Samstags dm 6. April 1816, Num. 14. polizey - Taxe. fr. ft r 16. Ochsenfleisch — — 11 1 — Kühfleisch — — 9 I 2 auch 8 2 e — Rindfleisch,-i — — 7 —— 1 — Kalbfleisch — — 6 — E — Schweinenfleisch — 10 2 1 — Hammelfleisch, gutes - — 1 — Schaaffleisch — — —— 1 Pf. gute Leber - oder Blut- Wurst — — — II 1 Pf. geräucherte Wurst — 15 — 1 Pf. geräucherter Spickspcck 21 — 1 Pf. geräucherter Schinken 16 2 1 Pf. Bratwurst mit Gewürz 15 2 iPf. Rinds- oder Nierenfett 19 —• 1 Pf. Schweinenfett — — 21 —- I poilzey, Taxe. 16. Salz - - - — fr. 4 Pf* s I Maas Bier, welche wenigstens 14 Grab hat, wird taxirtzu 4 eoegi 12 Grad zu — —> — e*til 10 Grad zu — — — I Maas Milch — — — 6 I Maas Frucht-Brandteweiu, so wenigstens 30 Procent Weingeist enthalten muß — 32 MO BrodLaxe und Gewicht» Für i kr» SchwarzLrod rzLotHzi/rQ. Für l kr. Weck 7LotH i Q. Für i fr» Milchbrod 6 Loth i Q. Für ikr. Butter-Bretzeln zLoth 21/28. Für i fr» Taigscher loLoth 21/4 Q. Kota. Die Zugaben dürfen in weiter nichts denn in Fleisch von derselben Gattung beste- ten , und zwar auf zehen Pfund Fleisch nicht mehr al$. anderthalb Pfunds und so weiter nach -Proportion, welches auf ein Pfund nicht völlig fünf Loth ausmacht. Köpfe, Füfe, Geraub, wie auch die ganz blutige und nicht genießbare Stücke vom Hals, sind von der Zugabe gänzlich ausgeschlossen. E I 4 5 Markt - preise. fö. Hecht — — — — frische Butter — — auch Handkäse — — — Lyer — — — — kr.wf.Z Markt f preise. 1 kr. pf. 18 -j l Meste Erbsen — — — — — 48 19 - r Meste Linsen — — — — — 56 —M 20 — i Meste Waizenmeh! — — ist. 30 •** 4 — 1 Pf. grob geschälte Gersten 7 ■M 4 — 1 — klein geschälte Gersten — 12 —» GetvaidePreise vom 23. März bis den 6. April f in Frankfurt, Wahrung den fl.ä Ofr. und dasW. Zu 34 Loth 2^ Qm'ttt Colnisches Silbergew. Stüdte. G em ä s. j Warzen wieg^ Korn wiegtj (Gerste wiegt j l Hafer wiegt fl. kr. W. | fl. fr. It. fl- fr- ft. fl. kr, 16. Darmstadt das Malter» 157 5 40 T57 | 4 3G 140 1 2 I40 95 Giesen das Achtel. 9 - 200 5 10 ISO | 4 - 160 . • 3 24 130 auch 6 40 1 4 20 — 4 — — Marburg das Mött. ! 6 50 ■15.0 4 50 135 3 20 120 2 20 — Wezlar chas Achtel» 1 8 30 206 6 I50 190 1 1 4 25 16s ZI2Z Ezt ) 66 ( Ediktalladungeu. L Alle diejenigen, welche an der Vers Lassenschaft des, im ^aufe dieses Monats verstorbenen Fasanenmeisters Henrich ©immer,. zu Wilhelmshöhe, aus irgend einem Rechtstitel Ansprüche machen zu können glauben, werden hiermit edictaliter Und peremtorie vorgeladen , in dem auf Mittwochen den 22tenMai dieses Jahrs anberaumten Termin, Vormittags 11 Uhr,. aufKur- fürstl. Hofgericht entweder in Person, oder durch hinlänglich bevollmächtigte Anwälte zu erscheinen , um ihre Forderungen so gewiß rechtsgebührend zu begründen,. als anderergestalt zu gewär- kigen, dass sie bei diesemLiquidations, Verfahren nicht weiter gehört werden, und der Nachlass den sich angegebenen. Erben verabfolgt werde. Cassel am 26ren Marz 1816» (L. 8.); Kurfürstlich Hessisches Hofgericht das.. II Wep an die dahier befindlichen Derlaffenschaften der 3 in Rußland zurückgebliebenen und gesetzlich für tod angenommenen Officiere vom Leibregi- ment: , 1) Hauptmann Raabe , 2) Lieutenant und Adjutant Marburg , und 5) Lieutenant Kempf, fey- es aus Erbrecht oder sonstigem rechtlichen Grunde,. Ansprüche zu machen hat, ist hierdurch der Vermeidung des sonstigen Ausschlusses aufgrfor- bert „ solches innerhalb 6 Wochen — dahieu schriftlich an zu