Giefser AI! zcigllngs - Blättchen. Samstags Lm 6. April 1822. Num. 14. Pslizey-Taxe. 1 Ochftufleisch / bestes 1 — vesgl. mittelmäsiges — j — desgl. geringes — — 1 — Kuhfleisch — — — 1 — Rindfleisch — — — 1 — Kalbfleisch, gewöhnliches 1 — desgl. ausgemästetes — 1 — Schweineuflersch — — 1 — Hammelfleisch, gutes 1 — — geringes kr. auch 1 — gemischte Leber - oder Blut t Wurst — — 1 'U. dergleichen vonvorzügli- eher Qualität — — 1 — geräucherter Spick speck 1 — geräucherter Schinken 1 — Bratwurst mit Gewürz 1 — Riudsfett — — — kr.'pf. 9 - * 7 - 6 — 5 - --- 7 — 7 2 7 2 10 2 18 — 15 - 14 — 12 — j P o l i zey / Taxe. 1 Hammelsfett — — — \ 1 — Schwetneufett — — — 1 — Salz — — — ■ — 1 Maas Bier, welches wenigstens 14 Grad hat, wird täpirt zu 1 Maas Doppelbier — — — 1 Maas Milch — — — 1 Maas Frucht- Brandtewein , so wenigstens 30 Procent Weingeist enthalten muß — fr.! Pf- 12j- 14 — 2 2 4 — 6 — 6 — |24 - Brodtaxe und Gewicht. Für i kr. Schwarzbrod 16Loth 34 Q. Für 1 kr. Weck 6 Loth 3 Q. Für Ikr. Milchbrod 5Loth 3Q. Für 1 kr. Butter-Bretzeln 3 Loth U ö.. Für 1 kr. Taigscher 11 Loch 3z Q. Markt-Preise. 1 %. Hecht — — — 1 — frische Butter — — auch 6 Haudkäse — — — — 15 Eyer — — — — kr.Ipf. 18| — 141 — 15 — 4 - 8»- M a rkt - Pre i se. 1 halb Simm er Erbsen — — 1 halb Simm er Linsen — — 1 %. Waizenmehl — — — 1 Ä>. grob geschälte Gersten — 1 Ä>. klein geschälte Gersten — kr.jpf. 28} — 50 — 4 2 4 - 8 - Getraidepreise vom 50. März bis den 6. April in Frankfurter den ff. ä 60 kr. und das- %♦ zu 52 Loch ländischen Gewi, ng Währu hts. S t ad t e. G e m ä s. Waizeu wiegt Korn «wiegt Gerste ! wiegt Hafer 'wiegt Darmstadt Giessen Marburg Weztgr. das Malter, das Malter, änch das Mött. das Achtel. fl. 8 8 |8 kr. 15 30 50 190 150 206 fl. 3 4 3 4 kr. 30 20 170 135 190 fl 2 3 2: 51 fr. 51 W. 150 120 158 1 2 21 fr. 571 10 30 120 50 präcluflv ^ Decrete. 1. Diejenigen, welche ihre Ansprüche an die Concnrsmasse der Georg Belloss Wi'sivc in dem Llquidatiottstermin nicht angegeben baden, werden von der Masse hiermit ausgeschlossen. Großenbuseck den 28te»März 1822. Das Parrimonial-Gericht das. Dr. Schulz. II. Diejenigen, welche ihre Ansprüche an die Concnrsmasse des Johannes Boer ckel zu Burkhardsfelden in dem heutigen Termin nicht liquidirt haben, werden hiermit von der Masse ausgeschlossen. Großenbuseck am 2LtenMärz 1822. Das Patrimomal-Gericht das. Dr. S ch u l z. EdikraUadung. Vorladung der Gläubiger des Burgers und Wirths Alexander Dosse zu G r o s e n- linden betreffend. Uiber das Vermögendes Burgers und Wirths Alexander Dosse zu Grosen- linden hat Großherzogl. Hofgericht durch Verfügung vom 13tcn dieses, deu Cour eurs erkannt und die unterzeichnete Stelle mit dessen Eröffnung, Leitung und Entscheidung beauftragt. ' Indem man dieses hierdurch zu Jedermanns Keunrniß öffentlich bekannt macht, fordert mau zugleich alle bekannte sowohl als uude-annte Gläubiger des ged'ächteu Gemeiuschulduers hiermit auf, ihre Forderungen au den- selbeu so gewiß im Termin Mittw chs den 17ten April l. I. bei der unterzeichneten Behörde entweder in Selbsiper- svn, oder durch gehörig Bevollmächtigte anzuzeigeu und richtig zu stellen, als sie ansonsten damit von dieser Rasse ausgeschlossen werden. In demselhen 36 ( — Termine^ haben'sich auch die Gläubiger Vergleichs - Vorschläge zu gewärtigen. Decretum Giessen den 27. Fehl'. 1822. Großherzogl. Hess. Landgericht Pas. P l o ch. Bekanntmachungen. 1) D i e V e r st e i g e r u u g der sogenannten Dick muh le bei Steinberg betreffend. Die von dem Johannes Schmand von Großherzoglicher Universität dahier zur Erbleih getrageu werdende sogenannte Dickmühle bei Steinberg, bestehend in einem Wohnhause, Mahlgang und Mahlwerk, Scheuer, Stallurrg, Hofplatz, sodann den dazu gehörigen Gärten, darum liegenden Wiesen und Aeckern, soll Schuldenhalber mit allen darauf haftenden Rechte» und Lasten, im Termin Freitags den 19teu April l. I. Nachmittags 2 Uhr, unter denen alsdann näher eröffnet wer- dend.en Bedingungen zu Steinberg öffentlich meistdieteud versteigert werden, welches lzrgll mit dem Bemerken hiermit zu jedermanns Kenntiriss bringt, daß nur solche Steigiiebhaber zugelassen werden, welche sich über ihre Zahlungsfä- higkeir answeisen und beibringen können , daß sie des Mühlenwesens kundig sind. Giessen den 2tenMärz 1822. Großherzogl. Hess. Landgericht das. P l o ch. 2) Das von dem in Concurs verfallene» Burger und Wirth Alexander Dosse zu Grosenkinde» seither- besessene, vor Grosenlinden a» der Chaussee bete- gen'e Wirthshaus, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, 3 Kammern, 2 guten gewölbten Kellern, 2Küchen und Bode», einem Pferdestatt zu 4Pseröen eingerichtet, 2 Schweinställen, einem annoch zum Bauen — ) 67 ( — Barren gelegenen Hofraum mit einem daran ftoßensen Garren, ohngefahr £ Morgeno haltend / soll Freytags den Uten April l. Ä, Nachmittags 2 Uhr in besagtem Wirtys- haus selbst, öffentlich an den Meistbietenden öffentlich versteigert werben» Die Steigliebhaber- werden hiermit eingeladen, tm bestimmten Termin zu erscheinen, und der alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen sich zu gewärtigen. ’ Giessen am 8ten März 1822. Großherzogl. Hessischer Landgerichts -Assessor L i m P e r t. burger Pfad, an Eberhard Walter^ giebt 1 Messe med. zur Kellerei, 2 Vrtl. 8 R. 15 Sch. Äcker am Sands kauter W g, an Jacob Hauitsch. Giessen den 2ten April 1822. Der Stadtgerichts - Assessor L. v. Schmalkalde r. 4) Mittwochen den loten dieses Monats vor Mittag 10 Uhr sollen in dem Ettingshänser, gegen Haarbach ges kgenciL Geme-udswalbe578-Stecken Buchen - Prügelholz, Bindraidel bis Ach- fendick, an die Melsibi