B e y' m Beginn des Jahres 1817. H 1 I J $ Ein Den Der Die Mit Ein Ist Und Ein Gott sprach: Vereint in biederm Wird Daß junges Jahr winkt uns entgegen, ladet zum Genuß «ns eun E6er kann 6en Flug der Seiten hemme» ? Gebieten wer, daß er »«»'«1 . Wer sich Saturn entgegen stemmen. Wann er mit seiner Tochter eüt s^nellen F ttrq wer veschnewen. Zeit die uns zum Grabe brmgt? spendet uns oft Lust oft Leiden, denen stets die Menjchhett rmgt! Und ladet zum Venup «uv Ertragen sind des Schicksals Schlagen, Enrflohen jener Tage Reih'n, Wo uns gebeugt des Krieges Hyder, Des Franken Gier in Fesseln zwang. auf! und werdet Binder, Herzensdrang! Gott gebeut, dahin aeschwunden . mit der Zeit des Schmerzes Kraft, Balsam streut sie unsern Wunden Die Zeit, die Schmerz in Freud umschafft. Wenn aller Forscher Mittel trugen Zu heilen was am Herzen nagt, endlich es die Zett besiegen, wieder neue Lust uns lacht. §)a Der Nur Die Und Aus Da Und riss' sich los von allem Lieben deutsche Held mit Kampfeslust, folgend jenen biedern Trieben, Gott gepflanzt in deutsche Brust, Hermann lächelnd schaut hernieder dem Gefild der Seligkeit, alles strömt in Reih und Glieder, kühnen Trotz dem Dränger beut. Errungen ist die höchste Gabe Die Freiheit, deutscher Kämpfer Lohn; Gesichert jedes Deutschen Habe, Befestiget der Kirsten Thron. And jezt geneußt des Kampfes -frucht« Des Siegers Herz im Hochgefühl, Mit heitrer Stirn und Angesichte Der sanften Ruh im schönen Kuhl. schlägt uns noch die schönste Stunde, In deren Schlag uns Heil erklingt; Gefördert wird in hohem Bunde, Was Segen, Glück der Menschheit bringt. <£« kehrt auf Deutschlands Boden wieder. Was Galliens Sitte ihm entwand; Die Tugend läßt bei uns sich nieder, Und windet jezt das schönste Band! Drum laßt getrost die Gottheit walten, Ve'-zagst, ihre Kinder nicht; Und ein Gebild wird sich gestalten, Das allen Wünschen laut entbricht. Schließt enger, schließt der Eintracht Bande, Daß Herz in Herzen sich ergießt. Verschmolzen bis zum Grabesrands, Bis euch ein schön'res Leben grüßt- Wohlan! es -steige dann hernieder Das junge Jahr zu unserm Ball; Empfangen sey's von uns wre Bruder, Begrüßet mit des Jubels Schall. So steige dann aus den Gefilden, Mit dir was Schmerz und Kummer stillt; Daß sich in deinen Tagen bilden Die Träume, die uns langst erfüllt. vor: C. Kahn. ZZied« hat ein Jahr g-°"d-k, In dem großen Zettenraum; Gaben hat es dem gespendet ^lus des Lebens Bluthenbaum, Jenem hat es Freud' gegeben Diesem gab es schweres Leid, Alles wechselte und keifte', In der schnell entschwund nen Zut. Vieles hat sich umgestaltet Vieles Lebende erblich; Doch der, der dort oben waltec, Bleibt stets unveränderlich. Er hat uns die Kraft gegeben, Stark zu tragen das Geschick, Ihm sey heur der Dank gezolltt, Ihm, der wagt mit tiefem Blick. Mute Wünsche bringen alle Heut' an diesem muen Tag, 4 der Freude Jubelschalle, @ilt nicht rhräne, g> t N'cht Klag, Alles sey >e;t neu eröffn, Aller Harm sey ferne heut, Jeder brmqe jezt die Gaben, Die der edle Sinn gebeut. Und in diesem Jahr ertöne Stets der Freude Jubetton; Der Vergebung Lied versöhne, Spreche jedem Neide Hohn. Langer Friede sey beschieden Unserm heil'gen deutschen Land! Und die Vorsicht sie begleite, Gehe mit uns Hand in Hand! Im verflossenen Jahr 1816. sind bei hiesiger Burgkirche geboh- ren 27 Kinder; 15 Knaben und 12 Töchter, darunter 6 Uneheliche. Kopulirt 16 Paar. Gestorben 41* Christian Valentin, Opfermann bei der Burgkrrche.