Sams tags den 24. December 1825. Nummer 52. Giesser ui । .1 '.ggggggg ■ ■■■■” FleischrPr eise. 1 ^L. gutes Ochftnfleisch 1 — Kubfleisch — — — | — Niudfleisch — — — 1 — Kalbfleisch, gewöhnliches 1 — desgl. ausgemästereS — 1 — Schweinefleisch — — 1 — Hammelfleisch — — 1 — gemischte Leber t oder Blut - Wurst — — 1 — dergleichen bessere — 1 — Bratwurst — — — 1 — Schwartcmagen — — 1 — geräucherter Spkckspeck 1 — geräucherter Schinken h | jf. 8 2 7 - 6 5 7 5 8 10 15 16 16 15 Fleisch-Preise. fr Pf. 1 % Riudsfett a— — — 12 <—E 1 — Hammelsfett — — — 12 —w 1 — Schweinefett — — ■ — 16 —-e Brodraxe und Gewicht. Für ffr. Schwarzbrod 17 Lotb 3^Q. Für 1 fr. Weck 8 Loch 54 Q. Für 1 fr. Milchbrod 7 Loch 34 Q. Für 1fr. Butter-Bretzeln 4Loth 1 j £U Für 1 fr. Taigscher 13Loth 1|£L Bier -Preise. 1 Maas ordinaires Bier -- 1 — Doppelbier — — fv. pf. 4 - 6 — Nota. Die Zugaben dürfen in weiter nichts, als in Fleisch von derselben Gattung bestehen, und zwar auf zehn Pfund Fleisch nicht mehr als anderthalb Pfund, und so weiter nach Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmocht. Köpfe, Füse, Geraub, wie auch die ganz blutige und nicht genieöbare Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. Markt,Preis e. fr. Pf. Markt,Preise. kr. pf. i Hecht — — — 18 — 1 halb ©immer Erbseu — — 40 MM 1 — frische Butter — — 19 1 halb ©immer Linsen — — 50 —— auch 20 — 1 Waizenrnehl — — — 3 2 , 4 Handkäse — — — — 4 — 1 — grob geschälte Gersten — 4 4 Eyer rrs — — •— 4 — 1 — klein geschälte Gersten —* — ) 222 ( — Ediktalladung. Die im vorigen Jahr dahier verstorr Vene Wittwe des Großherzoglichen Obnst- lieurenants Jnkebrand har in ihrem am Sten May 1820. gerichtlich errichteten Teftament -ie in hiesiger Garnison Giessen befindlir ehen armen Militärpersonen ehrte Rücksicht des Grades und Ranges, sondern vielmehr so wie es dieselben vorzüglich bedürftig seyn würden, zu Erben ihres Nachlasses eingesetzt. Da zur Zeit der Testaments i Errichtung das Großherzogliche Leibregiment auch noch dahier in Giessen garnisonirre und dessen Armen, wenn es zur Zeit des Todes der Erblasserin noch daselbst in Garnison gestanr den hätte, wo nicht alleinige, doch Miterr den gewesen seyn würden, und da zur Zeit des Todes der Erblasserin zwar noch Mili- tär t Armen dahier gewohnt, aber keine Garnison mehr gelegen hat; so entsteht die Frage: ob die Erbeinsetzung die Armen des Leibregiments oder ob sie blos die zur Zeit des Todes der Erblasserin, dahier rod;tu haft geroesenen armen Militärpersonen an« geht oder ob beide gemeinschaftliche Erben sind? Um über diese Frage rechtlich entscheiden zu können, werden alle diejenigen, welche ein Erbrecht ansprechen zu können glauben, hierdurch aufgefordert, in dem auf Mont tag den 2ten Januar künftigen Jahres Vormittags um 10 Uhr angesetzten Termin bd unterzeichnetem Hofgerichts t Commissarius ihre schriftlichen oder mündlichen Erklärungen abzugebeu, im Ausbleibungsfall aber zu gewärtigen, daß sie von diejem Nachlaße ausgeschlossen werden. Giessen -en iOteit Novbr. 1825. In Auftrag des Extrajudieial - Senats des Großherzogl. Hofgerichts das. Dietz, Großherzogl. Commissionsrath. Bekanntmachungen. 1) Der Unterzeichnete glaubt hierdurch zur öffentlichen Kennkniß bringen zu muffen, daß ihm für die Lheilnahttre an mehreren bedeutenden Aulehen, worüber Partial-Obligationen von 1000 ff. und 500 fl. zu 4.