüche au die Masse bei der Commission nicht mehr geltend machen können. Giessen den 24. Jan. 1827. Von Commissions wegen. Dietz, Commissionsrath. Bekanntmachungen. 1) In der Behausung des verstorbenen Rathschöffen Reiber in der Neustadt sollen Montag den 12tcn Febr. l. I. Nach- mittags 1 Uhr und die folgende Tage 1.) Holzwerk, 2.) Weiszeug, 3.) ZilM, Kupfer, Messing, 4.) 4.) allerlei Hausrath , 5.) Glaswerk, . 6.) Küferwaaren, Lfferrtlich an Den Meistbietenden gegen Haare Zahlung versteigert werden. Giessen den ö. Februar 1827. Grvßherzogl. Hess. Stadtgericht. M ülle r. 2) Montag den 12teud. M. Morr gens pra'cis 9 Uhr soll das in den Di- stricken Neuenrode und Weissenberg ge- fällte Brandholz bestehend in eichen Scheid. Prügel < Stock- und Wellenr Holz, sowie einiges eichen Stammholz, öffentlich meistbietend verkauft und der Anfang damit im Philosophen,'Wald ge- wacht werden. Giessen den 6. Februar 1827. Die Bürgermeisterey das, M. Schneider. 5) Donnerstag den 15ten März, Morgens 10 Uhr, soll ans Fürstlicher Rentkammer hierfelbst, die bei Raun, heim an der Lahn gelegene Fürstlich Solms r Lichische Mühle mit drei Mahlgängen und angehängtem Schlaggang nebst den nötigen Oeconomiegebäuden und 22^ Morgen Ackerland, Gärten und Wiesen auf 9Jahre, vom IteuMay dieses Jahrs angehend, unter den bei der Versteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, welche schon jetzt auf der Expcditionsstube der Rentkammer zur Einsicht vorliegen, mistbietend salva rati- ficatione verpachtet werden. Lich.den 25. Januar 1827. Colonius, Fürstlich Solm st scher Kammer,' Secretär. 4) Da die Frau Laudräthin von Zangen dahier ihr Gilt Hcibertshauftn vhnweit Daubringen verpachtet hat und sie daher die Verankerung der dort be- sindlichen , zum Inventar!» gehörigen Gegenstände, als ihr nicht mehr erfor- dertich, beabsichtigt; so sollen diese, und zwar 1) ein vollständiges Brandwcin-Bren- nereygeschirr, zu einer großen Vrem nerey eingerichtet, 2) eine bedeutende Quantität Heu, Grummet und Stroh, 3) Fuhr - und Ackergeräthschaften, in mehreren Wagen, Pflügen, Eg- gen rc. bestehend, 4) Hausgeräthschafteu aller Art, wozu namentlich auch ein kupferner Wasch,' kessel gehört, 5) eine Quantität Vrandwein mit Fäft fern, 6) das vorhandene Vieh, uemlich 3 Paar Fahrochfeu, worunter sich ein Paar fette befinden, 1 Stutpferd, l2Schweltzer-Kühe und Rinder, 1 Fasselochs, 16 große und kleine Schweine, 24 Hammel und Mutterfchaafe, und Federvieh von verschiedener Art, Montags den 12. Februar dieses Jahrs und an den darauf folgenden, noch wen ter erforderlichen Tagen, jedesmal von 9 Uhr Vormittags an, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in gedachtem Heibertshan- sen öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden; wobey man bemerkt, d"ß ohi el sten ^.age Nkontags den 12ten jebr. — die Versteigerung des Viehes n. der Fuhrund Ackergeräthschaften Statt fim.et, am folgenden Dienstage der Brandwern , das Brennerei) - Geschirr sammt Fourage ausgeboten werden und eann mit der Versteigerung der Haus- gerathfthaften fortgefahren wird. Gießen den 29. Januar 1827, 6) Unterzeichneter empfiehlt sich in ft eben erhaltenen Maaren, alslange Boure de soic Sharis a ff H. , Massbn et Lcvautm a ff. L 12 fr. per Staab, gestraft ) 24 ( streiften Tuch a ft, 1. 