zeigen und weiterer deßhalbigen Verfügung gewärtig zu seyn. Giesen den 23ten März 1816. Grosherzoglich Hessisches Leib- regimentsgericht das. bimmermann, Amend, Qbristlieukenqnt. Staabsauditeur. Bekanntmachungen. .1) Da das voü des Andreas Friedrich Magnus Wittwe dahier hinterlassene Ellen- und Specerei - Waaren- lager verkäuflich im Ganzen abzugeben stehet, und deren Wohnhaus an der Neustadt zugleich auf 6 Jahre mit ver- miethet werden kann; so wird solches denjenigen, welche sich darauf einzulassen gesonnen sind, hiermit mit der Bemerkung öffentlich bekannt gemacht, daß sie die Bedingungen bet dem über das Magnusische Kind ungeordneten Vormund , dem Gasthalker Bernhard Frech im Rappen erfaßen, und bei solchem auch das Verzeichnis der vorhandenen Artickel einsehen können. Giesen den 4ten April 1816». Grosherzogl. Hess. Stadtamtsse- cretariat das. S t a u d i n g e r«. 2) Die von des Burger und Handelsmann Andreas Friedrich Magnus Wittwe dahier hinterlassene Grundstücke, als 6 R. 12 Sch. Garten in her Scheppert,. neben Jacob Heil und Andreas Ramspeck gelegen, zhdfr., 26 R. 6 Sch. Grabland auf dem Hamm, und' 111 Ruth. Wiese im Heegstrauch, sollen Mittwoch den 17ten dieses Monats des Nachmittags um 2 Uhr in dem Gasthaus zum Rappen,. auf6Iahre an den Meistbietenden öffentlich verliehen werden. Giesen den 4ten April 1816. Grosherzogl. Hess. Stadk-Amtsse- cretariat das. Staudinger» 3) Montags den 22ten laufenden Monats April, Vormittags 11 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhaus etliche 20 Achtel Korn und etliche- 20 Achtel Gerste, Gerste, gegen alsbaldige baare Bezahl Lung, achtelweise, und, nachdem sich Liebhaber finden, öffentlich mehrstbie- Send verkauft werden» Grüningen am ItenApril 1816. Iustizamt daselbst«. Broeske» 4) Eine frischmelkende Kuh mit dem zweiten Kalv, die von einer grosen Art Vieh ist, steht dahier zu verkaufen». Ausgeber sagt bei wem? 5) Eine Parthie Walzen? und Kornstroh, ist in ganzen, halben und Viertels Fuder, zu verkaufen im hiesigen Fourage-Magazln» 6) Mein bisheriger- Gehülfe in Amtsgeschäften tritt in baldem aus mei- »em Dienste. Ich suche einen jungen Mann von guter Erziehung und einem soliden Character gegen gute Belohnung. Er muß die Kenntnisse haben, eine Rechnung nach Uebergabe der Materialien unter Direction seines Prinzipals stellen zu können. Ec kommt in eine stille Haushaltung und wird gleichsam von- mir als Kino behandelt. Crainfeld, in der Grafschaft Nidda, den 27ten Marz 1816. Buff, Rentamtmann» 7) Zwei Manner, welche die Franko surter Messe besuchen, und den zweiten Osterfeierlag Morgen von hier in einer Chaise dahin abreisen, suchen noch einige Reisegesellschafter. Man kanu das Nähere bet Ausgebern- erfahren» 8) Ein unverheiratheter Mann fuchs eine Stube nebst Kammer, ohneMeub- !es, zu miekhen. Wer? ist bei Ausgebern zu erfragen. Z ( „ Im Bufchifchen Garten ist das Gartenhaus, bestehend in 3Stuben, 2 Kammern, Küche und Keller, zu ver- miethen, das nach Ostern bezogen werde» kann. 10) 2 Stuben, 3 Kammern, Küche, verschlossener Holzplaz, und Theil am Keller, stud zu vermiethen, die im Monat Julius bezogen werden können. Johann Georg Koch, Spenglermeister. 11) Eine meubsirte Stube, die mit Anfang des Monats Mat bezogen werden kann , ist in der Wallthorstrase zu vermiethen, und der Eigenthümer bei Ausgebern zu erfahren- . 