Polizey-Taxe. fr. Pf. 9 2 8 Pf. ID. yivv yi-fipane Veiten — 8 1 klein geschälte Gersten — j!2 8H 150 2 12 120 4 5 2 20 5 4 84 und das Ä.zu32L°ch länd.sch-n GewiM Wiest Korn wiegt, Gerste jwtegt Hafer h tk- fl. Ifr. U. fl iff j~ür~ 5-77— • 190 5 170 5 55 L "2 Wiegt 150 206 1 1 1 1 7 6 4 5 8 •8 120 158 17 18 4 4 6 6 1 j 19ol 3 140 fr. 18 11 12 4 , , Ma rkt/Preise. 1 halb ©immer Erbsen — 1 halb ©immer Linsen —. 1 %. Waizenmehl — 1 grob geschälte Gersten Samstags den 28. AM 1821 Num. 17. 12 — 20 — 20 — 15 — 18 — ^/^dtaxe und Gewicht. U 1 te'RÄ'Uibrod 16 Loch 3z O. Hur 1 rr. Weck 7 gDtk in Jur 1 fr. Milchbrod 6 2otb 1 rr fe 1 Vv ^r^cfrt 5 Loth 2| Q ?Sur 1 fr. Targscher 12 Loth Q Polizey/Tax e. J Ä>. Ochsenfleisch, bestes 1 — desgl. mittelrnästges - 1 — desgl. geringes — - 1 — Kühfleisch — — - 1 — Rindfleisch — — - 1 — Kalbfleisch, gewöhnliches 1 — desgl. ausgemästetes — — ©chweinenfleisch — — — Hammelfleisch, gutes — — geringes fr. auch — gemischte Leber t oder Blut •. Wurst — — 1 Ä>. dergleichen von vorzügli/ eher Qualität — — 1 — geräucherter ©picfspebk 1 — geräucherter Schinken 1 — Bratwurst mit Gewürr 1 — Rindsfett — — — kr. Pf.I Polizey/ ■ I 1 Hammelsfett - 1 — ©chweinenfett fr.lpf. 32} — 36 - 4 —. M a rk t / P r e i se. 1 Ä>. Hecht - — 1 — frische Butter — — 4 Handfäse — _ __ükj! 13 Eyer' — — 1 — Salz — — — 1 Maas Bier, welches wenigstens 14 Grad hak, wird tarirt in 1 Maas Doppelbier - - 1 Maas Milch — 1 Maas Frucht / Brandtewein , so wenigstens 30 Prozent Weingeist enthalten muß — |241 — Städte. G e m ä s. Waizen Darmstadt das Malter. fl. Ifr. Giessen das Malter- 8 — Marburg auch das Mött. 6 — Weziar. das Achtel. 8 - ■* ) 66 ( Ediktalladung. Großherzoglich Hessisches Hofgericht der Provinz Qberheffen hat über den Nachlaß des verstorbenen Heinrich Adam Schäfer zu Burkhardsfelden den Concurs erkannt und der unterzeichneten Gerichts- stelle die Leitung des Gantverfahrens übertragen. Es werden daher diejenigen, welche an den Nachlaß des Heinrich Adam Schäfer Ansprüche machen zu können glauben, aufgefordert in dem Li- quidationstermin Donnerstag den ZtenMai d.I. so gewiß ihre Forderungen anzugeben, als sie sonst von dieser Concursmasse ausgeschlossen werden sollen. Da die Geringfügigkeit der Masse den Versuch der Güte doppelt nothwendig macht, so haben die Gläubiger sich in dem Liquida- tionstermin hierüber gleichfalls zu erklären. Großenbuseck am 17. März 1821. Das Iustizamt daselbst. Dr. Schulz. Bekanntmachungen. 1) Es ist altes Herkommen, daß bei klaren Schuldsachen gegen Studierende, auch ohne besonderes Anrufen des Klägers, ex officio mit erneuerten Zahlungs - Befehlen vorgeschritten wird. Diese, dem Kläger sehr nützliche, Em- richtung kann nur bestehen , wenn der Kläger, wie es ebenfalls das alte Herkommen erfodert, eine jede, an ihn auf cmgeklagte Rechnungen geleistete , Zahlung alsbald sch r i ftli ch anzergt. Da dieses lezte in neuerer Zeit nicht mehr gehörig beobachtet wird, so sieht sich das unterzeichnete Gerücht ge- nöthigt alle diejenigen, welche Rechnungen eingeklagt haben, und ganz oder Theilweise bezahlt worden sind, hierdurch anfzufodern , davon die gehörige Anzeige zu machen , zugleich aber auch iu erklären, daß diejenigen, weiche