45 fr. per Elle und Seide und halb Seide Shawlchen von 40 bis fl- 4. sowie seinen übrige^Artikeln bestens. 6) Mittwoch den 14. Februar Mor, aens 9 Uhr sollen auf dem Neuhofe bet Leihgestern, Landrathsbezrrks Glessen, folgende Gegenstände an den Melstbre- tenden versteigert werden, als: t) 7 Paar gut gehaltene schwere Och- fcn, , . _ 2.) 2 Paar dreijährige Ochsen, 5.) 8 Stück Kuh, 10 Stuck Rinder und 1 Fasselochs, 4 .) 6 Stück gute Zahrpferde, , 5 ) 2 dreijährige und 2 zweijährige noch nicht gefahrne Pferde, nebst verschiedenem Pferdegeschirr, 6 .) Wagen, Pflug und Egge, 7 .) 160 Stück Hämmel und 40 Stuck Schaafe, , - 8 .) 35 Stück Schweine von verichie- dener Gattung, sodann 9 ) mehrere Haus • und Küchengeräth- schäften , und eine Quantität Brandwem. Christian Schwarzentraub. 8) Ich habe bereits mehrmalen durch die hiesige Zeitung diejenige Herrn Gesell, schafls; Mitglieder deren Sohne ein zum Marsch bestimmtes Loos,. gezogen haben, gebeten, wenn der Marschpflichtige Gesetz gemäß aufgefordert würde, ganz beruhiget zu seyn und mir nicht zu schreiben, da bereits für Alle die Eiusteher besorgt seyen. Da mir demohngeachret mehrere namente sich aus Giessen aus Verlegenheit schrie, Heu, so wiederhole ich auch hier meine Bitte. Darmstadt den 6. Februar 1827. Namens der Militär, Vertretungs, Anstalt Ernst Emil Hoffmann. 9) Um mehreren Anfragen nach g^ rogenen Lichtern zu entsprechen, Dringe ich zur Kenntniß eines verehrten Publikums, daß ich nunmehr solche zu 6 und 8ter sowie Nacht t und Laternenlichter, neben den schon früher gegessenen Glanzlichtern, Kern, und Schmierseifen, mit der hinzufügenden Bemerkung, daß diese gezogenen Lichter wer gen ihrem vorzüglichen Hellbrennen auch noch weiter anempfohlen werden dürften, fabrir cire, und solche zu den möglichst billigen Preisen verkaufe. r D« Krlran. GeHHmHM.Hfen 10. Fcbr. m Frank^rttr Währung Vmatvrp' t ländischen Gewichts. fl. |fr 2 150 4 170 2 50 6 Giessen auch 4 40 Wezlar 190 200 160 120 158 200 180 135 190 1 2 3 2 3 5 - 4 30 3 - 4 4o fr. 44 40 48 20 10) Ich mache hiermit die ergebenste Anzeige, daß ich nunmehr mein eignes Geschäft errichtet habe, und bei mir alle Sorten Knpferwaaren stets ächt und ru möglichst billigen Preisen verfertigt werden. Conrad Vogt, wohnhaft bey Rothgerber Vetzbcr, aers Wittwe an der Stadtpforte. _____ _____________ 7) Freitag den 23ten Februar, Mor- g nhr, werden dahier ^ 60 Mattel' Korn, 200 Malter Hafer, lOOCeutner Heu, 500 Gebund Lang - und 200Geb. Wirr- und Haferstroh der öffentlichen Versteigerung ausgesetzt. Gladenbach den 29. Januar 1827. y Der Rentamtmann Wolff. dm fl. ä 60 fr. unb das U. zu 32 Loch ländischen Gewichts. . > Gemäs. tzWaizen wiegt» Korn^jwiegt Gerste wiegt Hafer - .. j-. I fr~ fl fr. U. fl. Marburg das Mört. das Achtel. 