^ p6r. halbjährig verzinslich ausgegeben werden', ÄufträKe er- theilt worden sind. Da diese Aniehen, wobei die Ein - und Auszahlung der Kapitalien ' und die Auszahlung der Zinsen zu Frankfurt am Main geschieht, die größte Sicherheit darbieten; so sind sie bei der jetzigen Rückzahiultg oder Stehenlassung der 5 pC.tigen Großherzogl. Staatsschulden zu 4 pCt. allen Besitzern Großherzoglicher 5 pC.tigeu Staatspapiere^ besonders zu empfehlen, zumal da sich der Unterzeichnete zugleich erbietet, für alle diejenigen, welche sich nicht zu Frankfurt unmittelbar in Verbindung setzen wollen , jede paffende Erleichterung und Bequemlichkeit eintreten lassen zu wollen. Nameutlich^können aufgekündigte Großherzogltche Staatspapiere an Zahlungsstatt angenommen werden und deren Umtauschung, so wie die sonstige Einzahlung nicht allein zu jeder Zeit sondern auch dahier geschehen und für die Auszahlung der halbjährigen Zins- Coupons dre Einrichtung getroffen worden , daß solche dahier und in jedem mit Frankfurt in Verkehr stehenden Orte pünktl.ch erfolgt. Die Herrn Kapitalisten und Verwalter fremder Gelder, welche daher au diesen Anlehrn Lhetl zu nehmen wünschen, belieben sich, und zwar auswärtswohr «ende in frankirten Briefen, wegen des Räderen gefälligst an den Unterzeichneten zu wenden. Glessen den 15. Dez. 1825. A dolphi, Hofgerichls - Advokat. 2) Ein fuchsfarbiges Stutenpferd und ein brauner englisirter Wallach, sollen , nebst einem zweiadrigen ein- sp sinnigen Sandkarren und einem Pftr- dege- ) 223 ( — degeschirr, Dienstags den 3. Ian. 1826. Vormittags zehn Uhr , in der bedeckten Reitbahn, versteigert werden. Die Pferde sind in gutem Stand, zum Fahren und Reiten gleich dienlich , Karru und Pfer- degeschirr noch wenig gebraucht, wovon sich die Kauflustigen, durch zu uehmeu- den Augenschein im Marstall selbst, jeden Tag überzeugen können. Giessen den 23. Dec. 1825. Oßwald. 5) Es ist eine Waldschützenr Stelle bei hiesiaer Stadt vakant geworden, welches mit dem Bemerken hierdurch be- kannt gemacht wird, dass die hierzu Lusttragende im Rechnen und Schreiben geübt seyn müssen, und sich in Zeit acht Tagen auf dahiesigem Rathhaus zu nuk den haben. Giessen den 19ten December 1825. Bürgcrmeisterey daselbst^ 4) Da der Johann Peter Hißchen zu Lindenstrnlh, fenre schon frühervin betriebenen O.nacksalbereyeu noch immer fort betreibt; so werden die hiesigen Ein- wohn er in Folge höheren Auftrags vor dem Gebrauche desselben, so wie vorder für diejenigen, welche ihn bei Krank- beiten gebrauchen, gesetzlich bestimmten: scharfen Strafe hierdurch gewarnt Giessen ben 20teu December 1825; Die Bürgermeisterei daselbst. 6) M i l i t ai r-' Ver t r et u ng s- Anstalt. Diejenigen Conscriptions- pflichtigen des hiesigen Bezirks, welche der Militair t Vertretungs t Anstalt in Darmstadt pro 1826. beitreten wollen, können sich dieferhaib bei dem Unterzeichn neten in dem Büreau des Großherzogl. Regierunqsamtes dahier melden. Die Statuten, welche sich in vieler Hinsicht und besonders darin von denen der hier bestehenden Privatgesellschaften auszerchnen, daß die Anstatt jeden Bei- getretenen auch bei allenfattsigen Nach- griffen vertritt und für die Desertion der Einsteher haftet, liegen, jedem zur Einsicht bereit. 9 Das Beitrittsgeld ist, um Nachzahlungen zu vermeiden, auf75st. fesiger fetzt und kann jetzt oder spater bezahlt wer- den. Glessen den 20. Dezbr. 1-825., C. Schäffer. 6) Bei Unterzeichnetem ist zu- haben: a) Auszug aus dem Gesetz. mW der Verordnung über die Verbrauch- steuer und DucchKangsKebn.hr ; L) Vorlegblatter zum lLnterricht in Landschaft- Blumen.