G i es er Aüzeiguiigs-Bliikkckcn. Samstags den 6. Februar. 181Z. Num. 6. Pslizey-Taxe. I 15. Ochfcnfleifch völlig aus- gemästetes — — geringeres — — l — Kü hfl ei sch — — l — Rindfleisch — — i — Kalbfleisch — — 1 — Schweinenfleisch — i — Hammelfleisch, gutes i — Schaaffletsch — — i Pf. gute Leber - über Blut- Wurst — — — r Pf. geräucherte Wurst i/z mehr wie i Pf. frische. r Pf. geräucherter Spickspeck so viel wie 2 Pfund frisch Schweinenfleisch, mithin iPf. geräuchert. Schinken 6 fr. mehr wie iPf frisch Schwei, nenfleisch, mithin — — Markt - preise. I tfe. Hecht — — — 1 — frische Butter — — auch 5 Hand käse — — — 5 E>) er — — — — kr. 9 8 7 6 6 9 9 i ” 1 1 1 Polizey, Taxe. 1 fö. Bratwurst mit Gewürz 1 — Schweinenfett — — 1 — Rinds- ober Nierenfett . i — Satz — — — — 1 Maas Bier, welche wenigstens 14 Grad hat, wird ta/irlzu 12 Grad zu — — — 10 Grad zu — — — r Maas Milch — — — 1 Maas Frucht - Brandtewein, so wenigstens 30 Procent Weingeist enthalten muß — kr. 14 18 16 4 4 3 2 5 4C A SB L 2 r 18 15 — Brodtaxe und Gewicht. Für i kr. Schwarzbrot) ivLoth i Q* Für i kr. Weck 5 Loth 11/4 £1- Für lkr. Milchbrod 4Loth 11/4^ Für l kr. Burter-Bretzeln 2 Loth 2 5/8Q' Für 1 kr. Taigscher “ 8 Loth i/8 Q- kr. 20 20 21 8 8 ___ i — ” Markt-Preise. 1 Meste Erbsen — — — — r Meste Linsen — — — — 1 Meste Waizenmehl — — rfl. 1 Pf. grob geschälte Gersten — 1 — klein geschalte Gersten — kr.pf. 56 — 64— 20 — 6|- I2j w Getraidepreise vom 30. Jan. Lis den 6. Febr., in Frankfurt. Währung den fl. ä 60kr. und das 15. zu 34koth 2ä6TOuint CölnischesSilbergew» Städte. Gemas. Walzen wiegt^ Korn wiegt Gerste wiegt Hafer wiegt st. kr. 15. st. kr. 15. st. kr. 15. st. kr. 15. Darmstadt das Malter. ■■■ 157 9 V- 157 6 30 140 3 —- 95 Giesen das Achtel. ' 13 —«■ 200 1 8 20 ito 6 20 160 5 130 auch — — — 6 25 5 5 »1 Marburg das Mött. 10 — 150 6 30 135 4 20 120 2 42 Wezlar daS Achtel, 13 30 206 1 9 30 190 6 ZV, 168 4 io 84 22 ( Vekanntmachimgrn. ,) Nachdem GroSherzoglicheS Hof» ««richt dahier den Lelemüller Caspar Pitz jun. zu Steinbach, seiner Unwirrh- schaftlichkeit, Vernachlässigung seine- Hauswesen- und Feldbau- «ad seiner übrigen Irregularitäten wegen, der Verwaltung seine- Vermögen- enksezt und demselben tüchtige Curatoren zu beste!- Zen, verabredet hat: so wird solche-, und daß die Verwandten deö Caspar Ditz, Johannes Keßler und Balthasar Horn > Peters Sohn, als Curatoren desselben verpflichtet worden, hierdurch Zur allgemeinen Dekanntichaft gebracht And jeder verwarnet, sich von nun an ,nit dem Oelmüller Caspar Pitz in ir- S«nd ein Geschäft einzulaffen, aus dem für solchen eine, dessen Vermögen be- rreffende Verbindlichkeit entstehen soll; «s werden in dessen Gemäsheit jeder Kauf, Tausch, jedes Anlehn, jede Ver- »fLndnng u. s. w. welche von dem Caspar Pitz ohne dessen Curatoren geschehen möchten, dermafen für rechtsungültig erklärt, bäß daS Geschäft für einen Dritten gegen Caspar Pitz durchaus feine Ansprüche und Klage begründet. Damit übrigens