4 l — 150 5 1401 206 Darmstadt das Malter.I - das Malter.» 6 wiegt 120 90 152 zur Num. 6. des Giesser Anzeigungs-Blatt. Bekannt« 1) Etablissiments-Anzeige. Ich beehre mich dem verehrten Publicum bekannt zu machen, daß ich mein feit 36 Jahren geführtes Sortiments- Buchhandlungs-Geschäft an meinen 2te» Sohn Friedrich Heyer hier, abgegeben habe, der es unter der Firma: Georg F r i e d r i ch H e y e r Sohn, vom Iten Februar d. I. an , für feine eigne Rechnung fortführen wird. Seine Wohnung, Laden und Comptoir befinden sich im neuerbauten Eckhause au der Schloßgasse. Mein Comptoir bleibt vor der Hand im alten Hanse in den Neu- tnbäuen, woselbst ich mein V erl a g s- und B u ch druch.e r e y -Geschäft forrfeßen werde, so lange Mir die Vorsehung Gesundheit, schenkt. Giessen den 8. Februar 1827. Georg Fridr. Heyer. 2) Mit Bewilligung hoher Staatsre^ gierung habe ich die von meinem Vater dahier seit 1790 geführte Universitäts - Sortiments - Buchhandlung übernommen , und werde sie unter der Firma.: Georg Friedrich Heyer, Sohn sind unter Beobachtung der Grundsätze meines Vaters, in dem, der evangelischen Kirche gegenüber neuerhauten Hause, fortsetzen. Es tritt dadurch nicht die geringste Un.'crbrechung ein, sondern alle Bestcllun- gen , die noch in der alten Handlung gemacht werden, werden / wenn es nicht schon geschehen seyn sollte, von hier aus besorgt. Mit der Bitte, um Uebertragung des bisher geschenkten Zutrauens verbinde ich die um gütige Theilnahme an dem in der Beilage erwähnten Lese - Institute. . Giessen am 1. Fehr. 1827. Georg Frieds. Heyer, S.o h n. a ch n u g e n. - 3) Bei Unterzeichnetem werden Bestellungen auf Ringe und Vorstecknadcln, welche gitflt Andenken an die goldene Hochzeit Ihrer Königlichen Hoheiten des Großherr zogs und der Frau Großherzogin von Hessen , von Juwelier Wondra zu Darmstadt verfertigt worden sind, angenommen. Er besitzt Probe - Ringe und Vorstecknadeln, die er auf Verlangen gerne einem jeden Liebhaber vorzuzeigen bereit ist. Er ersucht das verehrte Publicum ihn mit recht vielen Aufträgen, wo möglich recht bald zu beehren , damit er im Stande ist, die Besteller noch vor dem am 19. Februar stattsindenden Feste in Besitz ihrer Bestellungen zu setzen. Giessen den 9. Febr. 1827. Johannes Nicolai. 4) Damit es dem verehrlichen Publikum nicht scheinen möge, als seye das Verfertigen wasserdichter Schuhen und Stiefeln nur einzelen Individuen möglich und die deshalb anzuweudenden Mittel ein Geheinmiß, das nicht jeder wisse; so verfehlen die Unterzeichneten nicht, zu bemerken, daß dies kein Geheinmiß, sondern eine jedem längst bekannte Sache sey und -aß von ihnen nicht allein das Ober - und Sohlleder wasserdicht, sondern auch die Sohle so bereitet werden könne, daß sie noch einmal so lange dauere, als eine gewöhnliche, wo die besondere Mittel nicht angewendet werden. Giessen deu 8. Februar 1827. Die Schuhmachermeister, W. Lemp. §H. Eule r. W.. Ka u f. 5) Ein in 4 heizbaren Stuben, 2 Kammern , 1 Küche, 1 Holzstall, Theil am' Keller , Waschhaus und Boden bestehendes Logis ist zu/vermiethen. Auch kann auf Verlangen noch ein Pferdestall zu demselben abgegeben wrrden. F. Joch Wittwe. 