12) In den nächsten vierzehn Tagen wünscht Jemand eine Stube und Kammer mit Möbeln und 'Aufwartung, zu mielhen. Die Meldung geschirhel bei dem Hrn. Forstmeister Hacrig in der Neustadt, bei wer Frau Sekre ar Loderin, 13) Der Unterzeichnete macht hiermit bekannt, basier nicht mehr im grünen Baum , sondern vorm Wallchor, bei Frau Glaser Vogel, in- der Fiü- gelsgasse, wohnt» F. Boehm, Hofgerichtsaövokak. - , 14) In Rod he im, rmGrosherzogl. Hess. Land-Amt Giesen, bMerbt Pfarrer Vonhaußen zu Volpertshausen, ein Alaun- und Vitriol-Bergwerk, weiches ein DungmieLek liefert, das nach vielfältig angsstMen Proben, den Gyps weit Lberlrifft, Denjenigen Land-OecoVsmen, welche sich dieser Dung-Asche mit Nutzen bedienen wölken, dient folgendes zur Nachricht: 1) — ) 6Z ( —- 1) Zu einem mit affen Sorte» Klee fccfaamten Viertel, oder 40 Ruthen Land, werden 2Eentner erfordert. 2) Eben so viel auch auf 4V Ruthen dürren und moosigten Wiesen. 5) Die Wiesen und der Klee werden in denen Monaten Marz, April und May damit bestreuet. 4) Diese Asche, wenn sie gehörig wirken soll, muß eben so, wie auch die Frucht auf Aecker und Wiesen gesäet werden. 5) Der Klee wird durch dieses Dnngmittel weit besser, alsmitGpps, mergelt auch nicht wie dieser das Land aus, und das Vieh stößt auch nie davon auf, wie von dem Klee. 6) Dieses Hungmittel thut ferner auf moosigteil und dürren Wiesen eine unbeschreibliche Wirkung^ Es vertilget alles auf denselben befindliche Moos, auch sogar das sogenannte Schafft- Heu, bringt anstatt dessen, auf den schlechten Wiesen lauter Klee hervor, und zwar so, Paß mag glauben sollte, sie waren mit Kleesaamen aller Art besäet worden. 7) Bei Gartengewächsen, z. V- bei Zucker-Erbsen und Bohnen von allen Sorten , ist diese Dung-Asche der beste Dünger. Man streuet ncmlich, wenn diese etwas herangcwachsen sind, rund um den Busch Line kleine Hand voll von dieser Dunge, welche gleich mit etwas umgehäufelter Erde bedeckt wird. Der Centnec dieses Dungmitkels wird in Rotzhei-m zu 12 Kreuzer versauft , wo er abgeholt wird. Im Fall solcher aber nach Giesen gebracht wer- Hen soll, kostet &e.r Gentner 24 fr. Kauflustige Haben sich bei Daniel Rühl in Rod he im in portofreien Briefen zu melden. Volpertshausen den29tenMärz 1846. H. I. Vonhaußen, Pfarrer. Gottesdienft am 7, April. Iu der Burgtirche. Morgens Herr Professor Dieffenb-ach. Nachmittags Herr Pfarrer Buff. Ain Gründonnerstag. In der Burgkirche. Morgens Herr Superintendent Buff. Am Eharfreitcrg. In dec Burgtirche. Morgens Here Superintendent Buff. Nachmittags Herr Freipreoiger Schaffer. Morgen den 7. April chaben das Frischbacken, die Bäckermeister: Moriz Walenfels, in der Wallthorstrase, Valentin Löbec, in der Neustadt, und Conrad Noll. Bopulirte bei der Stadtkirche. Am 51. März. Peter Lehrmund, Burger und Schreiner allhier, weiland Christian Daniel Lehrmund, Burgers und Bäckers althier, ehel. Sohn, und Margaretha Christina, Johann Georg Werner, Burgers und Maurers allhier, ehel. Tochter. Getaufte bei der Stadtkirche. Am 1 April. Dem Burger und Rathsoiener, Pecer Flett, ein Sohn, Namens Johann Georg. Beerdigte bei der Stadtkirche. Am 51. März. Maria Elisabeths des verstorbenen Burgers und Schneiders , Johannes Philipp Zimmermann, Witwe, alt 46 I. 7M. 14T. Am 4.April. Johann Philipp Martin Theodor, des Burgers und Schuhmachers, PhilippHoch, Sohn, alt 1 I. 9M. 21 T. Beerdigte bei der Burgkirche. Am 2- April. H"err Jacob Saatfeld, Privat schullchrer, alt 71 Jahr-