der gegenwärtige Bermögensstand des Caspar Pitz völlig äusser Zweifel und er selbst äusser Stand gesetzt werde, weitere Schulden zu ma- rhen; so werden alle und jede hierdurch herzoglichen Kriegsrarhe Pfaff dahier sollen folgende zu dessen Nachlasse gehörige Stücke i) ein ff)' eiii Wohnhaus mit Hintergebäude nebst Hof- und Gartenraum, zwischen Herrn Geheimenrath Büchner »md der Universitäts # Buchdrucker Braunischen Witkwe in den Neuen» bäuen gelegen; s) ein auf dem Roth an IustuS Mäkler und Johann Philipp Hoß gelegener Garten mit HauSgen, welcher n/4 Morgen, 17 Ruthen, nSchue, gros und zehendfrey ist, dagegen 2 Z/4Pfenn, ZinS zur Renleygiebt, lm Termin, Donner-rag den i8ten dieses, Nachmittags 2. Uhr , in besagter Kriegsrath Pfaffischen- Wohnung selbst, unter den alsdann näher zu eröfnenden Bedingungen, öffentlich an den Meist- bietenden verkauft werden. Kauflicb, Haber können sich daher an dem bestimmten Lage und Orte einfinden , das Nähere vernehmen und nach Belieben mit» Hirten, Gresen den 4ttu §ebr. »g»z. Grosherzogl» Hess. Garnison-» gerichr das. Am end. 5) In einer sehr angenehmen (Str grnd an der Lahn, ohnweit Wetzlar an der Landstrase, welche von da nach Giesen führt, ist auf Petritag d. I. ein Landsitz mit denen dazu gehörige» Län- dereyen rcwovon das Local ganz dazu geeignet ist, mit Doriheil eine Wirkh- schafr anznlegen, zu verpachten, oder auch zu verkaufen. .Das Nähere ist brr dem Herausgeber dieses Blattes zu er fahren. 6) In Mo. 17g. an der Stadtkirche ist ein Logis ohne Möbel, bestehend in 2 Stuben, i Kammer, Küche, Holzplaz auf dem Boden und Plaz im Keller, an eine stille Haushaltung zu verlehnen, und kann biö Ende Marz bezogen werden, 7) Zn Rrs. r6o. Walli hör»- strafe ist die mittlere Etage zu verlehnen, bestehend in einigen Stuben, einigen Kammern, einer schönen Küche, Keller, und Holzplaz. De» ittn April dieses 3nhrs kann sie bezogen werden, S) Auf dem Marktplaz ist tinr Stube, gleicher Erde, zu vrrmiethen. Ausgeber sagt bei wem? 9) Ein gutes Reitpferd, eine Stute,' nebst vollständigem Reitzeug, hat allhiee Jemand zu verkaufen. Das Nähere ist der Ausgebern zu erfahren» 16) Ein leichter Wagen mit Deichsel und Scheere, nebst Erndte-Leitern, steht aus freier Hand zu verkaufen, so wie ferner ein Clavier. Bei Ausgebern ex- fahrt man wo? il) Alle Arten von vorzüglich gutens Garten - Sämereien sind in den billigste» Preisen bei mir zu haben» Marti» Mergott, Gärtner > wohnhaft auf-er Mausburg,- 12) Gute- Wintersaamen/Oehl, dl» Maas a 52 fr ist zu haben bei Rothger» der Christian Sack, in der Kapiansgaffe. 13I Um mehrere Abfragen mit thu mal zu beantworten, benachrichtige hiermit , daß ich wieder mancherlei zur Come pletirung meiner SteingukhS-Niederlage erhalten habe, welches zu Fabrikpreisen bei mir verkauft wird. Auch habe ich achten Spanischen Bischoff-Essenz in 3 und 6 Loth Gläser zu 14 fr. und 28 kr-> ' käuflich zu überlassen/ Ernst Bücking, auf dem Neuenweg. 14) '^MEnden 7- F-bruar habe» W