6) - ) 0 ( - 6) In Nro. 492. ans dem Setzers, -Weg ist die mittlere Etage, bestehend in 3 Stuben, 2 Kammern, Küche, ver, ischl offenen Keller und Holzstall, zu ve«, mLethen, wovon alsbald Besitz genonu anen werden kann. Auch ist daselbst die obere Etage, m Z Stuben, 2 Kammern, Küche, ver, schloffeneu Keller und Holzstall beste, hend, zu vermiethen, wovon im Mo, rrat April Besitz genommen werdeukann. Es kann auch bei eins dieser Logis ein Dferdestalk und Boden um Fonrrageauf, bewahren zu können, abgegeben werden. 7) Vier gut möblirte Zimmer, worr unter eins mit Sopha, sind in Nor. 429. in der Löwengasse zu vermiet Heu, und könr neu sogleich bezogen werben. 8) Frische Holländische Sardellen T>er 32 k r., so wie auch Holländische Häringe das Stück zu 8 und 10 tr-/ lind Wieder angekommen bei I. Melch. Pi stör. 9) 1009 Gulden wünscht jemand ge- chen hinlängliche Sicherheit, womöglich in hiesige Scadt, auszuleihen. Nähere Aus, kunft deßhalb, ist bei Ausgeber'dieses Blatts zu erfahren. IO) 290 Gulden Vormund sch aftsg e ld er können, gegen gerichtliche Hypothek, in hiesige' Stadt ausgellehen werden^ Bei wem? sagt Ausgeber. 11) Guter Aepfelwein, die Maas ä 16 kr. ist zu haben bei G. H. Kraus, im Schießhaus. Gottesdienst am 11. Kebruar. In der evangelischen Kirche. Morgens Herr Profeffor Dieffenbach- Nachmittags Herr Jnspecror Engek. Morgen dm 11. Febr. haben das Frische hacken, die Bäckermeister!: Christian Wal- lenfels, an der Wallthorstraße, und Bal, thasar Weidig z in der Neustadt. Ropulirre bei der evanyel. Gemeinde. Den 8.Febr. Balthasar Möhl, Bur/ ger und Schuhmacher aühier, weiland Mat- thärcs Möhl, Burgers und Metzgers a\lt hier, ehelicher Sohn, und Jungfer Dorothea Philippine Elisakethe, weiland Jo- Ha,m Philipp Herbert, Burgers rmd Wirth- allhier, eheliche Tochter. Getaufte bei dieser Gemeinde, Een 4. Febr. Dem Bürger und Fuhrmann, Ludwig Schwan, ein Sohn, Johann Balthasar Georg Karl. Den 5. Febr. Dem Gasthalter im Ein, Horn, Herrn Wilhelm Christian Ferber, eine Tochter, Johannette Susanne Luise Christiane. beerdigte bei dieser Gemeinde. Den 2 Februar. Karl Friedrich, -e- Großherzogl. Landrachs, Herrn Christian Knorr, Sohn, alt 2 I. 2 M. 15 T. Den 8. Februar. Herr Joh. Wilhelm Langsdorf, Großherzogl. Hessischer Geheu mer Rüth, ult 81 Jahr, 2 Monat. Denselben. Herr Advokat Georg Leonhard Konrad Lotz', alt 64Jahr. Dens. Frau Susanne Dorothea Kar roline, des botanischen Gärtners, Herrn Wernhard Sauer , Ehefrau, alt 22Jahr, 8 Monat, 10 Tage. Den 9. Febr. Georg Christoph Strob, Sohn des zu Staufenberg verstorbenen Försters Stroh, alt 29 I. 4M. 19T. Den 10. Febr. Maria Christine, des verstorbenen Burgers und Küfers, Georg Heinrich Loos, hinterlassene Wittwe, alt 70 Jahr. Gebohrne bei der israelitischen Ge/ meinde. Den 23. Januar. Dem Handelsmann, Heinemann Hermann, ein Sohn, Moses.