- und. Figuren/ Zeichnen;; c) mehrere Eomtott- -- Kakender- auf 1826-., wobei dergt.. in statistischer Ueversicht,. auch Eomtoicund No- Lizkaleuder mit einer schönen Kupfer- Zierde,, Gleiberg und Vetzberg;; ck) mehrere Spiele, auch Frag- und Antwort r Sp-ele. Unitiec si rätsbuchbinder Balser. 7> Der ttnkerzeschnete- empfiehlt dem geehrten Publicum seine für das bevorstehende Ehristfe,t zur WahL ausge- stellte Eonditor-Waaren, besteheud- "in Koufekt zum Dessert, Marzipan in. Fl- Auren, Anuisgebackues, Mürtuberger Dchkncheu, Annishonigkuchen in langer.' und Herzform ^ mld allen möglichen in feirr Fach einfchkagenden Artikeln, alles nn neuesten Geschmack, fti vorzüglichster ZubereittmK und zu den billigsten Prei- a nr übernimmt er Bestellungen aller Art, auf Torten, Pyramiden und- andere große Tisch - Backereien-. M. H ö p fn e r. Eouditor. 8) Gegen dieerfordersiche Sicherheit sind 4000. bis 1500. fl. in hiesige Stadt oder eine Gemeinde in der Nähe, zu 5. vom Gema 30 aS. Waizenl wiegtl Korn jwiegtj fi. |tv. Ä>. | fl-ikr. 'M- »Uor __ - 190 I — — 170 t äd t e. 200 180 135 190 4l 4 3 4; vom 17. See. bis den 24. Dec. in Frankfurter Währung Sen fl. a 60 Er. und das s. zu Z2 Loch ländlichen Gewi ;t. ein Sohn, Christian Casimir Johann Conrad Cari. Dens. Dem Burger und Bäcker tote auch Gemeiuoerarh, Hru. Heinrich Dar niet Noll, ein Sohu, Ludwig August. Den 18. Dec. Dem Qtts.urger, Iar eob Schieuuing, eure Tochrer, Ioham nette Phrupplne He..rierre Christine. Dens. Dem Großherzogl. Hofger xicbtS - Advokaten, Herrn Grorg Pfaum muller, em Sohu, Rudolph Wilhelm HulMch. Ein unchclicher Sohn, Georg Andreas Friedrich Marrin. Deu 2i. Dec. Dem Burger und Schuhmacher, Christoph Gebhard, ritt Sohn, Georg Feromaud. Den 23. Dec. Dem Burger und Drechsler, Johann Baprrst Brummer, eine Tochter, Autonie Elise Iohannetts Maria. Beerdigte bei dieser Gemeinde. Den 18 Dec. Eleonore, des Burs aers und Bäckers, so wie auch GemeiN' deraths, Herrn Heinrich Daniel Noll, Tochter, att 12 3» 10 M. Den 20. Dec. Wilhelm Martin Am ton Karl, des Burgers und Schuhmachers, Conrad VeHberger, Sohn, alt 2 I. 9 M. Den 21. Dec. Eleonore Löchel, auS ^^^Deu Ä^Dec^ Philipp Ninkler, Burger und Schuhmacher, alr 49^-. 15 T. Morgen den 25. Decembr. hat das Frischbacken: Bäckermstr Heinrich Roll, auf der Mäusburg. _ Den 26. Dec. Bäckermeister Conrad Noll, auf der Mäusburg.. Dopuiirte bei der evangel. Gemeinde. Den 22. Dec. Herr Frledr. Putsch/ Regicruugs - Protocollist allhicr, Herrn Friedrich Pietsch, Regierungs-BotestW". sters alihier, ehel. Sohn, und ^ungse Susanna, weiland Herrn .mcob Groß, manu, Büchseumachers und Rath sch offen allhier, ehel. Tochter. Getaufte bei dieser Gemeinde. Den 17. Dec. Dem Burger und Schreiner, Georg Friedrich Haubach, vom Hundert, auszuleihen. Näheres bei Ausgeber dieses. 9) Künftigen Dienstag, den 26ten December, ist gute Tanzmusik im hiest- gm Schic-h-uö «'W;-*"-Sraug- Gottesdienst am ersten Christtag. In der evangelischen Kirche, sorgens Herr Superinrend. Palmer. Rach- mittags Herr Stadtpfarrer Engel. Am zweiten Chriftrag. 3n der evangelischen Kirche. gens Herr Professor Dieffeubach. Rachmittags Herr Freiprediger Speugct. Gerste wiegt Haftr iwiegt st. kr. %. st. kr. 2 14 150 2 3 120 2 40 160 2 20 120 2 120 1 12 90 2 20 158 2 —- 125 ft. kr. Darmstadt das Malter. TL 190 Greffen das Malter, auch 4 5 30 15 200 200 Marburg Wezlar das Mott, das Achtel. 5 6 20 10 150 206