iezt oder in der Zukunft die schuldigen Anzeigen zu machen versäumen, es sich selbst zuzuschreiben haben, wenn aus ihre künftig vorzubringendeu Klagen niemals mehr ex officio , sondern nur allein auf ihr weiteres Anrufen vorge- fahren wird. Giessen den 24. April 1821. Großherzogl. Hess. akad. Discipli- nar-Gericht das. Dr. von Löh r. 2) Die von dem Schuhmachermei- fter Wilhelm Wannich hinterlassene Immobilien, als ein halbes Wohnhaus iu der Sonne, neben Knopfmacher Kathrein, und 67 Ruth. 1 Sch. 227,2 Kl. Garten am Nahrungsberg, neben Glaser Fill- mann, giebt 19 Alb. 3 Pfenn. Zins ins Hospital, und 2 Alb. 7| Pfenn. Zins aufs Rathhaus, zhdfr., sollen Montags den 7ten Mai', Nachmittags 2 Uhr, in der Behausung des Burger und Wirth Friedrich Loni, öffentlich an den Meistbietenden versteigt werden. Giessen den 18. April 1821. Großherzogl. Hess. Stadt - Amtsse- cretariat das. 5) Der in dem Großherzogl. Hessischen Leibregiment stehende Herr Hauptmann Becker, will fein vor einigen Jahren neu erbautes Wohnhaus, vor dem Selzerthor der Caserne gegen über, an der Leihgcsterner Straße stehend, Donnerstags den lOten Mai, Nachmittags 2 Uhr, in des Nathschöffeu Herrn Seipp Behausung, öffentlich vermiethen und wenn sich Liebhaber finden, gegen sehr vortheilhafte Bedingnugcri, versteigern lassen. Dieses Wohnhaus, zwey- stockig, von 46 Fuß Länge und 54 Full Breite, hat 8 tapeziere Zimmer, 3 Dachstuben , und 4 Dachkammern, zwey Küchen , und einen die Hälfte der Länge und Hälfte der Breite des Hauses sehr geräumigen Balkenkeller, von 14Fnß 'Tiefe, ist mit einem daran stossenden 1 ' ' Mvr- ----- ) 67 ( —• Morgen, 1 Werte!, 6Ruthen haltenden, mit allen Gemäßen ausgestellten und mit Bäumeli von den besten Obstsorten be- Kflanztenschönen Garten , ferner mit cu mm Brunnen, ememKuhstall für 2 bis 3 Stück Vieh, einem Schwelnsiatt und n- nee großen Obstdörre versehen. Das genthmn kann jeden Tag m Augenschein genommen werden. Giessen den 23ten April 1821. - Vermöge Auftrags. Bender, Hofgerichts - Advokat. 4) In der Behausung des ^etrn Hauptmann Becker soll künftigen Monr tag den 30rcn dieses, und an den tzol- «enden Tagen, Morgens 911hr, gegen gleichbaare Zahlung folgendes versteigert werden: Mehrere Commode, Schreibtische, Stühle, Spiegel, Sopha, Bettstellen , Kleiderschränke, Waschbutten, eine Hobelbank nut vollständigem Schreiner-Handwerkszeug, Küchenbänke, Gar- tengeschirr und allerhand Hausrath, 12 bis 15 Malter Kartoffeln , 15 bis 20 Centner Heu, eine Parthie Dickwurz, einen Haufen Eichenholz und gemachte Wellen, 3 Schweine, eine Kuh, o br- 400 Stück tannene Bohnenstangen unb einige Leitern. 5) Montag den Men d. M. Nachmittags um 2Uhr, sott der bei der Ca- ferne liegende vormals Frech'sche, 66 Ruthen 8 Schn alten Maases haltende und im verflossenen Jahr sehr gut gedüngte Acker, öffentlich meistbietend versteigert, oder auf ein Jahr verliehen werden. Liebhaber dazu können sich um die bestimmte Stunde in der Caserne einfinden. 6) Künftigen Montag den 30tm d. M. Nachmittags 3 Uhr, sott im hiesigen Casernenhof eine bedeutende Quantität gebrauchtes Stroh meistbietend versteigert werden. 7) Meinen in dem Riegelpfad gelegenen Garten, ohngefähr | Morgen gros, mit Laube und Brunnen versehen, bin ich gesonnen entweder ans der Hand zu verkaufen oder zu verleihen. Liebhaber belieben in dem Gasthaus zur goldueu Sonne bei dem Eigenthümer nachzufragen, wo das Nähere zu erfahren rst. Beck, Staabsquartiermeister. 8) Der Sergeant Gaub ist gesonnen seinen vor dem Neustädterthor gelegenen beinahe § Morgen haltenden Garten, welcher mit güten Obstbäumen be- ftzt ist, und dem Invaliden Uhrig vorher zugehörte, aus freier Hand zu verkaufen. 9) Ein sehr gutes Triebviertel ist zu verlehnen. Näheres bei Ausgebern. 10) Einige Hundert tannene Bohnenstangen sind bei Ausrufer Mott, zu verkaufen. 11) In Nro. 366. auf dem Selzers- weg, werden, durch den Wegzug des Herrn Lieutenant Neeb, zwey, auch drey Stuben, nebst einer Küche, drey Kammern, einem Theil des Kellers, einem Holzstatt, noch einem besoudern Holzplatz und einem Bleichplatz, im Hintergarten, zum weitern Vermiethen iW lediget. 12) In Nro. 109. in der Wallthor- strase ist ein möblirtes Zimmer zu ver- miethcn, wozu auf Verlangen auch ein Kabinet gegeben werden kann. 13) Der dritte Stock in Nro. 133. in der Brandgasse, ist zu Ende Mai zu verlehnen. 14) Auf dem Setzersweg in Nro. 496» sind zwei Stuben , mir oder ohne Möbeln, zu vermiethen , welche sogleich bezogen werden können. - ) 68 ( bet «»‘‘ÄräÄSSSi Hoff. Getaufte bei der Burgkirche. ftif ern Sohn, Friedrich Alexander Otto. Ropulirte bei der Burgkirche. Den 25. Apni. Herr Dr WnA»» Friedensrichter des Kantons Med^olm' und ^sttngfiau Mathilde Meyer, des Hn/ ÄAmtmarms Meyer dahier, ehEchc Getaufte bei der katholischen Rirche. April. Dem Berfas, An,- ®AfÄ Ä?sy Rudolph Wilhelm Ludwig Martin. ? ' Iagdverpachtung. Die hohe und niedere herrschaftlich- »..-^7°9€n 30ten April haben Alftin/agd i» der Kic »li, d-iTmarkun. bnMackcn- Hr. Rachfchöff kaufte bei der Stadtkirche. Wirch "7ac°^'^5 Scm Diitgee und «M T-cht-r, *“*" Einhorn dahier, ° 6 verpachtet werden. Eressen den löten April 1621. äx*-i&ä GeschäftsVeränderung. rß... E^idem ich meinen hochgeschätzten Fleunden und Gönnern für das mir oei meinem zeitherigen Geschäft in Butz- arbeiten geschenkte Zutrauen und geneigt 3ufpruch danke, benachrichtige ich inÄe^i l’$ diefesGelchaft In zeitherigen Schilt fnr/ hrtk»1 CLmr '>^trdflnt)t' vanzlich über.' f 77 «wi»su-mros, Balchs^ m!lei & Ö^ei> bltten wollte, dieselbe ^ai Ehefrau, alt25I. 5M 16 3-' mit eben demselben Zutrauen und Zm ~ 6^ K beehren, als ich auch in der Hei ne Sie mrt derr neuesten in dieses Ge' schäft einschlngeuden Mode,-Artikeln ge- hörig versorgen werde. S Glessen den 12ten April 1821. N an ett-e N a ck. In Bezug auf Obiaes empfehle ick mrch dem hochzuverehrenden Publicum, bitte um genelgteu Zuspruch, mit dem £>a^ l bestreben werde, E Bestellungen auf das beste und ae/ schwlndeste zu befördern, zugleich auch noch^die weitere Anzeige beifüge /daß b^l'ohhüte, Blonden und alle dabin eulschlagende Artikel wafche, auch Stroh- Hute schon schwarz färbe. THeresia Wigandt. Gottesdienst 29. Apftf. Morgens Herr Professor Dieffenbach. Nachmittags Herr Superintendent Buff. «ccröigu bei der Stadtkirche. Fricdnch '»'»n Umstadt, alt 23 Jahre. a z Vorl Den 25. April. Philivvitt-, s Kupferschmids, Balch/ lai Aoat, Snt’frAit. /iff cv Zzvw